Beiträge von mesodor39

    Ich meine dazu folgendes:


    Ein Anleger / Investor sollte sich nicht durch Steuern steuern lassen und sich so dem Diktat des Staates beugen, was er mit seinem Geld zu tun hat und was ehr nicht.


    16 Prozent, oder auch 19 Prozent sind, bei einem Kursverlauf des Silbers wie zwischen 1978 und 1981 NICHTS. Investoren werden durch NICHTS mehr fehlgelenkt als durch Subventionen und Steuern, was faktisch dasselbe ist.


    Zum Gold: Der Kursverlauf ist heute morgen mal wieder extrem interessant. Es schaut danach aus, als zwischen 574 und etwa 578 Dollar die Unze massiv abgegeben oder angekauft wird. Solche Säulen und Treppen sieht man sonst vorwiegend bei marktengen Aktien und Edelmetallen wie z.B. beim Edelmetall Palladium.


    Entspricht der Wert der Goldreserve der der Staatsverschuldung wird die Reserve verkauft und die Schulden sind getilgt.Basta.


    Die Bondsholder dürften die indirekten Rückschlüsse, die aus einem derartigen Szenario gezogen werden könnten weniger "prickelnd" finden :D:D:D


    michalis: Ihre Analyse ist recht oberflächlich, sie greift viel zu kurz:
    Jeder Investor / Anleger / Spekulant / Zocker / Trader macht ständig Veränderungen durch. Alles ist im Fluß. Schon morgen bin ich nicht mehr der, der ich heute Abend sein werde.


    Insofern muß man auch bei den angenommenen Depots solchen Entwicklungen Rechnung tragen.


    Gerade der, der momentan noch zur Altersvorsotge 500 g Barren und noch größere Kaliber zurücklegt, der muss doch mit dem Klammersack gepudert sein! In der Entnahmephase sind doch kleinere Stückelungen, Krügerränder, 100 g-Barren und vielleicht noch 250 g Barren angesagt.


    Mit dem Erlös aus einem 250-g-Barren kommt man vielleicht ein Jahr aus, wenn man seine Rente von vielleicht wertmäßig 600 EUR auf 900 EUR monatlich aufbessern will.


    Noch vor wenigen Jahren sprach nichts gegen solche Stückelungen (250 g, 500 g und mehr). Gold war damals sehr wenig wert. Aber es ist abzusehen, daß sich dieses damalige Extrem irgendwann in mittlerer Zukunft in ein anderes Extrem, einer exorbitanten Überbewertung von Gold verkehren könnte.


    Geht man davon aus, daß Gold nominal sehr stark steigt und die Einkommen real deutlich fallen werden, dann können vielleicht schon 100-g-Barren zuviel sein, um annonym zu bleiben.


    Ich hatte mal vor Jahren wenige 250-g-Barren erworben und die kürzlich für einen Immobilienkauf veräußert. Sollte ich irgendwann wieder in Anlagegold investieren, so wird meine bevorzugte Stückelung die Krügerrand-Klasse (1 Unze) sein.

    Zitat

    Original von carexcarex
    Mas meint Ihr zur These, dass es besser ist Münzen zu kaufen statt Barren? (wegen der Einwechselbarkeit gegen Nahrung im Notfall?
    Damit kann man zur Not auch mal bezahlen???


    Für Nahrungsmittelkäufe wären beispielsweise silberne 10-EUR-Gedenkmünzen, alte SILBERFÜNFER (J387) oder die 5-Reichsmarkmünzen des III Reichs interessant. Meinetwegen auch 1-Unzen-Münzen. Goldmünzen wiegen idealerweise irgendwo zwischen drei und 8 Gramm fein. Noch billiger ginge es bestimmt mit Schnaps, Rum oder Zigaretten / Zigarren. Dies nur so am Rande


    Im byzantinischen Reich beispielsweise war die Kaufkraft des Goldes zeitweise so hoch, daß "Geringverdiener" wie Dienstboten damals auf vielleicht einen Solidus im Jahr an Einkommen kamen (ca. 4,5 g Feingold). Gezahlt wurde meist mit kleinen, unscheinbaren Teilstücken des Follis, wobei ein Tagesverdienst ein bis zwei dieser Kupfermünzen entsprach....

    Das sowas kam, das war doch logisch.


    Logisch auch, daß auf konkrete Fragen nicht eingegangen wurde.


    Klar, daß ich mein Edelmetall auch immer brav dort gelassen habe, wo ich es erworben habe. Jeder macht das schließlich so. Oder habe ich nun ein wenig geschwindelt?.


    Jeder muss doch wissen, wie schnell ausländische Guthaben, Forderungen und Vermögenswerte von den USA eingezogen, eingefroren oder gar konfisziert werden.


    Wie kann man nur so verantwortungslos mit deutschem Volksvermögen umgehen!.


    Die beiden selbstgefälligen Schreiben sind doch für die Tonne.


    Erstens weil da argumentativ ausgemachter Unfug drin steht und zweitens, wei sie nur von Personen unterzeichnet sind, die weisungsgebunden handeln und die Auftraggeber / Verantwortlichen des Inhaltes im Verborgenen bleiben.


    @HORSTWALTER: Ihr berechtigtes Engagement in allen Ehren. Jedoch: zumindest das angeblich in NY lagernde deutsche Staatsgold dürfte wohl für das deutsche Volk verloren sein. Ich glaube, daß die Amerikaner es nicht herausgeben würden. Vielleicht wäre Anfang der 90er etwas machbar gewesen. So, wie es momentan mit dem Dollar ausschaut, verlässt das Gold die USA ganz bestimmt nicht. Das Gold befindet sich (angeblich) in den USA. Jedoch soll auch bereits ein Teil des Goldes verliehen worden sein. Worauf in beiden Schreiben nicht eingegangen wird. Das verleihene Gold dürfte (in Anbetracht der derzeitig sich abzeichnenden Möglichkeit einer Weltwirtschaftskrise) bei Insolvenz der Schuldner ohnehin verloren sein.


    Man könnte auch genau so gut eine Petition an den deutschen Bundestag senden und ihn bitten Verhandlungen mit Russland und Polen dahingehend aufzunehmen, Polen wiede rin den Stastsgrenzen von 1937 wieder herzustellen. Selbst wenn sich der Bundestag bemühen würde, wäre diesen Bemühungen kein Erfolg beschieden.


    Es gibt Dinge, die sind de Fakto unwiederbringlich verloren.


    Das gilt für das nach dem 2. Weltkrieg weggenommene deutsche Staatsgebiet und nach meinem Dafürhalten auch für das nach dem 2. Weltkrieg erwirtschaftete deutsche Staatsgold, das verliehen ist und/oder in den USA lagert.

    Was bleibt dem (militärisch) schwachen deutschen Staat an Optionen?.


    Einen sehr hohen Goldpreis abzuwarten und die Goldreserven beispielsweise an China gegen Rohstofflieferungen verkaufen. Die USA dürften es sich kaum erlauben, den Chinesen die Herausgabe ihres Eigentums zu verwehren. Dann würde China die USA hochgehen lassen und die Dollarbombe zünden....

    Ich habe heute vom Verkäufer Nachricht erhalten, daß mein am Freitag abgesandter Gesamtbetrag heute bei ihm gutgeschrieben wurde, nachdem ich ihm am Freitag von der Überweisung des Gesamtbetrages in Kenntnis gesetzt und um Mitteilung beim Eingang des Geldes bat.


    Mit einer Lieferung (Postausgang) kann ich lt. seiner Nachricht ab dem 28.06.2006 rechnen.


    In der Auktion hatte der Verkäufer auf entsprechende Lieferfristen hingewiesen.

    Zitat

    Original von Kaufrausch


    Witzigerweise habe ich hier gleiche Informationen. Ich wollte mehr kaufen, als ich bekam. Die Händler kommen gar nicht mehr mit der Lieferung hinterher.


    Nur muss das im Schluss nicht zwangsläufig bedeuten, dass es kein Gold mehr gibt. Kann durchaus sein, dass die Händler sich weniger auf Lager legen. Eben weil die Vola im Moment eher hoch ist.


    Auch eine Möglichkeit der Erklärung.


    Folgendes passt mir dabei nicht so recht: Bereits bei steigenden Kursen gab es schon 4 Wochen Wartefrist auf Barrensilber.


    UNd dann noch diese Häufungen von zum Teil drastischen Knappheitsmeldungen.


    Aber wie gesagt: das Argument der Volatilität gilt weltweit. Jedoch begründet das auch Knappheit auf türkischen Gold(schmuck)basaren?.


    So schnell kann der vorhandene Schmuck ja garnicht ausverkauft sein. Schließlich fallen die Goldkurse ja erst seit kurzem.

    das da lautete:


    Der Irrtum der Crash-Propheten - oder warum diese Tranche physisches Gold meine letzte sein wird....



    Es dürfte sich wohl, so wie sich das mittlerweile abzeichnet, mit garnicht mal so theoretisch geringer Wahrscheinlichkeit ein Zusammenbruch des physichen Marktes für Gold und Silber mangels Angebot abzeichnen.


    Regionale Versorgungsdefizite geben zu dieser Vermutung Anlass. Egal, ob das nun ein Goldmarkt in der Türkei, Silberknappheit in Hongkong oder der regional sehr stark angestiegene Erwerb physischer Goldmengen durch Ausländer ist.


    Es dürfte sich, vorausgesetzt ich liege mit meinen momentan noch sehr gewagten Spekulationen und Vermutungen richtig, wohl vielmehr um einen Irrtum der Leerverkäufer und/oder Investmentbanker und/oder Notenbanken handeln, die allen Ernstes annahmen, die Knappheit physischer Ressourcen liesse sich durch taktisch kluge Schachzüge wie z.B. durch beliebigen Verkauf von (nicht durch Metall, sondern ausschließlich durch GELD gedeckten) Schuldscheinen und Lieferversprechungen, die formal auf Metall lauten oder ganz einfach durch (wie auch immer, und sei es über den Zins und eine restriktivere Kreditvergabe) initiierte Kursdrückungen verschleiern. Die glaubten, so genug für Edelmetallanlagen gedachte Liquidität binden und, was FUTURES angeht, sogar VERNICHTEN zu können.


    Die lokal spürbare Knappheit kann sich bis hin zum Spotmarkt auswirken und sogar noch weitere Nachfrage und damit noch spürbare Verknappung auslösen. Sie wird das auch tun, wenn die Nachfrage nur stark genug ist und von lokalen Händlern kanalisiert wird. Es ist alles nur eine Frage der Zeit.


    Am Ende könnte es noch so kommen, daß der Initiator dieser Diskussion tatsächlich kürzlich (und zwar rückblickend höchst unfreiwillig) seine letzte Tranche physischen Goldes erworben hat. Weil er kurze Zeit nach deren Erwerb keine Möglichkeit mehr hatte nachzukaufen.

    wollen wir ihn reinlassen?.


    Dort lest selbst:


    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=2784


    Der Mann ist schon ein absoluter Tiefstapler. Ganz nebenbei lässt er durchblicken daß


    ihm ein Leser aus Hong-Kong schrieb, daß dort Silber dort überhaupt nicht mehr zu bekommen sei und auch Gold nur mehr beschränkt.


    Und daß die physische Goldnachfrage 2006 um das 8-fache gestiegen sei. Die russische Zentralbank kauft angeblich direkt bei den Produzenten, wohingegen der Iran kauft überall zu jedem Preis kaufe.


    Auch russische Privatpersonen sollen angeblich wie wild Gold und Silber kaufen.


    Hinzu kommt:
    - 4 Wochen Leiferzeit bei Pro-Aurum für Silberbarren.


    - Kein Gold mehr auf dem Basat in der Nähe des Wohnortes von Youssuf810


    Alles Zufall?.


    Ich glaube kaum.

    Zitat

    Original von Mark
    Wieso Gold?


    Ich sehe in Gold langfristig keine Rendite....


    Wieso sein Geld in Staatsanleihen, Sparkonten und auf GELD lautenden Rentensparverträgen abschließen.


    Ich sehe da langfristig keinen kaufkraftrelevanten Gesamterlös nach Abzug von Steuern, Abgaben und Geldentwertung, nimmt man die Kaufkraft der hergebenen Mittel als Maßstab.


    Was also tun?.


    Aktien?. Immobilien?. Kunst/Antiquitäten?


    Hängt doch alles sehr davon ab, wieviel Geld zur Verfügung steht. Geht mal was schief, dann ist alles sehr schnell futsch.


    Und es gibt, erstmals in der Firmengeschichte eines hier im Forum bekannten Edelmetallhändlers eine Nachtschicht.


    Nicht etwa um die Verkaufsaufträge in einem fallenden Markt abzuarbeiten, sondern die Kaufaufträge, die bei ständig fallenden Kursen auf den Händler hereinbrechen.


    Verkehrte Welt halt. Doch lest selber:


    http://www.goldseiten.de/conte…berichte.php?storyid=2750


    Ich fasse zusammen:


    Der Goldpreis ist immer noch im fallen begriffen. Ein Boden ist noch nicht sicher erkennbar. An der Börse herrscht, geht man vom Kursverlauf aus, zeitweise Verkaufs-PANIK, wie der Goldpreiseinbruch kürzlich in Höhe von 10 Prozent binnen eines Handelstages belegt - Normal sind Kursschwankungen um 1 Prozent.


    Und die Kleinanleger kaufen wie bekloppt. In Teilen der Türkei sollen bereits Goldbasare leergefegt sein. Und der Goldpreis steigt nicht. Im Gegenteil. Er fällt auch heute morgen bereits wieder. Wenn auch nur leicht.


    Kafka hätte seine Freude an einer derartigen Realgroteske!


    Keine Realsatire kann Dinge so verzerren und so entstellen, wie die Kurse von Gold und Silber das Interesse und gf. auch den wahren Wert der Metalle jahrelang falsch wiedergaben, was vielleicht auch derzeit noch der Fall ist.


    Ich möchte hier niemanden auffordern, Gold und / oder Silber zu KAUFEN. Jedoch: wer noch keines hat, der sollte sich mal darüber informieren.

    Zitat

    Original von Uri Geller
    ....Meiner Meinung nach wurde der Silber ETF - wie auch die Gold ETFs- auch nur aus einem Grund geschaffen: Die Leute davon abzubringen selbst physisch zu kaufen.....


    Was meiner Ansicht nach den Nagel auf den Kopf trifft.


    Was wir momentan erleben, das ist das Ende der Silber-Spekulationsblase.


    Weswegen sonst müssen Käufer von Silber barren mittlerweile 4 Wochen auf ihre georderte Ware warten?.


    Oh, selbstverständlich gibt es für alle Silber und noch ein wenig mehr. Es muss lediglich in die gewünschte 1 kg- bzw. 5 kg-Form umgeschmolzen werden.


    Das zumindest wird Pro-Aurum durch die Lieferanten mitgeteilt, die diese Information an ihre Kunden weitergeben.


    Entschuldigung, daß ich diesen Stuss nicht glaube. Klar werden die Käufer ihre Barren bekommen. Auch in 4 Wochen.


    Nur: ihr werdet sehen, daß trotz geplatzter Spekulationsblase die Lieferzeiten für Barrenware nicht signifikant auf eine oder zwei Wochen abnehmen werden.


    Als ich 1991 in Düsseldorf direkt bei der Degussa kaufte, da waren es genau 14 Tage Wartezeit. Und das ist plausiebel. Weil: damals bekam man Silber nachgeworfen.

    Interessant ist die Argumentation, die impliziert, daß Nationalbanken Renditen erwirtschaften müssen.


    Sie müssen das garnicht tun.


    Deren Aufgabe ist die Versorgung der Volkswirtschaft mit wertstabilem Geld. Und sonst nichts.


    Damit Bürger für spätere Anschaffungen sparen können, Banken Spargelder verleihen können und Private und Unternehmer sich Gelder zu niedrigen Zinsen leihen können und es so zu stabilen wirtschaftlichen Verhältnissen und möglichst viel Wohlstand für möglichst viele Bürger kommt.



    Weiterhin ist es Aufgabe der Zentral- und Nationalbanken die Rahmenbedingungen dafpr zu schaffen und aufrechtzuerhalten, daß GELD überhaupt als Gegenwert für Waren akzeptiert wird. Und hier kommt nun GOLD ins Spiel:


    Dazu ist es erforderlich im Bedarfsfall Geld beispielsweise dadurch zu verknappen, daß man - beispielsweise im unbegründeten, nationalen Panikfall Ruhe und Ordnung beim Geldwesen dadurch herstellen kann, daß man öffentlich und für jedermann einen Kurs festsetzt, zudem JEDER alle seine Banknoten in GOLD tauschen kann. Denn damit würde -auch im Fall einer unbegründeten Massenpanik - Geldüberhang beseitigt und Geld wertvoll und wieder akzeptiert. Oder andersrum: Die Bürger müssen darauf vertrauen, daß die Zentralbank so oder so ähnlich den Geldwert verteidigen kann und das auch tun wird. Tun sie es nicht, dann würden sie Geld auch nicht als Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel akzeptieren.


    Die Tatsache, daß Notenbanken Gold verkaufen lässt vermuten, daß diese genau wissen, daß eine unbegründete Massenpanik in Zusammenhang mit dem Geldwert bei den jetzigen Währungen niemals stattfinden wird.


    Und wenn eine unbegründete Massenpanik völlig siche rauszuschließen ist, dann doch nur deswegen, weil es schon genügend stichhaltige Gründe für ein Misstrauen in alle derzeitigen Währungen gibt, welche man im Fall einer Panik auch garnichtmehr wirksam entkräften könnte.


    Das genau ist für mich die Logik, die sich hinter den ZENTRALBANKGOLDVERKÄUFEN verbirgt.

    Zitat

    Original von 0711


    Hallo mesodor.
    Mich macht das auch neugierig, welche Stücke hier wohl gemeint sind.
    Der Gedanke an sich ist schon interessant....0711


    Ganz einfach: es ist eine 1-EUR-Münze, eine 50-Cent-Münze und eine 5-Cent-Münze. Es sind noch nicht einmal Fehlprägungen, wie die anderen ca. 100 Exemplare, die daher direkt auffallen würden. Und dennoch sind diese drei Münzen in einem Detail grundverschieden, und haben auch eine ganz besondere Geschichte, was sie für Eingeweihte so wertvoll macht. Viel wertvoller noch als GOLD. Die meisten Menschen jedoch werden nie erfahren, daß es sowas jemals gegeben hat. Jedes Sammelgebeit hat etwas in der Art, was einer "blauen Mauritius" nahe kommt.

    Zitat

    Original von Cra$h
    .....Die Crux von Gold hat Hightekki schön herausgearbeitet - Gold ist heute als Rohstoff dem Gesetzt von Angebot und Nachfrage stärker unterworfen als in der Zeit in dem es als Geld zirkulierte.


    ....Diese gehorteten Mengen sind so groß, daß sie wenn sie auf den Markt gelangen würden den Preis wohl über Jahrzehnte kollabieren lassen könnten.....


    .....Die Welt sitzt sozusagen auf einer alten Goldblase - aus der immer wieder mal kontrolliert etwas Luft abgelassen wird.


    Was die Goldpreisschwankungen angeht, so sind diese Beweis dafür, daß sich Gold stärker und schneller in der Bewertung ändert, als das zu Zeiten des Goldstandards wohl der Fall war. Jedoch dürfte die Ursache weniger in der gebrauchenden Nachfrage (Schmuck, Industrie usw.), sondern vielmehr in der spekulativen Nachfrage liegen. Weswegen ein deutlich oberhalb der Förderkosten liegender Goldpreis primär Indikator für das Vertrauen in und die Kaufkraftentwicklung von ungedecktem Papiergeld ist.


    Obgleich Schätzungen zufolge in den 90ern etwa die Hälfte der Zentralbankgoldbestände durch Ausleihuhngen abgebaut wurden, gelang es dennoch nicht, den Goldpreis auf dem mittleren Niveau der zweiten Hälfte der 70er Jahre zurückzudrängen. Von einem Kollaps kann da nicht die Rede sein. OK, die Förderkosten wurden einige Zeit lang unterschritten, weswegen einige Goldminen schliessen mussten. Produktion unter Selbstkosten, das gibt es auch schon seit Jahren in anderen Branchen (z.B. Baugewerbe). Das, was noch vorhanden ist, das würde in Nullkommanix verkauft werden können, gäbe es kein Papiergold.


    Wenn es wahr ist, daß 72 mal soviel Papiergold existiert, wie physisches Gold, so ist das doch der notwendige und hinreichende Tatsachenbeweis dafür, daß das genaue Gegenteil einer Goldpreisblase, nämlich eine Preismanipulation nach unten und zwar durch Kanalisierung der für Goldinvestitionen vorgesehenen Mittel in Goldforderungen (Goldlieferansprüche), die nicht durch Gold hinterlegt sind. Und die in Anbetracht der emittierten Papiergoldmengen auch niemals in ihre Summe durch Lieferung erfüllt werden können.


    Zusammenfassung:


    Es besteht eine vielfach höhere Goldnachfrage von Investoren nach Gold, die sich aus dem Sicherheitsbedürfnis vieler Investoren ableiten lässt, Teile ihres Vermögens in langfristig wertstabile und schuldnerfreie Anlagen zu diversifizieren. Diese gesamte Goldnachfrage übersteigt die bislang geförderten Goldmengen auch auf dem bereits deutlich gestiegenem Preisniveau immer noch um ein zigfaches.


    Wüssten die in Zertifikaten und Lieferscheine diversifizierenden Investoren, daß das Ihnen versprochene Gold sich nicht im Besitz ihres Goldschuldners befindet und dieser dieses Gold im Bedarfsfall (Krise) - rein statistisch betrachtet - höchstens zu einem niedrigen, einstelligen Prozentsatz der versprochenen Menge wird beschaffen können, so würden sehr viele dieser Investoren eine Direktanlage in physischem Gold oder Ertrag versprechenden Produkten (Anleihen, Aktien usw.) vorziehen.


    Dadurch würde sich gemäß dem Gesetz von Angebot und Nachfrage - selbst bei Verkauf aller Zentralbankbestände - und nur einer Teilinvestition der in Papier angelegten "Goldgelder" in physischem Gold aller Voraussicht nach ein signifikant höherer Goldpreis einstellen, als dies heute der Fall ist.

    Ich sage euch nun mal etwas zu Uran und diesem Schwachsinn der Uranraffination:


    Es gibt eine Technologie, "schneller Brüter" genannt. Das sind Kugeln mit aufbereiteten Uran darin, die im Notfall durch Ablassen des schweren Wassers oder durch Stäbe in ihrer radioaktiven Reaktion getrennt werden können. Da kann man dann auch Kugeln mit unaufbereitetem / abgereichertem Uran hinzugeben und der Reaktor bereitet sein Uran durch Kernbeschuss selber auf. Klappe zu, Affe tot.


    Außerdem "verheizt" der Reaktor nebenbei auch noch das Abfallprodukt Plutonium.


    Abgereichertes Uran gibt es wie Sand am Meer. Plutonium ebenfalls. In Flugzeugen wird Uran als Kontergewicht oder als Gewicht unter Gabelstaplern wird sowas eingesetzt. Da sehe ich Keine kangfristige Storry. Viele Länder wollen Plutoniumbestände lieber heute, als morgen loswerden.....


    Mir wäre die Uranstory viel zu riskant.


    Uran, legiert und vergoldet als Goldersatz für Barrenfälschungen, das kann ich mir vorstellen :D:D:D


    Wäre ich Ben-Helikopter: ich würde 1.000.000 Barren i, 1.000-Unzen-Gewicht davon herstellen lassen, die mit ein paar hundert Tonnen Gold hartvergolden....


    und dann würde ich die Tersorräume öffnen. 1 x täglich gibts nach Voranmeldung eine Touristenführung.


    Und dann schaun wir mal was Gata & Co dazu meinen. Der Dollar dürfte dann, gemessen in GOLD, sehr fest notieren.


    aber als ersten würde ich "Old-Al" einen Blick auf die sehr schwach strahlende und gold-blendende Pracht werfen lassen......
    ...mit der Bemerkung: ich hab´hintenrum heimlich zurückgekauft, was so alles am Markt rummschwirrte.....
    und dann käme der alte Inflationist aus dem Staunen nicht mehr heraus.....


    Kaufrausch: die Immobilioen bleiben auch dann stehen, wenn ich mich vom Acker machen müsste. Und würden sie das nicht tun, dann würden sie auch fallen, wenn ich vor Ort wäre.


    Momentan bin ich dabei, meine Speise- oder Vorratskammer einzurichten und diese parallel zur Barreserve aufzufüllen.


    Ich war heute regelrecht erschrocken, als ich sah, was das Kilo Mehl bei Aldi kostet: schlappe 25 Cent. Die armen Bauern..... Da habe ich erst mal für 8,75 EUR zugeschlagen.


    Die letzten 20 Flaschen Olivenöl habe ich direk einkassiert. Hatte im Dezember mal 12 Flaschen je 700 ml erworben und dachte, das reicht für 2 Jahre.... Pustekuchen: heute morgen waren noch ganze drei Flaschen im Keller... ....hab wohl etwas zu oft Pizza gegessen :)


    Wenn man sich mal so Gedanken macht, was und wieviel man von allem benötigt.....


    Egal. Neben einem Vorrat für unvorhergesehene Engpässe kann man eine private Speise- und Vorratskammer innerhalb der zugelassenen Schwankungen (über die man sich Gedanken machen sollte) auch zur Nutzung von Sonderangeboten und zur Überbrückung der Zeiträume, in denen vorhandene Dinge nicht als Sonderangebot erhältlich sind nutzen. Da werde ich mal versuchen, mich zusammen mit meiner Frau (die von Vorratshaltung nicht zu überzeugen ist) drum zu kümmern. Denn: spätestens beim GELD ist sie hellwach.....


    Und nun mache ich hier Schluss um mir mal Gedanken über eine Liste mit all den Dingen zu machen, die ich glaube einbunkern zu müssen :)