Beiträge von mesodor39

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    Original von Yousuf810
    ...Die Leute begreifen nicht,was Geld,Kredit und Schulden sind,und wie man mit so etwas um geht,dass ist sehr traurig,für diese.


    Stimmt. Kredite vergeben oder Schulden machen ist doch letztendlich alles Murks. Da ist Beschiss, Nepp, und Insolvenz vorprogrammiert.


    Geld an sich ist OK. Vorausgesetzt, es kleben keine Schulden daran.


    Wobei wir beim eigentlichen Übel sind: den von Leistung und Erfolg der Geldanlage völlig abgekoppeltem Zins.


    Kurz und Knapp: Fiat-Money führt am Ende dazu, daß ganze Volkswirtschaften im Würgegriff der Banken enden und verenden werden.


    Die einzigen Befreiungsalternativen lauten: Inflationierung oder Insolvenz / Privatinsolvenz.


    Letztendlich muss das gestrichen werden, was nicht existiert. Und das ist der Geldwert des durch Sachwerte ungedeckten Geldes.


    Letztendlich ist der Zeitpunkt absehbar, wo es weltweit und vermehrt zu Aufständen infolge Massenverelendung gegen dieses zutiefst ausbeuterische System kommen wird. Ein System, und das wissen Sie als Moslem wahrscheinlich noch viel besser, das sowohl mit dem christlichen, als auch mit dem jüdischen und mit dem islamischen Glauben wegen des ZINSVERBOTES der Biebel unvereinbar ist. Teufelswerk aus Sicht tiefreligiöser Menschen. Und eine Art von Beginn an nur auf Täuschung, Betrug und Knechtung angelegtes, zutiefst perfides Schneeballsystem aus Sicht rational denkender Zeitgenossen.

    Wie schon angeführt, sollte sich der Staat nicht in die Immobilienbranche und auch nicht in das Vermietergeschäft einmischen.


    Und wird die Preistreiberei etwaiger zukünftiger Monopolisten (Telekom, Strom, Wasser, Gas, Abwasser) unerträglich, dann wird halt verstaatlicht. Dafür gibts schnelle Mehrheiten, als so mancher profit- und machtgeile Manager-Depp glaubt.

    Echtheitszertifikate ohne Abbildung des zertifizierten Stückes und ohne Anführung der individuellen Echtheissmerkmale der zertifizierten Münze haben keinen Wert, weil man die Münuzen ja untereinander austauschen kann.


    Große Goldmünzen waren früher öfters offiziell und individuell mit Zahlenpunzen numeriert. Dann kann der Fall anders aussehen, wenn auch das Zertifikat die selbe Nummer hat.


    Fortgeschrittewne / versierte Münzensammler erkennen Echtheits-Zertifikate meist nur dann an, wenn diese von einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen individuell angefertigt wurden und dieser Sachverständige auf dem jeweiligen Sammelgebiet besondere Kenntnisse und einen guten Ruf besitzt.

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    Original von DerAlchemist


    Es gibt durchaus Aktien wo Preis * Anzahl der Aktien geringer ist als die Summer der Aktiva - Fremdkapital.


    Zudem sind auch höhere Preise berechtigt, wenn die Auschüttungen in der Zukunft entsprechend sind.


    Gewiss :)


    Wenn Firmen nach IAS, US-GAAP oder sonstigen, nahezu beliebig dehnbaren Regeln bilanzieren.



    Schaut euch Firmen wie WCM oder TV-Loonland an. Gibts die nicht auch unter Buchwert?. Aber schaut schnell :D:D:D

    Wenn Sie sich für Münzen interessieren:


    http://www.emuenzen.de


    besonders interessant ist es bei den Proben, Fehlprägungen und Verprägungen. Da kann man als interessierter Neuling wochenlang in den Beiträgen der letzten Jahre stöbern.... ...sich die kuriosesten Dinge anschauen...... ...... und es wird garantiert nicht langweilig.


    Sogar eine Rubrik Goldmünzen existiert dort.


    Und man kann dort sehr viel über Fälschungen erfahren.


    Wie will man den Nutzen einer Goldanlage qualitativ bewerten?


    Wer eine Risiko-Lebensversicherung abschliesst, der fragt auch nicht nach seiner Kapitalrendite. Er ist vielmehr froh, wenn er den Ablauf der Vertragsfrist erlebt und leer ausgeht.


    Gold richtig verstanden und richtig eingesetzt (also nur 5-15 Prozent des Gesamtvermögens), ist eine Art Risikoversicherung gegen Geld- und Vermögensbetrug. Sogar eine, bei der die Prämie nicht verfällt, sondern lediglich im Wert schwankt. So kann es passieren, daß man 20 Jahre lang versichert war und am Ende noch einen netten Gewinn einstreicht, ohne daß es zum Versicherungsfall gekommen ist.

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    Original von Kellermeister
    Wie schon von anderen oft betont, kommt es darauf an, eine Krise weitgehend ungeschoren zu überdauern.
    Einige scheinen aber schon einen Plan zu haben, wie man aus der Krise als reicher Mann hervorgehen kann. Gratuliere, falls es funktioniert.


    Kellermeister


    man sollte schon froh sein, eine solche Krise zu überstehen und kann sich glücklich schätzen, da nicht als armer Mann rauszukommen.


    Reich werden dürften dabei die allerwenigsten. Dazu bedarf es viel mehr, als "nur" Gold und Aktien zu kaufen. Ich wüsste nicht, wie ich das anstellen sollte, vielleicht von einem kleinen "Abstauber" mal abgesehen :)

    Robertino: dann finde mal eine Bank, die so einen Vertrag abfasst.


    Und außerdem: die offiziellen Inflationszahlen bei den Inflationsindexierten Anleihen heranzuziehen macht doch nur dann Sinn, wenn die Statistiken unverändert fortgeführt werden und nicht andauernd Daten neu abgeänedert oder schlich tund einfach manipuliert werden.


    Will sagen: der Anleger zahlt bei Inflation doppelt drauf: 1.) muss er mehr Einkommen versteuern und zweitens wird er bei der Ermittlung der Inflationsrate übervorteilt, kriegt also weniger Zinsen, als ihm bei ordnungsgemäßer Ermittlung der Teuerung zustehen würden.


    Wenn ich als Vermieter in der Deflation den Mietzins aufgrund vertraglicher Festlegungen senken muss, so doch nur, weil ich für den Meitzins dann in etwa dieselben Waren und Dienstleistungen einkaufen kann, wie bei Vertragsschluss. Dadurch, daß sich auch meine Steuerlast verringert, gewinne ich sogar marginal dabei. Theoretisch zumindest.


    Das bedeutet aber noch nicht, um es mal verständlich auszudrücken, daß sich in der Deflation die Wohnfläche der Wohnung vermindert. Genau so wenig, wie sich die Kreditsumme durch Deflation vermindert. Betrachtet werden nur die Zinsen. Und jede Bank wird in einem solchen Vertrag einen Mindestzins angeben, der entweder fix oder auf der Grundlage eines Leitzinses zzgl. eines Zuschlages variabel definiert wird.


    Täte sie das nicht, so würde sie ihr Geschäft nicht verstehen.


    Und außerdem: der Vermieter will nur den Mietzins wertmäßig beständig ausgezahlt bekommen, der Kreditnehmer aber möchte nicht "nur" den Darlehnszins wertbeständig zahlen, nein, er will auch noch das gesamte Darlehn wertbeständig tilgen (!).


    Man sollte daher nicht Äpfel mit Birnen vergleichen :)

    Kellermeister: der der alles verloren hat, weil das Geld wertlos wurde, der spart garantiert nicht mehr in Geld, das wertlos werden kann. Zumindest vorerst nicht. Jedoch: sparen in GOLD, Silber und Sachwerten, das wird es auch dann noch oder gerade geben.


    Es stellt sich die Frage, wieviel man danach noch sparen kann (Einkomensfrage) oder will (Einstellungsfrage). Derjenige, der weis, daß er im Alter so oder so darben wird und sichvielleicht auch betrogen fühlt, der wird auch nicht mehr fürs Alter sparen, sondern in dem Bewusstsein leben, daß es ihm zumindest JETZT gut gehen soll. Den kann man auch nicht mehr mit 20 Prozent Zins locken.


    Ein Blick zurück zeigt uns, daß das schon ein paar Jahre später völlig anders ausschauen kann. Beispielsweise haben die Menschen im III. Reich sehr viel gespart, weil es kaum etwas zu kaufen gab und wohl auch wieder Vertrauen in das (ungedeckte) Geld gewonnen wurde. Immerhin lag 1939 die Inflation von 1923 schon wieder 16 Jahre zurück.


    Ein eigenes Haus oder eine Wohnung dürfte auch dann noch das Ziel vieler Menschen sein. Aktien oder Anleihen dürften zumindest die ersten 10 Jahre nach einem Zusammenbruch relativ tot sein. Sowas wird dann bestenfalls von Superreichen und Ex-Goldbucks gekauft, die einen guten Schnitt gemacht haben und demzufolge eine ganz andere Risikowahrnehmung aufweisen.


    Allerdings ist die Beantwortung dieser Frage momentan zweitrangig. Wichtiger ist momentan die Frage, wie man sich als Individuum vor Geldentwertung schützen und seine Ersparnisse in eine Zeit nach einem Zusammenbruch transferieren kann. Und das möglichst ohne einem Verlust, der einem TOTALVERLUST sehr nahe kommen dürfte.


    Und da sehe ich Aktien als Anlagesegment sicherlich besser als Anleihen, was die solidesten und werthaltigsten Aktiengesellschaften angeht, jedoch deutlich schlechter als Immobilien oder Edelmetall. Gerade Aktiengesellschaften sind es doch, die als Unternehmungen sowohl unter schleichender Inflation, als auch erst recht unter Hyperinflation ganz besonders leiden. Und auch eine Deflation ist sehr schlecht für Firmen. Weil dann Investitionen und Konsum zurückgestellt und auf später verschoben werden.


    Mieten hingegen müssen immer gezahlt werden, weswegen der Ertragswert von (auch selber genutzten) Immobilien ständig präsent ist (auch wenn der schwanken mag). Investitionen und Konsum werden meist dann optimal getätigt, wenn es stabile und verlässliche Rahmenbedingungen und Zukunftsvertrauen gibt.


    Wenn schon, wie kürzlich geschehen, Aktien und Gold ähnlich im Wert fallen, dann würd eich dem Gold den Vorzug gegenüber Aktien geben, vorausgesetzt ich glaube an einem mittelfristig stattfindenden Systemumbruch.

    Viele Fragen werden schon beantwortet, wenn man sich hier im Forum mal einliest. Viele neue Fragen und Aspekte werden hinzukommen.


    Es gibt keine "No-Name-Goldbarren". Alles an Goldbarren, was nicht von weltweit anerkannten Firmen (good melters and essayers) gefertigt wurde, muss man äußerst kritisch sehen. Woher will man wissen, ob da nicht beim Feingehalt gemogelt wurde oder ob da überhaupt GOLD drinn ist?.


    Anfängern empfehle ich gängige Barren und Anlagemünzen zu erwerben. Und die Dinger nicht putzen, polieren, aneinanderreiben oder schlagen usw., sondern pfleglich zu behandeln.

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    Original von HIghtekki
    ....ob der währungsschnitt wirklich kommt ist reine spekulation. vll. erst in 10 jahren. bis dahin bist du längst pleite und sämtliche ersparnisse wurden gepfändet.


    Genau so wird es in den allermeisten Fällen kommen. Selbst Nicht-Schuldner dürften Probleme haben, eine Wirtschafts- und Währungskrise zu überstehen. Weswegen physisch verfügbarer Edelmetallbesitz und unmittelbar verfügbare Liquidität beinahe genau so wichtig sind, wie Schuldenfreiheit.


    Direkt nach der Kreditfalle kommt die von Dritten bewusst und geplant herbeigeführte Liquiditätsfalle.


    Ein Paradebeispiel für das, was kommen könnte, war die Schliessung der Immobilienfonds "Grundbesitz Invest".


    Egal, ob die Börse, die Banken, Fonds- oder AS-Gesellschaften, lebensversicherer oder sonstige Anspruchsgegner zeitweilig mal "zu" machen: An seine jeweiligen GUTHABEN kommt man während dieser Zeit einfach nicht ran.


    Ein Privatmann mit einer beliehenen Immobilie kann nich tmal eben so ein paar Monate schliessen und seine Gläubiger warten lassen......


    Das genau ist der kleine, aber feine Unterschied.

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    Original von S 04


    Sag mir wie die Krise ausschaut. Habe ich oben geschrieben. Nicht nur
    ob es eine Finanzkrise oder eine Wirtschaftskrise wird spielt dabei eine große Rolle. Ist es eine Weltwirtschaftskriese oder nur eine Regionale. Ist Europa oder (und) die USA betroffen. Welche Staaten sind noch mit betroffen? Oder kommt nur eine kleinere Inflation, oder doch die Hyperinflation.
    Welcher Staat ist eigentlich gegen die Krise gut (besser) aufgestellt ?(
    Oder sind alle miteinander schon so verstrickt, dass alles den Bach runter geht? Fragen über Fragen, und solange keiner weiß, was kommen wird, solange kann mann auch nichts dagegen tun.


    @S 04: man kann eine ganze Menge machen. Selbst in dem Wissen, daß das meiste im Hinblick auf eine ganz konkrete Krisensituation wohl vergebens sein dürfte. Weil man nicht wissen kann, welche Krise kommt, un dwie sie sich abspielen wird. Am besten man fängt im Kleinen damit an:


    (1) eine vernünftige Vorratshaltung für etwa drei bis 4 Wochen
    schrittweise aufbauen
    (2) eine vernünftige Barreserve vorhalten
    (3) eventuelle Kredite möglichst schnell abzahlen, sofern das möglich ist
    und in diesem Zusammenhang die eigenen Finanzen optimieren
    (4) etwas physisches Edelmetall kaufen
    (5) sein Geld ehr in langlebige und qualitativ hochwertige langlebige
    Konsumgüter statt in Ex-und-Hopp-Artikeln oder -Produkten anlegen
    (6) seine finanziellen Dinge neu ordnen, seinen Gläubiger-Status zu
    Gunsten seines Eigentümer-Status reduzieren und ehr Sachwerte
    statt Geldzahlungsansprüche akkumulieren.


    Und diese Maßnahmen können sich sogar als nützlich und sinnvoll erweisen, auch wenn es zu garkeiner Währungs- oder Finanzkrise kommen sollte.


    Eine Vorratshaltung ermöglicht es, Sonderangebote abwarten zu können und dann besser und intensiver wahrzunehmen,
    Eine Barreserve versetzt einem in die Lage Schnäppchen mitzunehmen,
    schnelle Kreditrückzahlungen generieren Zusatzeinkommen, das sonst für Zinsen draufgegangen wäre, Physisches Edelmetall kann die Wirkungen von Schwankungen des Wertpapiervermögens auf das Gesamtvermögen oftmals abfedern / abmildern / kompensieren (muß es aber nicht), gut überlegte Anschaffungen sparen Geld, das ansonsten für Erneuerungen draufgegangen wäre, ein bevorzugter Status als verfügungsberechtigter Eigentümer bei Geldanlagen vermindert Betrugsrisiken, wie sie bei Anlagen, bei denen der Anleger oftmals Gläubiger ohne Einflussnahmemöglichkeit ist, oftmals deutlich.

    Bei der Argentinienkrise hat auch kaum einer mit ener Abwertung seiner Landeswährung gerechnet.


    Wer glaubt, der Euro könne nicht "abwerten", der kann sich unter Umständen ganz schön geirrt haben.


    Banken können auch wegen Zahlungsschwierigkeiten, die andere Ursachen haben, zugemacht werden.


    Jede Krise ist irgendwie anders. Seltsamer Weise sind die Ergebnisse, also riesige Umverteilung von Vermögenswerten von vielen hin zu wenigen, immer dieselben.


    Und genau von dieser Seite sollte man nach meiner Auffassung versuchen, das Pferd aufzuzäumen. Alle anderen Ansätze dürften wenig zielführend sein.


    Letztendlich muß man ein Minimum an Angriffsfläche bei einem Optimum an Flexibilität und Liquidität aufweisen.


    Also erstens niemanden etwas schulden und auch nichts verleihen.
    Und zweitens: sein Vermögen oder zumindest bedeutsame Teile davon liquide und verfügbar halten.


    Warum jetzt noch Aktien oder Derivate kaufen?.


    Warum sein Geld/Vermögen zur Bank oder ins Wertpapierdepot tragen, wo andere den Daumen drauf haben und einem, kommts drauf an, am langen Arm verhungern lassen?.


    Letztendlich gilt im Crash: nur Bares ist wahres. Also Bargeld oder Barren-/ Münzgold.


    Gold- oder Rohstoffaktien benötigt im Crash niemand. Schlimmstenfalls werden die einem genau so nachgeworfen, wie andere Aktien.

    Ja, das ist eine Meinung.


    Jedoch kann es vorher auch eine Deflation geben.


    Meinetwegen auch "nur" eine Deflation der Vermögenswerte, sprich: einen Spuercrash am den Finanzmärkten. Und ein Zusammenbruch vieler Banken und Schuldner.


    Wer dann keine Liquidität und kein Edelmetall hält, der wird mit voller Wucht davon getroffen. Völlig unmöglich sich in einem solchen Szenario ohne ulitmative Liquidität (Geld und/oder GOLD) irgendwie zu positionieren.


    Über Bonds mit negativer Vor- oder Nachsteuer-Realverzinsung braucht man kein Wort zu verlieren.


    Aktien kaufen auf dem Höhepunkt des Gewinnzycklusses ist auch nicht unbedingt der "Bringer".