Beiträge von mesodor39

    Ich habe heute vom Verkäufer Nachricht erhalten, daß mein am Freitag abgesandter Gesamtbetrag heute bei ihm gutgeschrieben wurde, nachdem ich ihm am Freitag von der Überweisung des Gesamtbetrages in Kenntnis gesetzt und um Mitteilung beim Eingang des Geldes bat.


    Mit einer Lieferung (Postausgang) kann ich lt. seiner Nachricht ab dem 28.06.2006 rechnen.


    In der Auktion hatte der Verkäufer auf entsprechende Lieferfristen hingewiesen.

    Zitat

    Original von Kaufrausch


    Witzigerweise habe ich hier gleiche Informationen. Ich wollte mehr kaufen, als ich bekam. Die Händler kommen gar nicht mehr mit der Lieferung hinterher.


    Nur muss das im Schluss nicht zwangsläufig bedeuten, dass es kein Gold mehr gibt. Kann durchaus sein, dass die Händler sich weniger auf Lager legen. Eben weil die Vola im Moment eher hoch ist.


    Auch eine Möglichkeit der Erklärung.


    Folgendes passt mir dabei nicht so recht: Bereits bei steigenden Kursen gab es schon 4 Wochen Wartefrist auf Barrensilber.


    UNd dann noch diese Häufungen von zum Teil drastischen Knappheitsmeldungen.


    Aber wie gesagt: das Argument der Volatilität gilt weltweit. Jedoch begründet das auch Knappheit auf türkischen Gold(schmuck)basaren?.


    So schnell kann der vorhandene Schmuck ja garnicht ausverkauft sein. Schließlich fallen die Goldkurse ja erst seit kurzem.

    das da lautete:


    Der Irrtum der Crash-Propheten - oder warum diese Tranche physisches Gold meine letzte sein wird....



    Es dürfte sich wohl, so wie sich das mittlerweile abzeichnet, mit garnicht mal so theoretisch geringer Wahrscheinlichkeit ein Zusammenbruch des physichen Marktes für Gold und Silber mangels Angebot abzeichnen.


    Regionale Versorgungsdefizite geben zu dieser Vermutung Anlass. Egal, ob das nun ein Goldmarkt in der Türkei, Silberknappheit in Hongkong oder der regional sehr stark angestiegene Erwerb physischer Goldmengen durch Ausländer ist.


    Es dürfte sich, vorausgesetzt ich liege mit meinen momentan noch sehr gewagten Spekulationen und Vermutungen richtig, wohl vielmehr um einen Irrtum der Leerverkäufer und/oder Investmentbanker und/oder Notenbanken handeln, die allen Ernstes annahmen, die Knappheit physischer Ressourcen liesse sich durch taktisch kluge Schachzüge wie z.B. durch beliebigen Verkauf von (nicht durch Metall, sondern ausschließlich durch GELD gedeckten) Schuldscheinen und Lieferversprechungen, die formal auf Metall lauten oder ganz einfach durch (wie auch immer, und sei es über den Zins und eine restriktivere Kreditvergabe) initiierte Kursdrückungen verschleiern. Die glaubten, so genug für Edelmetallanlagen gedachte Liquidität binden und, was FUTURES angeht, sogar VERNICHTEN zu können.


    Die lokal spürbare Knappheit kann sich bis hin zum Spotmarkt auswirken und sogar noch weitere Nachfrage und damit noch spürbare Verknappung auslösen. Sie wird das auch tun, wenn die Nachfrage nur stark genug ist und von lokalen Händlern kanalisiert wird. Es ist alles nur eine Frage der Zeit.


    Am Ende könnte es noch so kommen, daß der Initiator dieser Diskussion tatsächlich kürzlich (und zwar rückblickend höchst unfreiwillig) seine letzte Tranche physischen Goldes erworben hat. Weil er kurze Zeit nach deren Erwerb keine Möglichkeit mehr hatte nachzukaufen.

    wollen wir ihn reinlassen?.


    Dort lest selbst:


    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=2784


    Der Mann ist schon ein absoluter Tiefstapler. Ganz nebenbei lässt er durchblicken daß


    ihm ein Leser aus Hong-Kong schrieb, daß dort Silber dort überhaupt nicht mehr zu bekommen sei und auch Gold nur mehr beschränkt.


    Und daß die physische Goldnachfrage 2006 um das 8-fache gestiegen sei. Die russische Zentralbank kauft angeblich direkt bei den Produzenten, wohingegen der Iran kauft überall zu jedem Preis kaufe.


    Auch russische Privatpersonen sollen angeblich wie wild Gold und Silber kaufen.


    Hinzu kommt:
    - 4 Wochen Leiferzeit bei Pro-Aurum für Silberbarren.


    - Kein Gold mehr auf dem Basat in der Nähe des Wohnortes von Youssuf810


    Alles Zufall?.


    Ich glaube kaum.

    Zitat

    Original von Mark
    Wieso Gold?


    Ich sehe in Gold langfristig keine Rendite....


    Wieso sein Geld in Staatsanleihen, Sparkonten und auf GELD lautenden Rentensparverträgen abschließen.


    Ich sehe da langfristig keinen kaufkraftrelevanten Gesamterlös nach Abzug von Steuern, Abgaben und Geldentwertung, nimmt man die Kaufkraft der hergebenen Mittel als Maßstab.


    Was also tun?.


    Aktien?. Immobilien?. Kunst/Antiquitäten?


    Hängt doch alles sehr davon ab, wieviel Geld zur Verfügung steht. Geht mal was schief, dann ist alles sehr schnell futsch.


    Und es gibt, erstmals in der Firmengeschichte eines hier im Forum bekannten Edelmetallhändlers eine Nachtschicht.


    Nicht etwa um die Verkaufsaufträge in einem fallenden Markt abzuarbeiten, sondern die Kaufaufträge, die bei ständig fallenden Kursen auf den Händler hereinbrechen.


    Verkehrte Welt halt. Doch lest selber:


    http://www.goldseiten.de/conte…berichte.php?storyid=2750


    Ich fasse zusammen:


    Der Goldpreis ist immer noch im fallen begriffen. Ein Boden ist noch nicht sicher erkennbar. An der Börse herrscht, geht man vom Kursverlauf aus, zeitweise Verkaufs-PANIK, wie der Goldpreiseinbruch kürzlich in Höhe von 10 Prozent binnen eines Handelstages belegt - Normal sind Kursschwankungen um 1 Prozent.


    Und die Kleinanleger kaufen wie bekloppt. In Teilen der Türkei sollen bereits Goldbasare leergefegt sein. Und der Goldpreis steigt nicht. Im Gegenteil. Er fällt auch heute morgen bereits wieder. Wenn auch nur leicht.


    Kafka hätte seine Freude an einer derartigen Realgroteske!


    Keine Realsatire kann Dinge so verzerren und so entstellen, wie die Kurse von Gold und Silber das Interesse und gf. auch den wahren Wert der Metalle jahrelang falsch wiedergaben, was vielleicht auch derzeit noch der Fall ist.


    Ich möchte hier niemanden auffordern, Gold und / oder Silber zu KAUFEN. Jedoch: wer noch keines hat, der sollte sich mal darüber informieren.

    Zitat

    Original von Uri Geller
    ....Meiner Meinung nach wurde der Silber ETF - wie auch die Gold ETFs- auch nur aus einem Grund geschaffen: Die Leute davon abzubringen selbst physisch zu kaufen.....


    Was meiner Ansicht nach den Nagel auf den Kopf trifft.


    Was wir momentan erleben, das ist das Ende der Silber-Spekulationsblase.


    Weswegen sonst müssen Käufer von Silber barren mittlerweile 4 Wochen auf ihre georderte Ware warten?.


    Oh, selbstverständlich gibt es für alle Silber und noch ein wenig mehr. Es muss lediglich in die gewünschte 1 kg- bzw. 5 kg-Form umgeschmolzen werden.


    Das zumindest wird Pro-Aurum durch die Lieferanten mitgeteilt, die diese Information an ihre Kunden weitergeben.


    Entschuldigung, daß ich diesen Stuss nicht glaube. Klar werden die Käufer ihre Barren bekommen. Auch in 4 Wochen.


    Nur: ihr werdet sehen, daß trotz geplatzter Spekulationsblase die Lieferzeiten für Barrenware nicht signifikant auf eine oder zwei Wochen abnehmen werden.


    Als ich 1991 in Düsseldorf direkt bei der Degussa kaufte, da waren es genau 14 Tage Wartezeit. Und das ist plausiebel. Weil: damals bekam man Silber nachgeworfen.

    Interessant ist die Argumentation, die impliziert, daß Nationalbanken Renditen erwirtschaften müssen.


    Sie müssen das garnicht tun.


    Deren Aufgabe ist die Versorgung der Volkswirtschaft mit wertstabilem Geld. Und sonst nichts.


    Damit Bürger für spätere Anschaffungen sparen können, Banken Spargelder verleihen können und Private und Unternehmer sich Gelder zu niedrigen Zinsen leihen können und es so zu stabilen wirtschaftlichen Verhältnissen und möglichst viel Wohlstand für möglichst viele Bürger kommt.



    Weiterhin ist es Aufgabe der Zentral- und Nationalbanken die Rahmenbedingungen dafpr zu schaffen und aufrechtzuerhalten, daß GELD überhaupt als Gegenwert für Waren akzeptiert wird. Und hier kommt nun GOLD ins Spiel:


    Dazu ist es erforderlich im Bedarfsfall Geld beispielsweise dadurch zu verknappen, daß man - beispielsweise im unbegründeten, nationalen Panikfall Ruhe und Ordnung beim Geldwesen dadurch herstellen kann, daß man öffentlich und für jedermann einen Kurs festsetzt, zudem JEDER alle seine Banknoten in GOLD tauschen kann. Denn damit würde -auch im Fall einer unbegründeten Massenpanik - Geldüberhang beseitigt und Geld wertvoll und wieder akzeptiert. Oder andersrum: Die Bürger müssen darauf vertrauen, daß die Zentralbank so oder so ähnlich den Geldwert verteidigen kann und das auch tun wird. Tun sie es nicht, dann würden sie Geld auch nicht als Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel akzeptieren.


    Die Tatsache, daß Notenbanken Gold verkaufen lässt vermuten, daß diese genau wissen, daß eine unbegründete Massenpanik in Zusammenhang mit dem Geldwert bei den jetzigen Währungen niemals stattfinden wird.


    Und wenn eine unbegründete Massenpanik völlig siche rauszuschließen ist, dann doch nur deswegen, weil es schon genügend stichhaltige Gründe für ein Misstrauen in alle derzeitigen Währungen gibt, welche man im Fall einer Panik auch garnichtmehr wirksam entkräften könnte.


    Das genau ist für mich die Logik, die sich hinter den ZENTRALBANKGOLDVERKÄUFEN verbirgt.

    Zitat

    Original von 0711


    Hallo mesodor.
    Mich macht das auch neugierig, welche Stücke hier wohl gemeint sind.
    Der Gedanke an sich ist schon interessant....0711


    Ganz einfach: es ist eine 1-EUR-Münze, eine 50-Cent-Münze und eine 5-Cent-Münze. Es sind noch nicht einmal Fehlprägungen, wie die anderen ca. 100 Exemplare, die daher direkt auffallen würden. Und dennoch sind diese drei Münzen in einem Detail grundverschieden, und haben auch eine ganz besondere Geschichte, was sie für Eingeweihte so wertvoll macht. Viel wertvoller noch als GOLD. Die meisten Menschen jedoch werden nie erfahren, daß es sowas jemals gegeben hat. Jedes Sammelgebeit hat etwas in der Art, was einer "blauen Mauritius" nahe kommt.

    Zitat

    Original von Cra$h
    .....Die Crux von Gold hat Hightekki schön herausgearbeitet - Gold ist heute als Rohstoff dem Gesetzt von Angebot und Nachfrage stärker unterworfen als in der Zeit in dem es als Geld zirkulierte.


    ....Diese gehorteten Mengen sind so groß, daß sie wenn sie auf den Markt gelangen würden den Preis wohl über Jahrzehnte kollabieren lassen könnten.....


    .....Die Welt sitzt sozusagen auf einer alten Goldblase - aus der immer wieder mal kontrolliert etwas Luft abgelassen wird.


    Was die Goldpreisschwankungen angeht, so sind diese Beweis dafür, daß sich Gold stärker und schneller in der Bewertung ändert, als das zu Zeiten des Goldstandards wohl der Fall war. Jedoch dürfte die Ursache weniger in der gebrauchenden Nachfrage (Schmuck, Industrie usw.), sondern vielmehr in der spekulativen Nachfrage liegen. Weswegen ein deutlich oberhalb der Förderkosten liegender Goldpreis primär Indikator für das Vertrauen in und die Kaufkraftentwicklung von ungedecktem Papiergeld ist.


    Obgleich Schätzungen zufolge in den 90ern etwa die Hälfte der Zentralbankgoldbestände durch Ausleihuhngen abgebaut wurden, gelang es dennoch nicht, den Goldpreis auf dem mittleren Niveau der zweiten Hälfte der 70er Jahre zurückzudrängen. Von einem Kollaps kann da nicht die Rede sein. OK, die Förderkosten wurden einige Zeit lang unterschritten, weswegen einige Goldminen schliessen mussten. Produktion unter Selbstkosten, das gibt es auch schon seit Jahren in anderen Branchen (z.B. Baugewerbe). Das, was noch vorhanden ist, das würde in Nullkommanix verkauft werden können, gäbe es kein Papiergold.


    Wenn es wahr ist, daß 72 mal soviel Papiergold existiert, wie physisches Gold, so ist das doch der notwendige und hinreichende Tatsachenbeweis dafür, daß das genaue Gegenteil einer Goldpreisblase, nämlich eine Preismanipulation nach unten und zwar durch Kanalisierung der für Goldinvestitionen vorgesehenen Mittel in Goldforderungen (Goldlieferansprüche), die nicht durch Gold hinterlegt sind. Und die in Anbetracht der emittierten Papiergoldmengen auch niemals in ihre Summe durch Lieferung erfüllt werden können.


    Zusammenfassung:


    Es besteht eine vielfach höhere Goldnachfrage von Investoren nach Gold, die sich aus dem Sicherheitsbedürfnis vieler Investoren ableiten lässt, Teile ihres Vermögens in langfristig wertstabile und schuldnerfreie Anlagen zu diversifizieren. Diese gesamte Goldnachfrage übersteigt die bislang geförderten Goldmengen auch auf dem bereits deutlich gestiegenem Preisniveau immer noch um ein zigfaches.


    Wüssten die in Zertifikaten und Lieferscheine diversifizierenden Investoren, daß das Ihnen versprochene Gold sich nicht im Besitz ihres Goldschuldners befindet und dieser dieses Gold im Bedarfsfall (Krise) - rein statistisch betrachtet - höchstens zu einem niedrigen, einstelligen Prozentsatz der versprochenen Menge wird beschaffen können, so würden sehr viele dieser Investoren eine Direktanlage in physischem Gold oder Ertrag versprechenden Produkten (Anleihen, Aktien usw.) vorziehen.


    Dadurch würde sich gemäß dem Gesetz von Angebot und Nachfrage - selbst bei Verkauf aller Zentralbankbestände - und nur einer Teilinvestition der in Papier angelegten "Goldgelder" in physischem Gold aller Voraussicht nach ein signifikant höherer Goldpreis einstellen, als dies heute der Fall ist.

    Ich sage euch nun mal etwas zu Uran und diesem Schwachsinn der Uranraffination:


    Es gibt eine Technologie, "schneller Brüter" genannt. Das sind Kugeln mit aufbereiteten Uran darin, die im Notfall durch Ablassen des schweren Wassers oder durch Stäbe in ihrer radioaktiven Reaktion getrennt werden können. Da kann man dann auch Kugeln mit unaufbereitetem / abgereichertem Uran hinzugeben und der Reaktor bereitet sein Uran durch Kernbeschuss selber auf. Klappe zu, Affe tot.


    Außerdem "verheizt" der Reaktor nebenbei auch noch das Abfallprodukt Plutonium.


    Abgereichertes Uran gibt es wie Sand am Meer. Plutonium ebenfalls. In Flugzeugen wird Uran als Kontergewicht oder als Gewicht unter Gabelstaplern wird sowas eingesetzt. Da sehe ich Keine kangfristige Storry. Viele Länder wollen Plutoniumbestände lieber heute, als morgen loswerden.....


    Mir wäre die Uranstory viel zu riskant.


    Uran, legiert und vergoldet als Goldersatz für Barrenfälschungen, das kann ich mir vorstellen :D:D:D


    Wäre ich Ben-Helikopter: ich würde 1.000.000 Barren i, 1.000-Unzen-Gewicht davon herstellen lassen, die mit ein paar hundert Tonnen Gold hartvergolden....


    und dann würde ich die Tersorräume öffnen. 1 x täglich gibts nach Voranmeldung eine Touristenführung.


    Und dann schaun wir mal was Gata & Co dazu meinen. Der Dollar dürfte dann, gemessen in GOLD, sehr fest notieren.


    aber als ersten würde ich "Old-Al" einen Blick auf die sehr schwach strahlende und gold-blendende Pracht werfen lassen......
    ...mit der Bemerkung: ich hab´hintenrum heimlich zurückgekauft, was so alles am Markt rummschwirrte.....
    und dann käme der alte Inflationist aus dem Staunen nicht mehr heraus.....


    Kaufrausch: die Immobilioen bleiben auch dann stehen, wenn ich mich vom Acker machen müsste. Und würden sie das nicht tun, dann würden sie auch fallen, wenn ich vor Ort wäre.


    Momentan bin ich dabei, meine Speise- oder Vorratskammer einzurichten und diese parallel zur Barreserve aufzufüllen.


    Ich war heute regelrecht erschrocken, als ich sah, was das Kilo Mehl bei Aldi kostet: schlappe 25 Cent. Die armen Bauern..... Da habe ich erst mal für 8,75 EUR zugeschlagen.


    Die letzten 20 Flaschen Olivenöl habe ich direk einkassiert. Hatte im Dezember mal 12 Flaschen je 700 ml erworben und dachte, das reicht für 2 Jahre.... Pustekuchen: heute morgen waren noch ganze drei Flaschen im Keller... ....hab wohl etwas zu oft Pizza gegessen :)


    Wenn man sich mal so Gedanken macht, was und wieviel man von allem benötigt.....


    Egal. Neben einem Vorrat für unvorhergesehene Engpässe kann man eine private Speise- und Vorratskammer innerhalb der zugelassenen Schwankungen (über die man sich Gedanken machen sollte) auch zur Nutzung von Sonderangeboten und zur Überbrückung der Zeiträume, in denen vorhandene Dinge nicht als Sonderangebot erhältlich sind nutzen. Da werde ich mal versuchen, mich zusammen mit meiner Frau (die von Vorratshaltung nicht zu überzeugen ist) drum zu kümmern. Denn: spätestens beim GELD ist sie hellwach.....


    Und nun mache ich hier Schluss um mir mal Gedanken über eine Liste mit all den Dingen zu machen, die ich glaube einbunkern zu müssen :)

    sind genau solche Zeitungsartikel und Meinungen. Das ist der lange, unsichtbare Arm der Lobby derjenigen, die Wasser predigen, selber aber süßen Wein trinken: also andere in Versuchung führen, ihr Gold zur Kursdrückung zu verkaufen und selber kein Gramm abgeben.


    Nicht mehr und nicht weniger.


    Ich bin kein Schweizer. Jedoch wäre ich einer, dann würde ich solche Äußerungen wohl als Hochverrat empfinden. Hier wird versucht ein weiteres Stück wirtschaftliche Unabhängigkeit und Freiheit der Schweiz wegzunehmen. Und so ein Land und natürlich dessen als Synonym für Stabilität geltende Währung im Krisenfall in nullkommanix wirtschaftlich sturmreif zu schießen. Wer da wohl ein Interesse daran haben könnte?.


    Vielleicht das Land, dessen Währung in letzter Zeit immer weniger Vertrauen entgegengebracht wird?. Für mich die einzig auf Anhieb plausieble Erklärung.

    Zitat

    Original von Cra$h
    So gesehen würde ich sagen Erst mal Immobilie - und danach gleich Gold. :D


    Ich habe es genau andersherum gemacht:


    erst gespart und ein wenig Gold zur Diversifikation des Ersparten erworben, das waren vielleicht 3 Prozent des Geldvermögens Gold und 20 Prozent Silber (weil es ja so billig war). Später dann die Eigentumswohnung erworben und den Kredit binnen fünf bis sechs Jahren abbezahlt.


    Ein Verkauf des Edelmetalls stand - auch damals - nicht zur Diskussion.


    Klar hätten wir uns auch ein Reihenhaus finanzieren können. Dann aber hätten meine Frau und ich alles verkaufen müssen (ihre Wohnung und mein Edelmetall). Und so wären wir - ohne Berücksichtigung des Reihenhauses Nettoschuldner gewesen, wohingegen wir so, ohne Berücksichtigung der gekauften Wohnung etwa +/- 0 dastanden. Will sagen: wäre was mit uns persönlich pasiert, dann hätten wir Edelmetall und die Wohnung meiner Frau verkauft und wir wären aus der Nummer schuldenfrei rausgekommen.


    So fährt eben jeder seine persönliche Strategie.

    Wer bei Regen einen Regenschirm kauft, der ist wohl bereits nass geworden.


    [SIZE=7]Erinnert mich immer an diese Fonds, die kurz vor Erstellung des Rechenschaftsberichtes die Wertpapiere kaufen, die kürzlich die höchsten Wertzuwächse hingelegt hatten. Geholfen beim Wertzuwachs hat das bestimmt nicht.......[/SIZE]



    Und wer sich bei Sonnenschein einen Regenschirm ausleiht, der wird sich wundern, wie schnell der Verleiher den wiederhaben will, wenn es regnet.


    [SIZE=7]Banken machen das beispielsweise gerne mit Krediten so. Braucht man keinen Kredit, dann drängen sie einem geradezu Geld auf. Wehe aber man braucht unbedingt Kredit: dann kriegt man ganz sicher keinen[/SIZE]


    Der Kauf eines Regenschirmes macht nur Sinn, solange es noch nicht zu regnen begonnen hat. Niemand, aber auch wirklich niemand würde auf die Idee zu kommen, den Schirm zu bezahlen und ihm solange im Geschäft -natürlich jederzeit abholbereit - für ihn verwahren zu lassen, bis es beginnt / beginnen könnte zu regnen. Würde ein Kunde dem Verkäufer eines Regenschirmes einen solchen Vorschlag machen, dann könnte es sein, daß der den Kunden für einfältig hält.

    Zitat

    Original von Kaufrausch
    ....Ich musst Insterburg da Recht geben. Du verrennst Dich IMHO zu sehr in Deiner Immobilienaffinität. Wenn ich Dir 1 Rat geben darf: Gib Obacht, dass Du nicht selbst zu einer Immobilie wirst! :D Die werden, wenn sie überaltert sind, meist abgerissen. ;) Sorry, nix für ungut!....


    Kaufrausch: schön, wenn man sich so um mich sorgt :)
    Jedoch nichts für ungut. Ich bin mit großen Teilen meines Vermögens sowas von "mobil" und liquide, daß ich mir eine Diversifikation in Immobilien leisten kann und dadurch sogar etwas an Stabilität und theoretisch sogar an Liquidität gewinne.


    Ich bin in der Lage binnen Tagesfrist (wenn es sein muss) 1,52 EUR in 6.000 Fiat-EUR zu transformieren. Das sind kursgültige Münzen im Gewicht von etwa 20 g. Damit würde ich nit 99 Prozent Wahrscheinlichkeit durch jede nach Vermögen fahndende Zollkontrolle kommen, da diese Münzen zusammen mit anderem Hartgeld in der Geldbörse nicht einmal als Besonderheiten erkannt würden, weil sie wie ganz normale Münzen ausschauen. Nachfragen könnte es dann zu etwa 100 EUR Hartgeld geben, weil die Stücke etwas "anders" ausschauen, als gewöhnlich. Für diese 100 EUR könnte ich, würde ich es drauf anlegen in Frankreich einen Gegenwert erlösen, der dem einer kleinen Eigentumswohnung entspricht. Würde man mich fragen, ob ich Vermögenswerte dabei habe. Kein Problem. Dann lege ich das Zeugs auf dem Tisch. Alles unedles Metall. Wenn man mich fragt, was es wert ist, dann sage ich, wofür ich es erworben habe und gut ist. Fragt man mich, wofür ich es dabei habe, sage ich, daß ich etwas mit einem anderen Sammler oder ggf. sogar mit mehreren Sammlern tauschen möchte.....


    Bei Gold, Silber, Platin, Palladium, Schmuck und Edelsteinen, da sieht das alles ganz anders aus. Da weis jeder Depp, was das wert ist. Ein Anruf genügt da. Die werden, wenn man sie denn angibt erst mal sichergestellt. Ob man das zurückbekommt hängt davon ab, ob man nachweisen kann, wann und ggf. mit welchen Geldern man den Kram erworben hat. Versteckt man es und wird es gefunden, dann kann es auch wegsein, wenn man nachher nachweist, man hat es legal und aus versteuertem Vermögen erworben....
    Gilt sogar für Bargeld. Ja, schöne Gesetze haben wir.


    Und sollte Fiat implodieren, dann muss die Barreserve (Hartgeld) ein paar Monate reichen. Mehr halten von 100 Bürgern vielleicht einer durch. 6 Monate finaler, implosiver Deflationscrash (den auf Raten haben wir ja schon klange Zeit) und jedes Land dieser Welt inflationiert, was das Zeug hält. Und dann ist Edelmetall trumpf. Gibt es neues Geld, dann werfen Immobilien bescheidene Erträge ab und vor allem: man ist dadurch bis etwa 25 Prozent bis 40 Prozent des dann gegebenen ERTRAGSWETRTES kreditwürdig.


    Klar. Logisch. Die internationale Finanzpresse. Propaganda. Bewusste Fehl- und Desinformation. Nur zur Erinnerung:


    Karstadt und die Stadt Dresden sanierten sich durch Immobilienverkäufe.


    Käufer sind meist ausländische Immobiliengesellschaften. Merkwürdig, wo so mancher Hase langläuft.


    Ich sage euch mal eines:
    Wenn in 10 oder 20 Jahren sich Löhne international angeglichen haben ist Wohnraum und Infrastruktur, sofern vorhanden, ein Standortvorteil.


    Menschen kommen dann von anderswo her, weil es hier nicht nur Lohn und Arbeit, sondern auch Unterkunft gibt.


    Und wer glaubt, daß es in 10 bis 20 Jahren zu einer Entschuldung und vor allem Entbürokratisierung und Deregularisierung durch Crash, Staatsbankrott oder Inflation kommt, der kann neben Edelmetall zur Diversifikation auch (schuldenfrei) Immobilien erwerben. Und sei es nur zum selbst drinn wohnen. Vorausgesetzt, er hat das nötige Kleingeld.