Beiträge von mesodor39

    Golgle sollte überschüssige Gelder lieber an seine Aktionäre ausschütten, als den Staat damit zu unterstützen. Der hohlt sich schon seine Steiern, da ist es Idiotie, ihm den Rest noch nachzuwerfen.


    Und das zu einem Zinssatz, der niedriger sein dürfte als der Diskontsatz.


    Das grenzt schon an Unterue seinen Aktionären gegenüber.


    Ritterwacht: glaub Du nur ganz fest daran. Und rechne blos nicht nach, was ein Verlust von 98,5 Prozent oder 99 Prozent innerhalb von 95 Jahren für eine jährliche Geldentwertung darstellen.


    Vorausgesetzt, Du weist, wie man das macht.


    Wenn Du sparst, jedes Jahr 6 Prozent Zinsen kriegst oder Rendite machst und die Geldmengen jedes Jahr um 9 Prozent steigen, bei vielleicht 2 Prozent realem Wachstum, dann zahlst Du schon drauf, selbst wenn es Dir gelingen sollte, Dich um die Steuer zu drücken.


    Eben weil "Normalbürger" dem keine besondere Bedeutung beimessen wird finanziell meist nichts aus ihnen (meine Meinung).

    naja: bei KO-Zertifikaten geht es nicht nur darum. Ab einem gewissen Kursinveau geht es sich dann um alles oder nichts, was den Kapitaleinsatz angeht. Und bei OS mit kurzen Restlaufzeiten kann einem auch die Zeit "ausgehen".


    Klar, wer langlaufende OS (6 Monate bis 18 Monate) hat, dem gehen die momentanen Schwankungen am Allerwertesten vorbei. Falls er /sie abgebrüht genug ist.


    Was man bei solchen Anlagen sein sollte.

    folgt stets der Spur des Geldes in der Realwirtschaft.


    Achtet auf kleinere Veränderung im Verhalten der Konsumenten und deren Auswirkungen.


    OK, momentan sind es noch kleine, unbedeutende Veränderungen und ebensolche Auswirkungen.


    Ich meine nicht das, was passiert, wenn eine neue Spielkonsole rauskommt.


    Aber es ist schon interessant, daß auch bei solchen Dingen wie Kinderspielzeug tatsächliche Engpässe existieren.


    Bedingt durch die Konsumzurückhaltung wurden viele Kapazitäten und Lager der verhaltenen bzw. teils völlig zusammengebrochenen Nachfrage angepasst.


    Vor etwa 6 Wochen brauchte ich einen Preis für 15.000 Tonnen Schotter aus Strassenaufbruch. OK, das Zeug taugt oft nicht viel und ist auch entsprechend billig, ja, Geiz ist ......


    jedoch: Keiner konnte oder wollte diese Menge als ganzes liefern.


    Vor 10 Jahren wäre das kein Problem gewesen. Jeder hätte sich gefreut und ein gewisses Blinken in den Augen gehabt.


    Vor fast 3 Monaten hatt eich 500 qm Pflastersteine bestellt. Mir wurde zugesichert, sie lägen auf Vorrat, jeder Zeit abrufbereit. Und was war?
    Zuerst war angeblich die Stahlstrahlanlage defekt (dabei hätten die Rohlinge bereits gestrahlt sein sollen). Danach dann waren keine Steine da. Der Kunde war sowas von sauer, das war schon nicht mehr unangenehm, sondern richtig peinlich und das Steinwerk musste einen hohen Blutzoll in Form einer Gutschrift, die mit deren Rechnung verrechnet wurde zahlen....


    Die hatten, so vermute ich das mal, schlichtweg die Steine anderweitig verkauft, um dort ihren Verpflichtungen nachzukommen. Zeitweise waren die wohl so zu und überlastet, daß nichts mehr ging.....


    Das hatte es zuvor bei denen noch nie gegeben. Und wir kaufen dort schon seit über 30 Jahren Betonwaren.


    Und solche Engpässe sind der Nährboden für INFLATION.


    Von alleine steigen Preise wohl kaum.


    Und der Griesche, bei dem ich ab und an Sonntags mittags essen gehe, der war gestern komplett voll. Sowas habe ich die letzten Jahre noch nie gesehen. Bereits am Donnerstag Abend war da sehr viel los. OK, dioesen Sonntag war Weihnachtsmarkt. Aber letztes Jahr war auch Weihnachtsmarkt. Und da war das Resteraunt vielleicht gerade mal halb voll.


    Und das sind reale, greifbare Veränderungen.


    Dei Menschen sind es satt zu sparen. Sie merken, daß es nichts bringt und sie nur belogen werden, was den Wert ihres geldes und sonstige Zukunftsversprechungen angeht. Und sie beginnen wieder etwas mehr damit, GELD auszugeben.


    Und genau dort, wo nicht mehr manipuliert werden kann, da wird es zuerst spührbar losgehen.....

    ganz kurz zu den Eichelburg seiten:


    Herr Eichelburg hat besagten Link entfernt, weil die Webseite offenbar eine rassistische ist.


    Insofern muss deren Glaubwürdigkeitfaktor nochmals deutlich auf völlig unglaubwürdig herabgesetzt werden. Eine solche Quelle ist keiner Erwähnung wert.


    Wer die Realität soweit ausblendet daß er Menschen unter rassistischen Aspekten gruppiert und ggf. bewertet, der hat mit Wahrheit absolut nichts zu schaffen. Der ordnet alles seinen zu tiefst verwerflichen Zielen unter. Der wil nur Hass zwischen den Menschen und Ethnien schüren. Dazu ist ihm jedes Mittel recht. Auch lügen. Irgendwas wird schon hängen bleiben. Steter Tropfen höhlt den Stein.

    Mal angenommen, ab morgen früh würden in Asien Dollars gegen Gold, Silber und Euro verkauft.


    Dann kann ich mir vorstellen, daß die tokyioter Börse bereits vor 6.00 Uhr MEZ die Kurse von Dollar, Euro, Silber, Gold und ggf. Platin und Palladium aussetzen würde, sofern es zu Veränderungen in einer Größenordnung von vielleicht 10 Prozent beim Edelmetall oder zwei bis drei Prozent bei den Devisen kommen würde.


    Begründung (zumindest teilweise): Überlastung der Handelsplattformen.


    Ähnliches würde sich danach in Europa ab 9.00 Uhr abspielen. Um 9.15 Uhr wären auch hier die Vorhänge gefallen.


    GOLD und SILBER bei Banken, Öffnungszeiten ab etwa 8.30 Uhr (Zeit der Bankenöffnungen) wären denn wohl bis 9.00 Uhr völlig ausverkauft bzw. der Verkauf würde ab etwa 9.15 Uhr umgehend gestoppt werden.


    Vor Münzenhandlungen würden sich Schlangen kaufwütiger Spekulanten bilden, die von Banken abgewiesen wurden. Alles will GOLD und Silber kaufen. Dumm nur, daß viele erst ab 10.00 Uhr aufmachen und wahrscheinlich schon vorher Nachrichten gehötz haben bzw. von anderen Händlern übers Telefon leergekauft wurden....


    Bei der Bundesbank gäbs wahrscheinlich zuerst noch Silberzehner. Aber schon ab 11.00 Uhr wären die völlig leergekauft.


    Mag sein, daß die Börse in NY dann geöffnet hätte und die EZB Euronen bereitstellen würde und die FED mit GOLD und SILBER zu etwa 10- bis 50-fachen Kursen Gewehr bei Fuss stände...


    Mag auch sein, daß es am Dienstag einen Rebound gäbe, bei der Gold dann vielleicht wieder auf 2.000 bis 10.000 Dollar die Unze fallen würde.....


    Keine Ahnung, wie dann die Kurs ein EURO aussähen.


    Noch viel weniger Ahnung, was es dann noch fürs GELD geben würde....


    Nur gut, daß es wohl zu 99,95 Prozent eine Ente ist :D:D:D



    Ach ja: den DAX bei 15.000 werden wir am Montag leider nicht sehen.....


    Wahrscheinlich wird auch da abgebrochen werden, wenn er schnell bis oberhalb 7.000 steigen würde....


    Denn: bevor die EURO-GELDMENGE signifikant erhöht wird, will noch fast jeder schnell seine Euronen für kleine Kurs ein Aktien tauschen.....


    Gold gibts dann ja bereits nicht mehr zu bezahlbaren Kursen :)


    ach ja: auch das TV-Program sähe dann anders aus.....


    stelle mit gerade die Hektik und Kopflosigkeit vor......


    ....und die Verzweiflung der korrupten Finanzjournallie, die nicht weis, wie sie am geschicktesten und stimmigsten lügen soll......


    Das ist Kabaret und Realsatire allerersten Ranges. Solche Tragik-Komödien kann nur die Wirklichkeit schreiben.


    Egal wies kommt:


    ich mache morgen früh auf einer Baustelle erst mal ein paar Löche rin einer Pflasterbefestigung zu, damit mein Kunde noch schnell seine Halle drauf bauen kann - ein kleiner Flirt mit ein paar jungen polnischen oder indischen Feldarbeiterinnen inklusive :D:D:D


    Diesen Luxus kann ich mir persönlich leisten und die Medienhektik und das Gedummdaddele würde ich mir nicht antun..... :)


    Wenigstens nicht bevor meine Arbeit fertig ist.

    wenn man plötzlich bei einigen Artikeln den Kontoinhaber ändert. Und bei anderen Artikeln für das gleiche Konto den alten Inhaber belässt.


    Vertrauenserweckend ist soetwas in KEINEM Fall (meine persönliche Meinung, keine Tatsachenbehauptung).

    Zitat

    Original von Gartmore
    Wochenend-Wellenreiter vom 16. Dezember 2006
    Kleinspekulanten horten Gold


    Seit Mitte Oktober scheint das Goldfieber unter den Kleinspekulanten ausgebrochen zu sein. Sie horten Gold, als gäbe es kein Morgen. Vor vierzehn Tagen wurde mit einer Netto-Long-Position von 56.000 Kontrakten der Rekordwert aus dem Februar 2003 fast erreicht....


    Ja und? Gold sollen sie horten? Unfug!. Es sind nur Versprechen auf termingerechte Goldleiferung. Völlig harmlos, wenn die Kleinspekulanten bei fallenden Kursen durch Nachzahlungen aus ihren Verträgen gedrängt werden. Gabs schon zigfach.

    Zitat

    Original von nodollar


    Dann steht die ganze Welt knietief in der Sch...e!!!
    Gold wäre dann am 31.12. bei eher 50.000 als bei 666!


    Sie (die USA, Europa und viele andere Teile der Welt) stehen schon lange nicht nur knietief, sondern bis zum Halse in selbiger.


    Nur: keiner will das bislang wahrhaben.


    Frage meiner Frau: Was bedeutet es, wenn die Nachricht auf Hartgeld.com stimmt.


    Antwort meinerseits: Dann sind wir vielleicht am Montag vormittag bereits Euro-Milionäre.


    Anmerkung meiner Frau: das wäre ja schön für uns. Aber was ist mit den anderen Menschen?


    Antwort meinerseits: Darüber wirst Du dir spätestens am Dienstag keine Gedanken mehr machen, denn Du wirst dann feststelen, daß es für eine Milion bei weitem nicht mehr das zu kaufen gibt, wie noch vor ein paar Tagen. Du wirst dann genug damit zu tun haben, auf dem Markt den Einkaufskorb voll zu bekommen......


    daraufhin sie: Das ist doch alles gelogen.


    darauf ich: hoffen wirs.

    Zitat

    Original von RiperSnifle
    ..... Kann sich der kleine Privatmann wirklich sinnvoll langfristig gegen einen stark fallenden Dollar absichern?
    ........Der Europäer, der auf steigende EM-Preise bei fallendem Dollar setzt, ist angeschmiert...
    Gruss ;)


    Ist er nicht. Er zahlt den Preis einer stabileren Währung. Und soll froh sein, daß ihn der Euro bislang recht gut absicherte.


    So recht gut eigentlich auch nicht.


    1975 gabs kürgerränder umgerechnet für weniger als 150 Euro (280 DM)


    Also: wer sich gegen Geldbetrug absichern will, der kauft langfristig GOLD


    Wer darüber hinaus noch Profite haben will und es sich zutraut diese in einem Geldbetrugs-Umfeld zu erwirtschaften, der muss entweder Aktien oder Immobilien oder sonstwas kaufen oder worin auch immer zocken.

    Vielleicht auf Münzenbörsen. Oder bei Ebay aus Sammlungsauflösungen. Möglichkeiten gibts viele.


    Mitte bis Ende der 90er habe ich neben anderen Ostblock-Prägungen (meist Alu-Chips für ein paar Pfennige das Stück) viele 50 und 100 KC-Stücke der CSSR in st und PP zu Preisen zwischen 8 DM und 15 DM erworben. Teilweise auch PP´s aus den 50ern. Meist waren es Stücke der späten 60er und 70er Jahre. Sowas wird in Deutschland kaum gesammelt.


    Irgendwann wird dann wohl mal "gerntet" werden. Das kann aber noch Jahre vielleicht sogar Jahrzehnte dauern. Münzen fressen kein Geld.


    Wichtig ist nicht Komplettierung, sondern das Zeugs spottbillig zu kriegen.

    Zitat

    Original von nodollar
    ...tut mir leid das sagen zu müssen, aber wenn das wahr würde, was in diesem Artikel steht, dann könnt ihr euch von eurem Papier (EM, OS, etc.) schon mal verabschieden, denn damit wären alle Emmitenten sofort pleite und kein einziger Schein würde ausbezahlt werden...


    mir würde es nicht leid tun. Nicht, daß ich den Zockern die Pest an den Hals wünsche. Das Risiko war denen vorher bekannt. Also: Kein Mitleid, aber auch keine Schadensfreude meinerseits.


    Was passiert, wenn 1.000 Miliarden Dollar in 700 Miliarden Euros getauscht werden?


    Mal davon abgesehen, daß das sehr wahrscheinlich garnicht passieren wird (z.B.: weil es eine "Ente" ist), kann auch garnichts spührbares passieren.


    Solange solche Beträge nicht binnen zu kurzer Zeit in Waren, Dienstleistungen, Firmen oder Realwerten umgetauscht werden.


    Und mal angenommen, China wollte wirklich tauschen: wo sollen die 700 Miliarden Euros dann herkommen. Abgeworfen aus Helikoptern der EZB? Wohl kaum.


    Vielen Politikern der Eurozone würde ein solche Geldschub gerade recht kommen: Die Zinssätze in Euroland würden stark fallen und Aktienkurse durch die Decke gehen.


    Alles würd ein Euroland steigen, nur die einbrechende Industrieproduktion nicht.


    Und drei Jahre später würden dann die Chinesen Euros in Rubel tauschen wollen?


    Wer hat den seine Währung gefloatet, um die Welt mit Müll und Plagiaten überfluten zu können?


    Wenn China wirklich alle Dollars in Euronen tauschen wollte, dann wäre Europsa Platz an der Seite der USA:


    Chinas Guthaben in den USA würden dann wohl eingefroren werden müssen und man müssten den Chinesen - verteilt über mehrere Jahre - Waren made in USA als Kompensation für ihre aus Warenlieferungen stammdende Dollarguthaben anbieten. Um da noch halbwegs anständig rauszukommen.

    An einem unkontrollierten und von einem post-kommunistischen Regime aus Großmachtgelüsten herbeigeführten Zusammenbruch des Weltwährungssystems und des Welthandels hat weder in Euroland, noch in den USA oder den OPEC-Staaten wirklich niemend ein begründetes Interesse.


    Und selbst Leuten, die drauf spekulieren würden wahrscheinlich mehr Schaden davon haben als einmaligen Nutzen (meine Meinung).

    Neues Spiel - neues Glück.


    Aber stop: noch vor 12 Monaten lag Gold um die 500, nun um die 600. Das sind in US-Dollar satte 20 Prozent. In Euro ist es nicht soviel, von etwa 430 bis 490. Aber auch immer noch mehr als 10 Prozent.


    Bondsholder können davon nur träumen.


    Beim Silber sieht die Bilanz zudem deutlich besser aus. Die Aktien, die von Mitte Dezember 2005 bis Mitte Dezember 2006 Silber outperformten sind so zahlreich nicht.


    Man kann - je nach Betrachtungsweise zufrieden sein - oder auch nicht.


    Nur: die, die ihren Hals nie voll genug bekommen, die stehen am Ende meist mit leeren Taschen da. Egal auf welchen Wegen sie das schaffen, das Ergebnis ist erstaunlicher Weise dasselbe.


    Um in Aktien erfolgreich anzulegen muss man mindestens eine von beiden Bedingungen erfüllen:


    (1) einsteigen, wenn der Markt total ausgebombt ist


    (2) sehr viel von den Branchen / Firmen verstehen und wissen in di eman investiert.


    (1) ist derzeit ganz gewiss nicht gegeben, was den breiten Markt angeht.


    Und (2) dürfte vielleicht auf höchstens ein Prozent aller Aktienkäufer zutreffen.


    Bei Gold ist es viel einfacher: Da braucht man nur zu wissen, daß etwas mit unserem Geld nicht in Ordnung ist und dieses daher in einem erlebbarem Zeitraum sehr wahrscheinlich völlig oder nahezu völlig entwertet werden wird.

    Es ist ganz einfach:


    wer da bis zu einem gewissen Betrag mitbietet der wird, wenn er clever ist, darauf bestehen, bei Übergabe zu zahlen. Und mit rechtlichen Schritten drohen, wenn ihm dieses Recht verwehrt wird.


    Geld wird der Verkäufer von einem cleveren Käufer nur bei Übergabe sehen.


    Bei den zurückgenommenen Bewertungskomentaren ist ohnehin klar, daß alles auf Ärger hinausläuft.


    Gewinner ist der mit den stärkeren Nerven.


    Das ist was für Lette mit wenig Geld, viel Zeit und besonderem Durchsetzungsvermögen.


    So findet sich auf jeden Topf auch der richtige Deckel (oder umgekehrt :D:D:D )


    Kannte mal einen Fall, bei dem Ein Ebay-Verkäufer nicht liefern wollte:


    Er wurde von einem Amtsgericht zur Lieferung verurteilt und zahlte später 1.500 EUR plus Gerichtskosten um nicht liefern zu müssen.....


    Jedoch: nicht bei jedem Ebayer ist was zu holen......


    Und je niedriger der Auktionspreis, desto schwerer dürfte es einem Verkäufer fallen, ernsthaft Schadensersatz vom Käufer zu verlangen, wo ihn doch jede Bank und jeder seriöse Händler mehr als den voraussichtlichen Ebay-Preis zahlt......


    Melinda: Man sollte die Dollarkrise und die dahinter stehende Schuldenkrise nicht verharmlosen. Eine deutliche Entwertung nicht nur des Dollars ist eine Lösung, um da raus zu kommen. Die andere ist eine mega-Rezession mir Massen- und Staatsbankrotten = Anarchie.


    Was anderes gibts nicht.


    Bleibt nur die Frage, ob man die Inflationierung der Fiat-Währungen so steuern kann, daß es zu keinem abrupten Zusammenbruch des Weltwährungssystems und des Welthandels kommt.


    Daß alle Sparer in den nächsten Jahren um die Kraufkraft ihre Geldwerte nahezu völlig betrogen werden, das ist unausweichlich und ergibt sich aus der Höhe der bestehenden und verbrieften und der bislang nicht bilanzierten zukünftigen Statsschulden infolge Pensionsleistungen.


    Die Alternative zur Inflationierung wären so hohe Ertragssteuern und Vermögensabgaben, daß es hierdurch zur Flucht in Gold, Silber und andere, verbergbare Werte käme und eine Hyperinflation als Folge einer Kapitalflucht aus Bankeinlagen so ausgelöst werden würde.


    Der Goldpreis anstieg ist nicht Ursache, sondern Auswirkung des Geldbetrugs. Er ist, abgesehen von seiner kosmetischen Wirkung völlig unbedeutend für die Kaufkraft des Geldes im täglichen Leben. Psychologisch aber ist der sehr wichtig und somit politisch.


    Und überall wo Politiker oder Zentralbanker möglicher Weis einvolviert sein könnten, kann es ab und an auch mal nicht mit rechten Dingen zugehen.


    Melinda: Kennst Du einen anderen, praktikablen und gangbaren und politisch durchsetzbaren Weg aus der Schuldenkrise?

    Die beiden Schwestern verkennen dabei in gefährlicher Art und Weise, daß auch die Schweiz Exportnation ist. Steigt der Franken, dann verliert die Schweiz an Wettbewerbsfähigkeit. Keine Exporte = Kein Geld, um die Ölrechnung zu zahlen.


    Klar daß die Schweizer das wissen und ab einem Kurs X ihren Franken floaten werden müssen. Ob sie das wollen, oder nicht.


    Und für unseren Euro gilt das sinngemäß.


    Fiat-Money ist langfristig dazu verdammt, immer weiter zu fallen. Bis es zum weltweiten Showdown kommt.

    Wen störts?


    Das Kleingeld wird - mit oder ohne Gesetz - allmählich aus dem Umlauf verschwinden.


    Ein Herr Graham hatte das schon vor langer Zeit erkannt.


    In den 60ern und frühen 70ern gabs in England, Skandinavien, Holland, der Schweiz und Österreich ähnliche Konstellationen. Folge: dort, wo das Silbergeld nicht rechtzeitig außer Kurs gesetzt und umgetauscht wurde, verschwand es einfach aus dem Umlauf....


    Mit Hartgeld und solch kleinen Differenzen dauert es länger, aber um 1980 zirkulierten un den Niederlanden auch so gut wie keine Cente mehr. Die waren aus Bronze und schon damals wertvoller als das, was drauf stand....


    1974 war das noch völlig anders....

    Die ML-Agentur hat derzeit für etwa 150.000 EUR Goldmünzen und -barren bei Ebay im Angebot.


    Das sind schon sich stark ausweitende "Größenordnungen".


    Z.B.: Mapels zum Sofortkaufpreis knapp unterhalb 480 EUR usw.


    Zunindest dort scheint -frei nach Herrn Siegel - der "Markt" noch nicht von Goldmünzen leergefegt worden zu sein.


    Meine Meinung dazu: Geschäftsmodelle, Gold zum Teil supergünstig über Ebay zu verkaufen werden dann ihre Nachhaltigkeit definitiv unter Beweis stellen, wenn die Umsatz-Volumina über längere Zeit nicht weiter zunehmen werden.