Beiträge von mesodor39

    white knight: eigentlich ist es so, daß nur begnadete Künstler von Musen geküsst werden.....


    ....dann aber recht intensiv :D:D:D


    Eulenspiegel:
    Die "Sache" belibt sehr wahrscheinlich nur dann, wenn keine Schulden darauf sind. Insofern kann man hier nur anmerken: selber schuld :)


    Im Übrigen: volle Zustimmung. Zahlen sind relativ. Nur die dahinter stehenden Sachen zählen.

    im Feingewicht alter Vereinsthaler aus?


    Im 19. Jahrhundert schlossen sich die deutschen Staaten incl. Österreich und Lichtenstein zu einem Münzverein zusammen und einigten sich darauf, sogenannte "Vereinsthaler" auszuprägen mit einem Rauhgewicht von 18,52 g und einem Feingehalt von 900/1000.


    Die Münzen sollten vollwertig ausgegeben werden und besaßen in allen Mitgliedsstaaten des Münzvereines Gültigkeit. Ähnlich wie das heute mit dem Euro-Kleingeld und den Banknoten der Fall ist.


    Dabei handelte es sich um eine vollwertig ausgebrachte und um eine reine Silberwährung. "Vereinskronen" aus Gold existierten zwar, diese aber waren bedeutungslos und wurden wohl zum Teil aus Gold sog. "Scheidegoldbänder" geprägt, also aus Gold, daß sich beim Einschmelzen alter Reichsthaler an den Tiegelrändern als dünnes, durch Platinmetalle rötlich gefärbtes Band abschied...


    Der Goldgehalt der zum Teil noch aus dem 18. Jahrhundert stammenden Silbermünzen war so hoch, daß er die Kosten des Raffinieren und Ummünzens weitestgehend abdeckte.


    30 dieser Münzen (Silbertaler oder Vereinsthaler) sollten demnach 500 g Feinsilber (ein Pfund) enthalten. So war es auf allen "Vereinsthalern aufgeprägt).


    Metallurgie und Wissenschaft waren damals bereits soweit fortgeschritten, daß eine relativ genau Einhaltung der Feingehalte und Gewichte möglich war (s.O).


    Die seit 2002 ausgegebenen deutschen 10-EUR-Silbergedenkmünzen enthalten (Sollgewicht) exakt 18 Gramm Silber mit 925/1000 Feingehalt
    und somit enthalten 30 dieser 10er eine Feinsilbermenge von 499,50 g.


    Die Münzen entsprechen daher nahezu exakt den alten Vereinsthalern. Man muss zudem davon ausgehen, daß heute die Feingehalte noch ein wenig genauer eingehalten werden können (und werden), als vor über 150 Jahren, sodaß eine völlige Entsprechung des Feingewichtes möglich ist.


    Auch hier stammte das Silber aus Münzen der Vorgängerwährung. Jedoch wurde das Feingewicht, basierende auf dem Feingewicht alter 5-DM-Münzen weit über das amtliche Umtauschverhältnis DM-EUR hinaus reduziert. Etwa 28 g Silber, das in 4 bis 1974 geprägten Silberfünfern (Gedenkmünzen bis 1979) enthalten war, entsprechen nun nur noch 16,65 g bei einer 10-EUR-Münze.


    Auch hier wird also durch das "Ummünzen" ein erheblicher Gewinn erziehlt, der die Ummünzaktion gewiss abdecken dürfte.



    Zur Gewichtsabweichung von 0,5 g je 30 Stücken:
    Viele alte Dukaten enthalten beispielsweise oftmals weniger als 3,43 g Feingold, weil man damals (vor 200 Jahren und mehr) wohl keine wesentlichen höheren Reinheitsgrade als 986/1000 erreichen konnte und man daher davon ausging, man hätte bereits Feingold. Platinmetalle beispielsweise waren noch vor 300 Jahren unbekannt, sodaß man deren Anteile nach bestem Wissen, Gewissen und technischen Können zwangsläufig dem Fein-Golde zurechnete.
    Ich erkläre mit die Differenz von 0,5 Gramm auf 30 Stücke damit, daß heute noch genauere Feingehalte erzielbar sind als damals und die Münzen so ggf. völlig identisch sind, was die angestrebten Feingewichte (Sollwerte) angeht. Ich glaube kaum, daß um 1850 höhere, gleichmäßigere Feinheiten als 999er Silber sicher erreichbar waren.



    Ist die exakte / nahezu exakte Übereinstimmung der Gewichte der deutschen Silberzehner mit dem der zuletzt 1871 geprägten Vereinsthalern des deutschen Münzvereines nun ein Zufall, oder steckt mehr dahinter?


    Wird hier (vielleicht auf untergeordneter Ebene (Verwaltungsebene, Ministerialbürokratie, ggf. ohne Wissen der politischen Führung und mit welchem monetären Hintergrundwissen auch immer) die Option einer SILBERWÄHRUNG, basierend auf dem ehemaligem Vereinsfuße installiert?


    "Vereinsthaler" werden so unter dem Deckmantel von Gedenkprägungen und (formal) mit einem "Wert" von 10 EUR versehen unters Volk gebracht?. (Wenn auch mit sehr geringem Erfolg, wie die hohen Rücklaufbestände an Rollen bei vielen Bundesbankfilialen belegen.)


    Und um nun mal auf die Ebene der "Verschwörungstheoretiker" abzugleiten:


    Ist das eine, wenn auch äußerst zaghafte, deutsche Reaktion auf den in gewissen Kreisen vermuteten Sachverhalt, daß das deutsche Staatsgold großteils verleihen wurde und zudem auf Grund nicht öffentlich gemachter Vereinbarungen zwischen der Dt. Bundesbank und den USA wohl solange nicht mehr "heimbringbar" ist, wie in Deutschland US-Militär stationiert ist?.


    Die derzeit noch vorhandene Differenz Metallwert - aufgeprägter Wert verhindert zudem bislang wirksam, daß dieses Silber Deutschland verlässt, um beispielsweise zu Barren umgeschmolzen und verarbeitet / mit faulem Gelde aufgekauft zu werden.


    Fragt sich nur: wie lange noch.....


    Das gleiche Thema habe ich soeben im Deutschen Münzenforum aufgemacht, wo hauptsächlich Münzensammler sind. Auf die verschiedenen Antworten bin ich sehr gespannt:


    http://www.emuenzen.de/forum/a…utschland.html#post469490

    Panamaxel: es sind vielleicht nicht nur die paar Silberscheinchen, die einen Emittenten hinwegfegen. Wer weis, wo er sonst noch überall involviert ist?


    Als Kreditgeber eines oder mehrerer Hedgefunds, der/die auch geleichzeitig Garantien für den Emittenten übernommen haben, also die Gegenposition zu den Scheinchen darstellen. Und somit die Sicherheit der Bank dafür.


    Wenn der so richtig hops geht, gehen auch Bankgarantien hops.


    Die Bank ist ihr verliehenes Geld quitt. Und hat urplötzlich ungehedgte Shortpositionen am Hals.


    Vielleicht sind die Emittenten aber auch selbst über Hebel oder direkt in verbriefte Immobilioen- und Konsumentenkredite "investiert" die zeitweilig extrem im Kurs verfallen könnten. Und das würde sie zur Liquidierung zur Unzeit zwingen.....


    Jenachdem, wie stark und ggf. noch mir Fremdwährungskrediten solche Emittenten in Risikomärkten "engagiert" sind, kann sowas schon mal vorkommen. Auch bei den ganz "Großen". Keiner kann das ausschließen.


    Und dieses Risiko kommt zu den üblichen Derivaterisiken hinzu.


    Hinzu kommt, daß gerade Edelmetall als Krisenmetall dann am teuersten / begehrtesten sein kann, wenn Banken sterben, wie Eintagsfliegen.


    Wer jetzt und auf dem Höhepunkt des Kreditzycklusses und somit auf dem Höhepunk der kollektiven Risikoblindheit und Realitätsverweigerung noch mit Scheinchen zocken will, der kann und sollte das selbstverständlich tun. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Auch für den scheint -wie für alle anderen auch - nach wie vor die Sonne. Selbst dann, wenn er unglücklich spekuliert und verloren hat.


    Jemand, der beispielsweise Calls auf Aktien oder Aktienindices erwirbt, der hat ein solches über das normale Kursrisiko hinausgehende additive Totalverlust-Risiko viel weniger: Steigende Aktienkurse = steigendes Vertrauen in die Wirtschaft und damit auch in die Währungen.....


    Und wenn die Aktienkurse implodieren, so kann es ihm als Long-Spekulanten völlig egal sein, wenn auch der EMITTENT gleich mit baden geht, weil die Scheine auch bei solventen Emittenten wertlos geworden sind.



    Geht die Aktien-long-/ Call-Spekulation als solche auf, kann man sich um ein vielfaches sicherer sein, sein "Geld" zu bekommen, als im Fall einer Edelmetall-long-/Call-Spekulation.


    Genau das ist es, was Aktien und Rohstoffe einerseits und speziell Edelmetall andererseits unterscheidet.


    Was mich persönlich interessieren würde, das ist folgendes:


    Wie gewichten Papiersilberkäufer die Wahrscheinlichkeiten für welche Silberpreisentwicklung?


    Ich gewichte momentan wie folgt:


    Auf 24 Monate gebe ich Silber eine 60-40 Chance für einen Kursanstieg, basierend auf der (konservativen) Annahme, daß im Kurs derzeit alle Infos und zukünftigen Ereignis-Eintrittswahrscheinlichkeiten voll berücksichtigt sind.


    Die 60-40-Verteilung ergibt sich aus den steigenden Geldmengen, die statistisch betrachtet steigende Asset-Preise nach sich ziehen werden, sodaß die erwarteten Preissteigerungen beim Silber in etwa dem zukünftigen Geldmengenwachstum entsprechen dürften .


    Eine Verdoppelung des Silberpreises binnen 24 Monaten gebe ich eine 15 Prozent-Chance.


    Crashszenarien:


    Und mit 3 Prozent sehe ich 50 EUR die Unze,


    mit einem Prozent die 100 EUR,


    Hyperinflationsszenarien:


    mit 0,75 Prozent die 200 EUR/Unze


    mit vielleicht 0,6 Prozent die 1.000 EUR/unze


    und entsprechend mit 0,5 Prozent die 10.000 EUR/Unze usw.



    Denn kommt es mach einem Crash oder infolge eines Crashs, der außer Kontrolle gerät zur Hyperinflation, so ist die finale Anstiegsphase annähernd senkrecht. Die Wahrscheinlichkeiten für Kursziele, zwischen denen dann mehrere hundert oder gar tausend Prozentpunkte liegen unterscheiden sich dann aus heutiger Sicht kaum mehr. Eben weil der Wert des Geldes dann kolabieren wird und es aus heutiger Sicht daher keinen Unterschied macht, weil es ohnehin nur noch abstrakte Zahlen sind, die in keinerlei Bezug zur jetzigen Kaufkraft des Geldes stehen können.... Und weil die Kurse dann völlig nichtssagend sind, was die Kaufkraft des Geldes in der Zukunft angeht.


    Momentan kaufe ich daher nicht physisch, sondern investiere über den Ausbau meiner Barreserve in Silberzehnern indirekt in Silber. Denn: schaut man bis zu 20 Jahren zurück, befindet sich der Silberpreis derzeit schon auf sehr hohem Niveau. Also: ein Grund zur besonderen Umsicht.


    Ich "spare" mir dabei 3 Prozent Kapitalmarktzinsen und nehme -ohne nominale Kursverlustrisiken - gleich mehrere Optionen wahr:


    (1) Die Option von einem erwarteten Aktiencrash zu profitieren, indem ich niedrigste Kaufkurse nutze
    (2) Die Option etwa 50 Prozent meiner Barreserve vor Enteignung durch Inflation und Schuldnerinsolvenz geschützt zu haben.


    Um in Papiersilber-Werte zu investieren müsste man -meiner Ansicht nach - um ein vielfaches bullisher sein.

    weil bei solchen "Verkäufern" nur Käufer kaufen, die bereits so von Gier zerfressen sind, daß sie nur noch auf die sie einzig seelig machende Orientierungs- und fixierungsmarke "Preis" schauen......


    Geiz ist geil....


    Und Geilheit vernebelt das Urteils- und Steuerungsvermögen.....

    Wenn das so ist, dann werden vergangene Gewinne angetastet, um zukünftige unangetastet zu lassen.


    D.h. Die Substanz vieler Firmen wird trotz weiter ausgewiesener "Rekordgewinne" immer mehr angetastet, denn sobald das Geschäftsjahr lange genug zurückliegt, werden die alten Gewinne kassiert, d.h. revidiert. Um aktuelle Gewinne nicht antasten zu müssen und so den Schein zu wahren.


    Firmen werden so substanziell völlig ausgehöhlt, bis sie -trotz immer hohen Gewinnen - kraftlos wie leere Hüllen zusammenfallen.


    Ich sagte ja bereits, daß es sich um Fälle besonders schwerer Wirtschaftskriminalität handelt.



    US-Aktien - nein Danke!


    Enronland - das Land der Täucher, Bilanztrixer und "Biebelschwörer", lachtot!. Den "Eliten" dort scheint wahrlichnichts mehr heilig, abgesehen vom eigenen Konsum.


    Mit Silber- und Goldmünzen kann einem sowas nicht passieren. Die werden nicht von selbst leichter, während ihr Wert angeblich immer weiter steigt..........

    Schwer, momentan einen Rat zu geben.


    Erstens:
    wenn die Betriebskosten des Hauses mit vertretbarem Kapitalaufwand reduziert werden können, dann sollte man das zu allererst bewerkstelligen. Beginn: ab III. Quartal. Dann hat die Mehrwertsteuererhöhung die Baukonjunktur voraussichtlich abgekühlt. Handwerker stehen dann wieder Schlange um jeden Auftrag. Die Rendite sind jährliche Einsparungen und damit eine Verringerung der Lebenshaltungsfixkosten. GGf. zusätzlich Verbesserung der Lebensqualität.


    Die "Rendite" ist solange sicher, wie einer von beiden darin lebt. Die kann kein Schuldner veruntreuen / abgreifen. Weil da keiner dahintersteht. Für die Erben ist es auch nicht schlecht.


    Zweitens:
    Den Anteil des physichen Edelmetalls inklusive Barreserve (silberne 10-EUR-Gedenkmünzen) auf etwa 10 Prozent des Gesamtvermögens incl. Wert des wärmeschutzsanierten Hauses hochfahren. Diese 10 Prozent gut verbergen! Nur in absoluten Notfällen (Bankenschliessungen, Börsencrashs bei Investition in Aktien-Fonds) angreifen. Es ist eine reserve und KEINE Renditeanlage!


    Drittens:
    wenn dann noch etwas da ist: Ab damit auf dem Tagesgeldkonto und mal warten, bis sich die Aktienkurse um etwa 25 bis 30 Prozent erniedrigen. Und dann erst kaufen, wenn die Aktien mindestens 9 Monate nicht weiter gefallen sind, sich also ein Boden abgezeichnet hat. Momentan würde ich niemanden empfehlen, Aktienfondsanteile zu erwerben. Bedenke: wir sind wieder mal auf dem Höhepunkt des Kreditzycklusses. Bald (innerhalb der nächsten 24 Monate) muss es "rumpeln".


    Von einer vertraglich fixierten Verrentung halte ich nichts. Braucht man Geld, muss man halt ein paar Anteile verkaufen. Außerdem kann man so besser Kursanstiege zur Gewinnrealisierung / Umschichtung nutzen. Ein Rentenvertrag engt nur unnütz ein. Das kann tödlich sein und Aktienrenditen total verhageln. Aktien / Fonds sind nichts für kaufen und 30 Jahre liegen lassen.... Die Zeiten sind vorbei / hats eigentlich nie so gegeben.


    Will man dennoch "verrenten": Jedes Jahr 1/30 entnehmen, das kriegen auch Senioren selbst hin. Pro Monat sind das dann 1/360 der anfänglichen Fondsanteile. Das kann man dann 10 Jahre lang tun und wegen der angefallenen Zusatzanteile den Rest dann auf 20 Jahresentnahmen bzw. 240 Monatsentnahmen verteilen usw....


    Bis Kaufkurse da sind:
    Geld auf Festgeld- oder Geldmarktkonto parken, ggf. bei mehreren Banken bis zur jeweiligen Höhe des durch den Einlagensicherungsfonds garantierten Kapitals.


    Keine Bankeinlagen wählen, die nicht durch den Fonds gedeckt sind!.


    Keine Rentenfonds! Keine Langläufer! die können im Börsencrash schnell mal ein paasr Prozent fallen. Gefährdet die spätere Aktienfondsrendite.


    Ach ja: Keine Einzelaktien, Keine Derivate / Zertifikate usw. Davon verstehen die alten Herrschaften wohl nichts. Sie werden sich damit unwohl fühlen.


    Aktienfondsaufteilung etwa:
    33 % Deutschland
    33 % Europa
    34 % ganze Welt.


    Nehmt nur Fonds, die es schon lange genug gibt (mindestens 20 Jahre) Informiert euch vorher über die relative und absolute Wertentwicklung der Fonds in der Vergangenheit. Nehmt nur solche Fonds, die da im oberen Viertel ihrer Gruppe sind!.


    Blos niemals auf einen einzigen Anbieter (z.B. Deka) festlegen!


    Ihr könnt doch diversifizieren und so Klumpenrisiken minimieren!.

    Zitat

    Original von Homm13


    Da kann ich mir was schöneres vorstellen als diese diversen Püppchen nackt tanzen zu sehn :D :D :D


    Nicht so hastig. Schau sie Dir erst mal in aller Ruhe an. Und dann wähle diejenigen aus, von denen Du glaubst, sie wird Dir am meisten Vergnügen bereiten.


    Alles, was erst auf den zweiten Blick nichts ist, das kannst Du so weglassen.


    Gewinnmaximierung ist dann angesagt.


    Nur die besten Püppchen (Immos, Aktien, Sachwerte) dürfen mit aufs Lotterbett. Alles was nicht makellos ist, können sich andere "anlachen".


    Denn: Ganz anders, als das bei Papiergeld der Fall gewesen ist, wird Gold knapp blieben und vielleicht sogar noch längere Zeit nach dem Ende des Zusammenbruches Sachwerte outperformen.


    Mit Gold steht man nicht unter dem Druck, es unbedingt ausgeben zu müssen....


    So ists gemeint :)




    Wenn man am Drücker ist, kann man die Dinge souverän angehen.


    Ausschläge, wie die auf Eldos Zitterkurve gibts dann kaum mehr. Ich finde es lustig: Die GIER was zu verpassen kämpft mit der Angst, alles zu verlieren.....

    Zitat

    Original von Homm13




    :D :D :D :D Fannie Mae hat sich böse verrechnet ... :D :D :D :D Noch ein paar kleine VERRECHNER mehr von anderen amerikanischen Firmen und das Vertrauen ist bald ganz weg...


    Wessen Vertrauen? Wohl das der Lemmige oder des "Mainstreams"?


    OK, noch eine abgehalfterte Betrügerklitsche mehr. Was solls?


    An die "ganz Großen" kommt (noch) keiner rann.


    Jedoch: Fannie Mae war / ist auch kein ganz kleines Licht (gewesen?).


    Wir werden sehen, ob und ggf. was da demnächst noch alles rauskommt.


    http://www.goldseitenforum.de/thread.php?threadid=4694


    Ein Dominostein wackelt / fällt nach dem anderen.


    Aber solange die Herrschaften noch drei Meter Beton überm Kopf haben und auf genügend großen Benzin- und Zyankali-Vorräten sitzen.... können sie es sich getrost leisten, ihre Kapitulation trotz immer näher einschlagender Bomben hinauszuzögern. Selbst dann noch, wenn, wie das 1945 so war, die Hauptstadt (Berlin) bereits in Trümmern liegt und es auch "in Japan" nicht gut ausschaut...


    Wen interessieren Ford oder GM? die sind unbedeutend für das Welt-Finanzsystem. Abgesehen von deren symbolischen Wert. Kaptain "Kirk" hat sich ja bereits von Bord der GM verabschiedet und ins Rettungsboot geflüchtet.


    Lasst mal die letzten vor den ganz Großen, also Kaliber wie Goldman oder Meryll wackeln / beben etc.


    Dann könnt ihr bereits die Puppen hinter dem Vorhang tanzen hören....


    und sobald dieser dann gelupft wird... ......einige dieser Püppchen mit ein paar Unzen in der Tasche sogar - privat und nur für euch- splitterfasernackt auf den Tisch tanzen lassen.....

    Ein Schuldner ist immer dann im Vorteil, wenn er seine Schuld nicht oder nur zu einem Bruchteil zurückzahlen muss.


    Also ist den USA mittelfristig an einem Dollarcrash gelegen.


    Der kommt genau dann, wenn es keine neuen Kredite mehr gibt.


    Exakt zu diesem Zeitpunkt hat die Täuschung ihren Zweck erfüllt, sie ist dann überflüssig geworden; die Maske fällt somit und der Dollar wird entweder völlig üder überwiegend entwertet werden.


    Die, die die Dollars (=dann praktisch wertlose Schuldscheine) besitzen haben genau dann eben definitiv "Pech gehabt".



    Merke:
    Nicht der Schuldner bestimmt zuerst den Wert eines Schuldscheins. Der wird erst dadurch etwas "wert" daß ein Gläubiger drann glaubt und den für Leistungen entgegennimmt.


    Sobald die Leistung erbracht wurde, verkehrt sich die Situation: Ab dann bestimmt der Schuldner, was sein Versprechen wert ist. Und zwar mit seinem Willen oder Unwillen bzw. seiner Fähigkeit oder Unfähigkeit nun selbst eine adäquate Gegenleistung zu erbringen und damit den Schuldschein ehrenvoll auszulösen.


    Letrtgenannte Absicht / Fähigkeit kann ich bei den USA derzeit nicht erkennen.


    Sorry, aber ich glaube da nicht drann.


    Ich glaube vielmehr:
    die haben nur noch ihren eigenen, kurzfristigen Vorteil im Sinn. Deren (und nicht nur deren) Zeit- und Planungshorizonte werden erkennbar immer kürzer.


    Da staut sich einiges auf, daß sich bald entladen könnte.


    Und kaum jemand möchte das wahr haben.


    Losgelöst von den hier diskutierten Fällen und auch nicht auf diese bezogen:


    Da ist etwas drann. Dumm nur, daß viele Goldbucks bis an die Zähne bewaffnet sind. Da ist der (oftmals bissige) Hund das kleinere Problem.


    Panamaxel: kommt drauf an, mit welchem Ziel Du die Scheinchen gekauft hast. Die ersten paar hundert Prozent kannst Du, vorausgesetzt Du liegts im Timing und der Wahl des Scheinchens richtig, viel schneller machen, als mit physischem Stoff.


    Mit Aktiencalls geht das übrigens genau so gut. Musst nur die richtigen Papierchen rauspicken.....


    Bei den ersten paar Tausend Prozentchen kann das bei edelmetall aber schon völlig anders aussehen. Denn Dein Emittent verfügt möglicher Weise nicht über unendliche Finanzmittel. Vor allem dann nicht, wenns krachen sollte.

    zur

    Betrügerklitsche


    Enron & Co. lassen grüßen.


    Und bei Weitem nicht nur die.


    Da "spielen" noch ganz andere Kaliber mit, die jedoch noch "unantastbar" sind.


    Zurück zu Fannie Mae:
    Diesmal waren es (wieder einmal) untreue / geldgeile Manager (Angestellte) die zu ihren eigenen Gunsten die Bilanzen fälschten, um höhere Boni zu ergaunern, als ihnen zugestanden hätten:


    http://boerse.ard.de/content.j…ldung&key=dokument_201264


    Betrogen wurden all jene, die Fannie Mae Aktien besitzen.


    Daß insgesamt 6 Miliarden Dollar weniger Gewinn oder besser gesagt vorgetäuschter Gewinn keine Auswirkungen auf die Aktienkurse gehabt haben sollen - kann ich mir kaum vorstellen.


    Und Fannie Mae dürfte auch oftmals dort sein, wo nicht Fanni Mae drauf steht.


    Hier geht es sich nicht um Eliteversagen, sondern schlichtweg um allerschwerste Wirtschafts- Straftaten mit zum Teil ganz extremen Auswirkungen auf das Vertrauen in die Finanzmärkte.


    Und da ist Fannie Mae nur ein kleines, bescheidenes Lichtlein.


    Stichwort:


    "deep storage gold"


    Und die ganz Großen machen das auf Geheiss oder zumindest mit stillschweigender Billigung der Regierungen und staatlichen Kontrollorgane. Und zwar international durch den IWF koordiniert:


    Völlig unverständlich, wie Zentralbanken hingehen und Bestand und Ausleihung in einer Bilanzposition ausweisen.


    Mit Eliteversagen hat das alles nichts zu tun. Weil es gewollt und aktiv gesteuert und über Jahre praktiziert wird, ist es Absicht. Genau wie die Bilanzfälschungen bei Fannie Mae.


    Durch Bilanzierung von Bestand und Ausleihung in einer Position wird dem Volk eine Qualität des Volksvermögens vorgetäuscht, die so möglichweweise nicht mehr vorhanden / beschaffbar ist. Die Bürger als Souveräne ihrer Staaten werden schlichtweg über die wahre Höhe des noch vorhandenen Volksvermögens getäuscht bzw. ihnen werden diese Informationen, auf die sie ein naturgegebenes Anrecht besitzen, in Betrugsabsicht, so vermute ich das mal, vorenthalten.


    Weder "verrechnet" man sich absichtlich, noch vermischt man als Kaufmann / Bankier Forderung und Bestand vorsätzlich und ohne unredliche Absichten.

    Unabhängig von den hier dargestellten Fällen und nicht darauf bezogen meine ich dazu:


    in Verbindung mit unüblich langen Lieferfristen ist das letzte Warnzeichen vor einer möglicher Weise anstehenden INSOLVENZ.


    Wer bei solchen Anbietern kauft, ist einzig und allein Preisfixiert, d.h. giergesteuert.


    Solchen Käufern ist nicht mehr zu helfen.


    Wer Edelmetall in liquider Form online und unterhalb des Ankaufspreises des Handels verkauft, der handelt wirtschaftlich widersinnig. Er zeigt damit, daß er als professioneller Geschäftsmann nicht ernst zu nehmen ist, zumal zu seinen Verlusten auch noch Ebay-Gebühren und Kosten für die Angebotserstellung und -bearbeitung hinzukommen. Nur die Versandkosten trägt der Käufer.


    Und wenn jemand fortgesetzt (also regelmäßig) so handelt, dann hat er sicherlich über das reine Verkaufsgeschäft hinausgehende, geheime und ggf. auch strafrechtlich relevante Absichten, beispielsweise Finanzierung seines Geschäftes oder vielleicht auch Konkursverschleppungs- und Konkursbetrugsabsichten. Letztgenannte werden praktisch kaum verfolgt. "Fairen" Gesetzestexten bzw. deren täterfreundliche Auslegung und "arbeitseifrigen" Staatsanwaltschaften sei Dank.


    Genaueres kann man immer erst sagen, wenn das Kind im Brunnen gefallen ist.


    Habe mal die Geschäftsleitung einer Baufirma bereits 2 Monate vor deren Konkursantrag wegen Betruges, Konkursverschleppung und Betrug angezeigt. Tatsächlich gingen alle Gläubiger leer aus. Was passierte: Das Verfahren wurde eingestellt, weil ein Sparkassen-Mitarbeiter aussagte, die Herrschaften hätten bis zuletzt soviel Kredit gehabt, daß sie alle Schulden hätten begleichen können. Warum haben sie es denn teils mehzr als 12 Monate lang nicht getan?


    Klar: Der Mann der Geschäftsführerin war Rechtsanwalt und eine.......
    ...hackt der anderen.....


    alles klar.


    Manche sind "gleich" und andere "gleicher".

    klar. Unterirdisch gelagertem Gold.....


    ehr wohl "unterirdisch lagerndem Gold".


    "Gelagert" werden kann es erst, wenn es gefördert ist. Und bis dahin lagert es als Golderz unter der Erde.


    Es ist einschlechter Witz. Mal abgesehen davon, daß die besten und gut erreichbaren Lagerstätten in den USA alle bereits lange abgebaut wurden, bedarf es eines Riesenaufwandes die bislang nicht abgebauten Erze oder goldhaltigen Böden zu fördern und aufzubereiten.


    Genau so gut könnte man das im Meerwasser gelöste Gold bilanzieren. Auch das ist theoretisch raffinierbar.


    Das "allerbeste" wäre folgendes man trägt in alte Goldfelder Metallsplitter als Keime für zukünftig wachsende Nuggets ab, und nutze das Land die nächsten paar hundert Jahre als Farm oder Wald.


    Die in 300 bis 500 Jahren reifen / erntefähigen Nuggets kann man ja bereits jetzt als "zukünftige Goldernte" zentralbankmäßig bilanzieren.

    Zitat

    Original von Saccard
    .....
    Hätte ich nicht so viele Aktien gefunden, wäre ich schon längst viel stärker wieder in Gold investiert. Aber wieso soll ich für Gold mit einer viel ungewisseren Zukunft meine Aktien eintauschen? ......S.


    Na daß mit dem Dollar bei 1,03 EUR vergessen wir beide mal lieber gleich. Innerer Wert des Dollars = näherungsweise Null. Siehe Devisenreserven diverser Exportländer. Wo sind die Waren für diese überproduzierten Dollars?



    Drei Antworten:


    - Weil Minen verstaatlicht werden könnten
    - Weil die Produktionskosten (Lohn, Energie, Abgaben / Steuern, Umweltkosten usw.) noch stärker steigen könnten, als der Goldpreis
    - Weil viele Minengesellshaften durch Banken geziehlt in die Insolvenz getrieben werden könnten = Kalte Enteignung der Aktionäre.


    Was passiert mit Firmen, die Bankeninteressen im Wege stehen:
    Siehe WCM. Stichwort: Commerzbank-Deal.


    Wer in der Goldminen-Liga spielt, sollte sich dessen bewusst sein.


    Wird Gold wieder Geld, dann wird mit allen Mitteln um Minen gekämpft werden. Kleinaktionäre werden dabei draufgehen. Und nicht nur die.

    So, so: die Konjumktur ist besser, als erwartet. Und Silber als Rohstoff fällt.


    Glaubt doch nicht ernsthaft diesen Müll.


    Aber solche netten Überraschungen zeigen uns ja wohl, daß ein zu stark gehebeltes Spiel mit Stopp-Loss-Marken nicht ohne Risiko ist.


    Gerade kamen sie noch alle mit ihren Scheinchen und scharrten bereits mit den Hufen und nun iss erst mal nix.....


    Wollt ihr mal ne richtig wichtige Nachricht lesen:


    Der neue US-Verteidigungsminister hat verkündet, daß der Krieg im Irak für die USA nicht zu gewinnen ist.


    Man denkt darüber nach, nur noch die Menschen in den Regionen zu "beschützen", die das wollen.


    Was das bedeutet?


    Ganz einfach: nun kann es richtig unangenehm in Nahen Osten werden:


    Vietnam war auch zweigeteilt. Und auch Korea, Korea ist das heute noch. In beiden Fällen hat der Amerikaner dort sein Ziel nicht erreicht.


    Und dann schaut euch mal an, was der Dollar kurz vor dem Ende des Vietnam-Krieges machte. Und wie es dann in Persien weiterging. Und was passierte, als die UDSSR in Afghanistan einfiel (hat ihnen auch das Genick gebrochen). Momentan sitzt der Ami da auch tief im Schlamassel.


    Dasselbe Spiel mit anderer "Großmacht".


    Je länger die USA zögern, desto mehr wird es ihnen kosten und desto bitterer die Niederlage.


    Ein Ansatz sind Verhandlungen mit Iran und Syrien, um zumindest einen geordneten Abzug und einen Übergang für eine eine Nachkriegsordnung im Sinne der USA versuchen zu legen: Sollen sich dann doch Syrien und Iran um Einfluss im Irak bekriegen......


    Wo sonst sollte es drauf hinaus laufen.


    Beide benötigen dann Waffen und Dollars.


    Alles klar?


    Und vor solchen politisch wie auch terminlich völlig unkalkulierbaren Entwicklungen würde ich nicht in Scheinchen mit Bankversprechen dahinter, sondern vielmehr in harter Münze / präsenten Barren anlegen.


    Heure morgen auf Bloomberg-TV: Man rechnet mit einer Anhebung der Zinsen um 0,25 Prozent seitens der EZB. Geschenkt.


    Die Inflation für 2006 im Euroraum könnte mit 2,2 oder gar 2,1 Prozent niedriger ausfallen, als erwartet. Hört!. Hört!.


    Die geschätzten Inflationsraten 2007 und 2008 sollen heute durch die EZB bekannt gegeben werden. Man geht in beiden Fällen von Schätzungen zwischen 2,0 bzw. 2,2 Prozent aus. Aufgepasst: Dabei handelt es sich natürlich nicht um die gefühlte, sondern um die amtlich / statistisch berechnete Inflation. Also kein Anlass zur Besorgnis / Verwunderung. Diese Zahlen bräuchte man (eigentlich) nicht zur Kenntnis zu nehmen, denn deren Wahrheitsgehalt braucht hier im Goldforum nicht weiter erläutert zu werden.


    Eigentlich.


    Wenn da nicht die Sache mit den Bonds wäre:
    Aufgrund immer kürzer gewählter Laufzeiten, kommt es 2007 im bislang mit dagewesenen Umfang zur Fälligkeit von Staatsanleihen. Diese fälligen STAATSANLEIHEN "müssen" natürlich umgeschuldet oder prolongiert werden, d.h. damit die alten Schulden bezahlt werden können, werden kurz zuvor neue Schulden aufgenommen. Der Name "Irland" fiel in diesem Zusammenhang.


    Will sagen: Das Investment in Papierprodukte ist nicht nur ein recht riskanter Zock, sondern auch und vor allem einer, dessen Zeit vielleicht schneller abgelaufen sein könnte, als vermutet. Ich meine damit, die Zeit der erfüllten Zahlungs-Versprechungen ist bald vorrüber. Ode rsollt eich lieber schreiben: die Zeit der immer wieder freiwillig verlängerten / verschobenen Zahlungsversprechen.....


    Und für alle Skeptiker Bloombergs Sahnebonbon zum Schluss:


    Unternehmensanleihen mit Investmentgrade seien die riskantesten Anleihen überhaupt, denn (dem Sinne nach) solche Firmen seien wirtschaftlich gesund, kapital- oder substanzstark und somit das Ziel von Private-Aqueity-Gesellschaften (oder frei nach Münte dem alten Sozi-Urgestein: sog. "Heuschrecken"), die ihre Übernahmen statistisch zu etwa 2/3 aus der Substanz des Übernahme-Opfers finanzierten und damit deren Investment-Grade meist zerstörten. Folge: Kursverluste, höhere Ausfallwahrscheinlichkeit. Und das bei weniger als 1 Prozent Aufschlag auf den vergleichbaren Staatsanleihen-Zins, wobei die amerikanischen Staatsanleihen ja völlig risikolos im Hinblick auf deren Rückzahlung seien (Unternehmensanleihen jedoch nicht) )** .


    Sogenannte "Junk-Bonds" seinen da viel besser und sicherer:
    Die bieten drei Prozent Aufschlag, bei nur noch kanpp 2 Prozent (1,8?) Ausfallwahrscheinlichkeit in 2005. 2004 waren es noch etwa 2,5 Prozent.


    Merkt ihr etwas? Sämtliche Ratings werden durch solche auf Bloomberg-TV veröffentlichten Meinungen ad absurdum geführt. Sämtliche Rating-Agenturen als inkompetent "vorgeführt". Mehr noch: Die Methode des Ratings selbst wird völlig in Frage gestellt. Und jenes Rating ist einer der letzten Stützpfeiler des Welt-Finanzsystems. Überspitzt gesagt, kommt da einer her und behauptet: je höher der Zins ist, den jemand bieten muss, desto sicherer ist dieser Kreditnehmer / Schuldner.


    Und gewiss: die weiter steigenden Immobilienpreise geben der britischen Notenbank Anlass zur Sorge.


    Ich nenne das den Höhepunkt einer kreditgetriebenen Scheinblüte und historisch einmaligen Blasenbildung. Der letzte Tanz auf dem Vulkan....
    Voodo-Ökonomie in letzter, geschliffener Vollendung. Das letzte, scheinbare Aufbäumen eines Teils der Titanik nach dem der Pott gerade zerbrochen ist?.


    Das Eis, auf dem wir alle wandeln ist wohl noch viel dünner, als die meisten Sleptiker annehmen / glauben. Wir leben auf einer Insel der trügerischen Sicherheit mitten im Schuldenmeer. Zahlungsversprechen sind vielleicht bald nur noch in Ausnahmefällen etwas wert.


    )** die Leute haben recht: Staatsanleihen, speziell amerikanische, sind insoweit absolut sicher in Bezug auf ihre Rückzahlung, daß feststeht, daß diese - mangels wirtschaftlicher Möglichkeiten entsprechende Waren zu produzieren - niemals mehr in werthaltigem Geld zurückgezahlt werden können.


    Bei Unternehmensanleihen, selbst bei Junk-Bonds ist das anders: Da kann es sogar mal passieren, daß Unternehmen ihre Schulden völlig zurückzahlen. Und für dieses "Risiko" müssen die Unternehmen selbstverständlich höhere Zinsen zahlen. Wo kämen wir denn hinn, wenn jeder seine Schulden zahlen würde......



    Wo kann man noch "Hebeln", wenn schon eigentlioch alles zu Tode gehebelt wurde?


    Ich sage es euch:


    Ich hebele Papiere und Zahlungsversprechen aller Art.


    Und zwar in der sicheren Erwartung, daß fast keines der Versprechungen wirklich erfüllt werden wird, sondern lediglich ein Versprechen durch ein noch größeres, abenteuerliches Versprechen abgelöst wird....


    Ich nehme dafür die allermächtigsten und allergrößten Hebel, die es gibt:


    Gold und Silber in physischer Form (Hebelwirkung: mindestens 1:72).


    Und schuldenfreien Immobilienbesitz zur Generierung der dazu notwendigen Cashmengen (=Mietersparnis).


    Den ganz schnellen Zock mache ich damit nicht. Laufe aber auch kaum Gefahr, alles damit zu verlieren.


    Denn je nachdem, wie man einen Hebel ansetzt, hebelt man sich selbst damit aus :)

    Zitat

    Original von Edel Man
    Wenn ich mir diese wilden Zuckungen hier ansehe, denke ich mir meinen Teil. ;)


    Interessant aber,daß bei den offensichtlichen Eingriffen dagegen gehalten wird.


    Grüsse


    Weniger wird dagegengehalten, sondern vielmehr dann schnell gekauft, wenn viel Angebot da ist.


    Woher auch sonst ein knappes Gut nehmen?


    Oder: ein Bankangestellter hat den Barren ausgewechselt (genau so wahrscheinlich).


    Wir werden es nie erfahren.

    Genau zur selben Zeit, wie am Vortag.


    Jemand, der soetwas tut, der möchte auch, daß jeder weis, daß er es tut.


    Und so handelt nur jemand, der auf Einschüchterung setzen muß oder möchte.


    Bleiben also genau zwei Möglichkeiten: der Markt soll glauben, der Manipulant ist am Ende, weil er so offensichtlich auf Einschüchterung setzt. UNd man will so Leute zu Anschlusskäufen motivieren, denn je schneller der Aufstieg, desto tiefer der Fall....


    Oder er ist es wirklich.


    Ich gehe davon aus, daß Gold noch weiter steigt, es abe rirgendwann wirklich zu einer 50-Prozent-Korrektur kommt. Von einem weitaus höherem Niveau als dem jetzigen.


    Das, was wir dieses jahr gesehen haben, das war viel zu schwach. Da müssen noch weitaus stärkere Geschütze aufgefahren werden, um die Goldhausse zu beenden.


    Investoren müssen finanziell regelrecht amputiert und ausgeweidet werden und Gold leise wimmernd verfluchen und verwünschen, ihre Stümpfe und Gedärme leckend....


    Und damit meine ich nicht diejenigen, die Gold für 350 bis 500 EUR/Unze erworben haben. Wie will man auf solchen Niveaus die zur beendigung der Hausse notwendigen Extremverluste erreichen, wo die dazu benötigten Metallmengen hernehmen?


    Damit das geht, muss Gold bereits so teuer sein, daß es fast schon alleine durch sein Gewicht fällt. Und damit das geht, muß zuvor das Umsatzvolumen weggebrochen sein.