Beiträge von mesodor39

    Aufschwung?


    Es wäre zum todlachen, wenn es nicht so traurig wäre und zudem Methode hätte.


    Mich persönlich erinnert das ganze Herbeigerede eines Aufschwunges an die Durchhalteparolen und das Endsieggelaber des II Weltkrieges, als für jedermann erkennbar war, daß der Krieg bereits verloren gewesen ist, und das III. Reich kein "tausendjähriges", sondern ehr ein zehnjähriges sein würde.


    Die Fakten sind doch:


    1.) Umsatzsteuererhöhung (Regelsatz) um III Prozent
    2.) Steigerung der Lohnnebenkosten um weitere 0,5 Prozent der Bruttolohnsumme wegen Krankenkassenbeitragserhöhungen
    3.) Rente mit 55 für Postbeamte und Leute des Jahrganges 1964 sollen bis 67 Jahre arbeiten.


    Wenn hier schon Arbeit macht Frei gespielt werden soll, dann bitte auch für die Postbeamten bis 65 Jahre Rentenalter. Zumal sich diese Berufsgruppe ganz gewiss nicht fast zu Tode arbeitet.


    Ganz im Gegensatz zu vielen anderen Berufsgruppen:


    Ich stelle mir gerade einen Bauarbeiter mit 67 Jahren vor....


    Ein ehemaliger Hochtief-Boss meinte Anfang der 90er mal, daß Hochtief eine super Betreibsrente zahle: Der Hochtiefler arbeite brav bis 65 und mit 67 würde er seine Augen schliessen.


    "Hauptsache 10 Extra-Jahre lang gut gelebt" nur für Postbeamte und auf Kosten des Steuerzahlers und der Anleihegläubiger - das ist nicht OK.

    Zitat

    Original von Kickbass
    @mesodor



    Dann sollte man bei dem bekannten Anbieter nur mit seinem 2. oder 3. account kaufen, wo einem ne Rachebwertung nicht juckt.


    Gegen eine etwaige Rachebewertung würde ich mich rechtlich zur Wehr setzen. Das Geld wurde am auf dem Kauftag folgenden Schaltertag beim Verkäufer gutgeschrieben. Schneller gehts wohl kaum.


    Wie bereits angeführt:
    wer billig GOLD kaufen will, nicht auf Händler- oder Bankankauf der Münzen angewiesen ist, die Stücke verarbeiten möchte oder ganz einfach nur möglichst billig GOLD haben will, Zustand egal, und noch bereit ist um des etwas günstigeren Preises Willens etwas auf die Zusendung seiner Stücke zu warten der kann dort kaufen. So zumindest meine persönliche Erfahrung.


    Und nur mal angenommen, es kommt Zur Krise und nur noch GOLD und SILBER zählen, dann kommt es nicht auf den Erhaltungsgrad, sondern wirklich nur noch auf GRAMM und FEINGEHALT an.


    Würde mir im Krisenfall von Privatleuten solche Goldstücke angeboten, ich würde sie vielleicht sogar nach der Tauchwägung noch mit dem Bolzenschneider in zwei Stücke teilen, um nachzuschauen, ob es GOLD ist. Man kann ja nie wissen. Angenommen man bekommt für 5 Krügerränder ein Haus, dann ist die "Motivation" von Manipulanten unendlich hoch.


    Und nur mal angenommen, es käme zu einer Welt-Goldwährung, so müsste - sehr wahrscheinlich - ohnehin alles Anlagegold umgemünzt werden, das als Zahlungsmittel dienen soll.


    Münzen im Unzengewicht wären dann viel zu groß.

    Die beiden Krügerränder sind heute angekommen. 14 Tage nachdem das Geld beim Verkäufer gutgeschrieben war, also innerhalb der vertragsgemäß vom Verkäufer selbst vorgegebenen Frist von 14-16 Tagen nach GELDEINGANG.


    Die beiden Münzen, 33,98 g (1983) und 33,91 g (1975) haben ein spezifisches Gewicht von ca. 17,65 g/cm3 bzw. ca. 17,75 g/cm3.


    Und dürften somit incl. Mess- und Wiegetoleranzen in einem Bereich liegen, den man von Goldmünzen mit 916 2/3 Feingehalt (theoretisch ca. 17,59 g/cm3 bei Gold-Kupfer-Legierung) erwarten kann.


    Ich meine daher, die Münzen sind echt und aus Gold.


    Der "Pferdefuß" liegt im Zustand der Münzen: Sie sind nicht STEMPELGLANZ, wie in der Artikelbeschreibung zugesichert: Das 1976er Exemplar geht gerade noch so ( Randdelle). Das 1984er Exemplar ist jedoch jenseits von Gut und Böse: Störende / entstellende Randdellen und punktförmige Einschläge (da wollte wohl jemand wissen, ob es Gold ist oder nur vergoldet oder mit Goldblech überzogen. Das 1984er Stück wird ganz gewiss nicht von einer Bank zum Ankaufskurs genommen. Egal. Hauptsache die Teile sind da, aus Gold und ich brauche mich nicht mit dem Verkäufer anzulegen.


    Fazit: Es macht wenig Sinn dort zu kaufen. Es sei denn, man möchte die Münzen einschmelzen lassen / weiter verarbeiten. Dann aber ist es recht billig.


    Eine Bewertung bekommt er nicht. Es sei denn, er besteht darauf. Und dann würde ich wahrheitsgemäß mit "Neutral" bewerten.

    Zitat

    Original von nodollar
    also ich glaube nicht!
    Meiner bescheidenen Einschätzung nach, bekommen wir nochmals eines drauf. Möglicherweise GP bis 650, danach runter auf 540.
    Ich würde mich freuen, wenn ich mich irre, aber irgendwie "fehlt" mir da noch etwas...


    Klar fehlt da was. Es muss so weit runtergehen, daß hier im Forum so richtig Funkstille herrscht. Und kaum einer sich traut, noch ein optimistisches Posting abzugeben.


    Geschieht dies nicht, kann das eine sehr große Gefahr für Fiat-Money werden.


    Von daher muß etwas in Richtung Goldpreisdrückung passieren, oder es geschieht das Unfassbare.

    Zitat

    Original von traditional3
    ......Na dann mal Prost. Nur gut, dass der Staat und andere Experten so gut für den Bürger sorgen.


    Na bei den Experten kann garnichts mehr schief gehen.....


    was den finalen Systemcrash angeht. Die "Amigos" werden dafür schon sorgen. Und sich so "entschulden". Die warten, so scheint es fast, nur auf einen Vorwand um endlich den dicken Schlusstrich ziehen zu können.


    Was vor 700 Jahren für einen französischen König die Tempelritter waren, das sind heute die Hedgefonds für unsere ständig klammen Politiker. Ein Sündenbock muss immer her. Politik ändert sich nie.


    Wer hat den den Termin- und Derivatehandel erlaubt und massiv gefördert?


    Wer hat den den monetären Rahmenbedingungen für hunderte Billionen vagabundierender Geldeinheiten, egal ob Dollars oder Euros geschaffen, mit denen Hedgefonds jonglieren?


    Leute, dieses Spiel ist schon lange abgekartet.


    Und das Ende vorhersehbar.

    Zitat

    Original von Yousuf810
    ...Die Leute begreifen nicht,was Geld,Kredit und Schulden sind,und wie man mit so etwas um geht,dass ist sehr traurig,für diese.


    Stimmt. Kredite vergeben oder Schulden machen ist doch letztendlich alles Murks. Da ist Beschiss, Nepp, und Insolvenz vorprogrammiert.


    Geld an sich ist OK. Vorausgesetzt, es kleben keine Schulden daran.


    Wobei wir beim eigentlichen Übel sind: den von Leistung und Erfolg der Geldanlage völlig abgekoppeltem Zins.


    Kurz und Knapp: Fiat-Money führt am Ende dazu, daß ganze Volkswirtschaften im Würgegriff der Banken enden und verenden werden.


    Die einzigen Befreiungsalternativen lauten: Inflationierung oder Insolvenz / Privatinsolvenz.


    Letztendlich muss das gestrichen werden, was nicht existiert. Und das ist der Geldwert des durch Sachwerte ungedeckten Geldes.


    Letztendlich ist der Zeitpunkt absehbar, wo es weltweit und vermehrt zu Aufständen infolge Massenverelendung gegen dieses zutiefst ausbeuterische System kommen wird. Ein System, und das wissen Sie als Moslem wahrscheinlich noch viel besser, das sowohl mit dem christlichen, als auch mit dem jüdischen und mit dem islamischen Glauben wegen des ZINSVERBOTES der Biebel unvereinbar ist. Teufelswerk aus Sicht tiefreligiöser Menschen. Und eine Art von Beginn an nur auf Täuschung, Betrug und Knechtung angelegtes, zutiefst perfides Schneeballsystem aus Sicht rational denkender Zeitgenossen.

    Wie schon angeführt, sollte sich der Staat nicht in die Immobilienbranche und auch nicht in das Vermietergeschäft einmischen.


    Und wird die Preistreiberei etwaiger zukünftiger Monopolisten (Telekom, Strom, Wasser, Gas, Abwasser) unerträglich, dann wird halt verstaatlicht. Dafür gibts schnelle Mehrheiten, als so mancher profit- und machtgeile Manager-Depp glaubt.

    Echtheitszertifikate ohne Abbildung des zertifizierten Stückes und ohne Anführung der individuellen Echtheissmerkmale der zertifizierten Münze haben keinen Wert, weil man die Münuzen ja untereinander austauschen kann.


    Große Goldmünzen waren früher öfters offiziell und individuell mit Zahlenpunzen numeriert. Dann kann der Fall anders aussehen, wenn auch das Zertifikat die selbe Nummer hat.


    Fortgeschrittewne / versierte Münzensammler erkennen Echtheits-Zertifikate meist nur dann an, wenn diese von einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen individuell angefertigt wurden und dieser Sachverständige auf dem jeweiligen Sammelgebiet besondere Kenntnisse und einen guten Ruf besitzt.

    Zitat

    Original von DerAlchemist


    Es gibt durchaus Aktien wo Preis * Anzahl der Aktien geringer ist als die Summer der Aktiva - Fremdkapital.


    Zudem sind auch höhere Preise berechtigt, wenn die Auschüttungen in der Zukunft entsprechend sind.


    Gewiss :)


    Wenn Firmen nach IAS, US-GAAP oder sonstigen, nahezu beliebig dehnbaren Regeln bilanzieren.



    Schaut euch Firmen wie WCM oder TV-Loonland an. Gibts die nicht auch unter Buchwert?. Aber schaut schnell :D:D:D

    Wenn Sie sich für Münzen interessieren:


    http://www.emuenzen.de


    besonders interessant ist es bei den Proben, Fehlprägungen und Verprägungen. Da kann man als interessierter Neuling wochenlang in den Beiträgen der letzten Jahre stöbern.... ...sich die kuriosesten Dinge anschauen...... ...... und es wird garantiert nicht langweilig.


    Sogar eine Rubrik Goldmünzen existiert dort.


    Und man kann dort sehr viel über Fälschungen erfahren.


    Wie will man den Nutzen einer Goldanlage qualitativ bewerten?


    Wer eine Risiko-Lebensversicherung abschliesst, der fragt auch nicht nach seiner Kapitalrendite. Er ist vielmehr froh, wenn er den Ablauf der Vertragsfrist erlebt und leer ausgeht.


    Gold richtig verstanden und richtig eingesetzt (also nur 5-15 Prozent des Gesamtvermögens), ist eine Art Risikoversicherung gegen Geld- und Vermögensbetrug. Sogar eine, bei der die Prämie nicht verfällt, sondern lediglich im Wert schwankt. So kann es passieren, daß man 20 Jahre lang versichert war und am Ende noch einen netten Gewinn einstreicht, ohne daß es zum Versicherungsfall gekommen ist.

    Zitat

    Original von Kellermeister
    Wie schon von anderen oft betont, kommt es darauf an, eine Krise weitgehend ungeschoren zu überdauern.
    Einige scheinen aber schon einen Plan zu haben, wie man aus der Krise als reicher Mann hervorgehen kann. Gratuliere, falls es funktioniert.


    Kellermeister


    man sollte schon froh sein, eine solche Krise zu überstehen und kann sich glücklich schätzen, da nicht als armer Mann rauszukommen.


    Reich werden dürften dabei die allerwenigsten. Dazu bedarf es viel mehr, als "nur" Gold und Aktien zu kaufen. Ich wüsste nicht, wie ich das anstellen sollte, vielleicht von einem kleinen "Abstauber" mal abgesehen :)

    Robertino: dann finde mal eine Bank, die so einen Vertrag abfasst.


    Und außerdem: die offiziellen Inflationszahlen bei den Inflationsindexierten Anleihen heranzuziehen macht doch nur dann Sinn, wenn die Statistiken unverändert fortgeführt werden und nicht andauernd Daten neu abgeänedert oder schlich tund einfach manipuliert werden.


    Will sagen: der Anleger zahlt bei Inflation doppelt drauf: 1.) muss er mehr Einkommen versteuern und zweitens wird er bei der Ermittlung der Inflationsrate übervorteilt, kriegt also weniger Zinsen, als ihm bei ordnungsgemäßer Ermittlung der Teuerung zustehen würden.


    Wenn ich als Vermieter in der Deflation den Mietzins aufgrund vertraglicher Festlegungen senken muss, so doch nur, weil ich für den Meitzins dann in etwa dieselben Waren und Dienstleistungen einkaufen kann, wie bei Vertragsschluss. Dadurch, daß sich auch meine Steuerlast verringert, gewinne ich sogar marginal dabei. Theoretisch zumindest.


    Das bedeutet aber noch nicht, um es mal verständlich auszudrücken, daß sich in der Deflation die Wohnfläche der Wohnung vermindert. Genau so wenig, wie sich die Kreditsumme durch Deflation vermindert. Betrachtet werden nur die Zinsen. Und jede Bank wird in einem solchen Vertrag einen Mindestzins angeben, der entweder fix oder auf der Grundlage eines Leitzinses zzgl. eines Zuschlages variabel definiert wird.


    Täte sie das nicht, so würde sie ihr Geschäft nicht verstehen.


    Und außerdem: der Vermieter will nur den Mietzins wertmäßig beständig ausgezahlt bekommen, der Kreditnehmer aber möchte nicht "nur" den Darlehnszins wertbeständig zahlen, nein, er will auch noch das gesamte Darlehn wertbeständig tilgen (!).


    Man sollte daher nicht Äpfel mit Birnen vergleichen :)

    Kellermeister: der der alles verloren hat, weil das Geld wertlos wurde, der spart garantiert nicht mehr in Geld, das wertlos werden kann. Zumindest vorerst nicht. Jedoch: sparen in GOLD, Silber und Sachwerten, das wird es auch dann noch oder gerade geben.


    Es stellt sich die Frage, wieviel man danach noch sparen kann (Einkomensfrage) oder will (Einstellungsfrage). Derjenige, der weis, daß er im Alter so oder so darben wird und sichvielleicht auch betrogen fühlt, der wird auch nicht mehr fürs Alter sparen, sondern in dem Bewusstsein leben, daß es ihm zumindest JETZT gut gehen soll. Den kann man auch nicht mehr mit 20 Prozent Zins locken.


    Ein Blick zurück zeigt uns, daß das schon ein paar Jahre später völlig anders ausschauen kann. Beispielsweise haben die Menschen im III. Reich sehr viel gespart, weil es kaum etwas zu kaufen gab und wohl auch wieder Vertrauen in das (ungedeckte) Geld gewonnen wurde. Immerhin lag 1939 die Inflation von 1923 schon wieder 16 Jahre zurück.


    Ein eigenes Haus oder eine Wohnung dürfte auch dann noch das Ziel vieler Menschen sein. Aktien oder Anleihen dürften zumindest die ersten 10 Jahre nach einem Zusammenbruch relativ tot sein. Sowas wird dann bestenfalls von Superreichen und Ex-Goldbucks gekauft, die einen guten Schnitt gemacht haben und demzufolge eine ganz andere Risikowahrnehmung aufweisen.


    Allerdings ist die Beantwortung dieser Frage momentan zweitrangig. Wichtiger ist momentan die Frage, wie man sich als Individuum vor Geldentwertung schützen und seine Ersparnisse in eine Zeit nach einem Zusammenbruch transferieren kann. Und das möglichst ohne einem Verlust, der einem TOTALVERLUST sehr nahe kommen dürfte.


    Und da sehe ich Aktien als Anlagesegment sicherlich besser als Anleihen, was die solidesten und werthaltigsten Aktiengesellschaften angeht, jedoch deutlich schlechter als Immobilien oder Edelmetall. Gerade Aktiengesellschaften sind es doch, die als Unternehmungen sowohl unter schleichender Inflation, als auch erst recht unter Hyperinflation ganz besonders leiden. Und auch eine Deflation ist sehr schlecht für Firmen. Weil dann Investitionen und Konsum zurückgestellt und auf später verschoben werden.


    Mieten hingegen müssen immer gezahlt werden, weswegen der Ertragswert von (auch selber genutzten) Immobilien ständig präsent ist (auch wenn der schwanken mag). Investitionen und Konsum werden meist dann optimal getätigt, wenn es stabile und verlässliche Rahmenbedingungen und Zukunftsvertrauen gibt.


    Wenn schon, wie kürzlich geschehen, Aktien und Gold ähnlich im Wert fallen, dann würd eich dem Gold den Vorzug gegenüber Aktien geben, vorausgesetzt ich glaube an einem mittelfristig stattfindenden Systemumbruch.

    Viele Fragen werden schon beantwortet, wenn man sich hier im Forum mal einliest. Viele neue Fragen und Aspekte werden hinzukommen.


    Es gibt keine "No-Name-Goldbarren". Alles an Goldbarren, was nicht von weltweit anerkannten Firmen (good melters and essayers) gefertigt wurde, muss man äußerst kritisch sehen. Woher will man wissen, ob da nicht beim Feingehalt gemogelt wurde oder ob da überhaupt GOLD drinn ist?.


    Anfängern empfehle ich gängige Barren und Anlagemünzen zu erwerben. Und die Dinger nicht putzen, polieren, aneinanderreiben oder schlagen usw., sondern pfleglich zu behandeln.