Beiträge von mesodor39

    Erstens sind die Umfrageergebnisse hier im Forum alles andere, als repräsentativ


    Zweitens wäre die Grundgesamtheit viel zu klein


    Drittens ist es kein funktionaler, sondern ein statistischer Zusammenhang.


    Will sagen: es kann mit einer durchaus nicht zu vernachlässigenden Wahrscheinlichkeit auch völlig anders kommen, als "errechnet"


    Und ich könnte noch viele, weitere Argumente aufzählen, warum es gerade bei Edelmetall ganz sicher nicht so funktioniert, wie vielleicht anderswo.


    Will sagen:


    Wer so spekuliert, der wird aller Wahrscheinlichkeit nach signifikant schlechtere Ergebnisse erziehlen, als der Affe, der mittels geworfener Dartfeile auf ein Handelsblatt oder eine Financiel Times seine Kaufentscheidungen tätigt.

    es ist nun mal so, daß viele "Dumme" noch rechtzeitig vor einer Hype regelmäßig "abgefischt" werden.


    Anektote:
    Ende der 70er war im STERN von 5-Pence-Fishing zu lesen: Alte Schillinge, die als 5-Pence-Münze weiter kursfähig waren wurden von Ausländern in England (Speziell Schottland und Nordirland) aus Rollen aussortiert, als Altsilber verkauft und vom Erlös der Urlaub finanziert.


    In einigen Nestern Schottlands und Nordirlands kursierten noch viele Silberschillinge, wohingewgen in England kaum noch Stücke in Umlauf waren.......


    Und Anfang der 80er hatten wir dann Silberkurse von 2.800 DM das Kilo in der Hype.


    Da waren die "Landeier" in Großbritanien schon längst "abgefischt worden :D:D:D

    was gleichbedeutend damit ist, die Anteile einer Einzelinvestition unter Vermeidung von Klumpenrisiken am Gesamtvermögen in solchen Relationen zu halten, daß man auf OS, Zertifikate, Futures, Derivate und Rohstoff- und Metall-ETF-Anteile völlig verzichten kann.


    Wer 5 bis 15 Prozent seines (schuldenfreien) Gesamtvermögens in Gold oder Edelmetall anlegt und eine entsprechende Barreserve besitzt, der benötigt keine Geschäfte zur Kurssicherung.


    Und wer darüber hinaus in einer schuldenfreien Eigen-Immobilie wohnt, der kann sich eine private Altersvorsorge in der Höhe der sonst von ihm zu zahlenden Kaltmiete (nach Instandhaltungsaufwendungen) SPAREN. Und das GELD, das er ansonsten zurücklegen müsste schon heute für sich selbst gebrauchen.


    Die einzige wirklich sinnvolle Versicherug, die so jemand benötigt, das ist eine kombinierte Feuer- und Elementarschäden-Versicherung für sein Objekt / Immobilie, die die klassischen Risiken abdeckt.


    Die allermeisten Menschen dürften also noch einen sehr langen Weg vor sich haben, bis sie vielleicht irgendwann mal in eine Situation kommen werden, bei der man vielleicht (berechtigt, weil zeitlich eng begrenzt) über Hedging / Kurssisherungsgeschäfte nachdenken könnte.


    Sicherheit an Kapitalmärkten ist oftmals unangemessen teuer. Es gibt hier im Forum jemanden, der hat lt. eigener Aussage für langlaufende Silber-OS mehr Geld gezahlt, als ihm der Basiswert 1991 incl. Umformkosten und Umsatzsteuer gekostet hätte.....


    Über solch an sich völlig groteske Verhältnisse sollte man einmal nachdenken.

    Zitat

    Original von Privatier
    [quote]Original von Rolandab
    .....Die Bonitäteinstufung von Banken ist nur in Nicht-Krisenzeiten relevant und das auch nicht wirklich (siehe BAWAG). Keiner weiß was für Geschäfte die evtl. im Verborgenen treiben, die ohne Vorwarnung jederzeit platzen und alles mitreissen können.


    Genau so sehe ich das auch.


    Wie war noch mal die Bonität von Enron, einen Tag vor Bekanntwerden des Konkurses?


    Wenns hart auf hart kommt, gehen banken pleite. Und wenn es noch härter kommen sollte, dann kann man sich mit Banknoten (in Ermangelung von Klopapier) bestenfalls noch den Allerwertesten abwischen. Oder - wenns gefällt - die Wände damit tapezieren.

    Zitat

    Original von Einsiedler
    Ueber war regst Du Dich eigentlich noch auf? Du bist doch einer der "ältesten" Forumsteilnehmer hier, Du solltest doch schon genug Schwachsinn über Gold gelesen haben?


    Das mit dem Obersalzberg ist wohl keine Zufall. Vor etwas mehr als 50 Jahren hat dort noch der braune Sozialist gewohnt ...


    Stimmt. Irgendwann hat man genug Schwachsinn über GELD gelesen. Was mich ärgert, das ist folgendes: Die Leser dieses "Journalisten" werden falsch informiert oder belogen, sollte er wissentlich die Unwahrheit schreiben.


    Es stimmt eben nicht, daß Geld, wie wir es kennen durch Kredite gedeckt ist, die mit Sachwerten hinterlegt sind.


    Wenn überhaupt eine solche Deckung in nennenswertem Umfang existiert ist, dann gibt es schon derzeit (Stichworte: privater Konsum auf Pump, Beleihung von Immobilien bis 130 Prozent ihres Marktwertes, Staatsverschuldung zur Wohlfahrtsfinanzierung und Kriegsfinanzierung) gehörige Deckungslücken.


    Und das bedeutet schlicht und einfach, daß entweder der nicht gedeckte Teil der Sparguthaben "vernichtet" werden muss, oder die Kaufkraft des Geldes sich mittelfristig dem Geldwert anpassen muss, es also zu einer enormen Kaufkraftvernichtung der Sparguthaben kommen wird. Eine für die Sparer günstigere Alternative dazu gibts nicht. Wohl aber noch deutlich ungünstigere.


    Hinzu kommt, daß die Märkte bei größeren Kreditausfällen und Pleiten lt. Auffassung vieler Zentralbanken sehr schnell illiquide werden könnten (Cross-Defaults). Dies bedeutet nichts anderes, als daß GELD in Form von Sparguthaben schlicht und einfach dann nicht verfügbar sein wird (nicht, weil es kein Geld gibt, sondern weil es ein bereits anderer (vom nun bankrotten Schuldner erhalten) hat, den man es mangels offener Schuldrechtlicher Vereinbarung aber nicht mehr wegnehmen kann), es sei denn, daß die GELDMENGE wird durch die Neuausgabe von Banknoten (ohne zuvor erbrachte Gegenleistung / Deckung) drastisch erhöht.....


    Und was das bedeutet, das dürfte klar sein.


    Natürlich ist das mit dem Obersalzberg kein Zufall.......


    Den "braunen" Sozialisten würde ich persönlich als national-rassistischen Sozialisten bezeichnen. Das trifft den Nagel wohl ehr auf dem Kopf. Da haben wir gleich drei äußerst verwerfliche Eigenschaften


    Sozialismus = Diebstahl und Raub, getarnt als Wohltat (Robin-Hood-Syndrom)
    Nationalismus = Bekämpfung / Verdrängung anderer Völker zu Gunsten des eigenen Volkes
    Rassismus = Menschenzucht, die zur Voraussetzung hat, das alle Menschen, die nicht über die gewünschten Erbanlagen oder Abstammung verfügen entweder physisch vernichtet, an ihrer Fortpflanzung gehindert oder deren Fortpflanzung erschwert wird.


    Alles drei sind Verbrechen, die nach meiner Ansicht würdig (bei Raub ebenfalls und bei Diebstahl ab einem gewissen Umfang) durchaus mit der Todesstrafe belegt zu werden.


    Eben weil sich diese drei Verbrechen gegen jede Grundlage des Zusammenlebens, der Existenz und des Fortbestandes einer auf hohem Niveau befindlichen, zivilisierten Gesellschaft richten.

    Und somit gegen Jeden Menschen, der Eigentum und Menschenrecht achtet.


    Man kann es auch, wie die Amis es getan haben (und noch tun), als Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnen.

    Zitat

    Original von Henry
    dagny
    In der Bild-Zeitung steht täglich auf Seite 1 der Goldpreis in kg.
    Gruß Henry


    ja, da steht er. Jeden Tag. Und das schon seit über 20 Jahren.


    Nein, von einer klassischen Blasenbildung bei den Edelmetallen sind wir noch sehr weit entfernt. Was nicht bedeutet, daß es demnächst überhaupt dazu kommen wird.


    Billig ist nichts mehr zu bekommen, nimmt man die mittleren Förderkosten als Maßstab. Die Ausverkaufspreise sind Vergangenheit. An ein erneutes Kaufniveau zu den niedrigen Preisen des Zeitraumes von 2001 bis 2003 glaube ich nicht, was GOLD und Silber angeht.


    Wer nun kauft, der läuft Gefahr Kursrückgänge aussitzen zu müssen, will er nicht mit Verlust verkaufen.


    Wer nun verkauft, der läuft Gefahr, das allerbeste vom Goldpreisanstieg zu verpassen.


    Wer garnicht kauft und alles in Geldwertanlagen stecken hat, der läuft Gefahr im Fall eines Zusammenbruchs des Weltwährungssystems oder einer regionalen / nationalen Währungskrise alles zu verlieren.


    Nur der, der sein Geld auf dem Kopf gehauen hat, kann sicher sein, den Gegenwert dafür auch wirklich erhalten zu haben und nicht um die Früchte seiner Arbeit betrogen worden zu sein. Jedoch kann es ihm passieren, beim kleinsten Schicksalsschlag aufgrund nicht vorhandener Reserven schnell in eine Notsitiuation zu kommen, die vermeidbar gewesen wäre.....


    Will sagen: Völlige Sicherheit, es richtig zu machen, die gibts nicht. Von der Vollkasko-Mentalität sollte man zu allererst Abstand nehmen und dann sein von diesem Müll befreites Hirn zum Überlegen gebrauchen.

    ja, eine Ochsen- und Hammelherde kann auch Schäden anrichten. Und eine Herde von Papiertiegern noch viel mehr, obglich der Tieger eigentlich kein Herdentier ist. Ganz gewaltige sogar, wenn man sie manipuliert und kanalisiert.


    So geschehen bei gewissen Rohölprodukten, deren "Gewicht" in dem von GS zusammengestellten Index deutlich verringert wurde.


    Ähnliches soll nun mit Zinck und Nickel versucht werden ?.


    Merkt ihr etwas?


    Auch wieder eine elegante Möglichkeit, das GELD der Anleger gegen diese einzusetzen.


    Ich wehre mich nicht dagegen, wenn Indizes angepasst werden. Nur wenn eine "Bank" das so tut, daß Anteile auf einen Schlag halbiert, gedrittelt oder geviertelt werden, dann kommt das bei großen Investititionssummen einer Marktmanipulation zum Schaden der Anleger gleich.


    Und natürlich kann sowas beabsichtigt und geplant gewesen sein.


    Aber lest selbst:


    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=3449


    Schuld für diese hohe Volatilität sind wie immer:



    Die Papierkäufer


    Ja, Bequemlichkeit kostet bei Rohstoffen eben GELD.


    Und das Bestreben, überall mitmischen zu wollen, das hat auch seinen Preis.


    Ich meine: jeder kann und darf mit seinem Geld tun, was immer er möchte. Eines steht aber fest: Das Geld wandert stets von den Dummköpfen zu den Cleveren. Und von den Uninformierten zu den Informierten. Auch eine Art der (Vermögens-)Transformation. Ganz ohne Alchemie.


    Gestern auf NTV: Der Moderator Raimund Brichter gab zu, in einem von ihm vorgestellten GOLDZERTIFIKAT investiert zu sein. Ich kenne den Mann noch als "Neuen-Markt-lastigen" Berichterstatter aus alten Telebörsenzeiten. Als die Kurs eimplodierten, verschwand er für einige Zeit aus der vordersten Schusslinie. Nun ist er wieder da.....

    Zitat

    Original von Henry
    mesodor39
    Bei den 10 Euro Münzen hat man nominal keine Kursverluste. Das stimmt.
    Real aber doch und zwar durch die Inflation.....


    So weit, so gut.


    Jedoch: Bargeld (Liquidität) ist ein unbedingtes MUSS, wenn es zur Sache geht. Einen deflationären Crash, verursacht durch Bankenschließungen und -insolvenzen, z.B. infolge Derivatecrash oder dem massenhaften Platzen fauler Kredite kann man nicht ausschließen.


    Wie hie rim Forum ausgiebig diskutiert, sind verschiedenste Krisenszenarien denkbar. Allein das Endergebnis ist identisch: Abbau der Verschuldung und damit Abbau der Geldvermögen. Egal, ob nun durch Pleiten oder Inflation oder zuerst durch Pleiten und anschließend durch geziehlt eingeleitete Hyperinflation.


    Dann lasse ich mir momenten lieber maximal 1/3 meines momentanen Bargeldwertes weginflationieren statt Gefahr zu laufen im schlimmsten Fall hundert Prozent wertloses Papier zu haben.


    Und wer weis: Bei Silberkursen von 100 EUR die Unze oder mehr, wären selbst die Zehner eine lukrative Geldanlage. Keiner weis, wa sdie Zukunft bringt. Ich habe mein letztes physisches für etwa 115 EUR (damals 225 DM) je Kilo incl. MWSt erworben und verspühre keine Lust, nun für deutlich über 400 Euronen (also mehr als 800 DM) nachzukaufen.

    Da kommt doch ein Jungwolf im Schjafspelz daher :)


    Aber vor der Edelmetallmesse kommt der Obersalzberg. Womit die Prioritäten des Autors wohl klar sind ?.


    Ja: die Goldpreisdrückung durch die Notenbanken ist deren Aufgabe.


    Kein Wort von Geldbetrug und überbordender Kreditvergabe an Staaten, Private und Investoren.


    Kein Wort vom größten sich anbahnenden Liefer(anten)betrug aller Zeiten.


    Kein Wort über Blasenbildungen infolge Liquiditätsüberschüsse als Ursache für Preissteigerungen

    Und das allerbeste:


    Geld ist durch Kredite, die mit Vermögenswerten besichert sind, gedeckt.


    Blauäugiger gehts nimmer.


    Ein Hoch auf das Scheuklappenpaar in mega-XXL


    Wo gibts die Realitätsausblender zu kaufen?


    Oder wurde sonstwas gekauft?


    Egal: was einen "Finanzmarktromantiker" stören könnte, darüber muss er hinwegschauen.


    Lest selbst:


    http://www.finanztreff.de/ftre…ektion=kommentare&u=0&k=0

    Der 5-kg-Barren Silber notiert bei Pro-Aurum incl. MWSt. nun bei ca. 2070 EUR.


    5 kg Silber in 10 EUR-Gedenkmünzen kosten immer noch 3.003 EUR.


    Mal abgesehen davon, daß man im Krisenfall mit Münzen flexibler ist, die Stücke beriets 925er Feinheit haben und sich daher als Münzsilber eignen und es wohl vorerst nicht passieren dürfte, daß der 10er die 15.000 EUR-Schwelle überschreitet, geht man mit den 10ern kein substanzielles Kursrisiko ein. 10 EUR bleiben 10 EUR. Egal, was man dafür bekommen mag.


    Jedoch: 33 Prozent Aufschlag auf den Barrenpreis und dafür nach unten abgesichert zu sein, daß ist durchaus auch eine Alternative für sog. "zittrige Hände".


    Es soll viele Menschen geben, die aus Angst vor nominalen Vermögensverlusten nicht in Edelmetalle gehen.


    Nähern sich die Relationen 1:1 dann wollen imme rmehr durch die selbe, enge Tür. Die Auflage je Emission ist bekanntlich mit ca. 2 Mio. Stücken gedeckelt.....


    Wenns hoch kommt, dann existiert je Bundesbürger vielleicht bislang bestenfalls ein Stück.

    nein, nicht vollinhaltlich:


    Das Problem ist nicht, daß Geld anderswo investiert wird. Das Problem ist, daß soviel Geld künstlich geschaffen wurde, daß es hierzulande keine sinnvolle und gewinnbringende Beschäftigung findet, sodaß es anderswo "lukrative Beschäftigung" sucht.


    Will sagen: wenn es hierzulande 8 Prozent am Kapitalmarkt gäbe, dann würde keiner, der sie noch alle beisammen hat in China investieren, bei den Risiken und den Missbrauch und den Gesetzesübertretungen (Urheberrecht, Korruption) dort.


    Andersrum: Je höher der Zins desto lukrativer müssen die Projekte sein, die finanziert werden. Projekte mit mageren Renditen = kaum oder kein Kundennutzen werden nicht finanziert. Es entstehen so weniger unnütze Dinge.


    Seien wir ehrlich: das allermeiste wird für die Tonne produziert. Einen Nutzen bringt es kaum. Geht mal durch die Städte und in die Kaufhäuser, dann seht ihr, was ich meine....


    Wäre dem so, dann hätte China ja die Möglichkeit, seine Reserven in Sachwerten zu diversifizieren. Und zwar zu 100 Prozent. Und somit gäbe es gar kein Problem mit den Geldmengen und den überbordenden "Reserven" Chinas.


    Leider darf man nicht alles glauben, was dumm und grob falsch dazu noch dahergeschrieben wird. Richtig wäre folgende Aussage:


    .....Seit einigen Tagen sollen Chinas Dollarbestände auf über 1Billion US-Dollar angestiegen sein. Damit ließe sich, würde man den derzeitigen Goldpreis zugrunde legen, eine Goldmenge kaufen, die der des gesamten weltweit jemals geförderten Goldes entspricht.


    Und diese Aussage wiederum ist mehr als arlamierend:
    (1) weil diese Goldmenge zu den derzeitigen Marktpreisen garnicht zur Verfügung steht, noch nicht mal ansatzweise. Das meiste ist zu Schmuck verarbeitet. Vieles steckt in elektrogeräten. Und einiges liegt auch bei Anlegern / Sprkulanten, die garnicht daran denken zu derzeitigen Kursen abzugeben.
    (2) weil es alleine bei China Geldmengen gibt, und zwar unnütze, überschüssige, nicht für den Zahlungsverkehr benötigte, die um ein vielfaches größer sind, als der Wert allen jemals weltweit in Umlauf befindlichen Goldgeldes zu Zeiten des Goldstandards, denn auch damals gabs Goldschmuck und Barrengold....
    (3) weil Chinas Dollar-Devisenreserven keinen Sachwert an sich darstellen, sondern einen abstrakten Anspruch Chinas auf Güter und Leistungen der USA als Ausgleich für bereits dorthin Geliefertes....


    Und China ist nicht das einzige Land dieser Welt, das große Dollarreserven sein Eigen nennt.


    Diers nur, um die Dimension des dahinterstehenden Problems in groben Umrissen zu skizzieren.

    Charttechnik und Marken und auch das "Todeskreuz" sind bekannt. Und damit steigt das Risiko, daß sich viele Marktteilnehmer ähnlich verhalten und die gewünschte / erwartete Entwicklung nicht eintritt.


    Die Risiken steigen zudem mit fortschreitendem Marktgeschehen und mit zunehmender Schwankungsbreite.


    Shorten oder long gehen mit Dingen die man nicht hat bzw. mit Geld, das man nicht besitzt ist eine reine Termingeschichte, von der Nervenbeanspruchung mal abgesehen. Und die meisten Spekulanten, die fundamental richtig lagen werden entweder ausgestoppt oder sie müssen verkaufen, weil sie kein Geld mehr zum "Nachschiessen" haben.


    Denkt mal an Gold und das "Kompetenzteam diesen Somer und dieses Frühjahr....


    Shorten bei etwa 700, werden bei etwa 730 "ausgestoppt" und dann gings bis auf ca. 550 runter.


    Hätten sie physisch ihren kompletten Bestand für 700 verkauft und wären bei 600 wieder eingestiegen, so hätten sie (1) einen fetten gewinn realisiert und wären (2) zu einem dem Verkaufspreis 1/7 unterschreitenden Betrag wieder drinn gewesen.


    erstens kann ein Gläubiger seinen Schuldnern soviel Waren verkaufen, wie er möchte. Schließlich ist es sein Eigentum. Der Schuldige ist doch der Schuldner, der immer mehr Kreedit aufnimmt in dem Wissen, daß er sich um dessen Rückzahlung mit gutem GELD drücken wird. Und aufhört volltags zu arbeiten, eine ruhige Teilzeit-Kugel schiebt denn das GELD kommt ja aus dem Geldautomaten. Solange man nur eine Luxushütte kaufen muss, mit Null Eigenkapital und 130 Prozent Beleihungsgrenze, kann man ja super mietfrei und teilzeitbeschäftigt leben. Wehe aber, es deutet sich an, daß der Gläubiger nun für seinen Kredit richtige Leistung vom Schuldner will......


    Zweitens ist es völlig sinnlos hart erarbeitetes Geld zu investieren, wenn es auf dem Kapitalmarkt mit nicht erarbeitetem und beliebig vermehrbarem GELD in Konkurrenz tritt.


    Und die Kapitalmärkte durch diese bewusst zugelassene und erzeugte Falschgeldflut völlig fehlgelenkt werden. Die teilweise extrem hohen Volatilitäten und Indexstände und die extrem niedrigen Zinsen sind Hinweise auf eine Falschgeldflut = Überschwemmung des Geldmarktes mit nicht erarbeitetem GELD.


    Das Geld wird zudem immer grotesker hin und hergeschoben und angelegt (siehe Hobbys und deren Börsen), Rentenversicherungen kaufen zusammengepackte Kreditkartenschulden als Wertpapiere. Lebensversicherungen finanzieren über den Kapitalmarkt Kriege und Sozialmissbrauch usw.

    Ohne dieses Falschgeld gäbe es kaum sog. "Heuschrecken" oder "Investmentbanken" oder Firmenübernahmen.


    Warum beispielsweise wurde in den 50ern, 60ern, 70ern und 80ern kaum oder viel weniger übernommen, als heute?


    Ich weis noch, daß man Anfang der 80er mit etwa 10.000 DM Festgeldkonten eröffnen konnte (und der DAX, hätte es ihn gegeben, damals weit unter 1.000 Punkte stand). Da gabs dann einen viel besseren Zins, als auf dem Sparbuch. Und kaum einer hatte ein Festgeldkonto. Mittlerweile ist es so, daß man selbst mit dem zehnfachen Geldbetrag, 50.000 EUR ein ehr "kleiner Fisch" für die Banken ist.


    Der Lebensstandard war aber damals (1980) vergleichbar mit heute und die Infrastruktur hier in Westdeutschland noch in Ordnung. Angst vor Altersarmut gabs auch nicht.


    Es kann sich daher also nicht um (in ihrer Summe wohl negativ verzinsliche) Investitionen, sondern viel mehr darum gehen, Kaufkraft und Vermögen vor Inflation und nahezu vollständiger oder kompletter Entteignung durch Falschgeldherstellung wirkungsvoll zu schützen.


    Ach ja: Negative Renditen für Falschgelddrucke gibts nicht. Die gibts nur für die, die für ihr "Falschgeld" gearbeitet haben und dann wertmäßig viel weniger für ihre Investitionen bekommen, als sie wertmäßig hineingesteckt haben.


    Wenn ich einen 500er drucke und damit Dinge einkaufe, die normalerweise 300 kosten würden, dann habe ich Werte für Nichts erworben. Derjenige, der dann mit dem Falschgeld einkaufen geht, hat immerhin Werete dafür hergegeben. Ihm kann es also passieren, daß er dennoch wertmäßig mit weniger da raus kommt, als er hergegeben hat. Und das tut es auch regelmäßig. Anders kann es nich tfunktionieren.

    Zitat

    Original von S 04
    ...Das mit Gold und Silber wollen die mit Sicherheit nicht, da sie ihre Macht verlieren würden. Es gibt doch keine bessere Methode für diese
    Organisationen wie jetzt Geld zu generieren. Sie drucken einfach ihr
    Papiergeld und bekommen dafür auch noch Zinsen, ohne jemals etwas
    geleistet zu haben
    . Darum wurde doch der Goldstandard aufgehoben.


    Und nun fragt euch mal, warum die das können.


    Mein Antwortvorschlag wäre:


    weil es so undendlich viele Deppen auf dieser Erde gibt, die unbedingt in Geldwerten sparen wollen, statt in Realwerten.


    Geld, das aus dem Nichts geschaffen wurde ist Zahlungsmittel. Und sollte es auch bleiben. Alleine schon aus dem Grund, damit nicht zuviel davon produziert werden kann und demzufolge die Geldproduzenten auch nur so wenig von ihren Produkten, wie unbedingt benötigt werden "verkaufen" können.


    Stellt euch vor, ihr kauft jeden Tag ein Pfund Zucker, um es zu sparen. Stellt euch vor, jeder, der es könnte tut das. Was glaubt ihr, wo in einem Jahr der Zuckerpreis steht?


    Und ihr wundert euch wirklich, warum wir hier in Deutschland seit Jahren eine Rezession haben und weswegen die Steuern und Abgaben immer weiter steigen?


    Weil zu wenig konsumiert und viel zu viel gespart wird.


    Gäbe es diese viel zu großen Geldmengen nicht - der Exodus der Industrien nach China, Asien und Osteuropa hätte mangels Finanzierbarkeit nie stattgefunden.


    Es gäbe kein Rentenproblem, kaum Arbeitslosigkeit und kein Problem der Staatsverschuldung und infolge viel geringerer Sozialliestungen auch viel weniger Missbrauch. Die Einkomensunterschiede wären viel geringer.


    Fazit:


    Die Geldsparer von heute sind die Hartzer von morgen!.


    Sie sparen sich -kollektiv betrachtet - ihre eigene Lebens- und Existenzgrundlage regelrecht weg.

    Zitat

    Original von greenjg
    Das dürfte nicht ohne konsequenzen bleiben .... die Spannungen werden steigen ... wenn die Chinesen sehen, dass sowas kommt ... dann werden die einfach alles verhökern, nach dem Motto : "Na wenn ich schon alles verliere, dann schicke ich dien in die Wüste und vernichte deine Währung!" Damit dürfte der Dollar als Leitwährung ausgedient haben.



    Das Gesetz gibt es schon. Die Entschuldung läuft glaube ich nach 12 oder 18 Monaten.


    Und ob das ohne Konsequenzen bleibt: China hat dann ja seinen Anteil an US-Staatsanleihen zugunsten gequirlter Sch....., sorry, ich meinte ABS und MBS und wie diese finanziellen Massenvernichtungswaffen sonst noch heissen mögen umgeschichtet.


    Und der Ausfall von Junkbonds hat einen Kapitalmarkt noch nie erschüttert.


    Und wenn der Spuk schon nach 12 oder 18 Monaten vorbei ist - um so besser :D:D:D.


    Würden die Chinesen US-Bonds gegen Dollars von der FED verhökern und dann mit den Dollars auf Einkaufstour gehen - das würde sitzen.


    Aber wenn´s drauf ankommt, sind ABS, MBS und anderer Junk sowas von illiquide. Etwa so wie die von China nie bedienten Anleihen des chinesischen Kaiserreiches momentan.


    Die Hochfinanz vergisst nichts. Und letztgenannte Rechnun gist noch offen :)


    Alles klar?


    Es kommt noch besser:


    wenn die USA keine China-Produkte mehr kaufen, kommt es in China zum Crash. Arbeitslosigkeit steigt. Die Chinesen wollen dann "entsparen" und die faulen Kredite an Staatsbetriebe (30-40 Prozent des Kreditvolumens) platzen dann. Chinas Banken machen zu. Es kommt zum Volksaufstand. Chinesen sind ziemlich brutal, skrupellos sogar (geht man von deren Essgewohnheiten aus). Was die wohl mit ihren KP-Funktionären und -Bossen machen? Diese Gurke ist so hässlich, daß kein ZK-Chinese sie sehen will.


    Stellt euch Fabriken vor, die produzieren können, doch keiner geht hin, weil die Produkte keiner mehr zahlen kann. Und es keinen Lohn mehr gibt.


    Klappe zu - Affe tot.


    Ab einem gewissen Verschuldungsgrad hängt der Gläubiger auf Gedeih und Verderb von seinem Schuldner ab. Der Schuldne rist dann "too big to fall".


    China hat das viel zu spät erkannt.


    Und windet sich nun in der selbst gestellten Falle. Nicht wissend, wie man da mit heiler Haut wieder rauskommen soll.


    Was die Chinesen noch nicht vollständig erkannt haben: Es geht sich nicht um keine oder ein paar Belssuren. Es geht sich schlicht und einfach um deren wirtschaftliche Existenz.


    Eulenspiegel: das hast Du aber sehr nett und höflich formuliert. Ich sehe es aber so, daß die Crashwurst immer wieder von der Hochfinanz "eingefangen" und weggesperrt werden muss.


    Komm, gibs zu: Den Braten hast Du holde Maid doch schon längst gerochen, weswegen sonst wärst Du hier?


    Etwa um unsere verlorenen Seelen zu retten - glaub´ ich nicht :)


    Allein die Ungewissheit ob er Dir munden könnte oder nicht gar zu heiss serviert wird, ist es, die Dich zweifeln lässt :)


    Und von der Semmel in den Bratenduft gehalten wird man nicht wirklich zufrieden und genussreich satt. Genau so wenig wie einem der Klang des eigenen Geldes erfreut, wenn es von anderen ausgegeben wird, weil man es zuvor verliehen hat......


    Oder vom Goldglanz des Schmuckes am Halse einer anderen :)


    Man wird das genaue Gegenteil bewirken. Wenn faule Kredite demnächst weggehen, wie warme Semmeln.... sinken die Zinsen.


    Und der private Konsum und damit die Steuiereinnahmen sprudeln.


    Und die US-Tresuries, je, die werden direkt von der FED erworben. Die Zinsen steigen dadurchnicht. Im Gegenteil. Je mehr Geld im Umlauf, desto niedriger der Zins.



    Alles klar?



    Und fällt der US-Konsument aus, kommt ganz schnell ein Gesetz: nach zwei Jahren sind alle Bürger schuldenfrei, die Privatinsolvenz anmelden.
    ABS, MBS oder sowas: vergesst es.


    Und das schönste zum Schluss:


    Es kommt ein Gesetz, daß es Ausländern verbeitet, US-Immobilien zu erwerben, wenn die Zwangsvollstreckungswelle losgeht.


    So bleiben die Sachwerte in Lande.


    Und die Schulden werden exportiert und gecancelt.


    Und sollten Chinesen tatsächlich große Teile des US-Immo-Vermögens "erwerben", kommen saftige Steuern drauf.


    Möglichkeiten gibts viele.


    Ich sage nur: wenn schon US-Bonds, dann Staatsanleihen.


    Der Staat selbst kann sich am schwierigsten rauswinden. Und ohne die Währung zu ruhinieren geht das nicht.

    und höhere "Renditen" mit seiner "Devisenreserve" einfahren:


    US-Bonds sollen durch ABS und MBS ersetzt werden?


    Lustig, nicht? Geld wollen Sie auch noch verdienen. Diese Naivlinge :)


    Und echt "professionell"


    http://www.vwd.de/vwd/markt.ht…&newsid=26708964&offset=0


    Bonds kaufen von Fanni-Mae, das trifft den (Sarg-)Nagel auf den Kopf :)


    Genau solche Probleme hat jemand, der nur liefert, aber die dafür erhaltenen Überschüsse nicht bei Zeiten abruft.


    Mich würde interessieren, welchen "Maulwurf" die Hochfinanz im ZK sitzen hat :D:D:D


    Oder ist es die pure Verzweifelung, resultierend aus der erkenntniss, daß solch große Geldmengen nicht mehr in reales transferierbar sind, ohne diese teils zu entwerten?


    Was wie hier sehen ist folgendes:


    Gier frisst Hirn gepaart mit "Sparnunft" bzw. "Falschgeiz". Köstliche Realsatire.


    Und das im allergrößten, denkbarem Maßstab.


    Das Unwort des Jahres 2006 habe ich soeben entdeckt:


    Währungsdiplomaten.


    Ja ja :) :) :)


    ein Gläubiger, der dann schon bis zum Hals im Dreck steckt, wenn sein Schuldner sich nur Schuhe schmutzig macht....


    ...der muss zwei Dinge tun:


    ganz leise Töne anschlagen und sehr sehr diplomatisch sein.


    Er kann es sich nicht leisten, KEIN Wohlverhalten gegenüber dem zu zeigen, der ihn geschickt in diese merkwürdige Art von Abhängigkeit gebracht hat. Schuldsklaverei mal andersrum: Der Gläubiger wird durch seine Verlustängste zum Sklaven des Schuldners.


    Biedermann und die Brandstifter lassen grüßen.


    Eines muss man diesen Diplomaten lassen: Mit Fannie Mae und Fredric Mark haben sie gleich zwei Fässer ohne Boden gefunden, die sie ganz gewiss nie gefüllt bekommen werden. Weswegen (und das ist eine super positive Nachricht) ein Teil der Crashgefahr gebannt ist.


    Wenn US-Staatsanleihen im Wert verfallen, so ist das etwas schlimmes.


    Haben jedoch gekoverte Immobilien- und Konsumkredite Schieflage, so ist das eine privatwirtschaftliche Sache, die den GELDWERT nicht tangiert.


    Toll, nicht?


    Chinas Devisenreserven könnten so "entsorgt" werden, ohne den Dollar kaputtzumachen. Verbraucherinsolvenz buw. Firmeninsolvenz lauten die Zauberworte. Und merkt ihr was?


    Der deflationäre CRASH kann so vorbereitet werden :)


    Wir werden also eventuell so in den "Genuss" des vollen Programmes können können


    Na wenn das nicht rechtlich abgesichert ist, so weis ich es auch nicht. Gehe zur Kripo, liefer die Fälschung ab und stelle eine Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Herstellung und Weitergabe von FALSCHGELDES, sowie wegen Betrugverdachtes.


    Und der Verkäufer wird den Tag verdammen, an dem er ihr Angebot zur Rückabwicklung abgelehnt hat. Wahrscheinlich ist er danach vorbestraft.


    Dumm für ihn, daß Dein Dollar noch kursgültig ist, wäre er echt. Und damit hat sich der "Hobbyjurist" sich direkt mit den USA angelegt. :D:D:D


    Völlig überflüssig anzuführen, daß das Geschäft aus Gründen, die der Verkäufer zu vertreten hat, überhaupt nicht rechtswirksam zu Stande gekommen ist. Gegen eigene Fehler und gegen eigenes Verschulden schützen keine AGB. Denn sowas wäre sittenwidrig. Auch bei "Privatverkäufen".