Beiträge von mesodor39


    Dem letzten Satz kann ich vollinhaltlich zustimmen. Ich empfehle in Anbetracht der vorhandenen Währungsrisiken (Stichworte: Geldentwertung, Inflation, Schulden- und ggf. Derivateprobleme, Geldüberhang, Asset-Inflation) 5 bis 15 Prozent des Gesamtvermögens in Edelmetall zu investieren und dieses Investment zu "vergessen", es also zu halten, egal was die Edelmetallkurse auch machen.


    Wenn man schon in einen fallendenMarkt hineinkaufen will (vovon ich nach wie vor dringend abrate), dann sollte man dies bei größeren Beträgen zumindest zeitlich versetzt machen und bei den entsprechenden Derivaten oder Papierprodukten stets den Abstand zur KO-Schwelle im Auge halten, sprich: eine wie auch immer geartete prozentuale Pufferzone beibehalten und nicht Produkte, die billiger wurden und nun auch näher an der KO-Schwelle liegen durch Zukäufe "verbilligen". Wenn schon zocken, dann bitte mit Köpfchen....


    Gewiss wird das Geld im Einkauf gemacht. Jedoch: hat sich ein Boden gebildet, dann gehen (im Regelfall) erst mal die Volatilitäten zurück. Dann müssten auch die Risikoprämien von OS sinken.


    Man muß also nicht alles auf eine Karte / einen Schein setzen. Und wer zeitlich gestaffelt Positionen aufbaut, der kann ggf. sogar zwischen grundverschiedenen Instrumenten diversifizieren. So macht man sich nicht ausschließlich von einer Größe (Zeit beim OS oder Kurs beim Zertifikat mit KO-Schwelle) abhängig.

    CARLOS: das mag alles stimmen. Und dennoch wird es im Juni oder Juli KEINE Probleme an Terminmärkten geben. Selbst die Regeln werden dotz nicht in der Art geändert werden, daß die Leiferanten zwischen Lieferung und BAhrausgleich wählen dürfen.


    Momentan gibt es noch Unmengen an ETF-Silber, Silber in Form von sammelunwürdiger Münzen (Massenware, Kiloware, Münzen, die einfach nicht nachgefragt werden), Besteck usw.


    Diese Bestände sind unzweifelhaft vorhanden, zahlenmäßig aber nicht abschätzbar.


    Bevor es zur Sache geht - so meine Überzeugung - werden erst mal viele Silberbucks ausgekauft oder über Hebelprodukte abgezockt, ausgeweidet und ausgerottet....

    Zitat

    Original von nodollar
    ja klar wird hier manipuliert! Was meinst du wieviel physisches Gold da verkauft werden müsste, damit der Kurs um 12$ in dieser Zeit rutscht?
    Wir können dem nur begegnen, indem wir Gold PHYSISCH !!! kaufen. Deshalb habe ich auch im Thread "Vote for Gold" angeregt, möglichst viele Verwandte, Bekannte, Freunde auf die kommenden Ereignisse (die im letzten Artikel von Eichelburg auch für den Dümmsten verständlich beschrieben sind) aufmerksam zu machen, damit mehr Gold PHYSISCH gekauft wird. Alle merkenswerten Manipulationen den Kurs zu drücken finden dzt. nur noch "elektonisch" (also mit virtuellem Papiergold) statt. Dem kann scheinbar nur mehr Einhalt geboten werden, wenn die Nachfrage nach PHYSISCHEM Gold erhöht wird. :(


    warum so ungeduldig?.


    Allein die Schmucknachfrage wird mittelfristig dafür sorgen, daß die Kurse oberhalb von 600 $/Unze verharren werden.


    Wie schnell und wie starl es steigen wird, das hängt dann aber vorerst noch von den Zentralbankabgaben ab, es sei denn: Papiergold wird - warum auch immer - massiv in physischem Gold transformiert. Dann aber gehts heftigst zur Sache!.

    Lang- und mittelfristig bleibe ich bullisch. Jedoch: für die nächsten 15 Tage erwarte ich keine steil ansteigenden Goldkurse mehr.


    Wenn Goldman schon bullisch ist fürs Gold und die USA nun erst mal mit dem Iran reden wollen....


    dann sei ihnen die Verschnaufpause gegönnt.


    Langfristig hat sich dadurch rein garnichts geändert.


    Ich weis das nicht.


    Angenommen es käme ein Gesetz, daß aufgrund der hohen Geldentwertungsraten Banken berechtigt sind auch Festzinskredite zu kündigen oder die Zinsen anzuheben, bevor die Festzinsbindung ausläuft.


    Und begründet wird das Gesetz damit, die berechtigten Interessen der Sparer am Werterhalt ihrer Gesamt-Guthaben (also incl. Zins) zu schützen.


    Vielleicht kommt es sogar so, daß Kunden bei Zinsanhebungen noch nicht mal kündigen dürfen, denn das wäre ja dann eine Art "Kapitalflucht".


    Was glauben Sie ist die letzten Jahre alles per Gesetz beispielsweise zu Gunsten der Mieter am Mietrecht geändert worden, wobei auch in bestehende Altverträge eingegriffen wurde?.


    Vertragsfreiheit und Rechtssicherheit - FEHLANZEIGE.


    Nicht in dieser, unserer Bananenrepublik!


    Was der Bergmann verdient, das interessiert den "MARKT" nicht. Am Markt gibts keine Gerechtigkeit oder Solidarität. Dort regieren nur das Kapital sowie Angebot und Nachfrage.....


    Leider ist das so.


    Mir wäre es - auch aus nicht ganz "uneigennützigen" Gründen - recht, wenn ab sofort faire Löhne gezahlt werden würden.

    Zitat

    Original von sidha
    Cra$h


    welche Wirtschaft? Indonesien ist 350 jahre von den Holländern besetzt und bis aufs letzte ausgebeutet worden......


    .....dann kamen die Japaner und kasierten in wenigen Jahren das Gold, das die Holländer in 350 Jahren zusammengeschachert hatten.... arme "Pfeffersäcke" :)


    Den "Japsen" ging es auch nicht viel besser. Roosevelt entriss ihnen ihre Beute binnen weniger als zwei Wochen, in dem er Hiroschima und Nagasaki atomisierte.....


    Und Greenspan & Co verliehen und shorteten es dann?.


    Seltsam, nicht?.



    Unrecht Gut gedeihet nicht? scheint was drann zu sein.

    Zitat

    Original von mesodor39
    Und ich wage die vorsichtige Prognose, daß die Konsolidierung beim Gold nun (29.05.2006) kurz vor ihrem Ende steht und wir bis Mitte Juni 2006 erneut die 700-Dollar Marke sehen und auch überschreiten werden.


    Und ich lege nach:
    Ein Sommerloch mit deutlichen Kurseinbrüchen und Jahrestiefstkursen, das wird es dieses Jahr nicht geben.


    Ja, das war (vor-)gestern - Asche auf mein Haupt :)


    Heute ist das shon wieder ganz anders: wenn Goldman-Sachs, einer der Gold-Call-Verkäufer schlechthin bullish wird fürs Gold, dann stimmt mich das sehr sehr nachdenklich.....


    Und das just an dem Tag, an dem bekannt wird, das der Goldman-Boss Finanzminister werden soll.....


    Die Firma, die der designierte Finanzminister leitet erklärt öffentlich steigende Goldpreise zu erwarten. Gehts noch ????



    ...da fehlt die Einheit von Glauben und Handeln:



    Bullen shorten bekanntlich nicht! :D:D:D

    Und die dritte Variante ist:


    Immobilien fallen bei gleichzeitig steigenden Zinsen und Lebenshaltungskosten. Beleihungsgrenzen werden - auch bei vertragsgemäßer Bedienung des festverzinsten Kredites - unterschritten. Die Bank "bittet" also um weitere Sicherheiten, die in der Krise natürlich nicht gestellt werden können, kündigt dann den Kredit und versucht, das beliehene Eigentum (Immobilie, Haus, ETW in guter Lage) zwangsversteigern zu lassen, wobei dann entweder die bankeigene Immpobilien- oder Fondsgesellschaft oder die der Konkurrenz das Schnäppchen für ein Butterbrot kauft.


    Genau so lief das in der Vergangenheit und läuft das teilweise auch schon jetzt irgendwo auf dieser Welt.


    Auch vorher wird schon geneppt. Und das auf jeder Ebene:


    Das fängt schon damit an, daß einige Banken FESTE KREDITZUSAGEN zurückziehen und das Geld nachdem der Käufer sich vertraglich gebunden hat, nur gegen Aufschlag verleihen wollen.


    Gelder, die auf gelöschte Konten überwiesen werden sollen, werden - anstatt die Überweisung zu stornieren - auf ein anderes Konto des Inhabers und einer weiteren Person umgeleitet ("Schuldenkonto", wovon der Empfänger natürlich nichts weis) und dann nach 10 Tagen von der Bank einkassiert, um fällige Schulden des Empfängers zu begleichen... und einer Bankrotteurin und Anwaltsgattin die mit ihren mutmaßlichen Betrügereien Millionenschäden angerichtet hat, die bekommt von einer Sparkasse bestätigt, daß sie bis zuletzt zahlungsfähig gewesen sei, hatte sie doch fest zugesagte und bereitgestellte Kredite nicht abgerufen, die es ihr ermöglicht hätte, alle Schulden bei Handwerkern zu begleichen. Worauf der Staatsanwalt das gegen die Ehefrau des Jursitenkollegen (Rechtsanwalt) gerichtete Betrugsverfahren einstellt. Nicht wegen erwiesener Unschuld, nein: die Chancen, daß es zu einer Verurteilung kommt, sind dem Herrn Staatsanwalt zu gering. Und weil er das meint, wird ein Gericht erst garnicht angerufen. Fragt sich nur, warum sie nicht gezahlt hatte und statt dessen zum Konkursrichter ging un dihr Unternehmen verlor. Egal.


    Wenn man sowas mitbekommt, z.t. schwarz auf Weiss von der Staatsanwaltschaft, dann weis man, wohin in diesem Lande der Hase läuft!.


    Wer das Kredit- und Geldgewerbe auch nur halbwegs verstanden hat, der macht bei Zeiten einen großen Bogen um solche "Kreditgeschäfte".


    Für Versicherungen mit ihren teils recht "seltsamen Geschäftsgebahren" gilt das sinngemäß. Viele versuhen bereits bei Bagatellschäden sich vor der Regulierung ganz oder teils zu drücken. Und das schon bei Beträgen ab 100 EUR....


    Weswegen bei mir außer den gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungen, einer privaten Haftpflicht, einer Hausratversicherung und einer privaten Zusatzkrankenversicherung NICHTS läuft. Die Immobilien sind über die Eigentümergemeinschaften versichert. Und das war es dann auch schon.


    Meine Überzeugung ist - und das beziehe ich nicht auf die drei hier angeführten Beispiele - daß es sich nicht um eine reine Finanzkrise, sondern um eine breit angelegte Betrugsaktion einiger weniger zu Lasten der überwiegenden Mehrheit aller ehrlich arbeitenden Menschen handelt, und diese Betrugsaktionen, die sind schon seit längerem auf vielen gesellschaftlichen Ebenen in Gange und dies, ohne daß unser (korrupter oder unfähiger?) Staat und Behördenapparat was dagegen tut!


    Egal, wie man es dreht: in der z.B. durch einen Derivatencrash selbst verursachten Finanzkriese werden die Finanzindustrie und private Großinvestoren versuchen, sich alles das an Sach- und Realwerten - natürlich moralisch rechtswidrig aber "formaljuristisch" legal - anzueignen, was irgendwie möglich ist.


    Keine Finte, kein Trick, keine Täuschung und keine List wird denen dabei zu schäbig sein.

    Ich würde darüber nachdenken, einen teil der zur Verfügung stehenden Mittel in Gold, Silber und Palladium anzulegen. Platin würde ich meiden, ebenso reine Platinproduzenten.


    Zur Gea-Group: wenn damit die ehemalige Metallgesellschaft gemeint ist, dann würde ich hier mal die Bilanz (die alte mg_technologies bilanzierte nach US-GAAP oder so) mal ganz genau anschauen im Hinblick auf Verschuldungsgrad und Eigenkapitalquote. Dabei muss man wissen, daß es die US-Vorschriften erlauben, Anlagevermögen zum derzeitigen Verkehrswert und nicht zum viel niedriger liegenden Buch- oder Erstehungswert (Grundstücke) anzusetzen.


    Vielfach täuschen angeschlagene US-Firmen so durch überhöhte / nicht angepasste Bewertungsansätze hohe Vermögen und sogar Erträge vor (ich denke da an einen US-Autofabrikanten) und wären - nach den Bestimmungen des HGB bereits längst ein Fall für den Konkursrichter (Stichwort: Überschuldung), wobei ich diese allgemeine Bemerkung nicht auf die hier besprochene Gea-Group beziehe.


    Dabei muss man wissen, daß ein Herr Happel die GEA_AG an die mg_technologies verkaufte und dann einen Kurseinbruch der mg dazu benutzte die Mutter mg nebst der Tochter soweit aufzukaufen, daß er das durch Banken eingesetzte Management feuern und die mg_technologies in Gea-Group umbenennen konnte. Wobei Herr Happel kürzlich KASSE gemacht hat. Er wird schon ganz genau wissen, warum er bei Kursen so um die 13 EUR verkaufte......


    Bei 6 bis 9 EUR war die mg meist ein guter Kauf. Momentan erscheint mir die Sache doch ehr ausgereizt, wofür auch der Rückzug des ehemaligen Großaktionäre spricht.


    Die mg_technologies war übrigens der "Rest" der ehemaligen Metallgesellschaft, die nach riskanten und verlustreichen Öl-Terminspekulationen von den kreditgebenden Banken zerlegt und dominiert wurde.

    Um den Wert einer Ware besser einschätzen zu können, muss man wissen, wieviel es kostet, diese Ware herzustellen.


    Eine Goldminengesellschaft, die eine Mine als äußerst wirtaschaftlich arbeitend bezeichnet holt dort GOLD für etwa 380 Dollar die Unze aus der Erde.


    Schlussfolgerungen: glaubt man das, dann gibt es nur wenige Minen, die das billiger können, aber sehr viele, die deutlich höhere Förderkosten haben.


    Natürlich kann eine Ware auch so weit im Preis fallen, daß nur noch deutlich weniger davon produziert wird, als das bei einem die Herstellungskosten auch teurer produzierender Hersteller deckenden Preis der Fall wäre.


    Also spielen auch Nachfragestruktur und Nachfragemenge beim Wert einer Ware eine wichtige Rolle.


    Ein Goldpreis, der sich um ein Vielfaches der Förderkosten vieler Minen bewegt, der kann langfristig keinen Bestand haben, ebenso ein Goldpreis, der so tief liegt, daß zu diesem Preis kaum noch Gold gefördert und angeboten werden kann.


    Insofern muss ein taktisch handelnder Investor nicht nur den Preis, sondern auch die Förderkosten und die Nachfragestruktur bei seinen Entscheidungen berücksichtigen.

    Also werden die Aktionäre angehalten, gutes Geld schlechtem hinterherzuwerfen?.


    Kapitalvernichtungsanlagen, die gibts wie Sand am Meer.....



    Und ich rate mal: den Erfolg der Kapitalerhöhung garantieren die (kreditgebenden??) Bank(en).


    Kapitalanlegerverlade in Reinstkultur?!.

    Selbstverständlich werden solche Gerüchte umgehend dementiert. Sollten sie gegenstandslos sein zu Recht. Sollte etwas dran sein, um Zeit zu gewinnen, den Schaden vielleicht noch beheben zu können.


    Leider weis man zu wenig um die konkreten Hintergründe der behaupteten Schieflage.


    Die Börse weis oftmals mehr, weswegen der heutige Kursverlauf und die Umsätze erste Anhaltspunkte lieferen könnten. Gut informierte Kreise werden gewiss kaufen, wenn nichts an den Gerüchten dran ist.


    Tom2134: Der Aktionär besitzt zwar einen Teil einer Firma incl. Anlagevermögen aber auch einen Teil der Schulden und einen Teil der Verpflichtungen der AG gegenüber Staat und Arbeitnehmerschaft.


    Und wenn nicht alles halbwegs rund läuft kann es auch sehr schnell sein, daß der Aktionär irgendwann auch nichts besitzt.


    Der Aktionär ist also von einer ganzen Reihe sehr schwer einzuschätzender Risikofaktoren abhängig. Minen sind sogar besonders riskant wegen der Gefahr von Verstaatlichungen / staatlichen Begehrlichkeiten bei sprudelnden Profiten.....


    Ich sehe derzeit noch keine signifikanten Risikounterschiede zwischen einer Aktien- und Zertifikateanlage. In akuten Krisensituationen können sich ggf. gewaltige Unterschiede ergeben.


    Ein Freund von Zertifikaten bin ich dennoch nicht.

    Ich würde die drei letzten Fragen weglassen uns statt dessen fragen, ob der/die Befragte weis welche Anlageform die letzten drei Jahre die höchsten Zuwächse erziehlt hat und darum bitten die Anlagen nach ihren geschätzten Wertzuwächsen (1 = Höchster Wertzuwachs) mit einer Ziffer zu kennzeichnen.


    Jedoch: wichtig ist eigentlich nur Frage 2, denn je mehr Menschen Gold die höchsten Wertsteigerungen zutrauen, desto näher ist eine zycklishe Goldhausse im Fall von nicht kolabierenden Währungen ihrem Höhepunkt.


    Ich kann nicht verstehen, wenn jemand in Anbetracht der Tatsache, daß es 72 mal soviel Papiergold geben soll, wie Gold....


    ....warum auch immer darüber nachdenkt zur "Kostensenkung" erst mal in Papier zu investieren und dann irgendwann zu switchen. Und deswegen ein (aus vorgenanntem Grund nicht nur theoretisches) Insolvenzrisiko eines Emittenten in Kauf nimmt.


    Papiergold ist so "billig", weil das eingenommene Geld nicht in Gold, sondern in Wertpapieranlagen investiert wird. Man kauft also kein Gold, sondern nur ein - wie auch immer und ggf. trickreich gestaltetes Versprechen.


    Kommts unverhofft, dann ist vielleicht schon ein einziger jämmerlicher Soverign (ca. 7 g Feingold) mehr wert, als eine ganze Tonne in dann wertlosen Bonds verzocktes Papiergold eines zahlungs- und lieferunfähigen (oder unwilligen) Emittenten.


    Es kommt weniger auf den Kaufpreis ode rdie Menge drauf an, sondern darauf, es physisch zu besitzen (meine Meinung).

    Und ich wage die vorsichtige Prognose, daß die Konsolidierung beim Gold nun (29.05.2006) kurz vor ihrem Ende steht und wir bis Mitte Juni 2006 erneut die 700-Dollar Marke sehen und auch überschreiten werden.


    Und ich lege nach:
    Ein Sommerloch mit deutlichen Kurseinbrüchen und Jahrestiefstkursen, das wird es dieses Jahr nicht geben.

    Zurück zum Thema:


    Warum sollte Gold am Ende sein?.


    Gold ist schuldnerfrei


    Gold ist ultimatives Zahlungsmittel, wird es doch auch noch akzeptiert, wenn man für Papiergeld keine Güter mehr erhält.


    Gold ist somit wirtschaftliche Freiheit. Und besitzt damit in unserer erstarrten, überregulierten Gesellschaft eine nie dagewesene Brisanz und Aktualität.


    Bereits Goethe hatte erkannt:


    Am Golde hängt, zum Golde drängt doch alles.....


    Gold, das wird noch glänzen, wenn die Rohstoffhausse schon längst "ad acta" gelegt wurde.....


    Gold ist nie am Ende gewesen und wird es auch nicht sein, solange Menschen im nennenswerten Umfang wirtschaften und Wertmesser und Wertaufbewahrungsmittel benötigen.


    Der Goldpreisverlauf der späten 80er und 90er Jahre einschließlich Fiat Money wie wir es seit den frühen 70ern kennen, das war nichts anderes, als ein Wimpernschlag in der über 5.000 jährigen Geschichte des Goldes als Schmuck, Prestigeobjekt, Statussymbol, Handels- und Tauschnittel und Wertmesser.


    Gold ist nicht am Ende


    Gold ist gerade dabei, seinen alten Platz im Wirtschaftsgeschehen zurückzuholen.


    Was demnächst irgendwann am Ende ist, das dürfte Fiat-Money sein. Der Zinesezins wird das schon richten....


    Egal, ob in einem, in zehn oder in dreißig Jahren.....


    Wen interessiert, was einfache Leute denken. Die 90 Prozent, die vielleicht 10 Prozent aller Vermögenswerte besitzen sind überhaupt nicht maßgeblich, wenn es sich um die Rolle des Goldes geht.....


    Die "Aufgabe" dieser 90 Prozent ist es im Markt die Gewinne der restlichen 10 Prozent zu gewährleisten. Stichworte: Milchmädchenhausse, Kanonenfutter der Kapitalmärkte.


    Damit Hinz & Kunz Gold kaufen, muss es noch viel mehr steigen.


    Die große Masse wird - so oder so - immer verlieren......


    So ähnlich sehe ich das auch.


    hier


    http://www.goldseitenforum.de/thread.php?threadid=3386


    kann man drei Kupfer- und Messingmünzen aus meiner Sammlung sehen, die sehr wahrscheinlich noch nie gereinigt wurden und wohl auch hoffentlich niemals getaucht oder sonstwie malträtiert werden. Trotz ihres Erscheinungsbildes sind alle Stücke weit überdurchschnittlich erhalten. Laien würden das ganz anders beurteilen. Insofern sind Münzen mit Patina vornehmlich etwas für Kenner. Einfachere Geschmäcker bevorzugen hingegen ehr blankes Metall.


    Es gibt sogar Goldmünzen mit Patina. Kein Kenner würde die Patina entfernen. Meist wirken die Stücke danach nicht mehr autentisch.