Beiträge von mesodor39

    Homm13: MAnchmal aber wäre es besser gewesen, im Erdkundeunterricht aufgepasst zu haben:


    Weil sich ungeheuer große Eismengen auf dem Land, also weit oberhalb des Meeresspiegels befinden und somit KEIN Wasser verdrängen, greift der Archimedes hier nicht.


    Das Eis schmilzt, das Wasser läuft erst dann ins Meer und lässt es ansteigen. Und das Land, auf dem das Eis lag dürfte sich dann auch noch ein paar Centimeter im Jahr anheben......


    ...wofür sich dann andere Landmassen senken müssten, denn Flüssigkeiten (Erdinneres) sind bekanntlich inkompressibel.


    Alles klar?

    Zitat

    Original von germoney
    .....Die Methode, auf die Insolvenz zu spekulieren, seinen Verpflichtungen damit entgehen zu wollen, ist letztlich das I-Tüpfelchen zur Methode - kaufe jetzt, bezahle später, wenn überhaupt.


    Unter diesen Bedingungen ist kein langfristig gedeihliches Wirtschaften und Wirtschaftsleben mehr möglich.....


    Genau so ist es. Und genau so machen es fast alle westlichen Industrienationen. Und immer mehr Privatpersonen.


    Geld kann man daher nicht mehr als alleiniges, geeignetes Wertaufbewahrungsmittel ansehen. Durch derlei langfristig auf Betrug und heimlicher Vermögensvernichtung und -konfiskation angelegten Schuldenorgien gehen ganze Volkswirtschaften kaputt.


    Am Ende werden alle diejenigen, die sich haben betrügen, bestehlen und heimlich enteignen lassen bitterarm sein. Sie sind dann um die Früchte ihers Lebenswerkes gebracht. Und merken es erst dann, wenn sie selbige bitter nötig haben. Genau das ist das moralisch verwerfliche und heimtückische an der Inflation:


    Spare Geld in der Zeit, damit Du in der Not nichts von Wert besitzt.


    Sparen ist dann wirtschaftlich unsinnig, wenn zwei Voraussetzungen gegeben sind:


    Geldschöpfung aus dem Nichts in Verbindung mit künstlich, d.H. durch Geldvermehrung unten gehaltenen Geldmarktzinsen.

    Diese Voraussetzungen liegen bereits seit Mitte der 90er Jahre erkennbar vor.


    Wenn dann noch erkennbar ist, daß die Kreditqualität (Möglichkeit der Schuldne rzurückzuzahlen) rapide abnimmt, ist es Zeit für die Kapitalflucht in mobile und immobile Sachwerte.


    Und das kann man seit etwa 2000 zweifelsohne feststellen.


    Die Tatsache, daß etwas schädlich und zerstörerisch und schlimmes Unrecht ist, die besagt nicht, das genau das nicht stattfinden wird. Die Welt ist so, wie sie ist und nicht, wie man sie sich idealerweise wünscht.
    Auch daran führt kein Weg vorbei.


    Nun zu dem Angaben übers Klima in dem Dialog: sind diese historisch belegbar und wo kann man die Quellen dafür finden?. In den Medien wird immer behauptet, daß es noch nie so warm gewesen sei, wie derzeit. Ich glaube das auch nicht.


    Daß es Wärmeperioden -auch sehr lange Wärmeperioden - gegeben haben muss, kann man gelegentlich auch an sehr alten Gemäuern erkennen, bei denen riesige Fensteröffnungen dann später durch ganz kleine ersetzt wurden......


    Das mit dem Treibhausgas CO2 ist m.E. völliger Unfug: viel CO2 wird über Regenfälle in Weltmeeren und Böden gelöst, wo es dann Kalk un Kalciumhydrogencrabonat umwandelt oder basische Bestandteile in Karbonate.


    Das ist ein gewaltiger Puffer, der verhindert, daß der C02-Gehalt immer weiter in dem Maß ansteigt, wie Co2 von Menschen freigesetzt wird.


    Kaum ein Klimamodell das in den Medien erklärt wird, geht darauf ein. Überhaupt scheinen viele Erklärungen lineares Stümperwerk zu sein, daß der komplexeren Realität nicht annähernd gerecht wird.


    Genau so übrigens wie die immer neu und kreativer berechneten Konsumentenpreisindices mit ihren angeblich immer besseren Produkten.....


    Geht doch mal zum Fliessbandbäcker und esst dessen Backwaren. Die solen besser sein, als das Brot, was man noch von 20 oder 30 Jahren beim Bäckerkaufen konnte?. Lachhaft.


    Schaut euch die Qualität von Schuhen an. Früher konnte man für 100 DM ein Paar Schuhe kaufen und die ein ganzes Jahr lang tragen. Versucht das mal mit heutigem Schuhwerk der unteren Preisklasse.......


    Plastiksohlen und Pappabsätze? gabs früher nur für Schuhe, die man Toten im Sarg anzog.......


    Klar: Kaviar und Lachs, das gibts heute in jedem Supermarkt. Aber ob es schmeckt? Viel dort angebitenes Obst schmeckt auf keinen Fall. Schnell in Treibhäusern hochgezogenes Zeugs und oftmals wahrscheinlich noch mit Pflanzenschutzmitteln verseucht.....


    Diuese Produkte sind oftmals ungeniessbar (Gammelfleichdiskussion). Habe noch nie davon gehört, daß sowas in Konsumentenpreisindices einfliesst......

    Habs auch nicht gesehen.


    Wie kann man auch seinen Kunden empfehlen, demnächst 19 Prozent Umsatzsteuer zu zahlen und dann auch noch die Savemiete jedes Jahr hinzublättern?


    He, diese aalglatten Pfennighaie hauen und stechen einander doch um jedes zehntel Promille an Rendite.......


    Und dann 19 Prozent + Bankspesen + Savekosten unnütz ausgeben? Never ever. Die Jungs und Mädels kaufen Silber, um damit reich zu werden. Und "reich" bedeutet bei denen: viele grüne Scheine mit Einsen oder Fünfen drauf mit vielen Nullen dahinter :D:D:D


    Klar, was ausser Papier werden die wohl empfehlen. Am besten den Barclays-ETF odere in KO-Zerti mit Schwelle 12,50 Dollar......


    @Eldo: Sorry, aber Du hast das Wesen einer Immobilie nicht verstanden:


    Eine Immobilie steht da (Gold liegt nur irgendwie herum) und bietet Menschen Wohnraum (Gold kann das nicht, ist aber transportabel).


    Wenn ich Dir Gold leihe und Du keine Zinsen drauf zahlst, dann nehme ich es Dir wieder weg (falls Du es noch besitzt).


    Hast Du eine Immobilie damit gekauft, pfände ich sie Dir, verkaufe sie mit hohem Verlust, und kaufe für den Erlös einen Bruchteil meines Goldes zurück.


    In beiden Fällen hast Du den Schaden. Und nach ein paar Jahren / Monaten bist du als US-Bürger mit Privatinsolvenz da raus.


    Im Fall der Immobilie aber kann es mir passieren, daß ich ebenfalls den Schaden habe und nahezu komplett mein Kapital (Gold) verloren habe, einer Deiner Verwandten das Haus billig auf der Zwangsversteigerung schiesst (Ich als Ausländer kaufe keine US-Immobilien). Und nachdem Deine Insolvenz abgelaufen ist, kaufst Du "Dein" Haus zu 20 oder 25 Prozent deiner ehemaligen Restschuld zurück. Und hast super gelebt. Und selbst wenn Du es nicht selber kaufst, dann kauft es halt ein anderer billig. Ich als Dein Gläubiger gehe in jedem Fall fast komplett leer aus.


    Nun ersetze mal den Begriff Gold durch Euros oder Geld und die Bezeichnung "ich" durch europäischen Pensions- oder Rentenfonds oder durch AS-Sparvertrag-Anbeiter.....


    Dann weisst Du, wer die Zeche zahlt!


    Die Immobilie wird - egal, ob auf Kredit bezahlt, zwangsversteigert, verscherbelt oder verschoben, verpfändet oder nicht verpfändet samt Grundstück an dem Ort bleiben, wo sie errichtet wurde und den dort lebenden Menschen nutzen. Nicht aber den europäischen Geldgebern.


    Da muss man sich erst einmal drüber im Klaren sein.


    Es gibt Schulden, die können und werden nie durch den Schuldner beglichen werden.


    Und das eigentlich Merkwürdige daran ist: Alle hätten es wissen können und wissen müssen, aber seltsamer Weise hat sich niemand darum gekümmert bzw. wollte es niemand wissen.


    Entsprechend groß wird das Geschrei und die gespielte Entrüstung sein. Was hier abläuft, das ist eine Verlade vom allerfeinsten und in nie dagewesener Größenordnung. Die europäischen Geldgeben werden in den USA systhematisch ausgenommen wie Weihnachtsgänse, sei es über Aktien, verbriefte Schulden, oder Finanz-Derivate meist angelsächsischer Institutionen oder über Gerichtsurteile und oftmals fadenscheinig anmutenden Klagen von US-Bürgern und Firmen. Das zumindest ist meine persönliche Meinung (keine Tatsachenbehauptung).


    Und diese Auswüchse werden - ebenfalls nach meiner Meinung - in dem Maße schlimmer werden, ausarten und ausufern, wie der US-Dollar an internationaler Akzeptanz verliert.


    Immer weniger Menschen werden dann den American Way of Live finanzieren müssen.


    Auch an dieser von mir vermuteten Wahrheit wird man zukünftig nicht mehr vorbeikommen können. Falls man mit offenen Augen durch die Welt geht.


    Ich sehe das so: Die Schlacht, das ist der tägliche Broterwerb. Der Gewinn ist das, was übrig bleibt, falls was übrig bleibt. Und das wandert, von einer Barreserve abgesehen, in Sachwerte. Erst dann ist ein Stück Schlacht wieder gewonnen worden.


    Wie wollt ihr wissen, was das PPT machen wird?


    Mag sein, ihr habt einige Male Recht.


    Aber was nutzt es euch, wenn ihr auch einige Male voll danebenliegt?


    Genau das wird euch mit der Zeit passieren.

    vergesst es.


    Das vernebelt nur den Blick auf das Wesentliche:



    Wir leben in einer Zeit ungedeckten Geldes und ständig steigender Geldmengen und exponentiell zunehmender privater und öffentlicher Verschuldung.


    Staatliche und private Zahlungsversprechungen sind in ihrer Summe nicht in kaufkraftstabiler Währung leistbar. Und ein Abbau zukunftsgerichteter Versprechungen ist nicht absehbar.


    Jedem, der rechnen kann muß klar sein, wie das qualitativ ausgehen wird. Daran gibt es keine rational begründbaren Einwände und Zweifel.


    Wenn man so weit gekommen ist, dann braucht man nur noch logisch zu handeln, sprich: sein Geld nur noch für Real- und Sachwerte herzugeben. Und blos nichts leihen oder in anderer Versprechungen investieren. Nur das, was man besitzt, real besitzt, stofflich besitzt, das hat man auch. Alles andere kommt einem Glückspiel mit minimaler Gewinnchance gleich. Man wird mit Realwerten sehr wahrscheinlich viel besser fahren, als die Masse aller Anleger mit ihren Geldwertanlagen, deren Ertragserwartungen sich aus vorgenannten Gründen real nicht erfüllen werden können.


    Das Schönste kommt zum Schluss: Weil man nicht wissen kann, wann es zu Ende geht, kann man auch, vorausgesetzt man handelt rational, nicht dauernd zwischen Geld- und Sachwert wechseln, ohne sein Kapital zu riskieren. Und dieses Risiko ist real vorhanden und abstrakt, weil unkalkulierbar zugleich.


    Welcher Mensch, der gesund im Geiste ist, würde beispielsweise russisches Roulett spielen?


    Andererseite machen Anleger, die dauernd zwischen Real- und Geldwert wechseln mit ihrem Kapital genau das.


    Die können 100 mal richtig liegen und ihr Kapital vervielfachen. 1 x danebengelegen und alles ist verloren. Null ist Null, macht Null und bleibt Null.


    Und dieses eine Mal war dann das erste und letzte Mal. Und es war völlig ausreichend für den finanziellen Ruhin. Danach gibt es mangels Restsubstanz keine Chance mehr, diesen endgültigen Totalverlust jemals wieder herauszuholen.


    Angesichts dessen, was kommen wird und kommen muss (massiver, globaler und nahezu kompletter Schuldenabbau) ist es völlig egal, ob die Unze Gold zum Zeitpunkt, an dem der Vorhang im Fiat-Money-Theater zu letzten Mal fällt bei 750, 850, 1.000, 2.000, 5.000, 15.000, 50.000 oder noch mehr Dollars oder Euronen steht.


    Fakt ist, daß es dann keines mehr für Fiat-Money geben wird, wenn es aus ist mit Fiat-Miney.


    Derlei Aussagen kann ich aufgrund eigener Erfahrungen nur bestätigen.


    Bei Nahrungsmitteln (z.B. geräuchertem Lachs) gibts qualitative Unterschiede von 10.000 Prozenten und mehr, d.h. Das Zeugs im Supermarkt, aufgeschnitten, verschweißt und schlimmstenfalls noch mit Kräutern drauf, das wäre mit viel gutem Willen gerade noch als Schweinefraß zu verwenden, wohingegen frisch gefangen und geräuchert, direkt vom Speziallisten an der Küste erworben (da wo die Einheimischen kaufen, nicht die Touristen) - ein Hochgenuss auch für jemanden, de rnormalerweise kaum Fisch isst....


    Von Trüffen, Schaumwein, Kaviar usw. verstehe ich nichts. Jedoch weis ich, wie ein guter Wein schmecken kann (bin da nicht auf eine Sorte festgelegt). Und für ganz wenig Geld gibts in der Regel auch nichts, was schmeckt. Das Gebräu kann man bestenfalls als Saucenfonds gebrauchen (sofern der Restgeschmack nicht von Korkaromen dominiert wird). Teure Weine müssen nicht gut sein. Auch da gibts viel Mist, der eigentlich nur bedingt geniessbar ist (egal, was Experten dazu meinen mögen). Wenn beispielsweise ein selbstgemachter Wein aus Hagebuttensud (überreife, gefrorene Früchte) leckerer und aromareicher daherkommt, als ein Weißwein oder Rosé, dann kann der Traubenwein nichts taugen (meine Meinung). Mag sein, daß da jemand was reingetan hat oder vielleicht versehentlich der Dachrinnenanschluss an den Stahltank mit dem Most gelegt wurde, so "dünn" wie viele Weine daherkommen.


    Wie heisst es noch mal so schön: Du bist, was du isst, Armut beginnt im Kopf und Geiz ist ein Anzeichen ernst zu nehmender und auch geistiger Armut. Denn dem Geizkragen mangelt es an dem Abstaraktinsvermögen, sich an einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis zu orientieren und dem Vorstellungsvermögen, daß es wirtschaftlich betrachtet meist unmöglich ist, einen hohen Gegenwert für kleines Geld zu erzeugen, er also im Regelfall hereinfällt, wenn er billige Produkt ekauft, weil es meist auch schlechte Produkte sind, die ihren Zweck meist nicht so erfüllen werden, wie das beabsichtigt gewesen ist.


    Und die Deutschen geizen beim Essen extrem. Nirgendwo in Westeuropa ist Nahrung so billig, wie hierzulande. Und somit wisst ihr auch, was ihr in vielen Fällen qualitativ für kleines Geld an Nahrungsmitteln bekommt: den letzten Ramsch und Müll.

    Hier in Deutschland ist es so, daß alte 5- und 10-DM-Silbergedenkmünzen oftmals vom Handel zur Dt. Bundesbank gebracht werden, die sie zum amtlichen Umtauschkurs annehmen muß.


    Und das gilt nicht nur für Normalprägungen, sondern auch für Spiegelglanz.


    Ausgenommen davon sind nur die Stücke, die Sammlerwert haben, also beispielsweise die 5-DM-Gedenk-Münzen bis Fichte und einige seltene Silberfünfer (58 J, 59 G usw.) bzw. Erhaltungsgradraritäten.


    Bei den 5ern, 7 g Feingehalt, 2,60 EUR Umtauschwert ist bereits ein Bereich erreicht, bei dem bald das Metall und seine Wertentwicklung in den Vordergrund treten könnte.


    Davon aber sind 500-Schilling-Münzen noch weit entfernt.


    Ob da bei den 500ern ein Sammlerwert vorhanden ist - ich glaube angesichts der teils hohen Auflagen muß man vorerst davon ausgehen, daß mehr als das, was draufsteht nicht zu kriegen sein dürfte.

    Speziell in Deutschland gefundene Nuggets sind meist sehr klein. Beispielsweise wiegt das größte bekannte und während de rletzten 200 Jahre in Katze (Thüringen, goldführender Bach) gefundene Nuggat weniger als 10 Gramm.


    Und dennoch löste es dort ein Goldfieber aus.


    Australische Nuggets sind in diesen Größen sehr viel häufiger. Und viel preiswerter, als deutsche Nuggets.

    in Derivate gelockt, kurz bevor der Kurs temporär einbricht.


    So sinngemäß eine auf den Eichelburg-Seiten vertretene These.


    Doch lest selbst:


    http://www.hartgeld.com/goldpreisdrueckung.htm


    Auch wenn ich ansonsten nicht völlig konform mit den Seiten gehe, ist mir doch aufgefallen, daß schon einige Male auch hier und gerade kurz vor starken Bewertungskorrekturen besonders starke "Papieraktivitäten" zu verzeichnen gewesen sind.


    Beispielsweise als Silber mal wieder über 13 Dollar notierte, da kamen sie schon wieder mit ihren Zertifikaten, Derivaten und OS. Nachdem dann die Leihraten fielen und der Kurs zurückgegangen war, herrschte wieder relative Ruhe.


    Diese als "LURE" bezeichnete Taktik soll lt. Artikel den Edelmetallinvestoren einen maximalen Vermögensschaden zufügen, sprich: Gelder, die in Edelmetall investiert werden sollen möglichst effektiv abschöpfen.


    Bei Derivaten, speziell Futures, sind das, was als eine ganz "normale Korrektur" beim physischen Edelmetall vielleicht mal 10 oder 25 Prozent ausmachen kann hingegen Extremverluste.


    Wobei ich mich frage, ob ein Kursrückgang bei einer Unze Gold von über 50 Dollar an einem Tag, so wie in diesem Frühjahr geschehen, noch das ist, was innerhalb der Bandbreite einer normalen marktlichen Korrektur zu erwarten ist.

    @Red_Baron:


    Hier nochmals zwei Artikel, in denen drinn steht, daß es viel mehr Goldzertifikate gibt, als physisches Gold jemals gefördert wurde. Der Faktor ist aber nicht 72, sondern 78. Es ist also noch "schlimmer" als von mir gepostet:


    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=2016


    Und wen das zu vage ist, der kann hie rim Handelsblatt nachlesen. Allerdings ohne Mengenangabe:


    http://www.handelsblatt.com/ne…markt-der-illusionen.html


    Bleibt zu hoffen, daß nun einige Leute mehr Ahnung haben.


    Klartext: geht die Bank / der Emittent banklott, gibts weder Gold noch Geld fürs Goldzertifikat. Zertifikate nichts als Wettscheine eines Buchmachers, der sich selbst als "Bank" oder "Emissionshaus" bezeichnet. Unnötig riskantes Glücksspiel halt. Wer weniger riskant und mit fast gleichen Gewinnchancen spielen möchte, der spielt physisch und spart sich den ganzen Juristerei- und Konkursrisikomurks, der an Zertifikaten hängt.

    Zitat

    Original von Lokomotivführer
    Ein Bekannter arbeitet bei einer großen dt.Bank der hat mir geraten mit dem Kauf noch zu warten. 8)



    ----------------------------------------------------------------
    Am Abgrund ist die Aussicht am Schönsten


    Ja wenn das so ist - was fragst Du uns einfache Menschen noch?.


    Alles, was von einer Bank kommt ist ja so gut wie amtlich, denn eine Bank irrt ja bekanntlich nie (frei nach Rothschild).


    Also warte Du mal schön.....


    PS: Aber ist die vermeintliche Tatsache, eine Bank würde sich nie irren gleichbedeutend damit, daß sie Dir auch immer die Wahrheit sagt?


    Schon mal von Leuten gehört, die auf Bankempfehlung Aktien, Immobilien und andere Wertpapiere erworben und sich damit wirtschaftlich ruhiniert haben?


    Nein, sei ganz beruhigt - das sind alles Hirngespinste von bösen Menschen, die Dich verunsichern wollen.....


    Glaub an das, was die Bank dir sagt..... aber wirklich ganz fest..... :)


    Und komm ja nicht auf die Idee, Dir Deine eigenen Gedanken zu machen. Dann wird die Bank böse Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr :D:D:D

    Zitat

    Original von Lokomotivführer
    Natürlich will man so billig wie möglich kaufen,ich möchte ca 25000 Euro investieren da fragt man sich schon wann der richtige Zeitpunkt ist.



    ------------------------------------------------------------------
    Am Abgrund ist die Ausicht am schönsten


    Es heisst immer, es gäbe nur dumme Antworten und keine dummen Fragen. Aber es gibt Fragestellungen, die leider niemals mit einer wahrheitsgemäßen und dabei als befriedigend empfundenen Antwort belegt werden können.


    Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt, weil es deren tausende gibt.


    Und es gibt keinen absolut optimalen Zeitpunkt, denn es ist ja nicht ausgeschlossen, daß nicht doch irgendwo auf der Welt ein anderes Anlagegut oder Wertpapier besser performt.


    OK, Du willst 25.000 Papiereuros in etwas reales tauschen.


    Gut.


    Wo ist Dein Problem?


    Dein Problem liegt darin, daß Du möglichst viel Gold für diese 25.000 Papiereuros haben möchtest.


    Auf jeden Fall mehr, als Du momentan dafür bekommen würdest.


    Was kann Dir passieren?


    An wahrscheinlichsten aber ist, daß Du es bei der Kaufabsicht belässt. Weil Du Dein Geld zu sehr leibst. Und nichts riskieren willst.


    Aber vielleicht gerade diese Risiko-Aversität bewirkt, daß Du viel mehr riskierst, als Dir bewusst ist.


    Überleg Dir mal, wieviele Geldwerte existieren und wieviel Realwerte.


    Und dann versuche mal für Dich selbst langfristig die Risiken der einzelnen Anlagen zu bewerten und stelle Dir eine optimale Risikoverteilung (Streuung Deines Gesamtvermögens auf verschiedene Anlageformen) vor. UNd dokumentiere das für Dich am besten schriftlich.


    Und dann lege entsprechend an.


    Informiere Dich in aller Ruhe, damit Du nach einem Kauf Deine Entscheidung nicht bereust und vielleicht mit Verlust und aus Frustration verkaufst.


    PS: solltest Du Dich -wider Erwarten- zur Goldanlage entscheiden, dann kauf es physisch, am besten in Münzform (Anlagemünzen im Gewicht einer Unze). Da bist Du flexibel, zahlst nicht zu große Aufschläge und vor allem: Du besitzt den Gegenwert für Dein Geld und bist nicht Gläubiger / Bittsteller eines Schuldners (z.B. eines später insolvent gegangenen Zertifikate-Emittenten).


    Du musst auch nicht direkt die 25.000 auf einmal anlegen. Jeden Monat einen festen Betrag anlegen oder eine feste Goldmenge kaufen, das geht auch. So erhältst Du einen Durchschnittspreis. Und hast mehr Zeit, Dir über die Höhe Deines Gesamtinvestments klar zu werden.

    ja, hoffe ich auch :)


    jedoch: Die Hoffnung stirbt zuletzt.


    Will sagen: bei 1.000 und mehr Dollar die Unze dann erkennen, daß man die 350 wohl nicht mehr so schnell sehen wird......


    das würde es doch voll bringen?


    Strategische Käufe sollte man tätigen, sobald man deren Notwendigkeit erkennt.


    Für taktische Käufe hingegen hat man alle Zeit der Welt.


    Welche Metallmengen strategisch benötigt werden und welche ggf. taktisch wünschenswert wären, das hängt von den persönlichen Zukunftserwartungen ab, und das muss letztendlich jeder selbst mit sich ausmachen.


    wef: wenn Du keine solche Aktien kennst - vielleicht kennst Du dann welche, die schamlos überbewertet sind, die könnte man dann mit dem richtigen Timing shorten.....


    Aber mal im Ernst:
    Wenn Du Dich unabhängig und vielseitig informieren würdest, dann wüsstest Du, daß Silber großteils in Verbindung mit dem Abbau und der Verarbeitung von Kupfererz und anderen Erzen edler und nicht edler Metalle gewonnen wird.


    Die Kurse von Kupfer, Zink, Zinn und Nickel sind bereits um ein Vielfaches angestiegen. In den nächsten Jahren muß daher mit einer starken Ausweitung der Produktion gerechnet werden. Weil Minen momentan prächtig verdienen, sich ihre Aktienkursbewertungen vervielfacht haben und ihnen somit seit vielen Jahren der Weg zur Geldaufnahme über Aktien frei steht.


    Egal, on die Kurse von unedlen Nichteisenmetallen steigen oder fallen, es weden dann Überkapazitäten oder deutlich höhere Kapazitäten bestehen. Und das bei der Erzverarbeitung gewonnene Silber wird bestimmt nicht weggeworfen, nur damit wef Geld mit Papiersilber verdienen darf.


    Sorry, aber die 20 oder 25 Dollar für Silber, die sehe ich nur dann, wenn Anleger Angst haben, ihre Währungen könnten wertlos werden.


    Gold- und Silberkurse auf derzeitigen Niveaus, d.h.: deutlich über Förderkosten, können langfristig nicht von Bestand sein: Entweder explodieren die Förderkosten oder die Edelmetallpreise werden so weit zurückgehen, daß sie deutlich weniger oberhalb der Herstellungskosten liegen, als das derzeit der Fall ist.


    Mittelfristig ist sowas nur dann möglich oder erfolgversprechend, wenn der Anstieg spekulativer Natur ist. Dazu bedarf es aber Investitionsnachfrage von Spekulanten. Und die gibts nur dann, wenn die Spekulanten glauben, daß die Netto-Kapitalmarktrenditen anhaltend negativ sein werden oder schlimmer noch: daß Währungen den Bach hinunter gehen werden.


    Nun kannst Du natürlich mit Zertifikaten darauf spekulieren, daß es diese Entwicklung in den Hirnen der Spekulanten so stark gibt, daß sie deutliche Preissteigerungen auslösen wird, sie aber real nicht stattfinden wird, was die Geldentwertung angeht. Stichwort: Panik, Massenhysterie bei Anlegern


    Und genau das wäre der aus meiner Sicht einzig plausieble Grund, in Papiersilber zu investieren.



    Alle anderen Gründe kann ich nicht nachvollziehen.


    Übrigens: Es hat nichts mit GIER zu tun, wenn man sich im Fall eines möglichen Währungsbankrottes nicht mit ein paar hundert, tausend oder zehntausend Prozent Nominalgewinn zufrieden gibt, sondern real mindestens halbwegs Kaufkrafterhalt anstrebt.

    goldcore: man muss unterscheiden zwischen Fondsgesellschaften, den Eigentümern von Fondsgesellschaften und denjenigen, die Fondsanteile zeichnen.


    Und es sind immer die Gelder der letztgenannten, die verloren gehen.


    Will sagen: vielleicht werden da über das Viehekel "Hedge-Funds" ganze Volkssparleistungen ganz bewusst in Richtung Hochfinanz verschoben.


    Warum wohl trete ich schon seit gut einem Jahr immer dafür ein, sein Geld nur für Dinge auszugeben, über die man selbst absolute Verfügungsgewalt und unmittelbares Eigentumsrecht hat?


    Seit der Grundbesitz-Besitz-Affäre müsste eigentlich jeder in Erwägung ziehen, daß zumindest einige Fondsgesellschaften und deren Eigentümer direkt, vorsätzlich und geziehlt gegen die Interessen ihrer Anleger arbeiten könnten.


    Um es einmal ganz vorsichtig zu formulieren.


    "Geld" muss wieder lernen, das es scheu wie ein Reh ist.


    Das "Geld" das das nicht lernt, oder nicht lernen will, das gibts bald nicht mehr.


    Und glaubt ja nicht, daß Ansprüche geprellter Fonds- und sonstiger Anleger gegen die Hochfinanz justiziabel wären. Never ever. In den letzten Jahren ist die Rechtssprechung nach meinem Dafürhalten eins geworden: extrem betrügerfreundlich und betrügerwillfährig. Es ist bereits jetzt politisch nicht mehr gewollt, daß Betrugs- oder Vermögensdelikte (Steuerdelikte ausgenommen) strafrechtlich verfolgt werden (meine Meinung, keine Tatsachenbehauptung).

    Weis jemand, was aus dem Verfahren von Herrn Hoyzer ("Wettschiedsrichter") geworden ist?

    Zitat

    Original von thobaffin
    ..... Ich ahne, da kommt noch was. Wenn Gold in den nächsten zwei Wochen nicht über 630€ kommt, sehe ich eher schwarz!


    Ich wünsche noch goldige Feiertage.


    Schau Dir mal die Schuldenstände vieler Staaten und deren Bürger in Prozent des BIP an und vergleiche die Daten mit den bekannten Daten historischer Crashs und Währungszusammenbrüche.


    Vielleicht ahnst / siehst auch Du dann, daß da noch was ganz anderes kommen könnte, als ein ZUKÜNFTIGER Goldpreisrückgang von vielleicht lachhaften 20 Prozent, der zudem wohl nur temporärer, bestenfalls mittelfristiger Natur sein dürfte, bei dem derzeitigen monetärem Umfeld.


    Pass aber gut auf, daß Die dann vor lauter Schwarzseherei die Farbe nicht ausgeht :D:D:D

    Zitat

    Original von Privatier
    .....Ja, Gold kann sogar auf 1 Mio. € pro Unze steigen, aber nicht weil Gold so wervoll wird, sondern weil Fiat so wertlos wird. Der Goldpreis gemessen in realer Kaufkraft = realer Goldwert wird immer in ähnlicher Größenordnung liegen wie heute.


    Wenn sowas in der Art passieren sollte, schlimmstenfalls noch über 10 oder 20 Jahre, dann überlege Dir mal, was das für die Kapitalausstattung von Aktiengesellschaften im Hinblick auf Eigenkapitalausstattung (Eigenkapitalquote), Neuinvestitionen, Kapitalmartkzinsen für geleihene Gelder usw. für Auswirkungen hat.


    Die Firmen leben dan von der Substanz und immer weiteren Kapitalerhöhungen und Kreditaufnahmen.


    Die Anteile verwässern immer mehr.


    Zum Schluss werden dann vielleicht aus 10 alten Aktien eine neue Aktie. Und wenn Du die verkaufst kriegst du real weniger raus, als was du für eine alte Aktie hingelegt hast......