Ja, momentan wird derjenige, der sich die Dinge kauft und ewig lange liegen lässt wohl zu etwa 50 Prozent enteignet werden.
Wer das mit Papiergeld macht sogar zu näherungsweise 100 Prozent.
Wahr ist aber auch, daß man in Krisenzeiten nicht mit einem Kilobarren seinen Wochenvorrat an Brot kaufen möchte, wenn man dann in ein paar Tagen nahezu wertloses Geld als Wechselgeld rausbekommt.
Also stellt sich für einen Notgroschen die Frage nach kleinen, überschaubaren Einheiten.
Außerdem ist es so, daß man einen solchen Notgroschen - ganz im Gegensatz zu Barren und hier nicht als gesetzlichem Zahlungsmittel anerkannten anderen Münzen - sofort zu einem festen Kurs in Banknoten eintauschen oder direkt damit einkaufen gehen kann.
Und auch beim Kauf von Silberbarren wird man durch Umsatzsteuer und Handelsspanne zu etwa 20 bis 25 Prozent "enteignet".
Ganz ohne "Reibungsverluste" geht es nie ab.....
es sei denn.....
ja, es sei denn....
man kauft Papiersilber.
Aber auch da kann man - je nach Ausgestaltung und Seriosität des Emittenten - durch alles mögliche (Kursschwankungen, Barausgleich, Insolvenz, Betrug, Beschlagnahme usw.) "enteignet" werden.
Nur der, der Sein Geld sofort auf den Kopf haut und den Gegenwert völlig aufbraucht kann der Gefahr irgendwie "enteignet" zu werden entgehen.