Beiträge von mesodor39

    goldcore: man muss unterscheiden zwischen Fondsgesellschaften, den Eigentümern von Fondsgesellschaften und denjenigen, die Fondsanteile zeichnen.


    Und es sind immer die Gelder der letztgenannten, die verloren gehen.


    Will sagen: vielleicht werden da über das Viehekel "Hedge-Funds" ganze Volkssparleistungen ganz bewusst in Richtung Hochfinanz verschoben.


    Warum wohl trete ich schon seit gut einem Jahr immer dafür ein, sein Geld nur für Dinge auszugeben, über die man selbst absolute Verfügungsgewalt und unmittelbares Eigentumsrecht hat?


    Seit der Grundbesitz-Besitz-Affäre müsste eigentlich jeder in Erwägung ziehen, daß zumindest einige Fondsgesellschaften und deren Eigentümer direkt, vorsätzlich und geziehlt gegen die Interessen ihrer Anleger arbeiten könnten.


    Um es einmal ganz vorsichtig zu formulieren.


    "Geld" muss wieder lernen, das es scheu wie ein Reh ist.


    Das "Geld" das das nicht lernt, oder nicht lernen will, das gibts bald nicht mehr.


    Und glaubt ja nicht, daß Ansprüche geprellter Fonds- und sonstiger Anleger gegen die Hochfinanz justiziabel wären. Never ever. In den letzten Jahren ist die Rechtssprechung nach meinem Dafürhalten eins geworden: extrem betrügerfreundlich und betrügerwillfährig. Es ist bereits jetzt politisch nicht mehr gewollt, daß Betrugs- oder Vermögensdelikte (Steuerdelikte ausgenommen) strafrechtlich verfolgt werden (meine Meinung, keine Tatsachenbehauptung).

    Weis jemand, was aus dem Verfahren von Herrn Hoyzer ("Wettschiedsrichter") geworden ist?

    Zitat

    Original von thobaffin
    ..... Ich ahne, da kommt noch was. Wenn Gold in den nächsten zwei Wochen nicht über 630€ kommt, sehe ich eher schwarz!


    Ich wünsche noch goldige Feiertage.


    Schau Dir mal die Schuldenstände vieler Staaten und deren Bürger in Prozent des BIP an und vergleiche die Daten mit den bekannten Daten historischer Crashs und Währungszusammenbrüche.


    Vielleicht ahnst / siehst auch Du dann, daß da noch was ganz anderes kommen könnte, als ein ZUKÜNFTIGER Goldpreisrückgang von vielleicht lachhaften 20 Prozent, der zudem wohl nur temporärer, bestenfalls mittelfristiger Natur sein dürfte, bei dem derzeitigen monetärem Umfeld.


    Pass aber gut auf, daß Die dann vor lauter Schwarzseherei die Farbe nicht ausgeht :D:D:D

    Zitat

    Original von Privatier
    .....Ja, Gold kann sogar auf 1 Mio. € pro Unze steigen, aber nicht weil Gold so wervoll wird, sondern weil Fiat so wertlos wird. Der Goldpreis gemessen in realer Kaufkraft = realer Goldwert wird immer in ähnlicher Größenordnung liegen wie heute.


    Wenn sowas in der Art passieren sollte, schlimmstenfalls noch über 10 oder 20 Jahre, dann überlege Dir mal, was das für die Kapitalausstattung von Aktiengesellschaften im Hinblick auf Eigenkapitalausstattung (Eigenkapitalquote), Neuinvestitionen, Kapitalmartkzinsen für geleihene Gelder usw. für Auswirkungen hat.


    Die Firmen leben dan von der Substanz und immer weiteren Kapitalerhöhungen und Kreditaufnahmen.


    Die Anteile verwässern immer mehr.


    Zum Schluss werden dann vielleicht aus 10 alten Aktien eine neue Aktie. Und wenn Du die verkaufst kriegst du real weniger raus, als was du für eine alte Aktie hingelegt hast......

    wef: bei 15, 20 oder 25 Dollar kriegst Du Deinen Gewinn. Ja, und Du wirst in dem Fall auch noch was damit anfangen können. Aber: Das sind Peanuts. Das Geld kannst Du auch mit Aktien-OS verdienen. Und Aktien können sogar noch viel stärker steigen / fallen. Weswegen Du damit noch viel mehr Kohle mit viel geringerem Risiko machen kannst. Warum tust Du es Dir an und wettest mit OS / Hebelprodukten auf eine 30-Prozent-Chance? Bei Aktienwetten kann viel mehr drinn sein. Bei viel geringeren Ausfallrisiken. Warum dann Silber? Warum bei Edelmetall, das von interessierter Seite ganz offensichtlich im Kurs manipuliert ist.


    Kennst Du Aktiengesellschaften, bei denen es - analog zu GOLD 78 mal mehr Zertifikate / Ansprüche auf Kurserstattung von gibt, als Aktienurkunden? Mir ist keine einzige bekannt.


    Vielleicht, aber auch nur vielleicht bekommst Du Deinen Gewinn auch noch bei 1.000 Dollar/Unze in der Hyperinflation. Mag sein, daß es ein paar Tage dauert, bis die Kohle dann bei Dir ist. Und Dein Gewinn in dieser Zeit vielleicht 99 Prozent seines Wertes verliert. Dann hast Du so richtig was davon gehabt. Profipech.

    @HORSTWALTER: Der Begriff "Versicherung" besagt ja weder wer sich "versichert", noch was "versichert" wird.


    Im Zweifelsfall wird lediglich die Versicherung und deren Personal abgesichert oder versichert. Die kassieren von Anfang an. Egal, was noch alles kommen mag. Der Versicherungsnehmer hingegen bekommt ja seinen Teil erst ganz am Ende, also etwas von dem "Rest", der am Ende noch das ist, nachdem sich Staat, Versicherungsgesellschaft incl. Personal und Management nach bestem Können "bedient" haben.


    Will sagen:


    Eine Gläubigerstellung ist immer nur dann vorteilhaft, wenn man erstens in der Lage ist, seine Interessen und Ziele wirksam durchzusetzen und zweitens der Anspruch soweit abgesichert ist, daß es am Ende nicht bei einem durchgesetzten Anspruch (Titel) bleibt.


    Alles andere sind Glaubens- und Hoffnungsgeschichten. Nichts, auf dem man Dinge von vielleicht existenzieller Bedeutung aufbauen kann.


    Wozu also sind "Versicherungen" gut?


    Um absolute GAUS (Haftpflicht, Wohnungsbrand, zu frühes Todesrisiko, Einbruch, Diebstahl, Raub, Blitzschlag, Erdbeben usw.) zu versichern. Das kostet meist wenig, die Eintrittswahrscheinlichkeit ist lächerlich gering. Und sollte es dennoch passieren, kann man zumindest sicher sein, daß zeitnah und damit relativ wertgerecht geleistet wird. Denn diese Verträge laufen meist sehr kurz, nimmt man die Dauer von Rentenversicherungsverträgen als Maßstab.

    Der Pferdefuß liegt ganz wo anders begraben:


    Mit ein wenig bösen Willen kann man physisches Gold und physisches Silber als metallische "Optionsscheine" auf einen Währungsverfall betrachten.


    Kennt jemand einen Anbieter, der Optionsscheine auf den Bezug von Aktien-Optionsscheinen anbietet?


    Ich kenne KEINEN solchen Anbieter.


    Jedoch: Papiersilber- und Papiergoldprodukte, die gibts wie Sand am Meer.


    Und wisst ihr, was das allerschönste daran ist: Die, die diese Scheine verkaufen, die verkaufen Scheine, mit denen sie indirekt gegen ihre eigene Insolvenz wetten. Und durch ihre Einnahmen aus den "Wettgeschäften" eben diese Insolvenzwahrscheinlichkeit verringern bzw. sich damit die Mittel generieren, sie zu verzögern.


    Denn ein Zusammenbruch des Fiat-Money-Systems könnte neben explodierenden Edelmetallkursnotierungen auch das wirtschaftliche Ende vieler Investmentbanken bedeuten.


    Will sagen: es ist für sie völlig risikolos. Mehr noch: je mehr Edelmetall-Papierprodukte die verkaufen, desto sicherer wird deren eigener Fortbestand (!).


    Denn: wenn der beste aller denkbaren Fälle für die vermeintlichen "Edelmetallbesitzer" eintritt, dann ist GELD in Form von Fiat-Money wahrscheinlich eh nichts mehr wert. Dieses Extremverlustrisiko brauchen die Emittenten daher nicht zu fürchten, weil es sie dann nach menschlichem Ermessen mangeld Daseinsberechtigung / Funktion und Tätigkeitsfeldern nicht mehr geben wird.


    Fürchten hingegen müssen sie diejenigen GELDER, die in Gold- oder Silbernalagen gehen, steigende Kurse verursachen und so weitere Gelder anlocken. Diese Gelde rmüssen abgeschöpft werden, weil sie den Anfang vom Ende des Papiergeldsystems und damit auch das eigene Ende auslösen könnten. Währet den Anfängen!.


    Klartext:
    Genau so gut könnte ich hingehen und von Skeptikern Wetten darauf annehmen, das Jahr 2007 noch zu erleben. Und sollte ich bis zum 21.12 24.00 Uhr dennoch abnippeln - so what? Wie will man mich dann noch zwingen, zu zahlen? Was kümmert es mich dann noch, wenn ich dann bereits tod bin? Aber das super Weihnachtsessen von den Geldern der unglücklich Wettenden... das habe ich noch in vollen Zügen genossen....


    Mehr noch: Die Gelder, die ich meinen Wettpartnern abgenommen habe, die fehlen denen dann, um einen Killer anzuheuern, der den Job für sie erledigt. Mein Leben wird also dadurch sicherer, wenn es mir gelingt, alle meine Wettpartner komplett auszunehmen. Ihnen fehlt dann schlichtweg die Mittel, den Killer zu beauftragen, der bekanntlich Vorkasse nimmt.



    Da sollte man mal drüber nachdenken.


    Und sich die Gelder für solchen Murks besser sparen, sie entweder selbst auf den Kopf hauen oder was gescheites dafür kaufen, das den gewünschten Zweck besser erfüllen kann.


    Der allergrößte und zugleich wirklich verlässliche Hebel auf die GOLD- oder Silberpreisentwicklung ist und bleipt physisches Metall, das man selbst besitzt.


    Und der, der mit Hebelpapieren spekulieren möchte, dem sei geraten, sich als Basiswert Aktien oder Aktienindices auszusuchen. Da kann man - bei grundsätzlich gleichen Gewinnchancen - um ein vielfaches sicherer sein, daß ein erziehlter Hauptgewinn auch ausbezahlt wird. Denn wenn Aktienkurse explodieren, dann ist das auch gut für Investmentbanken.


    Von Edelmetallkursen möchte ich das nicht behaupten.


    Ja, ist schon sehr auffällig, was viele Neulinge so meinen. Die Zeit und die Anzahl und Qualität der Beiträge bringt dannmeistens Klarheit über die Absichten hinter manchen (nicht allen) "Grünschnäbelbeiträgen".

    Ich finde solche Artikel immer lustig und erbauend.


    Auf den zweiten Blick sogar sehr beruhigend:


    Natürlich kann ich auch nur mutmaßen, wo der Journalist seine Informationen bezieht und welches Vögelchen ihm sein "Wissen" zuflüsterte, insbesondere sein "Wissen" über diese mit physischem Silber unterlegten anlegerfreundlichen Zertifikate von Barclays, die bereits Käufe von nahezu 3400 Tonnen des weißen Metalls erforderlich gemacht haben sollen, wenn man ihm das denn glauben würde.


    Bleibt nur zu hoffen, daß der gute Mensch für seine journalistische "Aufklärungsarbeit" adäquat entlohnt wurde.


    Denn ohne solche Artikel wären sowohl Silber, als auch Gold möglicher Weise um ein vielfaches teurer, als sie es bereits jetzt schon geworden sind.


    Will sagen: solange man sowas regelmäßig zu lesen bekommt, darf man ruhig davon ausgehen, nicht übermäßig zuviel für sein Gold oder Silber bezahlt zu haben. Bei Aktien ist das meistens umgekehrt: wenn da berichtet wird, dann ist der Zug meistens bereits längst abgefahren und es werden nur massenweise Dumme gesucht, die dem "smart money" die Realisation der (Buch-)Gewinne ermöglichen.


    In einem aber hat der Mann vielleicht Recht: Er bezeichnet Silber als Metall für wagemutige Anleger. Ein Metall für Mitläufer und Lemminge ist es nach meinem Dafürhalten momentan noch nicht. Dazu muss es sich erst noch ein wenig verteuern.

    Manche Ereignisse in der "B-Bay" werfern ihre Schatten bereits lange voraus....


    Und manche "Kontonummern-Anbieter" und -Akteure scheinen einen derart gewaltigen zu haben, daß sie Gefahr laufen, von selbigem erschlagen zu werden!


    Wilkommen im Paradies der Schattenmänner, Schattenhändler Schattenverkäufer, Lichtschattengewächse und der real existierenden Schwarzmarkt- und Schattenwirtschaft und Nicht-Rechnungs-Ausstellern!


    Es lebe die Finanzakrobatik und das -jongleurwesen :)


    Und auch das "Post(un-)wesen" soll noch dran genesen, weswegen der "Versand" äußerst wirtschaftlich erfolgt, allein schon der fehlenden Registrierung und Rückverfolgung wegen....


    ...und eigentlich auch gleich folgenlos unterlassen werden könnte, wenn man nur "privat" wäre.


    Da kann man doch drann fühlen.


    Und der STA freut sich über Überstunden?

    Leute, macht solchen Murks blos nicht!


    Suche gerade die Quelle.


    Habe schon mal das hier über "Edelmetallkonten" gefunden:


    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=1033


    Und das hier über Mienen, die noch nicht gefördertes GOLD auf Termin verkauft haben:
    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=1971


    Hier etwas über "neuartige" Gold-Bilanzierungsmethoden von Zentralbanken:
    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=2775

    suse:
    ich meine dazu folgendes:
    wenn Du Dich neben Fernsehsendungen (Wirtschaftssendungen wie Bloomberg-TV oder NTV) und Zeitschriften, in denen Du meist die "Meinung" des sog. "Main-Streams" erfahren kannst auch auf alternativen Seiten wie den Goldseiten oder der Eichelburg-Seite informierst, kannst Du viele verschiedene Meinungen einholen.


    Wichtiger als diese Meinungen (Einschätzungen) sind fundamentale Marktdaten (harte Fakten). Auch davon gibts hier genug.


    Und bei Meinungsäußerungen in Medien sollte man wirklich jedes Wort auf die Goldwaage legen. Auch wenn etwas nicht gesagt wird, kann das sehr viel bedeuten. Man muss da förmlich versuchen, zwischen den Zeilen zu lesen. Hier auf den Goldseiten geht es meist viel direkter zu. Da werden die Dinge - oftmals sehr drastisch - beim Nanen genannt.


    Klar auch, daß jeder unabhängig denkende Mensch seine ganz persönliche, eigene Meinung hat. Die auch nich timmer völlig zutreffend sein muss. Keiner ist unfehlbar.


    Das ist nicht beunruhigend oder verwirrend, sondern ein gutes Zeichen dafür, daß hier offen diskutiert und nachgedacht und (nicht immer, aber) meist sehr fair miteinander umgegangen wird. Auch wenn es ab und an mal "fetzt".


    Ein Tip:
    Spätestens dann, wenn Du von wen auch immer und stets nur dasselbe an Meinung zu hören bekommst, egal wen Du fragst, dann sollten bei Dir die Alarmlampen leuchten.


    Ironiemodus ein:
    Wer hat denn hier Goldbarren? Goldbarren - es gibt sie nicht. Alles schon zu Schmuck verarbeitet.
    Ironiemodus aus.


    Lass Dich nicht verunsichern. Wenn Du je nach persönlicher Situation "nur" 5 bis 15 Prozent deines Gesamtvermögens in physischem Edelmetall investierst, dann machst du ein Vielfaches von dem, was der Durchschnitt tut. Panik, d.h. 100 Prozent Edelmetallquote aus Angst vor Geldentwertung - dieser Schuss kann auch nach hinten losgehen.


    Und Versprechen, die auf Edelmetall lauten (Goldzertifikate usw.) können sich im Fall einer Geldentwertung und bei einer Insolvenz des Anspruchsgegners als wertlos erweisen.


    Wenn Du Dir vor Augen führst, daß beispielsweise auf 1 kg Gold, das es gibt etwa Goldansprüche in Höhe von 72 kg kommen, dann bist Du (relativ) mit bereits 5 Prozent Deines Vermögens in Goldmünzen mit einem "Hebel" von näherungsweise 72*0,05 = 3,5 bezogen auf Dein Gesamtvermögen investiert.


    Du hast dann also Dein Gesamtvermögen theoretisch bis zum 3,5-fachen abgesichert unter der Annahme, daß die Investmentnachfrage nach GOLD im Krisenfall nur konstant bleiben sollte, sich aber hin zum physischen Investment verlagert und der Wert (Kaufkraft) im Fall einer völligen Geldentwertung proportional zur Nachfrage steigt.


    Kaufkraft des Goldes in der Hyperinflation 1922/23: 3 Unzen Gold für ein gutes Haus, 750 g für einen Häuserblock in Berlin. Kauifkraft in Russland 1916-1918: 10 Goldrubel (ca. 7,50 g) für ein Blockhaus aus Holzstämmen auf dem Land.


    Verhältnis Unze GOLD zu DOW Anfang 1980: ca. 1:1 Heute: ca. 20:1 (der Dow ist derzeit mit 20 Unzen wohl ehr immer noch zu hoch bewertet?).

    Ritterwacht liegt hier völlig richtig.


    Auch ich halte die Münze für echt.


    Begründung: einzig und alleine eine Fälschung als Umlaufgeld käme bei dieser Münze in Betracht, denn das Stück ist häufig und schlecht erhalten.


    Eine Umlauffälschung aber könnte man dann anhand der Parameter Gewicht und Klang durch Vergleich leicht als solche überführen.


    Die Randschrift bzw. deren beschreibene Perfektion spricht auch ehr gegen eine Umlauffälschung als für eine solche.


    Man muss die Sache hier ganz anders angehen. Man stelle sich vor, was eine solche Münze alles mitgemacht haben könnte: z.B. Brand und Bombardierung. Da kann es schon mal heiss werden, auch so heiss, daß Metall beginnt zu fließen und zu schmelzen bzw. sich strukturen beginnen aufzulösen und innere Spannungen und Materialverdichtung (Prägevorgang) abbauen. Stichwort: Brandschuttexemplare.


    Dumm nur, daß hier die Unterschiede zwischen Original und Fälschung regelrecht verwischen können. Sämtliche Spuren der Prägung wie unterschiedliche Materialpressung im Bereich erhabener und vertiefter Bereiche werden durch Hitze abgebaut.


    Ein super Beispiel dafür, wie sich Material bei Hitze verändert habe ich mal im Fernsehen gesehen. Es gibt da einen Betrieb, der schweisst Glocken. Eine Glocke aus dem 16. Jahrhundert wurde bereits zu DDR-Zeiten saniert, durfte allerdings die DDR aus politischen Gründen nicht verlassen, sodaß durch den "westbetrieb" vor Ort gearbeitet werden musste. Die Sanierung erwies sich daher als nur temporär. Nach der Wende dann wurde die dann noch stärker beeinträchtigte Glocke erneut aufgeschnitten und dann in einem mehrere hundert grad heissen Umfeld mit Bornze geschweisst und anschließend nachbearbeitet, sodaß man optisch kaum was erkennen konnte.


    Bedingt durch ihr hohes Alter und ihren jahrhunderte langen Betrieb war die Bronze vor der Sanierung ermüdet. Durch die Hitze konnten sich betriebsbedingt eingebrachte Materialspannungen abbauen (Vorgang ist vergleichbar mit dem Anlassen von Stahl beim Schmieden bzw. bnach selbigem) bei dem schädliche Eigenspannungen durch Erwärmung abgebaut werden. Die Glocke hatte danach völlig unerwartet gute Klangeigenschaften die weit über das hinausgingen, was bei einer Sanierung zu erwarten gewesen wäre. Dies wurde damit erklärt, daß durch die Erwärmung der Materials die Materialalterung rückgängig gemacht wurde.


    Bei Silbermünzen gibt es die sog. Chloridkorosion. Selbst Münzen mit Silbergehalten von 99 Prozent können betroffen sein: Kupfer und andere Spuren werden durch elektrochemische Vorgänge ausgelöst, das Metallgitter wird gestört, die Münze klingt nicht mehr und wirkt optisch porös und ist sogar brüchig. Dies ist ein ultimativer Echtheitsbeweis, denn diese Alterung kann (nach meinem Kenntnisstand) bislang noch nicht binnen kurzer Zeit simuliert werden. Ein Glühen der Münze bei bestimmten Temperaturen ggf. in Verbindun gmit einem reduzierenden Umfeld kann dazu führen, das Metallgitter an der Oberfläche optisch wieder herzustellen. Die Münze klingt dann in manchen Fällen auch wieder.

    Zitat

    Original von holger73
    [quote]Original von Reiner Betrug
    PS stellt KEINE Kaufbelege aus, auch nicht auf Anforderung,
    bei Gold gibts keine Rechnung sagen sie, ist das normal ?


    Normal ist das nicht :)


    .....quote]


    Stimmt.


    Jedoch: man kann die Auktion und die Zahlungsaufforderung ausdrucken und den Überweisungsbeleg anheften. Dann hat man alles, was man später fürs Finanzamt (Spekulationssteuer, demnächst zietlich unbefristet!!!!!) benötigt.


    Und bei größeren Mengen wird es dringend nötig sein.


    Oder man zahlt größenordnungsmäßig 30 Prozent des Erlöses (und nicht des Gewinnes)!.

    ja, so kanns bergab gehen:


    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=3676


    Zum alten Rom:


    der Autor lässt die Grafik des Silbergehaltes um etwa 260 n.chr. abbrechen und verschweigt damit das "beste", den "Übergang" von der schleichenden Geldentwertung zur Hyperinflation soweit das in einem nicht-Papiergeld-System überhaupt technisch möglich ist:


    25 Jahre später, also um 285/90 betrug der Silbergehalt des Doppeldenars (Antoninians) nur noch etwa 2 Prozent.


    Die münzen oder Ronden wurden in Urin gekocht (weisgesotten), damit die Münzen anfangs überhaupt noch wie Silber aussahen, sog. "Silbersud.Prägungen".


    Silberdenare wurden zuletzt unter Gordianus III (238-244) in nennenswertem Umfang geprägt. Danach fast nur noch Doppeldenare, die aber nur soviel wogen wie 1,5 Denare.


    Die Folgen waren ein beinahe-Zusammenbruch des Imperiums zwischen 260 und 285, massenelend, Seuchen, der Zusammenbruch der Infrastruktur in weiten Reichsteilen, die Aufgabe von Städten wie Xanten, das von Franken geplündert wurde sowie eine anschliessende radikale Währungsreform, die dem Reich nochmals eine Atempause bis zum Bruch (etwa 400 n.chr.) brachte, bis es dann um 470 im Westen verschwand....


    Gewiss: heute geht es noch viel extremer ab. Seit etwa 1968 hat GELD gegen GOLD schon weit mehr als 90 Prozent an Wert verloren: von ehemals 35 Dollar ist die Goldunze auf über 600 gestiegen.


    Die mittleren Förderkosten dürften derzeit irgendwo um 350 Dollar die Unze liegen

    in den konfiskatorischen Hoch-Steuerstaat


    zu gut Deutsch:


    Um die Schulden zu bedienen werden die Bürger immer höher besteuert. Solange, bis der Staat zusammenbricht und es im Volk zur breit angelegten Weigerung kommt, steuern zu zahlen. Oder zu schlimmeren.


    Währet den Anfängen!


    kauft keine neune Staatsanleihen.


    Vermeidet Anlagen, in denen Staatsanleihen stecken (Sparbücher, Sichteinlagen, Kapital-Lebensversicherungen und staatlich gefördertes Altersvorsorgesparen)


    Diese Anlagen sind freiheitsfeindlich. Ihr enteignet euch selbst damit!


    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=3551

    Gold gehört genau wie Geld zu den Valuten. Da spielt es keine Rolle, woher der Verkäufer das Gold hat und mit welchem Geld er es erwarb. Und zwar exakt so lange, wie der Käufer nicht weis, daß es sich um Diebesgut oder sonstwie unrechtmäßig erworbenes Gut handelt.


    Wäre dem anders, dann könnte jeder die Annahme von GELD als Ausgleich von Leistung mit exakt der Begründung solange verweigern, bis der Käufer / zahlende den Nachweis des rechtmäßigen Erwerbs erbracht hätte.


    Daran aber hat der Staat kein Interesse.


    Die haben das Problem "anders" gelöst: wer beträge von 15.000 EURonen und mehr in Cash zahlt, der muss gemeldet werden. Der Deal sebst bleibt aber völlig unbeanstandet.