Beiträge von mesodor39


    nepton: 1991 war ich zu über 50 Prozent in Silber investiert. 55 Prozent meiner Silbermenge habe ich für 225 DM (keine Euros, die gabs da noch nicht) das Kilo erworben. Incl. Umsatzsteuer. Damals war ich gerade mit dem Studium fertig. Kein Gramm davon habe ich bis heute verkauft.


    Wenn ich alle szusammenrechne, dann liege ich nun bei etwa 10 bis 15 Prozent des Gesamtvermögens meiner Familie, was die Edelmetallquote angeht. Ich empfehle, mindestens 5 Prozent in edelmetall anzulegen und sehe für nicht-Goldbucks eine Obergrenze von 15 Prozent.


    Und das aus den von mir dargelegten Gründen.


    Übrigens: 2001 war ich drauf & drann, einen 12,5-kg-Barren zu kaufen. Dem häuslichen und betrieblichen Frieden zuliebe verzichtete ich und beließ es bei einer Münze im Gewicht von 10-Unzen. Und der berüchtigten Salami-Taktik, also hier und da ein paar Gramm und gelegentlich ein Nuggat (Bezeichnung meines Jüngsten (damals 7 Jahre) für (s)einen 250-g-Barren; seit zwei Monaten aber ist er "immobil" das "Nuggat" hat ihm einen Profit von 1.200 EUR gebracht und das in etwas weniger als 24 Monaten. ) Die etwa 80 EUR anteiliger Mieteinnahmen im Monat will er aber wieder (und das aus eigenen Antrieb) "vergolden".


    Mal schaun, wieviel Jahre er fürs Nuggat braucht :)






    Hätte ich mal den Barren gekauft und die Aktien abgestoßen!

    Zitat

    Original von zimbo
    ......Übrigens, 10% bis 20% ist ein guter Ansatz, ich denke ehr es sollten 50% sein. .......


    50 Prozent ist für einen normalen Anleger viel zu viel. Das hätte man machen können, als Gold mit 260-300 Dollar unter den Produktionskosten vieler Minen notierte.


    Bei den heutigen, weit oberhalb der Produktionskosten vieler Minen liegenden Goldpreis kann ich von einer Edelmetallquote von 50 v.H., erworben auf dem heutigen Preisniveau nur dringend abraten.


    Der, der sein Gold für 250 und sein Silber für 4 Dollar erworben hat und nun bei 50 Prozent liegt, der muss deswegen aber nicht sorgen und auch nicht verkaufen. Der hat auch kein Risiko, ein Drittel bis die Hälfte seines Einsatzes (buchwertmäßig) durch Kurseinbrüche zu verlieren.


    Wer beispielsweise 50 v.h. seines Vermögens beim Goldpreis 730 Dollar in Gold umgeschichtet hat.... ....der wird GOLD nun hassen. Im Grunde aber war er nur "dumm", so viel auf einmal zu "riskieren".


    Und nun wird er durch Gold diszipliniert in seinem Überschwang und versteht das nicht, was da mit ihm passiert.


    Langfristig hätte auch der noch eine gute Chance auf Gewinn, aber nicht wenn er kurzfristig den Flattermann bekommt, die Brocken hinwirft und um 10 v.H. seines Vermögens ärmer - mit eingezogenen Schwanz zu Fiat-Werten zurückkriescht. Und genau da liegt das Problem einer so hohen GOLDQUOTE.


    Die disziplinierende Wirkung des Goldes richtet sich momentan auch und vor allem gegen Unausgewogenheit und Übertreibungen bei der GOLDANLAGE.


    Jeder bekommt zu spüren, das Gold die Welt regiert: beispielsweise auch die Notenbanker, die nun die Zinsen erhöhen müssen und die Regierungen, die Probleme beim Schuldendienst bekommen werden. Die Häuslebauer und Immobilienspekulanten, die unbedingt jetzt bauen oder kaufen mussten, bevor es noch teurer wird und sich mit Krediten übernommen haben, deren Zinsen nun stetig steigen. Auch so alle Schuldenreite rdieser Welt, die was haben, mit dem sie haften können. Für die wird die Luft nun lanbgsam dünn. Zum Schluss die Sparer, die sich, dumm und / oder zinsgierig auf ungedecktem, inflationiertem Papiergeld fixiert haben.


    Jeder bekommt so sein Fett weg. Ungeduld, Leichtgläubigkeit, Gier und Vertrauensseligkeit werden so abgestraft. Gold ist dabei eine Messlatte für das Strafmaß.


    Und das ist auch gut so.


    Also immer schön die Kirche im Dorf lassen.....


    Gold war niemals tod. Es war immer im Hintergrund und - nach 400 Jahren Schwerstarbeit im Dienste der Menschheit - mal für ein viertel Jahrhundert in Kur, die letzten 15 Jahre sponserd by the FED und seinem Ex-Busenfreund "Old-Al". Doch nun ist es wieder da, um seinen alten, angestammten Platz einzunehmen, die alte Ordnung wiederherzustellen und die, die sich dort unlegitimiert breit gemacht haben und sich anmaßten seinen Platz einzunehmen hinwegzufegen.

    Zitat

    Original von Cra$h
    ......
    Trotzdem hole ich es von einem Markt und trage es zu einem Markt zurück. Einen Gewinn kann ich folglich nur erzielen wenn ich Gold zu einem Zeitpunkt kaufe, zu dem das Gros der "Mitbewerber" z.B. Produktionmittel kaufen; Und Gold zu einem Zeiptunkt verkaufe, an dem meine "Mitbewerber" Gold kaufen wollen. Ich müßte also zu einem Zeiptunkt Gold kaufen an dem möglichst Alle Anderen größere Erwartungen in andere Anlagen haben - und verkaufen wenn das Vertrauen aller Anderen in die übrigen Anlagen gerade zutiefst erschüttert ist.
    Ich müßte bzw. muß kurz gesagt vor allem zeitlich exakter prognostizieren als meine "Mitbewerber".


    Alles graue Theorie: Produktionsmittel kann man nicht losgelöst von weiteren Verpflichtungen erwerben. Da hängen stets Arbeitsplätze und meist auch noch Fremdkapital (Kredite) daran. Was die ganze Sache schon schwieriger macht.


    Weiterhin werden bei Aktiengesellschafrten Bilanzen vom Management erstellt und von Wirtschaftsprüfern geprüft. Das Managtement will üppig leben, die Prüfer weitere Prüfungs- und ggf. Beraterfolgeaufträge. Und der Staat, der die Bilanzregeln erstellt, der will optimal abkassieren.


    Selbst der Selbstständige kann nicht Produktionsmittel nach Belieben akkumulieren oder reduzieren. Da hängt seine Kundschaft, seine Geschäftsbeziehungen und ggf. sein Personal dran.


    Nur GOLD kann man frei und annonym und ohne einen Rattenschwanz völlig unklkulierbarer Rechte Dritter und Pflichten daran erwerben. Gold ist
    - schuldnerfrei
    - einfach zu handhaben


    Eine Anlage zwar mit Bewertungsschwankungen aber ohne Totalverlustrisiko (sieht man mal von Raub, Diebstahl und Zwangsenteignung ab, aber das kann jede andere Anlage auch so oder ähnlich treffen).


    Im Übrigen gilt, das die Grundlage für einen guten Profit bei einem Handel stets beim EINKAUF gelegt wird.


    Und da muss man halt kaufen, wenn kaum ein anderer kauft, und es billig ist. Ode rman kauft zumindest, solange es noch so günstig ist, daß die Chancen mögliche Risiken überwiegen.

    Zitat

    Original von juergenlangen
    ..... Und wenn der Staat (was viele nicht für möglich halten), wieder auf die richtige Schiene kommt.......


    Ich habe von einem Herren erfahren, der noch 1917 Häuser verkauft hat, weil die so stark im Preis gestiegen waren. 5.000 Reichsmark hat er für ein kleines Haus bekommen. Und sich reich gefühlt. 5 Jahre nachdem der Krieg verloren war, bekam der "dumme August" dann seine Quittung. Der hatte auch geglaubt, der Staat käme wieder auf die richtige Schine.
    Bis zu seinem Tod (1956, er starb mit 91 Jahren) hatte er so richtig viel Zeit drüber nachzudenken. Noch zu seinem 90. Geburtstag wurde er in einer Pressemitteilung noch mal mit der Nase drauf gestossen. Ja, wer den Schaden hat.....


    Rechnet man zurück, dann traf es ihm 1923 im Alter von 57 Jahren. Die restlichen 10 Jahre mussten dann ausreichen, damit er noch etwas Vermögen bilden konnte. Reich starb er wenigstens nicht. Nur ein Haus und ein paar alte holländische Silbermünzen des 19. Jahrhunderts waren noch sein eigen. Zumindest musste er nicht im ersten Weltkrieg dienen.


    Leute, wir leben im real existierenden Sozialismus. Der STERN schreibt beispielsweise, daß eine Familie mit zwei Kids mit Hartz-IV unter Ausnutzung aller Möglichkeiten auf ca. 2.000 Eur je Monat kommt.


    Ich muß für etwa 250 EUR mehr arbeiten gehen und ernähre auch noch Frau und zwei Kids. Und war in der Lage mit meinem Einkommen innerhalb von 15 Jahren unter anderem 2 Immobilien zu kaufen. Finanzschulden habe ich keine mehr. Lt. Stern gilt somit: Hartz-IV = Schlaraffenland, für den, der sich gut genug auskennt.

    Und da soll der Staat noch mal die Kurve bekommen, wenn er die Steuern so raushaut?????

    Ich glaube langsam, das mit den beiden Mietimmobilien ist ein Fehler. Hätte ich die eine mal verkauft, die andere erst garnicht gekauft, sondern die Sache für 10.000 von der Russen-Mafia erledigen lassen und alles in Edelmetall gesteckt.....


    Was aus den DDR-Immobilien bis zum DDR-Zusammenbruch wurde, das ist ja bekannt: abgewohnt bis zur Ruhine :)


    Das Mietrecht wurde ja bereits 2002/2003 komplett über den Haufen geworfen, Kaputtbewohnern ist nun Tür und Tor geöffnet. Vermieterrechte nur noch rudimentär vorhanden. Schlägt das erst mal durch, dann wird die Neubautätigkeit deutlich zurückgehen.


    Ich jedenfalls werde mir zukünftige Mieter nich viel genauer anschauen.....


    Und ansonsten geduldig und beharrlich auf eine nette Prise warten.


    Schuldnerfreies Geld, das verfügbar und der Kontrolle und dem Zugriff Dritter entziehbar ist, das ist das Gebot der Stunde. Und zwar solange, wie der Wahnsinn unverändert weitergeht oder sogar noch zunimmt.


    Politiker ändern sich nicht. Da muss schon was ganz schlimmes kommen. Und ob er danach besser wird - wer weis.


    Was geschehen wird, das wird geschehen. Egal, ob man drauf vorbereitet ist, oder nicht.

    Gold muss man dann akkumulieren, wenn es für wenig Geld viel Gold gibt und dann reduzieren, wenn es für wenig GOLD ganz viel Realwert gibt, dann rentiert Gold besser als jeder OS oder jedes Zertifikat. Für 750 Gold- Dollar (ca. 1 kg) einen Hausblock kaufen.... ...der heute vielleicht eine Million oder auch zwei wert ist, das nenne ich ein gutes Geschäft. So kann man Wohlstand über ein paar Generationen fixieren. Selbst dann, wenn man "nur" ein hübsches EFH im Wert von vielleicht 500.000 EUR für den Kilobarren kauft.


    Beides (Kauf- und Verkaufgelegenheit) scheint mir derzeit nicht so recht der Fall zu sein. Wer kein Gold hat, der sollte dennoch seine 5-15 Prozent akkumulieren. Sicherheit hat ihren Preis - das war schon immer so.


    Reduzieren, das bedeutet nicht alles zu verkaufen.


    Gold in der Not zu verkaufen ist ein mieses Geschäft, dann gibt es zu wenig Gegenwert dafür. Mag sein, daß manchmal keine Alternative da ist, wenn es drum geht, zu überleben und nicht zu verhungern.


    Das ist dann die Funktion des Goldes als Notgroschen. Eine gut gefüllte Vorratskammer wäre vielleicht billiger gekommen. Wer weis.

    Zitat

    Original von Eldorado
    ...Man sieht wieder ganz klar, die Manipulation kommt aus Amerika...


    Eldo


    wie immer, wenn Kurse runtergeprügelt werden.


    Meine Meinung: den Kurs sich selber überlassen. Auch dann kommt irgendwann die KORREKTUR. Nur auf etwas höherem Niveau und etwas heftiger.


    Warum gutes Zentralbankgold dafür verrmaschen?.

    Ich verstehe nichts von Gold- und Silberaktien.


    Meine Meinung ist: bei einer physischen Edelmetall-Investition sollte man zwecks Vermeidung von Klumpenrisiken nicht noch Edelmetallaktien halten.


    Ich würde da viel mehr diversifizieren wollen, wobei ich Aktien momentan schon für sehr hoch bewertet halte. Und dementsprechend zur Vorsicht rate, nachdem ich Ende Dezember 05 bei einem DAX-Stand oberhalb von 5.000 Aktienfondsanteile meiner Söhne abgestoßen und den Erlös anderweitig investiert habe.

    Ich finde einen Aufschlag von fast 500 EUR aufs Metall für einen Krügerrand in PP viel zu hoch. Langfristig wird der Markt das schon richten....


    Eine Prämie von 100 bis 150 EUR für makellose PP´s mag vielleicht berechtigt sein. Alles andere ist Unvernunft und zeugt nach meinem Dafürhalten von völliger Unkenntnis des Marktes für moderne Münzen.


    Bevor ich von "Speziallisten" zerrissen werde:
    Für die beiden ersten Jahrgänge gelten andere Gesetzmäßigkeiten. Da gibts seltene Vatrianten.

    Bequemlichkeit kostet Geld. Ich würde mir direkt physisches Gold kaufen. Am besten annonym (z.B. auf Münzenbörsen). Oder bei Banken, die Gold physisch vorrätig haben direkt gegen cash.

    Da iat etwas drann: Geld, das monatlich konstant an Wert verliert und keine Zinsen abwerfen kann, das verleitet die Menschen dazu, es direkt wieder auszugeben. Das führt unweigerlich zu einer erhöhten Nachfrage und weniger Arbeitslosigkeit. Letztendlich wird so mit den selben Menschen viel mehr produziert und nachgefragt.


    Zum Wohle aller (sieht man mal von Zinshaien ab).



    Was aber ist mit Gelder für Investitionen, die so hoch sind, daß sie einzelne nicht alleine und in kurzer Zeit aufbringen können?.


    Schwundgeld verfestigt somit bestehende strukturen. Wer nichts hat, der kann sich auch nichts aufbauen. Mangels angespartem Kapital:


    Und das ist der Nachteil des Systems.

    Zitat

    Original von Cra$h
    Das Ausliegen einer solchen Zeitschrift im Bahnhofkiosk zwischen den Anlegermagazinen wäre für mich DAS ultimative *Verkaufsignal* :)


    Was die gierigen Schwachköppe mit dem Goldkurs anstellen wenn man sie ran läßt - erleben wir ja jetzt schon seit Weihnachten.
    Da muss der "Watschnbaum" wohl noch ganz gut geschüttelt werden - bis hier endlich wieder Ruhe einkehrt... Also malt bitte nicht den Teufel an die Wand! :) Ich möchte bitteschön günstiges Gold kaufen können und nicht teueres verkaufen müssen.


    Cra$h: gegessen werden kann nur das, was auf dem Kurszettel steht - und basta! :)


    Ich kann mir aber vorstellen, daß mit den kürzlichen Kurskapriolen schon so mancher heftigst abgewatscht wurde. Mir solls auch recht sein :)

    Zitat

    Original von TeeKay
    Die Inseln werden ja nicht so gebaut sein, dass 10 Jahre globale Erwaermung ausreichen.
    War auch nur ein Beispiel. Wer die Staatsbuergerschaft zusammen mit einem Inselgrundstueck verkauft, wird auch offen sein fuer Reiche, die kein Grundstueck kaufen. Wuerde man keine Auslaender wollen, machten die fuer europaeische Verhaeltnisse irrwitzigen Investitionssummen keinen Sinn.


    Was interessieren uns ein paar mit Meeressand angeschüttete Inselchen, die - geologisch betrachtet - keinen Bestand haben werden, keinen Bestand haben können.


    Wer die dort auf (Treib-)Sand gebauten Immobilien erwirbt, dem ist nicht mehr zu helfen.


    Der Golf ist Erdbebenregion und alleine durch die Ölförderung sind im Bereich der Fördergebiete Absenkungen zu erwarten.


    Ein Erdstoß oder eine Welle kleinerer Stöße (Impuls) kann nach meiner Meinung zu Gebäudeschiefstellungen führen oder dazu, daß Gebäude einsinken, kippen oder einfach vom Erdboden verschluckt werden.....

    Ursächlich für den Gold- und Silberpreisanstieg sind die enormen, vagabundierenden Geldmengen und die viel zu hohen jährlichen Geldmengenzuwächse.


    Alles andere sind Symtome, die sich aus dieser Ursache analytisch ableiten lassen:


    Ohne inflationäre Geldmengenausweitung keine Aktienblase (2000/2001), keine Immobilienhuasse in den USA, GB, Frankreich, Spanien usw.


    Und ohne billiges Geld auch kein so extremes Wirtschaftswachstum in China.


    Im viel zu hohen und schnellen Geldmengenwachstum liegt die wahre Ursache.

    Zitat

    Original von liberty
    @ mesodor,


    wirklich sehr schön. Mit dem Sammeln fange ich aber lieber doch nicht an. Zu wenig Ahnung und zu wenig Zeit. Da würde ich mich nur verzetteln.
    Also bleibe auch ich bei den normalen Anlagemünzen. Aber ab und zu eine schöne Silberne gönne ich mir doch.
    Viele Grüße


    liberty


    Na, dann sammelt er ja schon :)


    Von dort bis zu historischen Stücken ist es oftmals nur ein Mausklick.

    Zitat

    Original von Cra$h


    .....So lange Aktien und Gold gegen Fiat abschmieren - bleibt Fiat (aller natürlich grundsätzlich bestehenden Bedenken zum Trotz) erstmal die attraktivere Wahl. :)


    Immer schön starr darauf blicken, was die Kurse machen.


    Blos nicht mal eine Situation selber analysieren, sondern dies anderen überlassen und sich nach dem richten, was andere tun.


    Wenn Fiat wirklich gegen GOLD abschmiert, dann ist binnen TAGES- ODER STUNDENFRIST KEINE UNZE MEHR LIEFERBAR!


    Weil dann Investoren mit richtig viel Geld um jeden Preis und mit fast allen Mitteln ins Gold drängen.


    Das Gold, was Sie bei der Bank bestellt haben, das kaufen Ihnen - sollte die Lieferung durchkommen - die Angestellten vor Ort vor der Nase weg, sofern sich nicht zuvor das Management selbst "bedient" hat :)

    Ihnen wird dann etwas von fehlender Liefermöglichkeit erzählt.....


    und gut ist.


    Also bleibt Ihnen nur die Möglichkeit - ja, und das tut profit- und preisfixierten Zeitgenossen so richtig weh - zu kaufen, bevor die Herde losrennt oder nicht zu kaufen und zu riskieren 100 Prozent des angelegten Vermögens zu verlieren, statt 5 bis 15 Prozent in Gold anzulegen und mit 85 Prozent weiter auf Papierwerte zu setzen....


    Leute wie Sie, die zocken mit 100 Prozent weiter, bis es mangals Fiat-Geldwert nichts mehr zu zocken gibt.


    Für ein paar Dollars mehr gehen die freiwillig zur Schlachtbank.


    Für mich ist solch eine Einstellung völlig unverständlich.

    Wenn Gold wertvoll genug wird und für den Außenhandel benötigt wird - ist vieles denkbar in unserer neo-DDR.


    Schon vergessen: Kunstsammler wurden in der Alt-DDR sogar vom Staat ermordet, um sich deren Sammlung zwecks Devisenbeschaffung aneignen zu können....


    Erzählt mir nicht´s vom Rechtsstaat!.


    Wo sind denn die mutmaßlichen Mörder?.


    Wurden die ordentlich und entsprechend ihrer Tatbeteiligung und ihres Wissens um die Morde abgeurteilt?.


    Nein, die wurden noch nach der Wende hier im Westen hoffiert!.



    Zurück zum Thema:


    Wichtig ist eine vernünftige Stückelung des privaten Notgroschens:
    Münzen in den Fein-Gewichten 3,5 g und 5-8 g sollten mindestens 200 g ausmachen. Die andere Hälfte des Restes kann aus Unzenmünzen bestehen, eine weitere Hälfte aus Barren mit einem Gewicht von maximal 250 g. Im Krisenfall dürfte es für einen 250-g-Barren vielleicht ein Häuschen geben....


    500 g, 1.000 g, 100-Unzen und 12,5 kg-Barren sind viel zu unhandlich; Standardbarren (12,5 kg und 1.000 Unzen) kommen dann ohnehin nur für zwischenstaatliche und internationale Transaktionen in Betracht.

    Zitat

    Original von Eldorado
    .....Das ist jeden selbst zu ueberlassen, was ich mache braucht keinen interessieren, schliesslich ist es mein Geld und Mut zum Risiko....
    Ob ich damit auf die Schnauze falle sehe ich bald.
    Noch stehe ich. ;)


    Gruss


    Eldo


    Kein Gold, kein Edelmetall, keine Sachwerte und ggf. nur "Papier" zu besitzen kann auch sehr riskant sein.


    Auf die Ausgewogenheit kommt es an:


    niemals alle Eier in ein Nest legen, denn dann bleibt das Risiko kalkulierbar.


    Null Risiko gibts nicht, egal, was man tut oder lässt.


    Nur der, der sich übernimmt, auf Pump und/ oder zu einseitig investiert, der kann auf die Schnautze fallen. Alle anderen werden kleine Fehlentscheidungen wegstrecken, ohne darüber ins Straucheln zu geraten. Und lernen, sowohl mit (Buch-)Gewinnen, als auch mit (Buch-)Verlusten zu leben.

    OK, 11 $ ist etwas anderes. Das ist ein Investment, das man durchaus eingehen kann, wenn man fest davon überzeugt ist, daß Silber im Preis bis 2010 sehr stark steigt und - in Geld gerechnet - überproportional daran teilhaben möchte.


    wef: Ich finde den von Ihnen gezahlten Optionspreis für Ihre Silbercalls abenteuerlich. Da sieht man wieder einmal, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen von Menschen sein können.


    Ein Tipp: schauen Sie sich die Geldmengenentwicklung einschließlich der Entwicklung der auf Geld lautenden Vermögenswerte an und dann führen Sie sich die einzig verlässliche Regelung vor Augen, die Sie kennen:




    what goes up, must come down !


    wef: wenn ich es richtig verstehe, dann zahlen Sie für einen OS auf 5 Kg Silber mit Laufzeit bis 2010 mit Basispreis 20 $ je Unze 690 Euro?


    Mein "Silbercall" hat mir umgerechnet ganze 580 EUR für 5 kg gekostet, wobei mein Bezugspreis um einiges günstiger war als 20 Dollar die Unze und der Call auch noch wesentlich länger läuft als der Ihre.


    Mein "Emittent" Degussa war es aber schon 14 Tage nach Zahlung des "Optionspreises" leid, mir ein Recht zu schulden, deswegen durfte ich mein physisch Silber abholen und mitnehmen. Gegen Vorlage des Lieferscheines, der gleichzeitig Quittung über die eingezahlte "Prämie" war und zum Bezugspreis NULL.

    Auf gut Deutsch: Sie haben mehr für einen OS mit einem unverschämt hohen Bezugspreis gezahlt, als Ihnen der Basiswert vor 15 Jahren gekostet hätte. Das muss man sich einmal vor Augen führen!


    Noch vor 2 Jahren hätten Sie immerhin 3 1/2 kg Silber bei Ebay für den Preis eines OS über 5 kg bekommen können, dessen Bezugspreis sehr weit aus dem Geld ist....


    Damit der innere Wert Ihres OS einen physischen Silberkauf vor etwa 2 Jahren noch schlagen kann, müsste Silber doch größenordnungsmäßig etwa auf 50 Dollar die Unze steigen. Und das bis 2010.


    Und was sagt uns das:
    Ein vernünftiges Timing beim Kauf macht Derivate vielfach überflüssig.


    Genau so, wie Silber vor 16 Jahren und auch noch vor 2 Jahren unterbewertet gewesen ist, gibt es auch heute Dinge, die vergleichbar unhterbewertet sind. Die muss man finden. Dann kann man auch heute auf Nummer Sicher spielen und sich - ohne große Risiken - märchenhafte Gewinnchancen erschließen.