Beiträge von mesodor39

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    Original von nodollar


    Ich habe mir nach den Kursrückgängen von Edelmetallen mal die Kommentare der Weltpresse angeschaut....
    ....Gold ist gerade mal um 30 Dollar gefallen und alle sprechen vom "Ende" des Goldes und der Edelmetalle überhaupt. Dabei ist in den drei Tagen zuvor Gold um 40 Dollar gestiegen und keiner hat vom schlagartigen Ende des Fiat-Moneys berichtet. ......


    Mal angenommen, die Berichterstattung wäre objektiv:


    Wäre dann nicht Gold für Normalbürger nahezu unbezahlbar?.


    Vielleicht müsste man dann für 25 g vom dem Stoff ganze 6 Monate arbeiten, denn viel mehr als statistisch 25 g Gold gibt es nicht pro Mensch.


    Ich bin unter dem Aspekt der Beschaffungskosten für Edelmetall sehr froh, daß lange Zeit und auch vielfach heute immer noch von großen Teilen der Presse so völlig verzerrt, einseitig und entstellt berichtet wird.

    Im Zweifelsfall keine natürlichen Personen.


    Und je nach vertraglicher Gestaltung kann sich der Emittent der Haftung durch Übertragung seiner Pflichten auf eine andere juristische Person rechtzeitig entziehen. Daher besteht durchaus die Möglichkeit, daß die Kontrakte nicht erfüllt werden und der Emittent nicht haftbar gemacht werden kann.

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    Original von auratico
    Der Abverkauf bei den Gold-Futures am Montag innerhalb von 45 Minuten hatte aberwitzige Züge, fast wie ein militärischer Angriffsbefehl. Ich zweifle - wie wohl viele hier - nicht daran, dass da ganz üble Kräfte am Werk sind. ....


    Mein Tip: Finger weg von solchen Geschäften.


    Wenn Geld hergegeben wird, dann nur gegen physisch ausgehändigte Werte. Niemals gegen Versprechungen oder Lieferscheine mit länger als ein paar Tagen Lieferzeit.....


    Und das auch wegen des von Ihnen vorstehend skizzierten Sachverhalts.


    Der Markt und auch das Insolvenzrecht sind gnadenlos. Besonders gegenüber denen, die ihr Geld für Versprechungen hergaben / hergeben.


    Bei Margen von drei bis fünf Prozent (z.B. Krügerrand) kann man es Händlern nicht verleiden, wenn si enur bis zur Bedarfsdeckung ankaufen.


    Das Problem ist, daß die meisten Goldmünzen nicht börsenfähig sind (Ausnahme z.B. Wiener Philharmoniker).


    Bei Goldbarren ist dies zwar (theoretisch) anders, sofern es sich um gestempelte Ware von zugelassenen Produzenten (good essayers and melters) handelt. Jedoch sind an Börsen übliche Größenordnungen 100 bzw. 1.000 Unzen im angelsächsischen Raum bzw. 12,5 kg (Deutschland).


    Klar auch, daß mit einer Ausweitung der Volatilität eine Ausweitung der Handelsspannen einhergeht.


    Das Geld wird schließlich im Ankauf verdient, wobei die drei bis fünf Prozent Aufschlag auf den Spottpreis nicht steigerungsfähig sind.


    Die Diskussion einiger Teilnehmer, nun nach etwa 5 bis 8 Prozent Kursrückgang vielleicht nachzukaufen ist der beste Beleg für die extreme Preissensibilität der Käufer.


    Verkäufern steht es ja frei, beispielsweise auf Ebay ausztuweichen oder hier Gold zum oder knapp unterhalb des Spotpreises anzubieten. Imme rnoch besser, als sich Gangster-Ankaufsmethoden (kein fester Ankaufspreis bei Einlieferung) auszusetzen. Versuch macht klug. Jedoch: ich bin längst "eingedeckt" und kaufe daher schon seit Monaten, also auch momentan nichts an, dies nur um Missverständnissen vorzubeugen :)

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    Original von Cra$h
    Wer zu spät kommt - den bestraft das Leben.


    Na jetzt lachen wir doch erstmal gemeinsam über die nun folgende Zweckpropaganda (z.B. Extreme Orderlage...) und die folgenden Durchhalteparolen Derer die den Krams nicht mehr rechtzeitig losgeworden waren. (die 1000 kommt... irgendwann! schnüff! - aber rechthab will!...)


    und dann warten wir auf das einsetzende Desinteresse oder die Übertreibung im Bärenmarkt und schichten dann (mal) wieder unser vermehrtes Fiat in Gold (oder auch was Anderes) um.


    crash: wer kurz zuvor noch shortete, sich auf dem Höchstkurs dann so richtig kräftig eindecken musste, weil seine Sttopp-Loss-Schwelle gefallen war.... und nun entweder von Verkaufswilligen belagert oder von Käufern, die die Unze gut 45 EUR unter Einstiegskurs des Händlers kaufen möchten....


    der ist - jenseits aller Professionalität schlichtweg eines:


    selber schuld


    Da kann und braucht man kein Mitleid mit zu haben.


    Schuster, bleib bei deinen Leisten, sprich: "versorgt" eure kaufwilligen Kunden mit Edelmetall, wenn sie kaufen möchten und "entsorgt" deren zum Verkauf stehende Edelmetallbestände durch Ankauf. Denn das genau ist eure Daseinsberechtigung als Händler. Und von der Differenz zwischen An- und Verkaufspreis, eurem Lohn, da lebt froh und sorgenfrei, denn das ist eure "Motivation".


    Lasst den Kurs machen, was immer er will und geht - Eigenbedarf abgesehen - nur die Engagements ein, die eure Kundschaft benötigt. Reduziert Kurssicherungsgeschäfte im Interesse eurer Kunden und zur Reduktion eurer Handelsspannen auf das notwendige. Da habt ihr, eure Kunden eingeschlossen, lang- und mittelfristig am meisten von.


    Vom Geschäftsbedarf losgelöste Long- und Shortstrategien, Zockerei also, nützen euren Kunden nichts.


    Sie bringen euch meist Verluste an Geld und (wenn man es öffentlich macht) auch an Reputation.


    Kaum einer, auch kaum ein Händler ist langfristig cleverer und besser, als der Markt. Warum ihr so eifrig daran arbeitet, diese These immer wieder neu zu belegen, das ist wahrlich schwer nachvollziehbar.

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    Original von flx3
    @ mesodor39,



    mit OS wäe das nicht passiert. ;) ;)


    Mit physichem Metall übrigens auch nicht.


    OS, deren Bezugs- / Verkaufspreis sich nah am Basiswert befindet, insbesonbders lang laufende, haben im Vergleich zu Zertifikaten recht hohe Aufgelder. Bis da etwas verdient werden kann, müssen sehr deutliche Kursschwankungen stattgefunden haben.


    Will sagen: OS sind für Zertifikatekäufer, die maximale Renditen haben wollen, viel zu unattraktiv.


    Warum auf Termin zocken, wenn man - geld-, kurs- und preisfixiert wie man ist - alles an einem Preis/Kurs festmachen kann, bei dem die ZEIT dann in der Betrachtung des Anlegers keine Rolle mehr spielt....


    Und das beste zum Schluss: man sucht sich einen Kurs aus, bei dem nach eigener Meinung ohnehin eine Entwicklung gestört / unterbrochen ist, weil - wird dieser Kurs (Strike) erreicht, ist ja die kurz- bis mittelfristige Aufwärtsbewegung charttechnisch beendet oder nahezu beendet. Ganz nach der Devise: Lieber ein Ende mit Schrecken......


    oder: Bei Stopp-Loss Totalverlust. Auch so kann man es sehen. Und diese Stopp-Loss-Schwelle kann man garantiert nicht unterschreiten. Wird sie erreicht, dann ist alles geregelt. Welcher Besitzer physischer Werte kann sich beim Stopp-Loss-Spiel dieser Tatsache gewiss sein. Nur Papierinvestoren können diese endgültige Gewissheit für sich verbuchen. Daß dieser "Luxus" mit Totalverlust erkauft wird.... Gewissheit hat halt auch ihren Preis :D:D:D



    Wenigstens höre ich momentan kaum noch etwas von Lobliedern auf Zertifikaten. Irgendwie ist es ein wenig ruhig und vielleicht auch nachdenklicher geworden, hier in dieser Ecke des Goldforums....


    Wohl dem, der sein Papierzeugs bei 14 rausgehauen hat.....


    Bleibt noch anzuführen, daß die heftigen Kursbewegungen bei den Edelmetallen vor allem durch in Papier und auf Termin / Kredit investierende Zeitgenossen erst ermöglicht werden. Und durch solche, die bereits verkauft haben, was sie noch nicht besitzen.


    Kein Mensch, der sein Geld selbst verdient hat und den Gegenwert dafür in Händen hält, der würde gerade dann verkaufen, wenn sein "Wert" an einem Tag um 5 Prozent fällt.


    Diejenigen, die mit ein klein bischen Geld und ganz viel Geld anderer ganz schnell ganz viel Geld machen wollten, die jedoch schon. Weil sie durch kleinste unvorhergesehene Schwankungen dazu gezwungen werden und ihnen keine Alternative bleibt, möchten sie das Spielfeld nicht als Nettoschuldner, Bankrotteur oder Betrüger vorzeitig verlassen. Ebenso diejenigen, die Metall erworben haben, um dem Kurs zu drücken und sich an den Wetteinsätzen ihrer Vertragspartner / Kontrahenten, die auf steigende Kurse setzen bereichern möchten


    Frage: Was passiert noch einmal mit einem Buchhalter, der Fußballspielern und Schiedsrichtern Geld bietet, um ein Spiel zu beeinflussen?. Welcher Zocker würde bei solchen Instituten noch Wetten abschließen?. Kapitalanleger und Investoren sind da viel weniger sensiebel....


    Dagobert: wenn in London und NY der Goldpreis - wie, warum und von wen auch immer - "zusammengeprügelt" wird und sich deutsche Goldhändler in Anbetracht fallender Kurse vor (KAUF????-) Orders nicht mehr retten können, so lässtr dies doch einige interessante Schlüsse im Hinblick auf Marktimperfektionen zu.

    Immer wiede rinteressant zu lesen, wie sich Menschen über anderer Leute Geld ihren Kopf zerbrechen.


    Im schlimmsten Fall verliert ihr alls (100 Prozent) und dürft 7 Jahre lang jeden Cent abdrücken, bis ihr frei seid.


    Und im günstigsten Fall geht ihr als gemachte Männer oder Frauen aus eurem Kreditdeal raus.


    Und dazwischen gibt´s zig Möglichkeiten, was alles passieren könnte.


    Wer Grund und Boden beleiht um Edelmetall zu kaufen oder - schlimmer noch: Edelmetall beleiht, um noch mehr Edelmetall zu kaufen...


    ...der ist ein lebender Hedgefonds mit voller persönlicher Haftung.

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    Original von dshhn
    ich persönlich würde noch etwas warten und schauen was New York heute macht. 12:00 NYT ist man schlauer, ob sich eine Stabilisierung/Erholung abzeichnet!
    Gruß dshhn


    ja, ja, gerade NY.....


    da würde ich heute überhaupt garnichts drauf geben, was dort normalerweise gespielt wird, das dürfte wirklich jedem klar sein.


    NY - die Hochburg der Leerverkäufer und der Sitz der FED. Der Ort der kurzen wege und mit dem weltweit größtem Goldumsatz, lachtot!.


    Wundern würde es mich deswegen schon sehr, wenn das Gold in NY heute kräftig ansteigt.


    Wann, wenn nicht heute mit aller Wucht aufs Gold eindreschen?.


    Klar, ich würde warten, bis Gold bei 1200 steht... aber die Notenbanker.... denen geht bestimmt schon lange der A.... auf Grundeis. So einen schönen Tag, wie heute, da müssen die einfach draufschlagen. Schon aus reiner Selbstgefälligkeit um das eigene Ego noch mal kurzfristig aufzupolieren. Gegönnt sei es ihnen :)

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    Original von Fisiko
    Das scheint ja jetzt die erwartete Korrektur zu werden.


    Wie weit wirds wohl runtergehen? Zur Zeit sind schon 30 Dollar weg, in 1 Stunde. :rolleyes:


    Mag sein.


    Und?


    Meinetwegen kann GOLD von dem Niveau 700 Dollar die Unze auch um 150 oder 200 Dollar die Unze fallen. Solange ich nicht verkaufem muß, ist das völlig unerheblich.


    Kurse steigen und fallen. Das war schon immer so und wird auch immer so sein, was freie Märkte angeht.


    Selbst bei 500 Dollar je Goldunze wäre der langfristige Aufwärtstrend noch voll intakt.


    Übrigens: jeder kann seinen Krügerrand oder sonstigen Goldschatz nachwiegen. Es ist imme rnoch soviel Gold wie zuvor, vorausgesetzt man hat nichts abgegeben, fehlt kein Milligramm - trotz fallender Kurse. :)


    Bei Aktien ist das oftmals ganz anders: Fallen die Kurse sehr schnell und sehr stark, dann haben die Gesellschaften oftmals viel weniger Kapital je Anteilsschein, als noch zuvor.....
    ...oder abe rnie besessen haben, was sie vorgaben zu besitzen :(


    Und bei Anleihen bedeuten extrem einbrechende Kurse gelegentlich, daß kein Geld mehr da ist, mit dem die Gläubiger befriedigt werden könnten.


    Hat man sich diese Fakten erst einmal verinerlicht, dann ist die "Bewertungsfrage" bei schuldnerfreien Vermögenswerten oftmals sekundär, keinesfalls aber vergleichbar zur Bedeutung derselben Frage bei nicht schuldnerfreien Werten.....

    4.436 EUR für´s "Nuggat" (Bezeichnung meines jüngeren Sohnes für den 250-g-Barren) das alleine ist bereits der "ganz normale Wahnsinn".


    Tollkühn und vermessen oder einfach nur "tragisch" dürfte es sein, mit Bergen von Fiat-Money und Fiat-Miney-Werten aber völlig goldlos dazustehen, sollte es zu Währungsturbulenzen und "Verwerfungen" beim Geldwert kommen.


    Bleibt die Frage: was tun.


    Blindwütig handeln, den Kopf in den Sand stecken oder sein Vermögen so strukturiern, daß man Chancen umsichtig versucht zu nutzen, aber systembedingte Risiken dennoch bei der Aufteilung des Vermögens in Anlageklassen berücksichtigt, wobei es naturgemäß sowohl wenig bringt, Liegestühle auf dem Deck der Titanic zu arrangieren als auch meist unvorteilhaft ist, alles auf eine Karte und ggf. auf eines von vielen denkbaren Szenarien zu setzen......


    Da aber muss jeder selbst mit fertig werden.


    Schnell - im Sine von ein paar Stunden oder wenigen Tagen, also Zeitdruck.....


    das ist blinder Aktionismus und - statistisch betrachtet - ein Zucken, - Panik halt- also Angst und somit einer der allerschlechtesten Grundvoraussetzungen für Erfolg und Ausgewogenheit.


    Wozu soll das "Nuggat" denn dienen?.


    Notgroschen


    Investment


    Kapitalsicherung


    Diversifikation, ggf wozu?.


    Welche Optionen kann man sich mit Gold offenhalten?.


    Welche Vor- und Nachteile bieten Goldmünzen und Goldbarren. Für welchen Zweck eignen sich welche Stückelungen, beginnend bei einer zehntel Unze über die üblichen Alageunzen (Krügerränder usw.) bis hin zu den Goldbarren (100 g, 250 g, 1 kg, 12,5 kg, 10 Unzen, 100, Unzen, 1.000 Unzen)?.

    Da muss man sich erst mal in Ruhe Gedanken darüber machen.

    Juliane: wieviel Gold besitzen Sie bzw. welchen Anteil macht Ihr Goldveremögen am Gesamtvermögen aus?.


    Wie ist Ihr Vermögen strukturiert?.


    Besitzen Sie eine Kapitallebensversicherung, einen Sparplan, Anleihen oder einen Altersvorsorge-Sparvertrag?.


    Worauf ich hinaus will, das ist folgendes:


    Gold (und ggf. auch anderes Edelmetall) gehört aus Gründen der Diversifikation (Streuung der Risiken) und als Absicherung für schlechte Zeiten, also als Gegengewicht zu Forderungen und ungedecktem Geldvermögen eigentlich bei jeder ausgewogenen Vermögensanlage dazu.


    Sie möchten nun Ihren Anhänger verkaufen. Wenn Sie das Geld ausgeben wollen und ansonsten auch nichts zurückgelegt haben: OK, es ist ihr Ding.


    Wenn Sie das Geld nicht benötigen: wofür möchten Sie das Gold verkaufen, etwa dafür, um den Erlös zu 1,85 Prozent bei einer Bank anzulegen und das bei über 2 Prozent offizieller Teuerung?. Das kann es doch nicht sein. Keiner verkauft eine werthaltige und gut gelaufene Investition, um den Erlös sehenden Auges verfallen zu lassen.


    Ein kleiner Tip: es gibt Goldfans, die glauben, eines Tages für weniger als 25 g einen neuen Mercedes kaufen zu können. Ich kann mir einen solchen Goldwert zwar auch nicht vorstellen, geschweige denn ganz fest daran glauben. Aber alleine die Möglichkeit, daß eine solche Chance bestehen könnte ist doch ein Grund, Gold nicht vorzeitig zu verkaufen.


    Man sollt eimmer dann verkaufen, wenn fast alle Kleinanleger schon Gold gekauft haben. Momentan aber ist es so, daß überwiegend die "großen" kaufen, wohingegen die "kleinen" eindeutig auf der Verkäuferseite zu sein scheinen. Und die Kohle, die fällt (meist) nach oben. Ist fast schon eine Art "Naturgesetz" der Finanzmärkte.

    Was sich gerade nun (15.Mai 2006, 10.15 Uhr) andeutet, daß ist eine Korrektur beim Gold- und Silberpreis. Und zwar eine, die es in sich haben könnte.


    Keiner weis, ob es weiter so rasant bergab geht, wie in der letzten Stunde.


    Keiner weis, wo sich der Boden befindet.


    Und kaum einer weis, wer verkauft und warum.


    In einer derartigen Situation zeigt sich nun der Vorteil einer bezahlten, physischen Silberanlage:


    Denn genau so, wie Papiersilberzertifikate mittels Hebel von Kurssteigerungen des Basiswertes profitieren, so verlieren diese nun entsprechend überproportional.


    Prozentual ist das sogar noch extremer, da die prozentuale Steigerung der Verluste, gemessen vom Zeitpunkt (t) bis zum Zeitpunkt (t+1) mit fallenden Kursen ansteigt.


    Wohl dem, der noch Ende letzter Woche Gewinne in Papiersilber realisiert hat. Und nun gelassen zusehen kann, wie imaginäre Werte - je nach KO-Schwelle - fallen und teils regelrecht implodieren.


    Ich wünsche wirklich niemanden, ein solches Blutbad voll investiert durchzustehen - darum geht es sich auch überhaupt nicht - Jedoch: jeder, der damit liebäugelt, solche Produkte zwecks Geldverdienst zu erwerben, der sollte sich mal ganz intensiv vorstellen, letzten Freitag bei Kursen knapp unter 15 EUR die Unze mit einem für ihm im Verlustfall schmerzhaften Betrag solche Scheinchen mit KO-Schwelle 12,50 $ gekauft zu haben.....

    Fragt sich nur, in welchem Markt.


    Real ankommen tut NICHTS.


    Selbst die Sparquote sinkt nicht.


    Vor etwas mehr als einem Jahr noch entsprach die gesamte jemals geförderte Goldmenge dem Schuldenstand Deutschlands:


    150.000 t x 10.000 EUR/kg macht 1,5 Billionen.


    Mittlerweile kostet das Kilo über 17.000 EUR. UNd die zugegebene Staatsverschuldung beträgt 1,6 Bio.


    Die Sparguthaben und Geldvermögen der deutschen privaten haushalte sind sogar noch deutlich höher als 1,6 Bio.


    Soviele Sachwerte, um alle Sparguthaben kaufkraftmäßig zu retten, die gibts nicht mal ansatzweise.....


    Nur: die Normalbürger wissen das nicht. Die wissen nicht, daß nahezu jeder EUR, den sie glauben zu besitzen ein bererits ausgegebener und geschuldeter Euro ist, den nun schon wieder ein anderer besitzt, vielleicht sogar der Sparer selbst.


    Münchhausen lässt grüßen. Leider klappt das mit dem sich am eigenen Zopf aus dem Sumpf ziehen real nicht.....


    Dumme Naturgesetze.


    Aber vielleicht klappt es ja beim Fiat-Money dauerhaft. Cleveren "Zaubertricks" sei Dank. Wer das glaubt kann zumindest ruhig schlafen und wer zweifelt, der kann Gold kaufen, um ruhiger schlafen zu können :) ......


    ganz einfach:


    Die Widerholung der Verhältnisse von 1923 und davor ist eine denkbare Entwicklung bei einem inflationären Krisenszenario.


    Mit einem Investment von etwa 500 g Gold und etwa 500 Unzen Silber kann man bei einer derartigen Annahme den Immobilienbedarf für einen Normalbürger gewiss mehrfach abdecken. Sogar so weit, daß eine Person von den Erträgen des Immobilienvermögens leben könnte. Und um momentan etwa 20.000 EUR in Edelmetall zu investieren, da braucht man doch nicht seine Wohnung / Immobilie zu veräußern.


    Mit den 20.000 EUR wäre bei einer Edelmetallquote von 5 bis 15 Prozent dann auch ein derzeitiges Gesamtvermögen von 400.000 EUR (5 %) bis 133.000 EUR ausreichend in Edelmetall diversifiziert. Wobei man natürlich nicht den Fehler machen darf, den edelmetallanteil bei Kurssteigerungen so weit zurückzufahren, daß der 5-15 % -Rahmen erhalten bleibt. Dies würde nichts anderes bedeuten, als daß man schlechtem Geld gutes Geld hinterherwerfen würde......



    Im Übrigen prognostiziere ich nicht ein derartiges Szenario, sondern weise nur auf dessen Eintrittsmöglichkeit hin, ohne jedoch eine Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Szenarios beziffern zu können.

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    Original von tradejunky
    ......Das ist ein untrügliches Zeichen für enorme Liquidität in den Märkten aufgrund lang anhaltender niedriger Zinsen in den letzten Jahren. Viel Geld ist im Umlauf und will investiert werden---Inflationsgetriebene Blasenbildung?


    Genau die Probleme haben wir momentan.


    Fragt sich nur, wo diese Liquidität herkommt. Konkret:


    Sind die angelegten / liquiden Mittel überwiegend Eigenkapital, also bereits "verdientes" Geld oder ist der überwiegende Teil geleihenes Geld?.



    Die beiden nächsten Fragen sind dann im Fall von geleihenem Geld:


    wird diese Liquidität langsam und geordnet zurückgeführt?


    was passiert, wenn diese Liquidität zu spät und schlagartig zurückgeführt wird und welche Gegenreaktion wird das dann auslösen?.

    Kunst ist Kunst und Barrensilber ist Barrensilber.


    Kein Münzensammler würde beispielsweise auf die Idee kommen, zu marktüblichen Preisen einen Aurei oder einen mittelalterlichen Goldgulden zu erwerben, weil es eine Goldanlage ist.


    Ebensowenig wäre es sinnvoll, das Silber in Silberkunst als Anlagesilber zu betrachten. Kunst ist purer Luxus und Barrensilber eine Kapitalanlage.


    Kunst ist momentan zu 99 %ideeller Wert....


    und Metall in Barrenform 100 Prozent Kapitalanlage.


    Nur in Extremsituationen verwischen diese Grenzen mehr und mehr......


    dann zählt zu über 90 % nur das Material.

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    Original von Goldfever


    Und nehmen wir mal an, dass 10.000 Tonnen zum heutigen Kurs von 720 US$ zurückgekauft werden müsste... mhhh..grumme.. rechne grummel.. mmh.. da müssten die Banken 231.500.000.000 Dollar locker machen... ne Menge Holz, fast unmöglich oder?


    mal angenommen, die haben für etwa 350 im Mittel verkauft und das Geld im mittel 10 jahre lang mit 6 Prozent angelegt....


    dann könnten die sogar zurückzahlen.


    Das Problem ist nur: es gibt keine 10.000 Tonnen Barrengoldangebot, die zu 720 $ die Unze verfügbar sind.


    Vielleicht kann man 2.500 t pro Jahr für 1.000 bis 1.200 Dollar kaufen - zu Lasten des Bedarfs der Schmuckindustrie, die bei diesen Kursen kaum noch Schmuck verkaufen würde - sicher ist das aber nicht.....


    Wirklich bitter wird es für das "Wolfspack" erst, wenn der Goldpreis weiter steigt wie bisher und weit obnerhalb dessen notiert, was das "Wolfspack-Rudel" aus dem Goldverkaufserlös erwirtschaften konnte.


    Es mag sein, daß nun bereits der eine oder andere überschaubare Verluste / Bilanzberichtigungsbedarf hat. Jedoch: existenzbedrohlich dürfte das momentan kaum sein. Momentan noch.


    Und berücksichtigt man dann noch, daß die Leerverkäufer wohl großteils identisch sind mit Goldzertifikateemittenten mit ihren teils trickreichen Vertragsbedingungen.....


    ....dann kündigen die irgendwann ihre Zertifikate zum uralten Verkaufskurs. Und die ahnungslosen Käufer des Papiergoldes erhalten ihren Einsatz zurück. Ohne Zinsen und in einer Währung mit stark verminderter Kaufkraft....


    Na, und wer hat sich die Zinsen eingestrichen????


    Und wenn man das berücksichtigt, dann muss der Goldpreis noch um ein vielfaches steigen, um dem "Wolfspack" den Todesstoß versetzen zu können. Außerdem müssten dann die Verleiher auf Lieferung bestehen und Verträge nicht weiter verlängern......


    ....und warum sollten die Fiat-Notenbanken eine Verlängerung verweigern, wenn ein hoher Goldpreis ihren Interessen zu wider ist?????


    Egal, wie hoch es noch geht: ich werde bestimmt nicht steigenden Kursen nachlaufen und bei 800, 1.000, 1.500 oder gar 2.000 (nach-)kaufen.


    Gelegenheiten, günstig einzusteigen, die gab´s bei Gold und erst recht bei Silber, Platin und Palladium über 15 Jahre. Wer da nicht zugegriffen und seine Reserven angelegt hat, der ist selber schuld.

    Etwa ab Mitte der 90er bis Ende der 90er konnte man auf Münzenbörsen russische Platinmünzen im Gewicht einer halben Unze für Geldbeträge von 340 bis 400 DM erwerben. Platin war, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht zeitweise nahezu gleich teuer wie Gold.


    Palladiumunzen blieben teilweise auf Münzenauktionen für 220 DM (ohne Steuer und Aufgeld) liegen.