ZitatAlles anzeigenOriginal von saharadesertfox
Ein gutes Investment wäre eine kleine regelmäßige Anlge in Zertifikaten deren KO 30% unter dem aktuellen EM-Preis liegt. Der Hebel beträgt damit ca 2 bis 3-fach. Allerdings keine Endloszertifikate, sondern Zertis mit möglichst langer Restlaufzeit. Die Kosten der Endloszertifikate ist höher als die Ankaufskosten und Verkaufskosten von Zertis mit begrenzter Laufzeit.
Sobald die Scheine auslaufen entweder Wiederanlage in physisch oder wiederholt in neue Zertis deren KO-Schwelle bei 30% über dem aktuellen EM-Preis liegen.
Ich gehe davon aus, dass der zukünftige EM-Preis von Gold/Silber über keine längeren Phasen als 6 Monaten (wie in den letzten 25 Jahren) stagnieren wird, sondern eher kontinuierlich aufgrund der Angebot-/Nachfragesituation steigt. Damit dürften ordentliche Gewinne abfallen. Das ist allerdings auch mit OS machbar. Je nach Marktlage sind OS billiger als Zertis und umgekehrt. Siehe hierzu den Thread von wef Gewinnmaximierung mit cleverem switchen
Dennoch sollte der größte Teil immer physisch angelegt werden.
Dem letzten Satz kann ich vollinhaltlich zustimmen. Ich empfehle in Anbetracht der vorhandenen Währungsrisiken (Stichworte: Geldentwertung, Inflation, Schulden- und ggf. Derivateprobleme, Geldüberhang, Asset-Inflation) 5 bis 15 Prozent des Gesamtvermögens in Edelmetall zu investieren und dieses Investment zu "vergessen", es also zu halten, egal was die Edelmetallkurse auch machen.
Wenn man schon in einen fallendenMarkt hineinkaufen will (vovon ich nach wie vor dringend abrate), dann sollte man dies bei größeren Beträgen zumindest zeitlich versetzt machen und bei den entsprechenden Derivaten oder Papierprodukten stets den Abstand zur KO-Schwelle im Auge halten, sprich: eine wie auch immer geartete prozentuale Pufferzone beibehalten und nicht Produkte, die billiger wurden und nun auch näher an der KO-Schwelle liegen durch Zukäufe "verbilligen". Wenn schon zocken, dann bitte mit Köpfchen....
Gewiss wird das Geld im Einkauf gemacht. Jedoch: hat sich ein Boden gebildet, dann gehen (im Regelfall) erst mal die Volatilitäten zurück. Dann müssten auch die Risikoprämien von OS sinken.
Man muß also nicht alles auf eine Karte / einen Schein setzen. Und wer zeitlich gestaffelt Positionen aufbaut, der kann ggf. sogar zwischen grundverschiedenen Instrumenten diversifizieren. So macht man sich nicht ausschließlich von einer Größe (Zeit beim OS oder Kurs beim Zertifikat mit KO-Schwelle) abhängig.