Beiträge von mesodor39

    @Horstwalter:


    Der Pfennig wurde von 1948 bis 2001 unverändert auf kupferplattierten Stahlronden geprägt.


    Das 2-Pfennig-Stück wurde bis 1968 in Bronze, danach ebenfalls auf kupferplattierten Stahlronden geprägt. Bronzeprägungen von 1969 sind extrem selten und unbeabsichtigt entstanden.


    Eine 1-Eurocent-Münze enthält etwa 0,15 g Kupfer. Der rest, ca. 2,15 g besteht aus Stahl. Fehlprägungssammler, die unbeschichtete 1-, 2- und 5-Cent-Münzen besitzen können es durch Nachwiegen überprüfen. Chemiker haben es da einfacher, die legen einfach so ein Teil in konzentrierte Salpetersäure (löst Kupfer, greift aber Eisen kaum an).

    DIe Limousine ist in der Tat nicht nach 5 Jahren Schrott. Jedoch ist der VW-Diesel extrem wirtschaftlich und darüber hinaus dürfte sein prozentualer Wertverlust nach 5 Jahren deutlich niedriger liegen, als der der Limousine. Eben weil es weniger Luxus ist und der wohl auch sparsamer ist.


    Jedoch: Der Anfangspreis beim VW ist relativ viel zu hoch. Verarbeitung und Material geben das nicht her. Nicht daß der VW schlechter verarbeitet ist, jedoch bekommt man eben weniger Auto (Gewicht) für sein Geld. Und Maschinen werden nun mal nach Gewicht und Größe bezahlt.

    Gegen das Einschmelzen hilft kein Gesetz und hat auch noch nie eines geholfen. Die Lösung ist viel einfacher:


    Wertet den Dollar 1:10 ab: 10 alte Dollars für einen neuen Dollar und das Kleingeld darf ohne Abwertung weiter zirkulieren.


    Hinweis: 1- und 2-Pfennig-Münzen des Kaiserreiches waren selbst noch im III. Reich voll kursgültig. Warum wohl?


    Denen konnte auch die Hyperinflation nichts anhaben. Genau so wie den goldenen Reichsmünzen zu 20 Mark, die ebenfalls Kursgültigkeit behielten....


    Klar, daß der Dollar deswegen nicht abgewertet werden wird.


    Klar auch, daß besagte Kelinmünzen demnächst (zwei, drei Jahre später) nicht mehr umlaufen werden.


    Sowas gabs schon mit 1-Cent-Münzen in den Niederlanden. Ab 1980 praktisch kaum mehr im Umlauf anzutreffen.


    Auch da war die Bronze teurer, als das was drauf stand.


    Eulenspiegel: Old Al sagt nur das, was bereits viele vor ihm sagten. Die ganze Finanzwelt weis das. Nur: kaum einer, der viele davon besitzt verkauft seine Dollars, weil er sich selbst damit schädigen könnte, beispielsweise weil er nicht alle los wird, ohne einen Kurssturz zu verursachen.....


    Und außerdem: Fällt der Dollar, drückt die Schuldenlast weniger und die US-Export-Wirtschaft könnte wieder anspringen.....


    Ein sehr schwacher Dollar ist daher momentan im amerikanischen Interesse. Ein sehr starker Euro, Yen und Yuan ebenfalls.


    Warum ist wohl der Finanzminister mit seinem Notenbankboss im Schlepptau in China auf Betteltour?.


    Die sollen aufhören ihre Währung zu floaten.....


    So einfach ist das.


    Ich würde momentan weder Gold- noch Dollarputs kaufen. Und auch keine solchen Calls.


    Ware direkt gegen Geld ist mein Ding.


    Kaput kommt von Put :)


    Kein Put - da kann auch nichts kaput gehen :D:D:D

    Zitat

    Original von Anzugpunk
    Ich glaub noch nicht so recht dran... :P


    Das genau ist der Punkt: Glaube. Der Glaube entscheidet darüber, wie lange das System noch stabil ist / erscheint.


    Rational betrachtet muss jedem klar sein, daß es nicht so weitergehen kann, wis bisher.


    Wo bitte sollen die Güter herkommen, die immer mehr Alten und Arbeitslosen den bisherigen Lebensstandard ermöglichen, wenn immer weniger Menschen erwerbstätig sind bzw. in das Alter eintreten, ab dem man erwerbstätig sein kann.


    Rente mit 67 und Abbi schon nach 12 Jahren ändern da nichts grundsätzliches drann.


    Viele Menschen zwischen 30 und 55 Jahren möchten es einfach nicht glauben, daß ihnen die staatlichen Segnungen die sie derzeit noch anderen finanzieren / ermöglichen später in wesentlichen Teilen vorenthalten bleiben werden.


    Der durchschnittliche Rentner dieser Altersgruppe muss sich -auch mit ungeeignetere, staatlich geförderter "Altersvorsorge" die letztendlich ein erschlichener Kredit zur Staatsfinanzierung ist, vielleicht mit deutlich weniger begnügen, als ein Hartzer heute bekommt.


    Klar, daß dass heute so unvorstellbar ist, daß man nicht drann glauben mag.....


    Hast Du 1980 auch daran geglaubt, daß die Mauer fällt?


    Ich habs nicht geglaubt und draus gelernt :)

    Zitat

    Original von Anzugpunk
    2000 Euro sind in Silber10ern mir ein bisschen zu schwer und unhandlich...


    Aber ich hab ne Klammer aus Sterlingsilber um das Papier zusammenzuhalten...


    unhandlich..... stimmt, wenn man wirklich große Mengen hat. 2.000, das sind 8 Rollen, davon stecke ich mir in jede Tasche vier Stück..... was solls.


    Man muss ja nicht den ganzen Tag damit rumlaufen und vor allem soll man die Dinger ja nicht jetzt zum Einkaufen benutzen, sondern dann, wenn entweder Geld generell knapp ist (deflationärer Crash, der nur kurz dauern kann) oder aber Dein Papier zwischen der Silberklammer wertmäßig Altpapier gleichzusetzen ist.


    Und im letztgenannten Fall kriegst du für vielleicht einen Silberzehner ein supertolles Essen mit allen Schikanen und für vielleicht zwei oder drei weitere davon eine tolle Frau gleich mit dazu (im wilden Westen sols auch nicht teurer gewesen sein).


    Und arbeiten gehst Du dann vielleicht für 20 bis 80 von diesen Silberlingen im Monat, je nachdem wieviel Du dann verdienst....


    Die Stütze dürfte dann irgendwo bei drei bis sechs Silberlingen liegen. Und die, die Stütze kriegen, sind dann wirklich bitterarm.


    Und so sollte es ja auch sein, damit Missbrauch von vorne herein minimiert wird.

    Genau das befürchte ich. Es gibt zu wenig Gold. Also ist den Chinesen (und nicht nur denen) die Wirtschaftskraft der Euro-Zone (noch) verlässlicher ihre Dollars mit den geringstmöglichen Verlustrisiken in etwas stabileres zu transformieren.


    Jedoch verspühre ich als Deutscher nicht die allergeringste LUST, so indirekt auch noch für die Kriegs- und Konsumschulden der USA aufkommen zu sollen.


    Die EZB sollte daher die Dollarannahme verweigern.


    Oder besser noch: Tritt Deutschland aus der Euro-Währung aus, ist auch diese defizitär und substanziell genau so wertlos wie der Dollar bereits heute ist.


    Ich meine, daß Deutschland seine Exporterlöse am allerbesten in Deutschland lassen sollte und für Deutschlands Erhalt verwenden sollte.


    Tributzahlungen an Euroland und Vermögenstransfer von Deutschland nach Euroland sind nicht mehr zeitgemäß.

    Doch lest selbst:


    http://www.orf.at/061212-6940/…6940%2F6941txt_story.html


    Der Ex-FED-Boss warnt nun selbst vor dem Dollar, den er jahrelang inflationierte.


    Und die Notenbanken Asiens und Russlands tauschen ihre faulen Dollars in unsere Euros. Ohne Waren aus Euroland zu beziehen?


    Und die EZB nimmt den Müll auch noch an. Mehr noch: sie und andere Notenbanken verkaufen ihr GOLD gegen eigentlich völlig wertlose Dollars. Denn: die USA sind wirtschaftlich faktisch bankrott.
    Wegen Doppeldefizit (Handelsbilanz- und Staatshaushaltsdefizit und völliger Überschuldung vieler Bürger (Stichworte: Aktien- und Immobilienpreisexzesse).


    Warum bitte soll die Eurozone konkurierenden Exporteuren für ihr Papiergeld den Euro und damit die Möglichkeit reale Sachgüter zu beziehen andienen?


    Unsere Zentralbank müsste doch völlig verrückt sein, anderen ihre selbst und freiwillig eingegangenen Risiken abzunehmen.


    Und damit unsere Währung der Vernichtung durch Inflationierung preiszugeben.

    Dann weisst Du jetzt hoffentlich, daß man sowas bei E-Bay nicht kauft. Eigentlich hätte sich der Verein Pay-Pale nennen müssen: zahle, biss du blass wirst.....


    Schade um das viele Geld.


    Schon mal drann gedacht, Strafanzeige zu stellen?


    Schließlich sind Münzen offizielle Zahlungsmittel. Und wer Medaillen als Münzen gewerblich anbietet ist vermutlich ein Betrüger.

    völlig müßig sich darüber zu streiten, ob Dollar oder Pfund inerhalb von 95 Jahren 98 Prozent, 98,5 Prozent oder 99 Prozent ihres Wertes verloren haben.


    Eine solche Bilanz sagt eigentlich alles aus, was auszusagen ist.


    Wichtig ist, daß es auch noch nach Ende des Goldstandards um 1914 im 20 Jahrhundert lange Zeiträume (zum Teil mehr als ein Jahrzehnt) von annähernder Geldwertstabilität gab.


    Beispielsweise die Zeit von 1945 bis 1960 in den USA.


    Über 70 Prozent des Wertverlustes der Währungen dürften ab den 70ern entstanden sein, nachdem die direkte bzw. indirekte Golddeckung der wichtigsten Währungen aufgehoben wurde.


    Von da an gings bergab.


    Die Stabilitätsinseln wurden immer kleiner.....


    Und die Lügen und Manipulationen der Regierenden und wirtschaftlich Mächtigen immer unverschämter.


    Und dennoch haben diese Wirtschafts-Verbrecher es geschafft, einen Geldüberhang zu produzieren, der die Geldmenge im Vergleich zur Warenmenge seit 1970 etwa verzehnfachte (40 x mehr Geld und 4 x mehr Waren).


    Weswegen man in den nächsten 5 bis 20 Jahren mit einer realen Geldentwertung in Größenordnungen von 75 Prozent bis 95 Prozent, basierend auf heutiger Kaufkraft rechnen kann.


    Wenn man realistisch rechnen möchte.


    Wenn aus 20 US-Dollar des Jahres 1933 bis 2006 über 600 Dollar wurden (vorausgesetzt, man tauschte sein Goldstück nicht in grünes Papier), dann ist das faktisch eine nahezu Total-Enteignung durch Inflation. Nur etwa 3,3 Prozent des ehemals physisch präsenten Wertes sind in nicht ganz 74 Jahren erhalten geblieben.

    Nun wisst ihr auch, was in Insider-Kreisen mit dem Begriff "Betrüger-Bay" gemeint ist.


    Genau darauf, nämlich auf Betrug, laufen zumindest die Angebote von Goldbarren, deren Gewicht nicht stimmt, hinaus.


    Und da schützt auch KEINE vorgetäuschte Unwissenheit.

    wird unsere Währung um 90 Prozent entwertet werden.


    Wenn das in 30 Jahren geschieht, so hat es sehr gut funktioniert, denn die DM war auch nicht viel besser.


    Passiert es innerhalb der nächsten 10 Jahre (vovon ich ausgehe) dann geht davon die Welt auch nicht unter. OK, einige Sparer müssen dann etwas sparsamer leben, als erhofft. Aber das sind sie ja gewohnt. Sparen tut dann kaum noch einer. Und wir wereden dann hier auch US-Verhältnisse kriegen.


    Geschieht soetwas aber sehr schnell, z.B. in drei Jahren, dann wirds kritisch. Keiner verleiht dann mehr Geld an Banken, jeder will dann Waren für sein täglich weniger wert werdenden Geld. Dann kann sowas wie Hyperinflation draus werden.


    Allein aufgrund der Bevölkerungsstruktur und unkontrollierter Staatsauagaben wird sich das Schuldenkarussel in den westlichen Industrieländern immer schneller drehen. Vom Geldwert bleibt da kaum was übrig. Der wird regelrecht durch Aufschuldungsorgien zermalen werden.


    Eine ganz andere Ebene ist das Derivateproblem. Platzt diese Bombe, kracht entweder das Weltfinanzsystem zusammen oder aber die Banken werden von den Zentralbanken mit unbegrenzten Krediten gerettet. Einige Marktteilnehmer haben dann plötzlich Unsummen an GELD. Schnelles Geld das dann anderswo investiert wird und Preise pusht ohne Ende. Je nachdem, wohin diese Gelder gehen kann es dann zu unkontrollierten Preeissteigerungen bei Realwerten (Immos, Edelmetall und ggf. Aktien) kommen. Und soetwas kann binnen Tagen passieren. Praktisch jederzeit und an jedem Ort der Weil, also auch über Nacht.....


    Na dann: guten Schlaf.


    Eines steht fest: Ein physisch präsenter Gold- oder Silberbarren wird auch dann noch einen realen und einlösbaren Wert repräsentieren, wenn das Schuldgeldwesen längst in Trümmern liegt.


    Oder vielleicht gerade dann.

    Zitat

    Original von Silberwolke
    .....Da gibt Deutschland echtes Geld in echtem, massivem Sterlingsilber heraus und keiner wil das "Zeug".


    Noch ist das so.


    Warte mal ab, bis die Dinger in Kupfernickel ausgegeben werden. Exakt dann will jeder die Silberprägungen haben. Dann werden sie einem zu 15, 20 und mehr Euronen aus den Händen gerissen. Rollenweise.


    So genau sind die Menschen gestrickt.


    Und ob HORSTWALTER die Münze zum 50 jährigen Jubiläum der Dt. Bundesbank noch begeistert ausgeben wird, na das sehe ich wohl ehr als eine 50/50-Kiste.


    Vielleicht kommt das Stück dann, wie die Otto-Hahn-Prägung erst mit Verspätung und aus Kupfernickel oder bestenfalls einer im Feingehalt deutlich reduzierten 625er oder gar in "Billion", einer 500er-DDR-Legierung.


    In 10 Monaten kann viel passieren....

    Zitat

    Original von Eulenspiegel
    Äußerungen zu Gold als Anlage habe ich in den vergangen Monaten des öfteren gehört - z.B. von einem 27 jährigen attraktiven Barkeeper.
    Stimmt schon nachdenklich - nicht die Attraktivität - aber der Durchdringungsgrad.


    Gruß
    Eulenspiegel


    Eulenspiegel: wo treibst Du dich denn rum :)


    ...und dann noch mit dem Barkeeper flirten?.


    Sportlich.



    Spass bei Seite: Noch vor 12 Monaten fragte mich ein Bankangestellter, als ich meinen Save öffnete ob man solch große Silberbarren überhaupt besitzen dürfe / kaufen könne.....


    Also: so eine richtige Hype geht immer ein paar Jahre......


    Und vor einem Jahr war sie bei meiner Hausbank noch nicht angekommen.

    Das mit der "Post-Mafia" kann ich von Fehlprägungen bestätigen. Schon öfters verschwanden Sendungen oder Geld/Ware wurde teilweise entnommen. Ich vermute, wenn die erst mal wissen, welche Sendungen brauchbares MAterial enthalten, dann sieht es ziemlich schlecht aus.


    Gegenmaßnahmen:
    anderen Paketanbieter wähen
    oder
    Kartongröße mindestens Schuhkartongröße, Sendungen total verkleben, nur Monatgs bis Mittwochs Sendungen aufgeben, damit übers Wochenende nichts bei der Post liegen bleibt.


    PS: daß Goldhändler wie Pro Aurum und Banken nur kleine Goldmengen ankaufen halte ich für ein wenig zutreffendes Gerücht. Klar: bei Verkäufen oberhalb 15.000 EUR muss man den Ausweis hinlegen..... So what?


    Ja, kann schon sein, daß der eine oder andere sowas in Erwägung zieht. Es soll ja auch Leute geben, die die Möglichkeit in Erwägung ziehen, daß in den Kellern der Fed immer noch über 30.000 Tonnen Zentralbankgold schlummern und weitere 8.000 Tonnen in Fort Knox.


    Wenn jeder alles wissen würde, dann würden die Auktionen des Verkäufers entweder mit NULL oder sehr nahe dem Spottmarktpreis auslaufen.


    Die Tatsache, daß dem meist nicht so ist indiziert, daß nur eine kleine Minderheit der Ebay-Edelmetallkäufer vermuten oder glauben, ihre Ware möglicherweise zu bekommen. Und so mangels Vertrauen oder GEBOTEN Preise zustandekommen, die (abzgl. Umsatzsteuer bei Platin) meist weit unterhalb der Ankaufspreise des Handels liegen.


    Würde beispielsweise eine Institution (Bank) deren gute Bonität bekannt ist mit den selben Bedingungen als Ebay-Verkäufer auftreten - die Preise wären vielleicht völlig anders.


    Wenn der/die Verkäufer sich vor zwei Jahren mit Barren eingedeckt hätte, könnte er sich seinen gesamten EBAY-Handel mit Elektrosachen und Niedrigpreisartikeln sparen, vorausgesetzt er würde sein Metall direkt an eine Bank verkaufen. Schaut euch mal den Abverkauf der Elektroartikel an und ihr wisst, was Sache ist.


    Alleine das, was er mit seinen Edelmetall-Aktionen an einem Tag an Geld regelrecht "verschenkt" hat, das dürfte er auch nicht in mehreren Monaten mit seinen derzeit bei Ebay eingestellten Nicht-Edelmetall-Artikeln verdienen. Vorausgesetzt, daß er das Edelmetall auch wirklich besitzt.



    highfly: wenn Du noch in Erwägung ziehst, es könnte den Osterhasen vielleicht wirklich geben - dann ist das Deine ganz persönliche Angelegenheit.


    Es gibt sie ja auch, z.B. aus Schokolade ......


    Warte es ab: kurz vor Ostern sind sie wieder käuflich zu erwerben :D:D:D


    Und ja: ich glaube auch nicht mehr an den Weihnachtsmann. Selbst nicht in Gestalt eines Ebay-Edelmetall-Händlers.....


    Ein Wunder ziehe ich auch nicht in Erwägung, denn der Erwerb eines Umicore-Barrens vor zwei Jahren wäre wohl ein solches.


    Ja und?


    In den Vertragsbedingungen steht:


    Wir lagern keine Edelmetalle in unseren Geschäftsräumen, ein Abholung ist jedoch nach vorheriger
    Terminvereinbarung und nach Eingang der Zahlung problemlos möglich


    Man muss zuerst zahlen und darf, erst nachdem die Zahlung auf dem Konto des Verkäufers gutgeschrieben wurde einen Abholtermin ausmachen.


    Ware direkt gegen Geld ist da nicht.


    Ziemlich umständlich also. Der MArkt mag Umstände aber nicht sonderlich. Folge:


    Macht mehr als 10 Prozent Risiko-Abschlag (Zitterprämie, die der Markt bei solchen "umständlichen" Geschäftsbedingungen dem Käufer zubilligt).


    Und allein eine solche Differenz sagt doch schon alles -auch und vor allem über die Kunden und deren Risikomentalität - aus.


    Der Markt sorgt schon -so oder so dafür - daß solche Angebote nicht Überhand nehmen werden.


    Mein Tip: "Golddiscounter" werden esmnachdem die Weiden abgegrast sind, zukünftig nicht mehr so einfach haben.....


    Oder aber:


    Draufgänger gehen auch irgendwann drauf.


    Und das dürfte langfristig und allgemein, d.h.: nicht auf den hier diskutierten Fall bezogen - sowohl für die Käufer, als auch für die Anbieter von Edelmetall weit unter Marktpreis gelten.


    Auf Dauer hält das kein "normaler" Ebay-Verkäufer durch. Die "verkaufen sich arm".


    Und was der hier diskutierte Anbieter im Sortiment hat, ich habe gerade deutlich mehr als 5 kg (Gold und Platin zusammen) gezählt, das schon locker 75.000 Euronen nur an Metallwert. Also gewiss kein Pappenstiehl.


    Das tut -so oder so- einem so richtig weh. Nur wen es am Ende schmerzt, das dürfte sicherlich äußerst spannend werden zu beobachten :)


    Mehr möchte ich aus rechtlichen Gründen dazu nicht sagen.

    Sammlermünzen (Goldmünzen) sollte man ehr in wirtschaftlich sehr schlechten Zeiten nahe am Metallwert kaufen, um sie in wirtschaftlich guten Zeiten gegen eine viel größere Menge Edelmetall einzutauschen, als in ihnen enthalten ist.


    Ich jedenfalls zahle keine 20 bis 30 Krügerränder als Gegenwert für eine britische 5-Guinea-Münze der Queen Anne in vorzüglich bis bankfrischer Qualität.


    Momentan ist Anlage-Edelmetall noch die bessere Wahl als Sammler-GOLD.


    Sammlermünzen waren noch vor 10 Jahren vielfach billiger, als heute. Da wurde Euromäßig 1:1 umgestellt. Und der Sammler scheints "geschluckt" zu haben.

    Was passiert in den USA schlimmstenfalls?


    Kreditfinanzierte Buden werden für ein Butterbrot verscherbelt. Und deren Alt-Eigentümer melden Privatinsolvenz an. Und sind die Schulden so schnell quitt. Die haben doch gut gelebt :D:D:D


    Und dei Pensionsfonds? Die zahlen halt weniger aus.


    Ein paar Hedgefonds gehen hops.


    So what?


    Die Häuser stehen nach wie vor. Die Mieten werden implodieren. Ja und?


    Keine richtige Industrie mehr haben die ja jetzt fast schon......


    Wenn GM und Ford nun noch schliessen sollten - wer braucht schon Privatkutschen, die mehr als 15 liter Spritt fressen - Die tun dann sogar aktiv etwas für den Umweltschutz :)


    Für die Angstsparer in Euro- und Deutschland siehts allerdings viel bitterer aus. Deren Vermögen wird weginflationiert. Aber ans Darben sind die ja schon dank ihrer Sparorgien gewohnt :D:D:D


    Was hältst Du als Frau denn von kaltem, weichen physischem Metall, daß du in Händen haltern kannst, wenn Du sein Gewicht spüren möchtest?


    Da wird dir substanziell garantiert nichts "weggeschwemmt".


    Warum lasst ihr immer diese "Frustscheinchen" zwischen euch und eurem Vermögen?


    Was, wenn demnächst das Metall fällt, und der Dollar steigt? Dann nützt Währungssicherung auch nichts.