Beiträge von mesodor39

    dürfte aber zuallererst auf einer anderen Ebene durchaus existent sein:


    Und zwar auf der Ebene des Groß- und Interbankenhandels.


    Die Aufschläge, die dort auf den Spotpreis gezahlt werden dürften naturgemäß unterhalb der Aufschläge liegen, die in den Einzelhandelspreisen enthalten sind.


    Und genau hier können Händler Probleme bekommen, nachzuordern. Das aber ist nicht gleichbedeutend damit, daß deren Läger so ausgedünnt sind, daß diese Knappheit beim Endverbraucher ankommt.


    Erst dann, wenn Händler leergekauft oder fast leergekauft sind, werden die Ankaufspreise von Privat und ggf. die Verkaufspreise an Privat heraufgesetzt.


    Allein der Goldpreisanstieg seit 2002 ist Indiz für eine Angebotsverknappung. Für 250 Dollar die Unze wäre ganz einfach viel mehr Nachfrage, als Angebot vorhanden.


    Maßgeblich für den Spotmarktpreis sind alleine Angebot und Nachfrage an der Börse. Steigende Kurse bei physicher Verknappung kann es nur dann geben, wenn sich diese Nachfragesteigerung / Verknappung von physischen Handelsgoldbeständen durch Börsenorders bemerkbar macht.

    Insofern sind die Verkaufsangaben und die Angaben über Goldknappheit bei Goldhändlern ein Frühindikator, der Szenarien steigender Goldpreise ein wenig wahrscheinlicher werden lässt, als Szenarien fallender Goldpreise.

    habe ich auch noch nie persönlich wahrgenommen.


    Auch ich kenne soetwas nur vom Hörensagen.


    Auf Münzenbörsen, die ichbesuche gibts Gold und Silber massig. Und speziell Gold ist oftmals sehr nah am Spotmarktpreis zu haben.


    Münzen mit Beschädigungen (z.B. Österreich 1 Dukaten 1915 mit Fassungsspuren) gehen (für den der sowas kaufen will) zum Spotmarktpreis überm Tisch.

    Zitat von Goldei:


    mesodor39
    Die meisten Leute sparen doch nicht weil sie geizig oder Geldgierig sind,
    sondern um für Notfälle, Altersvorsorge und im allgemeinen finanz. Sicherheit zu haben, und um nicht für jede Kleinigkeit einen Kredit aufnehmen zu müssen. Wie wenig sollten denn die Leute verdienen, damit sie ihren Verdienst komplett ausgeben?
    ....


    Ende des Zitates.





    goldei: "Onkel" Gerhard hat uns erklärt, daß das Geile an der Demokratie die Tatsache ist, daß man seine Wahlversprechen ruhig brechen kann, ohne dafür zur Verantwortung gezogen zu werden.


    Müsste ich erklären, was das Geile an Fiat-Money ist, so würde ich es so formulieren:


    Das Geile an Fiat-Money ist, daß man es ausgeben kann, ohne dabei arm zu werden


    Erläuterung dazu:
    Man kann Immobilien oder Wohneigentum, Aktien, und selbst Edelmetalle dafür kaufen. Jemand, der genug Fiat-Money für diese Dinge ausgegeben hat und dabei auf Qualität, Originalität und Wirtschaftlichkeit Wert legte, der ist dadurch nicht arm geworden. Im Gegenteil: er hat für nicht durch Waren oder Edelmetall Geld echten Wohlstand erworben.


    Und für wirkliche Notfälle, also für Fälle in denen es knüppeldick kommt, da braucht man Bargeld. Neben etwas Cash auf dem Konto ist da ein großer Vorrat an Silbergedenkzehnern zu empfehlen. Man hat denn seine Fiat-Kohle für Gedenkmünzen ausgegeben, hat NULL Risiko, weil die von der Bundesbank stets zum Nennwert (=10 EUR) zurückgenommen werden. Und für einen der denkbaren Notfälle, sprich: den Notfall, daß Fiat-Money nicht mehr akzeptiert wird, hat man immer noch das Silber, das in den Münzen steckt als Notgroschen / Manövriermasse.


    Und nun zum "Ungeilen" an Fiat-Money: der der sein Geld nicht ausgibt, der ruft den Gegenwert nicht ab. Und nur der kann Opfer des Geldbetruges werden. Also Sparbuchbesitzer, Anleihenkäufer, KLV-Nehmer und AS-Sparer. Die werden aller Voraussicht sehr wahrscheinlich böse erwachen und nackt dastehen. Eben weil sie "gespart" und ihr Geld eben nicht sinnvoll "ausgegeben" haben.


    Sparen in nicht durch Waren gedecktes Geld ist für einen Sparer so ziemlich das dümmste, was er machen kann. Vor allem dann, wenn die Geldmengen stärker expandieren, als die Nachsteuerverzinsung der Sparguthaben / Geldwertansprüche (meine Meinung).


    Silbergedenkmünzen gibts zu 10 EUR/Stck bei der Haus- oder Bundesbank, Goldmünzen gibts schon ab etwa 60 EUR (Nachprägungen von Dukaten); Silberunzen ab etwa 12 EUR. Gerade für kleine "Geldbeutel" empfehlenswert. Und ab Beträgen von etwa 500 EUR kann man sich Krügerränder leisten, bei denen die Spanen zwischen An- und Verkauf relativ gering sind.

    Zitat

    Original von Milly......
    ....Und die Gegner, die Banken, die beschäftigen ein paar hochkarätige Mathematiker, die diese Konzepte durchschauen! Trotzdem könnte es theoretisch möglich sein, auf der Gewinnerseite zu stehen - die Bank bereichert sich immer an den 95% Dummen und kann mithin den 5% Durchblickern großherzig die Siegesprämie überweisen! Übrigens ohne Verschwörungstheorie und Kursmanipulation, sondern einfach dank statistischer Gesetze......


    Diese Argumentation beinhaltet indirekt, daß sich ein Papiersilberkäufer, der dieser Argumentation zustimmt sich für klüger und gewiefter und mathematisch versierter als 95 Prozent der übrigen Papiersilberkäufer hält.


    Und mehr noch:
    Er glaubt, wenn er öfters solche Produkte erwirbt, daß sein Erfolg aufgrund seiner Überlegenheit von dauerhafter Natur sein wird.


    Eine ganz schön mutige Annahme.


    Wer so denkt, der muss geradezu vor Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit strotzen.


    Ob das gute Voraussetzungen für eine Geldanlage sind?


    Gegenfrage: jemand der das erkannt hat und der tatsächlich so klug und mathematisch-wirtschafwissenschafttlich erfahren / gebildet ist, der könnte doch auch versuchen in risikoärmeren Bereichen Geld zu verdienen, beispielsweise in solchen, in denen die Chancen die Risiken bei weitem überwiegen und ggf. dort mit Fremdkapital tätig werden. Genug Selbstbewusstsein müsste er dafür ja besitzen. Und wenn das alles stimmt, seine Konzepte schlüssig und bewährt sind, er Erfolge vorweisen kann.... dann würde er doch auch Geldgeber finden?

    Entstehen tut es zwar aus dem "Nichts" aber "verschwinden" kann es nur wieder durch Inflation. Durch den Zins entstehen Guthaben / Vermögen, denen kein Geld gegenübersteht. Erst wenn diese Vermögen abgerufen wurden, kann ein Schuldner wieder an das Geld kommen, um es samt Zinsen zurückzuzahlen. Weil Vermögen, insbesonders große Geldvermögen aber immer weiter wachsen, ist nichts mit Rückabwicklung durch Rückzahlung.


    Die Geldmengen müssen immer größer werden um Massenbankrotte und Wirtschaftszusammenbrüche abzuwenden.


    Und jeder weis, daß dieses System irgendwann kolabieren muss. Daran führt kein Weg vorbei.


    Der Zins und die Vermeidung von Schuldnerinsolvenzen durch Bereitstellung immer größerer, immer billigerer Geldmengen sind das eigentliche Übel. Die Ebene, auf der sich die Schuldnerbankrotte abspielen wird dadurch von eine rindividuellen auf eine kollektive Ebene verlagert. Anstatt massenhafter Einzel-Zusammenbrüche kommt es zu Inflation und Währungsbabnkrotten.


    Opfer sind all diejenigen, die Geldguthaben besitzen, aber selbst kein Geld aus dem "Nichts" schöpfen konnten. Gewinner sind diehenigen, die etwas verleihen haben, was nicht zuvor erarbeitet / erwirtschaftet wurde und ihre Zinseinnahmen bzw. das selbst geleihene Kapital zum Kauf von Sachwerten oder zur Finanzierung eines Lebens in Saus und Braus verwendet haben.

    Ich würde die Finger davon lassen. Solange die Welt in Liquidität schwimmt, muss das Geld irgendwo investiert werden.


    Was wäre wenn der Geldwert sinkt und die Aktien in Geld gemessen nicht fallen? In inflationären Zeiten kann genau das passieren.


    Mit dem Kauf der Scheine würd eich so lange warten, bis gute Chancen bestehen, daß aus der Aktienhausse die Luft raus ist und eine Seitwärtsbewegung bzw. leichte Trendumkehr eingeleitet ist.


    Und dann würde ich kürzer laufende Scheine wählen, z.B. 1 Jahr oder 9 Monate. Das komt dann viel billiger, weswegen man einen kleineren Geldbetrag investieren und damit genau so gut abräumen kann.


    Derzeit kann man nur fundamental für Puts argumentieren, was bei Termingeschäften nicht ausreichend ist.

    Zitat

    Original von Zarathustra
    ......Interessant auch seine Ausführungen zum Gold..Nämlich dass er meint, dass in einer deflationären Depression Gold NICHT steigt (wie vielfach bekundet) weil durch die Kreditausfälle eineseits Geld aufwertet und Gold zur Liquiditätsbeschaffung andererseits verkauft wird - Das ist auch meiner Meinung, wie ich in dem Thread "Der Irrtum der Crashpropheten" kundgetan habe. .....
    mfg
    Zarathustra


    Dies aber würde voraussetzen, daß die Notenbanken weltweit eine echte Depression mit Massenpleiten und enormer Umverteilung hin zu den Falschgeldverleihern zulassen würde. Keine Regierung macht sowas mit, denn dann kommt es zur Revolution und zum finalen wirtschaftlichen Zusammenbruch. Siehe DDR. Also werden alle Politike rverschuldeter Regierungen ab einem gewissen Punkt den Geldhahn bis zum Anschlag aufdrehen. Und der Geldwertillusion den Todesstoß geben. Es ist nur eine Frage, ob das nach drei, 6, 9 oder 12 Monaten passiert. Die USA haben 4 Jahre durchgehalten, von 1929 bis 1933. Dann aber war Finito: Gold war nicht länger Geld und mittels der Notenpresse konnte die Anschubfinanzierung zum Aufbau der Infrastruktur der USA erfolgen.....


    Auch in Deutschland wehte ab 1934 ein anderer Wind.....


    Wie es dann weiter ging, ist bekannt.


    Wenn schon einen Schlusstrich dann schnell und auf Kosten der Geldwertbesitzer. Damit hat man den kleinsten wirtschaftlichen Schaden. Gehen Betriebe hops und Jobs verloren, dann wäre das viel schlimmer. Geld erzeugt keinen Wohlstand, produzierte Güter, Waren und abgerufene Dienstleistungen hingegen schon:


    Wenn fertig produzierte Waren nur noch weit unterhalb der Selbstkosten abgesetzt werden können, Löhne, Gehälter und Rohstoffe aber nicht in diesem Maße fallen, kommen auch schuldenfreie Betriebe unter die Räder. Das Bricht einer Volkswirtschaft dann völlig das Rückgrat. Übrig bleiben nur noch kleinste Strukturen, die auf allerniedrigstem Standard und Kostenniveau arbeiten. Es wird dann nur noch ein Bruchteil dessen produziert, was benötigt wird.


    Daher kann eine starke deflationäre Depression nur sehr kurze Zeit bestehen; eine sehr leichte deflationäre Depression jedoch jahrelang. Deutschland ist der Beweis dafür. Und Japan noch viel mehr.

    Zitat

    Original von Goldei-31,1
    Wenn jemand etwa 200.000,-€ auf dem Konto hat, kann er sich tatsächlich einen 12,5 Kg Barren Gold kaufen. Wo ist das Problem???


    .....


    Ich habs ja schon mal gesagt: Aus Sicht des Geldbesitzers wird das Problem sein, daß er in Zukunft für 200.000 € eben keinen solchen Standardbarren mehr bekommen wird.


    Nur: die meisten Geld- und Geldwertbesitzer glauben eben genau das nicht, bzw. denken erst garnicht darüber nach, ihre Ersparnisse in etwas werthaltiges zu tauschen.


    Im Übrigen würde das an der gesamten Situation ja auch nichts ändern: Statt des Sparers, der dann den Barren hätte, hätte ein anderer die Euros und damit das Problem.


    Mit anderen Worten: Das "Geldproblem" ist insgesamt nicht dadurch lösbar, daß Sachwerte erworben werden. Eine Lösung ist daher nur auf individueller Ebene oder auf der Ebene sehr kleiner Personengruppen möglich. Für alle anderen Lösungen gibt es schlichtweg nicht mal ansatzweise genügend Realwerte.


    Oder mal so rum ausgedrückt: Es existiert ein Geldüberhang unverschämtesten Außmaßes, der nur durch Geldwertvernichtung abgebaut werden kann.


    Momentan aber ist es so, daß -glaubt man offiziellen Statistiken - die Geldmengen mehr als doppelt so stark steigen, wie die Geldentwertung. Und dies bedeute tnichts anderes, als daß derzeit immer noch Geldwertüberhang aufgebaut wird. Und das massivst. Demzufolge wird eine Geldwertkorrektur um so vernichtender sein, je länger und forcierter noch erfolgreich Geldwertüberhang aufgebaut wird.


    Schuld daran sind primär die Geldwertsparer. Sie sind es, die einen Geldwertüberhang durch ihr irrationales Verhalten erst zulassen: Würden die Menschen in Gold, Silber und Sachwerte sparen und Geld nur als Zahlungsmittel ansehen und gebrauchen, so müssten die Geldmengen viel geringer sein, als das derzeit der Fall ist. Ich vermute, daß man mit etwa einem oder zwei Prozent auskommen würde. Wenn man dann noch zulässt, auf kurz- bis mittelfristige Anschaffungen zu sparen, also maximal 5 Jahre lang zu sparen und dann das Geld auszugeben, dann würden vielleicht fünf Prozent der derzeitigen Geldmengen für einen funktionierenden Wirtschaftskreislauf ausreichend sein.


    Wir wären weniger overbanked. Und statt kapitalintensiver Produktion würde mehr mit dem Faktor Lohnarbeit produziert. Wohlstand für alle also. Und weniger Einkommensunterschiede zwischen ganz unten und ganz oben. Und viel weniger Zinslasten auf allen Produkten, Betrieben und Menschen.

    exakt das ist hier die Frage.


    Vermögen, das bezeichnet vom Wortstamm her die Fähigkeit, etwas zu tun. Man vermag etwas zu erreichen / bewirken.


    Vermögensillusion ist demzufolge, daß man glaubt, etwas erreichen / bewirken zu können.


    Glaube soll angeblich Berge versetzen können, was aber nicht stimmen kann:


    Ich erkläre euch mal den Unterschied:
    Ein gelernter Elektriker kann ein Elektrogerät reparieren und wenn er etwas gelernt hat, so gelingt ihn die Reparatur auch. Ein Hobbybastler hingegen glaubt, er könne ein Elektrogerät reparieren, was aber sicherlich nicht jedem Hobbybastler gelingen wird, der das glaubt, eben weil er es nicht gelernt hat und ihm in einigen Fällen schlichtweg die Kenntnisse, also das Vermögen (hier im Sinne von Wissen) die Reparatur durchzuführen fehlen. Und wenn er noch so sehr daran glaubt: es gelingt ihm nicht, die Reparatur ohne die notwendigen Kenntnisse erfolgreich durchzuführen.....


    Will sagen: jemand, der 200.000 Euronen auf dem Konto hat, der ist der festen Überzeugung, daß er sich einen 12,5-kg-Barren Gold leisten könnte. Und das kann so weit gehen, daß er sich einbildet, seine Sparguthaben hätten diesen oder gar einen höheren Gegenwert. Der aber, der einen 12,5-kg-Barren besitzt, der kann dessen Gegenwert auch dann noch abrufen, wenn der Kilopreis bei 200.000 Euronen liegt und der Vermögen des Sparers, sich einen solchen Barren leisten zu können nicht annähernd mehr gegeben ist.


    Und weil es viel mehr Geldwerte als Sachwerte gibt, erliegen Geldwertbesitzer in ihrer Summe automatisch und regelmäßig der Illusion, viel mehr Sachwert für ihre Geldwerte erhalten zu können, als dies jemals der Fall sein kann oder wird. Für jeden einzelnen kann diese Rechnung aber dennoch aufgehen, sofern viele andere weiterhin keine Sachwerte haben wollen. Denn: soviel Sachwert, wie die in ihrer Summe glauben für die Summe ihrer Geldwerte zu bekommen....
    .....die gibts garnicht. Aber das sagt man den Geldwertbesitzern nicht. Und das aus gutem Grunde:


    Beispielsweise sollen auf 1 kg Gold, das jemand besitzt 78 kg Gold in Form von Goldforderungen kommen, von denen deren Inhaber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit annehmen, daß sie diese oder deren GEGENWERT im Bedarfsfall tatsächlich in GOLD umtauschen / konvertieren könnten. Man stelle sich vor, alle oder sehr viele Goldanspruchinhaber wollten kurzfristig ihre Ansprüche in Edelmetall umwechseln. Dann würde der Bankrott und somit die Täuschung = Illusion = Selbsttäuschung offensichtlich werden.


    Und solche Bankrotte gabs schon zigfach:
    Die Bank of England, die bancque de France, die Dt. Reichsbank und auch die FED weigerten sich irgendwann einmal ihre Noten, wie zugesagt in GOLD zu wechseln.......


    Und Bankrotte und Geschichten widerholen sich imme rwieder in ähnlicher Ar tund Weise:


    Die Menschen verwechseln Bankguthaben und Geldwertanlagen mit echten Wohlstand, der sich im Besitz von Edelmetall, Immobilien und ggf. Aktien, Antiquitäten, Schmuck, Kunstgegenständen, hochwertigen, langlebigen Konsumgütern usw. manifestiert.


    Und sie verwechseln Ansprüche mit Vermögenswerten. Und verlieren so meist alles, wa sie sich erarbeitet haben und glaubten zu besitzen...


    Sie erliegen somit der Illusion, vermögend zu sein.


    In Wirklichkeit aber sind die meist bettelarm. Die Unterschiede zwischen der Mehrheit der Sparer und einfachen Hartzern sind bestenfalls marginal. Und die Masse mühr sich - im Gegensatz zu den Hartzern und dem "Sozialadel" für diese Vermögensillusuon auch noch ab. Es ist zum todlachen, wenn man da mal drüber nachdenkt. Die Menschen werden belogen, betrogen, getäuscht, genarrt und regelrecht versch...... und vorgeführt. Jahrzehntelang. Und kaum einer merkt es!


    Postsozialismus und Ausbeutung / Abzocke auf allerhöchstem Niveau.


    Alles klar?


    Besitz und Vermögen, das ist nur das, was man stofflich in seiner Gewalt hat. Alles andere ist Illusion. Si emag sich für manche erfüllen. Für die große Masse aber wird sie platzen wie eine Seifenblase.


    Das Feingewicht des Sovereigns beträgt ca. 7,32 g.


    7,98 g ist das Gesamtgewicht der Münze bestehend aus:
    ca. 916,7 Teile Gold und ca. 83,3 Teile Kupfer.

    Zitat

    Original von GOLD_Baron
    [Blockierte Grafik: http://www.hartgeld.com/filesadmin/images/div/NickelsAndSteamrollers.png]


    IMHO sind die Auswirkungen in Taiwan global eher unwichtig!


    aus derzeitiger Perspektive gewiss.


    Rückblickend könnte das anders aussehen:


    Russlandkrise, Asienkrise, Argentinien, Y2K-Crash, Island, Neuseeland, Platzen der Housing-Bubble, Guatemala, Taiwan.....


    Zufall oder Vorboten des Zusammenbruchs aller Weltleitwährungen und des Weltwirtschaftsystems oder nur einer begrenzten, steuerbaren Korrektur, sprich: des schichtweisen, kontrollierbaren und ggf. gesteuerten Abbaues aller gefährlichen Blasen?.


    Frage: wer glaubt, daß die USA noch weitere 10 oder 20 Jahre Defizite in bisheriger Größenordnung (ab 2000) fahren können?

    Bislang dachte ich, daß der Goldpreisrückgang möglicher Weise mit der Emission von US-Staatsanleihen Anfang Januar in causalem Zusammenhang stehen würde.


    Mag sein, daß da auch noch andere Aspekte (Guatemala, Taiwan) mit hineinspielen. Ich weis es nicht.


    Immer, wenn es irgendwo "rumpelt" fällt der Goldpreis. Vor dem Börsencrash 1988/89 war das mal anders.

    http://www.hartgeld.com/bubble-mania.htm


    Unten, Abbildung unter: 2006-10-13:
    Der Investor sammelt noch Zinsgroschen auf, während der dabei schon fast plattgewalzt wird. Seine Vorgänger kleben noch an der Bandage der Walze.


    Warum sich um Zinsen sorgen, wenhn das Kapital in Gefahr ist?!.


    Ich glaube weder Politikern, noch auf Staatsgarantien im Fall von Extremereignissen. Alles Schönwettervögel.

    http://german.rti.org.tw/Conte…ontentID=28928&BlockID=31


    ehr eine Lachnummer:


    Zitat:
    Egal, wie hoch die Einlagen der Kunden in der Bank sind, sie sind durch die Staatreserven verbürgt. Es wird kein einziger Cent fehlen. Die Bankkunden müssen sich also nicht umsonst Umstände machen und ihre Zinsansprüche aufgeben, indem sie ihre Guthaben auflösen und ihr Geld abheben."

    Ende des Zitates


    "Eichelburgs Dampfwalze" lässt grüßen.


    PS: offenbar gab es schon öfters "Probleme" bei Taiwans Banken

    Pleitebank "Chinese-Bank" steht nun unter staatlicher Zwangsverwaltung. Seit Freitag wurden 350 Milionen abgehoben.


    Hinter den Kassierern eine Wand aus Bankontenstapeln. Und stapelweise wird dort das Geld auch abgehoben.


    Noch vor ein paar Tagen als mehr oder weniger spassiges Katastrophenszenario in den Staaten beschrieben, ist es in Taiwan nun Realität, was die Schlangen vor den Banken und das bündelweise Abheben von Geldern angeht:


    Doch hört selbst:


    http://www.youtube.com/watch?v=NN97tmw6qvY


    Erst Guathemala, nun Taiwan. Die Einschläge kommen immer näher in Richtung Industrienationen und erste Welt. Taiwan ist nicht vergleichbar mit Guatemala. Da ist viel mehr Wohlstand vorhanden.


    PS: vor ein paar Tagen meinte meine Frau noch: so ein Unfug, das gibt es nicht. Alles Panikmache. Vielleicht in Guatemala, aber doch nicht hier.... eben, als sie es dann aus Taiwan auf NTV sah, wurde ihr merklich unwohl.


    Kommentar meinerseits: Sei beruhigt. Ich rufe dich ganz bestimmt nicht an und hauche Dir dann ins Ohr: "Schatz, nun pass mal ganz genau auf: nimm Dir einen Koffer vom Speicher und gehe damit zur Bank [und hebe alles ab]".

    Wobei ich davon ausgehe, daß die Scheideanstalt die Shortposition durch Futures oder angekauften, aber noch nicht verarbeiteten Edelmetallschrott in entsprechenden Mengen "hedgt" sollte sie das Silber des Händlers im günstigen Augenblick zum Ausgleich von Spitzen verwenden.....


    Würde ich zumindest so machen, was das Hedging mit Lagerbeständen (Edelmetallschrott) angeht. Mutigere kaufen ganz kurz laufende OS oder Futures.


    Draufgeher gehen völlig ungedeckte Shortpositionen ein.....