Beiträge von mesodor39

    angeblich direkt einer Original-Rolle entnommen und völlig unbehandelt.


    Jeder erfahrene Münzensammler weis, daß unbehandelte, alte Münzen einen weichen, matten Glanz aufweisen und nicht einen solch harten Glanz, wie ihn meist frisch getauchte Münzen haben.


    Und: bei völlig unbehandelten Stücken würde man die transport- und verpackungsbedingten Merkmale der scheinbar bankfrisch bis fast bankfrisch erhaltenen Stücke so deutlich nicht erkennen können.

    Und kommts drauf an, ist die Bank vielleicht geschlossen. Seihe Argentinien.


    Warum so umständlich und solche Risiken eingehen?.


    Mein Junior (10) hat heute mal wieder einen Teil seiner Einnahmen in einen niederländischen Dukaten umgesetzt. Auf einer Münzenbörse. Ca. 3,40 g Feingold (Rauhgewicht ca. 3,49 g) für 57,50 EUR. Das ist verdammt nah am Spottmarktpreis. Dafür braucht man kein Sparkonto.


    Leute: macht selbst "euer" Ding. Dann besitzt ihr das, was ihr sonst nur glaubt zu haben.


    Armut, die beginnt im Kopf!.

    Zitat

    Original von HIghtekki
    die frage ist eigentlich wie es rechtlich aussieht. d.h. bin ich eigentümer des silbers oder was es auch ist? wenn ja müsste es eigentlich illegal sein, dass wenn etwas physisch vorhanden ist, dieses dann verliehen wird. oder irre ich da? ich muss doch sicher zustimmen wenn jemand mein eigentum verleiht...aber das ist sicher im kleingedruckten geregelt.


    SICHER IST DAS IRGENDWO AUF DEN ÜBER 60 SEITEN KLEINGEDRUCKTEM GEREGELT.


    Sicher steht auch irgendwo, das das "Kleingedruckte" einseitig geändert werden kann und das die "Depotbank" oder die depot führende Stelle gewechselt werden kann.


    Mißbrauch ist somit Tür und Tor geöffnet.


    Im Zweifelsfall kann man dann in den USA oder sonstwo im Ausland eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung verklagen. Stichwort: Grundbesitz-Invest: kurz bevor der für ein paar Wochen geschlossen wurde, wurde noch schnell die "Depotbank" gewechselt. Die war damals (weis nicht, ob sie es noch ist) eine mir nichts sagende amerikanische Firma. Vorher war es die Deutsche Bank.


    Alles klar?


    "Kleingedrucktes" = wers aufmerksam liest und versteht, der nicht kauft :D:D:D

    habe ich keine, sieht man einmal von den beiden von mir geposteten Ebay-Aktionen mit 1-kg-Umicore-Silberbarren ab: einer von denen sieht aus, als ob er im Bereich der Seriennummer aufgebohrt und wieder verschlossen worden ist.


    Somit sehe ich einen ersten Anscheinsbeweis dafür, daß Misantrops diesbezügliches Posting durchaus einen ernst zu nehmenden Hintergrund haben könnte.


    Für eine nahe, zukünftige Systemkrise und eine irreversible Staatszersetzung sprechen noch viele andere Mosaiksteinchen wie beispielsweise:


    - geplatzte Nickel-Futures an der Londoner Metallbörse
    - Gold- und Silberpreismanipulationen auf jeder Ebene, seien es physische Verkäufe beim Gold oder auch ETF-Papiercharaden beim Silber
    - weitgehender Wegfall der Strafverfolgung bei Delikten wie Betrug und Bedrohung in Deutschland.
    - Zusammenbruch der "Ordnungsverwaltung": in etwa 3/4 der Fälle, bei denen ich 2005/2006 wegen geringfügiger Geschwindigkeitsübertretung geblitzt wurde gabs kein Ticket. Früher gabs immer Tickets.
    - wo man hinschaut nur noch Schwarzarbeit. Auch tagsüber und draußen (Baugewerbe) (bilde ich mir zumindest ein, wenn ich gewisse "Gstalten" sehe und das, was die "fabrizieren").
    - Kontenschnüffelei für jedermann, der im öffentlichen Dienst beschäftigt ist
    - der Vorschlag eines nicht so "geistreichen" Ministers: Hartzer als "Sicherheitspersonal"
    - Transferierung von Daten deutscher Auslandsüberweisungen in die USA
    - Änderungen bei den Berechnungen der Teuerung ähnlich wie in den USA
    - überbordende, unumkehrbare trends zu immer stärker beschleunigter Staatsverschuldung und das nahezu weltweit.


    Da passt es doch gut, wenn für viele industrielle Zewcke benötigtes und zum Teil unentbehrliches Silber in Barrenform "markiert" wird.


    Man denke nur an die teils langen Lieferzeiten, die mit viel zu geringen Umformkapazitäten begründet wurden.......


    last not least: der angebliche Aufschwung in Deutschland. Wo ist er?


    Antwort (frei nach Gerhard Schröder):

    Es gibt ihn nicht.

    PS: wo wohl wäre der Silberpreis, wenn zusätzlich 100 Milionen Unzen physisch vom Markt genommen worden wären?


    Wir wissen es nicht.


    Billiger als momentan wäre Silber dann auf keinen Fall.


    Leute, wie beispielsweise T-trinker sind die Opfer derlei Machenschaften und (teils sicher nicht absichtlich) verbreiteten Irrtümern durch schlampig, schlecht oder garnicht recherschierte Presseartikel.


    Der hat kürzlich mehr als eine Tonne Papiersilber durch genau derlei Machenschaften verloren (meine Meinung).


    Ich hatte - noch 2001/2002 Beteuerungen eines gewissen Herrn Roland Flach, Vorstandsvorsitzenden der WCM AG geglaubt, daß je Aktie seines Unternehmens etwa 13 EUR Netto-Vermögenswerte vorhanden seien. Hat mir etwa 70.000 EUR gekostet.


    Ich habe mein Lehrgeld gezahlt und hoffentlich auch meine Lehren aus solchen und anderen Dingen gezogen.


    Anderen steht es frei, an solchen Erfahrungen zu partizipieren - ohne bekannte Fehler zu wiederholen. Falsch zu machen gibts auch selbst dann noch eine Menge :)


    Aber Menschen nehmen noch viel mehr als Inflation nicht wahr, beispielsweise:


    - gechippte Barren
    - nicht physisch hinterlegte Edelmetalzertifikate
    - und zuletzt: nicht physisch hinterlegte ETF´s.


    Im Zweifelsfall ist der Barclays -Silber-ETF nur die Spitze des Eisberges. Beispielsweise ist es denkbar, daß Gold-ETF´s ihre Goldbarren verleihen und so auch zu Papier- und damit Hoffnungs- und Glaubenswerten verkommen.


    Meine Meinung:
    diejenigen, die unbedingt an etwas glauben möchten, denen steht der Gottesdienst offen. Und wenn sie dann noch entsprechend ihrem Glauben handeln (egal, ob Christ, Moslem oder sonstige Glaubensrichtungen), dann könnte die Welt um einiges besser werden.


    ETF´s, die keine sind, tragen nich tunbedingt zu einer besseren Welt mit bei. Es sind reine Umverteilungsinstrumente für Kapital: Das Geld der Arglosen und uninformierten fliesst in die Hände der Findigen.


    Anders darf ich es aus juristischen Gründen nicht formulieren.

    Zitat

    Original von mvd


    Soweit ich informiert bin, hält der ETF jetzt 100 Millionen Unzen physisch. Kann ich aber nicht belegen, habe ich gelesen, weiß aber nicht mehr wo.


    Gruß
    mvd


    Ich habe, wie gesagt, gegenteiliges gelesen. Und noch mal per Google gesucht, wo sowas ähnliches auch steht:


    http://magazine.onvista.de/anl…n/artikel.html?cmsid=1893


    Zitat:

    "Entgegen der ursprünglichen Planung hinterlegt Barclays Global Investors (BGI) jedoch kein physisches Silber für den I-Shares Silver Trust. Stattdessen setzt der Exchange Traded Fund (ETF) auf mit Silber hinterlegte Kontrakte dritter Anbieter."


    Also besteht der ETF demzufolge aus Futures. Und kann, dieser Logik folgend, auch nur dann physisch liefern, wenn die Terminverträge durch die Shortseller erfüllt werden können.


    Es ist ein reines Papierinstrument, das einzig und alleine zur Silberpreisdrückung und ggf. zur ungewöhnlich großen Bereicherung des Emissionshauses aufgelegt wurde. Daher, so mutmaße ich mal, auch das anfängliche Getue, man wolle physisch kaufen.....


    Die Fondsgesellschaft verkauft die Futures zum vollen Silberpreis an die Anleger. Selbst zahlt sie aber nur einen Bruchteil der eingenommenen Gelder ein. Was wohl geschieht mit dem Rest der eingenommenen Mittel. Und wer wohl heimst sich den Zinsvorteil ein?


    Nun denkt mal darüber nach: zuerst hiess es vollmundig, der ETF würde physisch unterlegt. Das Dementi hingegen wurde nicht in diesem Maße publiziert (Anscheinsbeweis: selbst viele hier aus dem Forum wissen nicht, daß der ETF gemäß obigem Artikel "nur" mit Futures unterlegt ist, die lediglich ein auf die Zukunft bezogenes Lieferversprechen darstellen und keinen schuldnerfreien Wert). Was wohl glaubt ihr, nimmt der typische Barclays-Silber-ETF-Käufer wohl an: dass für sein Geld Silber oder nur für einen Bruchteil seiner Gelder Futures gekauft werden. Futures kann er doch selber kaufen, seine Ersparnis auf einem Tagesgeldkonto verzinslich anlegen um diese jederzeit, d.h. theoretisch bis zur vollen Kaufpreishöhe (sollte Silber gegen Null tendieren) nachzuschiessen.


    Wieder mal ein Paradebeispiel, wie Investoren, die glauben Edelmetallbesitzer zu sein, von Banken "ver***** werden.


    Oder glaubt ihr, daß man jeden ETF-Käufer darauf hinweist, daß gar kein physisches Silber im Fonds vorhanden ist?

    wie anders ist dann das zu erklären:


    http://www.diepresse.com/Artik…=e&ressort=eo&id=582288++


    Da wartenMenschen 30 Jahre lang, um ihre Silber-Schillinge zum maximal doppelten Preis zu verkaufen.


    Inflationsbereinigt zahlen die aber dick drauf.


    Und: sie bauen ihre eigenen, eigentlich strategisch sehr wichtigen, Edelmetallreserven ab. Eine völlig sinnlose De-Diversifikation, wahrscheinlich bereits ohnehin viel zu geldwertlastiger Vermögen.


    Jedoch: bald sind auch diese Quellen abgeschöpft. Dann dürfte Silber noch mehr zulegen. Auch ist der Text mit Fehlinfos versehen: kauft der Barclays Silber-ETF nicht Silber-Futures statt Silberbarren?


    Irgendwo habe ich das mal gelesen.

    Zitat

    Original von Kaufrausch
    ...Einzigst nachteilig für Gold: Die Zinsen steigen. Aber nur moderat, schätze ich. Sonst krachts im Gebälk. :D....


    Bei den derzeitigen Welt-Geldmengen, die näherungsweise, d.h. von ihrer ungefähren Größenordnung her, mit den zu verzinsenden Schuldenmengen gleichzusetzen sind......


    wird jede nicht "moderate" Zinserhöhung verheerende Auswirkungen haben.


    Schaut nur mal in die USA, wie dort die Immobilienbranche und die Immobilienpreise einbrechen. Dabei sind die dort geltenden Zinsen historisch betrachtet immer noch niedrig.


    Seht den Eiertanz, den die EZB und die japanische Nationalbank aufführen.


    Und die geänderten Inflationsberechnungen, die deutlich niedrigere Geldentwertungsraten aufweisen, als die alten Berechnungsverfahren. Alles nur, damit die Zentralbanken keine Zinserhöhungen vornehmen müssen.


    Eine "Schätzung" dass es bei einer massiven Zinserhöhung krachen würde ist völlig übervorsichtig. Vielmehr muss man anhand der vorgenannten Fakten hiervon mit Gewissheit ausgehen.

    Zitat

    Original von anton_66


    nun schauen wir in die USA ich bekomme heute MEHR haus für mein geld....


    und vor allem viel mehr Dollars für Gold, als es noch vor einem Jahr gab.


    Was also passiert?


    US-Immobilien werten ab gegen Dollar und Gold


    Der Dollar wertet ab gegen Gold.


    Gemessen in Gold herrscht eindeutig Deflation.


    Gemessen in US-Immobilien herrscht eine massive und besorgniserregende Inflation, weil Immobilien gegen Geld und noch viel stärker gegen Gold abwerten.


    Inflation oder Deflation - das hängt sehr vom gewählten Bezugssystem ab.


    Jahrelang gab es, gemessen in Gold Vermögens- und Geldinflation.


    Nun gibt es - wiederum in Gold gemessen - eine deutliche Deflation der Geld- und Vermögenswerte. Und entsprechende - in Gold gemessen geradezu verheerende - Einkommenseinbrüche der privaten Haushalte.


    Jedoch: weil Gold zwischen 1980 und 2001 massiv abgewertet wurde ist das, was wir nun sehen eine Art "Normalisierung".

    nachdem im Gasteiner Tal die Widerstände in der Bevölkerung gegen einen Goldbergbau zu groß waren.


    Und erneut wird ein altes Gold-Bergwerk in Österreich auf seine Wiederinbetriebnahme hin untersucht.


    Zwischen den Zeilen lese ich etwas von umweltverträglichem Abbau heraus, den die ortsansässige Gemeinde wünscht. Bei etwa 5 bis 6 g Goldgehalt je Tonne. Und wohl nachdem sie die Lizenzen verkauft hat.


    Egal.


    Auch dieses Vorhaben dürfte sich vorerst als Rohrkrepierer herausstellen.


    http://www.salzburg.com/sn/06/09/01/artikel/2342141.html


    Was wohl die Menschen in Muhr darüber denken werden?

    dann setzen irgendwann vermehrt private Käufe ein. Das kann man wunderbar an den Mitteilungen hier auf den Goldseiten nachlesen.


    Diese privaten Käufe sind der Kontraindikator in dem dann immer noch kurze Zeit fallenden Markt.


    Steigen hingegen die Kurse nehmen ab einem gewissen Punkt Privatkäüfe deutliche Rückgänge hin. Dann ist oftmals erstmals Vorsicht angebracht. Beginnen die Privaten zu verkaufen, ist es nicht mehr weit bis die Kurse fallen, was durch Abgaben in NY zuletzt stets künstlich verstärkt wurde.

    das genau ist die Frage.


    Oder: was bleibt einem durchschnittlichen Spekulanten nach Abzug aller Kosten, Verluste aus unvermeidbaren Irrtümern, Geldentwertung und Steuern noch von seinem Ertrag, sofern er langfristig überhaupt Erträge erwirtschaftet?


    Ich habe mich entschlossen, auf vermeidbare schuldrechtliche Verhältnisse bei der Kapitalanlage / Vermögensbildung großteils zu verzichten. Um Enttäuschungen aufgrund menschlicher Unzulänglichkeiten und Imperfektionen zu minimieren.


    Die paar Silberzehner, vielleicht sind es derzeit 3.000 bis 3.500 EUR nutze ich dazu meine Barreserve zu diversifizieren. Es müssen nicht nur Banknoten oder Sichteinlagen sein.


    Daß man damit eine Art OS auf den Silberpreis hat, ist ein Nebeneffekt.
    Einer von mehreren übrigens. Aber derjenige, der auf lange Sicht Silberkurse von 50 Dollar und mehr erwartet und mit langlaufenden OS mit Basis 20 Dollar oder mehr die Unze liebäugelt, der kann sich auch direkt in Silberzehnern einkaufen, wenn er partout nichts riskieren will. Und er benutzt seine Barreserve dazu, die er ohnehin halten muss. Schlägt die Spekulation fehl, hat er das Aufgeld gespart.


    Mir ist selbst eine vermietete Immobilie, trotz aller Risiken, lieber, als Staatsanleihen oder Derivate. Aktien (lassen wir mal Goldminen außen vor) sind momentan vielleicht viel zu hoch bewertet, weil der Gewinnzycklus wohl nahe seines Höhepunktes ist und die Zinsen wohl ehr steigen, als fallen werden.


    Natürlich kann man das alles anders sehen.


    Was aber nutzen mir beispielsweise Futures, wenn die Shorties wie im Fall von Nickel ihre Lieferverpflichtungen nicht erfüllen und damit durch unterlassene Käufe den Kurs gegen Laufzeitende nach unten manipuliert haben?


    Optionen sind ebenfalls hiervon betroffen.


    Und die Leerverkäufer werden von den Börsen auch noch geschützt.


    Das alles geht zu Lasten der Anleger, der industriellen Kunden, der Besitzer von Call-Optionen und Rohstoffzertifikaten in denen der betreffende Basiswert enthalten ist.


    Die Käufer derlei "Papierwerte" werden so von ihrem Gegenüber regelmäßig übervorteilt. "Faire" und "ausgewogene" Geschäftsbedingungen der Terminbörsen ermöglichen dies.


    Warum also soll man in einem Umfeld, in dem es viel mehr zu verlieren gibt, als es zu gewinnen gibt eine Position einnehmen, die unvorteilhaft ist und letztendlich keine Aussicht hat, überdurchschnittlich erfolgreich zu sein. Selbst dann nicht, wenn man fundamental und beim Timing richtig lag?.


    Ihr würdet euch bestimmt nicht an einem Spieltisch setzen, wenn ihr wüsstet, daß euer Gegenüber sehen könnte, welches Blatt ihr habt, ihr aber nicht sehen könntet, welches Blatt euer Gegenüber besitzt. Genau das macht ihr aber, wenn ihr Edelmetall-Optionsscheine, Futures oder Zertifikate erwerbt.

    @Pannamaxel, Goldmedaille: Reingefallen!
    Es handelt sich bei diesen "Zertifikaten" um silberne 10-EUR-Gedenkmünzen, einlösbar bis auf Widerruf (Ausserkurssetzung) bei allen Filialen der Dt. Bundesbank. Und: bis zu 100 EUR kann man damit in Deutschland auch einkaufen gehen.


    Ein Emissionsprospekt "erübrigt" sich daher. Weil auch (eingeschränkt) gesetzliches Zahlungsmittel in Deutschland.


    Dennoch interessant, daß sich ein "Wertpapierprofi" für derlei Konstrukte interessiert, sobald "Zertifikat" draufsteht.


    Das sollte zu denken geben :)


    Übrigens: alte Silber-5-DM-Kurs- und Gedenkmünzen werden auch immer noch zum amtlichen Kurs (1 EUR = 1,95583 DM) eingetauscht.


    Da sind sogar 7 g Feinsilber drinn. Das sind ggf. noch bessere "Zerties".

    Zitat

    Original von Panamaxel
    Liebe Freunde,


    nachdem wir die $ 12,64er Marke beim Silber (hoffentlich nachhaltig) durchschritten haben, erscheinen Silber-Calls wieder sehr interessant.
    Welche Scheine kauft Ihr zur Zeit?


    Herzlicher Gruss!


    Ganz interessante Zertifikate kaufe ich derzeit:


    Laufzeit bis auf Widerruf des Emittenten.


    Ausgabepreis = Bezugspreis = 18,67 EUR je Unze.


    Mit Garantie des eingezahlten Kapitals bis zum Verfallstag.


    Jederzeit zum Ausgabepreis beim Emittenten eintauschbar.


    D.h.: ich habe KEINE Nominalverluste, kann aber an einem steigenden Silberpreis partizipieren.


    Kein Insolvenzrisiko, da der Rücknahmepreis mit einer Zentralbankgarantie versehen ist.


    Und je gezahlter 18,67 EUR bekomme ich eine Unze Silber ausgezahlt. Und das mehrwertsteuerfrei.


    Ein etwaiger Zinsgewinn der angelegten Mittel steht den Emittenten zu.


    Ab einem Unzenpreis von 18,67 EUR verdiene ich. Ohne Verlustrisiko meines Einsatzes.

    Zitat

    [i]Original von Fisiko
    Die Bundes-10er erfüllen mit Ihrer hohen Auflage schon eher die Vorraussetzungen für Umlaufmünzen und sind dementsprechend auch zum Nennwert zu haben ( in st ). Mehr Silber haben sie auch noch. Was wollen wir mehr... ;)


    Sehe ich auch so. Der Schlagsatz, mit ca. 50 v.H. ist bei diesen Münzen noch recht günstig, zumal man nominal betrachtet kein Geld dabei verliert. Es ist eine Art Optionsschein auf Silber und eine Art Versicherung gegen den inflationären Crash, (eine, die "nur" mit Geldentwertung bezahlt wird, falls der VS-Fall nicht eintritt). Laufzeit unbekannt. Mit garantierter Rückerstattung (nominal, nicht wert- oder kaufkraftmäßig) des Aufgeldes (= Nennwert = 10 EUR) am Verfallstag (= Tag der Außerkurssetzung der Münzen)

    Nun sollen sich die shorties mit 300 Dollar Strafe je Tonne aus der Verantwortung stehlen dürfen.


    Ein Teil der nicht gelieferten Nickelmengen wurde "gerollt", ein anderer erfüllt.


    Und natürlich sitzt jemand, der nicht liefern kann, nicht auf unregistrierten Vorräten.


    Was wohl haben Nickel- (und demnächst wohl auch andere) Futures und Staatsanleihen gemeinsam?

    [quote]Original von T-Trinker
    Der technische KO von anderthalb Tonnen Papiersilber hat den nicht unangenehmen Nebeneffekt, dass ich in der Steuererklärung was zum Absetzen habe. Ist ja mit ein Grund dafür, wieso ich die Zertis so mag. Gewinne steuerfrei realisieren, Verluste sozialisieren. :D
    /[quote]


    Es soll Leute geben, die noch mit Verlusten Erträge erwirtschaften.


    Wer steuerfrei realisiert, der hat auch nichts, wogegen er "verrechnen" kann. Dies nur so am Rande.

    Es ist doch so einfach, Leute:


    Ab mit dem wie vorbeschrieben "gereinigtem" Zeug in den Schmelztiegel, die Chose verflüssigt und dann Chlorgas eingeleitet (nicht in geschlossenen Räumen). Übrig bleibt Gold mit einem Feingehalt von üblicher Weise 99,5 Prozent, die sog. Good-Delivering-Qualität. Kupfer, Silber, Zink, Blei usw. brennen im Chlorgas weg und werden zu Chlorid.


    Platinrückstände können den Goldgehalt mindern, was aber wohl beim Verkauf an Juwellieren keinen Beinbruch darstellen sollte.


    Nun bräuchtet ihr nur noch Chlorgas :D:D:D


    Japanische Alternative dazu:


    Alles einschmelzen, zu dünnem Blech auswalzen, mit einer Paste aus Steinsalz ind Ziegelmehl dick bestreichen und dann mehrere Tage bei etwa 900 Grad Celsius liegen und reagieren lassen. So wird alles Kupfer, Silber und unedle Metall dem Gold entzogen. Ihr bekommt, Verunreinigungen aus Platin ausgenommen, so mindestens Dukatengold (986er oder feiner), das ihr dann einschmelzen und verarbeiten könnt.