Und die dritte Variante ist:
Immobilien fallen bei gleichzeitig steigenden Zinsen und Lebenshaltungskosten. Beleihungsgrenzen werden - auch bei vertragsgemäßer Bedienung des festverzinsten Kredites - unterschritten. Die Bank "bittet" also um weitere Sicherheiten, die in der Krise natürlich nicht gestellt werden können, kündigt dann den Kredit und versucht, das beliehene Eigentum (Immobilie, Haus, ETW in guter Lage) zwangsversteigern zu lassen, wobei dann entweder die bankeigene Immpobilien- oder Fondsgesellschaft oder die der Konkurrenz das Schnäppchen für ein Butterbrot kauft.
Genau so lief das in der Vergangenheit und läuft das teilweise auch schon jetzt irgendwo auf dieser Welt.
Auch vorher wird schon geneppt. Und das auf jeder Ebene:
Das fängt schon damit an, daß einige Banken FESTE KREDITZUSAGEN zurückziehen und das Geld nachdem der Käufer sich vertraglich gebunden hat, nur gegen Aufschlag verleihen wollen.
Gelder, die auf gelöschte Konten überwiesen werden sollen, werden - anstatt die Überweisung zu stornieren - auf ein anderes Konto des Inhabers und einer weiteren Person umgeleitet ("Schuldenkonto", wovon der Empfänger natürlich nichts weis) und dann nach 10 Tagen von der Bank einkassiert, um fällige Schulden des Empfängers zu begleichen... und einer Bankrotteurin und Anwaltsgattin die mit ihren mutmaßlichen Betrügereien Millionenschäden angerichtet hat, die bekommt von einer Sparkasse bestätigt, daß sie bis zuletzt zahlungsfähig gewesen sei, hatte sie doch fest zugesagte und bereitgestellte Kredite nicht abgerufen, die es ihr ermöglicht hätte, alle Schulden bei Handwerkern zu begleichen. Worauf der Staatsanwalt das gegen die Ehefrau des Jursitenkollegen (Rechtsanwalt) gerichtete Betrugsverfahren einstellt. Nicht wegen erwiesener Unschuld, nein: die Chancen, daß es zu einer Verurteilung kommt, sind dem Herrn Staatsanwalt zu gering. Und weil er das meint, wird ein Gericht erst garnicht angerufen. Fragt sich nur, warum sie nicht gezahlt hatte und statt dessen zum Konkursrichter ging un dihr Unternehmen verlor. Egal.
Wenn man sowas mitbekommt, z.t. schwarz auf Weiss von der Staatsanwaltschaft, dann weis man, wohin in diesem Lande der Hase läuft!.
Wer das Kredit- und Geldgewerbe auch nur halbwegs verstanden hat, der macht bei Zeiten einen großen Bogen um solche "Kreditgeschäfte".
Für Versicherungen mit ihren teils recht "seltsamen Geschäftsgebahren" gilt das sinngemäß. Viele versuhen bereits bei Bagatellschäden sich vor der Regulierung ganz oder teils zu drücken. Und das schon bei Beträgen ab 100 EUR....
Weswegen bei mir außer den gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungen, einer privaten Haftpflicht, einer Hausratversicherung und einer privaten Zusatzkrankenversicherung NICHTS läuft. Die Immobilien sind über die Eigentümergemeinschaften versichert. Und das war es dann auch schon.
Meine Überzeugung ist - und das beziehe ich nicht auf die drei hier angeführten Beispiele - daß es sich nicht um eine reine Finanzkrise, sondern um eine breit angelegte Betrugsaktion einiger weniger zu Lasten der überwiegenden Mehrheit aller ehrlich arbeitenden Menschen handelt, und diese Betrugsaktionen, die sind schon seit längerem auf vielen gesellschaftlichen Ebenen in Gange und dies, ohne daß unser (korrupter oder unfähiger?) Staat und Behördenapparat was dagegen tut!
Egal, wie man es dreht: in der z.B. durch einen Derivatencrash selbst verursachten Finanzkriese werden die Finanzindustrie und private Großinvestoren versuchen, sich alles das an Sach- und Realwerten - natürlich moralisch rechtswidrig aber "formaljuristisch" legal - anzueignen, was irgendwie möglich ist.
Keine Finte, kein Trick, keine Täuschung und keine List wird denen dabei zu schäbig sein.