Beiträge von mesodor39

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    Original von juergenlangen
    20 M sind für mich Bullions wie Krügers oder Maples .. oder Vrenelis oder 10 Gulden .. oder die von Staatsseite "gefälschten" Österreich-Nachprägungen. Und allemal besser (weil billiger) als die klassischen Bullions in Grössen < 1 Unze.


    Geschädigt sind nur die Sammler, deren echte Stücke durch die vielen Fäschungen / Nachprägungen auch letztlich massiv an Wert verloren haben.


    Ich habe mir diese Diskussion schon einige Zeit auf meiner Beobachtungsliste gesetzt. Das Statement von juergenlangen bringt es auf den Punkt: Stücke in üblichen Qualitäten, Raritäten ausgenommen, sind gängige Sorten und haben daher keinen Sammlerwert.


    Für Sammler interessant werden häufige 20-Mark-Münzen in den Erhaltungsgraden vz-st, fast st oder bfr, st oder PP

    Weil Hausmannfälschungen bekanntlich vollwertig ausgeprägt wurden und wohl in ss, ss-vz usw. auch nur schwer erkennbar sind und wirklich kaum jemand darauf kommen würde, beispielsweise die häufigeren 20 Mark Wilhelm II ganz genau daraufhin zu untersuchen, wäre es eigentlich egal.


    Es stimmt, daß auch die Sammler geschädigt sind. Das bezieht sich sowohl auf die Besitzer echter, als auch auf die falscher Stücke.


    Bleibt anzumerken, daß - abgesehen von Hausmann - fast alle Reichsgoldfälschungen unterwertig oder von der Vergoldung mal abgesehen, komplett unedel ausgebracht wurden. Denn darin liegt / lag in den allermeisten Fällen die Motivation der Fälscher. Also: Finger weg von Münzenfälschungen!.


    Interessant wäre es mal auszurechnen, was das ganze in DM bzw. EUR gekostet hat und zwar zum jeweiligen historischen Dollarkurs.


    ca. 200 $ die Unze schaut günstig aus. Berücksichtigt man aber, daß der Dollar mal mehr als 3 DM wert war......


    dann hätte man wohl noch vor 2 Jahren (kaufkraftbereinigt) viel billiger kaufen können.

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    Original von nodollar


    ....Kauft doch Gold physisch und nicht als Papier! Dann wird sich das schon bald alles aufhören. ...


    Ja, wenn sich jeder "Goldeigentümer" das vor Augen führen würde, dann würde es dennoch nicht mehr Gold geben, das besessen werden kann. Aber der Goldpreis sähe wohl anders aus.


    Und es gäbe dann nur Goldeigentümer, die auch Goldbesitzer sind.


    Denn im Krisenfall gilt:
    Maßgeblich bei Gold ist nicht das Eigentumsrecht daran oder ein Lieferanspruch, sondern der Besitz und damit die alleinige und uneingeschränkte Verfügungsgewalt.


    Und die gilt es mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln sicherzustellen.


    Wer das nicht verstanden hat, der hat Gold und Silber nicht verstanden.


    Nur das was man selber in der Tasche hat, das zählt, wenn es wirklich darauf an kommt. Versprechungen sind dann nicht mal das Papier wert, auf dem sie verbrieft sind :D:D:D


    Oder andersrum: in der Krise, wenn Recht und Gesetz nur noch wenig gelten, bemächtigen sich diejenigen einer Sache, die am nächsten dran und kaltblütig genug sind, ihre Chance zu nutzen. Die sind dann am Drücker und scheffeln Vermögen.


    Denn: niemanden interessiert es dann wen das Gold gehört, daß er für seine Ware oder Arbeit oder sein Haus bekommt.


    Selten haben WAHRHEIT & Irrtum so nahe beieinander gelegen.


    Gold ist heute Ware und wird wie Ware gehandelt. Das stimmt.


    Gold ist auch unproduktiv. Auch noch richtig.


    Nun erkläre man mir bitte folgendes: Geld ist über den Zins produktiv. Also kann Gold keine Konkurrenz zu Geld sein. Warum aber versuchen Notenbanken dann den Goldpreis zu beeinflussen?.


    Gold ist weit jenseits von seiner Eigenschaft als "Ware" die einzige, weltweit anerkannte, liquide Alternative zu ungedecktem, schuldnerbehafteten Geld. Nur so werden die seltsam anmutenden Aktionen der Goldpreisdrückung plausiebel.


    Gold ist damit der natürliche und gefährlichste Feind aller wechsel- und schuldenreitenden Regierungen und deren Steigbügelhalter (Notenbanken).


    Gold ist schuldnerfrei, unzerstörbar durch Umwelteinflüsse, beliebig teilbar und sein Wert ist seit 5.000 Jahren weltweit anerkannt. Gold ist somit ein ideales Mittel angespartes Vermögen / Kapital vor staatlichem Geldbetrug zu schützen.

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    Original von Eldorado
    Auratico ;)...... so siehts leider aus.


    ist es doch vielmehr die Frage, ob wir hier auf einen gewaltigen Gesamtcrash zusteuern oder nicht.


    Wo soll denn all das ganze Gold herkommen, um diesen GESAMTCRASH zu verursachen?.


    Beim Gold sehen wir momentan eine ganz normale und seit langem überfällige Korrektur einer zuvor hoffnungslos überkauften Situation.


    Es mag sein - und das bullische Statement von GS ist ein sehr gewichtiger Indikator dafür - daß diese ohnehin zu erwartende Korrektur nun noch durch Goldabgaben oder sonstige Maßnahmen zur Goldpreisdrückung unterstützt wird. Und ich persönlich gehe aufgrund des GS-Statements fest davon aus. Jedoch:


    Was passiert, wenn Gold ein paar wochen fällt und das eigene Gold schuldenfreies ist?. N I C H T S.


    Nur die, die gekauft haben, was sie nicht zahlen können und auch die, die mit geliehenem Gelde kauften, die trifft es. Und natürlich die berühmten "zittrigen Hände" (Hedgefonds, die long gegangen sind). Na und?.


    Einige "Papierinvestoren" werden zwar auch drann glauben, jedoch war deren Investition ohnehin nicht preisrelevant, was die Edelmetallnotierungen angeht. Hätten sie physisch gekauft, dann wäre denen das erspart geblieben. Schade drum. Deren Geld haben dann die, die man beim Silber als "Wolfspack" bezeichnet.


    In ein paar Wochen ist das dann alles über die Bühne.


    Danach wird es für GOLD wertmäßig wieder aufwärts gehen. Egal, ob nun Aktien oder Anleihen crashen oder nicht. Und egal, ob nun der Zins in den USA nochmal um 25, 50, 75 oder 100 Basispunkte steigt. Lang- bis mittelfristig traut dem Dollar ohnehin kaum einer mehr.


    Und wenn nun Länder Dollars in Euros tauschen, dann steigen die Dollar-Reserven der EZB weiter zwangsläufig an und der Euro wird immer mehr vom Wert des Dollars abhängig. Also kann dem dann auch keiner mehr trauen.

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    Original von klvlichtenfels
    Hallo mesodor39,


    lese deine Beiträge sehr gerne und gehe auch in vielen Dingen konform mit Dir, aber das mit dem Jod ist leider zu kurzfristig gedacht,da es anorganisches Jod ist und der Körper es zwar in der Blutbahn kreisen lässt,jedoch aufgrund seiner Struktur,eben anorganisch und nicht organisch,keine Chance hat, es in die Zellen und somit die Organe einzubauen.
    Die erste Wahl ist hier Jod aus Meeresalgen.Kann man gut bei den Japanern abschauen,die sind damit ,aufgrund ihrer Ernährung,sehr gut versorgt.Leben im Durschnitt ca. 7 Jahre länger.Natürlich nicht nur deswegen,aber jetzt wird´s natürlich off-topc :)


    Gruss
    klvlichtenfels


    Es mag sein, daß organische Jodverbindungen besser aufgenommen werden. Vielleicht begünstigen die in den Algen enthaltenen anderen Stoffe auch nur die Jodaufnahme, ähnlich wie Vitamin C die Eisenaufnahme begünstigt oder Fett in Form von Milchfett oder Sahne oder Butter die Aufnahme der in Möhren enthaltenen Vitamine und wertvollen Stoffe.


    Jedoch wären die 100-mg-Jodtabletten, die von der Regierung für Krisenfälle eingelagert wurden dann völlig nutzlos. Denn die enthalten - natürlich anorganisches - Kaliumjodit. Und das wiederum wäre schon recht seltsam, bekommen doch auch und vor allem Bonzen solche Mittel im Krisenfall bevorzugt zugeteilt. Für alle Bürger ist nämlich viel zu wenig da.

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    Original von Cra$h


    Ebensogut könnte man versuchen anhand der Feststellung "Sie befinden sich genau über dem Mittelpunkt der Erde" eine Ortsbestimmung vorzunehmen. :)


    ist doch ganz einfach: ich war noch nie woanders :D:D:D


    Kaufrausch: Grundsteuer, Gebäudeversicherung, Pflege (Gebäudereinigung) und Wartung (z.B. Schornsteinfeger und Hauswart) sind Betriebskosten im Sinne der Betriebskostenverordnung. Ebenso das Austauschen von Zähl- und Messeinrichtungen.


    Reparaturen und Kosten für die Wohnungsverwaltung hingegen müssen vom Vermieter getragen werden, ohne daß diese umlagefähig sind. Das gilt auch für die vom Hauswart durchgeführten Kleinreparaturen (häufiger Streitpunkt bei Abrechnungen).


    Daher auch der sehr niedrige Ansatz von 5 EUR/qm. Da kann man ruhig noch 20 v.H. draufschlagen, dann passt das auch mit den vom Vermieter zu tragenden Kosten bzw. der Kostenersparnis des Mieters.....


    Im übrigen stimme ich zu. Eine Immobilie ist weder annonym noch versteckbar.

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    Original von Kaufrausch
    Huh, jetzt gehts abwärtz.


    Kauf ich, kauf ich nicht, kauf ich, kauf ich nicht ... Immer dieselbe Leier. :D


    schlimm, nicht?.


    Ich sags mal so: wenn man genug hat, dann soll man aufhören zu kaufen.


    Jeder muss wissen, wie er sich positionieren möchte.


    Hat man seinen Bestand aufgebaut: blos nie nachkaufen, nur weil es immer billiger wird und man seinen Einstiegskurs verbessern will oder nun doch mehr haben möchte, als ursprünglich geplant.


    Meine Fiat-Liquidität die hatte ich bereits bei Kursen deutlich unter 500 $ massiv abgebaut, natürlich in der Erwartung tendenziell steigender Kurse.


    Nun, wo der steile Ausbruch des Goldes aus dem langfristigen Aufwärtskanal korrigiert wird würde ich - wenn ich denn zukaufen wollte - das sehr vorsichtig tun.


    Weil Gold ja grundsätzlich immer in Fiat-Kohle transformierbar ist, kann man mit physischem Gold höchstens viel Geld, nie aber sein gesamtes Vermögen verlieren. Es sei denn, daß Kredite drann kleben.


    Dennoch - so sehe ich das mittlerweile - muss man sich selber nicht durch den Griff ins Messer in das eigene Fleisch schneiden. Zumal sich momentan ein Konsolidierungstrend abzeichnet, der noch intakt ist. Erst mal schaun,. wo sich ein Boden bildet.....

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    Original von Kaufrausch
    Den jetzigen Zeitpunkt halte ich für ungünstig, in Immobilien zu investieren.


    1. machen das im Moment alle. Das hat also was von Herdentrieb. Schlechtes Zeichen!
    2. werden in einer Krise die Immobilienpreise sinken, weil da eben niemand mehr kaufen kann (oder nur wenige)
    3. ist man immobil. Und das bei einem Staate DDR-light, der schon jetzt seine Schulden nicht zurückzahlen kann? Nein danke! Wer weiß, was noch kommt (Enteignung, drastische Anhebung Grundsteuer, ...)


    Kaufrausch: es kommt auf den Mix drauf an:


    Was bringt denn eine KLV, die 30 Jahre läuft und in 10 Jahren fällig ist?. Wir wissen es nicht.


    Wer vor 20 Jahren eine 60-qm-Wohnung erworben hat, der hat bei einer angenommenen Miete von 5 EUR/qm bereits 72.000 EUR gespart. Und vor 20 Jahren konnt eman in meiner Gegend solch ein Objekt um die 60.000 EUR erwerben.


    Geht man davon aus, daß die 60.000 von damals heute 98.000 EUR wert wären und vernachlässigt man die Zinsen der Mietersparnis und subtrahiert diese von dem kaufkraftbereinigem Erstehungspreis, so kommt man bei einem nicht abgewohnten Restwert von 26.000 EUR auf eine momentane Verzinsung von 13,8 Prozent per Anno.


    Hätte man vor 20 Jahren die Gelde rin Bundesanleihen angelegt und eine durchschnittliche Verzinsung von 6 v.H. erhalten, so hätte man heute einen Geldbetrag von 192.000 EUR, ohne Abzug von Steuern


    Dem gegenüberstehen vielleicht 60.000 EUR Restwert der Wohnung und 72.000 EUR ersparter Miete, die man dann aber auch hätte verzinslich anlegen können, d.h. aus den 72.000 wären dann auch etwa 140.000 geworden, womit ich dann - wegen der fehlenden Berücksichtigung von Steuern mit Wohnung näher an 200.000 komme, als ohne Wohnung an 192.000.


    Momentan bekomme ich aber keine 6 v.H. in Euroland auf Bonds guter Qualität, jedoch 60 qm Wohnraum mittlerer Qualität für 60.000. Und mehr als 5 EUR/qm Miete müste ein Mieter auch zahlen.


    Daher ist die selbstgenutzte Wohnung eine bessere uns sicherere Anlage, als Staatsanleihen. Und das erst recht, wenn man Steuern mit berücksichtigt....



    Es mag sein, daß Immobilienpreise weiter sinken werden. Real sind Immobilien in Deutschland vielfach bereits viel billiger, als noch vor 15 oder 20 Jahren, weswegen Ausländer hier sehr gerne kaufen und Inländer sehr zurückhaltend sind. Eines steht jedoch fest: Die Mieten (Ertragswert) für Wohnraum mittlerer Qualität werden ganz bestimmt nicht sinken. Im Gegenteil. Wer also nicht in seinem Leben anderen zwei Wohnungen oder Häuser (je nachdem was er mietet) finanzieren will, der kauft sich selber ein Objekt, vorausgesetzt er ist dazu in der Lage.

    Und was ist, wenn man kein durch Abgase, Autoschmutz und Hundebandwurmlarven kontaminiertes Unkraut essen will (wird es auf Wiesen gepflückt, hätte ich ja Verständnis dafür, aber vom Straßenrand???), sondern halbwegs menschenwürdig durch eine Krise kommen möchte?.


    Meine Vitamintabletten wiegen etwas mehr als 19 g je kubikzentimeter. Sie sind sogar, wie die meisten Tabletten rund. Und schon beim bloßen Anblick wirken sie beruhigend.


    Eine gut sortierte Vorratskammer anzulegen ist sicherlich eine ideale Ergänzung zum Pillenvorrat :)


    Und was keiner weiss: 50 g Jodsalz (Kaliumjodit) kaufen und eine Waage mit 0,01 g Genauigkeit:


    Sollte wirklich mal ein Reaktor hochgehen oder eine (schmutzige) Atombombe, bestehend aus Kaliunjodit gezündet werden, dann gibt es keine Jodtabletten für Jedermann. Millionen ode rzigtausende müssten dann als Spätfolge an Schilddrüsenkrebs jämmerlich krepieren. Ein paar Jodtabeltten (Wirkstoff vielleicht 2 g) kosten über 50 EUR, 15 g Kaliumjodat gibts schon für weniger als 20 EUR.


    Tagesdosie im Ernstfall: maximal 0,1 g (100 mg) "Normale Tagesdosis aus Nahrungsmittel: 1 mg täglich wird empfohlen.


    Um das sicherzustelen kann man bereits jetzt etwa 0,1 g (100 mg Kaliumjodit) auf 500g Speisesalz verteilen. so kann der Körper Joddepots anlegen (viele Menschen haben - je nach Wohnort) zu wenig Jod im Körper) und nimmt im Ernstfall weniger radioaktives Jod auf.

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    Original von danineu
    Danke für Eure Tipps und Ratschläge. Die Einzelwerte sollen nur
    zur Erweiterung meiner bisherigen Aktienfonds
    dienen.
    Werde mich nun noch schlau machen was die Gold, Silber..... betrifft.


    Werde trotzdem bei meinen Ansatz bleiben, Mutter Natur ist nur bis zu einen Maximum ausschöpfbar......


    =)Grüsse danineu


    Genau so ist es: Jede Rendite, die oberhalb der durchschnittlich erwirtaschafteten Renditen (Kapitalmarktrenditen für Anleihen und Aktien) liegt ist unnatürlich und wird sehr oft durch den Markt korrigiert. Insofern wachsen nirgendwo die Bäume in den Himmel.


    Unrealistischen Heilsversprechungen - egal von wen - sollte man daher stets misstrauen.


    Zu Ihrem Depot:
    Mit Fonds decken Sie ja, jenachdem welche es sind - bereits ein breites Spektrum ab.


    Da würde ich mal über eine Diversifizierung in physischem Edelmetall nachdenken, ehe weitere Aktien (verdeckte Klumpenrisiken) erworben werden.


    Falls keine eigene Immobilie vorhanden ist, würde ich dort etwa 15 v.H. des Gesamtvermögens anlegen. Ist eine bezahlte Immobilie vorhanden, so kann man auch auf mindestens 5 Prozent des Gesamtvermögens bzw. 15 Prozent des Gesamtvermögens ohne Immobilie gehen.


    Bei Bankverbindlichkeiten würde ich die Fonds und die Wertpapiere in dem Umfang abstoßen, wie dies zu deren Tilgung notwendig ist. In einem Umfeld steigender Zinsen und Inflationssorgen sind Aktienanlagen ohnehin mit Vorsicht zu betrachten.


    Die Aktien- und Fondsanlagen würde ich momentan auf etwa 1/3 des Vermögens ohne Immobilien zurückfahren und eine Cashposition von bis zu 50 v.H. aufbauen, unterteilt in Barreserve sowie ständig verfügbaren Festgeldern ( Einlagen) und Einlagen mit einer Laufzeit von über 6 Monaten und unter zwei Jahren. Sich in einem Umfeld gerade erst steigender Euro-Zinsen länger zu binden, das wäre mir zu riskant. Die Cashposition kann bis auf etwa 25 v.H. des Vermögens ohne Immobilien reduziert werden, wenn sich das Ende der Zinssteigerungen abzeichnet.


    Einen höheren Edelmetallanteil als 15 v.H. am Gesamtvermögen empfehle ich Neulingen nicht.
    15 v.h. wären selbst bei einem theoretischen Totalverlust für den Anleger zu verkraften (wobei physisches Edelmetall nie auf Null fällt).


    Sollte die Edelmetallquote aufgrund von Kurssteigerungen 15 v.H. überschreiten, so sollte diese dennoch nicht reduziert werden, denn es kann sich bei den Kurssteigerungen ja auch um Geldwertverlust durch Geldmengenausweitung handeln. Da wäre es unklug, sich mit schlechtem Geld gutes Edelmetall abluchsen zu lassen....


    Sowohl für Aktien, Edelmetalle und andere Finanzanlagen gilt: nur das Geld anlegen, das man in absehbarer Zeit nicht braucht.


    Niemanden ist damit gedient, wenn jemand aus Angst vor weiteren Verlusten oder aus Geldnot bei niedrigen Kursen mit Verlust verkauft.


    Und als Edelmetall-Investor hat man die Zentral- und Investmentbanken dieser Welt als "Gegner". Denen ist allesamt an niedrigen Edelmetallpreisen gelegen, weil hohe, d.h. sehr deutlich über Förderkosten leigende Preise deren Kreditwürdigkeit und deren Glaubwürdigkeit in Frage stellen:


    Wenn mit zinslosem Geld längere Zeit viel höhere Zuwächse als mit verzinslichen Anlagen erreichbar sind, dann kann nämlich etwas nicht mit rechten Dingen zugehen. Also wird oder wurde oder fühlt sich irgendwo wohl jemand um die Früchte seiner Arbeit durch neu gedrucktes Geld teilweise betrogen. Oder befürchtet, demnächst darum betrogen werden zu können...


    Die Bargeldreserve für Notfälle (Bankenschliessungen usw.) kann zudem auch in deutschen 10-EUR-Gedenkmünzen angelegt werden, ca. 16 g Silber, Silberwert = ca. 5 EUR) das Stück, dafür aber kein Kursrisiko und keine Mehrwertsteuer aufs Silber. Die Aufschläge bei Silber-Barren auf den Metallwert (1 kg) betragen ca. zu 25 v.H.). Sie ist dann bis zum Metallwert gleichzeitig Teil der Silberreserve und deckt einen Teil des Inflationsszenarios ab.

    Ich sehe momentan meine bärische Einstellung durch den heutigen Kursverlauf bestätigt. Gold liegt nun etwa bei 630 $ die Unze.


    Das sind 100 $ weniger als der 25-Jahres-Höchstkurs.


    Seltsam dieser Absturz, gerade nachdem Goldman sich unverhofft als "Goldbulle" outet.


    Gestern im TV: ein Banker erwartet fallende Aktienkurse und steigende Anleihenrenditen und empfiehlt den Anlegern daraufhin jetzt lieber Anleihen statt Aktien zu kaufen. Wahrscheinlich sitzt der Mann auf einen Berg unverkaufter Anleihen und sucht nun Deppen. Steigende Anleihenrenditen = Kursverluste bei derzeit gehandelten Anleihen)


    Genau so dürfte Goldman noch mal richtig viele Goldcalls absetzen wollen....


    Und wenn eine Investmentbank sich so exponiert, dann weis sie was, was andere nicht wissen......


    Ich würde daher mein gesamtes Pulver momentan noch nicht verschiessen, wenn ich noch Gold würde kaufen wollen.


    Dem letzten Satz kann ich vollinhaltlich zustimmen. Ich empfehle in Anbetracht der vorhandenen Währungsrisiken (Stichworte: Geldentwertung, Inflation, Schulden- und ggf. Derivateprobleme, Geldüberhang, Asset-Inflation) 5 bis 15 Prozent des Gesamtvermögens in Edelmetall zu investieren und dieses Investment zu "vergessen", es also zu halten, egal was die Edelmetallkurse auch machen.


    Wenn man schon in einen fallendenMarkt hineinkaufen will (vovon ich nach wie vor dringend abrate), dann sollte man dies bei größeren Beträgen zumindest zeitlich versetzt machen und bei den entsprechenden Derivaten oder Papierprodukten stets den Abstand zur KO-Schwelle im Auge halten, sprich: eine wie auch immer geartete prozentuale Pufferzone beibehalten und nicht Produkte, die billiger wurden und nun auch näher an der KO-Schwelle liegen durch Zukäufe "verbilligen". Wenn schon zocken, dann bitte mit Köpfchen....


    Gewiss wird das Geld im Einkauf gemacht. Jedoch: hat sich ein Boden gebildet, dann gehen (im Regelfall) erst mal die Volatilitäten zurück. Dann müssten auch die Risikoprämien von OS sinken.


    Man muß also nicht alles auf eine Karte / einen Schein setzen. Und wer zeitlich gestaffelt Positionen aufbaut, der kann ggf. sogar zwischen grundverschiedenen Instrumenten diversifizieren. So macht man sich nicht ausschließlich von einer Größe (Zeit beim OS oder Kurs beim Zertifikat mit KO-Schwelle) abhängig.

    CARLOS: das mag alles stimmen. Und dennoch wird es im Juni oder Juli KEINE Probleme an Terminmärkten geben. Selbst die Regeln werden dotz nicht in der Art geändert werden, daß die Leiferanten zwischen Lieferung und BAhrausgleich wählen dürfen.


    Momentan gibt es noch Unmengen an ETF-Silber, Silber in Form von sammelunwürdiger Münzen (Massenware, Kiloware, Münzen, die einfach nicht nachgefragt werden), Besteck usw.


    Diese Bestände sind unzweifelhaft vorhanden, zahlenmäßig aber nicht abschätzbar.


    Bevor es zur Sache geht - so meine Überzeugung - werden erst mal viele Silberbucks ausgekauft oder über Hebelprodukte abgezockt, ausgeweidet und ausgerottet....

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    Original von nodollar
    ja klar wird hier manipuliert! Was meinst du wieviel physisches Gold da verkauft werden müsste, damit der Kurs um 12$ in dieser Zeit rutscht?
    Wir können dem nur begegnen, indem wir Gold PHYSISCH !!! kaufen. Deshalb habe ich auch im Thread "Vote for Gold" angeregt, möglichst viele Verwandte, Bekannte, Freunde auf die kommenden Ereignisse (die im letzten Artikel von Eichelburg auch für den Dümmsten verständlich beschrieben sind) aufmerksam zu machen, damit mehr Gold PHYSISCH gekauft wird. Alle merkenswerten Manipulationen den Kurs zu drücken finden dzt. nur noch "elektonisch" (also mit virtuellem Papiergold) statt. Dem kann scheinbar nur mehr Einhalt geboten werden, wenn die Nachfrage nach PHYSISCHEM Gold erhöht wird. :(


    warum so ungeduldig?.


    Allein die Schmucknachfrage wird mittelfristig dafür sorgen, daß die Kurse oberhalb von 600 $/Unze verharren werden.


    Wie schnell und wie starl es steigen wird, das hängt dann aber vorerst noch von den Zentralbankabgaben ab, es sei denn: Papiergold wird - warum auch immer - massiv in physischem Gold transformiert. Dann aber gehts heftigst zur Sache!.

    Lang- und mittelfristig bleibe ich bullisch. Jedoch: für die nächsten 15 Tage erwarte ich keine steil ansteigenden Goldkurse mehr.


    Wenn Goldman schon bullisch ist fürs Gold und die USA nun erst mal mit dem Iran reden wollen....


    dann sei ihnen die Verschnaufpause gegönnt.


    Langfristig hat sich dadurch rein garnichts geändert.


    Ich weis das nicht.


    Angenommen es käme ein Gesetz, daß aufgrund der hohen Geldentwertungsraten Banken berechtigt sind auch Festzinskredite zu kündigen oder die Zinsen anzuheben, bevor die Festzinsbindung ausläuft.


    Und begründet wird das Gesetz damit, die berechtigten Interessen der Sparer am Werterhalt ihrer Gesamt-Guthaben (also incl. Zins) zu schützen.


    Vielleicht kommt es sogar so, daß Kunden bei Zinsanhebungen noch nicht mal kündigen dürfen, denn das wäre ja dann eine Art "Kapitalflucht".


    Was glauben Sie ist die letzten Jahre alles per Gesetz beispielsweise zu Gunsten der Mieter am Mietrecht geändert worden, wobei auch in bestehende Altverträge eingegriffen wurde?.


    Vertragsfreiheit und Rechtssicherheit - FEHLANZEIGE.


    Nicht in dieser, unserer Bananenrepublik!


    Was der Bergmann verdient, das interessiert den "MARKT" nicht. Am Markt gibts keine Gerechtigkeit oder Solidarität. Dort regieren nur das Kapital sowie Angebot und Nachfrage.....


    Leider ist das so.


    Mir wäre es - auch aus nicht ganz "uneigennützigen" Gründen - recht, wenn ab sofort faire Löhne gezahlt werden würden.