Beiträge von mesodor39

    da wäre ich sehr, sehr, sehr vorsichtig.


    Wo viel Licht ist, da ist auch viel Schatten.


    Wenn es losgeht, dann mischen hier Großkonzerne mit. Eine Firma wie Solarworld ist da völlig machtlos. Die holen bestenfalls die Kastanien für andere aus dem Feuer. Mit Aktionärskohle versteht sich.


    Ich verstehe nichts von Solartechnik. Jedoch führen meist mehrere Wege nach Rom. Ähnlich wie bei den Fernsehen und Computerbildschirmen wurden klassische Monitore durch Flachbildschirme ersetzt.


    Ebenso ist es denkbar, daß die teure Siliziumtechnik von Solarworld sich als Sackgasse erweist und vielleicht durch eine andere, viel preiswertere Technik, beispielsweise mit dem Material Kupfer ersetzt wird.


    Wir werden sehen, was sich auf dem Sektor noch alles tut.


    Zurück zum Goldpreis und zum Dollar:


    Preiswerte Solartechnik als Ölersatz könnte, würde sie sich durchsetzen, dem Dollar den Todesstoß versetzen: Es würde viel weniger Erdöl benötigt. Auch nicht gerade ein Argument für Investitionen in Solartechnikfirmen.


    Die den Goldpreis begünstigenden Faktoren: Handelsbilanzdefizit und Preisauftrieb in den USA bestehen unverändert. Ein Abbau der Probleme ist nicht in Sicht. Es wird viel dummes Zeugs geredet, aber keiner macht wirklich etwas.


    Und damit ist auch klar, in welche Richtung die Reise vorerst geht.


    Natürlich müssen neben Gold auch alle anderen Vermögenswerte gedrückt werden, damit diese schlechter veräußert werden können, gleichzeitig rentabler werden und somit die Flucht in das GOLD eingedämmt wird. Da führt kein Weg dran vorbei.

    Die Überschussliquidität muss unbedingt und auch mit sehr rabiaten Mitteln abgebaut werden, um Kapitalflucht einzudämmen. Und es muss sehr schnell geschehen: Denn so viel Gold um es zu verkaufen um den Kurs leicht und dauerhaft zu drücken dürften die Zentralbanken angesichts der momentan weltweit übersprudelnden Liquidität
    nicht mal ansatzweise besitzen.


    Die zwei Billionen Dollar sind dafür da, um den Zahlungsverkehr in den USA im Fall von Bankenschieflagen so lange aufrecht zu erhalten, bis wieder weiteres, neues Geld gedruckt wurde. GGf. kommt es zu Vertrauensschwund gegenüber Banken und die Menschen halten ihre Guthaben vermehrt in CASH.


    Die zwei Billionen Papier-Falschgeld sind zudem nur ein Mosaiksteinchen in einem Bild, ein weiteres ist die lt. Gerüchten und Zeitungsartikeln geplante Konfiskation aller werthaltigen Schließfachinhalte in den USA im Fall eines richtig üblen Finanzcrash.

    Zitat

    Original von Gerhard1965
    ..... Ich will nur im Internet "so weit wie möglich" anonym bleiben - vor allem, wenn es um ja durchaus sensible Themen geht.


    Viele Grüße


    Gerhard


    wenn Sie Banken, die Sie bei jeder Gelegenheit über den Tisch ziehen wollen mehr vertrauen. Ok.


    Dort müssen Sie beim Verkauf ihren Ausweis vorlegen. Und die Daten werden gespeichert und ggf. gemeldet, wenn es mehr als 15.000 EUR sind.


    Auch Ok.


    Natürlich ist das alles völlig unpersönlich und nicht gegen Sie gerichtet. sondern gegen alle Bürger.


    Auch Ok.

    Zitat

    Original von Gerhard1965
    ......Ebenfalls danke für das Ankaufsangebot, ich versuche es jetzt erst noch mal bei anderen Banken / Händlern, komme aber je nach Erfolg gerne darauf zurück (oder habe ich die Ironietags übersehen?).


    Viele Grüße


    Gerhard


    Es ist einfach nicht zu fassen!


    Erst macht er sich beinahe in die Hosen und dann besitzt er auch noch die Überheblichkeit, ein TOP-Angebot abzulehnen.


    Wenn Händle rund Banken die Putzmöhren nicht wollen, dann erst darf also jemand aus dem Forum ran. Ein supertolles Beispiel für Kollegialität!


    Meine Empfehlung: hinfahren zum Misantrop und Ware gegen Cash tauschen.


    Meine Erfahrung aus dem Deutschen Münzenforum im Umgang mit anderen Sammlern im Hinblick auf die Abgabe mehrfach vorhandener oder nicht benötigter Stücke sind durchweg positiv.


    Dies ist auch nachvollziehbar, denn unseriöses oder gar schlimmeres Geschäftsgebahren würde sich im Forum sofort herumsprechen.


    @Misantroph: ich wünsche Dir Erfolg. Und bis dahin weiter stark fallende GOLDKURSE. Soviel Gemeinheit von Gerhard1965 muss auch ein wenig bestraft werden :)

    Schaut man sich diverse Aktienindices an, so kann es noch richtig abwärts gehen. Eine erste, kräftige Widerstandszone wurde bereits bei DOW, M-DAX- Eurostoxx-50 und Nikkei durchbrochen. Dies lässt schlimmes erwarten. Beim Gold gab es eine solche durchbrochene Widerstandszone bislang nicht. Das lässt, so schlimm das klingen mag, hoffen.


    Der erste Boden könnte noch halten, wenn er denn gefunden ist / erreicht wurde.


    Die meisten bedeutenden Aktienindices haben diese Chance auf einen Rebound bereits verspielt. Das sieht - was Aktien angeht - ganz nach einbem bösen Crash auf Raten aus. Mag sein, daß es eine Bärenfalle ist, jedoch würde ich da nicht drauf wetten wollen :)


    Geht es jetzt noch weiter runter, dann haben wir den Beweis, daß wir und wohl in einem langjährigen Aktien-Bärenmarkt befinden.


    Die Entwicklung bei den Zinsen spricht auch dafür.


    Streng genommen hätte es Anfang 2006 / ende 2005 bereits krachen müssen, aber so genau darf man das nicht sehen.

    Kaufrausch: derjenige, der eine Situation sauber analysiert und sich entsprechend positioniert bevor dies andere tun, der hat ein sehr geringes Risiko und eine sehr hohe Gewinnchance.


    Bei denjenigen, die einem Trend hinterherlaufen und glauben, noch rechtzeitig auf einen fahrenden Zug aufgesprungen zu sein, sieht die Sache völlig anders aus.

    Zitat

    Original von Cra$h
    Ich betrachte den Zins bei Schulden als Miete für Geld - während der Zeit in derm man darauf angewiesen ist fremdes Geld zu benutzen.
    Nicht ganz von ungefähr heißt ja auch die Miete *Mietzins* - So lange ich nicht Eigentümer einer Sache bin - aber diese besitzen möchte - muß ich halt dem Eigentümer dafür etwas bezahlen.


    Und im Zweifel miete ich mir lieber fremdes Geld - als fremde Sachen. Am Vermieten von Sachen verdient der Vermieter mehr als am Geld.


    Das kann man so nicht sagen. Vielmehr hängt das oftmals von individuellen Umständen ab. Ich kenne genügend Leute, die mit Mieten besser gefahren wären, als mit Kaufen. Und ich kenne ebenfalls genügend Leute, bei denen das genau umgekehrt der Fall gewesen wäre.


    Eine Sache mieten beinhaltet oftmals geringere Risiken, als ein ganz oder teilweise fremdfinanzierter Kauf.


    Langfristig betrachtet kann Kaufen deutlich billiger kommen, als Mieten. Vorausgesetzt, daß nichts unvorhergesehenes passiert.


    Wäre diese Frage eindeutig zu beantworten, dann würde entweder jeder kaufen wollen oder jeder würde mieten wollen....


    Weiterhin kommen da noch Faktoren wie Mobilität, Art des Beschäftigungsverhältnisses, Jobsicherheit, persönliche Lebensplanung usw. ins Spiel.


    Ode rmal so rum ausgedrückt: wer kauft, der legt sich auch immer fest.

    Alles gut und schön.


    Schon mal jemand folgenden Gedankengang zu Ende gedacht:


    Wenn die Geldmenge immer weiter steigt, steigt auch die Zinsbelastung immer weiter und damit der Teil des Erwirtschafteten, den sich diejenigen einkassieren, die aus dem nichts geschöpftes Geld gegen ZINSEN verleihen. Irgendwann wird eine Belastungsgrenze erreicht oder überschritten werden.


    Oder:

    Der Krug geht solange zu Brunnen, bis er bricht.

    Zitat

    Original von Eldorado
    @ Mesodor


    Mit Sammlerstuecke und E-Bay kenne ich mich nicht aus.
    Good luck, aber ich tausche meinen Goldbarren nicht ein bei Dir gegen eine deutsche 1-EUR-Münze (2002 D), goldfarben, unmagnetisch . :D


    Eldo


    Eldorado: ich will ja garnichts verkaufen :) Die paar Stücke, die ich besitze, die behalte ich auch. Irgendein Hobby muss der Mensch ja haben......


    Jedoch: schaut man sich derartige Bewertungen an (da gibt es noch viel absurdere Dinge), dann kann man doch sehen, wie fehlgeleitet viele Menschen in ihren Bewertungsmaßstäben sind.


    Klar, daß man daraus Vorteile ziehen kann, was ich in der Vergangenheit auch gelegentlich getan habe.


    Oftmals sind es sogar scheinbar "gebildete Kreise", die in ihrem Wissen und die daraus ergebenden Bewertungen völlig einseitig geprägt sind. Da war vor ca. 18 Monaten dieser Museumsbesuch in der Bundeskunsthalle. OK, die Ägypten-Ausstellung war völlig überlaufen. Blieben also die Thraker und moderne Kunst. Letzteres haben wir uns zuerst "zugemutet" denn es war schon eine Zumutung, was dort teils ausgestellt wurde. Darunter ein schmuddeliges Bild mit Nägeln darin, um die Kordeln gewickelt waren. Unverständlicher Kommentar meines Sohnes, damals gerade 10 Jahre: Das bekomme ich auch noch so hin. Was ist denn daran Kunst. Der will doch nur Geld damit verdienen und sonst nichts.... Zurückweisende Kommentare einer Gruppe "Kunstkenner" kamen umgehend. Plausieble Erklärungen, warum das Stück ausstellungswürdig war, enthielten diese nicht. Dann kamen die Traker drann. Und wie das so ist, sieht man sich ja immer zweimal im Leben. Wir betrachteten gerade ein Kultgefäß aus Gold mit einem geschätzten Durchmesser von 30 cm und einer Gewichtsangabe um die 5 kg. Und nun lief der Hase umgekehrt: Einer der "Kunstkenner" meinte, das hohe Gewicht sei darauf zurückzuführen, daß das Material sehr dick verarbeitet worden sei und verwies auf den wulstigen Rand des Gefäßes. Damals war eben der Stand der Technik sehr primitiv. Heute könne man solche Gefäße ja viel dünner und leichter herstellen....


    Kommentar meines Sohnes: Eingeschmolzen würde das Teil in einen Zahnputzbecher passen. Wisst ihr denn nicht, daß Gold etwa 20 mal schwerer ist als Wasser.....
    Selten habe ich gesehen, wie scheinbar kunstversierte "Bildungsbürger" so dumm aus der Wäsche schauten.


    Und abseits von den derzeitigen Goldkursen dürften langfristig eine ganze Menge Menschen, die sich für klug, gebildet, gut informiert und besonders clever halten ganz schön dumm aus ihrer Wäsche schauen, was Vermögen und Altersvorsorge angeht.....


    Viele Dinge sind nicht so, wie vielfach angenommen.

    Ich würde den strategischen, physischen Goldanteil auf 15 Prozent von allem erhöhen.


    Anleihen rauswerfen und Cash leicht reduzieren.


    Und eine - ebenfalls strategische - Barreserve von 10 Prozent in Silber-10-EUR-Gedenkmünzen umtauschen, die ich entweder im Save oder zu Hause an einem sicheren Ort deponieren würde.....


    Immobilien sind ja scheinbar nicht vorhanden, daher die hohe Goldquote. Die Silbermünzen sind ja Fiat-Kursgesichert und bergen somit kein Kursrisiko....

    Zitat

    Original von T-Trinker
    wef


    Dabei haben die "Physiker" noch Glück gehabt, dass sich der Dollar so gut gehalten hat und der Silberpreis in Euro 1:1 mitgestiegen ist. So richtig witzig wird das, wenn der Dollar um 10% fällt und Silber um weitere 10% steigt. Dann ist für die Barrenbesitzer mal wieder außer Spesen nix gewesen und wir verdienen weiter. Die köstliche Ironie an der Sache ist, dass die Spassbremsen wie mesodor auch noch skeptischer für den Dollar sind als ich :D



    Die bittere Wahrheit für die nicht-Spassbremsen ist, dass Barrenbesitzer sich derweil um KO-Schwellen nicht zu sorgen brauchen. Köstlich wäre es gewesen, auf meinen Ratschlag zu hören und bei 13 bis 14 EUR die Silberunze Gewinne zu realisieren. Ironisch ist es, daß sich die Hebelwirkung nun gegen die ehemals Hochgehebelten richtet, weil diese zu GIERIG waren und den Hals nicht voll genug bekommen konnten....


    Lieber 100 kg physisch Silber im Save als eine Tonne Papier mit KO-Schwelle im Depot.


    Das, was gewisse Investmentbanken momentan abziehen, geht mir schlicht und einfach am Hintern vorbei.


    Es mag sein, daß ich wenig von Termin- und Hebelprodukten verstehe. Muss ich auch nicht. Ich habe folgendes festgestellt:


    Langfristig ist im Kondratieff-Winter derjenige erfolgreich, dem es gelingt unwiederbringbare Verluste zu vermeiden.


    Erfolg reicht mir schon aus. Ich muss nicht derjenige sein, der ums Verrecken die höchsten Renditen anstrebt und sich nach jedem Cent bückt, sich für jeden euro langmacht usw.


    Ich gönne / wünsche hier niemanden VERLUSTE. Schadensfreude meinerseits ist schon allein deswegen völlig deplaziert, weil jeder Cent, den Leute wie T-Trinker oder Wef für Papier- und Hebelprodukte ausgeben mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit diejenigen stützen, die vom Fiat-Geldbetrug am meisten profitieren.


    Und so auch Leuten wie mir erhoffte Profite unnötig lange vorenthalten.


    Aber egal: Was zwangsläufig geschehen muß, das wird auch geschehen.

    Zitat

    Original von wef
    .....
    Leider habe ich mal wieder, um Spekulationsgewinne zu vermeiden, nicht rechtzeitig Gewinne mitgenommen. Deshalb ist mein Handlungsspielraum nicht so groß wie gewünscht.....


    Außerdem sinken momentan alle meine liquiden Anlagen: Rohstoffe und Aktien.....


    .......


    Es ist einfach nicht zu fassen.


    Aber genau so funktioniert das Spiel:


    Immer wenn man Geld besonders gut bräuchte ist man nicht so liquide, wie man es gerne wäre.


    Frage: Könnte es sein, daß diejenigen, die Ihnen Zertis verkauft haben, derlei Probleme nicht haben?.


    Schließlich haben die ja Ihr Geld und das Geld anderer Anleger. Oftmals ohne noch eine Gegenleistung dafür erbringen zu müssen (wg. Erreichens der KO-Schwelle der Produkte).


    Egal.


    Irgendwann kommen die meisten Anleger dahinter.......


    ....was realistische und durch natürliches Wachstum erreichbare Gewinnerwartungen sind und welche ehr künstlicher und unnatürlicher Natur sind.....


    Nichts gegen Hebel. Jedoch: auf solche, die sich auch gegen mich wenden können sollte man nichts setzen.


    Wen die Chance für ein paar hundert Gramm Gold oder ein paar Kilo Silber ein Haus oder einen Betrieb zu kaufen nicht reicht und wer nicht warten kann, bis seine Zeit gekommen ist, der muss halt spielen.


    Solchen ist nicht zu helfen.


    Bestenfalls werden die klüger nur durch Schaden. Ich weis das, weil ich für ein paar Jahre auch mal so einer war.....


    wef muss man zu Gute halten, daß er langfristige OS erworben hat, also noch im Spiel ist. Er kann -theoretisch - sogar noch in einiger Zeit verkaufen und den Resterlös in neue, länger laufende OS anlegen, um zumindest die Chance zu haben, seinen Einsatz irgendwann zu erlösen.


    Um T-Trinker hingegen ist es schon stiller geworden. Kann es sein, daß sich seine Tonne Papiersilber nach technischen KO ins Nirvana verkrümelt hat?.

    teilweise sehr interessant:


    - Schulden setzen den Schuldner unter Druck um jeden preis Mittel zu generieren, um die Zinsen zahlen zu können. Und somit setzt bereits ein kleiner Teil an Schuldnern eine ganze Wirtschaft unter Druck.


    - Privatbanken, die Banknoten ausgaben, gingen schon früher reihenweise pleite. Ziemlich dumm, sowas überhaupt anzunehmen, wenn man die Wahl hatte, auch Gol dund Silber anzunehmen....


    - Klar daß ein GOLDSTANDARD mit 100 Prozent Golddeckung witzlos ist. Denn dann kann ja kein Kredit aus dem "Nichts" geschöpft werden.
    Andersrum bedeutet das: die Konvertibilität kann - bei 10 Prozent Golddeckung nur dann gegeben sein, wenn in Krisensituationen deutlich weniger als 10 Prozent der Geldmenge in Gold getauscht werden.


    Der Goldstandard begrenzt somit nur das Maß der Ausgabe ungedeckten Geldes, z.B. auf die 10-fache hinterlegte Goldmenge. Dies bedeutet, daß für jedes Goldstück, das hinterlegt wird, Banknoten für 10 Goldstücke ausgegeben werden können, die dann weiter verliehen werden.


    Bei einem Marktzins von 3 v.H. für goldkonvertibles Geld und einem Zentralbanksatz von 1,5 v.H. beträgt der Profit, den ein (Zentral-Banker) mit Gold machen kann stolze 15 Prozent per Anno.


    Der Privatmann, der beim Goldstandard sein Goldstück gegen Banknoten tauscht erhält an der Bank vielleicht 2 Prozent, wenn er die Banknoten anschließend auf ein Konto einzahlt. Auch wenn er direkt Gold einzahlt, gibts nicht mehr....


    Führt man sich dies vor Augen, fährt man langfristig auch beim Goldstandard mit physischem Gold besser.....



    Das muss man sich mal vor Augen führen.

    Zitat

    Original von Misanthrop


    Nein nein....gestern wars der letzte und heute die Limitorder für den allerletzten Groschen.
    Ab übermorgen kommen dann die Cent´s dran :D


    Es grüßt
    Der Misanthrop


    Verachtet mir die "Cente" und das Hartgeld nicht.


    50 Cent mit Adler-Rückseite von 1 EUR bringen schon mal den Gegenwert von drei bis vier Krügerrändern.


    Ein deutsches 50-Cent-Stück geprägt auf 1-EUR-Ronde könnte sogar noch mehr bringen.



    Und eine deutsche 1-EUR-Münze (2002 D), goldfarben, unmagnetisch und echt kann schon mal den Gegenwert eines 250g-Goldbarren erlösen. Wenn es gelingt, jemanden zu finden, der eines besitzt und verkaufen möchte. Meines ist - selbst zu diesem Preis - unverkäuflich :)


    Eine gepflegte Sammlung von etwa 300 Fehlprägungen der EUR-Währung wurde kürzlich von einem Franzosen für 350.000 EUR angeboten. Ein anderes erstklasiges Objekt von ca. 100 Exemplaren ist mit 350 Gold-Souvereigns (oder 2,5 kg Barrengold) geradezu ein Schnäppchen...


    Solche geradezu absurden oder phantastischen Berwertungen kann es natürlich nur in einem Fiat-Money -System geben. Und: bei Einzelverkauf würden die Stücke noch viel mehr bringen. Ebay sei Dank :)

    Zitat

    Original von Misanthrop
    ....Nein nein....gestern wars der letzte und heute die Limitorder für den allerletzten Groschen.
    Ab übermorgen kommen dann die Cent´s dran :D


    Es grüßt
    Der Misanthrop


    Verachtet mir die "Cente" nicht......


    Vorausgesetzt, daß es seltene Fehlprägungen sind, kann man mit Centen weit kommen. Drei Realos (Krügerränder) für einedeutsche 50-Cent-Münze mit Euro-Adler auf der Rückseite, das ist noch billig. Das deutsche 50-Cent-Stück, geprägt auf einer 1-EUR-Ronde dürfte selbst für vier Realos kaum zu bekommen sein. Und für einen echten, goldfarbenen, unmagnetischen Euro muss man schon mindestens ein Nuggat (250-g-Degussa-Goldbarren) hinblättern. Aber das ist ja keine Centmünze, sondern schon ein Euro...

    Was der "kleine Mann" will, das interessiert niemanden. Der "Kleine Mann" macht irgendwann die Regeln, indem er nicht mehr für wertloses Papier arbeiten geht, weil es dafür kaum noch was zu kaufen gibt.


    Der "Kleine Mann" verlangt dann richtiges Geld, für das er ein wenig von dem, was es für Papiergeld nicht gibt, kaufen kann. Oder er macht keinen Handschlag.


    Der "Kleine Mann" ist es doch, der vor den Banken stehen wird und von seinen AS-Vertragspartnern ein "sorry, aber......" zu hören bekommt...


    Der "Kleine Mann" wird um zukünftige Betrügereien zu vermeiden die vermeintlichen Nachteile von richtigem Geld gerne in Kauf nehmen, wenn er am Ende aller nicht einhaltbaren Versprechungen angekommen ist und feststellt, daß er Jahre oder sogar Jahrzehnte betrogen, verarscht, gelinkt und auf das allerübelste abgezogen wurde.


    Diejenigen die dieses Dilemma zu vertreten haben bzw. denen man die Schuld dafür anlastet, die dürfen froh sein, wenn sie mit ihrem Leben davonkommen, wenn der Volkszorn kocht. Und er wird richtig kochen und überschäumen (meine Meinung). Egal, ob man das nun gut heisst oder nicht. Richtig finstere Zeiten können das sein, bevor es danach dann irgendwann langsam wieder besser werden wird.

    das hängt natürlich von einigen Faktoren ab.


    Gold kaufende Fonds und Gold-ETF´s sind für mich die neuen Instrumente der Goldpreismanipulation:


    Einem Fonds, der zu 5 v.H. in Gold und zu 95 v.H. in Papier investiert ist, der wird - aus übergeordneten, strategischen Gesichtspunkten Gold verkaufen, um ggf. Papierwerte reten zu können. Und sei es auch nur, um die Zeit zu gewinnen, die notwendig ist, um innerhalb der Papierwerte in Richtung Aktien mit Industrienalagen und Immobilienvermögen umzuschichten.


    Gold ETF´s eigenen sich hervorragend, um unabhängig vom Spotmarkt riesige Goldpositionen aufbauen zu können, sich diese ausliefern zu lassen und, beispielsweise als Investmentbank als Future- und OS-Leerverkäufer den Spotmarktpreis zu drücken und so die Gegenpartei zur Aufgabe zu zwingen.


    Jedoch: egal wie man es dreht und wendet: Mehr und mehr Gold wird zu Schmuck und Münzen verarbeitet und steht somit nicht mehr als Standardbarren zur Verfügung. Auch nicht die Standardbarren, die demnächst vielleicht von Chinas Notenbank gegen Dollar aufgekauft werden. Durch übertriebene bzw. manipulativ erzeugte Preisrückgänge entzieht sich die Goldpreismanipulation selbst ihrer einzigen dafür unabdingbaren Grundlage: der dazu notwendigen GOLDMENGE in Form physisch präsenter Standardbarren.

    Eine Goldwährung bedingt eine gewisse Flexibilität. In einem deflationären Umfeld müssen auch die Löhne zurückgehen und in einem Umfeld steigender Preise müssen auch die Löhne steigen.


    Starre Tarivverträge gibt es dann nicht mehr. Klar, daß Politike rund Gewerkschaftsbonzen davor zittern.


    Auch Zentralbanker können sich dann nicht mehr als Retter aufspielen.


    Jedoch: der der Leoistung bringt und seinen Lohn erhält, der wird nicht durch Inflation darum betrogen.

    Was momentan mit dem Goldkurs stattfindet ist nichts anderes, als elektronische Goldwäsche. Future-Emittenten verkaufen sich reich. Und das bei fallenden Kursen.


    Der andere Teil der Goldwäsche ist noch um so interessanter, stellt man sich die Frage, wer momentan kauft.


    Die momentanen Verkäufer - egal wer das ist - dürften wohl, mittel- bis langfrisitg betrachtet, ehr tragische Fälle sein.


    Schauen Sie sich die Kursverläufe von WCM und tv-loonland und deren "Berichte" an. Dann wissen Sie, was ich meine.


    Ich bin wirklich froh, diese Aktien verkauft zu haben. Hätte ich sie nur nie erworben.


    So wars gemeint.