Beiträge von mesodor39

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    Original von HIghtekki
    ich gehe mal davon aus dass die bank zuerst die konten sperrt und dann ev. die schließfächer beschlagnahmt und damit die eigentümer aussperrt.....


    wenn Banken zumachen dann wohl, weil sie nicht mehr haltbar sind. Um Banken halten zu können würde der Staat, kommts drauf an, wohl auch seine Bürger "enteignen"....


    Ohne finanzielle Infrastruktur keine Steuerzahlungen.


    Also werden zuerst die Schließfäscher geplündert und dann schließen die Banken. Ist die Bank zu, kann man davon ausgehen auch nie mehr an wertvollen Inhalt seines Schließfaches zu kommen. Das wird dann irgendwann beschlagnahmt.

    kommt alles auf die vertragliche Gestaltung der Bedingungen durch den Handelsplatz an, an dem man handelt.


    Noch ne Variante: Man bekommt einen 1100-Unzen-Standardbarren mit einer Gewichtstoleranz von +/- 10 Prozent und dem eingraviertem, individuellen Gewicht des Barrens geliefert. Und muß evtl. bei stark gefallenem Kurs die Mehrmenge (zusätzliche Metallmenge) zu dem ausgemachten Preis mit kaufen....

    man nehme eine Handvoll von den 1-g-Barren, werfe sie dem Mob entgegen und schaue zu, wie der sich selber zerfleischt. Die übrigbleibenden werden dann mit Schwert / Säbel oder Gewehr mit aufgepflanztem Bajonett niedergemacht. Kugeln wären dafür zu schade. Danach liest man seine Habseligkeiten auf und zieht seines Weges.


    100 Prozent Zustimmung. Risiken existieren immer. Gegen alle Risiken kann man sich auch nicht versichern. Daher muss man unversicherbare Risiken in Kauf nehmen und den Mut haben, diese einzugehen.


    Gegenfrage: Angenommen die Lebenssparleistung liegt auf der Bank, verteilt auf Konten, Wertpapierdepost und einen Save am Heimatort. Die Bank schließt. Depots wurden veruntreut / beschlagnahmt / eingefroren, ebenso der Saveinhalt. Dann ist alles vormals sicher geglaubte auf einmal futsch.


    Im Bewusstsein allgegenwärtiger Risiken alle Eier in ein Nest legen - Nur ein Narr wäre sich so sicher, das zu tun.


    Zu dem "geheimen" Ort: zumindest der erste, der versuchen würde sich meines Eigentums zu bemächtigen der zahlt wahrscheinlich mit seinem Leben dafür. Darüber, was mit seinen sterblichen Resten geschieht, braucht der sich nicht mehr zu sorgen. Es wird nichts von ihm übrigbleiben, was den Aufwand einer Beerdigung auch nur ansatzweise rechtfertigen würde. Bis er überhaupt soweit käme, sich versehentlich selbst zu richten müsste der einen nahezu unmenschlichen Aufwand betreiben oder aber etwas wissen, daß außer mir niemand weis.

    Zitat

    Original von HIghtekki
    d.h. wenn der silberpreis ja unze über 19 € steigt dann werden diese münzen aus dem umlauf verschwinden ;)


    muss man sich also noch vorher eindecken.


    Genau so ist es.


    Ich habe noch - an einen geheimen, beinahe selbst vergessenen Ort - etwa 5.000 DM in alten Fünf- und Zehnmarkgedenkmünzen - luftdicht verpackt- deponiert - erlesene Stücke, teils PP´s die ich während der Euroeinführungsphase (als ich aktienbedingt noch im Geld schwamm) so ganz nebenher erwarb weil die mir von ihrer Qualität her zu schade fürs Einschmelzen waren....


    .....eine Euro-Silbermünzenreserve von knapp 1500 EUR ist ebenfalls vorhanden, sowie momentan noch etwa 1.000 EUR Bargeld von Familienangehörigen. Und: Asche auf mein Haupt: das Girokonto ist momentan mit 1.200 EUR überzogen. Mit dem Gehalt für Mai 2006 und einem Außenstand eines seriösen Geschäftspartners ist dieses mieterverursachte Fiasko jedoch hoffentlich bald ausgemerzt....


    Käme es bis zur Glattstellung des Kontos zum Äußersten, so würde ich die Kontoschuld mit Forderungen gegen das kontoführende Kreditinstitut aus unerlaubter Handelung (Zweckentfremdung und Unterschlagung / Veruntreuung einer an einen Dritten angewiesenen und vom Staat für eine Zahlung an mich bestimmten Summe aufrechnen). Entsprechende Unterlagen, aus denen der behauptete Sachverhalt hervorgeht habe ich eingesehen.


    Ja, und mit meiner "Vorrats- oder Speisekammer" bin ich momantan auch nicht dort, wo ich eigentlich sein müsste. Jedoch: ein Anfang ist gemacht.


    Kommt demnächst - wider Erwarten - ausstenstehendes Geld, so wird ein Teil direkt "gedenkmünzversilbert" und der Rest wandert in Vorräte.

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    Original von Cra$h


    Ich habe bewußt von Grundstein einer Inflation geschrieben... war vielleicht nicht deutlich genug.


    1918 lag der Dollarkurs bei 6,00 Mark (im Vergleich zu 4,20 in Gold von 1913). Die unmittelbar kriegsbedingte Inflation kann man also mit rund 40-50% beziffern....


    FALSCH: die Reichsmark, damals bereits nicht goldgedeckt, war - in völliger Fehleinschätzung der wirtschaftlichen Situation und in völliger Unberücksichtigung der Zins- und Reparationslast, die auf dem Deutschen Reich lag nur eines: Unverschämt überbewertet.


    Der Währungsschnitt hätte - eine ehrliche Politik vorausgesetzt - bereits direkt nach Kriegsende in Verbindung mit der Erklärung des Staatsbankrottes gegenüber den deutschen Bürgern erfolgen müssen.


    Meine Meinung ist:
    (1) Die beiden angeführten Schritte - Währungsschnitt und Staatsbankrotte vieler Teilnehmerländer - hätten streng genommen auch spätestens mit der Währungsunion (Euroumstellung) erfolgen müssen, hätte der Euro eine echte Chance haben sollen.


    (2) Der Euro, der hat sein Jahr 1918 schon bei seiner Geburt gesehen. Die Eurozone ist nichts anderes als eine Art "Auffanggemeinschaft" vieler abgewirtschaftter und substanziell bankrotter Einzelstaaten und einiger weniger bei denen das nicht der Fall ist. Diese "Auffanggemeinschaft" wird - das ist wiederum meine Meinung und keine Tatsachenbehauptung - irgendwann gegenübe rihren Bürgern und in der Eurozone ansässigen Gläubigern Anschlusskonkurs erklären müssen.

    Immer noch gehen viele Analysten bei ihren Betrachtungen davon aus, daß die Geldmenge annährend KEINEN Einfluss auf alle Kurse / Vermögenswerte hat, weil der Geldwert in deren Unterbewusstsein mit Reflektion auf die offiziellen Verbraucherpreisindices noch als stabil herumgeistert.


    Unter dieser Prämisse existieren sehr wohl zeitweise negative Korelationen zwischen Aktien und Anleihen einerseits, d.h. wenn die Aktienkurse ihr Maximum erreichen, dann muß man in Anleihen wechseln, die im Kurs steigen, nachdem die Wirtschaftstätigkeit durch zu hohe Anleihenrenditen (Zinsen) abgewürgt wurde und weniger Geld geliehen, abe rauch weniger Aktien gekauft werden als auch positive Korelationen zwischen Anleihenrenditen und Goldpreis, d.h. steigende Goldpreise infolge von Unsicherheiten bewirken steigende Anleihenrenditen andererseits....


    Soweit die Theorie.


    Herr Eichelberg schreibt von Nichtlinearitäten in Krisenszenarien. Aufgrund der hohen, vagabundierenden Geldmengen, die heute hier und morgen dort abgezogen oder investiert werden können, kommt es im Krisenfall zu extremen, lokalen, regionalen und kontinentalen Schwankungen (Kontraktionen) der Geldmengen und Bewertungen einzelner Währungen. D.h.: Inflation und Deflation finden zeitlich parallel zueinander statt und können regional sehr schnell und mit sehr extremen Auswirkungen wechseln. Und die Menschen werden dem staunend zusehen, unfähig zu erkennen, was eigentlich abgeht.....


    Viele, die glauben gut gerüstet zu sein werden sich noch als Jäger und Beutemacher fühlen, wenn sie sich schon längst als Opfer in Netz aus Inflation, Deflation und völlig irrationelen Preis- und Bewertungsschwankungen verstrickt haben. Und bis zu ihrer wirtschaftlichen Vernichtung ihre eigene Lage in völliger Fehleinschätzung ihrer tatsächlichen Situation verkennen.....


    Eine Diversifikation in liquiden, mobilen und immobilen Geld-, und Sachwerten ist meiner persönlichen Überzeugung zufolge aus diesem Grunde zwingend erforderlich, wenn man eine solche Krise auch nur ansatzweise wirtschaftlich überleben will.


    Und sie muß unbedingt aufrechterhalten werden.


    Grundvoraussetzung dafür ist vielleicht auch die Freiheit von Schulden und auf Geld lautende Zahlungsverpflichtungen.


    Zu einem gut ausgestatteten Vermögen gehören im Krisenfall:


    (1) eine ständig verfügbare Liquidität mit uneingeschränkter Zugriffsmöglichkeit von über drei vollen Netto-Monatseinkünften, die auch ganz oder teilweise in Hartgeld (kursgültige Silber-Gedenkmünzen) gehalten werden kann. Ist Geld knapp, dann wird alles Geld akzeptiert werden.


    (2) jederzeit und kurzfristig fällige Bankguthaben in Höhe von weiteren 3 bis 9 Netto-Monatsgehältern, das bei ersten Anzeichen einer konkreten Gefahr unverzüglich in Banknoten zu liquidieren ist.


    (3) zusätzlich zu (1) und (2) 5 bis 15 v.H., gemessen an Vorkrisenbewertungen in Edelmetallen, 5 v.H., ist o.k. sofern bezahltes Wohneigentum vorhanden ist, 15 v.H. sollte man schon haben, sofern man laufend Miete zahlen muss. Diese Reserve dient nur der Eigenversorgung im Notfall und nicht zu Beutezügen. Wer fette Beute machen will, der muss weitere, taktische Reserven anlegen.


    (4) eine eigene Vorratskammer mit Nahrungsmittelvorräten für zwei Monate und Wasservorräten (Mineralwasser) für einen Monat. Kerzen und Zündhölzer und ein paar leere, saubere Kanister für Trinkwasser nicht vergessen!.


    (5) eine eigene, bezahlte Immobilie zum selbst drinn wohnen


    (1) und (4) sehe ich als unabdingbar an. Höchste Prioritätsstufe.
    (2) und (3) sind auch sehr wichtig und sollten parallel aufgebaut werden
    (5) ist gut, wenn man es besitzt, aber keine Grundvoraussetzung für die Chance, eine Krise wirtschaftlich zu überstehen.


    (2) kann man auch als Barreserve in Banknoten oder kursgültigen Silbermünzen halten, wenn sichergestellt ist, daß das Entwendungsrisiko praktisch nicht gegeben ist.


    (3) sollte man ebenfalls ständig verfügbar lagern. Dabei ist Kreativität gefragt, ebenso wie bei (1). Bei größeren Gold- und Bargeldmengen empfiehlt es sich vielleicht einen Teil davon in einem Schließfach in der Schweiz zu lagern.


    Wer hohe Edelmetallquoten anstrebt, der sollte mindestrens das Geld als Barreserve halten, das er in Edelmetalle investiert hat. Wer bei einem großen Vermögen nicht 50 Prozent Cash halten will, dem bleibt bei Null Schulden die Option der DIVERSIFIKATION, beispielsweise: 30 Prozent Gold, 30 Prozent Immobilien, 20 Prozent Cash und 20 Prozent Aktien (blos keine Fonds oder Zertifikate) nur solche von ertragreichen Unternehmen mit intakter Substanz und erstklasiger Bonität. Aktienurkunden (sofern nicht alles zentral verbrieft ist) kann man sich aushändigen lassen und ins Schließfach legen. Ein paar Aktien im Depot stehen lassen, damit man weis, wann man Ertragsscheine einlösen und Mäntel und Bögen wechseln muss. So kann man Untreue- Betrugs- und Unterschlagungsrisiken noch weiter eindämmen. Denn eines ist gewiss: niemand weis, ob im Krisenfall - ggf. auch noch Länderübergreifend - eine Rechtsordnung wirksam aufrechterhalten kann, die Übergriffe derjenigen, die dazu in der Lage sind auf ihnen anvertraute Vermögenswerte verhindert. Ich wage dies sehr zu bezweifeln.

    Wenn in Wirtschaften mit kaum noch nennenswertem realen Wachstum immer mehr Geld in Umlauf gesetzt wird, dann muss Geld gegenüber Waren und Dienstleistungen irgendwann an Wert einbüßen.


    Private Sparguthaben und das Kapital, das sich neben dem Anlagevermögen in Unternehmen befindet verliert dann, gemessen in Waren und Löhnen an Wert.


    Beschleunigt sich dieser Prozess und werden Teuerungsraten erreicht, die sehr gut spürbar oder sogar schmerzhaft sind führt dies dazu, daß die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes steigt, was bei großen Geldmengen zwangsläufig noch schnellere Preissteigerungen nach sich zieht, die wiederum den Geldumlauf beschleunigen.


    Jeder Geldbesitzer versucht sich anfangs diesem verhängnisvollen Kreislauf dadurch zu entziehen, indem er Geld, das er nicht benötigt ausgibt in einem späteren Stadium dann geziehlt in Dinge tauscht, die ihren Wert näherungsweise behalten bzw. lang- und mittelfristig betrachtet überhaupt einen Wert besitzen.


    Immer weniger Menschen sind dann noch bereit, Geld zu verleihen, weswegen immer neue Geldmengen gedruckt und verliehen werden müssen. Den sie bleiben - einmal gedruckt ja im Umlauf und werden nicht gespart, also nicht erstmalige oder wiederholte Hortung zum Verleihen recycelt.


    Am Ende dann, wenn der Betrug, also die immer schnellere AUSGABE immer HÖHERER neuer GELDBETRÄGE für jederman offensichtlich wird, werden nur noch Waren, Dienstleistungen oder Güter als Bezahlung für andere Waren, Dienstleistungen oder Güter akzeptiert.


    Niemand kann es sich dann mehr leisten, Kedite zu vergeben oder Sachwerte oder Leistungen an denen Sachwerte oder mit Nahrung erzeugte Arbeitskraft hängen umsonst, also für Null Gegenwert aus der Hand zu geben.


    Es kann auch nicht erzwungen werden, daß alle Menschen weiter arbeiten und weiter so tun, als wäre nichts geschehen. Besteht keine Möglichkeit überschüssige Leistung zu konservieren, dann leistet jede rnur noch das, was er zeitnah zum Überleben benötigt. Die Finanzstrukturen (Fiat-Bankensystem) sind dann schon längst zusammengebrochen. Steuern und Abgaben werden mangels Einkünften auch nicht mehr entrichtet. Es wäre auch sinnlos, diese in Form von Geld einzutreiben, das dann nicht mehr akzeptiert wird.


    Also bleibt dann nichts anderes mehr übrig, als Tauschnittel einzuführen, die eben nicht manipulierbar und beliebig vermehrbar sind. Egal, was das sein wird: es muß genügend davon geben, um soetwas wie geordnetes Wirtschaften zu ermöglichen und es muß vor allem einen breiten Konsenz bei denen haben, die Vorleistungen erbringen und arbeiten sollen.


    @Misantrop: Für einen Zinssatz von 7,5 Prozent pro Monat, einzige Voraussetzung: Einwandfreie Bonität, schaufel ich Dich mit Gold zu. Und zu dem Zinssatz kannst Du auch Silber bekommen, bis du daran erstickst (was ich Dir nicht gönnen / wünschen würde). Keine Frage. Dann regnet es bei mir auch ohne Mairegen an kühlen Tagen Dukaten, Soverigns und Silberdollars als Zinsgroschen :)


    Die Frage war ja, wer hier das Kilo für die halbe Unze pro Jahr verleiht und zwar ohne weitere Bedingungen.


    oder mal andersherum: Wer hier im Forum würde einem Goldleerverkäufer denn bittesehr eine "einwandfreie Bonität" zubilligen. Die Bonität von jemanden, der etwas verkauft, das ihm nicht gehört, damit er es später billiger zurückkaufen kann, die kann niemals einwandfrei sein. Allein das Risiko, daß sojemand - weshalb auch immer - sein Zahlungsversprechen nicht erfüllen kann, beispielsweise weil er nicht genügend von dem leerverkauften Zeugs zurückbekommen kann oder am Ende seines Geldes noch viel geschuldete Ware im Raume steht, lässt seine Bonität zwielichtig erscheinen.


    Keine tragfähige Basis, um Geschäfte mit Monatszinsen im niedrigen, einsteligen Promillebereich abzuwickeln.



    Zurück zur Fragestellung:
    Deinem Statement und den fehlenden Statements der anderen entnehme ich, daß man zumindest hier zu dem angeblich marktgerechten "Goldzins" kein Gold geliehen bekommt q.e.d.

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    Original von nodollar
    ja danke, Grüße zurück an meinen großen Mogambo Freund (GMF) ;)


    Lasste euch nicht Kirre machen, das war immer so! Die Volatilitäten können einen schon beängstigen und viele Unbedarfte kriegen das Hosenflattern und verkaufen und meist gerade dann, wenn's runtergeht. Ich hab' schon mal geschrieben, daß wir in Kürze Volatilitäten von 100 und mehr Dollar pro Tag (!) sehen werden (schätze mal im Herbst).


    Ich glaube, daß Einvernehmen besteht in Bezug auf folgende Aussagen:


    (1) je höher die Tagesschwankungen beim Goldpreis, desto größer die Spanne zwischen An- und Verkauf beim physischem Gold.


    (2) je größer die Handelsspannen, desto geringer wird die Neigung sein physisches Gold zu kaufen


    (3) mit steigenden Handelsspannen bei physischer Ware wächst die Neigung der Anleger, auf Goldzertifikate auszuweichen


    (4) durch (2) und (3) werden dem Goldspottmarkt Mittel entzogen, was sich dämpfend oder negativ auf den Kursverlauf am Spotmarkt auswirkt.


    Das genau sind die schäbigen Wahrheiten hinter der Goldleihe und der Goldpreismanipulation!

    Zitat

    Original von nodollar


    äh? bin mal ganz naiv und vergleiche die Performance meiner beiden Investitionen aus dem Jahr 2000. €10000 in Gold und €10000 auf den DJ. Nächste Woche verkaufe ich beide. Was wird wohl einen höheren Ertrag haben? Eigentlich müßte man fragen welche der beiden Investitionen wird überhaupt einen Ertrag haben :D :D :D.
    Schon klar, daß der Ertrag von Gold nicht immanent, sondern systembedingt ist. Aber man darf da nicht pauschalieren. Und wie man aus Gold auch Erträge erwirtschaften kann, machen uns ja die Notenbanken und die Shorties vor ;)


    nodollar: das was Sie beschreiben ist ein Veräußerungserlös. Erträge fallen an, ohne daß man das, was man besitzt dafür verkaufen muß. Beispielsweise, wenn man eine Wohnung vermietet und der Mieter Miete zahlt.....


    Gold selbst bringt keine Erträge, es sei denn, man würde es verleihen.


    Beleiht man etwas, so bringt das auch noch keinen Ertrag, wohl aber vielleicht das geliehene Geld, wenn man es produktiv einsetzt.

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    Original von nodollar
    was ist da hektisch? Schnall' dich lieber an, wenn du da mitmachen willst! Und den Sturzhelm nicht vergessen. Wir werden Volatilitäten von $100 sehen - pro Tag...


    Na dann: Viel Spass bei der Achterbahnfahrt.


    In Hebelprodukte mit KO-Schwelle möchte ich dann lieber nicht stecken.....

    Wenn man sich die Leihraten anschaut, dann kann man sich nur an den Kopf fassen bzw. mit der flachen Hand davor schlagen.


    Klar, daß der Goldzins niedriger sein muß, als der Geldzins.


    Jedoch ist der Goldzins derart niedrig, daß er auch noch weit unterhalb der offiziellen Realverzinsung langlaufender Anleihen liegt.


    Kein Schuldner ist so sicher und zuverlässig, daß man ihm für ein oder
    zwei Prozent etwas leihen kann. Zumal er plant, das geliehene zu verkaufen, es später billiger zurückzukaufen und zurückzuzahlen.


    Jemand, der so windige Geschäfte macht, der ist nach meinem Dafürhalten prinzipiell nicht KREDITWÜRDIG.


    Anders würde es aussehen, wenn jemand das, was er leiht weiterverarbeitet und somit veredelt und eine Wertschöpfung damit erziehlt (z.B. ein Autokonzern, der sich Stahlblech leiht umd amit Karosserien bereits bestellter Wagen zu fertigen oder ein Getränkehersteller, der Fruchtsaftkonzentrat leiht, um es zu Getränken zu verarbeiten, für die er finanzkräftige Kunden hat).


    Die Goldleihe erfüllt diese Anforderungen nicht. Ein solches Geschäft ist spekulativ und hochriskant.
    In Anbetracht der Tatsache, daß ihr Vertragspartner mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Gold SHORTET müsste der Verleiher mindestens 1 bis 2 Prozent je MONAT nehmen. Denn solche Geschäfte beinhalten jedesmal ein theoretisches Totalverlustrisiko, das auch nicht mit sehr viel Geld als Sicherheit völlig kompensiert werden kann, denn Geld ist ja bekanntlich ungedeckt.....


    Folgerung: Auch die Leihsätze für Gold spiegeln keinesfalls einen echten Markt wieder. Wahrscheinlich sind es Fonds und Zentralbanken (vielleicht auch Fondsmanager, die in die eigene Tasche wirtschaften, falls das Gold zurückgezahlt wird, fall snicht, kriegen die Anleger den Leihzinhs, lachtot.....), die solche Goldmengen verleihen. Kein Privatanleger wäre so einfältig, Gold für Mickerzinsen herzugeben, damit andere den Wert seiner Anlege drücken können.


    Probe:


    Würde mir jemand das Kilo Gold für einen Halben Krügerrand als Zinsversprechen ein Jahr lang ausleihen?. Na, wer traut sich, das ohne Wenn und Aber zu tun?????

    Mutige bitte vortreten :D:D:D

    In der Tat spottet die Tagesvolatilität beim Goldkurs bereits seit Tagen jeder Beschreibung. Da ist eine Menge Angst (wovor auch immer) und Nervosität (weswegen auch immer) aber auch GIER (wonach auch immer) im Markt.


    Oder ist das nun ein Vorbote des Aufruhrs in "Paulas Haus der tanzenden Prinzessinnen"?.

    Zitat

    Original von auratico
    danineu


    also Kompliment, du lernst ja wirklich in Windeseile.
    Schön auch, daß du nicht mehr in Venezuela nach Gaswerten suchtst, die sind nämlich verstaatlicht.......
    Gruß


    oh, da hat sich ja jemand seinen Sinn für Ironie & Humor bewahrt.
    Die Gea-Gropu ist übrigens auch nicht mehr auf ihrer letzten Hitliste :)

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    Original von greenjg
    [URL=http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200007,203966,1087889/SH/0/depot/0/index.html]Langsam kommt es an die Oberfläche .. ob die Eierbären Eins und Eins zählen können ...[/URL]


    Wo ist das Problem?


    Die CDS hat der Fonds erworben und kauft in Ernstfall die auf Default gestellte Anleihe nach und "verehrt" das Paket den CDS-Emittenten.


    Wenn das "Problem" dann ist, daß die Junkbonds nicht mehr gehandelt werden, dann hat der Hedgefonds Pech gehabt.


    Er kann dann ja annoncieren und geprellte Anleger suchen und sich mit denen einigen, wie man das Fell des Bären teilt.... oder in die Röhre schauen :(


    Dumm nur wäre, wenn der CDS-Emmitent ab einem gewissen Kurs alle Junkbonds aufkauft, weil er so clever war und viel mehr CDS an Hedgefondsdeppen verkauft hat, als es Bonds überhaupt gab. Diese Möglichkeit würde ich dann unter dem Begriff "Husarenstück" verbuchen.


    Und genau über und wegen solchen Murks soll sich "Ben-Helikopter" den Kopf zerbrechen und ggf. den grau mellierten Bart raufen. Lieber der ist mit sowas, als mit seinem Hobby "Deflationsbekämpfung" beschäftigt....

    goldnase: beim "Ritter" würde ich aber wegen Goldmünzen nur dann vorbeischauen, wenn ich mir vorher an der Kö bei Frau Vaasen oder Herrn Horn von der Dresdner Bank eine aktuelle Preisliste beschaft hätte. Eventuell muss der Interessent anschließend wieder zurück zur Kö. Zu den Preisen vieler dort angebotener antiker Münzen möchte ich mich hier nicht äußern.

    Zitat

    Original von S 04


    Diese sind aber leicht zu erkennen. Erstens haben sie kein schönes Münzbild und zweitens, was viel wichtiger ist: Sie wiegen nicht annähernd soviel.


    vorausgesetzt man hat genügend echte Stücke gesehen und ein Gespühr dafür entwickelt, ist das bei vielen Fälschungen so. Bei Schleudergüssen wird es schon schwieriger.


    Letztendlich bleibt nur die Möglichkeit der annähernden Dichtebestimmung (Wägung, und Tauchwägung) bzw. Ultraschall- bzw. Leitfähigkeitsmessung.


    Und bei Barren oder sehr großen Münzen würde ich nur auf Wägung in Kombination mit Ultraschall- bzw. Leitfähigkeitsmessung vertrauen.

    Zitat

    Original von Cra$h
    Die Risken von Fiat liegen auf der Hand. Aber das macht Gold noch lange nicht zu einer "eierlegenden Wollmilchsau" wenn die Gefahr besteht daß ich es heute "viel zu teuer" eingekauft habe - und morgen nur noch "billig" verkaufen kann..


    Gold wirft keine Erträge ab. Es dient lediglich dazu, Ersparnisse, über die man lange Zeit nicht verfügen braucht vor Insolvenzen, Inflation und Geldbetrug zu schützen. Die Tatsache, daß man auch damit handeln kann, ist in diesem Kontext ehr nebensächlich.



    Zitat

    Original von Cra$h
    Dieses grundsätzlich vorhandenne Risikos sollte man sich stets bewußt bleiben. Wirklich "sicher" ist bei einem Gut das einem Verbrauch unterliegt nur der Herstellungspreis (zumindest langfristig). Mit Blick auf den aktuellen Goldkurs bedeutet dies daß in Gold ein grundsätzliches Verlustpotenzial von ca. 50% liegt.
    Gegenüber einem grundsätzlichen Verlustpotenzial von Fiat bei 100% hört sich dies ja schon einmal ganz gut an.
    Mit Blick auf die letzten 10 Jahre kann man aber auch schon sagen, daß das Verlustpotenzial bei Gold auch schon einmal um den Nullpunkt schwankte. Damals stand dem Nullrisiko Gold das 100% Risiko Fiat gegenüber.


    Null Risiko gibt es nirgendwo. Und wenn man schon Risiken bis maximal 100 Prozent eingehen muss oder will, dann bleibe einem nur übrig möglichst viel und umfassend zu diversifizieren, wobei wir wieder beim Gold angekommen sind.

    ..so könnte man meinen. Der Sündenbock ist schon gefunden: es sind diesmal die Hedgefonds.


    Doch schaut man genauer hin, so ist es schon sehr interessant, was dort im Wesentlichen steht. Purer Sprengstoff für jedes "offensiv chancenorientierte" Depot. Die Bank meint:


    „Besonders bedenklich sei, dass viele Fondsmanager inzwischen vergleichbare Investmentstrategien benutzten, so die EZB.“


    weiter heisst es dort:


    „Der Gleichlauf der Investitionen in der Branche habe inzwischen "das Ausmaß überschritten, das kurz vor dem Beinahe-Crash von Long Term Capital Management 1998 zu beobachten war"


    und die Bank legt noch kräftig nach:


    „Die Korrektur drohe besonders solche Investoren hart zu treffen, die wie Hedge-Fonds mit geliehenem Geld spekulieren...“


    Im Klartext bedeutet dies: Die Hedgefonds haben sich selbst überlebt. Viele Manager gehen dieselben Wetten ein und sind, ob aus Unfähigkeit oder Selbstsucht nicht willens oder in der Lage Risiken zu erkennen und gegenzusteuern. Warum auch?. Das Salz in der Suppe für Hedgefondsinvestoren ist ja die Tatsdache, daß zu Eigenmitteln auch noch oftmals ein vielfaches an Fremdmitteln hinzugenommen wird. Und so entsteht dann ein Topp- oder Hopp-Konzept.


    Der Investor, der beispielsweise Hedgefonds mit Fermdfinanzierung erwirbt, der kauft ein Anlageinstrument, daß mit überwiegend Fremdmitteln in Hebelprodukte investiert und hebelt die erwartete Rendite dieser Investition wiederum mit Fremdkapital. So wird ein hochriskantes Geschäft nochmals riskanter und "chancenreicher". Der Pferdefuß ist nur, daß Privatnleger persönlich. d.h: mit ihrem geamten Vermögen haften. Und das gilt auch beim Kauf von Wertpapieren oder Anleihen auf Kredit. Es bleibt abzuwarten, bis die ersten Urteile zu der Frage vorliegen, ob eine Kreditvergabe für (natürlich bankeigene oder banknahestehende) Hedgefonds nicht sittenwidrig ist. Ich würde dazu neigen, dieser Frage zuzustimmen.



    Jenseits all dieser Dinge stellt sich jedoch die Frage, wer esdurch seine laxe Kreditvergabe und der damit verbundenen hyperinflationären Geldmengenaufblähung erst ermöglicht hat, daß Kredite an Hedgefonds vergeben werden können und auch an Privatpersonen, die beispielsweise ihre Hedgefondsanteile als von der Bank akzeptierte Sicherheit dafür hinterlegen dürfen.


    Nun, wo der Geist der Flasche entwichen ist, geht das Genöhle und die Lamentiererei los. Die Fiat-Party ist zumindest erst mal unterbrochen, wenn nicht gar kurz vor ihrem finalen Ende.


    Zum Schluss versucht die Bank, auch noch den Staat mit hineinzuziehen, indem sie nach Gesetzen schreit, die Hedgefonds das Handwerk legen. Nette Nebelkerze. Ein paar unterbeschäftigte Politiker werden sich gewiss der Dinge annehmen.


    Immer schön von den wahren Ursachen ablenken....


    und die sind:


    zu starke Geldmengenausweitung,
    ungehemmte, mittlerweile unkontrollierbare und völlig ungedeckte und unbesicherte Staatsverschuldungen fast aller Industrienationen.