Original von mesodor39
Und ich bleibe dabei: Für Kleinstbeträge gilt zuerst:
nur bares ist wahres.
Ich erkläre euch auch, warum:
(1) Fällt Gold, so hat der Anleger einen Verlust, wenn er Geld braucht, was bei so kleinen Beträgen niemals ausgeschlossen werden kann.
(2) Kommt es zur Finanzkrise (deflationärer Crash) und will jeder seine Schrottanleihen loswerden, dann hat er ein Problem.
In beiden Fällen ist er illiquide.
Eine Anlage in Bargeld schützt vor den Risiken von Insolvenzen und Finanzproblemen von Banken und Wertpapieremittenten.
Eine Anlage in silberhaltigem Bargeld schützt das kleine Vermögen zumindest ansatzweise vor Enteignung durch Hyperinflation.
Nachteil: man erwirtschaftet keine Dividenden / Zinsgewinne
Vorteil: man bleibt jederzeit füssig.
Was er machen kann, ist folgendes: Einen VL-Sparvertrag. Er bekommt 20 v.H. Förderung und kann Aktienfondsanteile damit kaufen (z.B. von einem guten, lange am Markt agierdenden Fonds, der europa- oder weltweit anlegt. Das, was ihm vom Lohn abgezogen wird, legt der Boss nochmal von seiner Kohle dazu. So hat er nach 7 Jahren schon gut in Aktien diversifiziert. Und kann ggf. dann teilweise auch in Edelmetall gehen. Bei mir waren es nach 7 Jahren VL stolze 12 Krügers.
Und wenn es doch GOLD sein soll: maximal 10 v.H. des Vermögens, also 600 EUR kann er in Gold anlagen. Mehr ist bei dem kleinen Vermögen viel zu riskant, sollte er mal Geld brauchen.
Im Übrigen sollte niemand in irgendetwas überinvestiert sein.
Für jedes Investment gibt es vernünftige Obergrenzen, die sich von dem Vermögen und den Präferenzen und der Person des Investors abhängen.
Denn: genau so und nur so kommen extreme Kursbewegungen an Finanzmärkten zu Stande. Verwerfungen, von denen niemals Investoren, sondern stets Geldbesitzer- und -verwalter (Banken, Superreiche) profitieren. Und private Groß-und Staatsschuldner.
Denkt mal drüber nach!.