Beiträge von mesodor39

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    Original von HIghtekki
    wenn ich sicher wüsste, dass der ETF 50% physishes silber hat und 50% papier, könnte ich mit sowas durchaus leben. wenn ich keine ahnung hab ob es 10 oder 90% papier sind, kann ich damit nicht leben. da kauft man die katze im sack.
    wenn jemand ein bisschen silber und ein bisschen papier möchte (wegen kosten) wäre es für ihn viel sinnvoller physisches silber und scheine zu kaufen und dies genau zu trennen und das verhältnis selbst festzulegen. wofür brauche ich da einen ETF?


    Da müsste man schon ganz fest drann glauben, wobei: wenn plötzlich alle Silber haben wollten, wie könnte man sicher sein, das der physische ANTEIL aufgrund der dann wohl stattfindenden Erhöhung der Anteile aus den Nichts nicht gegen null Prozent fallen würde.


    Ganz einfach aus folgender Überlegung: Je höher der Silberpreis, desto größer ist die Versuchung der Silberbären immer extremer Short zu gehen. Wer jetzt schon zu 50 Prozent SHORT ist, zu wieviel Prozent ist er es wohl, wenn wir den doppelten, den vierfachen, den achtfachen oder gar 16-fachen Preis sehen werden?


    Und selbst, wenn nicht: Wird Silber teuer und Knapp und kommt es zu Lieferproblemen oder werden solche nur befürchtet, so erwirbt die Silberindustrie, ggf. auch schon vorausahnend, solange ETF-Anteile,. wie Silber für Auszahlungen von dort aus vorhanden ist und abgerufen werden kann oder in dem Umfang, in dem man glaubt, das dies möglich ist. Der Silberanteil des ETF wird, bei jeder anderen physischen Deckung als 100 Prozent dann extrem stark abfallen, wenn mehr Silber physisch gefragt sein wird, als am Spotmarkt verfügbar ist.



    Wenn jemand (wegen Kosten) riskieren möchte sich in Extremfällen um seinen Anspruch auf Silber betrogen zu fühlen, weil er keines kriegt, und er fest daran glaubt, daß dieses Risiko einen Kostenvorteil von vielleicht 20 bis 25 Prozent rechtfertigt dann soll er ETF-Anteile kaufen.


    Ein allein auf Geldgewinn und Gewinnmaximierung fixierter Anleger, der das Risiko eines Währungs- oder massiven Börsencrashes mit Masseninsolvenzen ausblendet oder für unrealistisch gering hält, der wird - auch in diesem Wissen - ETF-Anteile kaufen.


    Jemand, der Silber aus strategischen Gesichtspunkten erwirbt und mögliche Krisenszenarien (Hyperinflation, Bankenpleiten, Währungscrash und ggf. Goldverbot, Einfrierung oder Konfiskation deutscher Vermögenswerte in den USA oder GB oder Beschlagnahme von Valuten im Fall eine rnationalen Zahlungskrise durch den STAAT) so abdecken möchte, daß er nicht sein gesamtes liquides und mobiles Vermögen und damit gewisse Optionen verliert, für den gibt es, wenn er weis, was der ETF ist, nach wie vor KEINE Alternative zu einer selbst gelagerten, physischen Anlage.

    Auch Herr Eichelburg vertritt diese These. Und er weiss es wohl aus verlässlicher Quelle:


    http://www.hartgeld.com/aus-gold-und-silber-land.htm


    Dort steht (ex:Silbertreag auf http://www.news.net:(
    Zitat:

    Zitat aus der Zeitschrift "Der Fonds" (Juli 2006) im Artikel "Goldene Zeiten für Silber" auf Seite 42:



    ".... Entgegen der ursprünglichen Planung hinterlegt Barclays Global Investors (BGI) jedoch kein physisches Silber für den I-Shares Silver Trust. Stattdessen setzt
    der Exchange Traded Fund (ETF) auf mit Silber hinterlegte Kontrakte dritter Anbieter. Ob der Börsenfonds den Silberpreis beeinflusst, bleibt abzuwarten. ..."


    Demnach ist das ETF-Silber Papier! Ein ziemlicher Skandal.
    Vor kurzem kam ein Interview auf Bloomberg mit einem "Rohstoffexperten" von Barclays, der mittel- und langfristig mäßig sinkende Preise beim Silber sieht.
    Angesprochen auf den Silber-ETF wiegelte er schmunzelnd ab und mumelte etwas unverständliches über "das von unserer Schwesterfirma aufgelegte Produkt". Hab den
    genauen Wortlaut leider nicht mitbekommen - auf jeden Fall klang es abwertend und in der Form dargestellt, als rede man über ein Nicht-Ereignis.
    Ende des Zitates.


    Der ETF ist dann wohl ein Fonds, der Silber, das es großteils nicht gibt und in Form von Silberversprechen Dritter "eingekauft" wird an der Börse zum jeweiligen Silber-Spotpreis frei handelbar macht.


    D.h.: Silberzertifiklate und -konten, die nicht zwingend physisch hinterlegt zu sein brauchen werden damit zum Kurs physischen Silbers börsenfähig gemacht und stehen (natürlich ohne Lager- und Transportkosten, denn das was es nicht gibt, muss weder gelagert, noch transportiert werden) in direktem Wettbewerb zu physischem Silber.


    Daher auch die fallenden Spotmarktpreise. Zumindest geht das solange, bis es -diesmal beim Silber- zu einem Börsenbankrott kommen wird. Dann fliegt alles -erkennbar für die Anleger- auf.

    Zitat

    Original von TeeKay
    Mag sein, mir persoenlich waers aber zu anstrengend, nach perfekt erhaltenen Anlagemuenzen zu suchen und sie entsprechend zu behandeln.


    Ist schon OK. Schließlich muss es ja Gründe dafür geben, daß auch zukünftig heute häufige Münzen in guter Qualität hohe Aufschläge erziehlen werden.


    PS: die allerschlimmsten Münzenzerstörer sind übrigens neben einigen wenigen Museumskonservatoren und Resteratoren Münzensammler und vor allem Münzenhändler selber. Da wird poliert, geputzt, gelaugt, geätzt, geschmirgelt, gesandstrahlt, mit Maisschrot geglättet, nachpatiniert, aufgefüllt, gespachtelt, eingebrannt, geschrubbt, gebürstet usw.... was das Zeug hält.

    ist das selbstgeschriebene Todesurteil vieler Goldbucks:


    erstens verkaufen viele, wenn der Preis zu stark fällt.


    Und von dem traurigen Rest verkaufen dann viel zu viele, wenn der Preis sich erholt bzw. noch viel zu weit unter den Höchstmarken der letzten 30 Jahre liegt.


    Nur jemand, der nicht strategisch denkt, lässt sich über den Preis steuern und manipulieren.


    Hätte sich Cäsar durch eine Tributzahlung davon abhaltren lassen, Gallien zu erobern? Oder hätte sich Napoleon durch eine Geldzahlung von seinem Russlandfeldzug abhalten lassen? Hätte Alexander der Große ein Geldgeschenk des Perserkönigs angenommen und wäre dann triumphierend abgezogen?


    Aber viele vermeintliche Goldbucks machen genau das: sie lassen sich durch Geldgeschenke oder gar Geldstrafen dazu bewegen, ihren Goldbesitz aufzugeben. Unfassbar.


    Und die Manipulation der Goldbesitzer durch ihre eigene Preisfixiertheit ist der allerwichtigste und hier bislang nie wirklich diskutierte Teil der Goldpreismanipulation.

    Ich habe die Befürchtung, daß es bereits lange zu spät sein könnte. Nur haben das die meisten Menschen in diesem Land noch nicht realisiert.


    Und ein Volk wählt und bekommt immer die Politiker, die es verdient.

    Zitat

    Original von TeeKay
    Die einen sagen, die Qualitaet ist egal, andere schweißen ihre Haende dreimal in Plastik ein und ziehen dann nochmal Seidenhandschuhe an, bevor sie die verkapselten und einzeln eingeschweißten Anlagemuenzen anfassen.
    Es gibt ne Discovery Channel Doku ueber die FED. Die werfen ihre Goldbarren in Schubkarren, fahren damit zum Geldtransporter und kippen die Barren einfach auf den Boden des Fahrzeugs. Damit fahren sie dann durch die Gegend. Vielleicht ein Anhaltspunkt fuer die Relevanz des Aussehens von Anlagegold.


    Über die Bedeutung des Erhaltungsgrades bei Goldmünzen bei der Preisfindung, speziell älteren und selteneren, die auch als Sammlermünze interessant sein können - vorausgesetzt sie sind gut erhalten, geben die Ergebnislisten von Auktionskatalogen hervorragend Auskunft.


    Eine italiänische 20-Lira-Münze eines häufigen Jahrganges des 19. Jahrhunderts kostet in Zirkulierter Qualität (ss, ss-vz, f.vz) unter 100 EUR, in makelloser PP hingegen muss man mehr als das Zehnfache dessen hinlegen.


    Auch Anlagemünzen von heute sind irgendwann einmal alt, selten und in guter Qualität vielleicht sogar gesucht

    Zitat

    Original von Schablonski
    .....Für mich steht fest, daß alle Kleinvermögen, die der Staat / Finanzamt kennt, eingezogen bzw hoch besteuert werden.


    Schablonski läßt Grüßen


    Das neuste Gerücht: Unternehmen müssen Zinszahlungen an ihre Gläubiger demnächst wie Gewinne versteuern.


    Nach Dividenden werden dann auch Zinsen doppelt besteuert werden.


    Dafür soll der Steuersatz auf 29-31 Prozent sinken.


    Pers. Anmerkung: 19 v.H. Umsatzsteuer sind wohl noch nicht genug.......


    Langsam zeigt der als "Sozialstaat" getarnte Berliner Umverteilungsapparat seine wahre, hässliche Fratze!.

    wäre anzuführen:


    - Schuldnerfreiheit, d.h. Unabhängigkeit von einem
    Zahlungsversprechen eines Dritten


    - Teilbarkeit (es kann beliebig zerteilt und umgeformt werden)


    - Beständigkeit des Metalls (es rostet oder verdirbt nicht)


    - Knappheit, Seltenheit (es ist mühsam zu gewinnen und kann wirtschaftlich nicht künstlich und (IM GEGENSATZ ZU PAPIERGELD) erst recht nicht beliebig vermehrt (inflationiert) werden).


    - Werterhaltungseigenschaft: Edelmetall kann nicht wirksam per Gesetz entwertet werden. Banknoten und Bankguthaben hingegen schon.


    - Im Fall von GOLD (Münzen oder Barren) konzentrieert es hohe Werte
    auf sehr wenig Raum und ist gut transportierbar (mobilität)


    - Gold als Wert oder Rohstoff für Schmuck wird international akzeptiert, d.h. man kann es in alle Landeswährungen und vielerorts auch direkt gegen Waren tauschen.


    - Gold ist annonym. Es hinterlässt im Zahlungsverkehr keine Spuren. Man kann es gut vor Unbefugten oder Bespitzelung verbergen und so wirksam seine Privatsphäre und sein Vermögen schützen.

    wef. würde ich vorher physisch umschichten, so wäre dann bereits (bei Kauf und Verkauf bei einer Bank) mehr als jeder 5. Barren weg.


    Und ich hätte noch nicht einmal einen Vorteil (Mehrwert) daraus gezogen, weil ich einfach nur weniger Silber hätte, als zuvor.


    Und was wäre, wenn ich irgendwann wegzöge und das Silber = Mein rechtmäßig erworbenes Eigentum einfach mitnehmen würde?


    Dann geht der (DEUTSCHE) STAAT leer aus. Klar müsste ich dann irgendwo Zoll zahlen, aber -je nach Land- vielleicht auch nicht.


    Warum sollte jemand beispielsweise jetzt verkaufen um zurückzukaufen?


    Bei Gold wiederum (umsatzsteuerfrei) sieht die Geschichte etwas anders aus. Wer in den frühen 70ern gekauft hat und demnächst entnehmen will.....


    der sollte vielleicht umschichten. Es könnte sich lohnen.


    Bleibt nur die Frage, ob das FI-Amt diese UMSCHICHTUNG ANERKENNT ODER OB ES NICH TBEHAUPTET; DAS SEI NUR AUS STEUERLICHEN Gründen gemacht, also Steuerverkürzung oder sowas. Auch dazu gibts Urteile. d.h.: Damit sowas durchgeht darf man schon einige Zeit lang KEIN Edelmetall besessen haben (Kursrisiko) Heute kaufen - morgen mit Gewinn verkaufen: das geht. Heute verkaufen - morgen zurückkaufen: no go :). Es sei denn der Goldpreis ist nach dem Verkauf extrem abgeschmiert.


    Oder sie behaupten, das Geld sei Schwarzgeld. Dann muss man die Verkaufsquittungen und die KAufquittungen aus den 70ern noch haben, um das zumindest soweit zu entkräften, daß evtl. behauptete Straftaten bereits verjährt seien. Denn der Bürger ist beweis- und darlegungspflichtig.


    GENAU WEGEN SOLCHER TRICKS BEI DER ABZOCKE AUCH EHRLICHER STEUERBÜRGER DURCH DEN STAAT HEBE ICH GRUNDSÄTZLICH ALLE KONTOAUSZÜGE UND BEDEUTENDEN KAUFBELEGE - GUT VERSTECKT VERSTEHT SICH - AUF. DAMIT DIESE NICHT BESCHLAGNAHMT WERDEN KÖNNEN UND DANN "VERLOREN" GEHEN. SOVIEL ZUM THEMA RECHTSSTAAT.


    Wer hat denn (ausser mir) noch alle seine Kaufbelege von bis vor 20 Jahren.


    wie bereits angeführt: ich betrachte physisches Edelmetall als strategische Investition. Wenn ich verkaufe, dann entweder aus purer Not oder aber weil ich für mein Silber aus heutiger Sicht geradezu märchenhaft anmutende Gegenwerte erhalte. Und im letztgenannten Fall zahle ich gerne STEUERN (ein Privileg, das viele nur-Papierbesitzer gerade dann vielleicht auch gerne ausüben würden). Im ersten Fall dürfte ich (Not) am Existenzminimum vegetieren, das lt. Verfassungsgericht steuerfrei bleiben muss. Einem "nackten Mann" kann man zudem nichts mehr wegnehmen. Ausgegeben ist ausgegeben.


    Überhaupt glaube ich, daß eine so eingeführte pauschale Vermögensbesteuerung bei Veräußerung möglicher Weise verfassungswidrig sein könnte. Da werden sich in den nächsten Jahren Gerichte ausgiebig mit beschäftigen dürfen.


    Also vorsichtshalber immer schön Einspruch gegen die Veräußerungssteuer einlegen. Es könnte sich lohnen.

    wef: dem strategischen Edelmetallkäufer gehen Änderungen beim Steuerrecht am Hintern vorbei. Wenn man für 5 kg Silber einen Mittelklassewagen oder gar eine Eigentumswohnung bekommt und dafür weitere 5 kg zur Begleichung des Veräußerungsgewinnes verkaufen muss, also dann kann man wirklich nicht meckern. Vorausgesetzt, man hat billig genug eingekauft.


    Würde ich bei einem Kurs von etwa 350 EUR das Klio Ende 2007 meine zuletzt erworbenen Bestände umschichten, dann müsste ich allein an Umsatzsteuer und Handelsspanne nahezu meinen damaligen Kaufpreis nochmal mitbringen. Da wäre ich doch mit dem Klammersack gepudert, wenn ich solch einen Schwachsin machen würde. Eine Alternative dazu wäre ein Verkauf als Privatmann über Ebay.

    Für rein profitorientierte Papierinvestoren hingegen können Glattstellungen porfitabler Positionen durchaus sinnvoll und gewinnoptimierend sein. Nur Vorsicht: was wäre wenn das in 2007 verabschiedete Gesetz rückwirkend ab dem 01.01.2007 gelten würde?

    Zitat

    Original von uzf
    ....Der Punkt ist,dass man hier suggeriert bekommt,dass alles wertlos in ferner Zeit sein wird(Fiat Money) .....


    suggeriert ist wirklich gut.


    Die Geschichte ist voll von Geldverschlechterung und Inflationierung von Geldmengen.


    Warum sollte es diesmal anders sein.


    Daher auch meine These:


    Menschen nehmen Geldentwertung, solange sie um oder unter 5 v.h. per Anno liegt, nicht wahr.


    Als ich 6 Jahre alt war (1970) kostete eine Kugel Eis etwa 20 Pfennige (etwa 10 Cent). Heute 60 Cent (etwa 1,20 DM). Das sagt eigentlich alles.


    Benzin gabs noch in den 90ern für unter 80 Pfennig den Liter.

    Zitat

    Original von philanthrop
    auch auf die Gefahr hin, gleich bei meinem ersten Post zerissen zu werden, möchte Ich doch mal fragen ob es auch im eigenen "Lager" der Goldfreunde (zu denen Ich auch schon eine weile zähle) Bedenken bestehen, in anbetracht der Goldpreisentwicklung ? waren die 750 der Zenit ? Sicher, alles spricht eigentlich für den Norden wenn man sich die Sache nüchtern betrachtet, aber "heutzutage" ist doch alles möglich :D
    Was gibt euch die Sicherheit weiter im Gold zu schwimmen und auch weiter Gold zu kaufen ?
    Ich frage, da Ich persönlich gerade etwas ins schwanken gerate.
    Mit besten Grüßen
    Phil


    Eben weil viel mehr möglich ist, als man sich vorstellen kann, wäre es zutiefst töricht, sein Vermögen auf Geldwertanlagen (Sparguthaben, Lebensversicherungen, Anleihen) oder Aktien aufzuteilen. Hinter alledem stecken Schuldner, oder Firmen die ausfallen / pleite gehen können. Bargeld (Banknoten) kann im Extremfall von einem Tag auf den anderen für ungültig, d.h. wertlos erklärt werden. Immobilien sind illiquide und immobil. Sie können willkürlich besteuert und/oder enteignet werden. Sie haben nur solange Wert, wie man selbst drinn wohnt oder die Möglichkeit der Vermietung besteht (Ertragswert). Kunst / Antikes ist nur in Boomzeiten gut bewertet. In extremsituationen nähern sich diese Dinge dramatisch ihrem Materialwert.


    Zum Glück gibt es das Edelmetall GOLD, das in Extremsituationen das einzige, verlässlich allgemein anerkannte Tausch- und Zahlungsmittel ist. Es ist international anerkannt, beliebig teilbar, schuldnerfrei, selten, unverderbbar und liquide. Es benötigt sehr wenig Raum und ermöglicht es so hohe Werte bei geringem Platzbedarf aufzubewahren und ggf. verbergen zu können. Es kann von keiner Regierung der Welt wirksam für wertlos erklärt werden und repräsentiert so Unabhängigkeit und wirtschaftliche Freiheit in ihrer reinsten Form. Und wenn selbst Gold nicht mehr angenommen werden sollte, dann sind alle anderen üblichen Vermögensanlagen schon lange wertlos.

    Lt. Auskunft des "Kompetenzzentrums" ist gestern die physische Nachfrage nach Gold - zumindest hier in Deutschland - sprunghaft angestiegen. Und zwar erst, als der Goldpreis in NY intradaymäßig regelrecht "abgeschmiert" ist.


    Gewisse Mechanismen lassen sich eben nicht außer Kraft setzen.


    Weswegen ich vermute, daß es mit dem Einsetzen starker, physischer Nachfrage an vielen Orten dieser Welt ähnlich geschehen wird.


    Und mit weiter fallenden Preisen eine stetig steigende Nachfrage einhergehen wird, sollte es zu weiter fallenden Preisen kommen.

    Zitat

    Original von Edel Man
    ....Da die USA nicht das Rentensystem wie wir hat, legen die Bürger traditionell Geld in Aktien als Alterversorgung an, zahllose Fonds kommen noch hinzu....


    ...Weil das nun so ist,sorgt das PPT (Plunge Protection Team) der FED ,wie nur möglich,mit enormen Eingriffen für relativ Stabilität auf dem Sektor....


    Grüsse


    Habe ich auch vormutet, als ich den letzten großen Crash, dem nach den 09.11.2001, verfolgte.


    Und genau an solchen "Spielchen" die zeitweise die Kräfte der freien Märkte und damit für Volkswirtschaften lebensnotwendige Selbstheilungsprozesse außer Kraft setzen, gehen ganze Volkswirtschaften zu Grunde.


    Durch künstlich festzementierte Aktienkurse großer Firmen wird denen ein ungemeiner Wettbewerbsvorteil (Finanzierung) verschafft. Das behindert den freien Wettbewerb und sorgt so dafür, daß es zu Überkapazitäten, Dumping usw, erst kommen kann.


    Die Spätfolgen werden wir in den nächsten Jahren geniessen können: Massenarmut.

    Barren sind Valuten. Legt der dem Käufer unbekannte Verkäufer beim Verkauf den Ausweis auf den Tisch, dann kann jeder rechtmäßig ankaufen. Es sei denn, er weis, dass es sich um Diebesgut handelt.


    Ich habe zudem noch nie eine Verkaufsquittung einer Bank gesehen, auf der die Barrennummer notiert war.

    Zitat

    Original von Saccard
    Renditeerwartungen mit Sicht auf 3 Jahren.


    1. Anleihen. 8 jährige kaufen bei 5%, in 3 Jahren wird die Rendite bei ca. 1.5% liegen, bei 4% coupon enspricht das einer Kurssteigerung von 23%. Dazu kommen 3x 4%, insgesamt also 35%. Bei einem Euro/US$ Wechselkurs von 1.05 sind das 63% in Euro gerechnet. Pro Jahr 17.75%.....


    Na, wer ganz fest daran glaubt, daß sich Anleiheninvestoren mit nominalrenditen von 1,5 Prozent zufriedengeben werden....


    ...Und dann fällt auch noch der Euro auf 1,05 Dollar.....


    der soll den Schrott jetzt kaufen.


    Ja, und die Geldmenge M 3 wird auch noch schrumpfen :)


    das hat er noch vergessen.


    Was passiert, sobald Zinsen so extrem fallen?


    Menschen verkaufen ihre Bonds mit gewinn und kaufen andere Dinge dafür. Oder geben ihr Geld für den Konsum aus, weil eine Anlage dann nicht mehr lohnt.


    Und die Geldmengen, die explodieren.


    Wo wohl geht all das Geld hin?


    Frage: warum wurden die Zinsen bis vor kurzem leicht angehoben?

    Im übrigen mein eich noch folgendes:


    Einige Rohstoffe sind bereits gut gelaufen. Wenn nicht von der monetären Seite etwas schlimmes passiert, kommt es bei den Rohstofen, bei denen die Preise - auch spekulativ bedingt - zu stark gestiegen sind auch mal zu heftigen Korrekturen.


    Im Übrigen glaube ich nicht, daß man durch eine Entdeckung mal ebenso die Rohölreserven der USA um 50 v.H. vergrößern kann.


    Riesige Rohöllager in 8 km Tiefe - das hört sich alles sehr phantastisch (und schwer nachprüfbar) an.


    Zumal sich die USA faktisch im Krieg mit wen auch immer befinden.



    Ausschließen kann man das nie völlig sicher.


    Jedoch: warum machen immer die Spekulanten in NY am allerstärksten Kasse?


    Warum wird nicht ähnlich häufig und kräftig wie in NY während der Börsensitzungen in London oder Asien "KASSE" gemacht?

    Zitat

    Original von GOLD_Baron
    Irgendwann muss doch aber auch mal die FED ausgehustet haben!


    "ausgehustet" ist wirklich gut. Ich glaube folgendes: Die meisten Goldbucks unterschätzen ihre Gegner, die Zentralbanken, nur allzusehr. Und riskieren demzufolge viel zu viel.

    so einfach ist das. Alle Geldzähler bis etwa 740 sind schon raus, wenigstend die, die regelmäßig Kurse anschauen.


    Und die Zittrigen, die nicht beim ersten Preiseinbruch das Handtuch geworfen haben, die werden jetzt erneut getestet.


    Und ein paar Terminfuzzies kaufen nun ihre leerverkauften Unzen billiger zurück. Andere dürften wohl jetzt noch kräftigst shorten. In erwartung eines Bruches der 600er-Marke.


    Ach ja: das "Kompetenzteam" dürfte - schon wieder mal - ausgestoppt worden sein. Mit Minimalgewinn. Hätten besser bei 635 Kasse gemacht und wenigstens einmal halbwegs richtig Asche mitgenommen.