Beiträge von mesodor39

    Zitat

    Original von HIghtekki
    ....ob der währungsschnitt wirklich kommt ist reine spekulation. vll. erst in 10 jahren. bis dahin bist du längst pleite und sämtliche ersparnisse wurden gepfändet.


    Genau so wird es in den allermeisten Fällen kommen. Selbst Nicht-Schuldner dürften Probleme haben, eine Wirtschafts- und Währungskrise zu überstehen. Weswegen physisch verfügbarer Edelmetallbesitz und unmittelbar verfügbare Liquidität beinahe genau so wichtig sind, wie Schuldenfreiheit.


    Direkt nach der Kreditfalle kommt die von Dritten bewusst und geplant herbeigeführte Liquiditätsfalle.


    Ein Paradebeispiel für das, was kommen könnte, war die Schliessung der Immobilienfonds "Grundbesitz Invest".


    Egal, ob die Börse, die Banken, Fonds- oder AS-Gesellschaften, lebensversicherer oder sonstige Anspruchsgegner zeitweilig mal "zu" machen: An seine jeweiligen GUTHABEN kommt man während dieser Zeit einfach nicht ran.


    Ein Privatmann mit einer beliehenen Immobilie kann nich tmal eben so ein paar Monate schliessen und seine Gläubiger warten lassen......


    Das genau ist der kleine, aber feine Unterschied.

    Zitat

    Original von S 04


    Sag mir wie die Krise ausschaut. Habe ich oben geschrieben. Nicht nur
    ob es eine Finanzkrise oder eine Wirtschaftskrise wird spielt dabei eine große Rolle. Ist es eine Weltwirtschaftskriese oder nur eine Regionale. Ist Europa oder (und) die USA betroffen. Welche Staaten sind noch mit betroffen? Oder kommt nur eine kleinere Inflation, oder doch die Hyperinflation.
    Welcher Staat ist eigentlich gegen die Krise gut (besser) aufgestellt ?(
    Oder sind alle miteinander schon so verstrickt, dass alles den Bach runter geht? Fragen über Fragen, und solange keiner weiß, was kommen wird, solange kann mann auch nichts dagegen tun.


    @S 04: man kann eine ganze Menge machen. Selbst in dem Wissen, daß das meiste im Hinblick auf eine ganz konkrete Krisensituation wohl vergebens sein dürfte. Weil man nicht wissen kann, welche Krise kommt, un dwie sie sich abspielen wird. Am besten man fängt im Kleinen damit an:


    (1) eine vernünftige Vorratshaltung für etwa drei bis 4 Wochen
    schrittweise aufbauen
    (2) eine vernünftige Barreserve vorhalten
    (3) eventuelle Kredite möglichst schnell abzahlen, sofern das möglich ist
    und in diesem Zusammenhang die eigenen Finanzen optimieren
    (4) etwas physisches Edelmetall kaufen
    (5) sein Geld ehr in langlebige und qualitativ hochwertige langlebige
    Konsumgüter statt in Ex-und-Hopp-Artikeln oder -Produkten anlegen
    (6) seine finanziellen Dinge neu ordnen, seinen Gläubiger-Status zu
    Gunsten seines Eigentümer-Status reduzieren und ehr Sachwerte
    statt Geldzahlungsansprüche akkumulieren.


    Und diese Maßnahmen können sich sogar als nützlich und sinnvoll erweisen, auch wenn es zu garkeiner Währungs- oder Finanzkrise kommen sollte.


    Eine Vorratshaltung ermöglicht es, Sonderangebote abwarten zu können und dann besser und intensiver wahrzunehmen,
    Eine Barreserve versetzt einem in die Lage Schnäppchen mitzunehmen,
    schnelle Kreditrückzahlungen generieren Zusatzeinkommen, das sonst für Zinsen draufgegangen wäre, Physisches Edelmetall kann die Wirkungen von Schwankungen des Wertpapiervermögens auf das Gesamtvermögen oftmals abfedern / abmildern / kompensieren (muß es aber nicht), gut überlegte Anschaffungen sparen Geld, das ansonsten für Erneuerungen draufgegangen wäre, ein bevorzugter Status als verfügungsberechtigter Eigentümer bei Geldanlagen vermindert Betrugsrisiken, wie sie bei Anlagen, bei denen der Anleger oftmals Gläubiger ohne Einflussnahmemöglichkeit ist, oftmals deutlich.

    Bei der Argentinienkrise hat auch kaum einer mit ener Abwertung seiner Landeswährung gerechnet.


    Wer glaubt, der Euro könne nicht "abwerten", der kann sich unter Umständen ganz schön geirrt haben.


    Banken können auch wegen Zahlungsschwierigkeiten, die andere Ursachen haben, zugemacht werden.


    Jede Krise ist irgendwie anders. Seltsamer Weise sind die Ergebnisse, also riesige Umverteilung von Vermögenswerten von vielen hin zu wenigen, immer dieselben.


    Und genau von dieser Seite sollte man nach meiner Auffassung versuchen, das Pferd aufzuzäumen. Alle anderen Ansätze dürften wenig zielführend sein.


    Letztendlich muß man ein Minimum an Angriffsfläche bei einem Optimum an Flexibilität und Liquidität aufweisen.


    Also erstens niemanden etwas schulden und auch nichts verleihen.
    Und zweitens: sein Vermögen oder zumindest bedeutsame Teile davon liquide und verfügbar halten.


    Warum jetzt noch Aktien oder Derivate kaufen?.


    Warum sein Geld/Vermögen zur Bank oder ins Wertpapierdepot tragen, wo andere den Daumen drauf haben und einem, kommts drauf an, am langen Arm verhungern lassen?.


    Letztendlich gilt im Crash: nur Bares ist wahres. Also Bargeld oder Barren-/ Münzgold.


    Gold- oder Rohstoffaktien benötigt im Crash niemand. Schlimmstenfalls werden die einem genau so nachgeworfen, wie andere Aktien.

    Ja, das ist eine Meinung.


    Jedoch kann es vorher auch eine Deflation geben.


    Meinetwegen auch "nur" eine Deflation der Vermögenswerte, sprich: einen Spuercrash am den Finanzmärkten. Und ein Zusammenbruch vieler Banken und Schuldner.


    Wer dann keine Liquidität und kein Edelmetall hält, der wird mit voller Wucht davon getroffen. Völlig unmöglich sich in einem solchen Szenario ohne ulitmative Liquidität (Geld und/oder GOLD) irgendwie zu positionieren.


    Über Bonds mit negativer Vor- oder Nachsteuer-Realverzinsung braucht man kein Wort zu verlieren.


    Aktien kaufen auf dem Höhepunkt des Gewinnzycklusses ist auch nicht unbedingt der "Bringer".

    Heute Morgen schon wieder dasselbe Bild: In Asien schwankt das Gold mehrere Stunden innerhalb einer Bandbreite von nur 4 Dollar die Unze.


    Und gestern, in NY hatte man in einem vergleichbaren Zeitraum die vierfache Schwankungsbreite, ca. 16 Dollar die Unze.


    Weil die asiatischen Märkte kaum viermal effektiver sein dürften, als der Goldmarkt in NY lässt dies wohl, aufgrund mehrerer exakt nach dem selben Handelsmuster verlaufender Asien- und NY-Handelstage den Schluss zu, daß am Goldpreis ganz kräftig manipuliert wurde.


    Von wen und warum auch immer.


    Und diese Manipulationen kosten denen, die sie durchführen sehr viel Geld, wäre man doch inAsien bereit, deutlich höhere Goldpreise zu bezahlen. So profitiert man dort vom dem in NY regelrecht heruntergeprügelten Goldpreis und kann so emsig viele Trüffel einsammeln.

    BRINGEN KURZFRISTIG NICHTS.


    Besser wäre es, die Zentralbankkredite schrittweise zurückzuführen. So fällt die Geldmenge: Kredite werden dann eine Zeit lang nicht mehr vergeben. Klar, daß auch die Zinsen steigen werden. Vor allem aber werden nur noch hochrentable Investitionen gefördert. Konsum und Rohstoffnachfrage sinken. Preise können so nicht oder nur noch sehr wenig steigen. Der Markt regelt das schon über den Wettbewerb.
    Hätte man bereits vor zwei Jahren mit den Zinserhöhungen angefangen, so würden diese bereit swirken. Ölpreis und Inflation wären heute deutlich niedriger.


    Der Fehler der schwachen Notenbanken ist es, zu reagieren, statt vorausschauend anhand erster Frühindikatoren zu agieren. Sprich: die Zinsen bereits leicht anheben, wenn eine irtschaftliche Belebung erkennbar wird. Und dann warten und zuschauen, wie das Wachstum langsam zunimmt. Mitte 2004, als bereits im Radio zu hören war, daß Kohle, Koks und Stahl preismäßig durch die Decke gehen, da hätte man in 50-Basispunkte-Schritten schon längst reagiert haben müssen.


    Oder auch mal direkt 100 Basispunkte erhöhen müssen. Und dann eine Zeit lang warten.


    25 Basispunkte verpuffen nur. Aber 100 Basispunkte, die rütteln wach....


    Das macht man einmal, notfalls zweimal. Und gut ist. Denn das wirkt sofort!.

    nodollar: man kann alles inflationieren. Man muss nur genug davon besitzen und es in den Markt bringen. Gold beispielsweise war am Markt knapper, bevor die Zentralbanken die Goldleihe "erfanden". Mit jeder Unze GOLD, die die Zentralbenktresore verlassen, steigt die verfügbare Goldmenge in Privathand. Und je mehr eine Ware auf den Markt geworfen wird, desto ungünstiger entwickelt sich deren Preis.


    Angenommen morgen würde ein Meteorit von 1.000.000 Tonnen GOLD in die Armosphäre eindringen, zerbersten und in faustgroßen Goldklumpen über die USA niedergehen. Dann würde es nicht lange dauern und der Goldpreis wäre bei unter 200 Dollar die Unze.


    Ähnlich war es doch beim Silber: als Silbergeld außer Kurs gesetzt gab es riesige "Reserven", die das am Markt herrschende Gleichgewicht aufgrund unkluger "Verwertung" aufhoben und den Silberpreis durch Inflationierung der Angebotsmenge auf ein Niveau drückten, auf dem Silber nicht mehr wirtschaftlich förderbar war. Die Auswirkung dieser Fehllenkungen durch künstlich erzeugtes Überangebot kann man momentan beobachten: Das Silber wurde verbraucht und nicht recycelt, die Silberförderung liegt am Boden und der Silberpreis steigt.


    Ohne die ständigen Zentralbankabgaben an GOLD hätten wir, was den Goldpreis angeht, schon längst die 1.000-Dollar-Grenze überschritten.


    Nur durch Aufblähung der am Markt erhältlichen GOLDMENGE durch Abbau von Reserven konnte das bislang verhindert werden.

    Zitat

    Original von mesodor39
    ja, schaut nach einem Ausbruch aus. Zumal der Dow bröckelt und Dax und Eurostoxx ehr seitwärts wandern.


    Jedoch kann es auch eine Bullenfalle sein: zuerst hoch und dann sowas von ABWÄTRS, das vielen schlecht dabei wird.....


    Oder hat die FED ihre Zinsentscheidung schon gefällt?.


    und schon ist der schöne Zuwachs beim Goldpreis wieder weg. So ist das eben in NY.


    Auch und vor allem für den Goldpreis gilt:


    Wer es in NY schafft, der schafft es überall :D:D:D

    Interessant wird es, wenn eine Bank, die "Primärschuldner" ist, bankrott geht. Und viele von deren Kunden, die Sekundärschuldner sind ebenfalls pleite gehen oder Privatinsolvenz anmelden, also in ein paar Jahren entschuldet sind.


    Und angenommen ganz viele Primärschuldner-Banken gehen pleite. Und ganz viele Sekundär-Schuldner ebenfalls. Dann kriegt die Zentralbank ihre Scheine nicht zurück. OK, die Kontoinhaber schauen dann auch in die Röhre. Aber das Bargeld das ist noch da. Und das gehört der Zentral-Bank nun nicht mehr. Auch nicht indirekt. Mangels Schuldner. Aber die Zentralbank wird dann neues Geld drucken, um das nun freie Geld völlig zu entwerden, genau so wie sie heute schon versuchen, den Wert des Goldes durch Zentralbank-Goldverkäufe zu drücken..

    Andernfalls würde sie ihre Macht über das Geld verlieren.


    Schon mal darüber nachgedacht?


    Denn das genau ist das schäbige Geheimnis, warum der deflationäre Crash in eine Hyperinflation überführt wird.


    Und nun zum Pferdefuss an der ganzen Sache: Geld kann man beliebig inflationieren. Gold aber nur bis zur Höhe der gesamten physischen weltweiten Staats- und Zentralbankbestände. Dann ist beim GOLD das Ende der Fahnenstange erreicht.


    Vergesst das Gefasel vom Staatsbankrott. Eine Verfassungsänderung und ein Gesetz, und der Staat wäre sofort SCHULDENFREI !

    ja, schaut nach einem Ausbruch aus. Zumal der Dow bröckelt und Dax und Eurostoxx ehr seitwärts wandern.


    Jedoch kann es auch eine Bullenfalle sein: zuerst hoch und dann sowas von ABWÄTRS, das vielen schlecht dabei wird.....


    Oder hat die FED ihre Zinsentscheidung schon gefällt?.

    Zitat

    Original von Kaufrausch
    ...Der "kleine Mann" ist also im Vorteil, wenn er weder Gläubiger noch Schuldner mit pfändbarem Vermögen ist.


    Genau das ist es.


    Jeder Schuldner ist "Short" in Geld. Und somit ein lebender Hedgefonds. Nur die allerwenigsten sind sich dessen bewusst, weil sie von den Mechanismen der Finanzmärkte nichts verstehen.


    Nein, es geht - mit dem pasenden GLÄUBIGERSCHUTZGESETZ - ganz einfach: Ein Gläubiger meldet eine mit beispielsweise 100.000 EUR beliehene Immobilie (Beleihungswert 65 v.H. des Verkehrswertes 153.000 EUR) zur Zwangsvollstreckung an. Ein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger bescheinigt den im Deflationscrash aktuellen Verkehrswert von 15.000 EUR. Und er beeidet das in einer Erklärung. Erwartungsgemäß sind bei Zwangsvollstreckungen nur 10.000 zu realisieren. Die Bank hat aber einen Investor, der 20.000 EUR bietet. Sie beantragt daher, das Objekt 5.000 EUR über Verkehrswert an den Investor verkaufen zu dürfen. Direkt und ohne Zwangsversteigerungstermin.


    Weil auch das Eigentum der Gläubiger geschützt ist und der Immobilienbesitzer binnen gesetzlicher Frist von 14 Tagen keine 90.000 EUR Sicherheiten leisten und auch nicht den Kredit auf einen Schlag zurückzahlen kann.....


    ...geht die beliehene Bude nach zwei Wochen für schlappe 20.000 EUR unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Nullkommanix über den Tisch.

    Damit sie nicht noch weiter im Wert fällt....


    Der Gläubige rhat ja das Recht, zumindest einen Teil seines geliehenen Geldes zurückzubekokmmen, wo Geld dann doch soooo viel wert ist :D:D:D


    Der Alteigentümer bleibt auf 80.000 EUR Schulden sitzen. Und wird zusätzlich gepfändet. Hat er Glück, darf er als Mieter bleiben.....


    6 Monate später wäre er mit 250 g Gold schuldenfrei und Besitzer eines 200-qm-Luxusappartment. Doch das "Nuggat", vor 6 Monaten nur noch 500 EUR wert, wurde ja gepfändet..... Aus der Traum.


    Ein Lichtblick bleibt ihm: Seine Schulden, 80.000 EUR + 10.000.000.000 EUR Zinsen, den Gegenwert von dann drei Brötchen, die hatte er schon eine Woche zuvor an einem Vormittag abgearbeitet :D:D:D


    Jedoch hat er die Rechnung ohne den Staat gemacht: ein halbes Jahr später kommt ein Gesetz, nachdem er wertmäßig 10 Prozent seiner Schuld, gemessen am Wert des dafür seinerzeit erworbenen / besicherten Objektes, also 0,10 x (80.000/154.000) * aktuellen Verkehrswert seiner Immobilie als "Schuldgewinnabgabe" binnen 10 Jahren zu zahlen hat. Natürlich je zur Hälfte an die Bank und an den Staat. Jedes Jahr ein Prozent :D:D:D


    So läufts Business :)

    Zitat

    Original von Robertino
    ....Zu "Kredite ohne Rettungsring": durch eigene Erfahrung auf der Gläubigerseite weiß ich, daß die Zwangsvollstreckung zur Hereinbringung von Forderungen mit einem riesigen Zeit- und Personalaufwand verbunden ist. Wenn jetzt Millionen Immobilieneigentümer pleite gehen, ist es m. M. nach UNMÖGLICH, diese große Anzahl von Insolvenzen abzuarbeiten. Woher das Personal nehmen? woher die Richter? Bis der Gerichtsvollzieher meinen Schuldnern einen Besuch abstattet warte ich jetzt schon ein halbes Jahr!...


    Sehr interessante Aspekte werden hier angestreift :)


    Im Zweifelsfall ist die Zwangsvollstreckung bei einer Hypothek schneller erfolgt, als daß ein ordentliches Gericht darüber befunden hat, daß diese Maßnahme unrechtmäßig war.


    Genau dies entnehme ich Ihren Ausführungen.


    Allerdings dauert es auch ein paar Monate vom Expose bis zum Versteigerungstermin, bis eine Zwangsvollstreckung durch ist. In dieser Zeit kann der Schuldner jederzeit durch Zahlung des Grundschuldbetrags incl. Verfahrenskosten die Zwangsvolstreckung abwenden.


    Noch am ersten Termin kann der Schuldner den Zuschlag verwehren, wenn der Zuschlagspreis unterhalb 70 Prozent des Einheitswertes liegt.

    Berücksichtigt man dies und die Probleme der Justiz bei der Terminierung der Verfahren im deflationären Crash, so muss ein deflationärer Crash mindestens 6 Monate dauern. Wahrscheinlich sogar mehr als ein Jahr, damit alles durch ist. Unter diesen Aspekten, also der planmäßigen Enteignung der Kreditnehmer im deflationären Crash, müsste man mindestens 6, besser 12 Monatsgagen CASH haben.
    Wahrscheinlich würde die Deflation wohl noch länger, vielleicht sogar zwei oder drei Jahre dauern.

    Ich kann mir daher vorstellen, daß kurz vorher die Rechtslage durch einBeschleunigungsgesetz geändert wird. Dann kann man gegen De-Facto-Enteignungen im Blitzverfahren erst mal nichts machen, außer vielleicht eine Verfassungsklage.


    Denn mehr als ein Jahr total chaotische Zustände.... ...das würde zu Aufständen führen.

    Wo sollen die 25 Milliarden Unzen denn sein?


    In den der Crimex angerschlossenen Lagerhäusern?.


    Als Silbererz im Boden?


    Soviele Silbermünzen und soviel Silberschmuck dürfte es kaum noch geben.


    1 Milliarde Unzen = 31 Millionen Kilo = 31.000 Tonnen.


    Das ganze mal 25 macht dann etwa 775.000 Tonnen.


    Silber wäre dann etwa 5 mal häufiger als Gold.


    Es gibt Untersuchungen, die behaupten, es gäbe mehr oberirdisch verfügbares Gold, als Silber.

    Zitat

    Original von wef
    ....Wie könnt Ihr erwarten, daß eine Zivilisation die zahllose ungelöste Probleme vor sich herschiebt, ein perfektes Finanzsystem haben kann ??.......


    Keiner hier erwartet ein perfektes Finanzsystem. Viele hier glauben noch nicht einmal an ein mittelfristig stabiles.


    Das Problem des Zinseszinses und der Entschuldung ist letztendlich immer nur durch Deflation (Pleiten, Schuldenausfälle) oder Inflationierung (Entwertung des Geldes durch unkontrollierte Geldmengenausweitung und rückzahlung der Schulden mit wertlosem Geld ) gelöst worden.

    Mark: das sehe ich auch so.


    Auch heute wieder in Asien dasselbe Bild. Und wie in den letzten Tagen auch bricht es in NY wieder überdurchschnittlich ein, um gegen ende des Handels in NY wieder anzusteigen.


    Fazit: In Asien wird aufgekauft, was in NY auf den Markt geworfen wird.


    ich weis. Ein paar Kilochen Silber und wenige Unzen Platin nenne ich auch mein eigen. Das Platin habe ich Mitte der 90er meist in Form prägefrischer 150-Rubel-Münzen für etwa 640 bis 900 DM die Unze erworben. Beim Silber war ich zuletzt 1991 mit 225 DM das Kilo incl. Märchensteuer dabei....


    Ich sehe Edelmetall ehr als strategisches, denn als renditebringendes Investment.


    Momentan kaufe ich zum Aufbau einer liquiden, allzeit verfügbaren Cashreserve Silberzehner. Ein "paar" Stempeldrehungen der Atomium-Gedenkmünze packe ich direkt und bis auf weiteres als heißen Zock mit dazu, weil die zur Zeit bei Ebay spottbillig weggehen. Die Goldpreissteigerung der letzten beiden Jahre ist nichts gegen die hier zu erwartenden prozentualen Gewinne im selben Zeitraum. Man muss nur wissen, wann und an wen man verkaufen sollte. Und sollte es anders kommen, gehe ich damit einkaufen. Wertverlust nur etwa 70 bis 80 Prozent. Aktien dürften in einem Megacrash bis zu 90 Prozent verlieren. Parallel dazu werde ich meine Vorratskammer aufstocken. Momentan geht bei mir Sicherheit vor Rendite. Wenn so in einem Jahr liquiditätsmäßig alles wieder im Lot ist, kann auch mal wieder was -wie auch immer- angelegt werden :)