Beiträge von mesodor39

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    Original von Kaufrausch
    ....Von nix kommt nix. Wenn jemand Häuser oder Wohnungen vermietet, dann hat derjenige halt mehr Vermögen. Oder wenn nicht, dann geht er das Risiko ein, dass seine Immobilien gepfändet werden. Neidisch auf die Haus- oder Wohnungsbesitzer zu schauen, vernebelt nur den Blick. Das sind nämlich manchmal ganz arme Hunde, die kurz vor der Insolvenz stehen. Der dicke Benz, der vor dem Haus steht, ist dann auch gleich weg. Egal wie reich sie vorher angeblich ausgesehen haben.


    Also immer Vorsicht, bevor man den anderen die Risiken klaut und selbst welche bekommt!


    Kaufrausch: ich hab doch garnichts gegenteiliges behauptet. Vielmehr habe ich doch zu einer sinnvoll strukturierten Vorgehensweise, einer hohen Eigenkapitalquote, einer sehr vorsichtigen Kreditaufnahme und ggf. eine Mehrschrittstrategie (erst Wohnung, die abzuazalen ist, dann wird gespart und dann erst, wenn genug Asche da ist, das Haus gekauft). Der Zeitraum, in dem man Schuldner ist kann so von 30 Jahren auf vielleicht zwei Abschnitte je 5 Jahre reduziert werden. Die Netto-Zinsbelastung auf vielleicht ein Achtel bis ein Zehntel dessen, was bei "normalen" Direktkäufen anfällt.


    Je weniger Fremdkapital, desto besser. Bei Wohnung Nr. 1 wollte kaum eine Bank einen Kredit geben. Zu wenig Eigenkapital und zu geringes Einkommen meiner Frau (Käuferin). Bei Wohnung Nr. 2 war die kreditgebende Bank von Wohnung Nr 1 auch nicht sonderlich interessiert: zu geringe Kreditsumme, und die 8 Prozent jährliche Anfangstilgung passten denen auch nicht. Die wussten ja, wie schnell Wohnung Nr. 1 abbezahlt wurde. Hätten wir mehr Geld geliehen, dann hätten wir weniger Zinsen gezahlt. 125.000 DM Kredit musste ich beantragen, um überhaupt Geld zui bekommen. 110 habe ich dann abgerufen und auf 15.000 DM 1,5 Prozent Abstand gezahlt. Verrückte Welt!.


    Bei Wohnung Nr. 3 brauchten wir dann Null Kredit, dafür die Genehmigung des Vormundschaftsgerichtes (meine beiden Söhne sind Miteigentümer). Erstaunt waren die, das alles aus Eigenmitteln finanziert werden sollte, wobei das erste Argument für eine Ablehnung ja war, daß im Namen der Kinder ja wohl ein Bankenkredit aufgenommen werden müsse.... Als ich denen dann noch auf deren Wunsch die Herkunft der Mittel nachgewiesen hatte und auch noch Erfahrungen bei der Vermietung belegen konnte, sowie denen ein Expose mit einer Kosten-Rendite-Berechnung vorgelegt habe und die geschätzte Rendite mit der einer Bundesanleihe verglichen habe und zudem die Vor- und Nachteile von Sach- und Geldwerten gegenübergestelt habe, da haben die schließlich klein beigegeben und genehmigt....


    Deutschland - einig Bedenkenträgerland!


    Also wer Wohnungen auf Kredit kauft, die vermietet und so Kredite zurückführt und von einem Teil der in guten Phasen anfallenden Überschüsse auch noch den dicken Macker macht anstatt sich schläunigst zu entschulden, der dreht ein sehr großes und auch ziemlich riskantes Rad. Und hat sich selber wahrscheinlich nur bedingt im Griff. Auch wenn da vielleicht der eine oder andere eine abweichende Meinung dazu hat, die er auch durch Rechnungen glaubt, belegen zu können, denn: Unverhofft kommt oft. Wenn der strauchelt, dann wohl über seine eigene Überheblichkeit und seinen eigenen Größenwahn (Meine Meinung). Solche Zeitgenossen sind garnicht mal so selten anzutreffen.

    Ja, warum steigt er denn, der Zins der Goldleihe?


    (1) weil fast alles leihbare Gold geshortet wurde


    oder


    (2) weil kaum noch Gold zur Leihe steht und sehr viele gerne Gold shorten würden?.


    Der Kursverlauf des Goldes innerhalb der nächsten Tage und Wochen wird uns die Antwort liefern.


    Kaufrausch:


    erst mal zu den 15 Jahren: ich gehe hier von mittleren Verhältnissen aus, wie man sie in NRW am linken Niederrhein findet: 1.000 EUR je qm, knapp 6 EUR Miete je qm. Macht etwa 170 Monate bis der Qm einmal vom Mieter gezahlt wurde. Lassen wir mal 20 v.H. der Miete an Reparaturkosten draufgehen, die auch der Eigentümer tragen müsste, so sind wie bei etwa 204 Monaten, was in etwa 17 Jahren entspricht. Ich habe für 52 qm incl. Renovierungskosten 46.000 EUR gezahlt, liege also noch unter den angenommenen Preisen. Und kassiere 310 netto.


    In Frankfurt, München und Stuttgart beispielsweise ist alles viel teurer. Das weis ich auch.


    Für den Mieter zählt, was er monatlich abdrückt. Daß die Rechnung wegen Steuern für den Vermieter ganz anders aussehen kann, das weis ich auch.


    Nun zum Kredit:
    50 Prozent Eigenkapital soll man mindestens haben. Der Kredit sollte innerhalb von 15 bis spätestens 20 Jahren mit dem Geld, was man für seine Miete ausgibt getilgt werden können. Unter diesen Voraussetzungen kann man auch mal was riskieren. Mit 25 v.H. Eigenkapital würde ich nichts finanzieren. Dann nämlich kann genau das passieren, was Sie beschrieben haben. Und wenn man auf Nummer Sicher geht, dann fängt man lieber mit einer fast bezahlten Wohnung an, zahlt die binnen 5 Jahren ab. Spart noch mal 5 bis 10 Jahre und kauft dann sein Haus, das man dann vielleicht auch in 5 bis 10 Jahren ohne größere Risiken abbezahlt hat.


    Die, die den Hals nicht vollkriegen und alles JETZT haben wollen, sich dabei übernehmen und dann Probleme kriegen, denen ist nicht zu helfen.


    Ich verfolge da ehr die Politik der kleinen, vorsichtigen, sicheren und vergleichsweise wirtschaftlichen Schritte. Was auch eine Festzinsbindung beim (überschaubaren) Kreditvolumen umfasst.


    Ein Kredit, sinnvoll eingesetzt, kann für den Kreditnehmer sehr nützlich sein. Eine Hausfinanzierung mit nur 25 v.H. Eigenkapital genügt auch bei Niedrigzinsen nicht den Anforderungen an Wirtschaftlichkeit für den Kreditnehmer. Da verdienen nur die Banken daran. Und der Schuldner zahlt in Form von Zinsen das Haus binnen 30 Jahren fast zweimal an die Bank!. Da hätte man als Bauherr reicher werden können, wenn man eine kleine Wohnung mietet und in Gold spart. Und der Goldpreis braucht dafür noch nicht mal anzusteigen. Völlig sinnlos darüber auch nur zu diskutieren mit dem Zweck einen so idiotisch hohen Kredit wirtschaftlich zu rechnen.


    (1) es soll auch Nachbarschaftsstreitigkeiten unter Hauseigentümern geben. Hab da schon mal etwas im Fernsehen von gehört.


    (2) im EFH muß einer vielleicht eine Technik zahlen, die - optimal und wirtschaftlich angewendet - auch mehrere Parteien versorgen könnte. Ohne dabei die technisch-wirtschaftliche Nutzungsdauer zu verkürzen.


    (3) Fixkosten, die je Gebäude entstehen (z.B. Kabelfernsehnanschluss) , müssen dann von einer Partei alleine getragen werden. Insgesamt wird alles um ein vielfaches teurer, vom Kaufpreis bis zu den Betriebskosten.


    Letztendlich ist es eine Sache des EINKOMMENS und des ANSPRUCHSNIVEAUS.


    Überigens: Ein Eigentümer, der an einen Störenfried vermietet, muss sich das anlasten lassen und kann sogar per Eigentümer- und ggf. Gerichtsbeschluss aus der Eigentümergemeinschaft herausgedrängt werden, kündigt er den (abgemahnten und uneinsichtigen) Störenfried nicht. Dies nur so am Rande.


    Und ja: jeder kann sich das Objekt, das er kauft vorher genau anschauen und ggf. auch mit den anderen Hausbewohnern / Miteigentümern oder dem Verwalter vorher reden und sich informieren, was in dem Haus so üblich ist.


    Natürlich kann man - wie das kürzlich bei mir im Haus so war und danach bei einer Mietwohnung, auch mal Pech haben. Das Problem in dem Haus, in dem ich wohne habe ich gelöst, es wäre wohl auch irgendwann durch Zwangsvollstreckung gelöst worden.....
    Das Problem mit dem Mieter ist - formaljuristisch - bis auf eine Verbindlichkeit ebenfalls gelöst. Wie es aussieht ist dem Ex-Mieter nun daran gelegen, seine Restschuld abzutragen.


    Als Mieter braucht man sich mit sowas nicht rumschlagen. Das stimmt. Binnen drei Monaten kann man jedes Problem loswerden. Auch das stimmt. Jedoch finanziert man als Mieter etwa alle 15 bis 25 Jahre durch seine Mietzahlungen eine Wohnung.

    Zitat

    Original von HIghtekki
    .... denn der staat kann auch nichts wirklich erwirtschaften sondern nur umverteilen d.h. die zusammenbrüche werden letztendlich von der allgemeinheit bezahlt werden, was dazu führt dass die mitglieder dieser allgemeinheit ebenfalls zunehmend leiden und in schwierigkeiten kommen.......


    Ja. Und damit man das etwas abmildern kann gibt es GOLD, denn ohne GOLD(standard) gibt es lt. Alan Greenspan keine Möglichkeit, Ersparnisse vor der Enteignung durch Inflation zu schützen. Und der muss es ja schließlich ganz genau wissen. Erst Goldbuck und dann Fiat-Notenbankboss: der muss sich auskennen :D:D:D


    Denn: die Schaffung immer neuer Geldmengen aus dem Nichts kommt der Enteignung derjenigen gleich, die durch Arbeit und Leistung Eigentum an GELD erworben haben.


    Maßgebliches Merkmal von GELD ist dessen Kaufkraft.


    Schwindet diese, dann werden die Gelgeigentümer eben genau um diesen Kaufkraftschwund enteignet.


    Gold hingegen kann nur dann und unter großen Mühen produziert werden, wenn der Wert des Goldes die Produktionsaufwendungen zzgl. Kapitalverzinsung übersteigt. Also kann der Goldwert niemals unter den Förderkosten fallen, ohne daß mit der Zeit die Förderung eingestellt werden wird. Geldbetrug ist daher mit GOLD nicht möglich, weil Gold nicht aus dem "Nichts" geschaffen werden kann.


    Annonymen Goldbesitz, der an kein Konto, kein Bankfach und keine Verbindlichkeit geknüpft ist, der ist faktisch kaum zu enteignen.


    Dies genau ist die eigentliche Motivation des Golderwerbes heutzutage und der Verwendung von Gold als ultimatives Zahlungs-, Wertausgleich- und Wertaufbewahrungsmittel in der Vergangenheit und wohl auch in der Zukunft....


    Politiker sind faul, unfähig und ideologisch verblendet. Die verteilen lieber anderer Menschen Eigentum, um an der Macht zu bleiben und ihren Fiktionen nachzujagen, als gute Politik zu machen, die es möglichst vielen Menschen ermöglicht, wirtschaftlich nicht vom Staat abhängig zu sein.


    Und genau diese Eigenschaften: Faulheit, Unfähigkeit und Verblendung/Machtbesessenheit machen Politiker zu Erzfeinden des Goldes. Denn: Gold ist wirtschaftliche Freiheit. Papiergeld ist Knechtung durch das Diktat der Politik.

    Zitat

    Original von S 04
    Geld ist wohl im Moment rein nach Zahlen gesehen recht günsig, aber es will trotzdem keiner (Privatperson) haben. Bei mir liegt jeden Monat mindestens ein Prospekt im Briefkasten mit einem Angebot für einen billigen Kredit......


    Erstens ist es kein GELD, was man Ihnen anbietet, sondern ein für 2,5 bis 2,75 Prozent per Anno "Tribut" an die "Zauberbank" gerade aus dem "Nichts" geschaffenes Zahlungsmittel. Das nun von den Erstbeziehern ganz schnell verteilt werden soll, natürlich zu deutlich mehr als diesen 2,5-2,75 Prozent jährlichem Tribut. Davon leben die normalen Banken.


    Wenn man dies weis / erkennt, so ist auch jedem klar, daß ständig genügend Geld darauf wartet, verliehen zu werden.


    Geld gibt es faktisch unbegrenzt zum ZENTRALBANKGELDSATZ. Es muss nur jemand da sein, der das Geld zu diesem Satz zuzüglich eines Aufschlages für den Vermittler bezahlen will.


    Wäre es GELD, das einen beständigen, realen Wert hat, was Sie sich leihen wollten, dann müssten Sie sich darum bemühen und bewerben. Sie müssten Ihrem Gläubiger dingliche Sicherheiten hinterlegen und zudem irgendwie glaubhaft rüberbringen, daß Sie auch ein besonders verlässlicher Geschäftspartner sind.


    Wer würde sonst etwas wertvolles unüberlegt aus der Hand geben?.


    Ich sage es Ihnen: Die, die sich das Geld leihen und die Zinsen erwirtschaften: denn die müssen sich noch mehr krumm machen, noch billiger anbieten, noch mehr leisten usw. Denen gartantiert niemand feste Einnahmen, die zur Darlehnsrückführung verwendet werden können. Die tragen ers tmal das gesamte Risiko, denn si ehaften mit ihrem gesamten provaten Vermögen für den "Kredit".!.


    Und das kommt, über viele Umwege dann dem Staat und den Zentralbanken zu Gute, denn dadurch werden vermehrt Werte gechaffen, die als Sicherheit für zukünftige Kreditausfälle herhalten oder in der Krise über das Spiel mit der Beleihungsgrenze von den Banken und deren "Geschäftspartnern" einkassiert werden.


    Solange ständig steigende Kredite vergeben werden, ist dir Rückführung für den Schuldner recht einfach, weswegen immer mehr Menschen Schuldner werden. Stagniert die Kreditvergabe dann, wird es schwieriger Kredite zurückzuführen. Die Ersten, die dann noch schnell verkaufen, kommen gerade noch heil aus der Nummer raus. Die in der Kreditfalle Zurückgebliebenen trifft es dann über den dadurch ausgelösten Wert- oder Kursverfall der beliehenden Dinge manchmal derart hart, daß diese mangels weiterer Sicherheiten verkauft werden müssen und am Ende sogar noch Schulden übrig bleiben oder es gar zu Insolvenzen kommt.

    Meine erste Goldmünze, einen österreischichen Dukaten von 1915 habe ich mit 9 Jahren für 35 DM erworben und direkt die Zahnprobe gemacht (den Abdruck des Eckzahnes sieht man heute noch).


    Irgendwie haben mich Münzen - auch solche aus Gold - dann nicht mehr losgelassen.


    Später habe ich dann - unter Aspekten der Vermögenssicherung durch Inflation - noch als Student mit Silberbarren angefangen und etwa 1990/91 meine gesamten Rest-Fiat-Ersparnisse zum Kurs von 225 DM je Kilo incl. Umsatzsteuer in Silber "transformiert".


    Danach war dann, von gelegentlichen Käufen (Gold und Platinmünzen) bis etwa 2001 Schluss mit Edelmetallanlagen.


    Noch Anfang 2000 war für mich klar: außer einer kleinen Bestand als Edelmetallrücklage ist GOLD und SILBER völlig uninteressant, was die Anlage neuer Mittel angeht. Ja, auch ich war mal falschen Versprechungen und groß angelegten Aktien-Betrügereien erlegen :)
    Aus sowas lernt man. Hat mir ca. 100.000 EUR Lehrgeld gekostet.


    Bis etwa Mitte/Ende 2004 habe ich mich dann "positioniert". Aktienschrott habe ich - gnadenlos gegen mich selbst - rausgeworfen und "transformiert". Ausschlaggebend dafür waren Preissteigerungen bei Treibstoffen, Öl, Kohle, Stahl und Metallschrott. Sowie die Rezession / Depression in Deutschland um die Dinge mal so zu benennen, wie sie wirklich sind.


    Egal, ob D, F, GB, USA, ES, I, GR und wie sie alle heissen mögen: Alle Länder sind völlig überschuldet.


    Und die Deutschen sparten und sparen wie die Idioten für ihre Altersvorsorge und finanzieren damit Krieg und Morden, Arbeitsplatzverlagerung ins Ausland, sowie exzessiven Konsum auf Kredit in anderen Ländern. Und das für 0,75 bis 4 Prozent per Anno, staatlicher Kontenschnüffelei und deister Kapitalertragssteuerkeule. Und zuletzt tiefroten Realzinsen nach Steuerabzug.


    Ich glaube, das man im Ausland wohl vielerorts über die deutsche Sparsamleit lacht und sich über soviel Dummheit klammheimlich freut, während man - auf Kosten anderer - sein Leben in vollen Zügen geniesst.


    Ach ja, der Euro:
    Ohne Deutschland wäre Europas Handelsbilanz nicht leicht rosa, sondern blutrot. Weil hierzulande demnächst immer weniger gehen wird und vieles in die Emerging-Marktes abwandert, ist auch aus diesem Grunde der Euro mitelfristig eine extrem Abwertungsverdächtige Währung, mimmt man Kaufpreisstabilität als Maßstab.

    Ach ja, die "Rechtslage": Ein Aktionär hat praktisch keine Rechte. Praktisch ist es so, daß man gegen die Anwälte und Juristen von Vorstand, Aufsichtsrat und Wirtschaftsprüfer niemals ankommt (der Versuch wäre zwecklos, reine Zeitverschwendung, habs daher nie probiert). Und sollte man doch obsiegen, dann zahlt die AG den Schaden, d.h. der Aktionär zahlt praktisch seinen eigenen Schadensersatz.....


    Um Gläubigerrechte, die unbesichert sind, steht es ähnlich "bescheiden".


    Ich habe keine Lust, mein Vermögen dem Sozialstaat zu opfern. Sollen sie doch einfach neues Geld drucken, um die selbst verschuldete Misere "abzuwickeln".


    Fazit:
    In diesem Tollhaus zählt faktisch, d.h. wenns wirklich noch schlimmer kommt als es bereits ist (und das wird es wohl), nur das, was man besitzt und ggf. auch verbergen und/oder im Bedarfsfall mit Gewalt verteidigen kann.


    Papier ist geduldig. Für gewisse Verrichtungen benutze ich Toilettenpapier, Alte Zeitungen benutze ich, um bei Malerarbeiten den Bodenbelag abzudecken, Zum Verpacken gibt es Packpapier und Karton und zum Auspolstern von Sendungen Lufttaschen. Andere nehmen papier und drucken Währungs- und Wertbezeichnungen darauf. Für alles dies aber benötige ich kein so kunstvoll bedrucktes Papier, aufdem der Schriftzug "Euro" und eine Wertangabe aufgedruckt ist. Dieses Papier tausche ich am Bankschalter gegen richtiges Geld, sofern ich es nicht zum Leben oder für andere, dingleiche Investitionen benötige


    Die Bank, die meine Papierfetzen annimmt, die wird es schon irgendwie zurück zu denen bringen, die deren Druck veranlassten und es - über welche Umwege auch immer - gegen Zentralbankgold eintauschen. Oder auch nicht. Ist mir eh egal, weil dann nicht mehr mein Problem :)

    Zitat

    Original von Panamaxel
    ...... Ich habe den Call-OS ABN099 auf Silber, Laufzeit bis Juni 2009, Basispreis 20 USD, gewaehlt,


    Mein erster Kauf von 50.000 Stuecken erfolgte zu 0,24 Euro/Schein bei einem Silberpreis von ca. 7,50 USD/Unze.


    Theoretisch hätte ein Käufer von US-Staatsanleihen sein Hyperinflationsrisiko wie folgt eingrenzen können:


    Er zahlt je 20 Dollar seines Bondsvermögens 24 Cent und sichert bei einem Kurs von 7,50 Dollar die Unze so 1/3 seines Vermögens ab, wobei er es zum Erwerbszeitpunkt in Kauf nimnmt, 2/3 der in Silber gemessenen Kaufkraft seines Vermögens im Fall der Hyperinflation einzubüßen.


    Das ganze läuft über etwas mehr als drei Jahre.


    Der Preis dieser Teilabsicherung betragt etwa 0,4 Prozent per Anno.



    Das nenne ich ein sehr günstige Versicherung. Angenommen, das Silber steigt wirklich über 20 $ und es kommt nicht zur Hyperinflation, dann kann so ein Schein sogar die Gesamtrendite des Vermögens positiv beeinflussen.


    Die Annahme dabei ist, daß der Emittent im "Versicherungsfall" solvent bleibt.


    Sinnvoll eingesetzt kann Papiersilber Risiken teilweise und bis zu einem gewissen Punkt eingrenzen.

    Eine Alternative zum Hauskauf ist eine Eigentumswohnung.


    Die Betriebs- und Unterhaltungskosten sind dort oftmals niedriger, als beim Haus. Das kann im Hinblick auf ein niedriges Alterseinkommen von Vorteil sein (ich weis, es klingt spießig...)


    Die Anschaffungskosten ebenfalls.


    Meine Frau und ich haben kürzlich bereits Wohnung Nr. 3 erworben. Nr. 3 war die erste, für die wir keinen Bankkredit brauchten. Es kommt also langsam..... ...der Zinseszinseffekt, wenn auch im sehr bescheidenen Umfang selbst nutzbar gemacht ist vielleicht nicht das schlechteste Instrument.


    Zum Zeitpunkt des Kaufs von Wohnung Nr. 1hatten wir beide gerademal ca. 80.000 DM Geldvermögen. Nun, 14 Jahre später besitzen wir schon 3 Wohnungen, insgesamt 210 qm in mittlerer Wohnqualität (keine Mängel, aber auch keine Luxus-Ausstattung) und ein paar Atömchen. Hätten wir damals ein Haus für 400.000 DM erworben (bei 9 bis 11 Prozent Zinsen hätten wir zwar keinen Kredit bekommen, aber egal, angenommen wir hätten den bekommen, dann würden wir noch heute an den Schulden abtragen.


    Angenommen wir hätten Mitte Mai alles (incl. des atomaren Schrottes) verscherbelt, dann hätten wir uns jetzt schon ein deutlichbesseres Haus im Wert von ungefähr 750.000 DM, ca. 380.000 EUR leisten können. Aber warum seine ganze wirtschaftliche Existenz an einen Betonklotz hängen?. Für wen?. Die Kids sind schon 9 und 11 Jahre und sowieso meist draußen am speilen. Und ich habe keine Lust mich zum Sklaven von Betonklotz und eingner Scholle zu machen. Meine Frau verspührt diesen Drang noch viel weniger.

    Zitat

    Original von Kaufrausch


    Eine Mietwohnung kann man relativ schnell wechseln und damit verbilligen. Eigentum nicht.


    Volle Zustimmung, was den Zeitraum der Darlehnsrückzahlung angeht. Hinzu kommt: etwas Geld muss für Instandhaltung und Reparaturen verfügbar sein.


    Ist der Kredit getilgt, so ist man grundsätzlich flexibler, als jeder Mieter das sein kann. Man kann zur Miete umziehen und das Eigentum vermieten oder verkaufen und sich anderswo was neues zulegen.

    Zitat

    Original von silverchiller
    Auch ich stehe prtaktisch kurz vor dem Hauskauf. Als ich den Artikel gelesen hatte war ich erstmal total unsicher, ob ich nicht doch lieber weiter der brave Mieter bleibe. Da ich aber keine Lust habe ein Leben lang anderen ihre Immobilien zu finanzieren, werde ich den Schritt doch wagen. Voraussetzung ist allerdings ein Kredit mit fixem Zins über die gesammte Laufzeit. Sowas gibt es zb bei der Debeka.


    Was meint ihr, festverzinst kann ich doch fast froh sein über bischen Inflation ?


    ganz kurz:


    ist das Eigenkapital so hoch, daß die monatlichen Raten geringer als die derzeit gezahlte Miete ist, kann man den Schritt wagen.


    Damit es sich lohnt, sollte das Objekt bei der vorgenannten Rate innerhalb von 15 bis 21 Jahren abbezahlt sein. Der Zins sollte dabei über die gesamte Laufzeit fest sein, um keine völlig unkalkulierbaren Risiken einzugehen.


    Ich habe meine Wohnung innerhalb von 6 Jahren abbezahlt und hatte etwa 50 % Eigenkapital. Meine Frau brauchte bei ihrer weniger als halb so teuren Wohnung bei etwa 60 % Eigenkapital nur etwa 4 Jahre.

    Zitat

    Original von silverchiller
    Auch ich stehe prtaktisch kurz vor dem Hauskauf. Als ich den Artikel gelesen hatte war ich erstmal total unsicher, ob ich nicht doch lieber weiter der brave Mieter bleibe. Da ich aber keine Lust habe ein Leben lang anderen ihre Immobilien zu finanzieren, werde ich den Schritt doch wagen. Voraussetzung ist allerdings ein Kredit mit fixem Zins über die gesammte Laufzeit. Sowas gibt es zb bei der Debeka.


    Was meint ihr, festverzinst kann ich doch fast froh sein über bischen Inflation ?


    ganz kurz:


    ist das Eigenkapital so hoch, daß die monatlichen Raten geringer als die derzeit gezahlte Miete ist, kann man den Schritt wagen.


    Damit es sich lohnt, sollte das Objekt bei der vorgenannten Rate innerhalb von 15 bis 21 Jahren abbezahlt sein.


    Ich habe meine Wohnung innerhalb von 6 Jahren abbezahlt und hatte etwa 50 % Eigenkapital. Meine Frau brauchte bei ihrer weniger als halb so teuren Wohnung bei etwa 60 % Eigenkapital nur etwa 4 Jahre.

    Zitat

    Original von nodollar
    schaut mal was die "Götter" so treiben:
    ......Soros wurde für schuldig befunden, 1988 illegal Anteile an der Großbank Societe General erworben zu haben, nachdem er von den Übernahmeplänen eines französischen Investors erfahren hatte.......


    Frei nach Beckenbauer:

    so läufts business


    Fast überall dort, wo so richtig Kohle abgegriffen wird, wird permanent, fortgesetzt und vorsätzlich gegen Recht und Gesetz verstoßen. Das war schon immer so und das wird auch immer so bleiben.


    Dort, wo alle dieselben Informationen und Möglichkeiten haben, ist auf lange Sicht kein Extra-Cent zu gewinnen. Die Marktmechansimen lassen dies nicht zu.

    Zitat

    Original von Quentchen


    Apropos Hedgefonds: Die bringen sich mit ihrem "Marktverhalten" gegenseitig "um Kopf und Kragen"........


    Nein, das tun sie nicht. Was sie machen, das ist folgendes:
    Sie verspielen auf kurz oder lang das Geld ihrer Anteilsscheinhalter.


    Der einzige der gewinnt das ist der Hedgefondsmanager und sein Tross. Die kassieren allesamt Traumgagen für riskantes Stückwerk.

    [quote]Original von HIghtekki
    sollte sich das papiergeldmengenwachstum drastisch ausweiten dann würde natürlich auch der 'theoretische' preis schneller steigen d.h. eine bewegung der realen preise um eine bestimmte strecke richtung obere begrenzung würde einer höheren nominellen aufwertung entsprechen.
    ......quote]


    ist es nicht bereits stark genug gestiegen?.


    Da hat sich doch soviel aufgestaut, daß Preise so oder so irgendwann ähnlich deutlich steigen wie die Geldmengen. Spätestens in der Entnahmephase überalterter Völker wird Fiat-Money zusammenbrechen.


    Der sich in den letzten 4 wochen abzeichnende Goldpreiscrash war meiner Ansicht nach zu deutlich, als daß er auf diesem Niveau mit Marktreaktionen erklärbar wäre.

    ich gehe mal von letzterem aus.


    Es ist wohl eines der letzten Male, daß sich FIAT aufbäumt.


    Sollen sie shorten und die Geldmenge verknappen, was das Zeug hält.


    Irgendwann steigen die Zinsen und dann müssen - ob man das will oder nicht, das ist dann nebensächlich -


    - entweder Staaten den Staatsbankrott erklären


    oder


    - Zentralbanken beginnen massiv Staatsanleihen zu monetarisieren.


    In ersten Fall wären Staaten faktisch handlungsunfähig. Keiner würde denen mehr trauen. Jeder würde sein Geld abheben. Die Wirtschaft würde binnen Tagen zusammenbrechen.


    Im zweiten Fall kann es sein, daß die Preise noch mehr steigen und noch schneller. Ganz besonders die Preise für Gol dund Silber.


    Zwischen beiden Extrtemen besteht ein Bereich, auf den die neuen Fiat-Bosse hoffen: daß, wie auch immer eine Beruhigung eintritt und unauffällig neues Geld in den Wirtschaftskreislauf gepumpt werden kann, ohne daß die Rohstoffpreise und ganz besonders der Goldpreis erneut so stark ansteigen werden.


    Diesen Hoffnungen tendenziell entgegen stehen die hohen Handelsungleichgewichte sowie der Zinseszinseffekt, der stark verschuldete Nationen zu einer exzessiven Inflationierung geradezu zwingt.

    Japan. Nach über 35 Jahren der Demonetarisierung und Verbrämung als "barbarisches Relikt" hat sich Gold auf grausame Art und Weise zurückgemeldet. Erstes Opfer ist Japans mächtige und stolze Zentralbank:


    Aufgrund der Goldpreisexplosion der letzten Monate sah sich diese nun veranlasst, dem Markt massiv Überliquidität, Gelder im Wert von 200 Milliarden Dollar zu entziehen. Diese weltweit vagabundierenden Gelder waren mit verantwortlich für den übermäßigen und für die Geldwertstabilität höchst ungesunden Anstieg der Rohstoff- Immobilienpreise weltweit.


    Die Folgen dieser Notbremsung zur Rettung der nicht goldgedeckten Weltleitwährungen Dollar, Yen, Euro und Yuan lassen sich weltweit anhand der Aktienindices ablesen, nachdem Renten bereits seit Monaten leicht rückläufig waren.


    Der Versuch der Federal Reserv Bank, das Handelsbilanzdefizit der USA und die damit einhergehende Asset-Price-Inflation durch langsame Zinserhöhungen einzudämmen, brachte nach nun fast 18 Monaten immer noch kein Erfolg.


    Insbesonders konnten dadurch nicht die ausufernden Rohstoffpreise eingedämmt werden, was zuletzt einen massiven Vertrauensverlust in den US-Dollar auslöste.


    Weitere Zinssteigerungen in den USA würden zudem über einen Einbruch des Immobilienmarktes die Binnenkonjunktur dort abwürgen-


    Daher konnte die sich aus den Rohstoffpreissteigerungen ergebende Gefahr für die Geldwertstabilität in der Form spürbar steigender Inflationsraten durch die Zinserhöhungen alleine nicht wirksam eingedämmt werden.


    Nachdem diese bittere Wahrheit offenkundig wurde, sah sich nun Japans Notenbank gezwungen, diesen Symtomen mit der Brechstange zu Leibe zu rücken und über eine schlagartige Reduzierung der Liquidität deren Ursache zu begrenzen.


    Und genau dies ist eine völlig neue Dimension der Währungsverteidigung und in den letzten 35 Jahren ohne Beispiel.



    Gold ist erwacht und hat zu alter Stärke zurückgefunden.


    Der Goldpreiseinbruch von mehr als 50 Dollar die Unze, der in den letzten 24 Stunden stattfand tut dem keinen Abbruch. Die Gründe für diesen Preisrückgang werden noch genauer zu untersuchen sein.


    Die Folgen dieser Geldmengenreduzierung werden sehr bald für jeden offensichtlich werden: Nachdem die Zinsen in den sog. "Emerging Markets" spürbar steigen und die Aktiennotierungen dort weiter auf Talfahrt gehen werden, beginnen dann auch die Zinsen in den Industrienationen weiter anzuziehen. Aufgrund der geringeren Liquidität dürften zudem die Anforderungen an die Bonität privater Schuldner deutlich zunehmen. Auch an Staatsanleihen dürfte der Zinsanstieg nicht spurlos vorüber gehen, was wohl durch die betroffenen Staaten mit zwei Maßnahmen begegnet werden dürfte: Eine noch kürzere Laufzeit der umgeschuldeten Mittel und damit eine Erhöhung der Duration an den Anleihemärkten und Leistungs- und Ausgabenkürzungen ggf. in Kombination mit Steuer- und Abgabenerhöhungen.

    Als fatal dürfte es sich erweisen, wenn es zur Deflation oder zur Monetarisierung der Staatsanleihen durch die Notenbanken kommen würde und zur Vermeidung einer Implosion der Finanzmärkte (Deflationärer Crash) dann die Geldschleusen erneut weit geöffnet werden würden. Zudem die Möglichkeit der Zentralbanken Gelder wirksam zurückziehen zu können auch nur in dem Umfang gewährleistet ist, in dem es nicht zu Pleiten / Zusammenbrüchen der Primärschuldner (Geschäftsbanken) kommt. Diese aber können bei einer Kombination von Forderungsausfällen und Liquiditätsentzug durch die Zentralbanken sehr schnell in Schieflage geraten.

    Was momentan -ganz besonder sfür den Goldanleger - vordergründig zählt, das sind drei Dinge: Liquidität, Liquidität und nochmals Liquidität. Die höchste und unabhängigste Form der Liquidität ist und bleibt Bargeld (z.B. solches im Save einer Bank, zudem nur man selber den Schlüssel besitzt). Dieses Bargeld ist dann nicht der Bank, sondern einem persönlich zugewiesen. Da klebt dann kein Bankenschuldner daran. Nur mit ausreichenden Bargeldbeständen ist man wirklich vor wirtschaftlichen Unbilden in Form von Forderungsausfällen gegenüber Banken in einer deflationären Phase sicher.


    Die Trumpfkarten Gold, Silber, Platin und Palladium, die vier Asse im Ärmel jedes Edelmetallinvestors, die können erst später, in einer sich daran eventuell anschließenden Phase der Monetarisierung von Sach- und Finanzwerten und der sich dadurch ergebenden Hyperinflation ausgespielt werden. Diese gilt es durch Barreserven vor der Deflation zu schützen und für spätere Gelegenheiten zu bewahren.

    "Die japanische Notenbank hat 200.000.000.000 USD aus den emerging märkten und Rohstoffmärkten abgezogen"


    was kann das ganz konkret bedeuten?.


    Vielleicht ist es so, daß die japanische Bank ganz einfach weniger Geld verleiht bzw. gewisse Wertpapiere nicht mehr oder nur noch zu einem geringeren Prozentsatz beleiht?


    Daß eine Notenbank in ausländische Aktienmärkte derart massiv investiert sein soll, das glaube ich weniger.


    Klar, daß durch eine restriktivere Geldpolitik weniger Geld für jeden möglichen und unmöglichen Unfug da ist.


    Gut an der Sache ist für die, die ihr Geld erarbeitet ider "verdient" haben nun, daß Geld das nicht erarbeitet wurde, sondern aus dem Nichts geschaffen war nun wieder genau dorthin zurückkehrt.


    Ich meine daß noch viel mehr Überschussliquidität (künstliches Geld) zurückgezogen werden sollte. Projekte, Fiannzierungen usw. die auf unrealistischen Annahmen und Erwartungen aufgebaut waren müssen so oder so durch Insolvenzen abgewickelt werden. Und je schneller die die Märkte und Preise verzerrenden, künstlich erzeugten Angebote und per Kredit generierte Marktteilnehmer "verschwinden", desto besser ist das für alle, die mit ungeliehenem Geld wirtschaften.


    ich sage euch, wie die Überschrift tatsächlich hätte heißen müssen:




    Der Triumph des GOLDES


    Japan, Mite Juni 2006. GOLD hat sich nun endgültig zurückgemeldet. Nach über 35 Jahren Demonetarisierung und Verbrämung des einst als Währungsträger geltenden Edelmetalles als "babarisches Relikt" musste Nippons mächtige Notenbank dieser Tatsache nun kleinlaut Rechnung tragen und die Geldmenge erstmals seit über 20 Jahren drastisch zurückzufahren.


    Diese Maßnahme wurde als erforderlich angesehen, um den Yen und andere ungedeckte Welt-Leitwährungen gegenüber dem Gold zu stützen. Bedingt durch den explosionsartigen Goldpreisanstieg und den diesem Preisanstieg zugrundeliegenden Befürchtungen um die Stabilität des auf Dolar, Euro, Yen und Yuan basierenden Weltwirtschaftssystems sah sich Japans mächtige Notenbank gezwungen, durch drastische Reduzierung der Geldmenge (Kreditvergaben) dieser gegen die Weltleitwährungen gerichteten internationalen Spekulation die Grundlage zu entziehen.


    Die Spuren dieser Notbremsung kann man an allen Aktien- und Rohstoffindices dieser Welt ablesen. Eine leichte Abkühlung der Weltkonjunktur dürfte wohl die geringste der durch die Notenbank in Kauf genommene Folge dieser Maßnahme sein - stand doch bis Mitte Mai 2006 die gesamte Weltwirtschaftsordnung auf dem Spiel.


    Mittelfristig ist nun ein rascher Abbau der Überbewertung von Immobilien und in deren Folge Wertberichtigungen vieler Hypothekarkredite weltweit zu erwarten. Dies wird dann aus Jahressicht auch spürbare Auswirkungen auf das weltweite Wirtschaftswachstum haben.


    Insbesonders ist dann mit weiter rückläufigen Rohstoff- und Energiepreisen bei steigenden Zinsen zu rechnen. Und mit steigenden Zinsen und einer gesamtwirtschaftlichen Abkühlung bekommen dann auch viele Staaten mit hoher Verschuldung Probleme damit, die Zinsen ihrer Kredite zu bezahlen und alte Kredite über die Ausgabe neuer Anleihen umzuschulden.

    Zitat

    Original von ertz78
    m.E. sind das nun Kaufkurse, die leute die dem preis hinterhergelaufen sind machen sich zwar nun ins hemd, aber bei 450 EUR muss man zugreifen und was einsammeln.


    zwar nicht überstürzt, denn sicher dauerts nun ein paar wochen bis sich manche vom schock erholt haben, aber nach der "sommerpause" geht die party wieder richtig los.


    ertz78


    ich weis nicht, ob wir die 450 sehen. Zwischen 535 und 550 sehe ich starke Widerstände.


    Kaufen würde ich erst dann, wenn sich die Tagesvolatilität an mehreren tagen hintereinander dem Wert von einem Prozent nähert.


    Weitere, vorsichtige Zuläufe kann man bei Kursen um die 560 sicherlich machen. Vorausgesetzt man hat einen langen finanziellen Atem.


    Den Großteil der Liquidität noch weiterhin zu halten ist - meiner Meinung zufolge - derzeit gewiss kein Kardinalfehler.


    Long gehen, d.h. calls kaufen, das ist erst angesagt, wenn die Volatilitäten deutlich gesunken sind und OS demzufolge mit geringeren Aufgeldern gehandelt oder besser formuliert: angeboten werden.


    Momentan bereits long zu gehen, das kommt - meiner Ansicht nach - Geldverbrennen gleich.

    Zitat

    Original von El Chalten


    Aber in einem Thread für Papiersilber wäre es sinnvoll etwas zum Thema zu lesen und um Mechanismen und Gefahren zu verstehen. In einem Weinforum zum Thema Bordeaux 82 finde ich auch nicht ständig etwas über Leberzirrhose gepostet.


    Vorausgesetzt, daß von 72 Falschen Bordeaux 82, über die ein Winzer Lieferscheine ausgestellt hat lediglich eine einzige Flasche kommt, die zudem noch in den Kellern anderer liegt........
    .......dann wäre Leberzirrhose auch kein Thema in Bezug auf diesen Wein.


    Aber ich stelle mir alle die Weinfreunde vor, die irgendwann erführen, daß der versprochene Wein nicht mehr lieferbar ist, weil alle verfügbaren Flachen bereits geordert und geköpft worden wären.


    Bei Gold oder Silber ist das anscheinend egal?.


    Ich meine, daß diese Problematik mit dazu gehört.