da wäre ich sehr, sehr, sehr vorsichtig.
Wo viel Licht ist, da ist auch viel Schatten.
Wenn es losgeht, dann mischen hier Großkonzerne mit. Eine Firma wie Solarworld ist da völlig machtlos. Die holen bestenfalls die Kastanien für andere aus dem Feuer. Mit Aktionärskohle versteht sich.
Ich verstehe nichts von Solartechnik. Jedoch führen meist mehrere Wege nach Rom. Ähnlich wie bei den Fernsehen und Computerbildschirmen wurden klassische Monitore durch Flachbildschirme ersetzt.
Ebenso ist es denkbar, daß die teure Siliziumtechnik von Solarworld sich als Sackgasse erweist und vielleicht durch eine andere, viel preiswertere Technik, beispielsweise mit dem Material Kupfer ersetzt wird.
Wir werden sehen, was sich auf dem Sektor noch alles tut.
Zurück zum Goldpreis und zum Dollar:
Preiswerte Solartechnik als Ölersatz könnte, würde sie sich durchsetzen, dem Dollar den Todesstoß versetzen: Es würde viel weniger Erdöl benötigt. Auch nicht gerade ein Argument für Investitionen in Solartechnikfirmen.
Die den Goldpreis begünstigenden Faktoren: Handelsbilanzdefizit und Preisauftrieb in den USA bestehen unverändert. Ein Abbau der Probleme ist nicht in Sicht. Es wird viel dummes Zeugs geredet, aber keiner macht wirklich etwas.
Und damit ist auch klar, in welche Richtung die Reise vorerst geht.
Natürlich müssen neben Gold auch alle anderen Vermögenswerte gedrückt werden, damit diese schlechter veräußert werden können, gleichzeitig rentabler werden und somit die Flucht in das GOLD eingedämmt wird. Da führt kein Weg dran vorbei.
Die Überschussliquidität muss unbedingt und auch mit sehr rabiaten Mitteln abgebaut werden, um Kapitalflucht einzudämmen. Und es muss sehr schnell geschehen: Denn so viel Gold um es zu verkaufen um den Kurs leicht und dauerhaft zu drücken dürften die Zentralbanken angesichts der momentan weltweit übersprudelnden Liquidität
nicht mal ansatzweise besitzen.
Die zwei Billionen Dollar sind dafür da, um den Zahlungsverkehr in den USA im Fall von Bankenschieflagen so lange aufrecht zu erhalten, bis wieder weiteres, neues Geld gedruckt wurde. GGf. kommt es zu Vertrauensschwund gegenüber Banken und die Menschen halten ihre Guthaben vermehrt in CASH.
Die zwei Billionen Papier-Falschgeld sind zudem nur ein Mosaiksteinchen in einem Bild, ein weiteres ist die lt. Gerüchten und Zeitungsartikeln geplante Konfiskation aller werthaltigen Schließfachinhalte in den USA im Fall eines richtig üblen Finanzcrash.