Zitat:
besonders das Thema Gold und Silber - ist sehr stark emotional besetzt.
Ende des Zitates.
Selbstverständlich gehen die Emotionen der Menschen etwas in die Höhe, wenn sie merken oder befürchten, daß ihre Geld-Ersparnisse über kurz oder lang durch überhöhtes Geldmengenwachstum als Ursache für Geldüberhang und Inflation enteignet werden.
Oder wenn schwer arbeitende Menschen niedriger Einkommensgruppen merken, daß Sozialhilfeempfänger oder Langzeitarbeitslose mehr an Staatsknete erhalten, als ihnen netto für die selben Dinge zur Verfügung steht, sie aber aufgrund ihres Brutto-Gehaltes von derlei "Segnungen" ausgenommen sind. Und sich der Staat genau für solche Ungerechtigkeiten Jahr für Jahr immer mehr verschuldet, wobei er sich das Geld - ähnlich wie das schom im III. Reich bei den Geldern für Kriegsführung und Rüstungsgüter so gewesen ist, über zahlreiche Umwege beim Bürger leiht. Damals hauptsächlich über Bankenkredite und Anleihen, heute meist Über Staatsanleihen, die von Privatpersonen, aber auch Rentenfonds, Kapital-Lebensversicherungen und Pensionsfonds (AS-Fonds) gekauft werden. Was letztendlich nichts anderes bedeutet, daß die Ersparnisse eben dieser vielen arbeitenden Menschen regelrecht aufgezehrt werden, um anderen Menschen, die nicht arbeiten einen gleich hohen oder in Einzelfällen sogar noch deutlich höheren Lebensstandard zu verschaffen.
Da muss man schon Verständnis für eine emotionsbehaftete Betrachtungsweise haben. Zumindest dann, wenn es sich dabei um Menschen handelt, die für ihr GELD vorher richtig arbeiten mussten.
Nur gut, daß viele dieser Menschen das nicht wissen. Sonst könnte es böse abgehen in diesem Lande. Ein Extrembeispiel, wie hier GELD nur so zum Fenster rausgehauen wird: Frau, Anfang 20 hat Zoff mit ihrem Mann. Zieht aus Wohnung 1 in Wohnung 2. Arbeitsamt zahlt Wohnung 2 und drei Monate die noch zu große Wohnung 1, wo Mann (Mitte 30, vorbestraft wg. Kinderpornobilder, mit "Glatzkopfphobie") mit seiner neuen, 18-jährigen asiatischen Geliebten drinn wohnt. Wohnung 2 gefällt der Frau nicht hundertprozentig, weil sie mit der zweiten Bewohnerin nicht völlig harmoniert, war aber guter Notnagel. Also gehts nach Wohnung 3. Arbeitsamt zahlt auch Wohnung 3. Und das alles in 18 Tagen.
Fazit: Die nächsten Monate zahlt das Arbeitsamt ihr die letzte Wohnung komplett und die beiden anderen, die unterbelegt sind / sein könnten zur Hälfte.
Eines aber muß man unserem Staat zu Gute halten: Der zehrt nur die Ersparnisse seiner Bürger auf, indem er sie ausgibt und nicht investiert. Was aber eigentlich auch schon - Notsituationen ausgenommen - verfassungswidrig ist.
Im III. Reich wurden nicht nur die Ersparnisse der Menschen verpulvert, sondern ein großer Teil des Volkes im Krieg "verheizt". Nur um Missverständnissen vorzubeugen: Mit "verheizen" sind nicht die Opfer des Naziterrors gemeint, die in Konzentrationslagern ermordet wurden, sondern diejenigen Deutschen, die als Kanonenfutter sinnlos geopfert wurden, beispielsweise in Srtalingrad.
Man muss das unserem Staate wirklich zu Gute halten (ich meine das völlig ernst), weil anderswo werden auch heute noch die Ersparnisse reglerecht "verpulvert". Ich denke da an mächtige Nationen, die noch viel mehr Schulden haben, als unsere Bundesrepublik.
Da kommt dann zu dem Vermögensverlust auch noch der Verlust an Menschenleben.
Rein wirtschaftlich und auf die Sparguthaben der Menschen beschränkt betrachtet läuft aber beides auf das Selbe hinaus.
Natürlich kann eine solche Thematik nicht ganz emotionsfrei verarbeitet werden, wobei zum Ende der Verarbeitung dieser Thematik oftmals auch Gold- und/oder Silberanlagen und gelegentlich sogar physische Anlagen in diese Metalle getätigt werden.