Beiträge von mesodor39

    Wenn das Gold fest im Gestein gebunden ist, bringt Waschen mit einer Pfanne nichts.


    Im Übrigen würde es jedem, der es nicht versucht hat wundern, wie kleine Mengen an Gold man noch zuverlässig mit einer Waschpfanne gewinnen kann, wenn man damit umzugehen versteht.


    Ich selber hätte das nie geglaubt.

    was erzählt wird.


    Und vor allem keinen "verdrehten" Statistiken made in USA.


    Es ist ein Witz, was da fabriziert wird: Lebenshaltungskosten ohne Nahrungsmittel und Energiepreise. Das muss man sich mal in aller Ruhe vorstellen: Lebenshaltung ohne Lebensmittel...... Schwachsinn.


    Die Inflation ist alles andere, als tod.


    Sie ist schon sehr lange da und es hat sich auf nahezu jeder Ebene (Vermögenswerte, Kunstgegenstände, Anleihen, Rohstoffkosten und Erzeugerpreise) ungemein viel angestaut, was korrekturbedürftig ist.


    Nicht nur bei den Energiepreisen, wie einige Lügner aus Wirtschaft & Politik den Menschen aus wirtschaftlichem Eigeninteresse vormachen wollen....


    Kurz, bevor es preismäßig abgeht, müssen Inflationsspekulanten und Termin- bzw. Kredit-Edelmetallspekulanten ausgerottet werden, da kein Privatier vom Niedergang der Anleihen- und Aktienkurse profitieren soll.


    Diesen Fischzug wollen die Banken und die Superreichen untereinander durchführen. Da soll keiner stören. Daher wird nun erst mal aufgeräumt mit allen ein wenig zu "long" Investierten. Das geschieht momentan.


    Und dann kommt es irgendwann Schlag auf Schlag.


    Denkt mal an den Aktienkursverfall und die vorgeschaltete Y2K-Bärenfalle.


    Es ist immer dasselbe Muster.


    In einem Jahr sind wie alle etwas klüger sein und die Welt wird vielleicht überraschend anders ausschauen, was Bewertungsniveaus und Preise angeht. Und sehr viele, die glaubten, die Inflation sei gebändigt werden etwas ärmer an Vermögen, dafür aber reicher an Erfahrung sein, was ihnen aber in den meisten Fällen wenig nützen wird, weil Menschen dazu neigen, Fehler zu widerholen.....

    [quote]Original von CARLOS
    @mesodor
    Umrechnung in DM !


    Bei einer Umfrage vor 1 Monat gaben 91 % der Befragten über 20 Jahre an, zumindest gelegntlich in DM umzurechnen. Bei den 15 bis 20 Jährigen waren es immerhin noch 73% !!. Nur die unter 15 jährigen rechnen nie in DM um.


    Interessanterweise rechnen Menschen mit zunehmendem Alter mehr und häufiger um als jüngere.

    Entweder ist Herr Weber erst gefühlte 15 Jahre alt oder er kann nicht rechnen oder er bindet uns einen mächtigen Bären auf.[/
    quote]


    Naja: ich glaube nicht, dass der sich wie 15 fühlt.


    Interessant: er hat lt. eigenen Bekunden eine Vorliebe für "unspekulative" Geldanlagen und Immobilien. Klartext: er bevorzugt, wie ich das lese, wenig spekulative Anlagen, also langfristig wertbeständige Anlagen. Ja, wahrscheinlich verzichtet er wohl, genau wie sein Institut, auch für 2/3 seines privaten Geldvermögens aus genau diesem Grund auf Zinsen :D:D:D


    Als Bundesbankpräsident weis er genau und viel besser als der Durchschnittsbürger, warum es sich nicht lohnt, viel zu riskieren.


    Das mit den langlaufenden Staatsanleihen ist genau so viel zu aalglatt, wie die Antwort auf die Frage mit der Euro-Umrechnung.


    Denn niemand als er weiss besser, um den wahren Wertverfall der DM in den letzten 50 Jahren der DM-Ära, also von 1952 bis 2002. Und über deren Gründe, die nach wie vor bestehen und immer dominierender werden.

    Zitat

    Original von Pauli
    .....2. Teil des BILD-Interviews mit Bundesbank-Chef Axel Weber (49)
    .....BILD: Herr Professor Weber, rechnen Sie beim Einkauf eigentlich noch in D-Mark um?
    Axel Weber: Nein, das tue ich nicht und habe es auch nie getan. Ich habe die Preise gedanklich gleich nach der Einführung auf Euro umgestellt und lebe gut damit.....


    Nachdem ich das gelesen hatte war mir persönlich völlig klar, was ich von dem Wahrheitsgehalt der Aussagen und der Glaubwürdigkeit dieses Menschen zu halten habe.


    Ich mache sowas meist an kleinen, unbedeutenden Details fest:


    Ich selber rechne noch häufig (nicht nur gelegentlich) in DM um. Viele andere Menschen tun das noch genau so. Manche mehr, manche weniger.


    Der Mann, der behauptet, das nicht zu tun ist 49 Jahre alt und hat bis vor vier Jahren, 8 Monaten und 22 Tagen mit der DM bezahlt. Er dürfte mit der DM groß geworden sein.


    Und sojemand will mir erzählen, er hätte nur ein einziges Mal in seinem Leben den Wandel von der DM zum EURO vollzogen. Und seitdem nie mehr in DM rückgerechnet.


    Eine Kommentierung des Restes erspare ich mir lieber.

    ist zu sagen, dass diese nur sehr niedrig ist. Belange des Umweltschutzes und der Fischerei sowie Sicherheitsaspekte sind hierzulande vorrangig. In Katzhütte beispielsweise war Goldwaschen nur an dem dafür vorgesehenen Ort erlaubt.


    Speziell das Verfahren der Zyanidlaugerei ist in Mitteleuropa keinesfalls akzeptiert, wie ein australischer Bergbaukonzern schmerzhaft erfahren musste:


    http://www.salzburg.com/sn/06/08/22/artikel/2312261.html


    Natürlich möchte sich niemand der Gefahr aussetzen, durch einen Unfall Opfer einer Giftkatastrophe zu werden. In kaum oder wenig dicht besiedelten Gebieten mag das anders sein.


    Und auch in Bulgarien wurde Gold entdeckt..... und schon kommen die ersten kritischen Stimmen, die gegen eine Goldgewinnung mittels Amalganisation wettern - ein Verfahren, daß industriell gewiss nicht mehr angewandt wird. Die heute großtechnisch angewandte Zyanidlaugung ist gewiss nicht weniger gefährlich und bedenklich:


    http://derstandard.at/?url=/?id=2559789

    Zitat

    Original von Mark
    .....Tagesgeld, nicht Festgeld!
    Ich kann es jeden Tag abheben und der Zins wird auf den Tag genau berechnet. :D


    Das heißt: falls es mal danach aussehen solte, daß ein Weltkrieg bald ausbricht, kann ich sofort das Geld abheben, Gold kaufen und nach Neuseeland auswandern. :]


    Erstaunlich welches Maß an Naivität einige Menschen an den Tag legen.


    Wenn es danach aussieht..... bekommt er bestenfalls noch sein Geld. Gold ist dann schon nahezu unbezahlbar. Ein Flugticket - egal wohin - gibt es dann nicht mehr. Wenigstens keines, mit dem man fliegen kann :D:D:D


    Ein gut gemeinter Rat für "Geldzähler":


    Jetzt 10 Prozent in Gold anlegen und den Rest 5 Jahre lang stehen lassen. Nach 5 Jahren und bei 2 Prozent Mickerzinsen sieht man dem Kontostand den Goldkauf nich tmehr an :D:D:D

    Auch als Gläubiger muss man wissen, wann einem Schuldner spätestens nicht mehr beizukommen ist.


    AOL muss das wohl noch lernen.


    Und sich bis dahin der Lächerlichkeit und dem öffentlichen Spott preisgeben.


    Schwer vorstellbar, daß ein ordentliches Gericht es gestattet, daß ein Gläubiger das Eigentum eines unbeteiligten Dritten auf der Suche nach Vermögenswerten durchsuchen darf.


    Noch schwerer vorstellbar, daß der Schuldner so dumm war, etwa vorhandene Vermögenswerte genau dort zu verbergen.

    Zitat

    Original von Minos
    [quote]Original von alvorada
    ..............Die Inflationsangst ist derzeit weg. (wegen ein paar läppischer Inflationsdaten).............Vedammt, Bernanke soll die Zinsenn senken, damit die Goldparty ungestört weitergehen kann...


    Ich will Inflation sehen ...


    Ja, die ANGST scheint schon etwas nachgelassen zu haben.


    Angst ist ohnehin etwas irrationales, wohingegen Teuerung etwas ganz reales ist.


    Warum sollte Ben-Helikopter die Zinsen senken. Sie sind nach wie vor künstlich am Boden. Viel zu niedrig für einen sauberen und freien Markt, in dem lediglich erarbeitetes Vermögen verfügbar wäre.


    Und nun möchte er auch noch Inflation sehen :D:D:D


    Die ist doch fast überall. Man muss sie nur sehen wollen (Energiekosten, Betriebskosten für Wohnungen, Kosten für Automobile, kommende Preissteigerungen infolge Märchensteuererhöhung, gestiegene, persönliche Lebenskosten, vergesst die Warenkörbe und
    amtlichen Berechnungen.


    Kramt mal eure Betriebskosten-, Müll-, Strom-, Wasser und Abwasserrechnungen der letzten 10 Jahre hervor und vergleicht mal. Dann habt ihr mehr Inflation, als euch lieb ist.


    Kurz nachdem die Titanic den Eisberg rammte, hatte auch kaum einer Angst, weswegen die ersten Rettungsboote auch nicht vollständig besetzt werden konnten.


    Als dann viele Angst hatten, war es für viele schon zu spät. Noch ein paar Frauen und Kinder konnten gerettet werden und der Rest ersoff jämmerlich. Dabei hätten deutlich mehr Menschen gerettet werden können, wenn auch lange nicht alle. Soviel zur Angst vor etwas.


    Ich kann nur jedem folgendes raten:


    Sich ohne Angst und in aller Ruhe möglichst interessenunabhängig und vielseitig zu informieren und dann sein Ding zu machen. Nur eines darf man nicht tun: schaun, was die Mehrheit macht und sich daran orientieren. Das geht regelmäßig schief.

    Zitat

    Original von Minos
    [quote]Original von alvorada
    ..............Die Inflationsangst ist derzeit weg. (wegen ein paar läppischer Inflationsdaten).............Vedammt, Bernanke soll die Zinsenn senken, damit die Goldparty ungestört weitergehen kann...


    Ich will Inflation sehen ...


    Ja, die ANGST scheint schon etwas nachgelassen zu haben.


    Angst ist ohnehin etwas irrationales, wohingegen Teuerung etwas ganz reales ist.


    Warum sollte Ben-Helikopter die Zinsen senken. Sie sind nach wie vor künstlich am Boden. Viel zu niedrig für einen sauberen und freien Markt, in dem lediglich erarbeitetes Vermögen verfügbar wäre.


    Und nun möchte er auch noch Inflation sehen :D:D:D


    Die ist doch fast überall. Man muss sie nur sehen wollen (Energiekosten, Betriebskosten für Wohnungen, Kosten für Automobile, kommende Preissteigerungen infolge Märchensteuererhöhung, gestiegene, persönliche Lebenskosten, vergesst die Warenkörbe und
    amtlichen Berechnungen.


    Kramt mal eure Betriebskosten-, Müll-, Strom-, Wasser und Abwasserrechnungen der letzten 10 Jahre hervor und vergleicht mal. Dann habt ihr mehr Inflation, als euch lieb ist.

    meinetwegen sollen sie doch machen......


    Euro-Fehlprägungen gibt es dann für ein Butterbrot. Die Preise werden sich vierteln :) und die Sammler zum Verkauf bei mir Schlange stehen.....


    Alles wird sich dann auf den "Globo" oder "Euro-Dollar" stürtzen.....


    und in ein paar Jahren sind alle Geldbesitzer fast gleich arm :D:D:D


    Leute: es ist doch klar, daß möglichst viele oder gar alle Währungen (bis auf eine) weg müssen, damit es keine Möglichkeit mehr gibt, sein Vermögen in andere Devisen umzuschichten.


    Statistiken lassen sich dann auch leichter fälschen.


    Mangels vergleichender Plausibilitätsprüfungen.


    Und "SCHULD" sind immer die jeweils anderen Länder.......



    Alles klar?

    Zitat

    Original von nodollar
    .....


    :D :D :D :D :D nicht böse sein - no way....
    ........


    nahezu ist sehr relativ.


    Wir werden sehen, was passieren wird.


    Aller Erfahrung nach ist Inflation eine sehr hartnäckige und extrem langwierige Sache.


    Und: es fehlt an Entschlossenheit etwas dagegen zu tun. Völlig lachhaft, wie stark Geldmengen immer noch steigen und wie niedrig Zinssätze immer noch sind.


    Ja, ja, ja. Warum habe ich wohl empfohlen, den Großteil der Barreserve in Silberzehnern zu halten??????


    Erst lesen, dann posten :)

    Zitat

    Original von midas
    ....."Das Ende der Rohstoffhausse" von Robert Rethfeld (wer es auch immer sei) habt ihr ja sicher schon gelesen ?( ; immerhin gibt er Gold noch eine kleine Chance ;)


    Ausserdem, mein Boardname verpflichtet,
    Grüsse
    midas


    Gold hat noch eine kleine Chance - oh wie gnädig :)


    Bei den Rohstoffen mag er teilweise Recht behalten, denn natürlich wird die Produktion bei sehr hoch über Förderkosten liegenden Preisen ausgeweitet, sofern zusätzliche Lagerstätten vorhanden sind.


    Exakt dieses Argument sticht bei Gold nicht: Gold dient, abgesehen von seiner Funktion als Schmuckmetall auch Investoren als Schutz von Vermögensteilen vor der Enteignung durch Inflation sowie Kleinsparern als Notgroschen für schlechte Zeiten. Und das Geldmengenwachstum ist hoch und die Verbraucherpreise steigen auch immer stärker und schneller an. Und die Schmucknachfrage ist - dank der gedrückten Goldpreise - in den 90ern explodiert. Liebgewonnene Gewohnheiten ändert man nicht so schnell (siehe DIE eNTWICKLUNG DER Kraftstoffkosten und das VÖLLIG UNVERÄNDERTE Fahrverhalten auf deutschen Autobahnen).


    Und die Goldminen?


    Viele von denen, darunter die größte Goldminengesellschaft stehen finanziell mit dem Rücken mehr oder weniger zur Wand. Trotz oder gerade wegen der hohen Goldpreise und vielfach getätigter Vorabverkäufe.


    Wer will da noch investieren und mit welchem GELD?

    Und ich bleibe dabei: Für Kleinstbeträge gilt zuerst:


    nur bares ist wahres.


    Ich erkläre euch auch, warum:


    (1) Fällt Gold, so hat der Anleger einen Verlust, wenn er Geld braucht, was bei so kleinen Beträgen niemals ausgeschlossen werden kann.


    (2) Kommt es zur Finanzkrise (deflationärer Crash) und will jeder seine Schrottanleihen loswerden, dann hat er ein Problem.


    In beiden Fällen ist er illiquide.


    Eine Anlage in Bargeld schützt vor den Risiken von Insolvenzen und Finanzproblemen von Banken und Wertpapieremittenten.


    Eine Anlage in silberhaltigem Bargeld schützt das kleine Vermögen zumindest ansatzweise vor Enteignung durch Hyperinflation.


    Nachteil: man erwirtschaftet keine Dividenden / Zinsgewinne


    Vorteil: man bleibt jederzeit füssig.


    Was er machen kann, ist folgendes: Einen VL-Sparvertrag. Er bekommt 20 v.H. Förderung und kann Aktienfondsanteile damit kaufen (z.B. von einem guten, lange am Markt agierdenden Fonds, der europa- oder weltweit anlegt. Das, was ihm vom Lohn abgezogen wird, kegt der Boss nochmal von seiner Kohle dazu. So hat er nach 7 Jahren schon gut in Aktien diversifiziert. Und kann ggf. dann teilweise auch in Edelmetall gehen.


    Und wenn es doch GOLD sein soll: maximal 10 v.H. des Vermögens, also 600 EUR kann er in Gold anlagen. Mehr ist viel zu riskant, sollte er mal Geld brauchen.


    Im Übrigen sollte niemand in irgendetwas überinvestiert sein.
    Für jedes Investment gibt es vernünftige Obergrenzen, die sich von dem Vermögen und den Präferenzen und der Person des Investors abhängen.


    Denn: genau so und nur so kommen extreme Kursbewegungen an Finanzmärkten zu Stande. Verwerfungen, von denen niemals Investoren, sondern stets Geldbesitzer- und -verwalter (Banken, Superreiche) profitieren. Und private Groß-und Staatsschuldner.




    Denkt mal drüber nach!.

    Was solls: Durch die Vorverkäufe und die dadurch gehedgten Goldleihen haben Barrick & Co. den Goldpreis so niedrig gehalten, daß jahrelang billigst gekauft werden konnte.


    Was nutzen denen 280 $ Förderkosten, wenn sie den Großteil ihrer Förderung zu 400 verkauft haben. Reine Förderkosten sind ein Ding. Es gibt da ja auch noch andere Kosten. Und alle steigen Egal, ob das nun Kapital- oder Rohstoffkosten (Energie, Maschinen, Baustoffe) sind. Was zählt, das ist, wieviel Eigenkapital da ist, die Relation zwischen Eigen- und Fremdkapital (sollte bei riskanten Unternehmen etwa mindestens 2:1 sein, also mindestens 2/3 Eigenkapital), die Bewertung der Lieferansprüche, die Eigenkapitalmindernd ist und das Ergebnis nach (und nicht vor) allen Kosten incl. Steuern, Abgaben und Pensionsrückstellungen. Und da sehe ich wenig Licht.


    Wer von Barrick @ Co. profitieren wollte, der hätte bis vor etwa einem Jahr physisch kaufen sollen. Die Aktie wird erst dann attraktiv, wenn der Goßteil der Verpflichtungen erfüllt und das Bewertungsverhältnis sehr niedrig ist. Weiterhin muss dann noch genug Eigenkapital da sein, damit nicht die (Fremd-)Kapitalgeber sich kurz vor Toresschluss das Investment aneignen und die Aktionäre ausbooten.


    Daher meine Meinung dazu: Finger weg von der angeblichen Nr. 1 !


    Wer jetzt kauft, dem kann es passieren, daß er die Rechnung für die Goldpreisdrückungen der 90er ex post noch mit bezahlt. So "Klug" sollte man sein, dies zu berücksichtigen. Denn genau so läuft es am Kapitalmarkt: Gewinne werden durch Übernahmen aquiriert und Verluste durch Groß-Fusionen / Aktienangebote von Großinvestoren oder "Spinn-offs" sozialisiert. Dummes Geld ist genügend da.

    Zitat

    Original von nodollar
    Milly,


    jetzt krieg ich auch Bammel - ich geh' auch los und verkauf' meine EMs und kauf mir BWIN am Montag, oder meinst du daß die Telekom-Papiere besser kommen? :D


    Schulden- & Mogelcom-Papiere? Die, wo der T-Laumann Werbung für macht? Die mit dem Mogel-Ullrich?

    Die sollen doch erst mal 10 Jahre anständig bilanzieren.


    Ob die 10 Jahre knallharten Wettbewerb aushalten?


    Unriskant ist ein Telekominvestment nicht.


    Naja: der CEO hat zugegeben, die Situation falsch eingeschätzt zu haben im Hinblick auf die Gewinnentwicklung.


    Die Spitze des Eisberges?

    Zitat

    Original von goldor
    ....Was passiert wenn das Auto kaputt geht und der Goldpreis ungünstigerweise auf 430 Euro gefallen ist? Dann hat sich der Krügerrand nicht gelohnt.


    Oder wenn die 2.000 Euro Bargeld bei einem Wohungseinbruch gestohlen werden?....


    Das sind alles schöne Sachen für langfristige und überschüssige Anlagen, aber für diesen Fall wohl kaum. Die Wahrscheinlichkeit für einen Autodefekt oder einen Wohnungseinbruch sind wohl erheblich höher als der Eintritt in die finanzielle Steinzeit innerhalb der nächsten zehn Jahre.


    Wenn der Topf aber nun ein Loch hat, lachtot!


    Genau diese dämlichen Argumente kommen immer von Versicherungen.


    Was passiert, wenn Sie berufsunfähig werden und nicht versichert sind?. Einfache Antwort: schlimmstenfalls Sozialhilfe.


    Viel interessanter ist, was passiert, wenn man dagegen versichert ist und der Versicherungsfall eintritt: Dann gibt es - unabhängig vom Geldwert einen fixen monatlichen Betrag. Und wenn der dann von der Inflation weitgehend aufgezehrt ist, siehe oben. Dann gibts Sozialhilfe. Toll nicht? Und die Versicherungen: die freuen sich über jedes Prozent Inflation mehr, das sie entschuldet. So macht man "Geschäfte".


    Wenn der Himmel einstürzt, sind alle Spatzen tod.


    Meine Empfehlung: Bei 6.000 EUR ist Cash Trumpf. Und wer damit in Edelmetall investieren möchte, der kann das ganz oder teilweise in silbernen, deutschen 10-EUR-Stücken tun. Die bekommt er an der Bank aufschlagfrei für 10 EUR und die Dt. Bundesbank tauscht die Stücke - gebührenfrei - wieder in Banknoten zurück.


    Der Silberwert beträgt etwa 50 Prozent des Nennwertes. Verdreifacht sich Silber, so sind die Stücke deutlich mehr als 10 EUR wert.


    Man kann die Münzen verstecken (zu Hause ode rim Banksave oder sonstwo, auch an verschiedenen Orten). Das verringert das Diebstahlrisiko.


    Die größten und schlimmsten Diebe und Verbrecher kommen ohnehin nicht bei Nacht und mit der Brechstange, sondern mit "Papier" und / oder der Druckerpresse (meine Meinung).


    Und das allersinnvolste ist: Das Geld ausgeben und sich was vernünftiges dafür kaufen / gönnen. Es ggf. in die eigene Bildung und Ausbildung stecken. Nur, wenn für die vorgenannten Dinge kein Bedarf da ist, heisst es: Silberzehner kaufen und Bargeld horten oder auf einem Konto stehen lassen, für das es den Guthabensicherungsfonds der Banken gibt.