Beiträge von mesodor39

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    Original von wef
    Die kurzfristigen, nahezu unvorhersehbaren Ausschläge werden viele Zocker sehr viel Geld gekostet haben. Und damit die Einlösungsfähigkeit der Emittenten von Derivaten für die nächsten jahre sichergestellt haben....


    Ja, ja, purer Zweckoptimismus & immer schön fest daran glauben :D:D:D


    Glaube kann bekanntlich Berge versetzen - ob das auch für Schuldenberge einer irgendwann in Schieflage geratenen Investmentbank gilt, da steht in der Biebel nichts zu drinn :D:D:D...


    ....sowas hab´ ich auch mal von der WCM-AG geglaubt: Rekordergebnis aus Verkauf eines Teiles der Klöckner-Werke... und keine zwei Jahre danach hatte sich der Kurs gezehntelt. Und danach noch mal geviertelt.


    Aus fast 20 EUR sind 24 Cent geworden. Viel schlimmer kann es einen OS-Käufer auch nicht mehr treffen.


    Ein kleiner, gut gemeinter Tipp: wer so argumentiert, der weis in seinem tiefsten Inneren schon, das das Spiel, was er spielt von seinem Gegenpart mit gezinkten Karten gespielt wird.


    Wenn eine Investmewntbank nur ein einziges mal so richtig danebenliegt, dann ist sie weg vom Fenster. Da bleibt für die (unbesicherten) Gläubiger i.d.R. rein garnichts übrig. Sinnlos, sich da selber etwas vorzumachen. Darauf das auch zukünftig jede Investmentbank und jeder Hedgefonds "gerettet" wird, würde ich mich nicht verlassen. Bis zur Argentinienkriese war es auch eine eherne Regel, daß Staatsschulden immer gezahlt werden mussten. China, das Kaiserreichschulden nicht anerkannte hatte für mehr als 50 Jahre keinen Kredit am Kapitalmarkt erhalten. Es war nicht bondfähig. Auch das hat sich seit Argentinien auf einen Schlag geändert....


    Warum Regeln einhalten, wenn doch immer neues Geld aus dem Nichts geschöpft werden kann?


    Ist doch eh alles Lug, Betrug und Täuschung.


    Und das Geld der Zocker das wandert über die bislang gut abzockende Investmentbank zu einem kleinen Teil an die dummen Aktionäre, die am Ende auch leer dastehen werden mit einem Bauch voller Wut. Und der Rest teilen sich die USA (Steuern) und das MANAGEMENT in Form märchenhafter Gehälter und (wenn dann noch Asche da ist) noch märchenhafter Boni und Gratifikationen für die Manager, die Wertpapierhändler usw. bis hin zum Wachmann. Prosche & Co. wird es freuen :D:D:D



    Da bleibt das GELD der ZOCKER.

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    Original von Yousuf810
    Hier vor Ort,gibt es kein Gold oder Goldschmuck mehr zu kaufen,der Markt ist klean.Euros werden teilweise nur noch mit heftigen Abschlägen getauscht.Beim Dollar besteht schon annahme Verweigerung.Die meisten Leute hier glauben,der Bernenke wirft keine Dollars ab,sondern die Amis werden Atombomben abwerfen,denn nur das hätte einen Sinn,die Vernichtung von Menschen und Werten im grossen Umfang.


    Ich kann mir vorstellen, daß die Menschen in der Türkei aufgrund der regionalen Nähe zum Irak und Iran mächtig ANGST vor einem weiteren Krieg der USA gegen eines ihrer Nachbarländer haben.


    Daß dem Dollar dort kaum eine rmehr traut, kann ich verstehen, denn die USA ist KRIEGSPARTEI. Die Währungen kriegsführender Länder stehen und standen immer unter einer besonderen Beobachtung und unter Druck, sofern die Situation als unsicher bezeichnet werden kann.


    Die Schweizer haben im 2. Weltkrieg auch keine Reichsmark, sondern nur noch GOLD angenommen.


    Natürlich kommt es in der Türke zu einem Überangebot an Dollars. Ich kann mir folgendes denken: Viele Iraner, die sich auf einen Krieg vorbereiten legen Vorräte (Nahrungsmittel, aber auch GOLD) an. Klar daß Dollars aus dem Iran auswandern und der Goldmarkt in grenznahen Bereichen und vielleicht auch in weiten Teilen der Türkei sehr schnell leergefegt ist. Klar auch daß aufgrund der Dollarschwemme dort keiner mehr dem Dollar vertraut. Bekanntlich wird der Dollar ja auch in Nord-Korea gefälscht, wobei die Fälschungen für Normalbürger definitiv nicht erkennbar sind. Selbst Profis benötigen Spezialgerät zur Erkennung.....


    Yousuf810 beschreibt glaubwürdig ein Szenario, wie es sich heute schon - lokal begrenzt in Krisenregionen abspielen kann.


    Wer jetzt mutig ist und über Handelskontakte verfügt, der bietet physisch präsentes GOLD dort jetzt an, beispielsweise zum doppelten oder dreifachen Dollarkurs, und kauft im Ausland nach.


    Keine Ahnung ob und unter welchen rechtlichen Voraussertzngen GOLD in die Türkei eingeführt werden darf. Aber so ein Deal kann hoch profitabel sein.


    Mit der Zeit passiert dann eines von beiden Dingen:


    (1) der Mark tin der Türkei beruhigt sich wieder, d.h. es gibt wieder steigendes Angebot bei Preisaufschlägen, die sich den Vor-Kriesenrelationen annähern.


    Oder aber:


    (2) Es kommt auch im Ausland zu bei stark steigenden Preisen oder Goldbesitzverbot zu ähnlichen VERKNAPPUNGEN


    Andere Möglichkeiten gibt es nicht.

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    Original von black-coins99


    Hallo...


    Ich hoffe nicht das diese Auktion wegweisend in Zukunft ist - ?( - Wäre ja wirklich schlimm wenn diese paranoiden Theorien von Inflation wahr werden würden - und nur noch der Materialpreis zählt....


    Mir wärs recht: eine vorzüglich bis bankfrische 5-Guinea-Münze für einen Krügerrand und drei Souvereigns oder besser noch: einen Aurei des Ulpius Cornelius Laelianus gegen ein oder zwei Unzen Gold. Das würde ich mir sehr gerne gefallen lassen.....


    tauscht ihr dann nur Pandas gegen Krügers..... jedem das seine und mir das Vielfache :D:D:D


    Ach ja, für Silberbugs noch dies: die 3 Reichsmark Friedrich der Weise in PP (keine Neuprägung) tausche ich dann gegen 20 Boliviars aus Pannama, (ca. 115 g Silber), meinetwegen auch gegen einen Kilobarren von dem Zeugs - mann gönnt sich ja sonst nichts :D:D:D

    ja, genau da shabe ich gedacht, als ich das hier las:


    http://www.faz.net/s/Rub58BA8E…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    Nun ist Merill auch schon mit von der Partie?. und bei 480 meldet sich denn Lehmann zu Wort?.


    Egal.


    Die Seitwärtsbewegung / Bodenbildung ist noch nicht sicher und vielleicht haben wir auch nur ein Zwischenplateau gesehen (meiner Meinung nach steht es 80:20 gegen eine Bodenbildung).


    Banken traue ich in dieser Marktphase zu, daß sie genhau das Gegenteil von dem sagen, wa ssie glauben. Beispielsweise um besser aus verlustreichen Anlagen herauszukommen.


    Egal. Im Vergleich zu den Kursen 650 und 620 ist es momentan schon deutlich günstiger. Die Boden- oder Plateaubildung dauert schon drei Tage an. Da kann man mal - strategisch gesehen - vorsichtig was riskieren.


    Der Taktiker jedoch muss noch warten.

    Ich sehe hier noch einige Dinge im Raume stehen, mit denen sich Finanzaufsichten weltweit zu beschäftigen hätten:


    Viele Marktteilnehmer gingen davon aus, daß der Barcleys-ETF Silber, wie ursprünglich angekündigt - physisch erwirbt und haben sich entsprechend positioniert.


    Diejenigen, die vor anderen wussten, daß dem nicht so sein würde konnten mit diesem Insiderwissen relativ risikolos Silber leerverkaufen.


    Der Silberkursverlauf wa rmehr als nur "auffällig".


    Daher müssten die Geschäfte der jüngeren Vergangenheit daraufhin allesamt überprüft werden (meine Meinung).


    Darauf sollten Betroffene (insbesonders solche, die beruflich mit Silber zu tun haben), die sich geschädigt fühlen hinwirken.


    Ich selber habe dieses Jahr bislang kein Gramm Papier- oder Barrensilber ge- oder verkauft.

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    Original von Kaufrausch
    Schweden hat getort. :D


    Das heißt, man kann ein Haus kaufen und muss es nicht eintragen lassen? Vorteile? Nachteile?


    Eingetragen ins Grundbuch wird jede gekaufte Imobilie von Amts wegen. Jedoch kann man in das Grundbuch eine Grundschuld eintragen lassen, ohne diese in Anspruch zu nehmen oder Alteinträge, die nicht in Anspruch genommen oder abbezahlt sind, dort stehen lassen. So geht es schneller, wenn man einen Kredit aufnehmen will. Und billiger ist das auch noch, weil Schreib- und Beurkundungsgebühren entfallen.

    Zitat

    Original von Kaufrausch
    ....Ein Haus auf Kredit kaufen, macht einen abhängig vom Haus, von der Bank, von der Ehefrau, von der Arbeit, ... Nein danke! Zumindest nicht für mich.


    Gnight! :)


    Kredite machen aus einem freien und wirtschaftlich unabhängigen Menschen einen Kredit- und Bankenknecht. Einen Zinssklaven halt.


    Jedem freien Mann (und auch jeder Frau) steht es frei, ob und wie sehr er sich kneckten und versklaven lassen will.


    Ich war in meinem Leben einmal für etwa 5 Jahre Knecht und Sklave. Und war froh, als alles abbezahlt war. Schulden größeren Umfanges (mal von kleinen Girokontoüberziehungen abgesehen) werde ich hoffentlich nie mehr machen. Angenehm ist der Druck (und das empfinde ich persönlich so) Schuldner zu sein ganz gewiss nicht.


    Zarathustra: Ihrer Argumentationskette stimme ich in vielen Punkten zu:


    "Tatsache ist, dass es in einem Zins-System - und in einem solchen leben wir nun mal - IMMER zu einem Geldentzug aus dem System und damit zu einer Deflation kommt...eine Hyperinflation ohne vorhergehender Deflation ist unmöglich..."


    100 Prozent Zustimmung meinerseits. Ich behaupte jedoch: die Deflation ist bereits lange da. Sie wird dadurch in ihrer Wirkung fallender Preise aufgehoben, daß bei annährend stabilen (Endverbraucher-)Preisen die Geldmengen sehr stark steigen. Die Preise sinken daher nicht, wie das in einer Deflation mit annähernd konstanten oder gar rückläufigen Geldmengen der Fall sein würde.


    "und weil in einer Deflation Geld gehortet wird, um morgen oder übermorgen noch billiger an die Waren zu kommen, ist auch das plakative Helikopter-Geld-abwerfen-Bildnis nie und nimmer die Lösung des Problems...es kann die Deflation max. entspannen..weniger drastisch verlaufen lassen...aber niemals verhindern...denn warum sollte die geldhortende Masse dieses ihnen geschenkte Geld plötzlich ausgeben..nur weil es ihnen geschenkt wurde? Der Helikopter macht nur dann Sinn, wenn dieses Geld auch in den Umlauf kommt..ansonsten ist die Aktion völlig sinnlos."


    Auch das ist richtig. Nur haben wir doch schon längst "Helikoptergeld": die Geldmenge wurde nicht in einem Mal per Helikopter abgeworfen, sondern über Null- und Minnizinsen und jährlichen Geldmengenwachstumsraten, die etwa viermal so hoch sind, wie das Wirtschaftswachstum. Nur so konnte man in den letzten Jahren einen Zusammenbruch in vielen Ländern abwehren. Auf Kosten der Enteignung durch Inflation und des nahezu vollständigen Ausblutens des Mittelstandes vielerorts. Schaut doch mal, was Rohstoff eund Maschinen in den letzten Jahren teuer geworden sind......



    "Gold als Krisen- und Crashmetall ist also völliger Unfug...in einer Deflation bekommt ihr selbiges um 80% billiger - für die anschließende harte Inflation/Hyperinflation."


    DANN REDEN WIR HIER VON UNZENPREISEN ZWISCHEN 100 und 140 EUR. Oder 110 bis 140 Dollar. Völlig unvorstellbar. Ich behaupte folgendes: Es mag sein, daß Gold vielleicht im finalen Deflationscrash auf 250 bis 300 Dollar fällt. Ich hingegen glaube, daß irgendwo bei 370 Dollar ein Boden ist, der nie mehr unterschritten wird. Diese Kurse sind die von Ihnen skizzierten Kurse in der Deflation.


    Geld gibt es wie Sand am Meer. Das lauert nur darauf, Sachwerte billig zu kaufen. Wo sich der Deflationscrash erbittert austoben wird, das ist bei den Aktien und bei den Immobilien. Da werden Millionen Schuldne rüber die Klinge springen. Gold gibt es nicht genügend, um Goldpreise von 110 bis 140 Dollar zu erzeugen. Weit oberhalb dieser Preise kaufen die Notenbanken selber Gold wie bekloppt. Ebenso die Goldschuldner, weil die dann billig ihre Goldschuld loswerden. Notenbanken kaufen alleine schon um die spätere Hyperinflation durch eine hohe Goldquote abmildern zu können bzw. um Reserven für die Währung anzulegen, die danach kommt. Notenbanken haben auch in der Deflation GELD ohne Ende. Und die werden das einsetzen, wenn dadurch die Preise nicht steigen.


    Speziell beim Gold besteht daher die Gefahr, nicht investiert zu sein, wenn man erst zu den von Ihnen angegebenen Kursen (80 Prozent unterhalb der Vorkrisenkurse) kauft.




    "Ich werde morgen meine letzte Tranche Gold kaufen...als Absicherung gegen die laufende schleichende Inflation...danach aber ist mein Goldfieber abgeklungen."


    Eine sehr weise Entscheidung, dennoch Gold zu kaufen. Ebenfalls sehr weise ist es, zu wissen, wann man genug Gold erworben hat. Und vor allem: niemals alles in Edelmetall investieren und liquide zu bleiben.


    Abschlussbemerkung:
    Ich glaube nicht, daß Sie hier geblendet wurden. Das was Sie verunsichert, das ist die Art und Weise, wie sich die Deflation - für die allermeisten Menschen völlig unbemerkt - in Form annähernd konstanter Preise bei völlig aus dem Ruder laufenden Geldmengen auswirkt. Sowas hat es nämlich in dieser Form noch nie gegeben. Das ist nur in einem waschechten Fiat-System ohne Ausweichmöglichkeit in andere Währungen und bei massiven Preismanipulationen von Rohstoffen mit ehemals monetärer Funktion möglich.

    na, ehr wohl handlungsunfähig :)


    Ich bin zwar auch großteils "immobil" aber wenn ich es wollte dank seit Jahren nicht in Anspruch genommener Grundschuldeintragungen blitzschnell liquide.....



    @all: zurück zum Papiersilber:
    ach ja: Papiersilberfetischisten können jetzt auch Barcleys-ETF´s ohne Bedenken kaufen. Lt. einjem Posting hier im Forum soll da kein Gramm physisches Silber drinn stecken (!). Obs stimmt?.

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    Original von Kaufrausch
    Das ist wie gesagt meine Situation mit vollem EK. IMHO ist eine Hausfinanzierung mit 25% EK ein Abenteuer. Aber manche Leute stehen auf Abenteuer. Ich auch. Ich fliege aber lieber z. B. gerne mit Flugzeugen durch den weiten wilden Westen. Heading sunset on the beach. :D


    Ja, Abenteuer hab ich schon genug gehabt. Wie ich mir als Grundschüler das Geld für meine ersten Goldmünzen verdient habe....
    ... und was ich dabei alles erleben durfte.... ....das erzähle ich hier lieber nicht..... Als Jugendlicher habe ich dann mit meinem Leichtkraftrad des öfteren spontane Motorradrennen gefahren. Im öffentlichen Straßenraum versteht sich.....


    Seit etwa 1988 sind bei mir derlei "Abenteuer" out. D.h.: die größten Abenteuer, die gabs dann bis 2002 mit Unterbrechungen an der Börse. Und anders als meine Aktivitäten als Kind und als Jugendlicher gehen die im Regelfall absolut böse für den aus, der das Abenteuer sucht....


    Seit etwa 2003/2004 gehe ich nur noch solche Risiken ein, die ich entweder bewusst in Kauf nehme (also gut kalkulierbare / versicherbare) oder solche die ich aufgrund nicht erkannter Risikoblindheit schlicht und einfach nicht als solche wahrnahme.


    Mit dem Flieger durch die USA, das würde ich unter "Romantik" verbuchen. "Abenteuer", das ist wenn man als 10-jähriger mit der (geladenen) Zimmerflack in der Hose auf Tour geht um im Sumpf Rohrkolben erntet und die dann zwecks Geldbeschaffung zum Goldmünzenkauf verscherbelt. Immer auf der Hut, nicht von irgendwelchen Spinnern erwischt zu werden und das für 30 Pfennige das Stück. Und für 140 DM gabs damals einen Sovereign.


    Nachdem ich dann (und da fehlte nicht mehr viel) einem dieser Spinner beinahe den Kopf vom Hals schiessen musste (weil er einen Kameraden von mir festhielt und mich so zwingen wollte ihn vor dem Versinken im Sumpf zu retten oder mit zuzusehen, wie der noch vor ihm versinkt) und auch noch so gutmütig war, dem mehrere Holzbohlen zu reichen (nachdem der meinen Kameraden nach einem Warnschuss "freigelassen" hatte,) da habe ich dann Zierkürbiszucht betrieben. Für den Sovereign reichte es zwar nicht, aber ein Napoléon je Erntesaison war da immerhin noch drinn. Risikolos. Und mit viel weniger Arbeit. Bis 1979 habe ich es binnen 5 Jahren so auf 70 g gebracht. Und der ganze See wurde ein Jahr nach dem Vorfall abgepumpt, in eine alte Kiesgrube gespühlt und der Schlamm mit Erdreich überschüttet. Heute ist das Wasser glasklar. Rohrkolben wachsen dort seit dem keine mehr....


    Auf den Punkt gebracht:

    Barclays ETF-Silber = Papiersilber?


    Dafür nehme ich sogar Schriftgröße 35 und Fettdruck. Sollte das stimmen, dann schlägt das dem Fass den Boden aus!

    Zitat

    Original von Kaufrausch
    Wir alle sind die Verleiher. Traurig, aber wahr.


    Kaufrausch: viele sind das aber von Tag zu Tag weniger. Ich verleihe fast nur noch das, was der Leihende nicht verkaufen oder abtransportieren kann, z.B. Wohnungen an Mieter.


    Mein Girokonto räume ich, seitem Kontenschnüffelei ohne vorherige Information des Kontoinhabers legal gemacht wurde, regelmäßig bis auf ein paar Euro fünfzig ab.


    Und ich kenne sehr viele Menschen, die das genau so machen. Im Grunde genommen werden es immer mehr.


    Im Grunde genommen ist die ganze Schnüffelaktion völlig witzlos: Geld wird aus dem Nichts geschaffen und kann - wie durch Zauberhand - blitzschnell wieder zu Nichts werden. Es ist doch alles ein schlechter Witz, was da abgeht.


    Verstehen könnte ich, wenn privater Edelmetallbesitz systematisch ausspioniert würde, was aber difizil und arbeitsaufwändig wäre. Egal. Dummer, dummer Staat.

    Wir alle sind die Verlierer. Traurig, aber wahr


    Es ist das Gold der Bürger, was da verscherbelt wird. Zurückgegeben an den Verleiher wird es ohnehin nie mehr. Wie auch?.

    Zitat

    Original von Kaufrausch
    ....Von nix kommt nix. Wenn jemand Häuser oder Wohnungen vermietet, dann hat derjenige halt mehr Vermögen. Oder wenn nicht, dann geht er das Risiko ein, dass seine Immobilien gepfändet werden. Neidisch auf die Haus- oder Wohnungsbesitzer zu schauen, vernebelt nur den Blick. Das sind nämlich manchmal ganz arme Hunde, die kurz vor der Insolvenz stehen. Der dicke Benz, der vor dem Haus steht, ist dann auch gleich weg. Egal wie reich sie vorher angeblich ausgesehen haben.


    Also immer Vorsicht, bevor man den anderen die Risiken klaut und selbst welche bekommt!


    Kaufrausch: ich hab doch garnichts gegenteiliges behauptet. Vielmehr habe ich doch zu einer sinnvoll strukturierten Vorgehensweise, einer hohen Eigenkapitalquote, einer sehr vorsichtigen Kreditaufnahme und ggf. eine Mehrschrittstrategie (erst Wohnung, die abzuazalen ist, dann wird gespart und dann erst, wenn genug Asche da ist, das Haus gekauft). Der Zeitraum, in dem man Schuldner ist kann so von 30 Jahren auf vielleicht zwei Abschnitte je 5 Jahre reduziert werden. Die Netto-Zinsbelastung auf vielleicht ein Achtel bis ein Zehntel dessen, was bei "normalen" Direktkäufen anfällt.


    Je weniger Fremdkapital, desto besser. Bei Wohnung Nr. 1 wollte kaum eine Bank einen Kredit geben. Zu wenig Eigenkapital und zu geringes Einkommen meiner Frau (Käuferin). Bei Wohnung Nr. 2 war die kreditgebende Bank von Wohnung Nr 1 auch nicht sonderlich interessiert: zu geringe Kreditsumme, und die 8 Prozent jährliche Anfangstilgung passten denen auch nicht. Die wussten ja, wie schnell Wohnung Nr. 1 abbezahlt wurde. Hätten wir mehr Geld geliehen, dann hätten wir weniger Zinsen gezahlt. 125.000 DM Kredit musste ich beantragen, um überhaupt Geld zui bekommen. 110 habe ich dann abgerufen und auf 15.000 DM 1,5 Prozent Abstand gezahlt. Verrückte Welt!.


    Bei Wohnung Nr. 3 brauchten wir dann Null Kredit, dafür die Genehmigung des Vormundschaftsgerichtes (meine beiden Söhne sind Miteigentümer). Erstaunt waren die, das alles aus Eigenmitteln finanziert werden sollte, wobei das erste Argument für eine Ablehnung ja war, daß im Namen der Kinder ja wohl ein Bankenkredit aufgenommen werden müsse.... Als ich denen dann noch auf deren Wunsch die Herkunft der Mittel nachgewiesen hatte und auch noch Erfahrungen bei der Vermietung belegen konnte, sowie denen ein Expose mit einer Kosten-Rendite-Berechnung vorgelegt habe und die geschätzte Rendite mit der einer Bundesanleihe verglichen habe und zudem die Vor- und Nachteile von Sach- und Geldwerten gegenübergestelt habe, da haben die schließlich klein beigegeben und genehmigt....


    Deutschland - einig Bedenkenträgerland!


    Also wer Wohnungen auf Kredit kauft, die vermietet und so Kredite zurückführt und von einem Teil der in guten Phasen anfallenden Überschüsse auch noch den dicken Macker macht anstatt sich schläunigst zu entschulden, der dreht ein sehr großes und auch ziemlich riskantes Rad. Und hat sich selber wahrscheinlich nur bedingt im Griff. Auch wenn da vielleicht der eine oder andere eine abweichende Meinung dazu hat, die er auch durch Rechnungen glaubt, belegen zu können, denn: Unverhofft kommt oft. Wenn der strauchelt, dann wohl über seine eigene Überheblichkeit und seinen eigenen Größenwahn (Meine Meinung). Solche Zeitgenossen sind garnicht mal so selten anzutreffen.

    Ja, warum steigt er denn, der Zins der Goldleihe?


    (1) weil fast alles leihbare Gold geshortet wurde


    oder


    (2) weil kaum noch Gold zur Leihe steht und sehr viele gerne Gold shorten würden?.


    Der Kursverlauf des Goldes innerhalb der nächsten Tage und Wochen wird uns die Antwort liefern.


    Kaufrausch:


    erst mal zu den 15 Jahren: ich gehe hier von mittleren Verhältnissen aus, wie man sie in NRW am linken Niederrhein findet: 1.000 EUR je qm, knapp 6 EUR Miete je qm. Macht etwa 170 Monate bis der Qm einmal vom Mieter gezahlt wurde. Lassen wir mal 20 v.H. der Miete an Reparaturkosten draufgehen, die auch der Eigentümer tragen müsste, so sind wie bei etwa 204 Monaten, was in etwa 17 Jahren entspricht. Ich habe für 52 qm incl. Renovierungskosten 46.000 EUR gezahlt, liege also noch unter den angenommenen Preisen. Und kassiere 310 netto.


    In Frankfurt, München und Stuttgart beispielsweise ist alles viel teurer. Das weis ich auch.


    Für den Mieter zählt, was er monatlich abdrückt. Daß die Rechnung wegen Steuern für den Vermieter ganz anders aussehen kann, das weis ich auch.


    Nun zum Kredit:
    50 Prozent Eigenkapital soll man mindestens haben. Der Kredit sollte innerhalb von 15 bis spätestens 20 Jahren mit dem Geld, was man für seine Miete ausgibt getilgt werden können. Unter diesen Voraussetzungen kann man auch mal was riskieren. Mit 25 v.H. Eigenkapital würde ich nichts finanzieren. Dann nämlich kann genau das passieren, was Sie beschrieben haben. Und wenn man auf Nummer Sicher geht, dann fängt man lieber mit einer fast bezahlten Wohnung an, zahlt die binnen 5 Jahren ab. Spart noch mal 5 bis 10 Jahre und kauft dann sein Haus, das man dann vielleicht auch in 5 bis 10 Jahren ohne größere Risiken abbezahlt hat.


    Die, die den Hals nicht vollkriegen und alles JETZT haben wollen, sich dabei übernehmen und dann Probleme kriegen, denen ist nicht zu helfen.


    Ich verfolge da ehr die Politik der kleinen, vorsichtigen, sicheren und vergleichsweise wirtschaftlichen Schritte. Was auch eine Festzinsbindung beim (überschaubaren) Kreditvolumen umfasst.


    Ein Kredit, sinnvoll eingesetzt, kann für den Kreditnehmer sehr nützlich sein. Eine Hausfinanzierung mit nur 25 v.H. Eigenkapital genügt auch bei Niedrigzinsen nicht den Anforderungen an Wirtschaftlichkeit für den Kreditnehmer. Da verdienen nur die Banken daran. Und der Schuldner zahlt in Form von Zinsen das Haus binnen 30 Jahren fast zweimal an die Bank!. Da hätte man als Bauherr reicher werden können, wenn man eine kleine Wohnung mietet und in Gold spart. Und der Goldpreis braucht dafür noch nicht mal anzusteigen. Völlig sinnlos darüber auch nur zu diskutieren mit dem Zweck einen so idiotisch hohen Kredit wirtschaftlich zu rechnen.


    (1) es soll auch Nachbarschaftsstreitigkeiten unter Hauseigentümern geben. Hab da schon mal etwas im Fernsehen von gehört.


    (2) im EFH muß einer vielleicht eine Technik zahlen, die - optimal und wirtschaftlich angewendet - auch mehrere Parteien versorgen könnte. Ohne dabei die technisch-wirtschaftliche Nutzungsdauer zu verkürzen.


    (3) Fixkosten, die je Gebäude entstehen (z.B. Kabelfernsehnanschluss) , müssen dann von einer Partei alleine getragen werden. Insgesamt wird alles um ein vielfaches teurer, vom Kaufpreis bis zu den Betriebskosten.


    Letztendlich ist es eine Sache des EINKOMMENS und des ANSPRUCHSNIVEAUS.


    Überigens: Ein Eigentümer, der an einen Störenfried vermietet, muss sich das anlasten lassen und kann sogar per Eigentümer- und ggf. Gerichtsbeschluss aus der Eigentümergemeinschaft herausgedrängt werden, kündigt er den (abgemahnten und uneinsichtigen) Störenfried nicht. Dies nur so am Rande.


    Und ja: jeder kann sich das Objekt, das er kauft vorher genau anschauen und ggf. auch mit den anderen Hausbewohnern / Miteigentümern oder dem Verwalter vorher reden und sich informieren, was in dem Haus so üblich ist.


    Natürlich kann man - wie das kürzlich bei mir im Haus so war und danach bei einer Mietwohnung, auch mal Pech haben. Das Problem in dem Haus, in dem ich wohne habe ich gelöst, es wäre wohl auch irgendwann durch Zwangsvollstreckung gelöst worden.....
    Das Problem mit dem Mieter ist - formaljuristisch - bis auf eine Verbindlichkeit ebenfalls gelöst. Wie es aussieht ist dem Ex-Mieter nun daran gelegen, seine Restschuld abzutragen.


    Als Mieter braucht man sich mit sowas nicht rumschlagen. Das stimmt. Binnen drei Monaten kann man jedes Problem loswerden. Auch das stimmt. Jedoch finanziert man als Mieter etwa alle 15 bis 25 Jahre durch seine Mietzahlungen eine Wohnung.

    Zitat

    Original von HIghtekki
    .... denn der staat kann auch nichts wirklich erwirtschaften sondern nur umverteilen d.h. die zusammenbrüche werden letztendlich von der allgemeinheit bezahlt werden, was dazu führt dass die mitglieder dieser allgemeinheit ebenfalls zunehmend leiden und in schwierigkeiten kommen.......


    Ja. Und damit man das etwas abmildern kann gibt es GOLD, denn ohne GOLD(standard) gibt es lt. Alan Greenspan keine Möglichkeit, Ersparnisse vor der Enteignung durch Inflation zu schützen. Und der muss es ja schließlich ganz genau wissen. Erst Goldbuck und dann Fiat-Notenbankboss: der muss sich auskennen :D:D:D


    Denn: die Schaffung immer neuer Geldmengen aus dem Nichts kommt der Enteignung derjenigen gleich, die durch Arbeit und Leistung Eigentum an GELD erworben haben.


    Maßgebliches Merkmal von GELD ist dessen Kaufkraft.


    Schwindet diese, dann werden die Gelgeigentümer eben genau um diesen Kaufkraftschwund enteignet.


    Gold hingegen kann nur dann und unter großen Mühen produziert werden, wenn der Wert des Goldes die Produktionsaufwendungen zzgl. Kapitalverzinsung übersteigt. Also kann der Goldwert niemals unter den Förderkosten fallen, ohne daß mit der Zeit die Förderung eingestellt werden wird. Geldbetrug ist daher mit GOLD nicht möglich, weil Gold nicht aus dem "Nichts" geschaffen werden kann.


    Annonymen Goldbesitz, der an kein Konto, kein Bankfach und keine Verbindlichkeit geknüpft ist, der ist faktisch kaum zu enteignen.


    Dies genau ist die eigentliche Motivation des Golderwerbes heutzutage und der Verwendung von Gold als ultimatives Zahlungs-, Wertausgleich- und Wertaufbewahrungsmittel in der Vergangenheit und wohl auch in der Zukunft....


    Politiker sind faul, unfähig und ideologisch verblendet. Die verteilen lieber anderer Menschen Eigentum, um an der Macht zu bleiben und ihren Fiktionen nachzujagen, als gute Politik zu machen, die es möglichst vielen Menschen ermöglicht, wirtschaftlich nicht vom Staat abhängig zu sein.


    Und genau diese Eigenschaften: Faulheit, Unfähigkeit und Verblendung/Machtbesessenheit machen Politiker zu Erzfeinden des Goldes. Denn: Gold ist wirtschaftliche Freiheit. Papiergeld ist Knechtung durch das Diktat der Politik.