Beiträge von mesodor39

    Ja, momentan wird derjenige, der sich die Dinge kauft und ewig lange liegen lässt wohl zu etwa 50 Prozent enteignet werden.


    Wer das mit Papiergeld macht sogar zu näherungsweise 100 Prozent.


    Wahr ist aber auch, daß man in Krisenzeiten nicht mit einem Kilobarren seinen Wochenvorrat an Brot kaufen möchte, wenn man dann in ein paar Tagen nahezu wertloses Geld als Wechselgeld rausbekommt.


    Also stellt sich für einen Notgroschen die Frage nach kleinen, überschaubaren Einheiten.


    Außerdem ist es so, daß man einen solchen Notgroschen - ganz im Gegensatz zu Barren und hier nicht als gesetzlichem Zahlungsmittel anerkannten anderen Münzen - sofort zu einem festen Kurs in Banknoten eintauschen oder direkt damit einkaufen gehen kann.


    Und auch beim Kauf von Silberbarren wird man durch Umsatzsteuer und Handelsspanne zu etwa 20 bis 25 Prozent "enteignet".


    Ganz ohne "Reibungsverluste" geht es nie ab.....


    es sei denn.....


    ja, es sei denn....


    man kauft Papiersilber.


    Aber auch da kann man - je nach Ausgestaltung und Seriosität des Emittenten - durch alles mögliche (Kursschwankungen, Barausgleich, Insolvenz, Betrug, Beschlagnahme usw.) "enteignet" werden.


    Nur der, der Sein Geld sofort auf den Kopf haut und den Gegenwert völlig aufbraucht kann der Gefahr irgendwie "enteignet" zu werden entgehen.

    Zitat

    Original von Schablonski
    .....Grundsätzlich gilt: Finger weg von Beratern die Geld verlangen - hätten Sie die geringste Ahnung,
    würden sie selbst traden und Ihre "Geheimisse" nicht preisgeben - Also immer darauf achten , bei wem welche Interessen im Hintergrung stehen.


    Für diesen Erguß zeichnet
    Schablonski 8)


    Man sollte sich vor allem davor hüten, sich seine eigene Meinung nicht selber zu bilden.


    Schliesslich gibt man dann darauf ja auch sein eigenes Geld aus (zumindestens ist das wohl der Regelfall).

    Zitat

    Original von Donk
    Ich warte nur noch drauf, dass ich mitr meinem Nebengewerbe (Bestenfalls ca. 10 Stunden im Monat), aufgebrummt kriege einen Auszubildenden anzunehmen.


    Gut Ding muss halt weile haben. Kann alles noch kommen.


    Was wir momentan erleben, das ist eine Täuschung der Gesamtvevölkerung durch Politiker, Manager und deren Handlanger (Funktionäre: Gewerkschaftler + Unternehmensvertreter) aller ersten Ranges.


    (1) werden dauernd Forderungen an den Mittelstand (Kleinbetriebe und Betriebe bis vielleicht 200 Leuten) gestellt und von den selben Leuten, die Fordern alles möglich unternommen, damit der Mittelstand diese Forderungen nicht erfüllen kann.


    (2) wird den Menschen vorgegaukelt, weil ja viele Jugendliche einen Beruf erlernen würden und eine erstklassige Ausbildung bekämen, würde automatisch auch in die Zukunft und den Standort Deutschland investiert und in die Zukunft der Lehrlinge. Und die Politik fördere dies mit Bündnissen für Ausbildung, ohne die es ja viel weniger Lehrstellen gäbe......


    Die Wahrheit aber ist folgende:


    Viele vom Mittelstand ausgebildeten jungen Menschen finden mittlerweile keine Arbeit mehr in ihrem Beruf.


    Weil der Mittelstand viel mehr ausbildet, als er selbst an Nachwuchs benötigt. Eben weil diese Fachkräfte bis vor wenigen Jahren von der Industrie gesucht und gerne beschäftigt wurden, ging das lange Zeit gut. Das abe rhat sich grundlegend geändert.

    Denn nun wandert die Industrie mehr und mehr ab (nach China, Indien, Osteuropa usw.) , weswegen es schlicht und einfach sinnlos ist junge Menschen in Berufen auszubilden, in denen es kaum Chancen gibt. eine Arbeitsstelle zu finden.


    Die Auszubildenden in Berufen, in denen es kaum Chancen gibt, werden regelrecht verarscht und um ein paar Jahre ihres Lebens betrogen. Ohne daß irgendjemand, natürlich abgesehen von den Politikern, die deswegen (wegen der Ausbildungsillusion) wielleicht wiedergewählt werden, einen Vorteil davon hat.


    Und genau diese von der Politik zu verantwortenden Probleme und die damit einhergehende schleichende Verarmung weiter Bevölkerungskreise (mangelnde Nachfragefähigkeit) versuchen nun gleichgeschaltete oder Politikhörige Journalisten und Handwerkskammervertreter den hilflosen und daran völlig unschuldigen Opfern dieser Entwicklung (Handwerksbetrieben) anzukreiden.


    Schäbiger geht es kaum mehr.

    völlig überteuert.


    Barrenware für Private würde -wenn überhaupt - zudem nur in Größenordnungen von 25 kg Sinn machen.


    Bei kleinen Barren sind Formkosten und Bearbeitungsaufwand zu hoch.

    Es sind 12 Barren je 5 kg. Und die liegen im Tersorraum einer Bank in einem Schliessfach. Zusammen mit wichtigen Dokumenten (Zeugniusse, Diplom usw.).


    Milly: bei privaten Verkäufen an Gewerbetreibende braucht der Privatverkäufer keine Umsatzsteuer zu zahlen. Der Gewerbetreibende würde sie ohnehin zurückholen und erst beim Verkauf seiner Erzeugnisse selbst Umsatzsteuer zahlen.


    Bei regelmäßigem Verkauf von "Privat" an "Privat" im großen Stil ist das anders.


    Der Baum hatte mir nichts gekostet. Er stand auf einem Baugrundstück, daß meine Eltern in den frühen 80ern für etwa 60.000 DM kauften.


    Bei etwa 9 kg Rohertrag hätte sich das Grundstück bei einem Silberkurs von etwa 100 EUR die Unze (wie er als Dollarkurs öfters genannt wird) allein mit den paar Pflaumenernten "bezahlt" gemacht, rein nominal betrachtet. Derzeit sind solche Gedankenspiele aber noch Zukunfstmusik.

    Zitat

    Original von Milly
    ......Nicht jeder hat die Gnade einer frühen Mesodor-Geburt, als es noch Discountsilber gab. Damals war ich halt noch Pleitestudent. ;)


    Als ich meine letzten 60 Kilo kaufte, war ich auch noch Student. Das waren damals meine gesamten flüssigen Mittel. Aber für 225 DM das Kilo incl. Umsatzsteuer, da musst eich einfach zugreifen. Zuvor hatte ich hier und da mal ein paar Kilo gekauft, wenn ich in den Semesterferien gearbeitet oder einen Pflaumenbaum, der in manchen Jahren bis zu 380 kg verwertbarer Früchte trug abgeerntet hatte. Mit den Pflaumen war das so eine Sache: Anfangs gabs über 2,50 DM das Kilo, zum Schluss wollte die Dinger (fast) keiner mehr haben. Das unverschämteste waren Gebote von einer lumpigen DM das Kilo, die ich mit der Bemerkung konterte: Dafür kannst Du sie dir aber noch einzeln vom Baum aussuchen. Allein ein erfahrener Bäcker kaufte mir die letzten Jahre immer fast alles ab. Wenn auch nur für 1,75 DM das Kilo. Zum Teil brauchte er am Tag 40 kg Pflaumen - die Leute müssen sich darum regelrecht gerissen haben....... Bei einer guten Ernte (kam nur alle 2 Jahre) bleiben manchmal 2 kg Silber hängen.

    Zitat

    Original von Edel Man
    .......keine Lust mehr, oder ihr Pulver verschossen ? ?( ;)


    lass sie mal machen. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Und es brauchte Jahrhunderte, um unter zu gehen.


    Angenommen jemand, der etwas von Märkt und Psychologie versteht wollte einen Kurs langfristig negativ beeinflussen. Und das so anstellen, daß es ihm langfristig nur relativ wenig kostet.


    So würde er doch abwarten, bis der Markt ohnehin schwach ist, ihn dann den Todesstoß versetzen. Vorsichtig kaufen, wenn der Kurs zu schnell und zu stark fällt. So einen ersten Boden legen. Danach nachkaufen (um sich wieder Munition zu beschaffen). Warten, wie weit sich der Markt erholt. Und dann, je zaghafter er das tut um so länger warten und erst dann, wenn die Kurse bereits fast nach oben hin ausgereizt sind, langsam verkaufen, den Markt sättigen und dann mit kleinen Abgaben andere zu Gewinnmitnahmen verführen und mit weiteren Abgaben erste Anleger zu Verlustbegrenzungen (Glattstellungen) zu bewegen, welche wieder andere zu weiteren Glattstellungen zwingen. Dabei ab einem gewissen Kurs immer mehr kaufen, aber den Kurs denoch weiter fallen lassen. Bis dann der große Kehraus erfolgt, indem man dann kaufen muß. Um wieder Gold für weitere Goldpreisdrückungen anzuhäufen.


    Macht man das so, kann man Spekulanten und nervöse Goldbucks regelrecht ausbluten und (noch weichtiger) dem Gold ein negativ-Immage einer unberechenbaren und riskanten Anlage verpassen. Und durch Goldpreisdrückungen bei Anschlägen und Kriegsangse dessen Ruf als Krisenmetall demontieren.


    Also was nun gebastelt werden soll, das ist ein Doppeltief, ein verunglücktes "W", bei dem die rechte Spitze noch unterhalb der linken Spitze liegt......


    ...und somit ein mittelfristiger Abwärtstrend etabliert wird. Um dann - erst ein paar Monate später - den langfristigen Trend zu beenden und ebenfalls umzukehren. Dann hat man mindestens ein bis 2 Jahre Zeit gewonnen....

    Zitat

    Original von Gottes Socke
    ......Meine longs sehen z. Zt. nicht gut aus das ist wohl war.


    Allerdings hat mich das superbullishe Lächeln des Herrn Siegel rechtzeitig nachdenklich gemacht so das ich die Sache letzten Mittwoch mit einem scharfen Short gehegt habe.


    Der hat es (fast) aufgefangen......


    Na, wenn das so ist :)


    Die Strategie ist klar: zuerst geht man long, klappt es nicht, kauft man eine Short-Position, die man am oder nahe des Tiefpunktes abstoßen möchte. Um dann von der zu erwartenden Gegenreaktion zu profitieren.


    Einfacher wäre es gewesen, beim letzten Tief drei Tage zu warten, dann reinzugehen und nach Überschreiten der 600er Marke dem dritten Tag mit deutlich negativer Kursentwicklung in Folge zu verkaufen.


    Früher, als ich noch mit Aktien zockte habe ich mir zeitweise Charts aus Drei-Tages-Durchschnittswerten hergestellt. Das ergab einen sehr ruhigen und dennoch gut prognostizierbaren Kursverlauf. Sobald eine Unstetigkeitsstelle (Knick) erkennbar wurde, war es Zeit, Kasse zu machen.

    Zitat

    Original von Gottes Socke
    Bisschen off topic hier, Jungs.....


    Gruß


    Gottes Socke


    Gottes Socke: na, dann gib uns mal einen Zwischenbericht im Hinblick auf Deinen Fischzug im Silbersee.


    Anfang August warst Du ja noch sehr optimistisch.


    Ich glaube, daß ich da mit meinem Wochen-Goldschürferlohn von 0,25 g Katzhüttener Flussgoldes besser weggekomen bin. Auch wenns bei mir nur des Spasses halber war. Und letztgenannten, den hab´ ich dabei gehabt :)


    Ob Du in den letzten vier Wochen beim Angeln im Silbersee auch soviel Freude gehabt hast, wirst Du uns bestimmt verraten?

    damit meine ich nicht die Kursverluste von heute. Und auch nich tdie der letzten Tage.


    Was ich meine, das ist der "Spike" heute im Intraday-Chart.


    Binnen weniger Minuten von etwa 595 auf 608 und dann zurück, so als ob nichts gewesen wäre.


    Hätten wir Verfallstag, dann wäre Hexenwerk zu vermuten. Aber so?

    freeminder: wenn ich Zweifel habe, ob eine Geldanlage allein schon von ihrer Konstruktion her gerade dann, wenn es drauf ankommen würde, den beabsichtigten Zweck erfüllen kann, dann lasse ich die Finger davon.


    Und ich kann hier nur jedem empfehlen, mindestens genau so vorsichtig mit seinem Geld umzugehen, wie ich es in so einem Fall tun würde.


    Allein der Verdacht, daß jemand (sei es aus Absicht oder Versehen) etwas vorgeben oder suggestieren könnte, was so nicht ist, ist doch ein weiteres KO-Kriterium.


    Welche Beweise braucht ein Anleger, um nicht in ein vermutetes, offenes Messer zu laufen?


    Und konstruktionsbedingt, das ist nicht nur die Frage, ob alles physisch hinterlegt ist, das geht viel mehr ins Detail: Letztendlich ist im Fall der physischen Präsenz auch und vor allem entscheidend, wo das Silber gelagert ist und auf welche Lagerstätten es aufgeteilt ist. Noch wichtiger und besonders im Fall des Silber-ETF - ist die Klärung der Frage, ob das gelagerte Silber dem ETF unmittelbar zugewiesen ist oder beispielsweise der Depotbank. Handelt es sich um Eigentum (=Besitz) an etwas oder um einen Anspruch auf etwas. Und dann stellt sich noch die Frage nach der Verfügungsgewalt über das Edelmetall:


    Wäre es der Depotbank zugewiesen, dann könnte sie es ohne Wissen und Einverständnis des ETF beleihen oder verkaufen oder verleihen. Im Insolvenzfall fiele dann das Silber bzw. der Schadensersatzanspruch darauf der Insolvenzmasse anheim. Und der ETF und damit auch dessen Shareholder wäre(n) dagegen absolut machtlos.


    Man sieht also, daß alles sehr ins Detail geht und, mal abgesehen von der Frage ob und in wie weit tatsächlich physische Metallbestände vorhanden sind es noch viele wichtige Dinge zu beachten gibt. Dinge, die von der Fondsgesellschaft auch zwischen den Berichtsterminen geändert werden können.


    Bestes Beispiel hierfür: Kurz bevor der Fonds "Grundbesitz-Invest" für ein paar Wochen geschlossen wurde, wechselte die Depotbank. Die Deutsche Bank war plötzlich nicht mehr Depotbank sondern eine hierzulande vielen Menschen nichtssagende Firma in den USA.


    Alles klar?


    Mal schaun, ob Ihre Prognose zutrifft :) Jedoch Spass bei Seite:


    Regel Nr. 1 bei der Geldanlage und Vermögensmehrung:


    Man suche die Schuld dafür, woran man geglaubt hat immer bei einem selbst. Denn wenn man sie anderswo sucht, lernt man aus seinen Fehlern nie.


    Im Übrigen wird hier in diesem Forum an nahezu jeder Stelle auf die Risiken der Edelmetallanlage und die mögliche Gegnerschaft zu Zentral- und Investmentbanken in aller Deutlichkeit hingewiesen, oftmals mit der Empfehlung, Gold und anderes Edelmetall zur strategischen Vermögenssicherung nur in Anteilen von 5 bis 15 Prozent des Gesamtvermögens zu erwerben. Und dann auch nur, wenn man keine Schulden hat und nur mit dem Geld, das man auf absehbare Zeit nicht braucht.


    Wer hingegen mit Gold den schnellen Zock machen will, der muss es halt hinnehmen, auch mal eine Gelegenheit zu verpassen. Oder im Fall von Futures und OS gelegentlich kräftig zu bluten. Keiner kann sojemandem sagen, was genau die Zukunft wann bringen wird. Grundsätzliche Aussagen, wohin die Reise lang- bis mittelfristig gehen wird kann man hingegen schon tätigen.


    Und: jedem ist es selbst überlassen, was er erwartet und seine Erwartungen kund zu tun oder auch nicht. Und ein Anlege rhat sich damit abzufinden, dass die allermeisten Erwartungen gewiss nicht genau aufgehen werden. Oder glaubt hier jemand, daß sog. Experten und Autoren eine Glaskugel haben, mit der sie exakt in die Zukunft sehen können?

    Um 10.000 t Gold abzutransportieren bedarf es 1.000 LKW-Transporte mit je 10 t Nutzlast.


    Das würde bei 10 LKW und fünf Fahrten je Tag 20 Tage lang dauern. Hinzu kämen die Sicherheitseskorten je Transport.


    Sowas wäre aufgefallen. Das wäre ja ein Mega-Umzug gewesen.


    Man muss auch einmal den gesunden Menschenverstand bemühen. Nicht überall wo Verschwörung draufsteht ist auch Verschwörung drin.


    Wenn vorher wirklich solche hohen Goldlagerbestände (1 Mrd. US Dollar) publiziert worden wären, und man dann nur für 200 Mio. gefunden hätte, dann würde das andere, interessante Rückschlüsse erlauben.


    1 KG = ca. 20.000 Dollar


    1 t = ca. 20. Nio. Dollar


    1.000 t = ca. 20. Mrd. Dollar


    10.000 t = ca. 0,2 Bio Dollar = 200 Mrd. Dollar. (engl: 200 Bilions)


    Und wiederum:


    1 amerikanisch Bilion ist eine deutsche Miliarde. Die Ammis habens mit Übertreibungen.

    Arthur: auch soetwas gibt es. Leider.


    Schlimmer noch ist, daß die Wirklichkeit nicht wahrgenommen wird von denen, die gesetzliche Rahmenbedingungen schafen und damit die Ursachen für die Probleme setzen, die sie dann anderen anzukreiden versuchen.


    Besonders schäbig find eich in diesem Zusammenhang das Verhalten von Unternehmensfunktionären, die ihrer eigenen Basis in den Rücken fallen. Wohl weil sie deren Vertrauen schon längst verspielt haben.


    Ich meine folgendes:


    200 Bundestagsabgeordnete sind genug.


    Bundesländer und Landtage gehören abgeschafft.


    Ebenso Dachverbände von Gewerkschaften und Unternehmervereinigungen.

    Zitat

    Original von HIghtekki
    ...... wofür brauche ich da einen ETF?


    Eine sehr gute Frage ist immer die Sinnfrage.


    Sie sollte am Anfang einer jeden Kaufentscheidung stehen.


    Und ebenso am Anfang einer jeden Analyse, welche einer Kaufentscheidung vorweggeht. Im Fall des Silber-ETF fallen mir folgende Fragen ein


    Wen nutzt der Silber-ETF?


    Was habe ich persönlich davon?

    Die Flecken bestehen aus nahezu reinem Silber. Staubkörnchen anderer Prägeaufträge kommen beim oder vor dem Prägen auf den Rohling, werden beim Prägevorgang kaltverflüssigt und mit dem Gold fest verbunden.


    Ich lasse meine Goldmünzen mit Flecken. Genau so wie sie sind. Kein Schleuderguss der Welt kann diese produktionsbedingten Echtheitsmerkmale aufweisen.


    Wer will, kann das hier durchlesen. Da steht alles drinn.
    http://www.emuenzen.de/forum/e…eutschen-goldmuenzen.html

    Zitat

    Original von freeminder
    @mesodor
    ...... Immerhin hat der SIlber-ETF für eine nachhaltige Bewegung im Silberpreis gesorgt und eine alleinige psychologische Wirkung wäre wohl nach Tagen vollends verpufft.......


    Es stimmt, daß der extreme Preisanstieg beim Silber in die Zeit fällt, als der ETF angekündigt und an den Markt gebracht wurde.


    Es dürfte auch wahr sein, daß Spekulanten in diesem Wissen physisches Silber erworben haben, um es dem ETF später andienen zu können. Es stimmt auch, daß schon davor eine sehr rege private Nachfrage nach Barrensilber bestand, die zweiteise geradezu überschäumte.


    Nachdem dann aber der ETF an den Markt gekommen ist, riesige Silberbestände sein "eigen" nannte und der Kurs nicht weiter angestiegen ist, kam dann - zusammen mit dem Gold - ein starker Kurseinbruch. Wobei dieser beim Silber durch Silberausleihungen die an dem Spotmarkt verkauft wurden einerseits und riesigen SHORTPOSITIONEN, die den viel zu stark long gegangenen Silberbullen ihre besser in physische Käufe angelegte Liquidität durch dann bei rückläufigen Kursen notwendige Zahlungen an die Shorties und schließlich erzwungene Glattstellungen dauerhaft entzogen so stark ausfallen konnte.


    Womit die (positive) Auswirkung des ETF auf den Silbermarkt neutralisiert wurde und nun nur noch negative Auswirkungen borhanden sind: Schließlich wurden dem Spotmarkt durch den ETF Investoren mit einem Kaufvolumen von über 100 Millionen Unzen entzogen.


    Mit dieser, ihrem Wesen nach wohl physischen Nachfrage wäre der Silberpreis heute viel höher und fast alle Shorties ausgerottet.