Beiträge von mesodor39

    Die Vorteile von GOLD sind


    - Schuldnerfreiheit des Wertes
    - Krisensicherheit
    - sehr geringe Inflationierbarkeit der Goldmenge infolge Goldförderung
    und somit eine relative Wertbeständigkeit zu beliebig inflationierbarem
    Papiergeld.


    Wer GOLD verleiht, der setzt sich dem Insolvenzrisiko des Schuldners voll aus. Geht der Pleite, so ist das Gold fort.


    In der Krise bekommt man sein Gold auch bestimmt nicht wieder. Dafür kaufen dann im günstigsten Fall andere billig ein und machen ein paar hundert Prozent Profit.


    Nun zu den Goldleihern: Die verkaufen das Gold, um den Erlös in Fiat-Money-Anlagen (Papierwerte, meist Anleihen) zu investieren. Und hoffen, irgendwann das Gold zurückzukaufen und unter dem Strich dabei einen Profit zu machen. Oder sie verkaufen es, um Termingeschäfte zu manipulieren, von denen nur unzureichende Daten publiziert werden. Eine Garantie dafür, daß die Rechnung des Goldleihers aufgeht, die gibt es naturgemäß nicht. Jeder kann sich ja selber überlegen, wie "seriös" und nachhaltig ein solches "GESCHÄFTSMODELL" ist und welchen Zinssatz man eigentlich verlangen müsste, wenn man solchen "Geschäftsleuten" Fremdkapital ohne die Möglichkeit der Einflussnahme oder ohne Sicherheiten zur Verfügung stellt. Wahrscheinlich wären es, schaut man sich den Goldpreisverlauf der letzten 5 Jahre an, mindestens 20 Prozent per Anno. Wobei das lediglich die Risikoprämie für den unbesicherten Kredit ist.


    Irgendwann wird es wohl entweder zu Masseninsolvenzen professioneller "Goldleiher" oder zu "VERGLEICHEN" mit den Goldgläubigern (meist Notenbanken) kommen. Egal, ob diese Vergleiche schriftlich fixierter oder konkludenter Natur (immer weitere Prolongierung der Verträge bei Zahlung der Zinsen in GOLD oder GELD sind). Keiner kennt die genauen Vertragsinhalte, die der professionellen Goldleihe mit den Zentralbanken zu Grunde liegen.


    Das Gold ist wohl im Regelfall unwiederbringbar verloren. Genau so, wie die ganzen Fiat-Money-Schulden wohl nie mehr wertbeständig abgetragen werden können.

    Zitat

    Original von freeminder
    ....Der langsam aufkeimende Wunsch der Versicherer nach Investitionsmöglichkeiten in Edelmetallen hat einen sehr einfachen Hintergrund: die Suche nach Rendite!.....


    Und somit bedeutet dies nichts anderes, als daß Versicherer annehmen (oder zumindest die Möglichkeit in erwägung ziehen), daß Rohstoffe (speziell wohl GOLD) sich wertmäßig besser entwickeln werden, als Aktien und Immobilien. Zu Bonds möchte ich hier erst garnichts sagen.


    Ich glaube kaum, das VS-Konzerne etwas von O-Saft, Getreide, Kakao, Kaffe usw. verstehen. Ebenso dürften sie keine Ahnung von Industriemetallen haben.


    Sehr wohl Ahnung dürften sie vom Wert und der Liquidität ihrer eigenen, langjährigen Vermögensanlagen haben. Und von deren ihrer Ansicht nach nicht ausreichenden Rentabilität.


    Ich werte dies als ein ernst zu nehmendes Alarmzeichen für alle, die mit Versicherungen Vermögen bilden oder ihr Alter sichern wollen.

    Zitat

    Original von nepton


    Worin sollte denn der Nachteil sein, Edelmetalle "anonym" zu kaufen, wie du schreibst?....


    Ganz einfach: man wird behaupten, das Geld für das Gold stammt aus nicht versteuertem Einkommen.


    Und dann kann man Probleme haben, dem Finanzamt das Gegenteil zu beweisen.


    Ich hebe daher immer alle Quittungen des bei einer Bank am Schalter annonym erworbenen EDELMETALLES auf, die ich dann mit ebenfalls aufgehobenen Kontoauszügen zeitlich in Bezug setzen und somit einen eventuellen vielleicht sogar missbräuchlich konstruierten Vorwurf einer unerlaubten Handlung entkräften zu können.


    Warum sollte ich mir im Krisenfall durch derlei vermeidbare Strategiefehler von anderen in die Suppe spucken lassen. Wenn ich ein 1a Haus für ein Kilo Gold bekomme (solch eines, das heute wohl 20 kg kostet und sich (noch) out of reach befindet), so zahle ich auch gerne 350 g oder 500 g oder notfalls auch ein ganzes weiteres Kilo Gold zusätzlich als Veräußerungsgewinn ans Fi-Amt.


    Teilen und Herrschen. So einfach ist das.

    Zitat

    Original von TeeKay
    ProAurum denkt daran, die erst bei 642$ abgebaute Position bei 655$ wieder voll aufzubauen. Wenns morgen nochmal so laeuft wie heute, ist es soweit.


    was auch irgendwie zu erwarten war.


    Wieder mal tragisch: ProAurum hatte Recht, daß eine Goldpreiskorrektur bevorstehen würde. Unrecht hatten sie beim Verkaufszeitpunkt, der mindestens 20 Dollar zu früh gewählt wurde. Und noch größeres Unrecht hatten sie bei ihren geplanten Wiedereinstiegskursen. Das alte Spiel von der Angst, einen Gewinn nicht mitzunehmen und daher zu früh zu verkaufen und der Gier, ein kleines bischen zu billig kaufen zu wollen und sich so "sein" Gold von anderen vor der Nase wegschnappen zu lassen..


    Wieder hatte ProAurum grundsätzlich RECHT. Und wieder sieht es so aus, als ob sie daraus nicht nur keinen Profit ziehen, sondern substanziell (nicht buchmäßig) verlieren. Und ihr Risiko aufgrund verpasster Kursgewinne viel stärker erhöhen, als jemand, der nicht handelt, sondern eine Politik der ruhigen Hand verfolgt.

    Leute, schaut euch doch einmal die Strukturen der Devisenreserven Russlands, Chinas und Japans an.


    Die bestehen fast ausschließlich aus nicht-Gold-Anlagen und zum allergrößten Teil aus Dollars bzw. US-Anleihen.


    Bereits seit langem will China diese Reserven "diversifizieren". Nur eines steht dem im Wege: ein hinreichend großes Gold- oder Silberangebot. Am liebsten würden die Chinesen in GOLD umschichten. Jedoch: es gibt dazu nicht genügend physisches Metall, was zum Verkauf steht.


    Das genau ist auch der Grund, warum die Chinesen und die Japaner ihre Währungen gegen den Dollar nicht aufwerten. Es würde ihnen garnichts nutzen, denn auch so bekämen sie kein Gramm Gold mehr. Im Gegenteil: der in "Heimatwährung" gemessene "Wert" ihrer Reserven würde schneller fallen, als sie dasdurch Exporte hereinholen, d.h. sie würden zeitweise umsonst exportieren . Weil es alles letztendlich nur Papierwerte sind, die auch keine Deckung haben steht eines fest: Letztendlich sind Handelsbilanzüberschüsse und Devisenguthaben in nicht mehr zu derzeitigen Bewertungsverhältnissen abbaubarem Umfang vergeblich. Jedoch: würde nicht weitergemacht wie bisher, würde es in diesen Ländern und in den USA Probleme geben.


    Und weil aus Sicht vieler Regierungen und Politiker ohnehin nichts mehr zu retten ist, versucht man so lange weiterzumachen, bis es nicht mehr geht. Notfalls muss auch etwas echtes Volksvermögen (Gold) dafür verschleudert werden. Jedoch: würde China, Japan oder Russland auf den freien Markt GOLD kaufen, würden die Abgaben sofort gestoppt werden. Mangels kurz- und mittelfristiger Erfolgsaussicht.


    Schließlich opfert man ja das Gold, um sich Zeit zu kaufen. Bekommt man für ganz viel GOLD nur noch ganz wenig Zeit, macht so ein Deal keinen Sinn mehr.



    Gold unter 500 Dollar dürfte es demnächst nicht mehr geben. Im Gegenteil: die Schwelle leigt beim GOLD oberhalb von 550 Dollar. Spätestend ab dieser Größenordnung setzen massive, private Käufe ein. Diverse Marktberichte hier im Forum zeigen dies eindeutig. Die dann einsetzende private Nachfrage nach Münzen, Schmuck (Asien) und kleineren Barren ist so hoch, daß viel zu viel Gold zusätzlich verkauft werden müsste, um solche Kurse zu halten.


    Wenn Gold weiter fällt, dann nur im deflationären Crash. Aber der ist ja genau so wenig gewollt, wie eine Hyperinflation.

    Das PPT hat doch durch seine Goldpreisdrückung bis auf 250 Dollar die Unze erst für ein Goldminensterben und eine überbordende Schmucknachfrage gesorgt.


    Daß nun Spekulanten auf den Zug aufspringen und viele Menschen aufgrund des gestiegenen Goldpreises Zweifel an der Geldwertstabilität haben, ist die Folge einer völlig verfehlten Goldpreispolitik des PPT.


    Wäre das PPT weise gewesen, hätte es bei niedrigen Kursen gekauft und nur zur Glättung von Kursspitzen verkauft. Es würde mehr und gesundere Minengesellschaften und eine viel höhere Goldförderung geben. Und Gold wäre heute - wie auch schon seit den 90ern - vielleicht 420 oder 450 Dollar die Unze wert.


    Es wäre totes Kapital und ein abgehalftertes, barbarisches Relikt. Kein Spekulant würde sowas anfassen.

    braucht eigentlich keines mehr zu kaufen.


    Jedoch: genau mit solchen Szenarien sollen die Menschen vom GOLDKAUF abgehalten werden, die noch keines besitzen und mit dem Gedanken spielen, welches zu kaufen.


    Weil das aber über 90 Prozent aller potenziellen, zukünftigen Goldkäufer sind und wohl über 99 Prozent aller Anleger, so muss genau diese Gruppe vom Goldkauf abgehalten werden, um die faire Bewertung der Weltleitwährungen gegen GOLD zu Gunsten des Papiergeldes zu manipulieren.


    Denn: bei weltweit negativer Realverzinsung kostet die GOLDanlage KEINEN Zinsverlust. Weswegen der Goldpreis immer dann extrem zulegen müsste. Und vor allen im Krisenfall. es sei denn, er wird manipuliert.


    Ich zweifel diese Rechnung an und behaupte, daß eine 916,67 er Gold-Kupfer-Legierung ein spezifisches Gewicht von etwa 17,60 hat.


    Beweisführung anhand der Tauchwägung eines 20-Dollar-Stückes, Zitat aus dem Dt. Münzenforum:



    Das 20-Dollar-Stück ist gestern angekommen.


    Zustand: bankfrisch-fast bankfrisch (geschätzte 1.3, 1.0 = Stempelglanz, 1.2 = bankfrisch, 1.5 = fast bankfrisch = vz-st).


    Gewicht: ca. 33,43 g


    Gewicht unter Auftrieb (durch Shampoo entspanntes Wasser, Münze wurde 1 x mit Zahnseide umwickelt und in Wassertöpfchen getaucht):


    1,96 g, das sind ca. 1,96 cm3 Wasser.


    33,43 g / 1,96 cm3 = 17,05 g/cm3


    Goldanteil: 0,917 x 33,43 g = 30,655 g
    Kupferanteil: 0,083 x 33,43 g = 2,774 g


    theoretisches Volumen des Goldes:
    30,655 g / 19,3 g/cm3 = 1,588 cm3]


    theoretisches Volumen des Kupfers:
    2,774 g / 8,90 g/cm3 = 0,312 cm3


    Näherungsweise Ermittlung des theoretischen Gesamtvolumens der Münze )**:
    0,312 + 1,588 = 1,90 cm3


    theoretische Wichte: 33,43 g / 1,90 g/cm3 = 17,59 g/cm3


    Abweichung / Differenz:


    1,96 - 1,90 = 0,06 cm3 oder 3,15 Prozent.


    Begründung für die Differenz:
    - Volumen der mit eingetauchten Münzpinzette.
    - Ungenauigkeit der Waage
    - Wichteänderung des Prüfmediums "Wasser" durch Entspannungsmittel Shampoo und Temperatur über 1 Grad Celsius
    - )** zu berücksichtigen ist weiter, daß die Dichte einer Legierung von der rechnerisch ermittelten Dichte der Einzelkomponenten abweichen kann. Bei hochlegierten Gold-Kupfer- bzw. Gold-Silber Gemischen (speziell bei Elektron) kann das sehr stark der Fall sein. Bei hochkarätigen Gold-Kupfer-Legierungen (900er Gold) ist dieser Effekt lt. meiner Einschätzung jedoch vernachlässigbar.


    Folgerung: Die Münze besteht sehr wahrscheinlich aus einer 916 er Goldlegierung. Auch das Gewicht entspricht exakt dem Sollgewicht der Originale. Ebenso der mit der Schubleere gemessene Durchmesser, weswegen ein Guß nach meinem Dafürhalten ausgeschlossen ist. Die Prägung ist sauber, die Felder sind eben und der Prägeglanz ist gleichmäßig matt. Die Münze wirkt farblich und von ihrer Prägung her auch genau so, wie die Stücke, die ich von Münzenbörsen und Auktionsgutbesichtigungen kenne. Ich halte sie daher (auch wegen der schwer zu fälschenden Erhaltung "fast bfr.") für echt (Meinungsäußerung, keine Tatsachenbehauptung). Die verbleibenden Restrisiken (z.B. daß die Münze eine hervorragende Prägefälschung oder doch nicht aus Gold ist) halte ich in Anbetracht des Kaufpreises (ca. 580 EUR) für vernachlässigbar gering.


    Hinweis: Eine völlige, d.h. 100-prozentige Sicherheit daß es Gold ist kann man durch Tauchwägung allein nicht erreichen. Dazu würde es (wie bereits angeführt) weiterer (zerstörungsfreier) Analysen bedürfen.


    Kürzlich habe ich drei Krügerränder mit einem dünnen Zwirn fixiert und tauchgewogen (ist viel genauer, als mit einer Pinzette). Die Ergebnisse: allesamt zwischen 17,49 g/cm3 und 17,65 g/cm3.


    Viel genauer gehts nicht mehr mit meinen primitiven Methoden.

    Zitat

    Original von Milly
    Ich glaub' eher, heute steht mal wieder das PPT auf der Matte.


    Die letzten Tage waren zu kriminell: Libanon, Gold, Öl, Dow runter; heute steigt wundersam der Dollar, Gold & Silber fallen, Öl auch etwas, obwohl Bomben fliegen.


    Wenigstens hab' ich am Freitag mein bisserl Papiergold verkauft - und dafür Papieröl :D (brennt auch gut 8)) gekauft.


    Genau so wird es wohl sein. Stieg der Goldkurs heute morgen in Asien extrem, so began er mit Öffnung der LONDONER Börse erst zu bröckeln und dann regelrecht abzuschmieren. Nachdem dann endlich die Börse in NY eröffnet wurde, gabs noch mal richtig eins drauf.


    Eines steht fest: Die Drückung des Goldkurses im Krisenfall (Libanon) kostet den Zentralbanken sehr große Goldmengen. Ich gehe mal davon aus, daß heute zig Tonnen Gold geopfert werden mussten. Und ich vermute, daß jeder weitere Tag der Goldpreismanipulation mit mindestens 10 bis 20 Tonnen Zentralbankgold erkauft werden muss.


    Und so kommt man dann für einen Monat auf etwa 300 bis 500 Tonnen GOLD.


    Lange ist sowas nicht durchzuhalten.


    Wo kommt das Londoner Gold her? Ich vermute, daß es großteils verleihenes, deutsches Gold aus Londoner Beständen ist. Und das Gold-Guthaben der Dt. Bundesbank in den USA wieder etwas "gestiegen" ist. Warum ich das glaube? Na, wer war denn kürzlich inn Deutschland zum Wildschwein-Grillen zu Besuch? Teure Grillparty kann ich da nur sagen :(

    ihre Aktienbestände reduzieren sollen. Und zwar genau aus dem selben Grund, weshalb es mittlerweile keine Wohneigentumsförderung, sondern nurmehr AS-Vorsorgesparen gefördert wird.


    Das Bafin ist eine Behörde des deutschen Staates und vertritt daher bei Interessenskonflikten selbstverständlich Staatsinteressen, die aus Behördensicht privaten Interessen stets vorrangig sind.


    Eine Aktienquote von 30 v.H. wäre zudem unter dem Gesichtspunkt der Diversifizierung vertretbar:


    jeweils 30 v.H. Aktien, Immobilien und Anleihen. 10 Prozent Cash. Klappe zu, Affe tot. Langfristig kann man als Versicherungskonzern damit wenig falsch machen.


    Jedoch für einen extremst verschuldeten Staat mit fortlaufend verfassungswidrigen Haushalten und einem seit Jahren angeblich "gestörten" gesamtwirtschaftlichen Geleichgewicht, ist jeder Strohhalm wichtig.


    Die Gelder sollen in vergleichsweise wertlose, weil nicht durch Substanz- und Sachwerte gedeckte Staatsanleihen wandern und nicht in substanzhaltige Aktien oder Immobilien. So einfach ist das.


    Oder mal bildlich ausgedrückt: Auf der Titanic wurden die Passagiere der III. Klasse ja auch gezielht von den Rettungsbooten ferngehalten. Zu Gunsten der I. und ggf. II. Klasse. Und wer das ist, das brauche ich ja nicht näher zu erläutern.


    Und genau so wird, wie ich meine, geplant und absichtlich (s. auch Immobilienfonds "Grundbesitz-Invest") das Geld der Sparer der III. Titanic-Klasse zu Gunsten der Gelder der I. und II. Klasse aus den Rettungsbooten geworfen. Und zwar kurz bevor der leckgeschlagene Dampfer untergeht.


    Leute, da kann man schon fast drann fühlen, so offensichtlich erscheint das.


    Ich meine: Die Förderung für die AS-Produkte kann sich unsere werte Bundesregierung in den Allerwertesten schieben. Zumindest was meine Person angeht.

    Zitat

    Original von Gundi
    Zitat von mesodor39:
    "Bei Teuerungen von 10 bis 20 Prozent per Anno gibt es auch Lohnsteigerungen".


    Wie ich als Hausfrau aus der Bildzeitung lesen kann, können doch nur Politiker und Manager mit Lohnsteigerungen rechnen. Ottonormalverbraucher arbeitet mehr Stunden und bekommt weniger Lohn dafür. Wollen sie mehr Lohn, droht der Arbeitgeber die Arbeitsplätze in den Osten zu verlegen.


    Grüsse
    Gundi


    na, dann stell dir mal vor, es gibt Arbeit und keiner geht hin :D:D:D


    Spätestens dann steigen die Löhne.

    Zitat

    Original von Milly
    Ein Krügerrand besteht aus 11 Gewichtsanteil (nicht Volumenanteil!) Gold (19,3 g/cm3) und 1 Gewichtsanteil Kupfer (8,9 g/cm3), macht zusammen ca. 18 g/cm3 (Volumenanteil Kupfer ca. ein Siebtel).


    Sagen wir mal so - wer in der Lage ist, eine Gleichung mit 2 Unbekannten zu lösen, um korrekt eine billigere Legierung mit gleichem spezifischen Gewicht für den KR zu fälschen, der verdient leichter sein Geld mit einem ordentlichen Beruf :D


    Die Betrüger bei Ihbää outen sich ja auch meistens selber, z.B. durch mangelndes Sprachvermögen. :P


    Mit reiner Rechnerei ist das nicht getan. Theoretisch kann ich Uran und Kupfer hinzugeben und komme dann vielleicht mit 30 Prozent Gold aus. Jedoch: Diese Metalle muss ich erst mal verflüssigen, legieren und verarbeiten. Und dann noch dei Ronden rändeln und beprägen. Und dann ist da noch die Klangprobe.


    Faktisch ist es also eine Gelichung mit sehr vielen Variablen.

    Zitat

    Original von mesodor39
    ....aber die Zocker sind ja so klug, daß sie alle verkaufen, bevor es abwärts geht. Und zwar alle :) Zumindest habe ich festgestellt, daß es nach dem Silberkurseinbruch verdammt ruhig bei der KO-Produkt-Fraktion der "Papiersilberbugs" wurde. Klar, die waren alle in Urlaub und haben ihre Gewinne verprasst ......[/B]


    GottesSocke: mir war schon klar, daß ihr alle "rechtzeitig" verkauft habt. Siehe obiges Zitat.


    Nur ich bin immer so dumm und verpasse den bestmöglichen Verkaufszeitpunkt.


    Daher kann ich einfaches Gemüt auch nur physisch kaufen.


    Um dann, wenn es drauf ankommt mit drei bis fünf Krügerrändern oder Kilogramm Silber Häuser zu kaufen.....


    macht ihr mit eurem Papierkram nur eure paar Hundert Prozent und verliert im Crash infolge Insolvenz eures Emittenten alles (oder bekommt für eure Fiat-Kohle dann kien physisches Edelmetall mehr).


    Ich bleibe physisch investiert und gebe mich mit ein paar Kilo Silber statt Tonnenweise gehebeltes Papiersilber zufrieden. Im Nicht-Krisen-Fall nehme ich auch gerne mit Null Prozent Rendite oder negative Renditen in Kauf. Das stehe ich schon durch, weil schuldenfrei. Und sollte der "big-bang" kommen, so werde ich nach heutigen Verhältnissen (Top Haus mit 600 qm Grundstück heute etwa 500.000 EUR ) 1.000 Krügerränder dann vielleicht 5 bis 25 Krügerränder) kaufen. Macht 20.000 Prozent bis 4.000 Prozent Profit.


    Ihr könnt dann noch nicht mal euren Emittenten verklagen, weil der längst insolvent ist und Klagen nicht angenommen werden. Oder ihr Kein Geld habt um Kosten vorzulegen oder garnicht mehr wisst, wer euer aktueller "Anspruchsgegner" ist. Wenn ihr Glück habt, so reicht das, was ihr bekommen werdet für eine Portion Pommes aus. Habt ihr viel Glück, kann sogar ein Döner draus werden. Aber bildet euch blos nicht ein, daß es für ein richtiges Gericht reichen wird :) . :D:D:D


    Ich fahre eine absolute Betrugsvermeidungsstrategie: Ohne Kursrisiko. Ohne Totalverlustrisiko wie bei OS und KO-Produkten. Ohne Inflationsrisiko. Zwischen mir und meinem Edelmetall ist NICHTS.


    Das einzige Risiko in dem Szenario ist, daß sich im Fall einer über viele Jahre gestreckten Inflation geringere Werteverschiebungen ergeben werden. Dann und nur dann können Papierprodukte besser sein, als physische Anlagen. Abger genau das werden die Emittenten für die Mehrheit aller Anleger durch Kursmanipulationen zu verhindern wissen. Ein weiteres Risiko ist, daß ich in einer zu langen Deflation "ausgerottet" werde. Aber in letztgenanntem Fall seid ihr nit euren Hebelprodukten sowieso längst vor mir platt. Euer einziger Vorteil mir gegenüber ist dann infolge "Gewohnheitsrecht" vielleicht, den besten "Brückenplatz" für eine Übernachtung inne zu haben. Wenn ihr bis dahin nicht bereits erfroren oder verhungert oder todgeschlagen und für Organentnahmen ausgenommen seid.

    @juergenlangen: ich habe so ein Teil in Händen gehalten:
    schwer, kompakt, sauber ausgeprägt incl. Rändelung.


    Was auf eine Fälschung hindeutete war die leicht gelblichere Farbe (kann auch bei getauchten Originalen vorkommen) und ein geringfügig anderer, matterer Prägeglanz. Aber wie bereits gesagt: sowas kann auch vom Tauchen oder einer Ultraschall-Reinigung kommen.


    Und nun die Hunderttausend-Euro-Frage: Warum sollte der Händler sowas als Fälschung bezeichnen, wenn es keine ist?. Ich kenne den Mann schon seit Ende der 80er Jahre. Klar ist er Händler. Klar muss er davon leben. Und er verkauft die Krügers geringfügig unter Bankverkaufspreis. Ein Betrüger ist er gewiss nicht.


    Klar, daß er sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt und die Erkennungsmerkmale der Fälschung nicht offenbart. Klar auch, daß eine Restunsicherheit verbleibt, wenn man als Kunde nicht weis, wie er seine Stücke prüft und wie er zu seinen Befunden kommt. Aber das ist sein Problem. Nicht meines.


    Das einzige was ich tun kann, ist die Dinger wiegen, ihr spezifisches Gewicht bestimmen, ihren Durchmesser mit der Schubleere nachmessen und ggf. die Klangprobe machen. Worauf mir kiener eine Antwort geben kann ist folgendes: reichen diese Kriterien aus, um mit hinreichender Sicherheit zu erkennen, ob das Metall wirklich durch und durch GOLD ist und ob der Feingehalt annähernd stimmt.

    Zitat

    Original von Gundi
    mesodor39 du schreibst: "Ein paar Jahre lang 10 bis 20 Prozent ganz normaler Geldentwertung tut es auch. M. M. das wahrscheinlichste aller Szenarien."


    Wie soll das denn funktionieren, bedenke doch- die Löhne bleiben, MWSt steigt, Gesundheit, Rente, Soli wird steigen, Steinbrück schliesst weitere Steuererhöhungen nicht aus. Das Öl steigt und daraus wird ja nicht nur Benzin gemacht und schlägt sich auf andere Waren durch. Hält das ein Hausfrauen Geldbeutel wirklich noch ein paar Jahre durch? Ach ja, die Kosten des Heizöls- man will ja im Winter nicht frieren.
    Ich finde es doch idiotisch, wenn man die steigenden Kosten für lebensnotwendige Dinge, dann mit den billigen Fernsehern, Elektronik und PC verrechnet, um so eine Inflationsrate auszurechnen. Wenn ich Lebensmittel kaufe(Geldbeutel wird immer leerer bei gleicher Ware) aber einen PC oder Fernseher brauche ich nur aller 10 Jahre.


    Grüsse
    Gundi


    Wie das funktionieren soll: ganz einfach: so wie überall sonst auch auf der Welt. Bei Teuerungen von 10 bis 20 Prozent per Anno gibt es auch Lohnsteigerungen. Wie hoch die ausfallen, das wird sich dann ergeben. Auch wird sich ergeben, ob der Lebensstandard in dieser Inflationsphase zurückgeht (was ich vermute).


    Auf jeden Fall entschuldet sich der Staat durch Inflation und Geldnemgen ausweitung.


    20 Prozent Geldmengenerhöhung weltweit (M2) haben wir größenordnungsmäßig bereits jetzt. Und damit ist der verlässlichste Grundstein (den man sich überhaupt vorstellen kann) für eine verheerende inflationäre Entwicklung gelegt (meine Meinung).


    Es ist ein blanker Hohn was geldmengenmäßig abgeht. M3 wird bekanntlich von der FED schon garnicht mehr veröffentlicht. Die FED wird die wahren Gründe dafür schon kennen.

    Zitat

    Original von TeeKay
    Wenn es bei einer Deflation zu Geldknappheit kommt, was meinst du, wird dann mit der Umtauschfaehigkeit von 10DM Muenzen passieren? Glaubst du, dass die Bundesbank Bargeldreserven fuer die drei Hansels zurueckhaelt, die 10DM Muenzen umtauschen moechten, waehrend ueberall im Lande Panik ausbricht, weil man nichtmal mehr an die 100 EUR auf dem Sparbuch herankommt?
    Ich wuerd mich auch nicht drauf verlassen, dass irgendjemand DM-Bargeld annimmt, von dem er erwarten kann, dass er es nirgends mehr los wird.
    10DM Muenzen sehe ich einzig und allein als guenstige Silberinvestmentmoeglichkeit an.


    Ich meine daß in einer Phase der Bargeldknappheit grundsätzlich alles akzeptiert werden wird, was mit einer staatlichen Garantie versehen ist. Solange Papiergeld "geht" geht auch noch DM-Silbergeld, sofern dann noch die unbefristete Umtauschgarantie der Dt. Bundesbank steht. Egal, ob ein Umtausch dann direkt möglich ist oder nicht.


    Noch heute soll es Geschäfte geben, die DM annehmen. Das tun nicht alle Geschäfte. Jedoch: die, die das tun, dürften das auch im Deflationscrash tun. Denn in der Deflation herrscht absoluter GELDMANGEL, weswegen alles angenommen würde, was nach GELD ausschaut, zumal GELD in der Deflation an Wert gewinnt.


    Und der Geschäftsmann, der die mit staatlicher Umtauschgarantie versehenen SILBERMÜNZEN nicht annimmt, der lässt sich halt ein GESCHÄFT entgehen. Was nicht sonderlich professionell ist.


    Wenn GELD knapp wird, dann wird genau sowas (DM, Gedenkmünzen) usw. verstärkt zum Einkaufen benutzt werden. Womit sonst wollen Menschen dann noch mangels Bargeld zahlen?


    Der Handel, der verkaufen oder wegwerfen muss, der wird sich dann schnell und ganz genau darüber informieren, welches Geld kursfähig und welches GELD umtauschfähig ist.

    Zitat

    Original von SalonHelga


    mesodor39:
    Hast Du mehr Infos zu diesen KR-Fälschungen? Woran konnte sie der Händler erkennen?


    Nein. Genau diese Information wollte mir der Händler nicht geben. Er meinte, wenn ich echte Münzen kaufen wolle, so könne ich das bei ihm tun.


    Klar, daß ich dort nicht gekauft habe, denn: wenn er mir nicht mitteilt, wie er darauf kommt, daß seine Krügerränder echt sind und er weder Ultralschall- noch Leitfähigkeitsprüfgerät besitzt, so kann ich das Ergebnis seiner Folgerungen nicht nachvollziehen.


    Nur eines: das archimedische Prinzip wender er, weil zu aufwändig, nicht an.


    Keine Transparenz = kein Geschäft im nennenswertem Umfang. So einfach mache ich mir die Sache.


    So einen Unfug habe ich lange nicht mehr gelesen. Sobald ich etwas hergebe (verleihe), ist es fort. Ich lagere es dann nicht mehr, weil ich es hergegeben habe. Und statt dessen kassiere ich ZINSEN.


    Etwas verleihen, es weiter behalten und dann noch Zinsen kassieren - wer den Deal macht, der kann gerne meine Kontonummer haben. Mein Silber bekommt er aber nicht, nur den Ort mitgeteilt, an dem es lagert.