Beiträge von mesodor39

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    Original von Fisiko
    ......
    Ganz allgemein verstehe ich nicht, warum der Posten des Finanzministers immer an Berufspolitiker geht, und nicht an Ökonomen...........


    Für nicht-Politiker dürfte es schwer sein, sich in deren verschrobene und (eigen-)interessenbelastete Welt hineinzudenken. Jemand, der etwas von der Materie verstehen könnte, würde da nur stören.


    Schaut euch den Realitätsbezug (der den fehlenden Realitätsbezug) der Politik doch an. Genau dort ist die Antwort zu suchen (meine Meinung).


    @Pulfverfass: Welcher Ottonormalverbraucher hat denn hier in Deutschland schon mehrfach alle seine Ersparnisse durch Inflation verloren?


    es ist sehr lange her, daß um 1947/48 eine Währungsumstellung erfolgtem bei dem Geldvermögen praktisch großteils "vernichtet" wurden. Die völlige Vernichtung aller Sparguthaben des Kauserreiches ist schon über 80 Jahre her. Und das Kaiserreich gibts seit 88 Jahren nicht mehr.....


    Ich meine folgendes: wenn man einen Durchschnittsbürger überzeugen kann 5 bis 10 Prozent seines Vermögens in Gold oder gar 15 Prozent in die Edelmetalle Gold, Silber, Platin Palladium anzulegen und er das als strategisches Investment durchhält und sich nicht von Kurskapriolen beeindrucken lässt, dann ist das schon ein großer Gewinn.


    Wer als Normalbürger verleitet wird, nicht nur einen bedeutsamen Teil, sondern gar einen überwiegenden Teil seines Vermögens in Edelmetall zu investieren, der wird vom Preis abhängig, geknechtet und zerrieben. Der kauft, wenn er nun beginnt, vielleicht teuer und verkauft bei irgendeiner Korrektur dann mit großem Verlust. Und rühert kein Edelmetall mehr an.


    Jeder kann tun un dlassen, was er möchte. Ich empfehle Neulingen und Nicht-Goldbucks nach wie vor aus genau diesen Gründen das oben von mir angeführte. Und zwar ausschließlich physisch (keine Papierkäufe, Konten oder Ansprüche auf Edelmetall) Für den Krisenfall ist das immer noch viel besser, als kein Edelmetall. Außerdem gehört zur Edelmetallanlage auch Liquidität in der selben Größenordnung dazu (5-10 bzw. 15 Prozent). In der Deflation gilt: nur Bares (Geld) ist wahres. In der Inflation, speziell der Hyperinflation übernimmt dann GOLD die Rolle eines anerkannten, ultimativen Zahlungsmittels. Papier gilt dann kaum noch was.


    Ältere Goldbucks und historisch Interessierte wissen das.

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    Original von Jürgen
    Es bringt nichts, sich nach Analysten zu richten"......


    was soll es auch bringen?


    Oder glaubt jemand, er bekäme umsonst Tipps, wie er sicher Geld verdienen kann?


    Wenn Analysen veröffentlicht werden, dann doch meist nur, damit interessierte Kreise Kasse machen können (meine Meinung).


    Denkt mal an die letzte GS-Analyse, Gold solle noch weiter steigen. Bei ca. 730. Was danach kam, weiss jeder. Krasser gings nicht mehr.

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    Original von S 04
    ........Die, die denn ganzen Mist eigentlich zu verantworten hätten, verdienen noch an dem Scheiß, den sie machen. X(


    Erst einmal. Und das sogar sehr gut. Ohne Zweifel. Und am Ende verlieren auch sie alles. Vielleicht sogar ihr Leben, wenn sie vom Mob erschlagen werden, den sie selbst durch Massenentlassungen herangezogen haben. Langfristig sieht es um den inneren Frieden in D und Euroland sehr schlecht aus (meine Meinung). Vielleicht werden solche Leute auch irgendwann - formal ganz legal - wegen Hochverrates und Geheimnisverrat / Industriespionage (Technisches know-How) zu Gunsten Chinas angeklagt und nach Wiedereinführung der Todesstrafe liquidiert. Wer weiss das schon. In finsteren Zeiten ist vieles möglich. Und Irgendjemand muss dann als Sündenbock herhalten. Manager und Meister im Verschieben und Auslagern von Arbeitsplätzen an die Front......


    Oder glaubt hier jemand auch nur ein kleines bischen, daß die ausländischen Investoren dauerhaft Eigentumsrechte an ihren chinesischen Investitionen haben werden?


    Im kommunistischen China?


    Ziemlich naiv, sein Vermögen dort zu investieren.


    Ganz so einfach ist das natürlich nicht. Die Investoren kennen ihr Risiko. Jedoch: die glauben wohl alle, einen noch dümmeren zu finden, den sie ihre Investitionen verkaufen können, bevor die Enteignungs-Falle zuschnappt. Lemminge.

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    Original von Schablonski
    Ich bitte um Eure Meinung zu Anlageformen
    1. Edelmetalle : wenn EM angelegt wird kann man es in Münzen-(Sammlerwert ist groß, aber bei einer Veräußerung im Kriesenfall uninteresannt) oder Barrenform gestalten.
    Barren sind günstig wenn sie groß sind , aber wie geht es mit dem "Wechseln" in kleine Stückelung?
    Silber ist vom "Kleingeldwert" event. Günstiger........


    Das würde mich auch interessieren.


    Ansonsten kann ich dazu nur sagen: Problem erkannt.


    Mein Rat:


    weise handeln :)

    zu 2.) Aktien im Krisenfall? Wer kauft die dann noch?


    zu 3.) Etwas cash hat noch niemanden geschadet.

    Wie ein solches Land Investmentqualität besitzen soll - ich kann das nicht nachvollziehen.


    Was dort abläuft ist ohnehin ein abgekartetes Spiel. Und für den, der nicht durch Gier oder Druck hohe Profite abliefern zu müssen geblendet ist, ist das auch offensichtlich.


    Industriespionage, Plagiatismus, Floating, Lohndumping um nur einige Zinkertricks zu nennen. Das ist China.


    Verlierer in dem miesen Spiel sind die "Investoren" und die Menschen in den Industrienationen, die durch Dumping ihrer Jobs beraubt werden.



    Aber Gier frisst bekanntlich Hirn. Nicht nur bei X-bay


    :(

    Silberwolke: nicht nur das. Selbst scheinbar aussagefähige Pics sollte man runterladen und mal mit Kontrast und Helligkeit spielen oder mal versuchen, die zu vergrößern. Oftmals nimmt man dann von Geboten Abstand (zumindest ist das meine Erfahrung). Ein Blick ins Profil und das genaue Studium der negativen und auch neutralen Kommentare ist auch Pflicht, will man wissen, mit wen man es zu tun hat. Viele gegenseitig "einvernehmlich" zurückgenommene "Negative" bedeuten nur eines: Rachebewertung / Bewertungserpressung. Und somit unterste Schublade.


    Unzulässig vergebene "Negative" werden von Ebay selbst beseitigt und sei es über Gerichtsurteil.


    Die vorstehend angeführten "Allgemeinplätze" beziehen sich natürlich nicht auf den Verkäufer des Goldnuggets.


    Die Aultion soll hier wirklich nur als Beispiel dienen, wie ein Goldnugget ausschaut. Das mit dem Gewicht habe ich nur gepostet, weil Unerfahrene vielleicht versehentlich und unbeabsichtigt durch mein Posting in Erwartung eines Megaschnäppchens (im Glauben 22g Gold statt wirklich 1,7 g Gold zu ersteigern, was beim Lesen nur der Überschrift passieren könnte, zumal "grains" hierzulande keine gebräuchliche Gewichtsmaseinheit ist ) zu Geboten verführt werden könnten, was nicht in meinem Interesse liegt.


    Nur zur Information:


    ProAurum lag in der Vergangenheit mit seinen Prognosen oftmals tendenziell richtig.


    Nur die Umsetzung der auf den Prognosen basierenden Strategie war vielfach unglücklich.


    UNd genau das sollte Zockern innerhalb eines Aufwärtstrendes sehr zu denken geben. Zu groß ist das Risiko, daß man mehr verpasst, als gewinnt (so zumindest sehe ich das):


    ProAurum hatte zuletzt sogar recht genau vor einer Konsolidierung innerhalb des langfristigen Aufwärtstrendes gewarnt. Dummerweise waren sie zu früh short gegangen und wurden dann nervös und stellten bei weiter steigenden Kursen glatt..... ......hätten die noch ein paar Tage und ein paar Dollars Kursanstieg gewartet...... ....wären sie richtig gut aus der Nummer rausgekommen.

    Hier mal eine Ebay-Auktion mit einem australischen Nugget. Doch Vorsicht: Mit der Gewichtsangabe [gr] ist wohl das Gewichtsmass "grains" gemeint. Also leider KEIN Nugget im Gewicht von über 20 GRAMM, sondern etwa 1,79 Gramm. !


    Die Abbildung ist trotzdem gut, nur der gebotene Preis schon viel zu hoch (meine Meinung). Australische Nuggets sind oftmals größer und schwerer als in Deutschland gefundene, 2 g sind da, ganz im Gegensatz zu Funden in Deutschland, leider nichts besonderes.


    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAP…ame=STRK%3AMEWA%3AIT&rd=1

    Na, für Reiuchsmark gabs auf dem Schwarzmarkt doch alles zu kaufen. Das "Problem" lag ganz wo anders:


    Ein Radio kostete 5.000 Reichsmark und der Stundenlohn lag bei vielleicht 30 Pfennigen bis einer Reichsmark.


    Also musste man über Sachwerte verfügen, diese verkaufen und mit dem Geld dann einkaufen.


    Hätte jemand noch im Krieg oder gar vor dem Krieg langsam und unauffällig Schnaps, Elektrogeräte und Zigaretten gehortet und wäre sein Lager unentdeckt geblieben und auch unzerstört, dann hätte er in den Nachkriegsjahren weder hungern noch frieren müssen.


    Ein paar nicht abgegebene und vergrabene Goldstücke hätten es auch getan. Vielleicht nicht so gut wie Schnaps und Radios, aber das Risiko ausgebombt oder erwischt zu werden wäre viel geringer gewesen.


    Und nach der Währungsumstellung wäre man schlagartig liquide gewesen.

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    Original von Panamaxel
    ....Optionsscheine sind eine interessante Ergaenzung fuer jemanden, der auf Basis einer Marktmeinung sein Depot mit einem Turbo ausstatten moechte. Wir, die wir hier in diesem Forum aktiv sind, haben doch im Regelfall unsere Ueberzeugungen und Erwartungen an das Marktgeschehen, gerade im Hinblick auf Silber!!! ;)


    Herzlicher Gruss!


    Bleibt die Frage, wie sicher jemand bezüglich seiner eigenen Zukunftserwartungen ist. Absolut sicher sind sich ihrer Sache bekanntlich nur Narren, um einen Extremfall zu nennen. Der andere Extremfall ist der "Kaufinteressent", der sein Leben lang auf einen immer noch etwas weiter fallenden Gold- oder Silberpreis wartet.


    Ich sehe derlei Produkte weniger als Turbo, sondern mehr als Planungsinstrument im Hinblick auf einen zukünftigen Positionsaufbau (Call) bzw. als Absicherungsinstrument gehaltener taktischer, ggf. auch teils strategischer Positionen (Put). Beispielsweise um Liquidität zu sichern und eventuelle Kreditaufnahmen zu umgehen.


    Kein vernünftiger Anleger würde heute beispielsweise noch eine Kapital-Lebensversicheurng abschliessen. Der Abschluss einer Risiko-Lebensversicherung kann jedoch nach wie vor sinnvoll sein.


    Andersrum würde man niemanden für voll nehmen oder für redlich handelnd halten, der ständig all sein verfügbares Geld ode reinen Großteil davon in Risiko-Lebensversicherungen steckt, nur weil er damit rechnet, irgendwann zu sterben.

    Zitat

    Original von Gottes Socke
    .....Geh du mal weiter Gold schürfen und lass uns unsere sauer verdiente Kohle den Banken schenken.
    Dann passt´s doch. ;)


    Gruß


    Gottes Socke


    na, dann ist doch alles klar, mal abgesehen davon, daß man zwischen Hobby / Jugendtraum und Geldanlage unterscheiden sollte. Aber: geschenkt.


    Kurze Klarstellung: natürlich ist eine Geldanlage in Ü-Eiern völliger Schwachsinn, genau so wie es eine Anlage in völlig übertruerten Vatikan-PP-Sätzen zu Beginn der Euro-Einführung war und im Hinblick auf das mutmaßliche SCHICKSAL DES EUROS wohl auch noch eine ist. Und mit dem vorgenannten Krempel handel ich nicht. Natürlich ist es lachhaft und absurd, was teilweise im Kunst- und Hobbymarkt passiert. Aber: es geschieht.


    Und obgleich es völlig irrational und überzogen scheint, so kann man auf dem von mir beziechneten "Markt" mit viel weniger Risiko viel mehr Geld verdienen, als bei einem Spiel mit "Papierprodukten", bei dem der Gegner sehr wahrscheinlich mit gezinkten Karten spielt.


    Und genau das sollte jedem Terminmarkt- und Zertifikatefan zu denken geben.

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    Original von musterknabe


    ich vermute auch dass china den dollar deshalb akzeptiert um die industrialisierung voranzutreiben (ganz sicher sogar)!
    allerdings für welchen markt?


    Für den eigenen natürlich. Was bleibt nach einem Zusammenbruch des Dollars: Ein neu aufgebautes China mit Produktionsanlagen, gut ausgebildeten Menschen und einer top-modernen Infrastruktur.


    In Europa und in den USA ist bis dahin alles im Verfall begriffen.


    Und nun kommt die Eine-Million-Unzen-Gold-Frage:


    Wer wohl wird dann Weltmacht Nummer 1 sein?


    Wer wohl bestimmt dann die Regeln?


    Und genau das und nichts anderes ist es, was man dort anstrebt.


    Freier Verkehr von Waren und Dienstleistungen, grenzenloser Wettbewerb, solch ein Bullshit. Und die kurzsichtigen, immer profitgierigen Dummköpfe aus Politik und Industrie in den USA und Europa merken es nicht mal.....


    ....dass sie ihre eigenen Existenzgrundlagen verfrühstücken ( bereits zum Teil verfrühstückt haben.


    Noch so ein Schwachsinns-Todschlagwort: Dienstleistungsgesellschaft.

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    Original von Saccard
    Die USA stehen beim Export sehr sehr gut da. Deren Problem ist nur..........


    daß das Handelsbilanzdefizit bereits seit vielen Jahren immer stärker ausufert. Es genügt nicht, möglicherweise gute Produkte zu haben, man muss sie auch verkaufen können. Die beste Qualität (falls sie denn wirklich vorhanden sein sollte) nützt überhaupt nichts, wenn sie nicht wettbewerbsfähig ist.


    Beispiel TV-Loonland: deren Kinderfilme sind gewiss inhaltlich und qualitativ wertvoll. Keine Gewalt, nett anzuschauen. Jedoch: ab etwa fünf bis sechs Jahren wollen die Kids handfestes: Kämpfen, Ballern, Action. Und das Fernsehen bedient mit regelrechten Billig-Müllsendungen diese Interessen. Da kann TV-Loonland nicht mithalten. Deren Kundengruppe ist zu klein. Siehe Aktienkurs. Aber so ist der Markt.
    Und dann schaut mal, wie Firmen wie TV-loonland ihr wirtschaftliches Versagen am Markt präsentieren und mit welchen bilanziellen Kenngrößen argumentiert wird: wenns hoch kommt, hat der Umsatz und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und was weis ich noch zugelegt..... Ähnlich verworren sind so manche US-Statistiken. Hilft dann irgendwann alles nichts mehr, dann werden, wie im Fall der USA einfach kiene Zahlen (M3) mehr veröffentlicht. Aktienklitschen haben es da weniger einfach. Die dürfen das nur, wenn sie vorher..... aber lassen wir das :)


    Saccard: wer hat denn das ganze Geld hergezaubert, das nun in China investiert wird und wer ist für die Globalisierung verantwortlich, die die (realen) Löhne und Einkommen so weit drückt, daß die von Ihnen angeprangerten Billigprodukte den angeblich besseren US-Produkten den Rang ablaufen?


    Wer hat denn soviel Geld gedruckt, daß sich in den USA zeitweise (fast) jeder Furtz mit einem Job ein Haus kaufen konnte, mit Null Eigenkapital und teilweise und in Erwartung zukünftiger Geldwertinflationierung = Immobilienpreissteigerung sogar noch mehr Kredit bekam, als das Objekt kostete oder wert war? Wer hat denn all das nicht erarbeitete Geld geschaffen, dass sich in so absurder Weise "Betätigungsfelder" gesucht hatte?????


    Wer sonst als die Fed; also die USA selber.


    Auf den hier nicht wiedergegebenen Rest Ihres Postings gehe ich nicht weiter ein.

    Zitat

    Original von musterknabe


    yep, leuchtet ein, im prinzip müsste der greenback dann ja sogar kurzzeitig im wert steigen, weil ja die nachfrage steigt, die sollte der insider dann aber möglichst schnell in eine andere währung konvertieren, weil es dann vermutlich rapide abwärts geht mit dem $


    Nein.
    Das Spiel läuft anders:


    Werden massivst Staatsanleihen verkauft, dann kaufen die Notenbanken mit elektronischem Zenmtralbanbkgeld, das sie ihren Geschäftspartnern für einen sehr niedrigen Zins leihen alles auf, wenn eine gewisse Schmerzschwelle erreicht ist.


    Und solange das Geld dann nicht in Waren und Dienstleistungen fliesst.....


    ....passiert rein garnichts!.


    Die Gefahr bei dem Spiel ist der Goldpreis. Also muss ab einem Kurs X massivst Zentralbankgold verkauft werden. Auch ETF´s werden dann über deren Depotbanken zum Verkauf "gedrängt" falls Zentralbankgold nicht ausreicht. Egal, ob das im Anlegerinteresse ist.


    Auch wird es so sein, daß bei Unzenkursen von 2000 bis 5.000 Dollar massive physische Privatverkäufe einsetzen werden..... die den Dollar stützen...... ...sofern die Verbraucherpreise unter Kontrolle bleiben. Denn: es gibt dann ja viel m,ehr Waren fürs Gold und man kann ungehemmt Luxus konsumieren. Ohne Kredit auifzunehmen. Also wird entspaart. Terminmarkt (Future-) Manipulationen werden ein übriges tun.


    Kommt es zum Goldpereiscrash, bevor die Goldmengen der Zentralbanken zu Ende sind und bevor sich die Geldmengen massivst in Form von Verbraucherpreisinflation ausgewirkt haben, so haben die Zentralbanken gewonnen. Die Goldkäufer werden gnadenlos ausgeweidet. Überschussliquidität wird eingesammlet. Die Geldmenge sinkt und die Staaten haben das Vermögen der Spekulanten einkassiert, die auf Kredit und / oder auf Termin zockten (das ist wohl die Mehrheit).


    Ist nicht genug physisches Gold da, dann kommt es zu extremen Differenzen zwischen Kassa- und Termingold. Termingold ist dann billiger als Kassagold. Dann wird von Kassa auf Termin umgeschichtet. Sind die Terminfuzzies dann nich tliquide, so werden sie bei dem sich dann anschließendem Kursdessaster ausgerottet. Das Gold für die Terminfuzzies, die durchhalten, das wird erst dann gekauft. Man hat je ein wenig Zeit.


    Glauben die Marktteilnehmer den Terminversprechungen nur noch unzureichend, dann kaufen alle physisch und wenn dann zu wenig Gold da ist und nachkommt (weil keiner mehr Dollars will) erst dann ist Fiat am Ende. Dann explodiert der Goldpreis. Und die Liquidität aus den gestützten Aneihen fliesst überall hin, auch in den Konsum: Hauptsache, das Geld ist schnell ausgegeben, bevor die Preise noch weiter steigen. egal wie. Und dann haben wir Hyperinflation und Annahmeverweigerung von FIAT durch Zurückhalten von Angebot und Schwarzmarkt (Tausch oder Verkauf nur im Hinterstübchen gegen Edelmetall, Schnaps, Zigaretten oder anderen Sachwerten). Offiziell gibt es kaum noch was und das, was es gibt ist "viel teuer"....


    Steuern brechen dann ein, die Arbeitslosigkeit explodiert. Und der Staat druckt nun Geld um seine Ausgaben zu finanzieren, was dem System endgültig und hundertprozentig den Rest gibt.

    @Pannamaxel: werfen Sie mal einen Blick auf den Kunst- oder Hobbymarkt. Dort gibt es zig Beispiele für Verzehnfachungen. Blasenbildungen am laufenden Band. Das Problem ist nur: man muss etwas davon verstehen und viel mehr wissen, als die anderen Marktteilnehmer. Und Gewinne nicht stehen lassen, sondern soweit mitnehmen, daß man sein Kapital immer schnell wieder rausgezogen hat. Und wo das nicht geht, investiert man erst garnicht. Soweit die Pflicht. Den Rest lässt man bis zur Kür stehen. Sicher sind solche Geschäfte immer dann, wenn und weil man das Erworbene in Händen halten kann und kein Schuldner oder Termindruck vorhanden ist. Beispiel Münzen: Noch Ende der 80er / Anfang der 90er lagen hochwertige russische Münzen wie Blei beim Handel. Kaum einer wollte die haben. Mittlerweile sind die Preise teils zehnfach höher und man prügelt sich um die Ware (wenn noch was da ist). Beispiel Euro: vieviele haben für unter 100 EUR einen Vatikan-PP-Satz erworben und den dann für mehr als 2.000 verkauft? Und die Leute haben Schlange dafür gestanden. Ähnlich extrem war es bei Ü-Eier-Figuren. Es ist lachhaft und absurd, womit viele Mewnschen so richtig und nahezu risikolos Kohle abgegriffen haben. Man muss nur kaufen, bevor andere das tun. Und zusehen, ganz schnell sein Kapital wieder reinzuholen.
    Wer schon mal eine solche Chance gewittert und genutzt hatte, der kennt das. Natürlich kommt sowas nicht dauernd vor. Klar ist auch, daß über Dinge, die noch gehen, meist geschwiegen wird. Wissensvorsprung und Geschäftsgeheimnisse sind dort sehr wichtig, damit es möglichst lange läuft. Und: Dann kann es los gehen.
    Auch Investmentbanken verdienen prächtigst. Auch und besonders an OS- und Zertifikatekäufern. Ich will nicht wissen, wie oft die ihr dort arbeitendes Kapital binnen Jahresfrist vervielfachen. Daß es dort genauso zugehen muss, kann man daran erkennen, welche Gehälter und Boni den dort arbeitenden Menschen gewährt werden. Keiner "verschenkt" doch freiwillig soviel Geld, das nichts anderes ist, als eine Beteiligung an den ansonsten wohl durch die Angestellten als unmoralisch hoch empfundenen Profiten. Klar, daß diese Boni nicht nur Anreiz und Treue-, sondern vor allem Schweigeprämie sind.


    Dummer Weise kaufen Menschen erst die völlig überteuerten oder unzweckmäßigen Hebel- und Terminprodukte, nachdem diese von Emittenten aufgelegt und ausgepreist wurden, der vermeintliche "Mehrwert" in seiner Summe also bereits nicht nur einmal, sondern gleich mehrfach abgegriffen wurde. Und die Fenster zum Verkauf sind oftmals sehr eng und klein, wenn es überhaupt welche gibt. Wer damit noch was verdient, der hat meiner Ansicht nach meist nur Glück. OS haben für mich zwei berechtigte Funktionen:
    (1) die temporäre Kurssicherung von Anlagevermögen (vermeidet Verluste beim Verkauf Kreditaufnahmen im Bedarfsfall und bei stark einbrechenden Kursen)
    (2) die im Basiswert gemessene Kaufkraft zukünftig zu erwartender Einnahmen abzusichern, d.h.: wer beispielsweise im Oktober 2005 hätte GOLD kaufen wollen, dessen Sparvertrag oder KLV aber erst im August 2006 fällig geworden wäre, der hätte sich über die zur Anlage stehenden Mittel einen Gold-Call kaufen können und die Kurssteigerungen des Goldes hätten ihm (bis auf seinen zu versteuernden Gewinn aus dem OS-Geschäft) egal sein können. Oder er hätte einen OS erworben, bei dem der Käufer auf Lieferung bestehen kann, wenn es sowas überhaupt noch gibt. Klar wäre ein Future billiger gekommen, Jedoch: hat man nicht die Liquidität um den durchzuhalten, macht sowas wenig Sinn.


    (1) ist risikoloser, als einen Kredit aufzunehmen
    (2) ist in einem Umfeld bereits gestiegener Preise risikoloser als eine Future-Spekulation oder eine Strategie des Abwartens.


    Der OS-Preis ist dann die "Versicherungsprämie". Er verteuert somit im günstigstern Fall die Anlage im Vergleich zur Direktinvestition / Direktverkauf. Im Ungünstigsten Fall begrenzt er Verluste / Mehrkosten.


    Alle anderen Terminprodukte (außer OS und Futures) sind nach meinem Dafürhalten Mumpets. Und zur Geldanlage (Spekulation) für "normale" Privatinvestoren sind auch OS und Futures zudem nach meiner Einschätzung viel zu riskant (meine Meinung). Es sei denn, man ist sehr, sehr routiniert und Erfahren in diesen Dingen, dann abe rist man schon fast ein Profi und kein "normaler" oder "typischer" Privatinvestor.


    Hab ich was von risikoloser Geldvermehrung gepostet?.


    Gottes Socke: Relativ sicher (aber leider nicht todsicher) ist folgendes: "Anleger" wie Sie und erst recht die Leute, die Ihnen und Ihren Geldvermehrungsideen folgen, werden auf kurz oder lang ihr Vermögen verzocken. Und sie werden wahrscheinlich selbst dann, wenn sie sich beeits eine blutige Nase geholt haben, nicht wissen, wie trickreich sie abgezogen wurden.


    Wer in einem Markt, in dem es Anzeichen dafür gibt, daß sehr mächtige Interessensgruppen Preise beeinflussen auf Termin oder auf gewisse Kuesbewegungen (z.B. mit OS oder KO-Zertifikaten) spekuliert, der verliert mittel- bis langfristig meist seinen Einsatz oder den größten Teil davon.


    Mir ist schon klar, daß gewisse Interessensgruppen das nicht wahrhaben oder öffentlich diskutiert haben wollen. Klar, daß da jeder Hieb bitter weh tut. Klar auch, daß Konzerne mit Kapitalrenditen von 20 bis 30 Prozent und deren Erfüllungsgehilfen die Menschen völlig verblöden wollen und versuchen, ihnen auf immer dreistere Art und Weise das Geld wegzunehmen. Das geht natürlich nur, wenn es "Erfolgsbeispiele" gibt.


    Jemand wie Sie das vielleicht sind (ich kenne Sie ja nicht persönlich, sondern nur von ihren Postings), der hält sich für besonders "klug" und "besser" als die meisten. Und verkennt dabei in selbstverantwortungsloser Art und Weise, daß es noch viel mehr gibt, als den schnellen Zock. Ich beispielsweise möchte nicht jeden Aspekt meiner Existenz aufs finanzielle reduziert sehen. Und etwas Distanz zu dem, was man tut, kann nie schaden.

    gutso: ein Mineraliensammler und Goldschürfer aus der Umgebung von Katzhütte hatte genau einen solchen Klumpen von Silber und Arsen dabei. Er hatte das gute, mehrere Kilo schwere Stück für etwa 400 EUR erworben und es während seiner Goldwäsche in die Katze gelegt, damit der Unterschied zwischen Arsen und Silber besser sichtbar wird, sprich: der Klumpen vom Wasser gewaschen wird.


    Es scheint also noch alte Silberstollen oder neue Fundstellen zu geben, in denen nicht alle Silberadern ausgebeutet sind.


    Auch habe ich von einem Goldsucher aus Wuppertal gehört, der eine herrliche Stufe gediegenes Berggold in Katzenhütte gefunden haben soll. Um Berggold bzw. dessen Fundstellen habe ich mich wegen meines nur 7 Tage dauernden Urlaubes nicht kümmern können. Ein Geologisch interessierter Tourist jedoch hatte genau danach gesucht, leider aber erfolglos. Dafür hat er dann ein paar Photos von mir beim Goldschürfen gemacht, nachdem er einen Blick in meine Pfanne warf und ein paar kleine Körner blinken sah. Ein paar (nicht goldhaltige) Schiefer und (ebenfalls nicht goldhaltige) Quarzbrocken habe ich aber interessehalber eingesammelt.