Die Vorteile von GOLD sind
- Schuldnerfreiheit des Wertes
- Krisensicherheit
- sehr geringe Inflationierbarkeit der Goldmenge infolge Goldförderung
und somit eine relative Wertbeständigkeit zu beliebig inflationierbarem
Papiergeld.
Wer GOLD verleiht, der setzt sich dem Insolvenzrisiko des Schuldners voll aus. Geht der Pleite, so ist das Gold fort.
In der Krise bekommt man sein Gold auch bestimmt nicht wieder. Dafür kaufen dann im günstigsten Fall andere billig ein und machen ein paar hundert Prozent Profit.
Nun zu den Goldleihern: Die verkaufen das Gold, um den Erlös in Fiat-Money-Anlagen (Papierwerte, meist Anleihen) zu investieren. Und hoffen, irgendwann das Gold zurückzukaufen und unter dem Strich dabei einen Profit zu machen. Oder sie verkaufen es, um Termingeschäfte zu manipulieren, von denen nur unzureichende Daten publiziert werden. Eine Garantie dafür, daß die Rechnung des Goldleihers aufgeht, die gibt es naturgemäß nicht. Jeder kann sich ja selber überlegen, wie "seriös" und nachhaltig ein solches "GESCHÄFTSMODELL" ist und welchen Zinssatz man eigentlich verlangen müsste, wenn man solchen "Geschäftsleuten" Fremdkapital ohne die Möglichkeit der Einflussnahme oder ohne Sicherheiten zur Verfügung stellt. Wahrscheinlich wären es, schaut man sich den Goldpreisverlauf der letzten 5 Jahre an, mindestens 20 Prozent per Anno. Wobei das lediglich die Risikoprämie für den unbesicherten Kredit ist.
Irgendwann wird es wohl entweder zu Masseninsolvenzen professioneller "Goldleiher" oder zu "VERGLEICHEN" mit den Goldgläubigern (meist Notenbanken) kommen. Egal, ob diese Vergleiche schriftlich fixierter oder konkludenter Natur (immer weitere Prolongierung der Verträge bei Zahlung der Zinsen in GOLD oder GELD sind). Keiner kennt die genauen Vertragsinhalte, die der professionellen Goldleihe mit den Zentralbanken zu Grunde liegen.
Das Gold ist wohl im Regelfall unwiederbringbar verloren. Genau so, wie die ganzen Fiat-Money-Schulden wohl nie mehr wertbeständig abgetragen werden können.