Beiträge von mesodor39

    Zitat

    Original von liberty
    @ mesodor,


    wirklich sehr schön. Mit dem Sammeln fange ich aber lieber doch nicht an. Zu wenig Ahnung und zu wenig Zeit. Da würde ich mich nur verzetteln.
    Also bleibe auch ich bei den normalen Anlagemünzen. Aber ab und zu eine schöne Silberne gönne ich mir doch.
    Viele Grüße


    liberty


    Na, dann sammelt er ja schon :)


    Von dort bis zu historischen Stücken ist es oftmals nur ein Mausklick.

    Zitat

    Original von Cra$h


    .....So lange Aktien und Gold gegen Fiat abschmieren - bleibt Fiat (aller natürlich grundsätzlich bestehenden Bedenken zum Trotz) erstmal die attraktivere Wahl. :)


    Immer schön starr darauf blicken, was die Kurse machen.


    Blos nicht mal eine Situation selber analysieren, sondern dies anderen überlassen und sich nach dem richten, was andere tun.


    Wenn Fiat wirklich gegen GOLD abschmiert, dann ist binnen TAGES- ODER STUNDENFRIST KEINE UNZE MEHR LIEFERBAR!


    Weil dann Investoren mit richtig viel Geld um jeden Preis und mit fast allen Mitteln ins Gold drängen.


    Das Gold, was Sie bei der Bank bestellt haben, das kaufen Ihnen - sollte die Lieferung durchkommen - die Angestellten vor Ort vor der Nase weg, sofern sich nicht zuvor das Management selbst "bedient" hat :)

    Ihnen wird dann etwas von fehlender Liefermöglichkeit erzählt.....


    und gut ist.


    Also bleibt Ihnen nur die Möglichkeit - ja, und das tut profit- und preisfixierten Zeitgenossen so richtig weh - zu kaufen, bevor die Herde losrennt oder nicht zu kaufen und zu riskieren 100 Prozent des angelegten Vermögens zu verlieren, statt 5 bis 15 Prozent in Gold anzulegen und mit 85 Prozent weiter auf Papierwerte zu setzen....


    Leute wie Sie, die zocken mit 100 Prozent weiter, bis es mangals Fiat-Geldwert nichts mehr zu zocken gibt.


    Für ein paar Dollars mehr gehen die freiwillig zur Schlachtbank.


    Für mich ist solch eine Einstellung völlig unverständlich.

    Wenn Gold wertvoll genug wird und für den Außenhandel benötigt wird - ist vieles denkbar in unserer neo-DDR.


    Schon vergessen: Kunstsammler wurden in der Alt-DDR sogar vom Staat ermordet, um sich deren Sammlung zwecks Devisenbeschaffung aneignen zu können....


    Erzählt mir nicht´s vom Rechtsstaat!.


    Wo sind denn die mutmaßlichen Mörder?.


    Wurden die ordentlich und entsprechend ihrer Tatbeteiligung und ihres Wissens um die Morde abgeurteilt?.


    Nein, die wurden noch nach der Wende hier im Westen hoffiert!.



    Zurück zum Thema:


    Wichtig ist eine vernünftige Stückelung des privaten Notgroschens:
    Münzen in den Fein-Gewichten 3,5 g und 5-8 g sollten mindestens 200 g ausmachen. Die andere Hälfte des Restes kann aus Unzenmünzen bestehen, eine weitere Hälfte aus Barren mit einem Gewicht von maximal 250 g. Im Krisenfall dürfte es für einen 250-g-Barren vielleicht ein Häuschen geben....


    500 g, 1.000 g, 100-Unzen und 12,5 kg-Barren sind viel zu unhandlich; Standardbarren (12,5 kg und 1.000 Unzen) kommen dann ohnehin nur für zwischenstaatliche und internationale Transaktionen in Betracht.

    Zitat

    Original von Eldorado
    .....Das ist jeden selbst zu ueberlassen, was ich mache braucht keinen interessieren, schliesslich ist es mein Geld und Mut zum Risiko....
    Ob ich damit auf die Schnauze falle sehe ich bald.
    Noch stehe ich. ;)


    Gruss


    Eldo


    Kein Gold, kein Edelmetall, keine Sachwerte und ggf. nur "Papier" zu besitzen kann auch sehr riskant sein.


    Auf die Ausgewogenheit kommt es an:


    niemals alle Eier in ein Nest legen, denn dann bleibt das Risiko kalkulierbar.


    Null Risiko gibts nicht, egal, was man tut oder lässt.


    Nur der, der sich übernimmt, auf Pump und/ oder zu einseitig investiert, der kann auf die Schnautze fallen. Alle anderen werden kleine Fehlentscheidungen wegstrecken, ohne darüber ins Straucheln zu geraten. Und lernen, sowohl mit (Buch-)Gewinnen, als auch mit (Buch-)Verlusten zu leben.

    OK, 11 $ ist etwas anderes. Das ist ein Investment, das man durchaus eingehen kann, wenn man fest davon überzeugt ist, daß Silber im Preis bis 2010 sehr stark steigt und - in Geld gerechnet - überproportional daran teilhaben möchte.


    wef: Ich finde den von Ihnen gezahlten Optionspreis für Ihre Silbercalls abenteuerlich. Da sieht man wieder einmal, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen von Menschen sein können.


    Ein Tipp: schauen Sie sich die Geldmengenentwicklung einschließlich der Entwicklung der auf Geld lautenden Vermögenswerte an und dann führen Sie sich die einzig verlässliche Regelung vor Augen, die Sie kennen:




    what goes up, must come down !


    wef: wenn ich es richtig verstehe, dann zahlen Sie für einen OS auf 5 Kg Silber mit Laufzeit bis 2010 mit Basispreis 20 $ je Unze 690 Euro?


    Mein "Silbercall" hat mir umgerechnet ganze 580 EUR für 5 kg gekostet, wobei mein Bezugspreis um einiges günstiger war als 20 Dollar die Unze und der Call auch noch wesentlich länger läuft als der Ihre.


    Mein "Emittent" Degussa war es aber schon 14 Tage nach Zahlung des "Optionspreises" leid, mir ein Recht zu schulden, deswegen durfte ich mein physisch Silber abholen und mitnehmen. Gegen Vorlage des Lieferscheines, der gleichzeitig Quittung über die eingezahlte "Prämie" war und zum Bezugspreis NULL.

    Auf gut Deutsch: Sie haben mehr für einen OS mit einem unverschämt hohen Bezugspreis gezahlt, als Ihnen der Basiswert vor 15 Jahren gekostet hätte. Das muss man sich einmal vor Augen führen!


    Noch vor 2 Jahren hätten Sie immerhin 3 1/2 kg Silber bei Ebay für den Preis eines OS über 5 kg bekommen können, dessen Bezugspreis sehr weit aus dem Geld ist....


    Damit der innere Wert Ihres OS einen physischen Silberkauf vor etwa 2 Jahren noch schlagen kann, müsste Silber doch größenordnungsmäßig etwa auf 50 Dollar die Unze steigen. Und das bis 2010.


    Und was sagt uns das:
    Ein vernünftiges Timing beim Kauf macht Derivate vielfach überflüssig.


    Genau so, wie Silber vor 16 Jahren und auch noch vor 2 Jahren unterbewertet gewesen ist, gibt es auch heute Dinge, die vergleichbar unhterbewertet sind. Die muss man finden. Dann kann man auch heute auf Nummer Sicher spielen und sich - ohne große Risiken - märchenhafte Gewinnchancen erschließen.

    Goldmund: Menschen.


    Das sind wir alle. Nicht mehr und nicht weniger.


    Keine Tiere, aber auch keine ausschließlich rational handelnden Vernunftswesen.


    Manchmal, wenn wir glauben etwas durch den Schleier der Gegenwart zu erkennen, dann sind wir sogar SPEKULANTEN.

    Wenn das hier stimmt, dann könnte dem sehr bald so sein:


    http://www.faz.net/s/Rub42AFB3…Tpl~Ecommon~Sspezial.html


    Auch hochriskante Spekulationen müssen nicht aufgehen. Im Gegenteil: je höher das Risiko und je komplexer die Thematik, desto größer die Wahrscheinlichkeit der Fehlinvestition.


    Ich bleib bei physisch Silber, weil das im Falle einer Weltwährungskrise durch den Markt remonetarisiert werden dürfte. Genau so wie GOLD. Da kann es mir gleich sein, ob die Unze Silber 2007/2008 bei 7 oder 18 Dollar notiert.... Sie bleibt solange dort, wo sie ist, bis man richtig viel Gegenwert dafür kriegt :)

    Papierbanken und Papieremittenten sind dann, wenn Silber und Gold wieder (einmal) Geld sind wahrscheinlich schon längst pleite gegangen.


    Ich setze direkt auf den einzig sicheren, globalen Megatrend, der alle anderen Entwicklungen an den Finanzmärkten überlagert: den stetig sich beschleunigenden Niedergang von Fiat-Money wie wir es kennen im Kondratieffwinter.


    Man könnte es auch "Zinseszinseffekt" oder "Schneeballsystem" nennen: Jedes Zinseszinssystem und jedes Schneeballsystem muss zwangsläufig kolabieren. Das ist genau so gewiss, wie das Amen in der Kirche.


    Die Option mich bereits jetzt mit dem zukünftigen Geld billigst einzudecken habe, will und werde ich mir von keinem potenziell vertragsbrüchigen Schuldner, keinem "Wolfspack", keiner KO-Schwelle oder Commex-Klausel nehmen lassen.

    In einem Umfeld fallender Kurse würde ich ums Verrecken keine Produkte mit Knock-Out-Schwelle erwerben wollen.


    Warten, bis sich ein verlässlicher Boden gebildet hat und die Volatilitäten sich deutlich reduziert haben. Das ist mein Ratschlag.


    Über den Sinn und Unsinn von Anlageprodukten mit Knock-Out-Schwelle möchte ich hier keine Kommentierungen abgeben.

    Zitat

    Original von ich
    Wirklich schön. Habe eben mal bei Münzauktion geschnuppert. Das sind wohl keine vergleichbaren Preise hier ein Beispiel,


    ...und vor allem: keine vergleichbare Qualität!.


    Münzen aus Kupfer, Bronze und Messing waren mal eines meiner Spezialgebiete.


    Aus dem Internet gibt es meist nur geputzte und verschlimmbesserte (überarbeitete) Möhren.


    Die Stücke sind das beste aus ca. 20 Jahren unplanmäßiger Suche auf Münzenbörsen. Innerhalb von ein paar Minuten findet man sowas nur schwer und wenn, dann zu einem Vielfachen. Ein Stück, das meinen qualitativ nahe kommt hatte ich kürzlich noch für 85 EUR auf der Münzenbörse in Moers gesehen. Ein Erstabschlag (20 Heller 1916 T scharf geprägt, grün-schwarze Patina, neue Stempel mit wahnsinnig starken und scharf ausgeprägten Riefen der Patzitze ) hatte ich noch 2005 für 20 EUR dort erworben. Natürlich haben Erstabschläge dieser Stücke keinen Spiegelglanz, zeigen aber allerfeinste Details. Dies nur so am Rande.


    PS: niemals alte Münzen in Rähmchen kaufen und erst recht keine, die online in Rähmchen abgebildet sind - da kann man sein blaues Wunder mit erleben!.


    Immer vor dem Kauf rausnehmen lassen. Meist kommt es dann nicht zum Kauf, wenn man die durch die Folie des Rähmchen kaschierten Fehler erkennt.....


    Nun ist aber schluss mit dem unedlen Metallschrott - sonst werd´ich glatt noch mal rückfällig :)

    Alle Stücke haben original-belassene Oberflächen, keine Korosionsschäden und sind weder geputzt, getaucht, noch mit Kunststoffkügelchen oder Maisschrot geglättet worden.


    Es ist sehr schwer, Messing- oder Kupfermünzen mit original-belassenen Oberflächen zu bekommen, die frei von Verkrustungen und Korosion sind.


    Dabei muß man wissen, daß die Schrötlinge zum Teil leicht porös waren, echten Prägeglanz wie wir ihn kennen gibt es nicht. Top-exemplare haben eine stumpfe bis schwach-matt-glänzende, ebenmäßige Oberfläche.


    Wichtig sind die feinen Details (Riefen der Patritze, die mit größer werdendem Abnutzungsgrad von Stempel und Patritze extrem variieren.


    Überarbeitete Stücke weisen solche feinen Details meist nicht mehr auf.


    An den Rändern kann man - wegen des Stempelverschleisses, de rzuweilen Abnutzung vortäuscht) oftmals am besten erkennen, wie die Stücke erhalten sind.

    Zitat

    Original von ich
    @mesedor39 .....
    Deutsche Kolonialmünzen sind doch sehr teuer......


    Das kann man so nicht unbedingt behaupten. Prägefrische Kupferheller aus DOA habe ich schon zu 6 EUR erworben, top erhaltene, nicht durch Reinigung entstellte 20-Heller-Stücke aus DOA schon für 5 bis 10 EUR das Stück. Das hier zuerst abgebildete hatte Anfang der 90er Jahre 30 DM gekostet (Herkunft: Münzhandlung Vogel, Mönchengladbach).


    Mal schaun, ob ich ein paar weitere Pics hochladen kann.....

    liberty: dann schauen Sie sich mal 15-Rupien-Stücke aus Deutsch-Ost-Afrika an.....


    Das ist doch mal eine Münze. Leider jedoch sehr fälschungsgefährdet und Originale sind leider weit mehr wert, als das Metall (750er Gold)


    Das Stück ist nicht von mir. Zu teuer und zu riskant. Da bleibe ich lieber bei Krügers, derem man bis vor kurzem vier zum Preis einer DOA-15-Rupien-Münze bekam. Mittlerweile hat der gute, alte Krüger auf knapp drei verkürzt....

    Zitat

    Original von Albus

    Genau. Kann ich auch sagen:
    Gold- Preis = nomineller Wert und
    Gold-Wert = Kaufkraft je Unze? Also, bei der phys. Goldanlage ist Gold- Preis bzw. nominellen Wert immer irrelevant!



    Wo kann ich denn sowas nachlesen? Bzw. wie hat sich denn die Kaufkraft je Unze im Lauf der Geschichte (ge)ändert? Z.B. wo und wann hatte eine Unze am meisten und am wenigsten Kaufkraft in den letzten 100-300 Jahren? Gibts da einen Chart?


    Es war wohl ehr 1922/23 statt 1928/29.


    Der Blick in die Vergangenheit ist zwa rinteressant. Jedoch warne ich vor 1:1-Vergleichen und der Hoffnung, daß sich Gelegenheiten exakt wiederholen.

    Zitat

    Original von TeeKay
    .....Aber sollte eine bedeutendere Bank pleite gehen und Anleger ihre Gelder aus dem Marktsegment abziehen, triffts auch ganz schnell die besser aufgestellten Institute.


    Das kann dann passieren, wenn eine bankrotte Bank - ohne sich abzusichern - massiv long oder short gegangen ist (ohne den Gegenwert zu besitzen (Shortstrategie) oder die Mittel um den zu kaufen (Longstrategie)) und andere Banken viele Kontrakte dieser nun bankrotten Bank Kontrakte gekauft haben, die denen wiederum als Sicherheit für andere Kontrakte diente.....


    Die Kunden der vielen Banken wollen dann ihre Gewinne, die Banken können sich zwar nun ihrerseits an ihren Kontrahenten wenden - der hat aber nichts. Und vielleicht sind dann auch die anderen fällig für den DEFAULT.


    Genau das ist das qualitative Risiko, das sich hinter JEDER schuldnerbehafteten Anlage verbirgt.


    Weswegen sonst spielen große Zentralbanken den Ausfall einer bedeutenden Bank bei einem Börsencrashszenario exemplarisch durch?.


    Warum werden die Ergebnisse dieser Studien nicht veröffentlicht?.

    Zitat

    Original von silberling3000
    mesodor39:
    ...... Aber das Risiko, was bei Riesterrenten besteht, wird ganz außer Acht gelassen. .....


    Es gibt KEIN Risiko bei Riester & Co:


    Die Gelder wandern entweder in Anleihen, und werden incl. aller Erträge aber nach Abzug aller Steruen und Abgaben wertmäßig niemals dem Anleger voll zurückfließen.


    Oder es werden Aktien davon gekauft, die das Management just zum Tiefstkurs oder nahe dem Tiefstkurs umschichtet. Natürlich um zu retten, was zu retten ist.


    Das zumindest ist meine feste Überzeugung.


    Meiner Meinung nach besteht nicht das RISIKO, das bei diesen AS-Formen vieles falsch läuft, sondern beinahe schon die Gewissheit, das dem so sein wird. Von einem RISIKO würde ich nur dann sprechen wollen, wenn ich eine realistische Chance sehe, daß der RISIKOFALL nicht eintritt. Eine solche sehe ich aber NICHT. Um das mal ganz klar zu formulieren.


    Und hier die Begründung dazu:
    Ähnlich wie es wohl wieder kommen dürfte war es doch mit den Lebensversicherunggesellschaften 1999-2003: Bei höchstkursen kräftig zugekauft, bei Tiefstkursen in Panik und aus Notwendigkeit Ansprüche zu verdienen mit riesen Verlusten verkauft. Dann Werte in der Bilanz eingestellt - ging dank neuem Pro-Bilanz-Frisierer-Gesetz aus Berlin - die zu dem Zeitpunkt nicht an der Börse realisiert hätten werden können um ganz schnell Kapitalerhöhungen machen zu können, die eine INSOLVENZ gerade noch rechtzeitig abwendeten....

    Eine Firma, die Vermögenswerte auch mal deutlich über Verkehrswert angab, das war die Beteiligungs-boutique WCM AG mit ihren nahezu wertmäßig 100 Prozent beliehenen (Schrott?-)Immobilien. Ich erlaube mir, von dieser Aktien-Klitsche bereits jetzt in der Vergangenheit zu schreiben, ist sie jedoch jederzeit für neue Überraschungen gut. WCM ist gesteren mal wieder "angenehm" aufgefallen. Diesmal mit "Steuerrückstellungen". Viele Versicherungen haben möglicher Weise ähnlich viele Leichen im Keller, werden aber von der Politik und der Finanzwirtschaft (Deutschland AG) geschützt - so meine Befürchtung (keine Tatsachenbehauptung). Zumindest ist deren Transparenz vergleichbar mit der der hier namentlich benannten Aktienklitsche, die vielleicht deswegen exemplarisch von den Banken fillettiert wurde, weil sie einen der ihren fillettieren wollte (Commerzbank) und dabei die anderen störte, die selber gerne da rangegangen wären.....