Beiträge von mesodor39

    vorausgesetzt man packt die Sache fundamental an:


    Aktuell ist der Realzins deutlich positiv, da die offizielle US-Inflationsrate unter die Rendite für 10jährige US-Anleihen gefallen ist. Auch uns ist klar, dass die offizielle US-Inflationsrate zu niedrig angesetzt wird.


    Was haben wir denn da?


    Also auf gut Deutsch bedeutet das:
    Auf der Grundlage der massivst manipulierten, offiziellen Teuerungsraten (pers. Anmerkung: die Inflationsraten geben ja den Geldmengensastieg M3 wieder, der aber nicht mehr veröffentlicht wird) sind die Vorsteuer-Renditen der US-Staatsanleihen positiv.


    Was bedeutet diese Aussage für den Anleger?


    Ganz einfach: er bekommt -nur auf dem Papier- Vermögenszuwächse, denen in der Realität jede Entsprechung fehlt.


    Will sagen: legt er jetzt in US-Anleihen an und realisiert nach einiger Zeit, so hat er nach Steuern und incl. Zinsen real möglicher Weise weniger Kaufkraft in den Händen, als zum Zeitpunkt des Anleihenkaufes. Ob er weniger hat und wieviel weniger er hat, das hängt davon ab, was genau er für sein Geld kaufen will, denn Preise entwickeln sichnicht gleichmäßig. Würde er aber sein Geld für Lebenshaltung im statistischem Sinne (also die Produkte, die die Bürger wirklich kaufen und zwar ohne Ausnahme einzelner Produktgruppen), so steht er nach einiger Zeit trotz Bondskauf wahrscheinlich ehr mit weniger, als mit mehr Gegenwert da.


    Der Anstieg der Lohnkosten, der Lohnstückkosten, der Mieten, der Preise für langlebige Konsum- und Anlagegüter und der Erzeugerpreise gibt wahrscheinlich viel besser das wieder, was an echter Teuerung vorhanden und zu erwarten ist.

    Es ist lachhaft, was den Wert der größten Banknote betrifft:


    Für einen Tausender (DM) gabs bis Ende der 60er 250 g Gold.


    Heute muss man dafür 3.800 EUR hinblättern.


    Und haben wir 4.000-Euro-Scheine????


    Nein: nur 500er-Gelumpe....


    Ich sag euch mal was: der 500-Euro-Schein entspricht in etwa dem, was zwei 100 DM-Banknoten Ende der 60er hermachten.Damals Hausfrauengeld (zumindest, was besser situierte Haushalte anging)


    Preis eines hochwertigen Bronzeleuchters 1968: 800 DM, ca. 200 g Gold.


    Wer von euch hat in den letzten Jahren eine solche Lampe im Wert von 3.200 EUR gekauft?


    Und eine 100-Dollar Note entsprach nahezu 3 Unzen Gold (1.800 Dollar heute).


    Denkt mal drüber nach.


    Und lasst euch doch nicht mit dem Schwarz- und Drogengeldmüll zudröhnen, den die Presse verbreitet.


    Der lenkt nur davon ab, daß wir mittlerweile viel ärmer sind, als in den 70ern.....


    Eine 10-Euro-Note entspricht etwa dem Wert eines 2-Mark-Stückes von 1960. Und ein Hundert-Euro-Schein etwa 2 Heiermännern....


    Ihr wisst ja, warum die alten Silberfünfer Heiermänner heissen: Für einen Silberfünfe rkonnte man noch in den frühen 60ern eine N.... flachl....


    Stellt euch mal vor, was ihr da mit einem hundert-Mark-Schein hättet anstellen können.....

    Zitat

    Original von Minos
    ....Die Skepsis gegenüber Aktien ist eher der Zuversicht gewichen, eine echte Euphorie wird es ohnehin nicht geben, weil zu viele Kleinanleger sich noch an 2000 ff erinnern.


    Für Gold ist das anfänglich nicht unbedingt positiv, mittelfristig aber durchaus!


    Mittelfristig, d.h. auf Sicht bis 2010 kann das für den Goldpreis das beste aller denkbaren Szenarien sein.


    Angenommen, der POG / POS kriegt auf Unzenbasis tatsächlich einen Schlag bis 500 $ /9 $ und angenommen auch andere Rohstoffe fallen....


    was passiert dann??


    was wohl?


    Keine Inflationsgefahr = Mini-Zinsen = noch mehr Verschuldung = noch viel schneller steigende Geldmengen = noch mehr Scheinblüten = eine noch heftigere, unerbittlichere Korrektur.


    Und ja: Gold- und Silberminenprojekte werden dann weniger entwickelt und weniger schnell vorangetrieben als bei einem POG/POS von 650/14.


    Ich habe ganz und garnichts dagegen., noch ein paar Jahre lang ein bischen Fiatkohle zu "atomisieren".

    Doch lest selbst:


    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=3749


    Zitat daraus:


    Eigentlich könnte ich es mir ja heute ganz einfach machen und schreiben: Ausverkauf am Rohstoffmarkt. Aber ganz so einfach ist es nicht. Es schließen sich zwar stündlich mehr Rohstoffe der Schwäche an, aber das Ausmass der Verluste ist doch sehr spezifisch und immer noch von den Fundamentaldaten beeinflusst.


    Das Geld wird abgezogen


    Ende des Zitates


    Und genau das bringt es auf den Punkt: Der Gelder der Anleger, die Rohstoffzertifikate erworben haben, die richten sich nun gegen die Anleger selber. Man soll nur das kaufen, von dem man etwas versteht oder von dem man etwas braucht und dann auch nur in dem Umfang kaufen, den man tatsächlich benötigt. Und wenn man schon zockt, anlegt oder spekuliert : möglichst nur das kaufen, was man mit eigenem Geld bezahlen kann.


    Würden alle Anleger dies beherzigen, dann gäbe es faktisch kaum Blasen bei Aktien, Rohstoffen, Immobilien, Kunst- und Sammlergegenständen usw.


    Aber die Menschen sind nun einmal nicht so, sondern in ihrer Summe unvernünftig, irrational, gierig, ängstlich, geizig usw.


    Und das interessanteste daran ist: Die meisten Menschen sind gierig, wenn andere gierig sind und ängstlich, wenn andere ängstlich sind. Und manchmal ändern sehr viele ihre Meinung / Einstellung nahezu synchron.


    Ich war heute, nach dreimonatiger Pause, wieder auf einer Münzenbörse. Und, lange nicht mehr gesehen aber dennoch wiedererkannt: auffällig viel Gold und Silber wurden angeboten, auch von Händlern, die es vorher so nicht anboten. Sätze der Kanada-Olympiade, absolute Schwergewichte waren dabei: der günstigste 300 EUR zzgl. ca. 70 g Silber in anderen Münzen (Schmelzware). Das sind dann 300 EUR für ca. 970 g Feinsilber.


    Gestern habe ich einen Münzenhändler besucht: er hatte drei Kisten, Gesamtgewicht ca. 30 kg mit Silbermünzen, Medailien und beprägten Barren der Franklyn-Mint zum Einschmelzen aussortiert. Verkaufen wolle er nicht zu diesem Kurs, er lasse es einschmelzen und raffinieren und sich das Silber auf einem Silberkonto bei der Scheideanstalt gutschreiben. In Barrenform wolle er es sich nicht hinlegen, denn irgendwann würde es seinen Tresor dann durch die Decke drücken. Außerdem biete ein Silberkonto den Vorteil sofortiger Liquidität....


    Auf Nachfragen: Sein Kontostand betrage etwa 160 kg; er beabsichtigt irgendwann mal die Tonne voll zu machen. Alleine in den letzten Tage habe er erneut Silber gekauft, das ausreichen würde, um eine weitere der Kisten zu füllen....

    Es wird also nicht nur Anlageware gekauft, sondern auch einige nicht als Anlageware geeignete Silberbestände zum einschmelzen verkauft.


    Ich selber habe heute kaum zugeschlagen: 1 Kanada-Dollar von 1967 (vz-bfr) und 3 x 50 Schilling Salzburger Dom v. 1974 in PP für 31 Cent das Gramm Feinsilber erworben und dann lag da noch für 4 Euro eine 1-Euro-Münze 2002 J in einer Krabbelkiste, die ohne Innenteil (Pille) geprägt wurde (keine auseinandergenommene Münze), ein Stück im Sammlerwert von etwa einem halben Krügerrand. Die Kids haben den Rest vom Weihnachtsgeld in Atome gewechselt, beim derzeitigen POG habe ich denen das erlaubt.....

    was den Sozis da passiert ist.


    Aber auch bei Wahlen muss es Spielregeln geben.


    Erschreckend antidemokratisch und demokratiefeindlich ist, was aus der CSU zu hören ist:


    Die Bestimmung des Ministerpräsidenten-Kanidaten sei Vorrecht der CSU-Parteitags-Deligierten und nicht das der Parteimitglieder.


    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Die Basis einer demokratischen Partei darf nicht unmittelbar durch Abstimmung festlehen, wer Ministerpräsidentkanidat sein soll.


    Und diese Partei bezeichnet sich als Volkapartei.


    Widerlich.


    Die Wähler werden das hoffentlich registrieren. Und die "einfachen" Parteimitgleider dürften surch solche Aussagen auch nicht motiviert werden, was ihr engagment als Wahlkämpfer angeht (meine Meinung).


    Eine Partei demontiert sich selbst.


    Stellt sich nur die Frage, warum:


    Dummheit oder Machtgeilheit eines einzelnen Politikers / einer Politikerclique.?


    Eulenspiegel: Der Mann hat prinzipiell nicht Unrecht: Selbstverständlich braucht man kein Gold oder Edelmetall, um Vermögen vor der Enteignung durch Inflation oder Börsenzusammenbrüchen, Schuldner-Insolvenzen usw. zu schützen. Man kann in Wohn- und Gewerbeimmobilien, forst- und landwirtschaftliche Immobilien (Acker- und Waldland) investieren. Auch in Kunst. Oder Antiquitäten / Artefakte. Man kann sich an Windkraftanlagen, Schiffen, Aktiengesellschaften usw. beteiligen. Man kann Rohstoffe (Industriemetalle) kaufen, und sie lagern. Diese Anlagen werden in ihrer Summe niemals wertlos. Etwas von alledem wird immer gehen und, ein hinreichend großes Vermögen und eine vernünftige Diversifikation auf Anlagenarten, Läder und Kontinente vorausgesetzt völlig ausreichen, um nicht verhungern zu müssen.....


    Jedoch: schaut man sich Vermögen von Normalbürgern und Durchschnittsverdienern an, also nicht die ärmsten 20 Prozent und auch nicht die reichsten 10 Prozent, so sieht die ganze Angelegenheit völlig anders aus.


    Für eine umfassende,d.h. asset- und branchenübergreifende sowie örtliche Diversifikation und zwar in persönlich zugewiesenen Sachwerten mit umfassender Verfügungsmöglichkeit (keine Zertifikate oder Fondsanteile) reicht es hinten und vorne nicht. Von der notwendigen Infrastruktur zur Vermögensverwaltung und deren Kosten mal ganz zu schweigen. Will sagen: es muss für kleinere Vermögen etwas her, was ebenfalls schuldnerfrei, physisch präsent, mobil und im Idealfall zwecks Wertmessung und Wertausgleich auch noch beliebig teilbar ist. Und somit zumindest und mit deutlichen Einschränkungen (Kursschwankungen, Liquidität) Schutz vor Totalenteignung / Totalverlust infolge Betrug, Insolvenz oder Systemuzusammenbruch bietet. Denn Geldwertanlagen bieten diesen Schutz NICHT.


    Da bleiben nur Edelmetalle in Anlageform und ggf. Schmuck und Münzen aus edlen Metallen (wenn man was davon versteht) oder das berühmte Silberbesteck / Tafelsilber (durch und durch, keine Silberauflagen).


    Und ggf. bei den besser situierten Normalbürgern meist noch Häuser / Wohnungen, d.h. meist selbstgenutztes Eigentum.


    Eine professionelle Vermögensverwaltung mit persönlicher Beratung und Familienbetreuung, die gibt es - Ausnahmen ausgenommen - erst ab Geldvermögen von 3 Mio. aufwärts (z.B. bei Rothschild). Idealer Weise bringen die Kanidaten mehr als 10 Mio Euronen mit.


    Bei alem, was darunter liegt, weichen Banken gerne auf Standardprodukte (Fonds, Zertifikate) aus. Solche Vermögen sind zu klein, um weltweit und breit gestreut in Sachwerte / Realwerte investiert zu werden.

    @Eldo: nichts "muss" halten. Lass den POG auf 500 fallen....


    Und dennoch werden wir meiner Ansicht nach innerhalb dieser Dekade die 900 Dollar noch sehen.


    Da dürfte -rein fundamental betrachtet- garkein Weg drann vorbeigehen.


    Weiter lege ich mich ganz bewusst nicht aus dem Fenster.


    Und daß der derzeitige Goldkursverlauf absolut anomal ist incl. der Tagesvolatilitäten, das dürfte selbst ein Blinder mit einem Krückstock merken.....

    Lt. Eichelburg-Seiten sind die Gründe für die Goldpreisdrückung in der Emission von US-Staatsanleihen im Gegenwert von etwa 1,5 Jahresproduktionen Gold bzw. mehr als 10 Jahresproduktionen Silber zu sehen. Die Bonds werden nicht über ein Jahr verteilt emittiert, sondern in diesen Tagen.


    Nun habt ihr auch plausieble Gründe dafür, daß Dollar und Dollarindex steigen und Gold und Euro fallen.


    Wenn die De-Facto-Junkbonds verscherbelt sind, dann dürfte sich der Kursverlauf normalisieren.


    Meine Meinung: Fiatgeile Investoren täten gut daran, genau so lange mit dem Kauf von US-Bonds zu warten. Es könnte einen "Gewinn" / "Kostenvorteil" ausmachen, der schnell einer Verzinsung von 6 Monaten entsprechen würde.


    Und nun wisst ihr auch, weshalb sich die Euro- und Goldpreisdrückung in dem hier vorleigenden Fall für die USA kurzfristig betrachtet so richtig lohnt.....


    Ich habe da meine Zweifel. Angenommen wird es erst dann, wenn es den Leuten von der Regierung und den Medien nahegelegt wird. Die meisten Menschen können Silber nicht von Blei und Gold nicht von Messing unterscheiden.


    Aber wenn man denen sagt, daß auf dem Silberzehner das deutsche Hoheitszeichen ist, da Bundesrepublik draufsteht und ein staatlich garantierter Wert / Wertbezeichnung.... dann nehmen die das Geld, wenn auch staunend, an. Bislang hat niemand einen Silberzehner zurückgewiesen. Im Gegenteil: die meisten fragen, ob ich nochmal sowas beschaffen könnte und freuen sich über jedes Stück.....


    Und wie gesagt: ich kaufe die Dinger nicht als Anlegesilber, sondern halte sie als Bargeld für den Fall eines Bankencrashes.


    In dem Fall wird aufgrund Bargeldknappheit alles akzeptiert werden, was GELD ist oder im entferntesten wie Geld aussieht....

    Zitat

    Original von Osterhase
    Wenn ich für 12 Euro einen 1oz Maple bekomme, müßte ich doch einen an der Waffel haben für 10 Euro (in rauhen Mengen als Anlage) kiloweise Gedenkmünzen mit 1/2 Silbergehalt zu bunkern.


    Die Gedenk-10er sind erst bei 26-30 USD/oz interessant, wenn man den Focus auf eine SILBER-Anlage hat. Alles andere kommt einer Selbstbeschneidung gleich :D


    Gruß Hase


    Osterhase, hast Du schon mal etwas von Begriffen wie Liquidität und Barreserve gehört?


    Mindestens zwei Netto-Monatsgehälter sollte man in GELD halten. Besser sind jedoch 6 bis 10 Nettogagen.


    Willst Du diese langfristig wahrscheinlich unbedingt notwendige und für Edelmetallbesitzer sogar wirtschaftlich überlebensnotwendige Reserve einer Bank in den Rachen werfen um dann wie in Argentinien oder Guatemala dumm in die Röhre schauen zu dürfen???


    Kauf Du Dir nur für dein ganzes Geld Silber-Anlagemünzen. Kommt es dann für ein paar Wochen zu Bargeldengpässen, dann melde Dich bei mir. Ich zahle dann 2,50 EUR in Silberzehnern für einen Maple oder eine Unze Feinsilber. Denn: die Zehner die müssen ja als Zahlungsmittel für Zahlungen bis 100 EUR innerhalb Deutschlands angenommen werden. Silberunzen hingegen nicht.


    Du möchtest den Deal nicht machen. Macht nichts. Nach ein paar Tagen Hunger denkst Du anders darüber. Ganz gewiss sogar.


    Wahrscheinlich machst Du den Deal sogar sehr gerne, denn vielleicht gelingt es Dir ja, Silber zu 1 oder 2 EUR die Unze zurückzukaufen....


    Denn: die Börsen haben dann zu. Händle rkaufen bei Geldknappheit auch nichts oder nur zum Bruchteil der Förderkosten und greifen unter Verkaufsdruck stehende ab, bis aufs Blut. Das ist eben dann der freie Markt, bei dem alle durch eine Tür wollen, die dann eben gerade mal Bargeld lautet. Auch im deflationärem Crash, der einer Hyperinflation vorausgehen kann, ist GELD zu verdienen, vorausgesetzt, man ist liquide. Bankguthaben nützen dann nichts. P.g. für alle kontosparenden Geldzähler und Zinsschacherer.


    Gewiss: Die Wahrscheinlichkeit, daß es so kommen wird, die ist sehr gering. Aber: kann man solche Szenarien dann völlig sicher ausschließen?


    Keiner weis, was kommen wird.


    Und nachrechnen, wieviel Silber in einer Unze ist und wieviel in einem Silberzehner - das kann jeder.


    Nur: rechnen können alleine, das reicht nicht. Man muss auch strategisch denken und ggf. handeln.


    Klar könnte ich auch Banknoten horten. Jedoch: kommt die Hyperinflation über Nacht, dann sind die völlig wertlos. Die Silberzehner verlieren - bezogen auf das Verhältnis 1 Unze Maple-Leaf = 12 EUR aber
    nur 3,82 EUR je Stück oder 38,2 Prozent. Und sind für tägliche Besorgungen genau so gut, wie Euro-Banknoten. Und aufgrund ihrer Stückelung in der Hyperinflation = Deflation gegen edelmetall viel besser geeignet als Unzenstücke, deren Kaufkraft dann vielleicht der jetzigen Kaufkraft einer 200 oder 500 EUR-Note entsprechen könnte....


    Und stell dir mal vor. Silber fällt -entgegen aller Erwartung - auf 8 oder 9 EUR/Unze. Dann siehst Du mit den Silberunzen aber echt alt aus. Brauchst Du dann Geld, verlierst Du viel.
    Brauch eich Geld, kann ich die Zehner auch in größeren Mengen bei der Bundesbank gegen Banknoten eintauschen.....


    Ich bleibe in Fiat liquide, habe NULL Silber-Kursrisiko, die Vermögenssubstanz dennoch zu 62 Prozent in Silber steckend, also 62 Prozent Schuldnerfreeiheit und lediglich bei moderat steigenden Kursen außerhalb eines Krisenszenarios einen Massenachteil von 38 Prozent. Und zwar auf das Geld, mit dem ich garnicht spekulieren will / darf, weil es der Notgroschen ist.


    Der, der alles auf eine Karte setzt, das ist gewiss ein Narr oder ein Spieler, der vielleicht auch etwas "an der Waffel" hat. Weil er sich 100 prozentig sicher ist. Aber die Lebenserfahrung zeigt, daß es 100 prozentige Sicherheit nicht gibt.

    War gestern in einem Museum mit Münzenabteilung.


    Kaufkraft eines Silberpfennigs, 1,60 g Feingehalt zur Zeit Karls des Großen (um 800 m.Chr.): 2 Hühner. 1 Rind kostete 12 Pfennige. Tagesverdienst eines Arbeiters ca. 0,5 Pfennige (=Obol)


    Ja, für 2 Silberzehner hätte es damals 1 Rindvieh + 16 Hühner gegeben. Toll nicht?


    Zwischen 1500 und 1700 dann wurde alles teurer, auch die Löhne:


    110 kg Korn (Malter) kosteten etwa 8 bis 12 Taler. Ein Facharbeiter oder Meister verdiente etwa einen halben Thaler am Tag (= etwa 12 g Silber).


    Da liess sich eigentlich gut mit leben.


    Ganz extrem war es Anfang des 20. Jahrhunderrts in Deutschland: Fabrikarbeiterlohn in einer gut gehenden und gut zahlenden Maschinenbaufabrik: 2,50 biis 4,50 Mark am Tag. Und in weniger gut gehenden Webereien: 2,50 Mark bis 80 Pfennige (!!!) am Tag. Mit 4,50 hingegen kam man damals wohl sehr gut zurecht. Bei 80 Pfennigen dürfte es vorne und hinten nicht gereicht haben: 1 Liter milch kostete schon 20 Pfennige.....


    Im Extremfall musste man für 4 liter Milch einen Tag arbeiten. Hungerlöhne nennt man sowas.


    Mal angenommen, Edelmetall erreicht nur die Hälfte das damaligen Wertes gemessen an den Löhnen, dann macht man etwa Silber im Wert 2 bis 2,5 Silberzehnern täglich, wenn man Facharbeiter ist.


    Und da wird die Reise wohl langfristig hingehen, sollte es mal zu edelmetallgedeckten Währungen oder extremer Silberknappheit kommen......


    US-Bargeld einschmelzen, das ist Unfug. Der Schrottwert, den Privatleute bezahlt kriegen, der liegt weit unterhalb des Wertes in börsenfähiger Form. Dazwischen sind dann noch der Schrotthandel, der Schrottgroßhandel und die Scheideanstalten. Und alle wollen gut von dem Metall leben.

    Ich sehe das ähnlich wie Wassergeist.


    Und zum Schluss:


    Schuld sind immer andere. Ihr werdet es schon sehen.


    Börsenfähiges Gold / Krügerränder für zum Teil 90 Prozent vom Spotmarktpreis verkaufen und damit noch Geld verdienen......


    Ich klinke mich hier nun aus.

    Auf den Eichelburg-Seiten steht ein ähnliher Artikel, aus dem hervorgeht, daß in Paris langjährig leerstehende und als Spekulationsobjekte missbrauchte Wohnungen / Geschäftshäuser von obdachlosen Menschen besetzt werden.


    Stellt sich die Frage nach dem Sinn von Immobilien:


    Immobilien sind primär und meistens Wohnraum, Lager- oder Arbeitsstätte. Wer sie zu Spekulationszwecken lange Zeit leerstehen lässt, obgleich er sie an Wohnungssuchende vermieten könnte, der missbraucht sie. Das ist in etwa so, als wenn der Bauer abends in den Stall geht, und sich von seinen Kühen, Ziegen oder Gänsen dass nimmt, was ihm seine Frau vorenthält... ...oder er seine schlechte Laune an den Tieren auslässt.


    Eine schlimme Pervertierung und Ausbeutung ohne Rücksicht auf Verluste.


    Ethisch würde man soetwas als Verfehlung oder Sünde bezeichnen.


    In Deutschland ist soetwas (Wohnungsleerstände aus spekulativen Gründen) unter bestimmten Voraussetzungen (Wohnungsnot) streng verboten und kann mit hohen Geldbußen / Geldstrafen belegt werden.


    Nein, seid ihr alles nicht..... Ihr seid seriös. Ja: ganz seriös sogar.


    Lasst eure Goldbarren / Goldmünzen zwecks Echtheitsprüfung lt. eigenen Bekunden von Banken via Röntgenapparat überprüfen....


    Und was könnt ihr denn schon dafür, daß Ende Dezember immer ein paar Feiertage kommen, die übrigens in jedem Kalender eingetragen sind?.


    Und eure euch selbst gesetzten Lieferfristen haltet ihr auch stets und bei allen Kunden ein. Siehe Bewertungsprofil.


    So stelle ich mir "seriöse" Geschäftsleute vor. Bravo! Gut gemacht!


    Und wahre Vermarktungsgenies seid ihr auch noch: So billig, wie ihr Gold teilweise verjubelt habt.... da muss man selbst als Privatmann lange suchen, bis man von einem Händler ein derart schlechtes Angebot erhält.....


    Bilder von Goldbarren mit abgedeckten Seriennummern..... Solche Klöpse, eventuell vorhandenes Restvertrauen zwecks Preisdrückung noch weiter abzubauen.... da muss man erst einmal drauf kommen.


    Ein Tip: einen noch schlechteren Preis könnt ihr nur dann noch bekommen, wenn ihr auf die Abbildung der Ware vollkommen verzichtet.


    PS: Wenn Du das Zeugs zum Zeitpunkt des Auktionsendes physisch rumliegen hasst, dann kannst Du es doch auch barzahlend, d.H.: Ware gegen Geld an Deinem Geschäftssitz und nach Terminvereinbarung abgeben. Dann könntest Du bis zu 10 Prozent bessere Auktionsergebnisse erziehlen. Packe zu jeder Auktion das passende Pic. Und die Ware in einer Tüte mit der Auktionsnummer drauf. So kriegt jeder Kunde genau das, was er ersteigert / gekauft hat. Eigentlich einleuchtend, nicht wahr?


    Und wir hätten uns diese dämliche Diskussion sparen können.

    Für den Fall nehme ich mir auch noch einen Tag frei. Schnelle rkann man sein Geld nicht verdienen.


    Übrigens und nur für alle Nicht-Insider:
    Man kann weder Objekte aus Gold noch solche aus Blei röntgen. Solch schwere Metalle sind so dicht, daß keine Röntgenstrahlung hindurchgeht. Schaut euch mal die Atomgewichte und Materialdichten an....


    @PS-Elektronics: Überprüfung via Röntgenapparat?
    :D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D


    PS: vergesst es. Zu solchen Preisen kaufe ich nicht ein. Mehr als 10 Prozent unter Spotmarktpreis.....


    ...habe keine Lust mir später von Behörden / beamteten Besserwissern in schwarzen Roben vorwerfen zu lassen, daß ich hätte wissen müssen, daß wegen des niedrigen Preises irgendetwas hätte nicht in Ordnung sein müssen. Zumal der Verkäufer gewerblich tätig ist.....


    Ich bin 42 Jahre und glaube weder an das Christkind, noch an den Weihnachtsmann oder Osterhasen.....


    Schön wenn sowas möglich wäre. Ein paar hundert Ünzchen könnte ich zu dem Kurs von 430 EUR/Unze vielleicht auch noch gebrauchen.....


    Egal, ob Krügers, Mapels, 50g-, 100g-, 250g oder 10-Unzen Barren, das ist mir egal. Nur prüfen werde ich die Ware bei dem Preis sehr sorgfältig.


    Ware gegen Cash - alles andere bringts nicht. Siehe Bewertungen.

    Zitat

    Original von Goold
    Die Angebote von PS scheinen inzwischen gelöscht zu sein.


    Und das ist in Anbetracht der vielen Negativbewertungen auch überfällig gewesen.


    Als Begründung für bislang nicht zugestellte Sendungen sollen nun die paar Feiertage herhalten. Lachhaft.


    Die waren aber schon lange Zeit vor Einstellung der Angebote bei Ebay bekannt.


    Und stellen somit keine Rechtfertigung für die zahlreichen Vertragsbrüche dar.


    Alles fadenscheinige Ausreden.

    was den Goldpreis angeht (Meinung, keine Tatsachenbehauptung).


    Eine Tagesvolatilität von mehr als 2 Prozent beim Goldpreis ist absolut anomal. Und deutet auf massive Manipulationen hin.


    Auch viele positive Analystenmeinungen und Presseartikel deuten darauf hin (Stichwort: Lure, siehe vorherige Postings).


    Gold ist Währungsmetall und schwankt üblicher Weise in ähnlichen Bandbreiten wie Währungen.


    Üblich sind beim Gold Tagesvolatilkitäten von etwa einem viertel Prozent bis einem Prozent, was für eine Währung schon sehr viel ist, man aber berücksichtigen muss, daß die Umsätze beim God angebotsbedingt viel geringer sein müssen als die von Euro oder Dollar, die näherungsweise betrachtet etwa eine Zehnerpotenz weniger stark schwanken.

    Zitat

    Original von Mr.Goldbar
    Habe heute meine 10 Krügerrand und meine 10 Unzen per Postpaket bekommen!


    Gut es waren nicht wie angegeben max 15 Werktage sondern 18 Werktage, aber wenigstens habe ich mein Gold und bei mir sind sie auch an Telefon gegangen, man sagte mir, dass die Mitarbeiter zwischen Weihnachten und Neujahr nicht ausliefern konnten weil deren Händler im Urlaub war, dafür haben sie sich freundlich bei mir entschuldigt.


    Sind eure Erfahrungen wirklich so schlecht? - Also ich hatte bei ML Agentur wesentlich schlechtere Erfahrungen gemacht...


    Alles gut und schön.


    Offenbar hast Du es mit der Verkündigung dieser so positiven Nachricht hier im Forum ja recht eilig gehabt. Denn ich habe gerade mal beim Verkäufer nachgeschaut. Der hat zwar heute einige Minuspunkte, aber keine positive Bewertung erhalten.


    Muss ich vielleicht noch mehr dazu sagen?.


    Vielleicht dass noch: Sollt es zu einem Ermittlungsverfahren gegen den Ebay-Verkäufer kommen, dann mach Dich mal darauf gefasst, daß Die Staatsanwaltschaft ggf. auch Deine Identität überprüft.


    Hast Du wirklich gekauft, gezahlt und die Ware bekommen, dann passiert Dir NICHTS.


    Um es mal für Dich positiv zu formulieren.


    Zurück zum Verkäufer:


    Dieses Jahr schon 5 Bewertungen erhalten.


    Alle sind negativ.


    Eine am 02.10 und die restlichen vier heute am 03.01.

    Ja, jetzt sind es schon drei.


    Ich denke mal, daß es nicht schlecht wäre, wenn sich die Opfer zusammenschließen und ggf. Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstatten.


    Die zuständige Staatsanwaltschaft sitzt beim Landgericht, daß für den Ort (Wohnsitz) des Verkäufers zuständig ist.


    Offenbar sind hier ja mehrere Käufer betroffen, weswegen man nicht mehr von postwegbedingten Verlusten und Verzögerungen ausgehen kann.


    Wäre ich geschädigt, dann würde ich Strafanzeige gegen Unbekannt erstatten und alle Belege incl. Ausdruck der Auktion der Staatsanwaltschaft zusenden.


    Zur Rolle der Hanbdelsplattform habe ich ja schon etwas geschrieben. Ist aber keine Rechtsberatung, sondern meine persönliche Meinung dazu.