Zitat
Original von Schablonski
......ABER auch hier ist die Entwicklung abzuwarten.
Eine überhastete Währungsreform kann auch nochmal schiefgehen.
Event. auch um noch den Rest abzukasieren - oder einfach nur aus Unfähigkeit.!???!
Genau von solch einem Szenario gehe auch ich persönlich zu mindestens 50 Prozent aus. Und zwar dann, wenn es nahezu ohne größere Not und wirtschaftliche Verewerfungen abgeht.
Erkennen wird man es daran, daß GOLD und SILBER gegen Aktien und Immobilien nicht in dem Maße steigen werden, wie bei der letzten Hyperinflation 1923 und selbst nicht so stark, wie das kurz vor der Währungsreform, 1948, der Fall gewesen ist.
Weitere Indizien für eine Pseudo-Währungsreform wären:
- kaum Einschnitte bei den Sozialliistung, spezeill Hartz-IV
- keine Änderung der poilitischen Landschaft
- kein Anstieg der Massenarbeitslosigkeit auf 20 Prozent und mehr.
- keine weit verbreitete, echte Armut.
Einen echten Neubeginn mit CDU/CSU, SPD, den Grünen und der Linkspartei - den kanns nicht geben.
Erst muss die alte, korrupte und verlogene Garde der "Volksverdummungs-Sonntagsschwätzer-Pseudodemokraten" komplett abgetreten sein.
Neue Parteien, unbelastete Politiker und neue, nachhaltige und redliche Konzepte müssen her. Die derzeit verbreitete Nach-mir-die Sintflut-Mentalität á la Kohl, Schilly, Fischer, Schröder, Beck, Merkel und Münte und wie sie alle heissen mögen, die hat dann ausgedient.
Und last not least:
Steuern und Abgaben müssen bis auf eine Quote von vielleicht 10 bis 20 Prozent des BIP runter.
Viel weniger Verwaltung. Viel weniger Staat.
Drastischere Strafen für klassische Gewalt-, Vermögens- und Eigentumsdelikte müssen her. Und werden auch kommen.
Andernfalls wird jeder "Neustart" auch nur wieder zum Rohrkrepierer.
Es ist nicht "nur" ein Währungsproblem, sondern vor allem ein Weltanschauungsproblem. Der Sozialismus mus weg. Der Staat muss sich auf die Kernkompetenzen
- Bildung
- Infrastruktur
- Verteidigung
- Justiz und innere Sicherheit
konzentrieren und beschränken
Staatliche Fürsorge muss auf ein Minimum dort reduziert werden (Unterbringung in Wohnheimen, Lebensmittelgutscheine oder Lebensmittelbezug statt GELD und Gesundheitsfürsorge), wo das auf freiwilligere, privater Ebene einfach nicht mehr geht. Soziale Kontrolle muss gewährleistet sein, um Sozialmissbrauch weitestgehends einzuschränken.
Dies bedarf aber einfacher und allgemein anerkannter Regeln und Gesetze.
Ich beispielsweise sehe es nicht ein, warum einem Hartzer 45 qm Mietwohnung zugebilligt werden, wohingegen ich als Steuerzahler mit Frau und 2 Kids in einer 100-qm-Wohnung lebe.
Ein Zimmer, 4 x 5 m mit Kochnische und spparatem WC mit Waschgelegenheit, das täte es auch. 30 qm sind vollauf genug.
Und selbst das ist noch Luxus. Weil von Menschen bezahlt, die selbst mit weniger auskommen.
An solchen Dingen wird man erkennen, ob eine "Währungsreform" Erfolg haben kann.
Klar wird man versuchen, wie auch immer, die Bevölkerung alles wegzunehmen, was man verschachern kann. In der DDR wars genau so.
Stichworte: Eurodollar und transatlantische Freihandelszone.
Kommt sowas, dann gibt es vielleicht noch einmal eine gewaltige Scheinblüte und einen letzten, riesenschluck aus der Fiat-Pulle. Bis dann alles in einem finalen Crash, sei es schlagartig oder auf Raten implodiert.
Wie war das nochmal, wenn ein Stern verglüht?
Leuchtet der nicht am allerhellsten, kurz bevor das Licht dann endgültig ausgeht?