Beiträge von mesodor39

    Ich nehme den Nachteil des hohen Gewichtes von Silber in Kauf und tausche es dann 1:15 in Gold, wenn Leute wie Kaufrausch Silber plötzlich wertvoll genug finden, um es zu horten.


    Für 30 Silberzehner gibts dann einen Krügerrand, der dann vielleicht 1.500 EUR kostet. Soviel zu den "Gewichtsnachteilen". Wer bis dahin Banknoten anstelle von Silberzehnern gehalten hat, der ist irgendwie schlechter damit gefahren.


    Nun kann ich natürlich annehmen, in einer Deflation wäre es möglich, mit Gold und Silber zu zahlen. Das aber ist falsch. Zuerst muss das Metall in Geld getauscht werden. Und in der Deflation gibt es nur sehr wenig Geld für ganz viel Gold und Silber. Deswegen heisst sie ja auch so. Und daher führt, will man auf diesen Fall auch vorbereitet sein, an CASH nichts vorbei. Angenommen, wir haben bereits jetzt die Deflation, weil sie ganz schleichend gekommen ist und die Preise schon lange viel weniger steigen, als die Geldmenge, dann wäre es sehr gefährlich Banknoten als Barreserve zu halten. Silberzehner sind da weniger risikoreich.


    Auch wenn ich deutlich weniger verdiene, so habe ich doch schneller große Silbermengen zusammen gekauft, als Kaufrausch das bei Gold schafft. Nähert sich Silber von 58:1 auf 15:1 dem Golde an, so würde der Wert des Silbers, bei steigenden Gold- und Silbernotierungen - dreimal so stark zulegen, wie der Goldwert. Am Ende dann hätte sich Kaufrauschs Verdienstvorsprung dann in Luft aufgelöst.


    Und nur mal angenommen, Bargeld wird zeitlich kurz befristet so richtig knapp, weil die Banken dicht machen, dann nehmen die Menschen alles, was nur im entferntesten nach GELD ausschaut.


    Wer seine Liquidität dann auf dem Girokonto oder im Banksave hat, der muss sein Gold oder Silber oder anderes zu Schleuderpreisen verkaufen, wenn er GELD braucht. Und machen die Banken dann auf, so hat jeder Geld und jeder will dann Gold oder Sachwerte kaufen. Weil dann die Preise explodieren. Das würde ich dann unter "äußerst dumm gelaufen" verbuchen. Und alles nur, weil die Hausratversicherung bei einen Diebstahl des Geldes das Geld nicht ersetzt hätte. :D:D:D


    Wer nichts riskiert, kann auch alles verlieren.

    Zitat

    Original von Kaufrausch
    ...... Und Immobilienpreise von Eigenheimen werden sowieso demnächst den Weg alles Irdischen gehen.....


    Dort wo Grund und Boden eklatant überbewertet sind, da wird es Anpassungen geben. Und das dürfte auch jedem klar sein.


    Eigenheime oder Eigentumswohnungen, welche substanziell in einem guten Zustand und bewohnbar sind, die haben immer ihren Nutzwert. Nach der Krise entspricht der Nutzwert denn wieder dem Ertragswert.
    Ebenso wie gute, substanzhaltige Aktien ihren Substanzwert behalten und lang- und mittelfristig auch wieder einen Ertragswert bekommen.


    Das kann man nicht mit reinen Papierwerten oder substanziell ausgehölten / angeschlagenen Aktiengesellschaften mit niedrigen und zum Teil völlig unzureichenden Eigenkapitalquoten vergleichen.


    Und genau wie es Schrottaktien gibt gibt es auch Schrottimmobilien. Gott bewahre uns vor beidem!.


    Im Krisenfall würde ich eine Mischung aus physischem Metall und Bargeld Minen. und sonstigen Aktien vorziehen. Warum sein Geld anderen geben, wenn es im Ernstfall nicht effektiv arbeiten kann?.


    Sowohl im deflationären Crash, als auch in der Hyperinflation bringt Aktienbesitz NICHTS: In der Deflation wird nichts verdient oder gar Geld verloren, Ausschüttungen gibt es simit dann keine und in der Hyperinflation sind die Ausschüttungen bereits weitestgehend wertlos, wenn sie beim Shareholder ankommen.


    So ist es. Die Silberzehner kann man zur Barreserve rechnen. Braucht man sie ganz oder teilweise nicht, dann hat man nach einer Währungsumstellung immer noch das Edelmetall. Da macht man nichts falsch. Die strategische Barreserve hat ohnehin nichts auf Konten zu suchen, da kommt man ggf. zeitweilig nicht mehr rann!.


    Im Übrigen gilt: Null Prozent Gold ist genau so falsch, wie 100 Prozent Gold. Darüber muss man sich selbst und gerade als Goldbuck vollkommen im Klaren sein!.


    Die erste und schlimmste aller Fallen ist der Liquiditätsengpass im deflationären Crash!.


    Hat man diese Klippe umschifft, dann erst ist der Weg frei, um für wenig Gold viel Sachwert zu bekommen. Die Tafel ist erst dann für Goldbesitzer, die dann noch physische Goldbesitzer sind gedeckt. Das Festmahl kann erst dann beginnen!.


    Vorher aber werdet ihr durch sehr viel Fiat-Kohle verführt, euer Gold doch noch in den alten Währungen zu verkaufen und wie das bei einem Wechselbad so ist, kurz darauf durch Kurseinbrüche verführt, die Brocken hinzuwerfen. Oder man versucht, durch Liquiditätsengpässe euch dazu zu zwingen. Nur die umsichtigsten, trickreichsten und psyschich stärksten unter euch werden diese Prüfungen bestehen. Alle anderen werden vorher fallen.


    Im Idealfall (so sehe ich das) ist die Cashposition mindestens drei Monatsgagen und auch mindestens so groß, wie die Edelmetallposition ohne Silberzehner.


    Bei größeren Vermögen sollte die Cashposition mindestens 10 v.H. des Gesamtvermögens betragen. In Silberzehnern kann man die dann aus rein praktischen Gründen nicht mehr komplett anlegen.

    aller Forderungen ist man schlimmstenfalls drann.


    Dazu müssen die Sicherheiten noch nicht einmal im Wert gefalen sein.


    Hier könnt ihr nachlesen, wie es sojemanden auch ergehen kann. Und das ganz ohne CRASH:


    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=2817


    und dann das hier:


    http://www.sueddeutsche.de/wir…ikel/853/77776/print.html


    Ok, es ist sehr wahrscheinlich rechtswidrig (Rechtsmittelmißbrauch, Sittenwidrigkeit des Vorgehens) und möglicher Weise auch sogar strafrechtlich relevant.


    Doch: verklag doch mal jemanden in "Aus- oder Amiland" :D:D:D


    Vor allem, wenn nicht nur die Immobilie futsch ist, sondern auch noch das Konto gepfändet ist. Man selbst also völlig abgebrannt dasteht.


    Ich sag euch mal, was ich demnächst machen werde:
    Die längst abbezahlten, aber noch im Grundbuch als Grundschuld vorhandenen Eintragungen löschen lassen. Denn: Der zu dessen Gunsten die Grundschuld eingetragen ist, der kann jederzeit sofort die Zwangsvollstreckung betreiben.


    Natürlich kann man dagegen klagen. Fragt sich nur, wie lange das dauert, bis man Recht bekommt bzw. ob man überhaupt noch die Mittel besitzt, zu klagen.....


    Vom dem, was dubiose "Kreditverwerter" schon heute abziehen ist es bis zur Urkundenfälschung auch nicht mehr weit.


    In Russland sind noch schlimmere Praktiken bei Firmenkäufen gang und gäbe: da werden ganze Firmen über mehrere Scheinfirmen immer weiter verkauft und zum Schluss an jemanden, der sich die Werte aneignet. Und der rechtmäßige Eigentümer erfährt von alledem erst dann etwas, wenn seine Firma futsch ist.....

    Zitat:
    besonders das Thema Gold und Silber - ist sehr stark emotional besetzt.
    Ende des Zitates.


    Selbstverständlich gehen die Emotionen der Menschen etwas in die Höhe, wenn sie merken oder befürchten, daß ihre Geld-Ersparnisse über kurz oder lang durch überhöhtes Geldmengenwachstum als Ursache für Geldüberhang und Inflation enteignet werden.


    Oder wenn schwer arbeitende Menschen niedriger Einkommensgruppen merken, daß Sozialhilfeempfänger oder Langzeitarbeitslose mehr an Staatsknete erhalten, als ihnen netto für die selben Dinge zur Verfügung steht, sie aber aufgrund ihres Brutto-Gehaltes von derlei "Segnungen" ausgenommen sind. Und sich der Staat genau für solche Ungerechtigkeiten Jahr für Jahr immer mehr verschuldet, wobei er sich das Geld - ähnlich wie das schom im III. Reich bei den Geldern für Kriegsführung und Rüstungsgüter so gewesen ist, über zahlreiche Umwege beim Bürger leiht. Damals hauptsächlich über Bankenkredite und Anleihen, heute meist Über Staatsanleihen, die von Privatpersonen, aber auch Rentenfonds, Kapital-Lebensversicherungen und Pensionsfonds (AS-Fonds) gekauft werden. Was letztendlich nichts anderes bedeutet, daß die Ersparnisse eben dieser vielen arbeitenden Menschen regelrecht aufgezehrt werden, um anderen Menschen, die nicht arbeiten einen gleich hohen oder in Einzelfällen sogar noch deutlich höheren Lebensstandard zu verschaffen.


    Da muss man schon Verständnis für eine emotionsbehaftete Betrachtungsweise haben. Zumindest dann, wenn es sich dabei um Menschen handelt, die für ihr GELD vorher richtig arbeiten mussten.


    Nur gut, daß viele dieser Menschen das nicht wissen. Sonst könnte es böse abgehen in diesem Lande. Ein Extrembeispiel, wie hier GELD nur so zum Fenster rausgehauen wird: Frau, Anfang 20 hat Zoff mit ihrem Mann. Zieht aus Wohnung 1 in Wohnung 2. Arbeitsamt zahlt Wohnung 2 und drei Monate die noch zu große Wohnung 1, wo Mann (Mitte 30, vorbestraft wg. Kinderpornobilder, mit "Glatzkopfphobie") mit seiner neuen, 18-jährigen asiatischen Geliebten drinn wohnt. Wohnung 2 gefällt der Frau nicht hundertprozentig, weil sie mit der zweiten Bewohnerin nicht völlig harmoniert, war aber guter Notnagel. Also gehts nach Wohnung 3. Arbeitsamt zahlt auch Wohnung 3. Und das alles in 18 Tagen.


    Fazit: Die nächsten Monate zahlt das Arbeitsamt ihr die letzte Wohnung komplett und die beiden anderen, die unterbelegt sind / sein könnten zur Hälfte.


    Eines aber muß man unserem Staat zu Gute halten: Der zehrt nur die Ersparnisse seiner Bürger auf, indem er sie ausgibt und nicht investiert. Was aber eigentlich auch schon - Notsituationen ausgenommen - verfassungswidrig ist.


    Im III. Reich wurden nicht nur die Ersparnisse der Menschen verpulvert, sondern ein großer Teil des Volkes im Krieg "verheizt". Nur um Missverständnissen vorzubeugen: Mit "verheizen" sind nicht die Opfer des Naziterrors gemeint, die in Konzentrationslagern ermordet wurden, sondern diejenigen Deutschen, die als Kanonenfutter sinnlos geopfert wurden, beispielsweise in Srtalingrad.


    Man muss das unserem Staate wirklich zu Gute halten (ich meine das völlig ernst), weil anderswo werden auch heute noch die Ersparnisse reglerecht "verpulvert". Ich denke da an mächtige Nationen, die noch viel mehr Schulden haben, als unsere Bundesrepublik.


    Da kommt dann zu dem Vermögensverlust auch noch der Verlust an Menschenleben.

    Rein wirtschaftlich und auf die Sparguthaben der Menschen beschränkt betrachtet läuft aber beides auf das Selbe hinaus.


    Natürlich kann eine solche Thematik nicht ganz emotionsfrei verarbeitet werden, wobei zum Ende der Verarbeitung dieser Thematik oftmals auch Gold- und/oder Silberanlagen und gelegentlich sogar physische Anlagen in diese Metalle getätigt werden.

    Fundamental (Geldmengen, Schulden Defizite) ist ohnehin klar, wohin die Reise geht.


    Wofür dann noch Wellentheorien und Analystengeschwafel?.



    Was geschehen soll, das wird auch geschehen.



    Ein klein wenig Geduld muss man dennoch mitbringen.


    Und seine GIER im Zaume halten :)


    Wobei wir bei den zwei größten Problemen wären.


    Und auch da helfen Wellentheorien und Analystengeschwafel nicht.

    Zitat

    Original von Cra$h
    ....Ich frage mich ja ernsthaft ob Heli Ben so viele Bonds verkauft bekommt wie nötig wäre damit die Sache nicht platzt... Bzw. zu welchem Preis bzw. Zins...


    Ich frage mich wie der sich gerade fühlt...


    Na, da reicht ein Blick auf den Goldpreischart: Der Mann fühlt sich SUPER. Hat man es (das Zentralbankgold) den Goldbucks doch noch einmal so richtig gegeben...


    Besser als derzeit und vielleicht noch bis Anfang September dürfte es ihm die nächsten Jahre kaum gehen.

    Zitat

    Original von catinth


    Sind schon genug vor lauter Angst gestorben.


    catinth


    Übermut tut auch selten gut.


    Und irgendwo dazwischen gibt es einen Bereich, der je nach Situation unkritisch ist.

    Goldie: vorerst mal abwarten und schauen, was da kommt.


    Aktien auf dem Höhepunkt des Gewinnzycklusses zu kaufen war, ist und wird niemals klug sein. Ich glaube es kann noch mal so richtig talwärts gehen bei den Aktien. In Euroland ist auch zinsmäßig noch Nachholbedarf. In den Staaten dürfte der Großteil an Zinserhöhungen bereits erfolgt sein. Hohe Zinsen sind für Aktien Gift.


    Ich baue derzeit noch Liquidität auf, bedingt durch Neuwagenkauf und Wohnungskauf liege ich bei etwa nur noch einem Prozent des Gesamtvermögens, nimmt man noch die alten DM Fünfer und Zehner hinzu sind es magere zwei Prozent.... Ein Kilo Gold habe ich noch bis Ende September per Put auf 525 Dollar die Unze abgesichert. Bis dahin muss noch etwas Cash dazukommen. Weswegen ich mich derzeit auch nicht um Aktien bemühe. Im Gegenteil: Anfang des Jahres / Ende letzten Jahres habe ich Fonds und Einzelwerte losgeschlagen.... Würd eich zur Not nicht innerhalb der Familie Kredit erhalten, hätte ich meine Liquidität nicht so heruntergefahren.


    Grundsätzlich würde ich anstreben mindestens fünf bis 10 Prozent des Gesamtvermögens dauerhaft als Liquidität halten. Die Liquidität (incl. Silberzehnern) könnte / sollte bei einem gut diversifiziertrem Vermögen in etwa dem empfohlenen Edenletallanteil (EM) entsprechen.


    Bei 25 Prozent EM würde ich mindestens 12,5 Prozent Liquidität halten, bei 50 Prozent EM sogar 20 Prozent (incl. Hartgeld).


    Verbleiben also noch 30 bis 62,5 Prozent.


    Die kann man, wenn es oportun ist, in Aktien investieren.


    Ich würde mit Fokus auf Schlüsselindustrien investieren. Keine Autowerte, keine Telekoms, Keine Versicherungen, keine Banken, keine Medien, keine Dienstleister und keine Einzelhandelswerte. Verbleiben:


    - Maschinenbau
    - Versorger
    - Nahrungsmittelindustrie
    - Luxusgüterindustrie
    - Anlagenbau
    - Technische Gase
    - Spezialchemie
    - Pharmaaktien
    - Baustoffe (Zement)
    - international tätige Bauunternehmen


    Bei Einzelaktien sollte man mindestrens 5.000 EUR je Position einkalkulieren und mindestens auf 15 Werte diversifizieren, bei 15 Werten jedoch nicht mehr als zwei Werte je Branche, bei größerer Werteanzahl höchstens 15 Prozent des Aktienvermögens in eine Branche stecken. Ansonsten ist eine Fondsanlage wohl risikoärmer, obgleich man da immer viel Schrott mitkauft.


    Immobilienwerte (Aktien, Fonds usw.) würde ich meiden (weil bereits selbst direkt investiert), ebenfalls Minenaktien (weil bereits physisch investiert).

    Der Preis von mehr als 700 Dollar für den Erstabschlag ist abstrus. Aber egal. Frage: warum prägen die USA nun Feingold-Anlagemünzen?.


    Ist ihnen etwa das unter Roosevelt eingezogene und zu Barren mit der Feinheit 916 2/3 umgeschmolzene Gold in Fort Knox bereits so weit ausgegangen, sodaß sie nun schon für eine weitere Münze Gold zukaufen müssen und sich für diese Goldtranchen die Legierungskosten sparen möchten?.


    Ich weis, daß die Frage total bösartig ist. Aber es ist ja nicht verboten, bösartig zu sein.


    Feingoldmünzen sind die Feinde jedes Sammlers. Viel zu weich und viel zu abriebanfällig.


    Da waren die zuletzt noch mit mattierten Stempeln geprägten 50-Dolar-Eagle-Münzen aus 916 2/3 Gold-Legierung wesentlich praktischer.

    Zitat

    Original von Nitemare
    Hab mir jetzt bereits mehrere solcher Krisen(Hyperinflation)threads durchgelesen und hab jetzt noch eine Frage:


    Walter K Eichelburg schreibt, man sollte keine Schulen haben. Warum nicht? Wenn das Geld weniger Wert wird, werden doch auch die Schulden weniger, bzw. ich kann diese leichter zurückzahlen.


    Wäre über eine leicht verständliche, ausführliche Antwort sehr dankbar! =)


    Hier steht schon sehr viel darüber:


    http://www.goldseitenforum.de/thread.php?threadid=3264

    Zusammenfassung:


    Kommts drauf an, dann gilt: nur bares ist wahres. Also zuerst Cash und zum Schluss GOLD. Schulden fressen einen im deflationären Crash auf.


    Und bevor es zur Hyperinflation kommt, werden im deflationären Crash alle Schuldner über eine temporär begrenzte Entwertung ihrer Vermögenswerte gegenüber GELD über die Liquidierung ihrer dann unzureichenden Kredit-Sicherheiten zwangsenteignet. Damit sich die Hochfinanz nahezu alle Schuldnervermögen aneignen kann. Natürlich auch und zusätzlich zu den Enteignen der Schuldner durch Aktives Aufkaufen von Werten zu Ausverkaufspreisen gegen dann vermehrt in Umlauf gesetztem, neuen Geld, wobei der Geldüberhang später mangels fremder schuldrechtlicher Verhältnisse und INSOLVENZEN von Schuldnern nicht mehr rückführbar ist und diese Geldmengen nun ihrerseits die Preise ungebremst anheizen. Und das System dadurch inflationär explodiert.


    Daher sind Kreditaufnahmen vor oder in der deflationären Phase absolut tödlich. Und in der ínflationären Phase werden die Zinsen so stark angehoben, daß diese stärker steigen, als die Geldentwertung. Damit mal blos kein unbeteiligter Privatmann sich an der Inflation bereichert (die Hochfinanz natürlich ausgenommen).


    Es ist letztendlich Betrug und ein Spiel mit gezinkten Karten. Die einzige Möglichkeit nicht alles zu verlieren besteht darin, nicht aktiv (d.h. durch Kredite, sei es als Kreditnehmer oder als Kreditgeber (Sparer, Bondsholder, AS-Versicherungsnehmer usw.) mitzuspielen. Man mehme das Geld, spare einen Teil und lege einen anderen Teil in natürlich physischem Edelmetall und persönlich zuzuordnenden Sachwerten (z.B. Wohnung zum selber drin leben) an. Mehr kann man nicht tun.

    Zitat

    Original von liberty
    P.S. In Wahrheit haben wir bzgl. der Grundatzdebatte doch diesselbe Meinung. Ein Investment in OS auf Edelmetalle ist hochriskant, weil niemand weiß, wann die Kapitalmärkte zusammenbrechen. Daß sie es tun werden, davon sind wir ja anscheinend beide überzeugt. ....



    Zitat

    Original von wef
    Ich glaube weiterhin, daß unser Finanzsystem extrem stabil ist. Das hat es über viele Jahre bewiesen. Ich befürchte, daß unsere Zivilisation (Krieg, Umweltverschmutzung, Überbevölkerung, Überalterung...) vorher schlapp macht. Goldbesitz hilft dann auch nicht weiter. OS Besitz auch nicht, aber er könnte helfen, die letzten Jahre zu versüßen....


    Sehr interessant. Da haben wir zwei Anleger, die mittel- bis langfristig davon ausgehen, daß Papierwerte wert- und nutzlos werden. Sich diesem Risiko voll bewusst investieren sie dennoch in Papierprodukte und möchten um die Chance eines guten Handelsgewinnes ihr Engagenemt sogar ausweiten.


    Ich meine dazu folgendes: Wenn man in hochriskante Hebelprodukte investieren möchte, dann sollte man das besser nun als später tun. Hebelprodukte sind grundsätzlich dann interessant, wenn Kurse so stark gefallen sind, daß seitens Privater nur noch wenig Abgabeneigung beseht, was momentan beim Silber so sein dürfte (bei Aktien, die vielfach auf Kredit gekauft sind sehe ich das völlig anders, aber wer kauft schon physisches Silber auf Kredit, was voraussetzt, daß er dies als Sicherheit hinterlegen muss?). Wer maximalen Profit will, der muss auch viel Riskieren. Und bedingt durch den Silberpreisverfall von etwa 15 auf 10 Dollar die Unze habt ihr deutlich weniger Verlustrisiken, als noch vor 6 Wochen und -bedingt durch den bereits massiven Abbau von Longpositionen und der zur Kursdrückung benötigten ausgeliehenen Silbermengen, die irgendwann zurückgekauft werden müssen ein fundamental günstiges Umfeld für Kurssteigerungen. Das muss man einfach mal feststellen, egal, wie man persönlich zu Hebel- und Papierprodukten steht. Hinzu kommt als Sahnehäubchen, daß diejenogen, die lange Silber besessen haben und bei 10, 12, 13, 14 oder 15 Dollar verkaufen wollten, genau dies - ernsthafte Verkaufsabsicht vorausgesetzt - bereits getan haben. Somit existieren (auch wegen des steilen Kursabschwunges) vielleicht sogar kaum ernsthafte Widerstände bis etwa 14 Dollar.


    Und wenn schon jetzt in Silber, dann bieten sich doch langlaufende FUTURES an. Jedoch muss man, um die Nummer durchzuhalten, notfalls theoretisch 100 Prozent des Kaufpreises anderweitig flüssig machen können, sonst besteht die Gefahr zwischendurch plattgemacht zu werden!....


    Um das zu verhindern, und um der Profitmaximierung auch eine Risikomaximierung des Verlustes eingesetzter Gelder anzustreben, also kostengünstig eine Topp oder Hopp Staategie fahren zu können, können ganz abgezockte Zeitgenossen auch eine GMBH gründen und mit dieser Futures kaufen. Ist das Kapital aufgebraucht, macht die GmbH konkurs. Und das war es dann. Das Privatvermögen bleibt unangetastet, da man ja bei Gründung der Gesellschaft bzw. Vertragsschluss nicht wissen konnte, daß entsprechend starke, weitere Kursverluste stattfinden würden. Also: keine unerlaubte Handlung. Mann darf nur nie eine persönliche Haftung übernehmen......


    So hättet ihr dann euer eigenes KO-Zertifikat kreiert, wobei ihr eure KO-Schwelle selber bestimmen und im Rahmen eurer finanziellen Möglichkeiten immer weiter nach unten schieben dürft. Auch noch nach dem Kauf.


    Warum Banken Zucker in Form Aufschlägen auf den Inneren Wert von KO-Zertifikaten, die letztendlich auch bestenfalls nur durch Fururkontrakte konstruiert wurden in den Allerwertesten pusten?. Notfalls schließt euch zusammen und macht als Kapitalgesellschaft mit Haftungsbeschränkung euer eigenes KO-Zerti oder direkt euren eigenen Hedgefonds auf.


    Misanthrop: solche rein unter einem Gesichtspunkt (Charttechnik) erstellten Analysen sind immer dann wertlos und sogar gefährlich bis tödlich für die, die daran glauben, wenn Analysten / Charttechniker autuelle marktliche Gegebenheiten ausblenden und sich rein auf das Kritzeln von Chartformationen beschränken. Völlig unbegreiflich.


    Begründung:
    Losgelöst von Sondereinflüssen auf den Kursverlauf kann diese Linienkritzelei keine sattistisch verlässlichen Aussagen liefern. Und jeder aus der Finanzbranche weis das auch.


    Sondereinflüsse bei Silber sind das sich stetig verknappendes Angebot(z.B.: "Crimex"-Lagerbestände) und die klar erkennbaren und auch bekannten Ursachen für den Kurseinbruch ( Terminmarkt-Kursmanipulationen, die aufgrund öffentliche zugänglicher Daten vermutet werden können, wie beispeilsweise die hohen Leihraten für Silber und die ungesunde Konzentration des größten Teils der Silber-Shortpositionen auf vielleicht zwei oder drei Händler/Spekulanten).


    Diese sind für die KURSENTWICKLUNG des Silbers der jüngeren Vergangenheit ursächlich und nicht der Zinsanstieg, wie das vielleicht teilweise für GOLD gilt:


    Beweisführung: Das Gold-Silber-Verhältnis hat sich in der Spitze von 730/15 = 48 auf nun etwa 580/10,3 = 56 erhöht. Das bedeutet, daß Silber viel stärker als Gold gefallen ist und das bei anziehender Inflation, bei der ehr eine ständig fallende Gold-Silber Relation, also genau das gegenteil von dem, was passiert ist zu erwarten gewesen wäre (!).


    Und somit muss der Silberpreiseinbruch andere Ursachen haben, als der Rückgang des Goldpreises. Auch die geradezu explodierten Leihraten für Silber bestätigen diese Schlussfolgerung.


    Misanthrops Statement sehe ich daher als berechtigt an, was die Warnung vor solchen Vermögen vernichtenden pseudo-objektiven Aussagen und "Analysen" und "Charttechnikern" angeht. Hier wird die Charttechnik, die ja nur eine von mehreren anzuwendenden Analysemethoden ist regelrecht missbraucht und vergewaltigt.


    Ich glaube, daß jemand mit volkswirtschaftlichem Hintergrund sehr wohl weis, vovon er redet und was er tut. Und ich persönlich bin daher geneigt, ganz im Gegensatz zu Misanthrop - nicht an Unfähigkeit, sondern an Absicht zu glauben. Genau so wie das meiner Meinung nach bei der GS-Erwartung im Hinblick auf steigende Goldpreise war, kurz bevor es richtig abwärts ging. Meiner Meinung nach sind das typische Kontraindikatoren.


    Sorry, aber das musste wieder mal gesagt werden.


    Ein letzter Seitenhieb, der aber sitzt:
    Übergewichtet in Silber?. Vielleicht in "ETF-Silber", das physisch nicht hinterlegt ist. Die, die in physischem Silber übergewichtet sind, die muss man unter den Anlegern wohl noch mehr suchen, als die Nadel im Heuhaufen. Möchte man die finden, dann müsste man wohl das Heu abfackeln :) , was auch irgendwann geschehen dürfte, egal ob man das nun Hyperinflation oder "spontane Selbstentzündung" nennt.

    Cra$h: volle Zustimmung.


    @Misantroph: Betrug ist es nur dann, wenn der Käufer nicht weis, daß es Gefälligkeitsprägungen sind.


    Viel schlimmer als der Betrugsstraftatbestand ist der Straftatbestand des Diebstahls bzw. der Unterschlagung (die beprägten und anschließend herausgeschmuggelten Ronden gehören ja dem französischen Straat) und letztendlich der Straftatbestand der Falschmünzerei (Geldfälschung). Denn für diese absichtlich manipulierten Prägungen besteht kein staatlicher Prägeauftrag. Also ist es, formaljuristisch FALSCHGELD.


    Mal schaun, ob ich den alten Tread aus dem deutschen Münzenforum noch finde....


    ...und da ist er schon.


    http://www.emuenzen.de/forum/f…in-gefaelliger-preis.html


    Durchaus lesenswert. Auch und vor allem im Hinblick auf die Art und Weise, wie unterschiedlich Dinge durch Menschen wahrgenommen und bewertet werden können.


    Da ist mir eine historisch verbürgte und numismatisch wertvolle Platinfälschung einer Goldmünze lieber. Wenn schon Falschgeld, dann welches, das mit Original-Prägewerkzeug für den Zahlungsverkehr geschlagen wurde.


    Und nur um den Bezug zur Gegenwart herzustellen und den Bogen zur Zukunft zu schlagen: Auch jetzt gibt es noch falsche 1- und 2-EUR-Münzen im Zahlungsverkehr. Herkunftsland ist meist die Türkei. Im Fall einer geldgedeckten Währung mit GOLD im Zahlungsverkehr, kann man sich auf eine FALSCHGELDFLUT ungeheuren Aussmaßes gefasst machen. Jeder, der Goldgeld annimmt, wird dann ein mobiles Goldmünzen-Prüfgerät, beispielsweise eine Waage mit Ultraschallprüfmöglichkeit benötigen. Alte Goldmünzenwaagen incl. Passiergewichte kann man in Museen bewundern.....


    Handys würden dann durch solche Geräte als Statussymbol ersetzt werden, denn wer den "Goldprüfer" hat, der hats geschafft. Selbst wenn seit Jharen kein Goldstück in der Geldbörse war, wird der Prüfer immer noch - natürlich gut sichtbar - am Gürtel baumeln :D:D:D

    Nett gemacht - allein die Preise sind weit jenseits von gut und böse :)


    Doch seht selbst:


    http://cgi.ebay.com/ws/eBayISA…Item&rd=1&item=3046333848


    Jedoch: geht man von den Arbeitsaufwendungen heran, die zum Zeitpunkt der Ausgabe für die Fälschungen erbracht werden mussten, etwa 500 Stunden je Stück für die Pariser Gefälligkeitsprägungen


    und vielleicht 250 Stunden bis 500 Stunden für die vergoldete Platinfälschung, so stimmen die Relationen wieder.


    Soviel zur Motivation hinter den Dingen.

    ja, auch sowas gibts. Goldmünzen wurden eine Zeit lang aus Platin gefälscht, weil Platin zeitweise nur 20 Prozent soviel wie Gold wert war. Die Fälscher waren Personen, die offiziell mit der Herstellung von Goldmünzen beauftragt waren, sodaß die mit Originalwerkzeug hergestellten und geprägten Münzen sich bis auf das später vergoldete Material Platin nicht von den Originalprägungen unterscheiden, sieht man einmal von bewusst weggelassenen oder veränderten Zeichnen des Wardeins (der Person, die für den Feingehalt der Goldmünzen persönlich verantwortlich war) oder Rückdatierungen, alles zur Verschleierung von Herkunftsort und Entstehungszeit ab.


    Vor 25 Jahren noch hätten sich "Speziallisten" um ein solches Teilchen geprügelt. Beim Kuenker konnte man es diese Woche für 360 EUR + Zuschlag + Steuern ersteigern. Etwa zum 1,5-fachen des Metallwertes.


    Sowas kann man auch heute noch völlig bedenkenlos im guten Fachhandel kaufen. In ein paar Jahren ist vielleicht das Metall schon mehr wert, als der Preis, der heute gezahlt wurde. Auch ganz ohne Währungscrash.



    PS: und der, der glaubt heute gäbe es sowas nicht, der irrt aber gewaltig: In Frankreich werden oder wurden wohl - illegal und auf Sammlerwunsch - Münzen hergestellt, die beidseitig nur die Wertseite zeigen. Und für "besonders gute Kunden" und wohl unter dem Mantel der Diskretion werden auch Stücke geschlagen, die beidseitig die nationalen Seiten der jeweiligen Stücke zeigen. Den Vogel abschießen tut eine Münze, die auf der Vorserseite 50 Cent als Wertbezeichnung und auf der Rückseite 20 Cent als Wertbezeichnung trägt. Kostenpunkt etwa 1.800 bis 8.000 Dollar.

    was mehr mit dem Ausgangsthema zu tun hat:


    Warum ist die Schwankungsbreite des Goldkurses während der Öffnungszeit der Börse in Hongkong während der letzten drei Tage so auffällig gering? Erst danach geht es entweder unter deutlich höheren Schwankungen auf- oder abwärts.


    Was wird dort oder anderswo gespielt?

    gutso: Die von Ihnen geposteten Aktien haben sich zuletzt wohl besser, als der HUI-Ingex entwickelt:


    http://index.onvista.de/snapsh…=8318884&SEARCH_VALUE=hui


    Momentan ist nicht ausgeschlossen, daß sich der HUI noch weiter im Indexstand reduziert.


    Selbst wenn GOLD nun eine Zeit lang seitwärts geht oder leicht steigt, so bedeutet das doch noch lange nicht, daß die (ungehedgten) Goldminen ihre Profite weiter steigern können. Und sollten weltweit alle Aktien aufgrund neuer Zinsängste noch weiter fallen, dürften sich Goldaktien diesem übergeordneten TREND kaum entziehen.


    Wenn man sich anschaut, daß der HUI immer das Vielfache seines Standes von vor 10 Jahren hat, so weis man doch daß dort noch Luft nach unten drin sein muß.


    Im übrigen gehe auch ich, wie bereits mehrfach angeführt, trotz allem davon aus, daß Herr Siegel als Fondsmanager in den nächsten Jahren weiter gute Werte schaffen wird. Jedoch bin ich der Auffassung, daß sich Goldinvestments und ein hundertprozentiger Investitionsgrad in einer Situation, die momentan ehr auf der Kippe steht, als daß ein klarer mittelfristiger Trend erkennbar ist unter dem Aspekt der Abwägung der RISIKEN zu den CHANCEN nicht vereinbaren lassen.


    Statistisch betrachtet fährt man besser, sein Pulver solange trocken zu halten, bis ein verlässlicher Trend erkennbar ist bzw. beim Vorliegen erster Kaufsignale schrittweise zu investieren.


    Und da bleibe ich auch bei.


    Hinzu kommt speziell für Aktien: Sollten sich aufgrund der Ölpreissteigerungen Zweitrundeneffekte bei der Teuerungsrate ergeben und auch die Einkommen (Löhne) steigen, meinetwegen auch etwas schwächer als die Teuerung, kommen diese Preis- und Lohnsteigerungen auch irgendwann bei den Betriebskosten der Minen an. Zuerst werden, nachdem die Energiekosten bereits seit langem hoch sind, Maschinen, Baustoffe und Chemikalien und zuletzt wohl auch die Personalkosten steigen. Am Ende dann steigen die Förderkosten je Feinunze. Bleibt die Frage, ob der zu erwartende Goldpreisanstieg, der möglicher Weise durch Zinssteigerungen abgedämpft wird noch ausreicht, um die Steigerung der Produktionskosten überzukompensieren. Was die fundamentale Voraussetzung für weitere Goldaktienkurssteigerungen wäre.


    Möglicher Weise kann Herr Siegel diese Frage für sich positiv beantworten. Dennoch könnte der Markt mittelfristig eine von Herrn Siegels Urteil abweichende Meinung haben. Und dann wäre es schade, zu früh voll investiert zu sein.


    Angenommen es käme nach der Sommerpause zum weltweiten Aktienabverkauf, so würde es doch die Werte, die in den letzten Jahren am stärksten zulegen konnten erfahrungsgemäß auch am stärksten treffen. Würde der Goldpreis zusammen mit Aktien allgemein fallen, so wären Goldaktien gleich doppelt belastet: 1 x duch den Allgemeinmarkt und 1 x fundamental aufgrund des Goldpreisverfalles.


    Wenn man davon ausgeht, daß sich Goldaktien in ihrer Summe ähnlich verhalten, wie ein Optionsschein auf den Goldpreis, so muß man doch konstatieren, daß die Hebelwirkung in beide Richtungen funktioniert.


    Und für den, der in Derivaten oder ähnlich stark schwankenden Werten investiert ist ein hoher Liquiditätsbestand sowohl zur Wahrung der Vermögenssubstanz als auch als Mittel, außerordentlich hohe und überdurchschnittlich gute Profite erwirtschaften zu können sehr wichtig.


    Gerade dann, wenn eine Diversifikation immer schwieriger wird, weil sich immer mehr Anlageklassen in Bezug auf den Kursverlauf oder die Wertentwicklung gleichgerichtet verhalten.


    Ich meine, daß Herr Siegel mit seiner Entscheidung bereits nun voll investiert sein zu wollen ganz klar unter seinen eigenen Potenzial bleibt.


    Mag sein, daß ich hier und in dieser Situation falsch liege. Die Zukunft wird es zeigen.

    gutso: ich beobachte sporadisch den HUI. Der ist bis vor kurzem stetig bergab gegangen. Erst seit wenigen Tagen stabilisiert der sich. Auch das ist noch zu kurz für eine verlässliche Bodenbildung.


    Ich meine, daß er vielleicht zu wenig Distanz hat, was damit zusammenhängt, daß er ständig mittendrinn ist. Er sollte doch mit dem bisher erreichten zufrieden sein und abwarten, bis sich wirkliche Chancen bieten (meine Meinung).


    Egal, ob er nun kauft, ob er erst nach Abschluss einer Bodenbildung kauft oder auf einem Plateau kauft, von dem er nachher weiter abwärts geht: Er dürft langfristig so oder so Wertsteigerungen erzielen. Allerdings könnten die höher ausfallen, wenn er erst in steigende Kurse hineingeht als bereits in ein möglicher Weise weiter fallendes Messer greift.

    In Phasen tendenziell fallender Kurse trägt Liquidität zu geringeren Verlusten und damit zu besseren, relativen Wertentwicklungen (im Vergleich zu 100 Prozent Investmentgrad) bei.


    Ähnlich war es bei Proaurum: was mussten die so früh Gold shorten. Hätten sie abgewartet, bis der Goldpreis unter 700 gefallen war und ihre Position bei 620 eingedeckt, so hätten sie ein fettes Geschäft gemacht. So haben sie nachgekauft und ihre Position mit Verlust glattgestellt. Und anschließend ging es ABWÄRTS. Knapp daneben ist auch vorbei.


    Und ich bleibe dabei: Schuld an extremen Kurseinbrüchen sind stets voll investierte oder auf Kredit oder Termin investierende Marktteilnehmer. Die tun weder sich selber, noch der Sache einen Gefallen mit ihrem Bestreben, den maximalen Gewinn mitnehmen zu wollen.