Beiträge von mesodor39

    Zitat

    Original von Yousuf810
    Hast wohl Goldfinger gesehen,(Gerd Fröbe) er ist schon klasse.Aber die Atomare Verseuchung ist doch nach 60 Jahren abgeklungen,in der Zeit kann man es beleihen,und der Preis wird astronomisch hoch sein.Egal,der Preis wird weiter steigen,weil die Währungen immer schwächer werden,und was hat man davon wenn die Unce 35.000,-$ kostet,und man dafür nicht mehr kaufen kann als heute?


    Gold kann aufgrund seiner DICHTE UND DER GESCHLOSSENEN OBERFLÄCHE GARNICHT RADIOAKTIV VERSEUCHT WERDEN.


    1 x mit einem feuchten Lappen abgewicht und entseucht ist :)


    ansonsten ist der Bond-Klassiker gut gemacht ....

    [quote]Original von juergenlangen
    .....Mehrwertsteuer sollte eher eine geringere Rolle bei der Entscheidung sein....quote]


    Sich von einer einmal zu entrichtenden Steuer in seinen Anlageentscheidungen beeinflussen zu lassen ist nach meinem Dafürhalten eine der fatalsten Fehler, die ein Anleger überhaupt machen kann.


    Steuer kommt von Steuern... und wenn das Schiff in Richtung Wasserfall gesteuert wird, dann sollte man rechtzeitig von Bord springen und versuchen, schwimmend seine Haut zu retten.


    Lasst euch niemals vom Staat über Steuern dahin lenken, wo ihr selber eigentlich garnicht hinwollt!.


    Bewahrt eure mentale Unabhängigkeit!


    Lasst euch lieber "besteuern", als "steuern":


    Kauft genau das, was ihr kaufen würdet, wenn es keine Mehrwertsteuer gäbe!


    silberling3000: sehr ausgewogene Mischung. 1/3 (werthaltige) Aktien (sofern es keine Minen- oder Rohstoffwerte sind) vertragen sich sicherlich gut mit den restlichen beiden Dritteln, Immobilien und Edelmetall. Da kann man langfristig wenig falsch machen und hält sich sehr viele Optionen offen.


    Rational betrachtet haben Sie Recht. Aber Märkte und Menschen handeln oftmals wenig rational.


    Gegenfrage: wie fängt man einen Affen?.


    Man geht zu einen Termitenbau, macht darin eine Öffnung, die so groß ist, daß gerade eine Affen-Hand reinpasst und legt, während man vom Affen beobachtet wird demonstrativ ein paar leckere Samen / Nüsse da rein. ein paar Leckereien lässt man vor dem Bau mit dem Loch liegen. Und geht bei Seite. Weit genug, daß der Affe kommt, die Früchte auf dem Boden aufnimmt und isst....


    und die Hand in das Loch steckt, die Leckereien umklammert indem er die Hand zur Faust formt - die dann abe rnicht mehr durch das Loch passt.. Dann kommt man auf den Affen zu, der noch fleihen will aber nicht ohne seine Beute..... Angst & Gier in Reinstkultur und zum Anfassen ist das, was sich dann abspielt: der Affe will ums Verrecken seine Beute nicht loslassen und er läuft nicht fort, weil er die Faust nicht öffnet, nicht loslassen will, nicht loslassen kann.... er steckt somit fest und nur so kann ihm fangen oder gar töten.


    Der Affe ist genau so wenig ein Vernunftswesen wie der Mensch. Über 97 Prozent des Erbgutes von Affen und Menschen sind identisch. Und die Fehler, die der Affe macht, die macht auch so mancher Anleger, wenn auch vielleicht die Falle etwas raffinierter ausgelegt ist.


    Und genau darum kommt es immer wieder zu extremen Situationen an den Finanzmärkten. Von Zeit zu Zeit setzt sich der Affe im Menschen durch.....


    Ein weiteres Experiment, bei dem ein Affe mehr als 50 Prozent aller Fondsmanager outperformte schlägt in die selbe Kerbe: Ergebnis des Experimentes: ein glücklicher oder leicht überdurchschnittliche intikkigenterr Affe (wir wissen es nicht, warf er doch Dartpfeile auf den Börsenteil einer Zeitung) hat das Zeug, es mit studierten und angeblich erfahrenen, hochqualifizierten und erfolgreichen Börsenprofis jederzeit aufzunehmen. Und er wird in mehr als 50 Prozent aller Fälle als Sieger hervorgehen (!) Sein einziger Vorteil ist, daß er seine Anlegeentscheidungen nicht in Frage stellt, nicht in Frage stellen konnte....



    Ich meine, daß einem beide Experimente zu denken geben sollten.


    Vielleicht wichtiger als alles andere ist:


    Niemals ums Verrecken an etwas festhalten wollen.

    Die Regeln von William D. Gann beinhalten sehr viele, gute Gedankengänge und dementsprechend sehr viel Weisheit.


    Jedoch können alle Regeln der Welt nicht verhindern, daß Menschen immer wieder dieselben Fehler machen, als da wären:


    - Klumpenrisiken eingehen
    - zu gierig werden und dabei hedes Maß für Realität verlieren
    - sich ihrer Sache viel zu sicher zu sein.



    In sich geschlossene Ex-Post-Analyse der aktuellen Situation:


    Die derzeitige Korrektur bei den Rohstoffen oder nennen wir es auch Kursverfall oder "Krise" hat auf den zweiten Blick überhaupt nichts mit Rohstoffen zu tun (schade nur, daß die meisten nur auf den Kurs starren und nicht wissen, wie sie sich winden sollen.....).


    Ursächlich für die Kursrückgänge sind die Kursrückgänge bei den Aktien, die erst mit ein paar Tagen Nachlauf auch das Ende der kurzfristig sogar heißlaufenden Gold- und Silberhausse einläutete.


    Und ursächlich für die Aktienkursverluste weltweit sind steigende Zinsen, also Verluste bei Anleihen und vor alem bei Anleihen-Derivaten
    also bei "Zinsoptionsscheinen".


    Verluste in den (kreditfinanzierten) Anlagen, die ein Anleger beibehalten will bedingen Abgaben anderer (meist viel besser gelaufener Anlagen) um es nicht zu einer Unterdeckung der Kredite kommen zu lassen (Folge davon wäre die Zwangsexikution / Zwangsliquidation des beliehenen Wertes durch den Kreditgeber: Also immer schön flüsig bleiben :) )


    Erste schmerzhafte Verluste bei den Anleihen und auch bei den US-Immobilien sind Folge des steigenden Renditeniveaus, welche wiederum Folge der seit etwa einem Jahr steigenden Dollarzinsen sind.


    In Island und Neuseeland und auch auf der arabischen Halbinsel kam es schon vor einiger Zeit zu Kursverwerfungen, die mit Carry-Trade-Geschäften zu tun haben, die im größeren Stil glattgestellt wurden, weil die Motivation hierfür, Zinsdifferenzen zwischen Anlagen in Fremd- und Heimatlandwährung zunehmend dadurch geringer wurden, daß unter anderem die kurzfristigen Dollar-Zinsen und nun auch die kurzfristigen Euro-Zinsen angehoben wurden und wohl auch noch eine Zeit lang weiter angehoben werden müssen, um die Inflation (und damit indirekt auch den Goldpreis) nicht zu stark steigen zu lassen.


    Die ersten Anzeichen für das Ende der Carry-Trade-Expansion wurden jedoch hartnäckig vom MArkt ignoriert. Ebenso der Zinsanstieg von 1 Prozent bis etwa 4,25 Prozent im Dollar-Raum. Langsam kehrt die Realität auch in das Bewusstsein vieler Anleger zurück. Und das tut sehr weh.


    Gelder werden also auch aus Edelmetallderivaten abgezogen, um Verluste bei Aktien- und Anleihen und vor allem bei Immobilien und Aktien- und Zinsderivaten zu kompensieren.


    So einfach ist das.


    Das Geld geht in derartigen Situationen zuerst dort weg, wo noch der größte Profit zu holen ist um die Löcher zu stopfen, die am meisten in der Tasche brennen......


    Kommt es dann zum Blutbad und zur Vertrauenskrise geht sehr viel Geld dorthin, wo die geringsten Verluste und die kleinsten Risiken vermutet werden.....


    2002/2003 waren das z.B. in Deutschland Anleihen und Immobilienfonds..... denn der Geldwert galt damals als "stabil". Heute ist das etwas anders. Mal schaun, wo die Gelder hingehen, wenn die Finanzherde erst so richtig nervös wird :D:D:D

    Gewichtsmäßig schaut das bei mir wie folgt aus:


    Ag/Au/Pd/Pt ca. 100 / 7 / 1 / 0,3


    preismäßig müsste ich dauernd alles immer wieder ändern. Das ist mir zu stressig.


    Langfristig strebe ich wertmäßig in etwa an:


    7/10 Immobilien, 2/10 Edelmetall und 1/10 Liquidität.


    Den Edelmetallanteil werde ich -parallel zur Liquiditätsposition daher aus Mietersparnissen der selbstgenutzten Wohnung und Mieteinnahmen langfristig, d.h. auf 5-Jahres-Sicht versuchen aufzustocken.


    Bonds, Aktien, Futures, OS und diverse Zertifikate spielen bei meiner Strategie derzeit keine Rolle.



    Papiergeld gibt es wie Sand am Meer, was dem Normalbürger jedoch nicht auffällt, weil es extrem ungleichmäßig verteilt ist und diejenigen, die genug davon besitzen gewiss nicht mit einem Kontoauszug auf der Stirn herumlaufen :)


    Bei Edelmetall ist das ganz anders: Edelmetall ist wirklich rar, jedoch kann jeder, der das will, Berege von Edelmetall, das neue Besitzer sucht auf Münzenbörsen sehen, weswegen der falsche Eindruck entsteht, es sei genügend für alle Menschen davon vorhanden, was aber ein Trugschluss ist, denn dieses Angebot existiert nur deswegen noch, weil jeder, der diesem Trugschluss aufsitzt auch glaubt, er könne noch warten seine "Reserve" anzulegen.....

    Zitat

    Original von Albus


    Dann schauen wir mal wie es übermorgen aussieht... welchen Goldpreis können sich denn die "alten Hasen", als Tief vorstellen und in welchem Zeitrahmen? Z.B. in den nächsten 3-8 Wochen?
    570, 540, 530-520 $?


    Dagobert "Dann ist es zu spät"/Videos vom Deutschen Historischen Museum Die Schlangen vor der Bank, ich miete nie wieder ein Bankschließfach, wohl auch nicht in der Schweiz.... 8o


    Also ich beobachte schon seit 30 Jahren den Goldpreis - mit Unterbrechungen wohlgemerkt - und dennoch traue ich mir KEINE Prognose für die nächsten 3-8 Wochen zu.


    Was geschehen soll, das wird geschehen.


    Cra$h: Eine Alternative zum "by low-sell high" ist die coast-everage-Methode:


    über mehrere Kaufzeitpunkte immer den selben Betrag anlegen. Ist der Kurs niedrig kauft man mehr Gold, steigt der Kurs werden die teuer eingekauften Goldmengen geringer.


    Angenommen in einem Hahr stünde Gold bei 50 Euro-Dollar und der letzte Eurokurs war achtstellig.....


    dann wäre es ihnen wirklich egal gewesen, ob Sie nun für 500, 600 oder 730 gekauft hätten. Etwas physisches Edelmetall gehört einfach dazu. Ohne ist man vielleicht schneller "nackt" als man das glaubt.


    Und schlimmstenfalls ist das teuerste Gold das gewesen, das man nicht gekauft hatte.... Denn die Entscheidung ggf. nicht unbedingt bei hoch scheinenden Kursen kaufen zu wollen hat dann das gesamte Geldvermögen gekostet. Leisten kann sich solche Entscheidungen nur, wer bereits vernünftig in Gold investiert ist.

    Nichts ist tödlicher für einen Bausparer, als hohe Inflation oder Inflationserwartungen bereits zu Beginn ode rmitten in der Ansparphase!.


    Anders sieht die Angelegenheit aus, nachdem das Bauspardarlehn zuteilungsreif ist: Da können hohe Inflation und Inflationserwartungen wahre Wunder wirken:


    Kaum einer nimmt wegen der dann hohen Zinsen noch neuen Kredit auf und die Preise für bestehende Immobilien (nicht aber die Preise für Bauleistungen!!!!) purzeln oftmals, weil es nicht genügend Käufer, aber viele nun notleidend-kreditfinanzierte Objekte gibt, die zum Verkauf stehen. Dann gilt es billig zu kaufen und nicht teuer zu bauen.....


    Dank des günstigen Bauspardarlehns bekommt man dann und nur dann oftmals mehr Haus fürs Geld.....

    Meinen Goldput mit Basis 525 $ hatte ich schon innerlich abgeschrieben....


    aber wenn das so weiter geht, bekomme ich vielleicht sogar noch meinen Einsatz raus :)


    Egal. Die Wohnung ist fast bezugsfertig, mit dem Geld hat es auch geklappt und den Put (Versicherung gegen extreme Einbrüche des Goldpreises), den bräuchte ich nicht mehr.


    An alle Zocker und Pfennighaie ein paar Tips:


    (1) Man soll niemals in ein fallendes Messer greifen und auch nichts verkaufen, was man nicht besitzt.
    (2) Ein intakter Trend ist meist eine verlässlicher Möglichkeit gutes Geld zu verdienen, jedoch wachsen die Bäume auch dabei auch nicht in den Himmel
    (3) Man soll niemals alle Eier in ein Nest legen, denn Nur ein Narr ist seiner Sache absolut sicher und ich kenne keinen Narren, der an der Börse reich geworden und es auch geblieben ist :)


    da lacht der alte Oliver Hardy, und Stan Laurel wackelt dazu mit den Ohren....


    Hofentlich geht das gut.

    Zitat

    Original von Dagobert
    .... Deswegen schnell am Wochenende kaufen..... :D


    Ich habe Gold meist immer nur ganz langsam gekauft. Über Jahre. Und zu einer Zeit, als Gold nicht ernst genommen wurde.


    Den momentanen Aktionismus, ein paar Dolar zu sparen kann ich wenig nachvollziehen, ebenso die Art vieler, alles in Edelmetall / Rohstoffen zu investieren.


    Was, so seh eich das, etwas abhandengekommen ist, daß ist die Ruhe vieler Investoren, denn: in der Ruhe liegt die Kraft. Unruhe = Aktionismus = Hektik. Und alle drei sind erfahrungsgemäß schlechte Berater. Ebenso wie zu starke Preisfixiertheit.


    Wer sich nun freut, für 650 kaufen zu können, wo war der, als Gold noch bei 570 stand?.


    Egal.

    Zitat

    Original von TeeKay
    Sehen wir mal langfristig, also 50-100 Jahre in die Zukunft...


    Habe gerade den Taschenrechner zur Hand.


    Kaufkraft von 1 EUR gemessen an der heutigen kaufkraft in Euro-Cent


    mittl. Inflation 50 Jahren 100 Jahren


    2,0 % p.a. 36,42 13,26


    2,5 % p.a. 28,19 7,95


    3,0 % p.a. 21,80 4,76


    4,0 % p.a. 12,98 1,69


    5,0 % p.a. 7,69 0,59


    Dies bedeutet, daß bei einer jährlichen mittleren Geldentwertung von 5 Prozent per Anno ein Betrag von 1.000 EUR in 100 Jahren eine Kaufkraft hat, die vergleichbar ist mit der von 5,90 Euro heute.



    In 50 Jahren hätten 1.000 EUR dann noch eine Kaufkraft von 76,90 EUR heute.


    m Umkehrschluss bedeutet dies, daß wenn ein heute 20-jähriger Mensch mit 70 Jahren eine Rente mit einer Kaufkraft von heute 1.500 EUR netto erhalten will unter der Annahme einer Steuerbelastung von 15 Prozent und einer Abgabenbelastung von 20 Prozent dann etwa einen monatlichen Betrag von 26.317 EUR monatlich erhalten muß. Angenommen der Mensch lebt dann noch weitere 20 Jahre, dann würde er- bei nominal unveränderter Rente - im letzten Lebensjahr bezogen auf die Kaufkraft des Geldes heute eine monatliche Rente von "nur" 537,72 EUR erhalten. Ein Hartz-IV-Empfänger kann heute auf 700 EUR kommen: 350 EUR für sein Vergnügen, Schnaps, Zigaretten, Wein, Weib & Gesang und 350 EUR für Miete und Betriebskosten .....


    "Profischuldner" zahlen etwa alle 2 Jahre 2 Monatsraten Miete und Betriebskosten, den Rest verbrauchen sie für sich selbst :)
    auf daß der Aschenbecher immer schön voll Kippen ist :D:D:D


    Und 5 % p.A. ist noch nicht einmal "Hyperinflation". Viele Länder haben solche oder höhere Teuerungsraten. Und die Menschen leben zum Teil sehr gut damit. Weil sie sich angepasst haben.

    Tatsache ist, daß in den letzten Tagen sowohl Aktien, als auch Gold deutlich gefallen sind. Tatsache ist auch, daß das schon öfters so war.


    Insofern kann Gold nicht in jeder Situation Verlustrisiken aus Aktienbesitz kompensieren.


    Ein Naturgesetz, nachdem sich Gold immer diametral entgegengesetzt zu beispielsweise Aktien, Immobilien, Bonds oder anderen "Anlageklassen" verhält, das gibt es nicht.


    Es gibt auch keine Formel oder Funktion, die den Werterhalt eines aus verschiedenen Anlageklassen und Vermögenswerten zusammengesetzten Gesamtvermögens stets gewährleistet.

    Zitat

    Original von Albus
    @ Dagobert
    "Thekenkurse" hab ich übersehen. Aber der Zusammenhang ist mir noch nicht klar.


    Wie weit gehts heute noch runter? Soviel Cash hab ich ja gar nicht zum nachkaufen! 8o


    Vielen oberhalb 700 $ ausgestoppten Shorties dürfte es ähnlich gehen :)


    Im Übrigen sollte man nur Gelder in Edelmetall investieren, die man sehr lange Zeit nicht benötigt. Begründung: Kursverlauf des Goldpreises.


    Dies nur so am Rande. Wer momentan kein Geld hat, nachzukaufen, der war bereits vorher überinvestiert, weswegen ihm diese verpasste Gelegenheit nicht ärgern sollte.


    Als Faustregel gelten bei der Edelmetallanlage 5 bis 15 Prozent des Gesamtvermögens. Also nicht unvorsichtig werden.

    Es war doch wirklich j e d e m der sich mit deer Thematik beschäftigt klar, daß es sehr wahrscheinlich heftigste Korrekturen geben wird. Meinetwegen kann es bis 500 runter gehen.


    Die fundamentalen Rahmenbedingungen für ein goldfreundliches Umfeld bleiben auch dabei völlig unverändert, mal davon abgesehen, daß vielleicht ein paar zu risikobereite Goldbucks drann glauben werden müssen.

    Zitat

    Original von LeFabrizio
    .....


    Fazit: Physis bildet die Grundlage der Edelmetallanlage, Papier bitte höchstens zur Absicherung oder meinetwegen in Kleinstmengen zum Zocken. Das schützt auf jeden Fall vor unangenehmen Auswirkungen böser Emittentenspielchen...


    meint jedenfalls Fab


    Schön wärs schon, wenn dem so wäre, was das Anlegerverhalten angeht. Jedoch soll es 72 mal mehr "Papiergold" geben, als physisches Gold jemals gefördert wurde.


    Also für ca. 6 Prozent vor Steuern und Inflation bekommt Herr Bush mein Geld nicht. Und vier Prozent von Frau Merkel für ihre "wasch mich, aber mach mich nicht nass"-Politik mit dem verlässlichen Ergebnis des funktionsunfähigsten aller denkbaren Kompromisse...
    ebenfalls vor Inflation und Steuer, soll sich die gute Dame dümmere suchen, di eihr Geld in den gierigen Schlund werfen.


    Fiat-Money ist abgewirtschaftet, abgehalftert und bankrott. Jede Steuer- oder Abgabenerhöhung, jedes neue Gesetz, jeder neue Erlass macht die Aussicht der Gläubiger, auch nur einen Teil des Gegenwertes (Kaufkrafdt der verliehenen Geldbeträge) wiederzusehen, die sie hergegeben haben etwas weniger wahrscheinlich (meine Meinung).


    Meine Meinung:
    AAA-Ratings für D und die USA, das ist der blanke Hohn. Ein "C" und mehr nicht kann man beiden zubilligen. Junk halt.


    Begründung: beide leihen seit Jahren Gelder, um die Zinsen aus ihren Schulden bedienen zu können. Sicherheiten im Sinne von Gegenwerten für die Schulden = Fehlanzeige: Mehr un dmehr verkauft der Staat in D sein Eigentum, und dies auf allen Ebenen. Und nach C kommt D.


    D = Default = Zahlungsunfähig....


    oder "w" wie "weginflationiert"


    Egal, ob D oder W: Für den Gläubiger ist das Eregebnis das selbe.

    Keine Inflation was die Kaufkraft des Vermögens angeht, das gibt es nur für Personen, die nahezu ihr gesamtes Vermögen in Realwerten stecken haben, wozu ich unter anderem Immobilien und Edelmetalle sowie substanziell unterbewertete Aktien mit hoher Eigenkapitalquote und geringem KGV verstehe....


    Davon abgesehen ist jeder Bürger von ständig steigenden Preisen betroffen. Wird mal etwas billiger, dann doch nur, weil zuviel davon produziert wird bzw. oftmals ruhinöser Wettbewerb herrscht.


    Es mag sein, daß man dies in den letzten Jahren (Energie, Treibstoffe, Tohstoffe, Gebühren öffentlicher Dienstleister usw. mal ausgenommen) wenig wahrgenommen hat. Doch das wird sich demnächst garantiert ändern. Die Vorboten dieser Entwicklung (Anstieg der Teuerung, steigende Zinsen, Kursrückgänge bei Aktien) sind unübersehbar.


    liberty: mein letztes Posting reflektierte in erster Line auf Zertifikate mit KO-Schwelle und auf Diskussionen, aus denen hervorging, daß einige solche Zertifikate mit KO-Schwelle unter 7 EUR nun verkauft und vom Erlös Zertifikate mit einer deutlich höheren KO-Schwelle erworben werden sollte. Zwecks maximaler Profitsteigerung.


    Momentan schaut es so aus, als ob Silber sich deutlich ungünstiger entwickelt, als Gold. Bei Kursen knapp unter 13 EUR kann es für Investoren, die ihren Profit in der vorbeschriebenen Art "maximieren" wollten durchaus zum knock-out kommen. Dann wäre alles so angelegte Geld verloren.


    Und nun hat er doch ein paar Worte verloren :)


    Aber mal Spass bei Seite: Angenommen der Goldpreis steigt, weil die Währungen kaputt gehen, dann wird der Welthandel deutlich schrumpfen und Rohstoffe werden weniger benötigt, weil dann nur noch ein Bruchteil von den Waren produziert werden, die momentan produziert und mit FALSCHGELD (oder dazu neu geschöpftem Fiat-Money) statt mit Warenlieferungen "bezahlt" werden.


    Gold kann in einer solchen Krise durchaus seinen Wert behalten, denn: wogegen will man dann überhaupt noch Güter hergeben, außer gegen andere Güter oder GOLD. Gold wird dann als Mittel dienen, um Bewertungs- oder Wertdifferenzen zwischen Warenlieferungen auszugleichen. Oder als Sicherheit solange, bis derjenige, de rin Vorleistung geht, seine Warenlieferung erhalten hat.


    Selbst bei deutlich schrumpfenden Welthandel wäre ein eklatanter Goldmangel ständig präsent und hinderlich....


    Rohstoffe können daher, jenachdem welches Szenario eintreten wird, durchaus (in Gold gerechnet) viel zu teuer bewertet sein.


    Diese Möglichkeit kann man nicht einfach ausblenden oder ignorieren. Niemand, aber auch wirklich niemand legt sich Kupfer, Nickel, Kakaobonen, Kaffebonen, Weizen, Zucker, Schweinebäuche oder -Schinken oder Öl als Wertanlage bei Seite. Bestenfalls Wein oder Schnaps (egal, wie man den nun nennt) werden aus diesen Gründen gebunkert.


    Ich persönlich glaube ehr an Edelmetall, als an Rohstoffe. Jedoch: man kann natürlich mehrere Szenarien abdecken wollen :)
    Säule Nr. 2 sind bei mir Immobilien, falls der Crash nicht oder nur schleichend kommt und sich substanziell nichts ändert, sieht man mal davon ab, das alles teurer wird...