Beiträge von mesodor39

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    Original von Saccard
    Wenn alle Leute die Inflation erwarten ist sie längst passiert, weil dann jeder schon gekauft hat.......S.


    (1) (Fast) Alle erwarten Inflation. Deswegen sparen ja auch noch (fast) alle wie bekloppt die Wirtschaft kaputt. Und der Staat muss sich Geld leihen um "Sozialstaat" spielen zu können. Ach wie schön es doch ist, als Sparer sehenden Auges in ein offenes Messer zu laufen.....



    (2) wenn alle Inflation erwarten, warum werden dann Pensionsgelder überwiegend in Aktien und Anleihen angelegt?. Warum machen Menschen dann noch AS-Verträge?. Weil sie mit Gewalt arm werden wollen?


    (3) Alle erwarten Inflation und einen Währungscrash. Daher kaufen 71 von 72 Goldkäufern Goldzertifiklate, Goldfutures und Goldderivate. Weil ja bekanntlich Emittenten immer solvent sind.


    Ok, das ist verständlich genug.

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    Original von El Chalten
    Damit es hier keine Missverständnisse gibt: Ich habe selber physische Bestände, aber wie heißt es schön: Leg´ nicht alle Eier in einen Korb!


    Logisch. Aber klar doch, dasmacht Sinn!..... sagte der Enron-Investor, der soeben seine Enron-Aktien in Enron-Bonds diversifiziert hatte. Sollten Aktien im Kurs fallen, dann bleiben ja die Bonds, die in ein paar Jahren zu 100 Prozent (der Nennwertes) rückgezahlt werden (sollten :D:D:D).


    Aber selbstverständlich kann ich auch Silber in physischem Silber, Silberbarren (verschiedener Stückelung, versteht sich), Silbermünzen, Silberbesteck, Silberkunst und Papiersilber in Optionsscheine, Diskont-Zertifikate, Turbo-OS, OS auf Silberaktien und sogar noch in Aktien verschiedener Silberminen diversifizieren.


    Und selbstverständlich baue ich mir da garkein Klumpenrisiko auf. Nein, dem ist nicht so. Auf keinen Fall.


    Auch der Hedgefonds, der Puts auf GM-Anleihen verkaufte und dieses Risiko hedgte, indem er viel billigere Puts auf GM-Aktien erwarb, der glaubte, kaum was zu riskieren.


    Das aber war ziemlich risikoblind :D:D:D


    Egal. Hauptsache diversifiziert. Wenn möglich bis zur Unübersichtlichkiet.

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    Original von nodollar


    8o


    nodollar: egal, vorausgesetzt er hat 10 prozent des Vermögens in physischem Gold und keine Schulden, kann er jede "Torheit" begehen :D:D:D


    Jedoch mit den 90 Prozent könnte er sinnvolleres tun, beispielsweise die mit einer knackigen Latina die ihren Job versteht (bzw. zwischen deren süßen Schenkeln) "verjubeln". Und: da hätte er ganz sicher auch noch mächtig Spass dabei gehabt.....


    MIt Dollarbonds wird er ebenfalls "Erfahrungen" machen, wenn auch andere. Nur: Spass wird er dabei sehr wahrscheinlich nicht haben. Es sei denn, daß er auf "Bestrafungen" und son Zeugs steht. Aber auch da gibt es "Dienstleisterinnen", bei denen er zudem noch viel billiger wegkommen würde als bei den Dollarbonds :)


    Egal. Jedem das seine.

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    Original von Cra$h


    Ich denke hier muß man auch Realist genug sein und sagen: 50 Euro im Monat gehören auf ein Sparbuch - als Rücklage für Eventualitäten.
    Der niedrige Zins tut dann auch nicht weh - schließlich kann man sich dafür auch die eine oder andere Inanspruchnahme eines Dispos ersparen.
    Wenn man vielleicht mit dem Ersparten in die eigene Person (_interessante_ Reisen; Bildung; Kultur) oder Sparpotenziale im eigenen Haushalt "investiert" bringt dies vielleicht sogar eine bessere "Rendite" durch ein höheres Einkommen oder zusätzliche Einsparungen als man seine paar Kröten zum arbeiten Anderen gibt.


    Nachdem eine Rücklage gebildet wurde, kann und sollte es losgehen mit der Anlage.


    Das einzig plausieble Argument, das dem entgegensteht, das sind sinnvollere Investitionen in den Erfahrungs- und Bildungshorizont der eigenen Person oder Investitionen in den eigenen Haushalt. Die Rendite beispielsweise einer Aufschnittmaschine oder eines eigenen Herdes oder die mittels hochwertigem Kochgeschirr erziehlbaren Energieeinsparungen können eben durch KEINE konventionelle Geldanlage getoppt werden. Auch der eigene PC und das darauf ggf. angelegte elektronische Haushaltsbuch sind bereits mittelfristig, d.h,. auf drei-Monats-Sicht ein Geldbringer. Und genau so wird durch nachhaltige Optimierung der eigenen Situation die Grundlage für wenn auch erst mal bescheidenen Wohlstand gelegt.

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    Original von geheimwilli
    Und was werden die Chinesen dann wohl wollen !
    ......geheimwilli


    Die wollen ihr Land von Kapitalisten aufbauen und modernisieren lassen, nachdem die kommunistischen Experimente wohl allesamt gescheitert sind. Klappt bislang super.


    Solange in China mehr von Ausländern investiert wird, als daß Mittel und Waren abfließen, solange läuft der Hase, ohne Hacken zu schlagen :)


    Wenn mehr und mehr Investoren Kohle sehen wollen, dann wird zuerst der Dollar in Rohstoffe, Gold und Fremdwährungen "diversifiziert" und ausbeuterischer, kapitalistischer Besitz entweder direkt oder über Steuern und Abgaben konfisziert. Der "Umweltschutz" wäre dazu ein idealer Vorwand. Ihr werdet es noch alle sehen :)


    Leute, die regierende Partei Chinas ist eine kommunistische. Was wohl sonst haben die vor!?



    Oder hat jemand eine bessere Idee?.


    Ich weis, daß ich in China ganz bestimmt NICHTS wissentlich investieren werde.


    Wer wohl momentan Gold kauft?.


    Zurück zu den Leihraten und dem Goldkursverfall: der hat sich heute im Vergleich zu gestern wieder beschleunigt. Also: nach wie vor kein Boden. Bei etwa 620 habe ich geraten das Pulver noch trocken zu halten und bestenfalls sehr vorsichtig mit Goldkäufen zu beginnen. Ich lege nun noch etwas nach und rate - ganz im Gegensatz zu einem artikelschreibenden (wohl voll ode rmindestens zu 85 Prozent investierten) "Goldguru" mit substanziellen Kaufentscheidugen erst mal solange abzuwarten, bis die Tagesvolatilität für mehrere aufeinanderfolgende Tage auf Größenordnungen von etwa 1 v.H. zurückgeführt wird bzw. sich über mindestens 14 Tage sowas wie ein Boden gebildet hat.


    Der Sommer und die Ferienzeit ist - historisch gesehen - für ehr geringe Kursausschläge beim Gold bekannt. Und bis in eine Region von 560 bis 570 Dollar die Feinunze kann ich keine Charttechnischen Widerstände erlennen. Bis dahin kann es so, wie ein Messer durch Butter geht, runtergehen. Bei 535 bis 550 Dollar sieht das - meiner Meinung nach - schon wieder etwas anders aus.

    Zitat

    Original von TeeKay
    mesodor39: Die von dir genannte Stueckelung mag fuer jemanden ideal sein, der das entsprechende Geld hat. Wer pro Monat 50 EUR zuruecklegen kann, wird das wohl kaum in Metall, Immobilie, KLV und sonstwas splitten koennen. Der muss sich fuer eine Anlage entscheiden, die dann vielleicht 10 oder 20 Jahre lang laeuft.


    TeeKay: Gewiss ist es so, daß man mit 50 EUR im Monat keine großen Sprünge machen kann.


    Jedoch darf man solche Beträge keinesfalls verachten und Menschen, die nur soviel zurücklegen können durch das Raster fallen lassen.


    Selbst mit 40 EUR im Monat kann man sehr viel erreichen, vorausgesetzt man riskiert - objektiv betrachtet - fast nichts:


    Mein VL-Vertrag, den ich 1998 im Fonds Top-50-Asien abschloss und in den ich monatlich "nur" 78 DM einzahlte der kam incl. 20 v.H. Förderung, die nach Vertragsende ausgezahlt wurden und die ich ebenfalls ein gutes Jahr stehen ließ Mitte Dezember auf einen Betrag, den ich in 13 (!) Krügerränder umsetzte. Bei Vertragsschluss hatte mir die junge Dame am Schalter doch nahegelegt, lieber in TMT-Fonds zu investieren, Japan sie derart "ausgebombt", das könne sie nicht vertreten, mir dazu zu raten...


    Nur mal so zur Erinnerung: für 5 Krügerränder (hätte es sie damals gegeben und hätte die ein Kenner damals besessen) gab es 1923 in Deutschland ein Haus. Mit den restlichen 8 Krügerrändern wäre man vielleicht sogar gut durch die Phase der Hyperinflation gekommen.


    Den, der 50 EUR monatlich anzulegen hat, dem empfehle ich derzeit, erst mal Geld anzusparen, den momentan fallen Aktien in Geld. Ich würde demjenigen raten, eiskalt einen Boden bei Aktien abzuwarten und dann einen Aktienfondssparvertrag (Japan, Europa oder Deutschland, blos nicht die USA) abzuschließen in einen Fonds, den es schon mindestens 15 Jahre lang gibt. Keine großen Risiken eingehen!. Nicht mit 50 EUR monatlich!. Da muss jede Transaktion sitzen!.


    50 EUR monatliche Sparlkeistung ist absolut sehr wenig, weswegen ich diesem Sparer raten würde, lediglich 3 Monatsgehälter Barreserve in silbernen 10-EUR-Gedenkmünzen, die dann gleichzeitig sein Bargeldnotgroschen und sein Edelmetalldepot sind anzulegen. Ein weiteres Monatsgehalt sollte er auf dem Girokonto haben. Hat er das, kann er anfangen Geld für eine Aktienfondsnalage anzusparen und einzusteigen, wenn ein Markt wirklich "ausgebombt" ist. Sowas kommt immer wieder vor. Wir reden hier von Zeiträumen von 6 bis 12 Jahren. Vierteljährlich ein Vormittag Internetrechersche reicht zur ungefähren Standortbestimmung völlig aus. Wird es interessant muss man mal ein paar Tage investieren. Blos nicht ungeduldig oder gierig werden, wenn es steigt, steigt, noch weiter und weiter steigt und man ist nicht dabei.
    Ausgebombt ist ein Markt dann, wenn die Kurse einen Boden ausbilden und die prozentualen Tagesschwankungen der Aktienindices relativ gering sind: Der Markt liegt am Boden, ist ausgebombt. Zittrige Hände und Zocker wurden ausgerottet. Da muss man dann rein!. Weil alle erkennbaren Risiken bereits eliminiert sind.


    Später dann, wenn dich Kurse gedoppelt oder verdreifacht haben, heisst es: Kohle mitnehmen und auf "Nummer sicher" gehen. Alles ist dann hoch bewertet und nirgendwo ein Blumentopf zu gewinnen. Fast nirgendwo. Dann kann man einen Teil in Gold und einen weiteren vielleicht in einen guten Immobilienfonds anlegen, vorausgesetzt, die Anteile sind bis dahin nur relativ gering angestiegen.


    Und, ehe man sich versieht: der nächste Börsencrash kommt bestimmt... kann man wieder günstig kaufen. Nur dass man in dieser Phase bereits besser diversifizieren kann und daher selbst mit größeren Beträgen noch weniger riskiert. So kommt man auch mit 50 EUR monatlich zu Gold und Geld. Theoretisch kann man mit dem Betrag innerhalb von 30 bis 40 Jahren sogar eine gute Eigentumswohnung zusammensparen.


    Und dann wohnt man mietfrei. Jeden Monat ein halbes Unzchen - steuerfrei :)


    Und das ist mit einem fuffi monatlich durchaus möglich.


    Der letzte Satz stimmt: nur das eigene Ende ist todsicher.


    zum Rest:


    wären Sie 1981 in Rente gegangen und hätten ab den 50ern regelmäßig Gold erworben..... wäre Ihre Armut nicht ganz so schlimm ausgefallen. Außerdem: Ein Goldanteil von nur 25 Prozent, zusammen mit je einem Viertel Renten, Aktien und Immobilien hätte Sie wohlhabend gemacht. Egal. Niemand, der sie noch alle beisammen hat, der würde seine Rente zu 100 Prozent auf Gold aufbauen (meine Meinung) Das Risiko falsch zu liegen, ist da viel zu groß. Ich setzt derzeit zusätzlich zu Edelmetall auf Immobilien und eine Rente, die ich hoffentlich von einem Versorgungswerk beziehen werde. Die Beiträge zahle ich nach den gesetzlichen Bestimmung für Arbeiter- und Angestelltenrentenversicherungen ein. Eine Rente von der BFA naja, da sag ich nix dazu. Und dann habe ich noch zwei Söhne, wobei ich hoffe, denen später nicht zur Last fallen zu müssen.

    Zitat

    Original von sidha
    Und wenn dann leute wie von pro aurum mal short gehen, weil sie (wenn vielleicht auch nur als glücklicher umstand) die situation richtig beurteilt haben, dann werden sie in der luft zerrischen. Obwohl sie das richtige getan haben und letztendlich ihre kunden vor grossen verlusten bewahrt haben.....


    Die Warnung vor einem heiß gelaufenen Goldpreis war berechtigt.


    Und obwohl die Leite von Proaurum fast richtig lagen mit ihrer Kalkulation, hat es sie doch kalt erwischt.


    Fast getroffen ist auch daneben.


    Und exakt dort liegen die Risiken von Termingeschäften.


    Da reicht es nicht, grundsätzlich richtig zu liegen. Nein: man muss den Nagel schon fast mitten auf den Kopf treffen.....


    Das ist wie auf dem Rummelplatz: Auch angekratzt gilt hier nur als Scherz.

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    Original von nodollar
    ...... Welche Chance sollte Gold denn haben, wenn 99% der Deals am Papier gemacht werden?


    Das eine zweiundsiebzigstel, das physisches Gold besitzt hat bereits ausgereicht um den Goldpreis von 260 auf 730 binnen weniger als 6 Jahren zu pushen.


    Und wenn es an den Papiermärkten kracht, so richtig kracht, mehr noch als 1929, die Situation wirklich außrer Kontrolle gerät, und Banken gestützt werden müssen oder umfallen wie Dominosteine und alles mit neu "gezaubertem" Geld überschwemmt wird, dann geht GOLD nicht nur in FIAT, sondern auch in allen anderen Maßstäben (Dow, Dax, Eurostoxx, Immobilien Kunst usw.) durch die Decke.


    Wenn ich vermute/glaube, daß 71 von 72 aller Gold-Deals in Papier gemacht werden und ich nun hingehe und "nur" 10 Prozent meines Vermögens in -natürlich physischem - GOLD halte, dann bin ich doch im Krisenfall, in dem Papier wertlos wird - statistisch betrachtet - bereits zu 710 Prozent in GOLD investiert, vorausgesetzt der mittlere Investitionsgrad in Gold und Papiergold wäre 10 Prozent, wobei der vielleicht nach aktuellen Bewertungsmaßstäben ein bis zwei Prozent (incl. "Papiergold") aller Vermögen betragen dürfte.


    Reduziert sich die Goldmenge im Krisenfall auf 1/72 der geglaubten Goldmenge, so steigt deren Wert gemäß den Gesetzen von Angebot und Nachfrage entsprechend:


    150 g Gold entsprechen denn kaufkraftmäßig vielleicht dem Wert von 10,8 kg Gold heute, wobei Aktien und Immobilien kaufkraftmäßig deutlich, vielleicht um 50 % fallen werden. Oh und da ist es dann, das Eigenheim für 150 g Gold, die dann gemessen in dann gefallenen Immobilien die Kaufkraft von 21,6 kg Gold zu heutigen Kursen hätten q.e.d.


    Und der Hammer kommt zum Schluss:


    Selbst unter der Annahme,daß die restlichen 90 v.H. des Vermögens draufgehen oder dazu benötigt werden die Kries zu überstehen, so reichen die 10 Prozent Gold doch aus, um mein Vermögen - gemessen in Immobilienbesitz zu vor-Krisen-Fiat-Kursen zu vervierzehnfachen.


    Ja: das 14-fache Geld. Ohne langfristiges, substanzielles RISIKO.

    Zitat

    Original von DerAlchemist


    Aufgrund der erheblich angestiegenen Volatilität ist Gold in den letzten Wochen wesendlich unsicherer geworden.


    Aber nur für Menschen, die ihren Wohlstand in GELD messen und zwar unabhängig vom GELDWERT.


    Für langfristige INVESTOREN ist es vielmehr so, daß sie bis zu 20 Prozent mehr Gold für ihr Geld bekommen, also 20 Prozent mehr Sicherheit gegen Inflation und staatlichem Geldbetrug haben.


    Das Volatilitätsargument ist ausschließlich für Trader / Zocker/Terminfuzzies/Papierfetischisten bedeutsam. Und die sind bekanntlich rein geldfixiert. Von Werten haben solche Leute meist keine Ahnung: easy come - easy go.

    Zurück zum Thema:


    Die Goldpreiskorrektur setzt sich fort. Gold-Shortpositionen wurden und werden derzeit dadurch, daß Longspekulanten ihre Positionen geschlossen haben massiv glatt gestellt.


    Was wohl auch der tiefere Sinn bei den gefallenen Goldpreisen ist. Auch beim Silber dürfte das so sein.


    Was für einen Besitzer physischen, schuldenfreien Goldes mit ein wenig Liquidität kein Problem ist, das hat den Papiergoldinvestoren, insbesonders Gold-Future-Käufern, die ein wenig schwach auf der Brust sind die Luft weggedrückt. Das genau sind die Feinheiten bei solchen Zeitspielchen: Im Grunde genommen muss man während der gesamten Laufzeit solcher Verträge extrem liquide sein. Diese Liquidität kann durchaus 50 Prozent und mehr des am Fälligkeitstermins zu zahlenden Summe ausmachen. Aber wer ist schon so flüssig?. Hedgefonds bestimmt nicht und Investoren, die über Futures in allen möglichen Dingen investiert sind und gerne Hebeln, die wollen ja gerade mit so wenig Kapital wie möglich so richtig fette Kohle abgreifen. Und dann kommt es eben, wie es kommen muß.



    Gier frisst Hirn. Nicht nur bei Ebay ist das so. Erst alles genau lesen, dann gründlich die Sache überdenken und dann erst einen Vertrag ggf. eingehen.


    Mann soll eben nichts auf Termin kaufen, was man nicht auch, egal wie es kommt, erwerben will (siehe Goldseiten-Leitartikel).

    Wenn es stimmt, wa sdiese Bank da macht, dann ist das ein Fall für den Staatsanwalt und die Bankenaufsicht.


    So eine Bank gehört sofort geschlossen (meine Meinung).


    Bei einem derartigen "Geschäftsgebahren" ist es bis zum Anfangsverdacht dafür, daß sich Bankangestellte oder Bankmanager hier selber "bedienen" nicht mehr weit.


    Meine Sparkasse zumindest kann alle gängigen Euro-Kursmünzen (Sondermünzen ausgenommen) maschinell zählen. Warum ausländische Stücke von der hier angeblich korrekt handelnden Bank zusätzlich aussortiert werden, liegt ja wohl auf der Hand: Unlautere Bereicherungsabsicht.


    An der Technik dürfte es keinesfalls liegen.


    Etwa den gesetzlichen Bestimmungen des Zahlungsverkehrs und der Annahmepflicht von Hartgeld widersprechenden AGB´s gehören abgemahnt. Sowas halte (hoffentlich nicht nur ich) ich für sittenwidrig.

    Zitat

    Original von Quentchen


    Der grösste Nachteil von Gold ist, dass es nicht wirklich "verbraucht" bzw. "gebraucht" wird (sondern gehortet wird!) ...

    .....


    ....Lieber KR, ich bleibe dabei: der "Wert" des Goldes ist eine Art Illusion ... der genauso nur solange "funktioniert", wie die Leute daran "glauben" ... und das ist im Prinzip wieder ähnlich dem Prinzip des fiat-Geldes ... :)


    ......Grüsse
    Quentchen[/quote]


    Ich sehe weder das eine noch das andere.


    (1) Noch nie in den letzten 200 Jahren gab es so wenig Gold je Erdenbürger wie heute.


    (2) Der Vergleich zwischen Gold und Fiat-Money hinkt: Geld wird gedruckt, ohne daß wirklich Bedarf besteht, Geld als Zahlungsmittel zur Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs und zur Vermeidung von Geldknappheit zu drucken. Es gibt Berge von Geld. Berge, die nur Kaufkraft besitzen, weil sie nicht zeitnah ausgegeben, sondern aus Gründen, die sich jeder rationalen Erklärung entziehen sinnentleert gehortet werden Es wird geschöpft, um es ausgeben zu können für Dinge, nach denen keine echte NAchfrage von Geldbesitzern besteht (z.B. Sozialhilfe). Zum Schaden derjenigen, die hart für ihr Geld gearbeitet haben. Und zum Schaden der Bürger, die durch diesen organisierten Wahl- und Geldbetrug über die tatsächlichen Kosten staatlicher "Wohltaten" getäuscht werden, die sie dann wohlmöglich in der Form, in der der ganze Unfug praktiziert wird ablehnen würden.


    Neues Gold "herstellen" kann in der Regel nur mit sehr großen Anstrengungen unternommen werden. Gäbe es kein so starkes Interesse in Gold, dann würde es sich nicht lohnen, 3 km tiefe Bergeweke zu bauen oder im Tagebau eine Tonne Gestein herauszusprengen, zu Staub zu zermalen, auszulaugen und aus der Lauge dann vier bis 8 Gramm Gold herauszufiltern..... Ohne dem unbedingten Willen sehr vieler Menschen Gold in Münz-, Barren- oder Schmuckform zu besitzen wären derlei Anstrengungen sinnlos.


    Zurück zur Ausgangsfrage, ob Gold sicher sei, wobei ich weis, einigen wird diese Antwort nun nicht gefallen:


    Abgesehen von dem Narren, der von seiner Sache völlig überzeugt und sich dieser in Verkennung oder Verdrängung der tatsächlichen Zusammenhänge 100 Prozent sicher ist, ist GOLD wahrscheinlich die zweitsicherste Sache der Welt. Und da kann man - ganz im Gegensatz zu der Sache des Narren auch relativ verlässlich drauf vertrauen. Beispielsweise wird Gold im Wert wohl nie daherhaft auf Null sinken. Und: je billiger Gold wird, desto sicherer wird Gold als Geldanlage. In den letzten Wochen ist GOLD, bezogen auf den höchsten Maikurs bereits etwa um 20 Prozent sicherer geworden.


    Von Aktien und Bonds, die im Kurs fallen kann man nicht imme rbehaupten, daß eine Anlage darin allein durch die geringere Bewertung sicherer wird. Super Beispiele dafür gibts wie Sand am Meer.

    Kaufrausch: jeder, der sich übernommen hat, der kann Privatinsolvenz anmelden. Firmen können Insolvenz anmelden, ohne noch 7 Jahr elang blechen zu müssen.


    Alles an Schulden, dem keine Insolvenzmasse gegenübersteht und alles, wa sbei Privatleuten nich tbinnen 7 Jahren abgetragen wird, das ist FUTSCH.


    Außerdem: kommt es wegen Schulden zu Unruhen und Aufständen, dann sind ohnehin alle Kredite nicht rückzahlbar. Bereits im Mittelalter war das alle Jubeljahre so. Heute gibt es dafür Hyperinflationen :)


    Daß Banken oder deren "Vorgänger" im Mittelalter sich alle Vermögenswerte angeeignet haben, das hat es noch nie gegeben.


    Also: ruhig Blut.

    Zitat

    Original von fitzroy
    Hab das aus Versehen kopiert.Sorry


    Wollte sagen,was Du zu den Krediten gesagt hast ist meiner Meinung nach Blödsinn. Der Kredit muss nur so gross sein,daß dein Banker nicht mehr schlafen kann! :D
    Und uberleg mal,kriegst Kohle für unter 4%,inflationsbereinigt unter 2%!
    und die haste mit der richtigen Aktie in max. einem Tag kompensiert!


    Grüsse fitzroy


    Klar. Sorum wird auch ein Schuh daraus. Profi-Schuldner etwa in der Art eines Ron Sommers (Telekom) werden von Bankern natürlich hoffiert. Logisch. Weil sie soviel geliehen haben, daß man sie nicht einfach fallen lassen kann, ohne selber zu straucheln.


    Als Privatperson, bei der etwas zu holen ist, hat man allerdings viel schlechtere Karten als solch ein "Top-(Schulden-)Manager".



    Biedermann & die Brandstifter lassen grüßen.


    wenn dem so wäre, dann wäre die Welt ja noch halbwegs heil. Kredit nur gegen ausreichende Besicherung: Das Geld kann jeder bedenkenlos annehmen.


    Nun zu den Unstetigkeitsstellen im System:


    (1) wo sind die Sicherheiten für die Kredite der Staaten?. Es gibt sie nicht.


    (2) wo sind die Sicherheiten für die Bonds, die Banken zur Geldschöpfung zum Diskont- und zum Lombardsatz oder zu auch welchem Satz auch immer hinterlegen?. Siehe (1)


    (3) und wie wohl werden die Kosten für Marktpflege und Goldpreismanipulation hereingeholt?. Na. hat da jemand eine Idee???


    Ich sage es euch: indem Geld aus dem nichts geschaffen und den Spekulanten und Manipulanten wie auch immer in den Rachen gesteckt wird.


    Denn in Anbetracht der Staatsverschuldungen und der Handelsbilanzdefizite vieler Staaten sind das wirklich PEANUTS.


    Aber auch Kelinvieh macht Mist.......


    Wo sonst wohl kommen die vagabundierenden Geldemengen her?. Glaubt hier jemand, das das alles "geliehene" Kohle ist????


    Egal.

    Leute: wer schon Forderungen und Bestand in einer Position bilanziert, der steht ohnehin bereits einen Schritt vor dem Bilanzbetrug.


    Sojemandem traue ich nicht.


    Enron, Balsam, Klöco und dieser süddeutsche Bohrmaschinenhersteller, der zum Schluss nur noch die neuen Typenschilder für seine imagniären Maschinen ausprägte und so ebenfalls "Geld" aus dem Nichts schöpfte, lassen schön grüßen....
    ......und der Baulöwe Schneider, der die Geldschöpfung mit seinen imaginären Geschossen betrieb und so die wohl auch im "Edelmetallhandel" involvierte Deutsche Bank richtig und nach den Regeln der Fiat-Kunst aufs Kreuz legte, der lacht herzlich dazu. Denn dieses Fiat-Money-Theaterstück dürfte ganz nach seinem Geschmack sein.

    Zitat

    Original von HIghtekki
    das problem daran sind konkrete zeitangaben. WANN genau was passiert kann keiner wissen. wieso grade im juni die 2. phase? ich bemerke davon im moment gar nichts. eher kurzfristig eine leichte entspannung. dollar hoch, gold runter usw. eine nächste phase könnte auch erst 2008 beginnen...woher wollen die das so genau wissen?


    richtig "merken" tue ich momentan auch nichts. Andersrum dürfte es dann zu spät sein, wenn man "richtig was spürt". Dann tun das nämlich bereits alle anderen auch. Und dann nimmt die Sache ihren Lauf. So oder so. Wer dann nicht bereits positioniert ist, dem wird sein Zögern teuer zu stehen kommen. Schlimmstenfalls Bruchteile seines Vermögens kann er in der Phase (II-III) dann noch retten.


    Schaut man sich aber internationale Aktienindices an, so ist es schon verblüffend, daß gerade um die Zeit herum, in der die Phase II (Beschleunigungsphase) prognostiziert wurde, die Kurse von Aktien einbrechen. Und dies weltweit.


    Es kann ein Zufall sein. Gewiss. Es kann auch alles anders kommen, als prognostiziert. Es braucht keine Kriese daraus zu erwachsen. Vielleicht ist es nur eine kurze Korrektur. Wir wissen es nicht.


    Derjenige, der eine gewisse Entwicklung erwartet, der wird das auch schon seit einiger Zeit tun und sich - wie auch immer - darauf eingestellt haben. Auf monatsgenaue Prognosen gibt der ohnehin wenig.



    Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.

    Zitat

    Original von sidha
    bei all den monetären betrachtungen zu gold (und wahrscheinlich auch zukünftig silber) vermisse ich doch hier im forum wirklich den ansatz, dass gold in erster linie EIN POLITISCHES METALL ist. ......
    ......DESWEGEN IST ES SO WICHTIG, DASS WIR UNSEREREN PYSISCHEN BESTAND HALTEN UND AUFSTOCKEN - NUR SO BLEIBT GOLD UNKONTROLLIERBAR.......


    Und wenn sich sehr viele Goldbucks bei Ihren Goldkäufen zu sehr aus dem Fenster legen, dann kann es sein, daß Gold gerade dadurch wieder kontrollierbar wird:


    Bei Ebay habe ich das schon zigmal im Kleinen durchgespielt: Wenn da jemand war, der um jeden Preis kaufen wollte und keinem anderen Sammler ein Stückchen gönnte, dann habe ich - sobald ich dies erkannte - dafür gesorgt, daß derjenige jeden Preis zahlen musste. In der Spitze wurden von ihm teilweise fünf bis zehnfache Preise gezahlt. Und jedes zum Verkauf stehende Stück wurde bei den Preisen angeboten, sodaß diejenigen mit Material zugeschaufelt wurden. Und als den meisten dieser Leute nachher das Geld ausging, da habe ich - oftmals für die Hälfte oder einem Drittel des Marktpreises gekauft, der sich einstellte, nachdem die "Spekulationsposten" vom Markt "abgearbeitet" wurden. Meist nicht von der Person, die hortete, sondern von weiteren, die ihm zu früh seine Posten abgekauft hatten und dann alle gemeinsam auf den Markt kamen... ...also von solchen, die sich für ganz "clever" hielten und aus GIER ins fallende Messer griffen.


    Natürlich konnte ich nicht die kompletten Posten erwerben, was auch logisch ist. Aber es hat für mich und meine Geschäftspartner eine Zeit lang gereicht.


    Und was im kleinen bei Ebay geht, das geht auch im ganz großen Stil beim Goldpreis:


    Theoretisch kann man in einem engen Markt den Goldpreis so hoch treiben, daß alles Gold, was derzeit keine optimale Funktion erfüllt - über den Preis aufgekauft, recycelt und in Standardbarren transformiert wird.


    Diese lässt man dann, kommen sie vermehrt auf den Markt, deutlich im Preis fallen. Direkt im Anschluss daran verkaufen Spekulanten, Kreditzocker und Fonds weitere, gehortete Goldmengen. Plötzlich kommt es zur Goldpreisimplosion: Jeder, selbst "beinahe-Goldbucks" verkaufen nun, nur um bei niedrigeren Kursen zurückkaufen zu können. Und genau dann können Zentralbanken ihre Reserven aufstocken. Das reicht dann wieder für ein paar Jahre Goldpreismanipulation. Zumal nach solch einem bösen "schlachtfest" oder "Blutbad" kaum eine rmehr wagt, GOLD auch nur anzuschauen. Gold ist dann wieder ein paar Jahre "tod". Noch niedrigere Kurse, also solche, bei denen dann Rückkaufaktivitäten einsetzen, die gibts dann nicht mehr. Und sehr viele demnächst-ex-Goldbesitzer werden so "entgoldet" werden. UNd frustriert die Brocken hin werfen.


    Also muß gerade der Goldanleger die GIER und die ANGST immer schön kontrollieren: er muß seine Gelder immer gut streuen, mindestens drei Säulen sollten es schon sein. Und vor allem Gold-Regel Nr. 1 beachten:


    Finger weg von Krediten und immer schön liquide bleiben!


    egal, wie sehr es in den Fingern juckt, einmal das richtig große Rad zu drehen..... ...denn meistens kommt man genau dabei selber unter die Räder....

    Zitat

    Original von Cra$h
    Also für den schnellen Zock gibt´s doch nichts genialeres als Papier. Folglich würde ein Nur-Spekulant sich doch niemals auf physisches einlassen


    Weswegen der Zocker zusammen mit Fiat-Money beerdigt werden wird. Zocker verzocken sich irgendwann.



    Zitat

    Original von Cra$hUmgekehrt bedingt schon der Spread dass man als Physiker nur langfristig etwas werden kann - wenn man das Zeug alle 20-30 Jahre mal wieder ganz umgräbt ist es ja schon fast häufig. Das macht man also 1-2x im Leben.
    Dafür hat man aber besagte Sicherheit zuhause liegen - und wenn man´s nicht vermasselt und auch zu verkaufen weis - zusätzlich noch eine jährliche Rendite nach Inflation von 3-5%......


    Reale Zuwächse von drei bis fünf Prozent per Anno - welche Anlage kann das momentan noch bieten?.


    Egal.


    Nur mal angenommen jemand kauft 250 g Gold und bekommt irgendwann ein Haus dafür. Dan hat er mit vielleicht einer Jahressparleistung das erreicht, wofür andere 15 Jahre lang ansparen um es dann 20 bis 30 Jahre lang abzuzahlen.


    Er hat damit praktisch mindestens eine halbe Lebenssparleistung gewonnen.


    Und so kann man, ganz nebenher, sehr viele andere Eisen im Feuer haben....


    man kann.....


    oder könnte man vielleicht nur, wenn nicht.....


    es sei denn, man zockt sich fest, hat ne fixe Idee und verliert den Überblick bevor man dann finanziell abstürzt....

    Egal. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.