Zitat
Original von gold_loewe
...... Deshalb redet der Sultan - falls er keine Insiderinfos von irgendwelchen Commercials bezüglich geplanter Preismanipulationen hat - einfach Blech....
Wie will er diese Infos haben?
Das Spiel läuft doch folgendermaßen:
Investmentbanken / Metallhändler oder sonstwer, sog. "Wolfspack" verkaufen jede Menge Goldderivate (OS, Futures, KO-Zertifikate, konventionelle Gold-Zertifikate) und sie kaufen selbst in einem steigenden Markt hinein physisches Gold. Und beschleunigen den Preisanstieg so. Bis auf ein Niveau, auf dem die Nachfrage abbröckelt und Private beginnen, GOLD zu verkaufen und (Zitterige) Gierhälse auf KREDIT GOLD kaufen.
Dann leiht sich das "Wolfspack" auch noch Gold und wirft erst dann massiv GOLD auf den Spottmarkt, lässt die Kurse einbrechen. OS verfallen / werden mit Verlust verkauft, Futures glattgestellt. Unvorsichtige Goldbucks und Spekulanten, denen die Kredite drücken müssen dann in einem fallenden Markt verkaufen. Und werden finanziell ausgeweidet.
Käufer sind nun die "Wolfspackgruppenmitglieder", die auf niedrigem Niveau "ihr" Leihgold zurückkaufen und die Terminfuzzies ausgeweidet haben.
Würde ein Sultan das wissen, so würde er kaufen, bevor die Shorties sich eindecken können. Und das würde zu einem Blutbad für die Shorties werden.
Also KANN der Sultan garnichts wissen. Der stiert genau so ratlos auf den Kurs, wie alle anderen auch. Eben weil es kaum noch qunatitativ verlässliche Analyseinstrumente gibt. Eben weil sehr viele sich solche Instrumente zurechtzimmern und es deswegen immer deutlich anders kommt, als prognostiziert / errechnet.
Und redet daher BLECH
Die Volatilität und auch die Nicht-Funktionalität vieler Kursverläufe nimmt daher zwangsläufig zu. Ebenso die Verunsicherung und Verwirrung vieler Marktteilnehmer, die zu sehr ins Detail gehen und allzusehr dem Tagesgeschäft verbunden sind.....
Überblick durch Fundamentalanalyse und ein langfristiger Anlagehorizont sind daher heute wichtiger, als jemals zuvor.
Langfristig bedeutet aber auch, daß man Unstetigkeiten, wie es si ebei Aktien und Bonds geben kann umgehen muß. Denn was hilft es, wenn man grundsätzlich in Bezug auf die Entwicklung der Dinge RECHT hat, aber im Detail aufgrund von Unstetigkeiten und verbleibenden, nicht kalkulierbaren Aspekten (Betrug, Insolvenz, Default, Kapitalschnitte, oder der Terminierungsfrage bei Futures und OS usw.) scheitert?