Beiträge von mesodor39


    Der letzte Satz stimmt: nur das eigene Ende ist todsicher.


    zum Rest:


    wären Sie 1981 in Rente gegangen und hätten ab den 50ern regelmäßig Gold erworben..... wäre Ihre Armut nicht ganz so schlimm ausgefallen. Außerdem: Ein Goldanteil von nur 25 Prozent, zusammen mit je einem Viertel Renten, Aktien und Immobilien hätte Sie wohlhabend gemacht. Egal. Niemand, der sie noch alle beisammen hat, der würde seine Rente zu 100 Prozent auf Gold aufbauen (meine Meinung) Das Risiko falsch zu liegen, ist da viel zu groß. Ich setzt derzeit zusätzlich zu Edelmetall auf Immobilien und eine Rente, die ich hoffentlich von einem Versorgungswerk beziehen werde. Die Beiträge zahle ich nach den gesetzlichen Bestimmung für Arbeiter- und Angestelltenrentenversicherungen ein. Eine Rente von der BFA naja, da sag ich nix dazu. Und dann habe ich noch zwei Söhne, wobei ich hoffe, denen später nicht zur Last fallen zu müssen.

    Zitat

    Original von sidha
    Und wenn dann leute wie von pro aurum mal short gehen, weil sie (wenn vielleicht auch nur als glücklicher umstand) die situation richtig beurteilt haben, dann werden sie in der luft zerrischen. Obwohl sie das richtige getan haben und letztendlich ihre kunden vor grossen verlusten bewahrt haben.....


    Die Warnung vor einem heiß gelaufenen Goldpreis war berechtigt.


    Und obwohl die Leite von Proaurum fast richtig lagen mit ihrer Kalkulation, hat es sie doch kalt erwischt.


    Fast getroffen ist auch daneben.


    Und exakt dort liegen die Risiken von Termingeschäften.


    Da reicht es nicht, grundsätzlich richtig zu liegen. Nein: man muss den Nagel schon fast mitten auf den Kopf treffen.....


    Das ist wie auf dem Rummelplatz: Auch angekratzt gilt hier nur als Scherz.

    Zitat

    Original von nodollar
    ...... Welche Chance sollte Gold denn haben, wenn 99% der Deals am Papier gemacht werden?


    Das eine zweiundsiebzigstel, das physisches Gold besitzt hat bereits ausgereicht um den Goldpreis von 260 auf 730 binnen weniger als 6 Jahren zu pushen.


    Und wenn es an den Papiermärkten kracht, so richtig kracht, mehr noch als 1929, die Situation wirklich außrer Kontrolle gerät, und Banken gestützt werden müssen oder umfallen wie Dominosteine und alles mit neu "gezaubertem" Geld überschwemmt wird, dann geht GOLD nicht nur in FIAT, sondern auch in allen anderen Maßstäben (Dow, Dax, Eurostoxx, Immobilien Kunst usw.) durch die Decke.


    Wenn ich vermute/glaube, daß 71 von 72 aller Gold-Deals in Papier gemacht werden und ich nun hingehe und "nur" 10 Prozent meines Vermögens in -natürlich physischem - GOLD halte, dann bin ich doch im Krisenfall, in dem Papier wertlos wird - statistisch betrachtet - bereits zu 710 Prozent in GOLD investiert, vorausgesetzt der mittlere Investitionsgrad in Gold und Papiergold wäre 10 Prozent, wobei der vielleicht nach aktuellen Bewertungsmaßstäben ein bis zwei Prozent (incl. "Papiergold") aller Vermögen betragen dürfte.


    Reduziert sich die Goldmenge im Krisenfall auf 1/72 der geglaubten Goldmenge, so steigt deren Wert gemäß den Gesetzen von Angebot und Nachfrage entsprechend:


    150 g Gold entsprechen denn kaufkraftmäßig vielleicht dem Wert von 10,8 kg Gold heute, wobei Aktien und Immobilien kaufkraftmäßig deutlich, vielleicht um 50 % fallen werden. Oh und da ist es dann, das Eigenheim für 150 g Gold, die dann gemessen in dann gefallenen Immobilien die Kaufkraft von 21,6 kg Gold zu heutigen Kursen hätten q.e.d.


    Und der Hammer kommt zum Schluss:


    Selbst unter der Annahme,daß die restlichen 90 v.H. des Vermögens draufgehen oder dazu benötigt werden die Kries zu überstehen, so reichen die 10 Prozent Gold doch aus, um mein Vermögen - gemessen in Immobilienbesitz zu vor-Krisen-Fiat-Kursen zu vervierzehnfachen.


    Ja: das 14-fache Geld. Ohne langfristiges, substanzielles RISIKO.

    Zitat

    Original von DerAlchemist


    Aufgrund der erheblich angestiegenen Volatilität ist Gold in den letzten Wochen wesendlich unsicherer geworden.


    Aber nur für Menschen, die ihren Wohlstand in GELD messen und zwar unabhängig vom GELDWERT.


    Für langfristige INVESTOREN ist es vielmehr so, daß sie bis zu 20 Prozent mehr Gold für ihr Geld bekommen, also 20 Prozent mehr Sicherheit gegen Inflation und staatlichem Geldbetrug haben.


    Das Volatilitätsargument ist ausschließlich für Trader / Zocker/Terminfuzzies/Papierfetischisten bedeutsam. Und die sind bekanntlich rein geldfixiert. Von Werten haben solche Leute meist keine Ahnung: easy come - easy go.

    Zurück zum Thema:


    Die Goldpreiskorrektur setzt sich fort. Gold-Shortpositionen wurden und werden derzeit dadurch, daß Longspekulanten ihre Positionen geschlossen haben massiv glatt gestellt.


    Was wohl auch der tiefere Sinn bei den gefallenen Goldpreisen ist. Auch beim Silber dürfte das so sein.


    Was für einen Besitzer physischen, schuldenfreien Goldes mit ein wenig Liquidität kein Problem ist, das hat den Papiergoldinvestoren, insbesonders Gold-Future-Käufern, die ein wenig schwach auf der Brust sind die Luft weggedrückt. Das genau sind die Feinheiten bei solchen Zeitspielchen: Im Grunde genommen muss man während der gesamten Laufzeit solcher Verträge extrem liquide sein. Diese Liquidität kann durchaus 50 Prozent und mehr des am Fälligkeitstermins zu zahlenden Summe ausmachen. Aber wer ist schon so flüssig?. Hedgefonds bestimmt nicht und Investoren, die über Futures in allen möglichen Dingen investiert sind und gerne Hebeln, die wollen ja gerade mit so wenig Kapital wie möglich so richtig fette Kohle abgreifen. Und dann kommt es eben, wie es kommen muß.



    Gier frisst Hirn. Nicht nur bei Ebay ist das so. Erst alles genau lesen, dann gründlich die Sache überdenken und dann erst einen Vertrag ggf. eingehen.


    Mann soll eben nichts auf Termin kaufen, was man nicht auch, egal wie es kommt, erwerben will (siehe Goldseiten-Leitartikel).

    Wenn es stimmt, wa sdiese Bank da macht, dann ist das ein Fall für den Staatsanwalt und die Bankenaufsicht.


    So eine Bank gehört sofort geschlossen (meine Meinung).


    Bei einem derartigen "Geschäftsgebahren" ist es bis zum Anfangsverdacht dafür, daß sich Bankangestellte oder Bankmanager hier selber "bedienen" nicht mehr weit.


    Meine Sparkasse zumindest kann alle gängigen Euro-Kursmünzen (Sondermünzen ausgenommen) maschinell zählen. Warum ausländische Stücke von der hier angeblich korrekt handelnden Bank zusätzlich aussortiert werden, liegt ja wohl auf der Hand: Unlautere Bereicherungsabsicht.


    An der Technik dürfte es keinesfalls liegen.


    Etwa den gesetzlichen Bestimmungen des Zahlungsverkehrs und der Annahmepflicht von Hartgeld widersprechenden AGB´s gehören abgemahnt. Sowas halte (hoffentlich nicht nur ich) ich für sittenwidrig.

    Zitat

    Original von Quentchen


    Der grösste Nachteil von Gold ist, dass es nicht wirklich "verbraucht" bzw. "gebraucht" wird (sondern gehortet wird!) ...

    .....


    ....Lieber KR, ich bleibe dabei: der "Wert" des Goldes ist eine Art Illusion ... der genauso nur solange "funktioniert", wie die Leute daran "glauben" ... und das ist im Prinzip wieder ähnlich dem Prinzip des fiat-Geldes ... :)


    ......Grüsse
    Quentchen[/quote]


    Ich sehe weder das eine noch das andere.


    (1) Noch nie in den letzten 200 Jahren gab es so wenig Gold je Erdenbürger wie heute.


    (2) Der Vergleich zwischen Gold und Fiat-Money hinkt: Geld wird gedruckt, ohne daß wirklich Bedarf besteht, Geld als Zahlungsmittel zur Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs und zur Vermeidung von Geldknappheit zu drucken. Es gibt Berge von Geld. Berge, die nur Kaufkraft besitzen, weil sie nicht zeitnah ausgegeben, sondern aus Gründen, die sich jeder rationalen Erklärung entziehen sinnentleert gehortet werden Es wird geschöpft, um es ausgeben zu können für Dinge, nach denen keine echte NAchfrage von Geldbesitzern besteht (z.B. Sozialhilfe). Zum Schaden derjenigen, die hart für ihr Geld gearbeitet haben. Und zum Schaden der Bürger, die durch diesen organisierten Wahl- und Geldbetrug über die tatsächlichen Kosten staatlicher "Wohltaten" getäuscht werden, die sie dann wohlmöglich in der Form, in der der ganze Unfug praktiziert wird ablehnen würden.


    Neues Gold "herstellen" kann in der Regel nur mit sehr großen Anstrengungen unternommen werden. Gäbe es kein so starkes Interesse in Gold, dann würde es sich nicht lohnen, 3 km tiefe Bergeweke zu bauen oder im Tagebau eine Tonne Gestein herauszusprengen, zu Staub zu zermalen, auszulaugen und aus der Lauge dann vier bis 8 Gramm Gold herauszufiltern..... Ohne dem unbedingten Willen sehr vieler Menschen Gold in Münz-, Barren- oder Schmuckform zu besitzen wären derlei Anstrengungen sinnlos.


    Zurück zur Ausgangsfrage, ob Gold sicher sei, wobei ich weis, einigen wird diese Antwort nun nicht gefallen:


    Abgesehen von dem Narren, der von seiner Sache völlig überzeugt und sich dieser in Verkennung oder Verdrängung der tatsächlichen Zusammenhänge 100 Prozent sicher ist, ist GOLD wahrscheinlich die zweitsicherste Sache der Welt. Und da kann man - ganz im Gegensatz zu der Sache des Narren auch relativ verlässlich drauf vertrauen. Beispielsweise wird Gold im Wert wohl nie daherhaft auf Null sinken. Und: je billiger Gold wird, desto sicherer wird Gold als Geldanlage. In den letzten Wochen ist GOLD, bezogen auf den höchsten Maikurs bereits etwa um 20 Prozent sicherer geworden.


    Von Aktien und Bonds, die im Kurs fallen kann man nicht imme rbehaupten, daß eine Anlage darin allein durch die geringere Bewertung sicherer wird. Super Beispiele dafür gibts wie Sand am Meer.

    Kaufrausch: jeder, der sich übernommen hat, der kann Privatinsolvenz anmelden. Firmen können Insolvenz anmelden, ohne noch 7 Jahr elang blechen zu müssen.


    Alles an Schulden, dem keine Insolvenzmasse gegenübersteht und alles, wa sbei Privatleuten nich tbinnen 7 Jahren abgetragen wird, das ist FUTSCH.


    Außerdem: kommt es wegen Schulden zu Unruhen und Aufständen, dann sind ohnehin alle Kredite nicht rückzahlbar. Bereits im Mittelalter war das alle Jubeljahre so. Heute gibt es dafür Hyperinflationen :)


    Daß Banken oder deren "Vorgänger" im Mittelalter sich alle Vermögenswerte angeeignet haben, das hat es noch nie gegeben.


    Also: ruhig Blut.

    Zitat

    Original von fitzroy
    Hab das aus Versehen kopiert.Sorry


    Wollte sagen,was Du zu den Krediten gesagt hast ist meiner Meinung nach Blödsinn. Der Kredit muss nur so gross sein,daß dein Banker nicht mehr schlafen kann! :D
    Und uberleg mal,kriegst Kohle für unter 4%,inflationsbereinigt unter 2%!
    und die haste mit der richtigen Aktie in max. einem Tag kompensiert!


    Grüsse fitzroy


    Klar. Sorum wird auch ein Schuh daraus. Profi-Schuldner etwa in der Art eines Ron Sommers (Telekom) werden von Bankern natürlich hoffiert. Logisch. Weil sie soviel geliehen haben, daß man sie nicht einfach fallen lassen kann, ohne selber zu straucheln.


    Als Privatperson, bei der etwas zu holen ist, hat man allerdings viel schlechtere Karten als solch ein "Top-(Schulden-)Manager".



    Biedermann & die Brandstifter lassen grüßen.


    wenn dem so wäre, dann wäre die Welt ja noch halbwegs heil. Kredit nur gegen ausreichende Besicherung: Das Geld kann jeder bedenkenlos annehmen.


    Nun zu den Unstetigkeitsstellen im System:


    (1) wo sind die Sicherheiten für die Kredite der Staaten?. Es gibt sie nicht.


    (2) wo sind die Sicherheiten für die Bonds, die Banken zur Geldschöpfung zum Diskont- und zum Lombardsatz oder zu auch welchem Satz auch immer hinterlegen?. Siehe (1)


    (3) und wie wohl werden die Kosten für Marktpflege und Goldpreismanipulation hereingeholt?. Na. hat da jemand eine Idee???


    Ich sage es euch: indem Geld aus dem nichts geschaffen und den Spekulanten und Manipulanten wie auch immer in den Rachen gesteckt wird.


    Denn in Anbetracht der Staatsverschuldungen und der Handelsbilanzdefizite vieler Staaten sind das wirklich PEANUTS.


    Aber auch Kelinvieh macht Mist.......


    Wo sonst wohl kommen die vagabundierenden Geldemengen her?. Glaubt hier jemand, das das alles "geliehene" Kohle ist????


    Egal.

    Leute: wer schon Forderungen und Bestand in einer Position bilanziert, der steht ohnehin bereits einen Schritt vor dem Bilanzbetrug.


    Sojemandem traue ich nicht.


    Enron, Balsam, Klöco und dieser süddeutsche Bohrmaschinenhersteller, der zum Schluss nur noch die neuen Typenschilder für seine imagniären Maschinen ausprägte und so ebenfalls "Geld" aus dem Nichts schöpfte, lassen schön grüßen....
    ......und der Baulöwe Schneider, der die Geldschöpfung mit seinen imaginären Geschossen betrieb und so die wohl auch im "Edelmetallhandel" involvierte Deutsche Bank richtig und nach den Regeln der Fiat-Kunst aufs Kreuz legte, der lacht herzlich dazu. Denn dieses Fiat-Money-Theaterstück dürfte ganz nach seinem Geschmack sein.

    Zitat

    Original von HIghtekki
    das problem daran sind konkrete zeitangaben. WANN genau was passiert kann keiner wissen. wieso grade im juni die 2. phase? ich bemerke davon im moment gar nichts. eher kurzfristig eine leichte entspannung. dollar hoch, gold runter usw. eine nächste phase könnte auch erst 2008 beginnen...woher wollen die das so genau wissen?


    richtig "merken" tue ich momentan auch nichts. Andersrum dürfte es dann zu spät sein, wenn man "richtig was spürt". Dann tun das nämlich bereits alle anderen auch. Und dann nimmt die Sache ihren Lauf. So oder so. Wer dann nicht bereits positioniert ist, dem wird sein Zögern teuer zu stehen kommen. Schlimmstenfalls Bruchteile seines Vermögens kann er in der Phase (II-III) dann noch retten.


    Schaut man sich aber internationale Aktienindices an, so ist es schon verblüffend, daß gerade um die Zeit herum, in der die Phase II (Beschleunigungsphase) prognostiziert wurde, die Kurse von Aktien einbrechen. Und dies weltweit.


    Es kann ein Zufall sein. Gewiss. Es kann auch alles anders kommen, als prognostiziert. Es braucht keine Kriese daraus zu erwachsen. Vielleicht ist es nur eine kurze Korrektur. Wir wissen es nicht.


    Derjenige, der eine gewisse Entwicklung erwartet, der wird das auch schon seit einiger Zeit tun und sich - wie auch immer - darauf eingestellt haben. Auf monatsgenaue Prognosen gibt der ohnehin wenig.



    Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.

    Zitat

    Original von sidha
    bei all den monetären betrachtungen zu gold (und wahrscheinlich auch zukünftig silber) vermisse ich doch hier im forum wirklich den ansatz, dass gold in erster linie EIN POLITISCHES METALL ist. ......
    ......DESWEGEN IST ES SO WICHTIG, DASS WIR UNSEREREN PYSISCHEN BESTAND HALTEN UND AUFSTOCKEN - NUR SO BLEIBT GOLD UNKONTROLLIERBAR.......


    Und wenn sich sehr viele Goldbucks bei Ihren Goldkäufen zu sehr aus dem Fenster legen, dann kann es sein, daß Gold gerade dadurch wieder kontrollierbar wird:


    Bei Ebay habe ich das schon zigmal im Kleinen durchgespielt: Wenn da jemand war, der um jeden Preis kaufen wollte und keinem anderen Sammler ein Stückchen gönnte, dann habe ich - sobald ich dies erkannte - dafür gesorgt, daß derjenige jeden Preis zahlen musste. In der Spitze wurden von ihm teilweise fünf bis zehnfache Preise gezahlt. Und jedes zum Verkauf stehende Stück wurde bei den Preisen angeboten, sodaß diejenigen mit Material zugeschaufelt wurden. Und als den meisten dieser Leute nachher das Geld ausging, da habe ich - oftmals für die Hälfte oder einem Drittel des Marktpreises gekauft, der sich einstellte, nachdem die "Spekulationsposten" vom Markt "abgearbeitet" wurden. Meist nicht von der Person, die hortete, sondern von weiteren, die ihm zu früh seine Posten abgekauft hatten und dann alle gemeinsam auf den Markt kamen... ...also von solchen, die sich für ganz "clever" hielten und aus GIER ins fallende Messer griffen.


    Natürlich konnte ich nicht die kompletten Posten erwerben, was auch logisch ist. Aber es hat für mich und meine Geschäftspartner eine Zeit lang gereicht.


    Und was im kleinen bei Ebay geht, das geht auch im ganz großen Stil beim Goldpreis:


    Theoretisch kann man in einem engen Markt den Goldpreis so hoch treiben, daß alles Gold, was derzeit keine optimale Funktion erfüllt - über den Preis aufgekauft, recycelt und in Standardbarren transformiert wird.


    Diese lässt man dann, kommen sie vermehrt auf den Markt, deutlich im Preis fallen. Direkt im Anschluss daran verkaufen Spekulanten, Kreditzocker und Fonds weitere, gehortete Goldmengen. Plötzlich kommt es zur Goldpreisimplosion: Jeder, selbst "beinahe-Goldbucks" verkaufen nun, nur um bei niedrigeren Kursen zurückkaufen zu können. Und genau dann können Zentralbanken ihre Reserven aufstocken. Das reicht dann wieder für ein paar Jahre Goldpreismanipulation. Zumal nach solch einem bösen "schlachtfest" oder "Blutbad" kaum eine rmehr wagt, GOLD auch nur anzuschauen. Gold ist dann wieder ein paar Jahre "tod". Noch niedrigere Kurse, also solche, bei denen dann Rückkaufaktivitäten einsetzen, die gibts dann nicht mehr. Und sehr viele demnächst-ex-Goldbesitzer werden so "entgoldet" werden. UNd frustriert die Brocken hin werfen.


    Also muß gerade der Goldanleger die GIER und die ANGST immer schön kontrollieren: er muß seine Gelder immer gut streuen, mindestens drei Säulen sollten es schon sein. Und vor allem Gold-Regel Nr. 1 beachten:


    Finger weg von Krediten und immer schön liquide bleiben!


    egal, wie sehr es in den Fingern juckt, einmal das richtig große Rad zu drehen..... ...denn meistens kommt man genau dabei selber unter die Räder....

    Zitat

    Original von Cra$h
    Also für den schnellen Zock gibt´s doch nichts genialeres als Papier. Folglich würde ein Nur-Spekulant sich doch niemals auf physisches einlassen


    Weswegen der Zocker zusammen mit Fiat-Money beerdigt werden wird. Zocker verzocken sich irgendwann.



    Zitat

    Original von Cra$hUmgekehrt bedingt schon der Spread dass man als Physiker nur langfristig etwas werden kann - wenn man das Zeug alle 20-30 Jahre mal wieder ganz umgräbt ist es ja schon fast häufig. Das macht man also 1-2x im Leben.
    Dafür hat man aber besagte Sicherheit zuhause liegen - und wenn man´s nicht vermasselt und auch zu verkaufen weis - zusätzlich noch eine jährliche Rendite nach Inflation von 3-5%......


    Reale Zuwächse von drei bis fünf Prozent per Anno - welche Anlage kann das momentan noch bieten?.


    Egal.


    Nur mal angenommen jemand kauft 250 g Gold und bekommt irgendwann ein Haus dafür. Dan hat er mit vielleicht einer Jahressparleistung das erreicht, wofür andere 15 Jahre lang ansparen um es dann 20 bis 30 Jahre lang abzuzahlen.


    Er hat damit praktisch mindestens eine halbe Lebenssparleistung gewonnen.


    Und so kann man, ganz nebenher, sehr viele andere Eisen im Feuer haben....


    man kann.....


    oder könnte man vielleicht nur, wenn nicht.....


    es sei denn, man zockt sich fest, hat ne fixe Idee und verliert den Überblick bevor man dann finanziell abstürzt....

    Egal. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.

    da wäre ich sehr, sehr, sehr vorsichtig.


    Wo viel Licht ist, da ist auch viel Schatten.


    Wenn es losgeht, dann mischen hier Großkonzerne mit. Eine Firma wie Solarworld ist da völlig machtlos. Die holen bestenfalls die Kastanien für andere aus dem Feuer. Mit Aktionärskohle versteht sich.


    Ich verstehe nichts von Solartechnik. Jedoch führen meist mehrere Wege nach Rom. Ähnlich wie bei den Fernsehen und Computerbildschirmen wurden klassische Monitore durch Flachbildschirme ersetzt.


    Ebenso ist es denkbar, daß die teure Siliziumtechnik von Solarworld sich als Sackgasse erweist und vielleicht durch eine andere, viel preiswertere Technik, beispielsweise mit dem Material Kupfer ersetzt wird.


    Wir werden sehen, was sich auf dem Sektor noch alles tut.


    Zurück zum Goldpreis und zum Dollar:


    Preiswerte Solartechnik als Ölersatz könnte, würde sie sich durchsetzen, dem Dollar den Todesstoß versetzen: Es würde viel weniger Erdöl benötigt. Auch nicht gerade ein Argument für Investitionen in Solartechnikfirmen.


    Die den Goldpreis begünstigenden Faktoren: Handelsbilanzdefizit und Preisauftrieb in den USA bestehen unverändert. Ein Abbau der Probleme ist nicht in Sicht. Es wird viel dummes Zeugs geredet, aber keiner macht wirklich etwas.


    Und damit ist auch klar, in welche Richtung die Reise vorerst geht.


    Natürlich müssen neben Gold auch alle anderen Vermögenswerte gedrückt werden, damit diese schlechter veräußert werden können, gleichzeitig rentabler werden und somit die Flucht in das GOLD eingedämmt wird. Da führt kein Weg dran vorbei.

    Die Überschussliquidität muss unbedingt und auch mit sehr rabiaten Mitteln abgebaut werden, um Kapitalflucht einzudämmen. Und es muss sehr schnell geschehen: Denn so viel Gold um es zu verkaufen um den Kurs leicht und dauerhaft zu drücken dürften die Zentralbanken angesichts der momentan weltweit übersprudelnden Liquidität
    nicht mal ansatzweise besitzen.


    Die zwei Billionen Dollar sind dafür da, um den Zahlungsverkehr in den USA im Fall von Bankenschieflagen so lange aufrecht zu erhalten, bis wieder weiteres, neues Geld gedruckt wurde. GGf. kommt es zu Vertrauensschwund gegenüber Banken und die Menschen halten ihre Guthaben vermehrt in CASH.


    Die zwei Billionen Papier-Falschgeld sind zudem nur ein Mosaiksteinchen in einem Bild, ein weiteres ist die lt. Gerüchten und Zeitungsartikeln geplante Konfiskation aller werthaltigen Schließfachinhalte in den USA im Fall eines richtig üblen Finanzcrash.

    Zitat

    Original von Gerhard1965
    ..... Ich will nur im Internet "so weit wie möglich" anonym bleiben - vor allem, wenn es um ja durchaus sensible Themen geht.


    Viele Grüße


    Gerhard


    wenn Sie Banken, die Sie bei jeder Gelegenheit über den Tisch ziehen wollen mehr vertrauen. Ok.


    Dort müssen Sie beim Verkauf ihren Ausweis vorlegen. Und die Daten werden gespeichert und ggf. gemeldet, wenn es mehr als 15.000 EUR sind.


    Auch Ok.


    Natürlich ist das alles völlig unpersönlich und nicht gegen Sie gerichtet. sondern gegen alle Bürger.


    Auch Ok.

    Zitat

    Original von Gerhard1965
    ......Ebenfalls danke für das Ankaufsangebot, ich versuche es jetzt erst noch mal bei anderen Banken / Händlern, komme aber je nach Erfolg gerne darauf zurück (oder habe ich die Ironietags übersehen?).


    Viele Grüße


    Gerhard


    Es ist einfach nicht zu fassen!


    Erst macht er sich beinahe in die Hosen und dann besitzt er auch noch die Überheblichkeit, ein TOP-Angebot abzulehnen.


    Wenn Händle rund Banken die Putzmöhren nicht wollen, dann erst darf also jemand aus dem Forum ran. Ein supertolles Beispiel für Kollegialität!


    Meine Empfehlung: hinfahren zum Misantrop und Ware gegen Cash tauschen.


    Meine Erfahrung aus dem Deutschen Münzenforum im Umgang mit anderen Sammlern im Hinblick auf die Abgabe mehrfach vorhandener oder nicht benötigter Stücke sind durchweg positiv.


    Dies ist auch nachvollziehbar, denn unseriöses oder gar schlimmeres Geschäftsgebahren würde sich im Forum sofort herumsprechen.


    @Misantroph: ich wünsche Dir Erfolg. Und bis dahin weiter stark fallende GOLDKURSE. Soviel Gemeinheit von Gerhard1965 muss auch ein wenig bestraft werden :)

    Schaut man sich diverse Aktienindices an, so kann es noch richtig abwärts gehen. Eine erste, kräftige Widerstandszone wurde bereits bei DOW, M-DAX- Eurostoxx-50 und Nikkei durchbrochen. Dies lässt schlimmes erwarten. Beim Gold gab es eine solche durchbrochene Widerstandszone bislang nicht. Das lässt, so schlimm das klingen mag, hoffen.


    Der erste Boden könnte noch halten, wenn er denn gefunden ist / erreicht wurde.


    Die meisten bedeutenden Aktienindices haben diese Chance auf einen Rebound bereits verspielt. Das sieht - was Aktien angeht - ganz nach einbem bösen Crash auf Raten aus. Mag sein, daß es eine Bärenfalle ist, jedoch würde ich da nicht drauf wetten wollen :)


    Geht es jetzt noch weiter runter, dann haben wir den Beweis, daß wir und wohl in einem langjährigen Aktien-Bärenmarkt befinden.


    Die Entwicklung bei den Zinsen spricht auch dafür.


    Streng genommen hätte es Anfang 2006 / ende 2005 bereits krachen müssen, aber so genau darf man das nicht sehen.

    Kaufrausch: derjenige, der eine Situation sauber analysiert und sich entsprechend positioniert bevor dies andere tun, der hat ein sehr geringes Risiko und eine sehr hohe Gewinnchance.


    Bei denjenigen, die einem Trend hinterherlaufen und glauben, noch rechtzeitig auf einen fahrenden Zug aufgesprungen zu sein, sieht die Sache völlig anders aus.

    Zitat

    Original von Cra$h
    Ich betrachte den Zins bei Schulden als Miete für Geld - während der Zeit in derm man darauf angewiesen ist fremdes Geld zu benutzen.
    Nicht ganz von ungefähr heißt ja auch die Miete *Mietzins* - So lange ich nicht Eigentümer einer Sache bin - aber diese besitzen möchte - muß ich halt dem Eigentümer dafür etwas bezahlen.


    Und im Zweifel miete ich mir lieber fremdes Geld - als fremde Sachen. Am Vermieten von Sachen verdient der Vermieter mehr als am Geld.


    Das kann man so nicht sagen. Vielmehr hängt das oftmals von individuellen Umständen ab. Ich kenne genügend Leute, die mit Mieten besser gefahren wären, als mit Kaufen. Und ich kenne ebenfalls genügend Leute, bei denen das genau umgekehrt der Fall gewesen wäre.


    Eine Sache mieten beinhaltet oftmals geringere Risiken, als ein ganz oder teilweise fremdfinanzierter Kauf.


    Langfristig betrachtet kann Kaufen deutlich billiger kommen, als Mieten. Vorausgesetzt, daß nichts unvorhergesehenes passiert.


    Wäre diese Frage eindeutig zu beantworten, dann würde entweder jeder kaufen wollen oder jeder würde mieten wollen....


    Weiterhin kommen da noch Faktoren wie Mobilität, Art des Beschäftigungsverhältnisses, Jobsicherheit, persönliche Lebensplanung usw. ins Spiel.


    Ode rmal so rum ausgedrückt: wer kauft, der legt sich auch immer fest.