Beiträge von mesodor39

    wer genug Geld und Gold hat, kann sich sowas malen.


    Es kann auch eine Bärenfalle sein.


    In einem manipulierten Markt darf man auf sowas nicht allzuviel geben.


    Klar, daß heute in NY ein Abverkauf stattfinden wird.


    In der Hoffnung physische Abverkäufe von Investoren (Hedgefonds mit ETF-Anteilen) damit auszulösen


    Klar auch, daß Shorties nun daran verdienen möchten.

    Zitat

    Original von HIghtekki
    wo gibts denn noch eine bindung? die wurde 1999 aufgehoben. zumindest 'juristisch'


    Keine Währung der Welt ist heute noch an Gold oder andere Werte gebunden.


    Weder Giralgeld noch Banknoten stellen einen konkreten Zahlungsanspruch auf irgendetwas dar.


    Es handelt sich daher nicht mehr um Währungen (kommt vom Begriff: wahren, also etwas bewahren, nämlich den Wert der dafür erbrachten Leistungen).


    Es sind lediglich noch "offizielle Zahlungsmittel". Dennoch werden diese solange akzeptiert, wie die meisten Menschen das tun und kein spürbarer Überfluss davon existiert.


    Und hier genau liegen die Feinheiten:
    Der Überfluss an Geld in Form von auf Geld lautenden Zahlungsansprüchen ist schon lange vorhanden. Er ist aber nicht im alltäglichen Leben bemerkbar, wohl aber in vielen teilen der Welt bei den Immobilienpreisen. Und schon seit langem bei den Aktienkursen und bei Kunstgegenständen. Seit kurzem merken auch Edelmetallkäufer aufgrund steigender Preise, dass wohl mehr Geld als Edelmetall verfügbar ist. Erst dann, wenn zwecks Nachfrage nach Waren des täglichen Bedarfs und des längerfristigen Konsums mehr Geldforderungen liquidiert werden, als Waren vorhanden sind, kommt es auch zu spürbaren Verknappungen bei Waren und damit zu spürbaren und schmerzhaften Preissteigerungen und damit zu einem Vertrauensschwund in die Geldwertstabilität.


    Alle anderen Vermögensanlagen nehmen diesen Trend vorweg, teilweise lange Zeit bevor es kritisch wird. Kommt er dann bei den Ladenpreisen an, so ist der Ofen für alle Geldbesitzer erkennbar aus. Dann handeln alle nach dem Motto: Rette sich wer kann....


    Man stelle sich folgendes vor:


    zuerst wird weniger konsumiert, weil Privatschuldnern der Zins drückt.


    Immobilien, Aktien und Geldwertanlagen fallen teilweise, weil sich leichter Verkaufdruck bemerkbar macht.


    Die Zinsen steigen noch aufgrund von Teuerungen der Vergangenheit.


    erste Schuldner, die noch glauben, schnell aus der Nummer herauszukommen, verkaufen und retten ihren Hals.


    Durch den Verkaufsdruck fallen besonders Immobilien und Aktien, weswegen auch Nicht-Schuldner diese Werte nun verkaufen, um in Anleihen zu investieren.


    Ab einem gewissen Punkt wird der Verkaufsdruck so hoch, daß immer mehr und immer schneller Aktien und Immobilien verkauft werden, teilweise auf Druck von Gläubigern verkauft werden müssen.


    Die Deflationäre Phase erreicht ihren Höhepunkt. Zentralbanken monetarisieren Aktien (kaufen selber oder über Strohmänner auf oder senken den Zins soweit, daß von Banken aufgekauft wird).


    Zusätzliches Geld kommt in Umlauf.


    Bislang klappte dieses Spielchen immer, ohne daß die Verbraucherpreise anstiegen. Was aber, wenn große Schuldner ausfallen, deren Vermögenswerte nur noch zum Bruchteil veräußerbar sind oder diese bankrott gehen und deren Geld dann andere Nicht-Schuldner haben?

    Was passiert, wenn es bei produzierenden Betrieben zu massiven Bankrotten und damit zu massiven Angebotsausfällen kommt?


    Was passiert, wenn der Mittelstand platt ist, weil kaum einer mehr Aufträge vergibt?


    Das Geld ist dann aber da - jedoch plötzlich viel weniger Möglichkeiten, es los zu werden.

    Ich habe das Spielchen mal vor Jahren mit Douglas-Aktien gemacht:


    Meine Stücke habe ich mir ausliefern lassen und die Ertragsscheine mit der Steuergutschrift der damaligen "Großausschüttung" vor der Aufrufung an meinen Vater verkauft, der diese dann meinem Sohn geschenkt hatte.


    Natürlich konnt eich die Scheine sehr billig verkaufen, weil der Wert noch nicht absehbar war. Mach das mal mit einem Depot. Die Ausschüttung incl. Steuergutschrift hat dann mein Sohn kassiert - steuerfrei.


    Die Aktien habe ich behalten und später wieder ins Depot eingebicht und dann verkauft.


    Die Bezugsscheine für die anschließende Kapitalerhöhung hat meine Frau bekommen. So wurden nicht alte und neue Aktien "vermischt".


    Hat etewa 150 EUR gerkostet. Hat sich dennoch "gelohnt".


    Heute wären derlei Geschäfte in Deutschland aus steuerlichen Gründen unsinnig. Genau so unsinnig wie Aktienbesitz. Ab 2007 verschlechtern sich die Gewinnchancen wegen der dann geltenden Besteuerung auf Geldentwertung noch dramatischer, nachdem nun bereits Dividenden 1,5-fach besteuert werden.

    ist eine gute Idee, um darin strategisch investiert zu sein.


    Gold und Silber sind im Finanz- oder Fiatcrash die allererste Wahl. Weil schuldnerfrei.


    Und eine Anlage in russischen oder chinesischen Devisen ist wegen der dort fehlenden Rechtsstaatlichkeit und der in beiden Fällen fehlenden Kalkulierbarkeit der Politik (was beispielsweise wird nach Putin sein????) hochriskant. Kauft doch direkt argentinische oder mexikanische Pesos oder brasilianische Real. Ihr werdet schon sehen, was nach 5 oder 10 Jahren davon "übrig" ist. Wen das zu lange dauert, dem steht es frei, türkische Lira zu kaufen.


    Ich misstraue selbst dem Euro, weswegen ich meine Barreserve - so lange das noch geht - in Hartgeld (silbernen 10-EUR-Gedenkmünzen) aufbaue.


    Da weis ich, daß ich wegen des Gehaltes an Feinsilber (etwa 16 g das Stück) etwa 50 v.H. des Gegenwertes in jedem Falle bekommen werde.


    Ich fahre derzeit meine situationsbedingte Strategie, Liquidität in Form einer Barreserve aufzubauen unvermindert weiter. Nach einem Immobilienkauf zum Jahresanfang war meine Liquidität von etwa 15 Prozent des Gesamtvermögens auf Null Prozent gesunken. Momentan liege ich bei einem Prozent des Gesamtvermögens. Ich beabsichtige bis etwa drei Prozent in Cash zu halten. Bis ich diesen Wert erreicht habe, dürfte - ohne Sondereinflüsse - etwa ein Jahr vergehen. Ebensolange dürfte es dauern, bis meine langsam aber stetig im Aufbau befindliche Vorratskammer gut bestückt ist. Beides sind strategische Projekte und gehen daher - obgleich sie keine Rendite abwerfen - selbst noch so vielversprechenden Anlagen vor. Danach werde ich wohl beginnen Mittel für eine Ersatzinvestition (PKW) und die Ausbildung meiner Kids zurückzulegen. Die Kids werden wohl in 6 Jahren ihre Schulausbildung beendet haben und eine PKW-Investition dürfte wohl in etwa 12 bis 19 Jahren anstehen. Wie und worin ich diese Investitionen spare, das weis ich momentan noch nicht.



    Aktien und Edelmetalle kaufe ich derzeit nicht. Eine Bondsanlage kommt für mich ohnehin nicht in Betracht. Bei einem Rennen, bei dem wohl höchstens ein Prozent der Teilnehmer die Zielflagge sehen werden, reicht es mir voll und ganz aus, wenn ich es schaffe, dieser Gruppe anzugehören, was man natürlich im Vorhinein nicht sicher wissen kann.

    Zitat

    Original von Freigeist
    Über den wahren Grund, warum der Account geschlossen wurde kann nur spekuliert werden......


    Noch nicht mal dass. Bestenfalls kann man über die Gründe orakeln.


    Eine Spekulation ist dem Sinne des Wortes nach nur dann möglich, wenn Fakten bekannt sind, die gewisse Schlussfolgerungen zulassen oder zumindest wahrscheinlich erscheinen lassen.


    Nichts von dem liegt hier vor.


    volle Zustimmung.


    nur: Bei Rubin, Smaragd und Saphier ist alles noch komplexer als beim Diamant. Da muss man noch viel mehr von verstehen. Und auch da gilt: über 99 Prozent der angebotenen Steine haben KEINE Investmentqualität. Basta.


    Klartext: was die nicht physisch kaufen können, ohne den Preis kaputtzumachen kaufen die über diverse Strohmänner letztendlich als Papiersilber bzw. nicht dem ETF-Fonds zugewiesene, annonyme Silbermengen = Silberkonten hinzu. Insolvenzrisiken ihrer Geschäftspartner inklusive.


    Damit dürfte wohl jedem klar sein, daß der ETF ein Papiertieger mit vielleicht ein paar Prozent physischem Silbergehalt ist.


    Es wird also - auch hier - ob absichtlich oder aus Fahrlässigkeit - ein Silberberg vorgegaukelt, der so wohl nicht existent ist. Ganz analog zur Praxis der Notenbanken Bestand und Forderungen an GOLD in einer Position zu bilanzieren, unterscheidet auch der ETF bei seinen Bestandsangaben nicht zwischen physischen Beständen und Guthaben bei Banken / Fondsgesellschaften oder Lieferansprüchen.

    Womit der Anfangsverdacht begründet ist, daß besagter ETF ein Instrument der Silberpreisdrückung darstellt: Dem Anteilsscheinbesitzer wurde - wie und von wen auch immer - ein gewisser Prozentsatz an Silber verkauft, das garnicht existent ist.


    Dieser "gewisse" Prozentsatz kann sehr niedrig liegen, aber er kann auch sehr hoch liegen. Das kann so weit gehen, daß praktisch gar kein nennenswerter Anteil an physischem Metall im Eigentum des Fonds vorhanden ist. Und der Anteilsscheininhaber im Insolvenzfall, der bei, d.h. als Ursache einer Silberpreisexplosion entstehen kann, praktisch leer ausgeht.

    Es wäre schon starker Tobak, wenn ein ETF-Manager nicht wüsste, wieviel Edelmetall er physisch lagert. Ein Stück aus dem Tollhause.


    Und ich glaube nicht, daß ein seriöser ETF-Manager Silberkonten bei Banken unterhält oder sich an Fonds, die physisches Silber Lagern oder Silber als Anlagegegenstand haben beteiligen wird.


    Ein seriöser ETF-Manager, der lagert das Silber seiner Fondsgesellschaft unmittelbar ein, d.h. ohne andere dazwischen. Nur so ist ein optimaler Schutz vor Untreue, Betrug, Unterschlagung und Insolvenz gegeben. Alles andere wäre fahrlässig und würde - bei Fonds mit Rating - eine Verschlechterung des Ratings nach sich ziehen. Und sollte er Futures wählen, um seinen Bestand kurz- und mittelfristig aufzustocken, so dürfte er sich die gekauften Silbermengen ausliefern lassen.

    Sehr gute Frage.


    Eigentlich müsste Herr Butler wissen, ob der ETF nun physisch oder über Futures investiert ist.


    In seinem Interview spricht Ted Butler aber auch von einer von ihm vermuteten physischen Unterdeckung des ETF von mehreren Milionen Unzen.

    schwer zu bewerten und relativ illiquide:


    Ungeschliffene Diamanten werden nicht an Rohstoffbörsen gehandelt. So kann man es im Ausgangsposting nachlesen.


    Und: Der Schliff und damit die Bewertung ist der Mode unterworfen.


    Es gibt zudem Gerichtsurteile, aus denen aus diesen und ähnlichen Gründen hervorgeht, daß Diamanten als Kapitalanlage ungeeignet seien. Personen, die Anlegern solche als Kapitalanlage mit hohen Renditeerwartungen verkauften wurden von ordentlichen Gerichten teilweise wegen Betruges abgeurteilt.


    Jeder, der sich auch nur ein wenig mit Edelsteinen beschäftigt hat, der weis um die Handelsspannen und Bewerungsprobleme (Schliff, Klarheit, Farbe, Einschlüsse usw.)


    Und machen wir uns blos nichts vor:
    Steine, die für Normal- und auch noch Besserverdiener (z.B. Chefärzte, Unternehmer, Manager mit vielleicht 200.000 Jahreseinkommen) erschwinglich sind, also Diamanten im Wert von vielleicht bis 50.000 EUR das Stück sind oftmals Massenware.


    Da gibts Unmengen von. Sowohl geschliffene, als auch ungeschliffene.


    In Extremsituationen werden solche Diamanten sehr sehr billig werden.


    Interessant sind allein Steine, die wirklich groß und von erlesenster Qualität sind. Die behalten immer einen sehr sehr hohen Wert.


    Hinzu Kommt: Die Unterscheidung zwischen echt und falsch ist dem Nicht-Fachmann unmöglich.


    Und: liest man sich den Artikel genau durch, dann sind Diamanten derzeit nur aufgrund des Wachstums der Weltwirtschaft gefragt (=erster Luxusbedarf in Ländern wie China, Indien usw.). Und dieses dafür ursächlich Wachstum ist derzeit durch
    - aufkommende Geldentwertung
    - steigende Rohölpreise
    - ausufernde Verschuldung privater und staatlicher Stellen
    - sehr große Handelsbilanzdefizite und -überschüsse
    - einem überbewerteten Dollar
    - einem gedrückten Yuan
    gefährdet bzw. erst ermöglicht worden.


    Und die Party dürfte bald vorbei sein.

    Steht das Barrel Öl bei 10 Dollar oder die Goldunze bei 200, dann kann das zwei Dinge bedeuten:


    (1) eine Währungsreform in den USA
    (2) ein deflationärer Mega-Crash


    Szenario (2) dürfte aber nicht von langer Dauer sein sondern in eine Hyperinflation münden. Ben-Helikopter wird einen deflationären Suopergau in Dollar zu verhindern wissen. Ob er auch den deflationären Crash in GOLD abwenden kann?

    Daß jemand erfolgreich ist, bedeutet nicht, daß er immer Recht hat. Er hat im Vergleich zu anderen nur viel mehr richtig als falsch gemacht.


    Es ist zudem völlig schwachsinnig alles bis aufs allerletzte zu diversifizieren und so ein riesiges Chaos anzurichten.


    Kaufrausch hat Recht, was die Anzahl intensiv verfolgbarer Aktien angeht. Jedoch: Diversifikation bedeutet nicht viele Aktien unterschiedlicher Branchen. Diversifikation ist beispielsweise:


    etwas (physisches) Edelmetall
    etwas Immobilienbesitz
    etwas Aktienbesitz
    etwas Cash
    etwas sonstige Geldwertanlagen (Forderungen an Dritte, z.B. Bonds)


    Dabei sollte man keine Bonds der Aktiengesellschaften besitzen, deren Aktien man hält. Ebenso keine Bonds des Staates, der einem später die Rente zahlt oder Bonds der Bank, bei de rman seine Sichteinlagen hat.


    Die Kunst dabei ist, die Übersichtlichkeit zu wahren und den Überblick zu behalten.


    Innerhalb der Aktienfraktion kann man dann Einzelwerte kaufen (wenn man den Wert kennt) oder Fonds (z.B. solche mit Goldaktien darin, wenn man sich da nicht auskennt)


    Es bringt aber nichts, sich beispielsweise einen Telekom-Fonds, eine dt. Telekom, eine Vodafone, eineFrance Telekom und eine Mobilcom ins Depot zu legen und dann noch einen Telekom-Zulieferer dazu.


    Dann lieber einen "Rundumschlag" etwa in folgender Art: : 1 x RWE, 1 x Holcim, 1 x LVMH, 1 x BMW, 1 x Roche, 1 x Unilever und 1 x Microsoft (Die Firmennamen stehen für die Branchen und sind rein willkürlich gewählt und daher KEINE Anlageempfehlung).


    Genau so unsinnig wäre es, sich 2 Stück 1-kg-Barren Gold und einen 1.000-Unzen-Barren Silber hinzulegen. Hier macht die Stückelung die "Musik". Ein Teil der Metallmenge sollte aus kleinen Einheiten bestehen. Krügers gehören genau so mit dazu wie Dukaten und Zehntelunzen (gibts oftmals auf Münzenbörsen nahe dem Spotpteis) und Silberunzen.
    Alte Silber 5-er in kleinen Mengen sind auch nicht schlecht. Auch die sind billig, d.h. um die 2,60 EUR das Stück (bzw. mit kleinen Aufschlägen) beschaffbar.


    Wenn ich mir Bargeld bei Seite lege, dann doch auch keiner 500er und 200er, sondern ehr 50er, 20er und vielleicht 100er.

    ein absolutes Unding, Deutsche Soldaten und deutsche Menschenleben für ein Land zu opfern, dessen Regierung und dessen Bevölkerung teilweise garnicht will, daß man ihnen hilft.


    Auch Soldatenleben von Menschen anderer Nationen sind zu schade um einer von vorne herein durchschaubaren politischen Intrige der Hisbolla und der terroristisch beeinflussten / dominierten (?) Libanon-Regierung geopfert zu werden.


    Die deutschen Soldaten werden nur deswegen gerufen, weil man es von der Regierung auf internationaler Ebene erwartet. Und unsere Regierung ist bereit, dorthin deutsche Menschen zu entsenden.


    Es ist ein Skandal, wie in Berlin geplant wird, dort mit Menschenleben deutscher Staatsbürger zu spielen.


    Und zwar ohne daß auch nur ansatzweise erkennbar ist, daß diese Mission erfolgreich sein könnte.


    Wenn man "geholfen" werden will, braucht man nicht tagelang darüber "nachzudenken" oder sich tagelang " dazu "durchzuringen" ein Hilfeangebot anzunehmen. Meine Meinung.


    Alles andere ist Taktieren. Und den Weg des kleinsten Übels wählen.


    Ein Firmenboss, der derart leichtfertig das Leben seiner Mitarbeiter bereit ist zu gefährden, würde sich im Todesfall eines der Mitarbeiter der fahrlässigen Tötung oder gar des Todschlages schuldig machen.


    Und in Berlin weis man genau, was im Libanon gespielt wird. Und dennoch ist man nicht bereit, den Einsatz abzublasen, beispielsweise mit der Begründung, daß die libanesische Regierung nicht glaubwürdig versichert, Hilfe zu wollen. Es ist feige und auf aller unterster Stufe, was man dort macht!.

    danineu: ich sehe das ähnlich:


    (1) keine Leistung ohne Gegenleistung
    das sollte der Regelfall sein


    Um Missverständnissen vorzubeugen:
    Ein Versprechen ist KEINE Gegenleistung.


    (2) wenn Hilfe notwendig ist, so sollte man versuchen möglichst viel davon als Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Wozu auch Bildung und Ausbildung von Menschen gehören.


    Und Punkt (1) sollte man vor allem in finanziellen Dingen versuchen umzusetzen, also nach Möglichkeit niemanden sein Geld aufgrund eines wie auch immer gearteten Rückzahlungsversprechens (z.B. Zertifikate oder AS-"Sparpläne") anvertrauen sondern: nach Möglichkeit selbst etwas sinnvolles damit tun, z.B. etwas davon kaufen, das man selber besitzen und ggf. für sich nutzen kann.

    Im Text steht das wesentliche drin:


    Zitat:
    Diese ganze vertrackte Schuldenmaschinerie funktioniert wunderbar, solange die Häuserpreise steigen. Fallen sie, bricht alles mit großem Getöse zusammen......
    .....Es ist völlig unabsehbar, welche weiteren Auswirkungen diese Kombination von weltweiten realwirtschaftlichen und finanziellen Zusammenbrüchen angesichts der heutigen Ansammlung von Schulden und spekulativen Finanzkontrakten haben wird.


    Ich halte diese beiden Aussagen für zutreffend.


    Auf ein Gefasel der Politik oder anderer interessierter Kreise von einer weichen Landung gebe ich nichts. Alles Lüge und Propaganda.

    Zitat

    Original von Minos
    ....Wenn ich das Szenario jemandem erzählen würde, der würde mich für einen absoluten Spinner halten. "Jetzt ist er endgültig duchgeknallt!".......


    Ja, so wird das sein. Stelle mir gerade die Reaktion der Menschen 1980 vor, denen man erzählt hätte, daß in 8 Jahren die Mauer fällt, und der Terroristenanwalt Schilly irgendwann Innenminister werden wird. Die wäre ähnlich gewesen.


    Oder: wer hätte 1984 geglaubt, daß in naher Zukunft ein Atomkraftwerk hochgehen würde? Der, der das prophezeit hätte, den hätte man auch für verrückt gehalten.




    Wenn jemand (Buffet) meint, Diversifikation sei nur etwas für Dummköpfe, so setze ich dem entgegen, daß nur Narren ihrer Sache völlig sicher sind.



    Im übrigen muß ich PatroneLupo recht geben: In Anbetracht dessen, was GELD (gemeint ist Fiat-Money in seiner derzeitigen Form) darstellt, wäre es unklug, Gold in Geld zu tauschen, sofern man dieses Geld nicht direkt wieder für etwas anderes hergeben will. Sprich: sich etwas für den Erlös kauft oder ihn verjubelt.

    Und demzufolge hat der Hersteller, sollte sich das Kind dabei verletzen, Schadensersatz in Miliardenhöhe zu zahlen. Und wird demzufolge von US-Anwälten kaputtgeklagt.


    Schöne, neue, kranke Welt :D:D:D


    Und was beweist uns das?


    Man kann jede Argumentation ad absurdum führen. Natürlich liegt es im Interesse der Geldbetrüger verlauten zu lassen, daß Spekulation die Wurzel allen Übels sei.


    Das tun sie derart geschickt und nachhaltig, daß sich derlei Gedanken fest in den Köpfen vieler Menschen verankert haben.


    Wodurch eine Spekulation aber erst ermöglicht wird und welche Rahmenbedingungen vorhanden sein müssen, damit eine Spekulation erfolgversprechend ist, darüber sollte man erst mal nachdenken.


    Und dann findet man auch die Verursacher und die Schuldigen.


    Und ohne Überliquidität und Geldüberschuss = unbeschäftigte, unverdiente Geldmengen KEIN Spekulationsbedarf.


    Spekulation ist - ganz primitiv formuliert - heute im wesentlichen folgendes: heute schnell etwas kaufen, damit man es für mehr verkaufen kann, wenn mehr Geld und somit noch mehr Geldanlagebedarf da ist. Bei 9 Prozent jährlicher Geldmengensteigerung aber weniger als 4 Prozent Euro-Zinsniveau (Diskontsatz), ist da eine Differenz von 5 Prozent, die lockt - vorausgesetzt man hat keine Geldkosten, d.h. vorausgesetzt man setzt geliehenes Geld ein, von dessen Inflationierung (Geldmengenwachstum) man mehr profitiert, als es schadet (Zinssatz).


    Natürlich kann und wird diese Rechnung in ihrer Gesamtsumme für auf Geld lautende Forderungen (Geldwertanlagen) nicht aufgehen können.


    Weswegen es ratsam ist, möglichst viele Menschen an das System zu binden um so dessen Untergang hinauszuzögern. Die Überliquidität darf nicht ausgegeben, sondern muss angelegt werden, also im virtuellen Geldkreislauf verbleiben, weil sie ansonsten hohe Preissteigerungen und damit Zweifel in die Geldwertstabilität und so Panik und letztendlich Hyperinflation auslösen würde. Daher auch die steuerlich geförderte AS-Abzocke und Sparquoten von um die 10 v.H. per Anno im durchschnittlichen, internationalen MAßstab (ohne vielleicht USA).


    Ich stelle mir gerade vor, jeder Unternehmensboss würde seinen Mitarbeitern jährlich 3 v.H. des Firmenumsatzes mehr schulden.....


    Wer würde dem noch vertrauen?


    Nun nennen wir den Unternehmensboss "Staat" und die Mitarbeiter "Bürger".


    Und dann läufts.....


    Ich sag ja: die Menschen nehmen die Inflation nicht wahr. Sie vergessen dafür viel zu schnell.

    Hurra! der Aufschwung ist da!!!!!


    ...hört man überall in Deutschlands Medien. Toll, nicht?.


    Und nun das (ex RP v. 05.09.2006):


    Krefelder Handwerker drohen mit Ausstieg aus der Ausbildung


    110 Krefelder Handwerksbetriebe schreiben dem Ministerpräsidenten unter anderem:



    ....Es besteht die hohe Wahrscheinlichkeit dass viele Betriebe keine ausbildungsplätze mehr zur Verfügung stellen könnensowie Fachpersonal freisetzen müssen.....


    Wir haben Angst, daß die wirtschaftliche Situation der Betriebe eskaliert.


    Weiter auf Seite B 1 steht dann:

    .....doch die Auftragslage sei so knapp, dass viele Betriebe nur Arbeit für wenige Tage in voraus hätten....


    Ein Sachverhalt, den ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Es gibt Tage, an denen ruft hier kein Kunde mehr an. Es ist geradezu gespenstisch. Noch vor 10 Jahren hatten wir mehrere Kundenanfragen täglich. Auch das Auftragspolster reicht - sofern vorhanden und nicht kurzgearbeitet wird, meistens nur noch wenige Tage.


    Und der "Präsident" der Handwerkskammer Düsseldorf, Wolfgang Schulhoff, meint dazu:

    Egal, wie berechtigt das Anleigen der Unternehmen sein mag, wir dürfen das Problem nicht auf dem Rücken der jungen Schulabgänger austragen


    pers. Anmerkungen:


    (1) gut gebrüllt, Herr Präsident!
    (2) kennt er nicht die Lage "seiner" Firmen, daß er nicht
    beurteilen kann, ob deren Anliegen berechtigt ist ?
    (3) Wessen Interessen vertritt er eigentlich?


    Als Straßenbauer kann ich meinen Krefelder Kollegen von der Elektro- und Heizungsinnung nur sagen:


    Euer Anliegen ist berechtigt.


    Natürlich könnt ihr nicht ausbilden, wenn ihr Fachpersonal entlassen müsst. Es ist eine betriebliche Notwendigkeit und Selbstverständlichkeit daß der Fachpersonalstamm unbedingt erhalten werden muss und selbst Investitionen Ausbildungsplätzen vorgehen müssen, denn alles andere wäre existenzgefährdend. Lasst euch nichts anderes einreden. Ihr selbst kennt eure Zahlen und Kosten besser, als jeder BONZE.


    Dem Präsidenten der Düsseldorfer Handwerkskammer, Herrn Wolfgang Schulhoff gebe ich folgendes mit auf dem Weg:


    Wenn Sie weder die Nöte ihrer Betriebe, noch deren Aliegen richtig einzuordnen zu verstehen und zudem wohl ehr die gegen die Menschen und auch gegen die Handwerker gerichteten die Interessen der Politiker dieses Landes vertreten, dann seien Sie doch auch Manns genug, das zuzugeben, von ihrem Präsidentenamt zurückzutreten und in die Politik zu gehen.


    Solche Leute wie Sie braucht kein Handwerkerbetrieb mit durchzufüttern.


    Sie verfolgen / vertreten doch offenbar ohnehin nicht deren Interessen.



    wef: Schön wie Du dich als Edelmetall-Terminmatktspekulant plötzlich um das Allgemeinwohl sorgst. Wirklich rührend.


    Ich sage Dir mal drei Dinge, die wirklich im Interesse des Allgemeinwohles sind:


    - wertstabiles Geld
    - ausgeglichene Staatshaushalte
    - verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen


    Und ich sage Dir auch, daß es bei derartigen Rahmenbedingungen ein geringes, stetiges und verlässliches Wachstum der Weltwirtaschaft gibt.


    Was es dann nicht oder kaum mehr gibt, das sind: Luftgeschäfte, eine parasitäre Finanzindustrie, überbordende Liquidität und damit verbundene Spekulationsexzesse.


    Übrigens wirst du mit bestimmt zustimmen, daß auch


    - ein überhitzter Immobilienmarkt
    - überbewertete Wertpapierbörsen
    - Geldmengen, denen ungenügend gesicherte Realwerte
    gegenüberstehen
    - Konsum auf Kredit
    - Kreditaufnahme durch den Staat


    genau so wenig im Interesse eines jeden Bürgers sein können, wie der schnelle Zock mit Papierwerten.


    Setzt man den Konsumenten mit dem Bürger gleich, so hast du in einem Recht:
    Zitat:
     Im Endeffekt zahlt nämlich der Konsument die Zeche.


    Aber daran sind nicht die Spekulanten schuld, sondern die, die jedem Furtz der daherkommt Kredite gewähren, die aus dem "Nichts" hervorgezaubert worden sind.


    Und diejenigen, die sich wählen lassen mit Versprechungen und dabei verschweigen, wer für deren Wohltaten in wirklichkeit aufkommt: Du, ich und jeder andere, der irgendwie schafft und arbeitet.


    Ganz besonders perfide wird es dann, wenn das alle sso verschleiert wird, daß man erst lange Zeit später die Zeche zahlen muss.


    Und nun beantworte mir bitte folgende Fragen:


    Kann man Bürgern, die diesen sich anbahnenden Volksbetrug erkennen es verübeln, wenn sie versuchen die Gegenleistung für das, was sie geschaffen haben, vor einer Vernichtung durch Entwertung zu schützen?


    Haben wir nun ein grundgesetzlich verankertes Recht auf Eigentum oder nicht?


    PS: im Übrigen liegst Du - wie so oft - völlig falsch mit deiner These, daß "anders als an der Aktienbörse sich bei Rohstoffen kein Privatmann raushalten kann":
    Egal, ob Du Aktien kaufst oder nicht, bist Du dennoch den Folgen einer zu hohen Aktienbewertung ausgesetzt: Es ist dann für Unternehmen zu einfach, sich Kapital zu beschaffen. Es wird sich dann weniger um das Tagesgeschäft, als vielmehr um Übernahmen und Produktionsverlagerungen gekümmert. Typen wie Ron Sommer, Schrempp, aber auch solche wie die Haffa-Brüder oder die Flowtex-Bosse oder ein Baulöwe Schneider werden dann durch sprudelnde Geldquellen hochgespühlt. Je mehr Kapital investiert wird, desto mehr Erträge müssen erwirtschaftet werden. Um so härter und ruhinöser wird dann der Wettbewerb. Es kommt zu Dumping, Betrug und Korruption, weil jeder versucht, dem Druck auszuweichen und besser sein muss, als der andere, weil er sonst ja verdrängt oder aufgekauft wird. Das Ende vom Lied: Rezession, Massenarbeitslosigkeit, Verlust der Industriellen Basis in hoch entwickelten Ländern, Plagiatismus a´la China und irgendwann demnächst ein gewaltiger Finanzcrash mit Massenpleiten und Massenarmut und -elend. Wenn Du dann deinen Job los bist, hat es dir auch nichts genutzt, sich "rausgehalten" zu haben.