Beiträge von mesodor39

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    Original von Ahmadinedschad
    Es bedarf keiner Enteignung !!!
    Eure Regierung wird in vorauseilendem Gehorsam das in den USA gelagerte Gold freiwillig abgeben.


    Sagen wir mal so: die Regierung dürfte wohl ehr den Anspruch auf Rückzahlung abtreten. Ich persönlich glaube kaum, daß das deutsche Staatsgold überhaupt noch in einer Größenordnung vorhanden ist, die einen nennenswerten Teil der angeblich knapp über 3.000 Tonnen ausmacht.


    Das GOLD ist (meiner Meinung nach) schon lange großteils zu Schmuck verarbeitet worden. Und nach China, Indien und andere Goldländer gewandert.


    Und dort erfüllt es zumindest einen sinnvollen Zweck: Es macht schöne Frauen glücklich. Und weniger schöne noch viel glücklicher.

    genau das ist die Frage.


    Ein Hauptübel unserer Zeit ist der Lobbyismus


    ein weiteres das Beraterunwesen.


    Soweit ich weis hängen die sog. "Wirtschaftsweisen" und deren Arbeitgeber stark am Gängelband der Politik. Ein Gutachten hier und eine Studie dort.


    Überall, wo die Politik ggf. unpopuläre Entscheidungen fällen muss, versucht sie diese mit Gutachten, Studien und Untersuchungen zu begründen. Damit der einzelne Politiker nicht persönlich angreifbar ist.


    Da gehen jährlich Unsummen, hunderte Milionen wenn nicht gar mehr bundesweit über den Tisch. Und das nicht nur auf EU-, Bundes- und Landesebene. Man denke nur an öffentliche Banken und Gesellschaften....


    Klar, daß die Wirtschaftsweisen (meiner persönlichen Meinung nach, keine TATSACHENBEHAUPTUNG) stark dazu neigen, das zu "gutachten", was ihre Auftraggeber hören und lesen möchten. Wes Brot ich nimm, dess Lied ich sing. So einfach stelle ich persönlich mir das vor.


    Entsprechend schätze ich persönlich die Glaubwürdigkeit der Wirtschaftsweisen als nicht unbedingt gegeben und nicht unbedingt verlässlich ein.

    - egal, wie es "gedreht" wird.


    Wichtig ist es, für jeden


    DEUTSCHEN


    die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen:


    Finger weg von sämtlichen US-Anlagen


    Nichts gegen die Menschen in den USA, aber deren Regierung und deren Gerichtsbarkeit sind nicht vertrauenswürdig. Und letztgenannte wird oftmals instrumentalisiert.



    Und wer in den USA inverstiert ist, der sollte schleunigst realisieren, wohin die Reise geht und


    VERKAUFEN


    solange es noch geht.


    Zumal viele Vermögenswerte momentan sehr hoch bewertet sind und (noch) teilweise fette Prisen mitgenommen werden können.

    Zitat

    Original von Saccard
    ......Zur Zeit sind die Bewertungen hoch, aber nicht verrückt wie Marc faber sagt. Es ist ein richtiger Bewertungbrei, nichts ist richtig teuer, nicht richtig günstig. Im Jahr 2000 waren die Technologieaktien teuer, Value Investoren konnten aber mit Phillip Morris usw. noch richtig Gewinne machen. So etwas gibt es heute praktisch gar nicht mehr. Ich habe vor kurzem einen Index für Value Investoren gesehen nach dem wir so wenig Value Chancen haben wie seit 1971 nicht mehr. Vielleicht sogar ein Allzeittief.....


    Auf dem Höhepunkt des Gewinnzycklusses sollte man alles kaufen, blos aber keine Aktien. Japan kann ich nicht einschätzen. Jedoch vermute ich, daß die stark von der Weltkonjunktur abhängig sind. Genau so wie übrigens Deutschlands Aktien auch.


    Und bei anziehenden Verbraucherpreisen oder ausufernden Geldmengen sollte man auch von Anleihen Abstand nehmen. Momentan haben wir sogar beides.


    Auch wäre es unvorteilhaft in einem auf höchstem Niveau stagnierenden (viele Euro-Länder, einige Gegenden der USA) oder gar steil fallenden (einige andere Gegenden der USA) Immobilienmarkt zu investieren. Da ist viel zu viel geliehenes Geld im Spiel.
    Wohl dem, der schuldenfrei in Deutschlands Immobilien investieren kann. Wenn noch ein Markt blasenfähig ist, dann ist es der Dt. Immobilienmarkt (meine Meinung)....


    Und "Emeriin-Markets" wie China, bei denen nun die Regierung auf die Konjunkturbremse tritt.... (wie wars mit der Brandtschen Investitionssteuer in D und was kam danach???), auch die sollte ein Anleger besser meiden, wie der Teufel das Weihwasser.


    Fazit: "gute" Geldanlagen scheinen derzeit Mangelware zu sein. Egal, wo man hinkommt: überall ist bereits viel zu viel Geld, daß Preise und Profitaussichten kaputt gemacht hat.....

    Die Größenordnungen der Klage und der Dt. Goldreserven stimmen schon frappierend überein.


    Ein weiteres Indiz für einen "geplanten" Justizcoup ist die Tatsache, daß in vorangegangenen Prozessen durch die Kläger gefälschte Unterlagen vorgelegt wurden.


    Und man nun anscheinend die Frechheit besitzt, dem Beklagten eine ähnliche Taktik (koordinierte Falschaussagen) zu unterstellen.


    Daß der Verlust des deutschen Staatsgoldes durch Beschlagnahme / Urteil eines US-Gerichtes die bislang freundschaftlichen deutsch-amerikanischen Beziehungen definitiv "beenden" würde, das dürfte ebenfalls klar sein.


    Sowas war in vergangenen Zeiten der Grund für kriegerische Auseinandersetzungen: Die Thraker wurden von den Römern für weniger Edelmetall ausgerottet. Seitdem heisst das Land "Rumänien" = Land der Römer.


    Dies nur zur Erinnerung.


    Würde ein solches gegen Deutschland gerichtetes Urteil publik und ginge das Gold des deutschen Volkes so verloren: die NPD wäre sehr schnell zweistellig im Bundestag.


    Ich weis nicht, ob die USA daran Interesse haben.


    Dabei spielt es dann auch keine Rolle mehr, daß die größte Menge des Deutschen Staatsgoldes wahrscheinlich längst verliehen worden ist und es ggf. (sollte es eine Verschwörung gegen Deutschland sein) sich daher primär darum geht
    (1) den Goldpreis mit dem psycho-Trick, die Dt. Goldreserven kämen demnächst auf den Markt zu drücken
    (2) sich vor der Rückzahlung der geliehenen Goldmengen zu drücken. Klar, daß die angeblichen Anleihe-Gläubiger bei einem Gewinn der Klage nicht in Gold, sondern in US-Dollars "befriedigt" werden.

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    Original von goldcore
    hat momentan Chart-Trader Jack Chan, der vorsichtigste (auch ängstlichste?) Gold-Investor weit und breit. Aber Geld verlieren tut der eben auch so gut wie nie.
    Jedenfalls hat er vor zwei Wochen groß zum Einstieg geblasen, nun hat er die Hosen schon wieder voll. Der Mann hält nichts von Perma-Bulls, sondern immer feste rein in den und ebenso entschieden wieder raus aus dem Markt, inzwischen schon fast im Wochenrhythmus:


    http://silverminers.com/publications/showpub.aspx?id=4492


    Der Mann macht sich selber zum Knecht des Falschgeldes. Der klassische Judas-Typus. Sojemanden ist nicht zu helfen. Gefangen zwischen der Angst was zu verlieren und der Gier, den Hals nicht voll genug zu bekommen.


    Steigt der in Falschgeld gemessene Preis ein wenig, so wird er sein Gold und Silber hergeben. Er ist berechenbar und damit leicht manipulierbar.


    Sojemand wird über den Preis / seine Gier gesteuert und vor dem Showdown billig ausgekauft werden.


    100 Prozent CASH - das zweitgrößte Klumpenrisiko überhaupt.


    Schlimmer noch wäre nur: 100 Prozent Bonds oder Bankguthaben.

    Zitat

    Original von bayernsilber
    wenn silber weiter so gut steigt......verkauf ich erst meine 10 er und dann mein silber :D :D :D


    mfg


    Ich würde es andersherum machen:


    Die Barren verkaufen und ggf. einen Teil der dann weit über Silberwert liegenden Zehner (Stückelung) aus strategischen Gründen behalten.


    Begründung:
    Bei fallenden Kursen ist mit 10 EUR je 16 g das Ende des "Jammertals" erreicht. Bei Barren muss das so nicht sein.


    Ich sehe die 10er momentan auch als Teil einer wohl überlegten Exit-Strategie aus bilkligst erworbenen Barrensilber.


    Und Strategien, auch Exit-Strategien (und Verlust-Minimierungs-Strategien bei fallenden Kursen) für den Tag, andem Silber extrem wertvoll geworden ist und die Zeit danach, in der Silber vielleicht wieder großteils implodiert, die sollte man haben.

    Buffet ist nicht arm.


    Er ist reich an Wissen und Erfahrung und macht das, was ihm gefällt.


    Soviele Realwerte, wie er über seine Aktiengesellschaften besitzt, lassen ein paar milliarden Dollar, sollten sie in einer Inflation den Bach hinunter gehen, als Peanuts erscheinen.


    Denn danach steht er (realtiv) viel besser da, als das heute der Fall ist.


    Er hat die Sachwerte, die Aktien der überlebenden (dann schuldenfreien) Firmen und was weis ich nicht noch alles.


    Für ihn wird es alles bestens laufen. So oder so.

    Ich habe mich momentan auf Silber-Zehner "eingeschossen". Edelmetall-Kurskapriolen betreffen mich daher nicht, was die Erwerbungen dieses Jahres angeht.


    Und sollte es wirklich rappeln im Karton, dann ist auch der Silberzehner noch ein sehr mächtiger Schutz vor Enteignung durch Inflation / Geldbetrug.


    Meine Gedanken zu Buffets Silber sind folgende:
    entweder er hat über Futures verkauft, und es ist führ ihn irgend wann mal gehörig in die Hose gegangen, weil er vom Silberpreis-Anstieg überrascht wurde....


    oder:


    einige tageslichtscheue "Man in Black", ihr wisst schon, wer gemeint ist, sind an Warren herangetreten mit der nachdrücklichen Bitte, ihnen sein Silber, ggf. gegen eine kleine Prämie auf den Soptmarktpreis, abzutreten. Eben weil sowohl die "Man in Black", als auch Warren ein Interesse daran haben, daß ein klebriges, schleimiges, übel riechendes, grünes Monster noch eine Zeit lang "gezähmt" bleibt.


    Warum wohl hat der gute, alte Mann nach dem Verlust des Silbers über eine Diversifizierung auch in andere Währungen als den Dollar orakelt?


    Man muss bei solchen Menschen ganz genau hinsehen / hinhören. Vieles von dem, was da von sich gegeben wird gehört in einem größeren Kontext, der jedoch den meisten Menschen stets verborgen bleiben wird.


    Egal, was passiert sein mag: Das Silber ist meiner Einschätzung zufolge schon längst verschachert und großteils bereits verarbeitet und (natürlich unrecycelt, wegen des niedrigen Preises) verloren gegangen.


    Und der ETF ist ein riesengroßer, zahnloser Papiertieger......


    Ich sage nur eines:


    Jedes Anlageinstrument und Jede Aktie, die intransparent ist, ist es wert, einen großen Bogen darum zu machen. Und um den Silber-ETF müsste nach meinem Dafürhalten einen riesengroßen Bogen gemacht werden.


    Ich trau dem nicht.

    Eine Münze, die z.B. 20 g wiegt und zur Hälfte aus Silber besteht, kann man wie folgt beschreiben:


    - Enthält 10 Gramm Silber


    - Gewicht: 20 Gramm, 500er Silber.


    Wenn ich hingehe und schreibe: 20 g Silber, ohne den Feingehalt dabei anzugeben, dann ist das, sehr vorsichtig formuliert, nicht korrekt.


    Warum wohl?


    Ich glaube, das ist verständlich.

    Zitat

    Original von goldbubi


    Hä!? Häufigeres Gold? Hab ich doch gerade erst gelernt, dass sich dieses Verhältnis
    umgekehrt darstellt!?


    Man darf nicht alles glauben, was gelehrt wird.


    Maßgeblich für das, was etwas kostet sind weniger dessen Seltenheit oder Herstellungskosten, sondern vielmehr das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage. Sofern der Markt für dieses Gut ein freier und offener ist und er nicht manipuliert ist/wird.....


    Ob nun Silber häufiger ist, als Gold oder umgekehrt. Wer will das schon mit völliger Sicherheit wissen?

    Faktisch bedeutet das Posting von juergenlangen folgendes:


    stagnieren neben technischem Fortschritt auch die Realeinkommen, dann fliegt und under Geldsystem nur so um die Ohren.


    In einem preisstabilem Umfeld wird technischer Fortschritt durch den Wettbewerb und durch Inventionen / Innovationen gefördert und kommt dem Verbraucher zu Gute.


    Sämtliche Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen und der gesamte technische Fortschritt werden jedoch durch Inflation überkompensiert.


    Das muss man sich mal vor Augen führen.


    Wie viel besser könnte es uns allen mit wertstabilem GELD gehen?


    Das, was wir beim Dax, bein Dow und beim US-Dollar sehen, ist nach meiner Einschätzung eine ganz böse Bullenfalle.


    Der Höhepunkt des Gewinnzycklusses dürfte erreicht sein. Ebenso der Höhepunkt des Zinszycklusses in den USA.


    Die Geldmengenzuwächse dort wie auch hier sind aber nach wie vor viel zu hoch. Ebenso die Hanselsungleichgewichte. Beispiel: China-USA.


    Das alles ist in den Kursen der Währungen nicht enthalten.


    Zur Qualität der Kredite weltweit äußere ich mich ebenfalls nicht, das wäre zu komplex und ist zudem hier auch im Wesentlichen bekannt.


    Zu den kurz- bis mittelfristigen Edelmetallpreisen und deren Trend äußere ich mich ebenfalls nicht.


    Sowohl beim Silber und weniger auch bei GOLD sind mir persönlich in den Intraday-Charts zu viele Geraden und rechte Winkel vorhanden. wobei die GERADEN BÖDEN BZW. DECKEL MARKIEREN.


    Sowas gehr nur dann bei liquiden Märkten, wenn sehr große Kauf- oder Verkauf-Orders vorhanden sind.

    Zitat

    Original von T-Trinker
    ......Wenn Barclays im nächsten Jahr weitere 150 Mio. Unzen in seinen Silver Trust packt und dies keine Auswirkungen auf den Preis hat, dann würde mich das sehr wundern........


    ......Und es gibt Milliarden von Unzen im Boden, die auf diesem Preisniveau nicht rentabel gefördert werden können. Wenn Silber wieder bei 50$ steht, wird sich auch das Angebot signifikant erhöhen. Aber darüber mache ich mir Gedanken, wenn es soweit ist.


    Vorausgesetzt, daß Barclays physisch kauft, könnte das so sein. Aber wenn Barclays Papiersilber erwirbt, dann erfolgen dadurch keine Auswirkungen auf den Preis. Und daß der Barclays-Silber-ETF überwiegend Papiersilber, also kaum physisches enthält, darüber wurd eja bereits mehrfach berichtet / diskutiert.


    Wenn Silber steigt, so dauert es dennoch eine ganze Zeit, bis neue, reine Silberminen fördern werden können. Und aufgrund der Risiken und Zusammenbrüche der Vergangenheit dürfte die Mehrförderung wohl ehr zögerlich einsetzen.


    Was den Silberpreisanstieg stoppen könnte sind zwei Dinge:
    (1) neue Preismanipulationen (bei stark steigenden Kursen ehr unwahrscheinlich, und zwar solange, bis ein sehr hohes Niveau erreicht ist und die Umsätze einbrechen)


    (2) Die Hebung von derzeit noch nicht verfügbaren Silberlagern (Münzen, Barren, Spekulations- und Hortungsposten, alter Silberschmuck) über den Preis. Wenn die Menschen Schlange vor den Silberschmelzen stehen, ist es Zeit / kann es an der Zeit sein, Gewinne zu realisieren und zumindest seinen Kapitaleinsatz zuzüglich einer netten Prise zu sichern und anderswo anzulegen.


    Genau so ist es. Derartige unseriöse, weil zeitlich viel zu konkrete Prognosen und Vorhersagen sind es, die den Schuldenreitern und Geldbetrügern die allerbesten Bälle zuspielen:


    Die Investoren, die solchen Rattenfängern auf den Leim gehen werfen irgendwann frustriert die Brocken hin und bleiben bei Geldwertanlagen.


    Und die zeitliche Unbestimmtheit (bereits Ende der 70er sollte es zur Hyperinflation kommen, ja auch das wurde prognostiziert...) und die Nicht-Linearität der Geldentwertung (Mitte der 70er gabs den Krügerrand für 280 DM, also ca. 145 EUR) und auch Rückschläge und Bewertungsübertreibungen (von über 800 Dollar 1980 auf etwa 250 Dollar 2001/02) sind es, was die Edelmetallanlage risikoreich macht.


    Wer sich dessen bewusst ist und eine geringe Risikoniegung hat und seinen Wohlstand in Geld misst, der tut daher besser daran, es bei 5 bis 15 Prozent Edelmetall am Gesamtvermögen zu belassen.