Beiträge von mesodor39

    Nichts ist tödlicher für einen Bausparer, als hohe Inflation oder Inflationserwartungen bereits zu Beginn ode rmitten in der Ansparphase!.


    Anders sieht die Angelegenheit aus, nachdem das Bauspardarlehn zuteilungsreif ist: Da können hohe Inflation und Inflationserwartungen wahre Wunder wirken:


    Kaum einer nimmt wegen der dann hohen Zinsen noch neuen Kredit auf und die Preise für bestehende Immobilien (nicht aber die Preise für Bauleistungen!!!!) purzeln oftmals, weil es nicht genügend Käufer, aber viele nun notleidend-kreditfinanzierte Objekte gibt, die zum Verkauf stehen. Dann gilt es billig zu kaufen und nicht teuer zu bauen.....


    Dank des günstigen Bauspardarlehns bekommt man dann und nur dann oftmals mehr Haus fürs Geld.....

    Meinen Goldput mit Basis 525 $ hatte ich schon innerlich abgeschrieben....


    aber wenn das so weiter geht, bekomme ich vielleicht sogar noch meinen Einsatz raus :)


    Egal. Die Wohnung ist fast bezugsfertig, mit dem Geld hat es auch geklappt und den Put (Versicherung gegen extreme Einbrüche des Goldpreises), den bräuchte ich nicht mehr.


    An alle Zocker und Pfennighaie ein paar Tips:


    (1) Man soll niemals in ein fallendes Messer greifen und auch nichts verkaufen, was man nicht besitzt.
    (2) Ein intakter Trend ist meist eine verlässlicher Möglichkeit gutes Geld zu verdienen, jedoch wachsen die Bäume auch dabei auch nicht in den Himmel
    (3) Man soll niemals alle Eier in ein Nest legen, denn Nur ein Narr ist seiner Sache absolut sicher und ich kenne keinen Narren, der an der Börse reich geworden und es auch geblieben ist :)


    da lacht der alte Oliver Hardy, und Stan Laurel wackelt dazu mit den Ohren....


    Hofentlich geht das gut.

    Zitat

    Original von Dagobert
    .... Deswegen schnell am Wochenende kaufen..... :D


    Ich habe Gold meist immer nur ganz langsam gekauft. Über Jahre. Und zu einer Zeit, als Gold nicht ernst genommen wurde.


    Den momentanen Aktionismus, ein paar Dolar zu sparen kann ich wenig nachvollziehen, ebenso die Art vieler, alles in Edelmetall / Rohstoffen zu investieren.


    Was, so seh eich das, etwas abhandengekommen ist, daß ist die Ruhe vieler Investoren, denn: in der Ruhe liegt die Kraft. Unruhe = Aktionismus = Hektik. Und alle drei sind erfahrungsgemäß schlechte Berater. Ebenso wie zu starke Preisfixiertheit.


    Wer sich nun freut, für 650 kaufen zu können, wo war der, als Gold noch bei 570 stand?.


    Egal.

    Zitat

    Original von TeeKay
    Sehen wir mal langfristig, also 50-100 Jahre in die Zukunft...


    Habe gerade den Taschenrechner zur Hand.


    Kaufkraft von 1 EUR gemessen an der heutigen kaufkraft in Euro-Cent


    mittl. Inflation 50 Jahren 100 Jahren


    2,0 % p.a. 36,42 13,26


    2,5 % p.a. 28,19 7,95


    3,0 % p.a. 21,80 4,76


    4,0 % p.a. 12,98 1,69


    5,0 % p.a. 7,69 0,59


    Dies bedeutet, daß bei einer jährlichen mittleren Geldentwertung von 5 Prozent per Anno ein Betrag von 1.000 EUR in 100 Jahren eine Kaufkraft hat, die vergleichbar ist mit der von 5,90 Euro heute.



    In 50 Jahren hätten 1.000 EUR dann noch eine Kaufkraft von 76,90 EUR heute.


    m Umkehrschluss bedeutet dies, daß wenn ein heute 20-jähriger Mensch mit 70 Jahren eine Rente mit einer Kaufkraft von heute 1.500 EUR netto erhalten will unter der Annahme einer Steuerbelastung von 15 Prozent und einer Abgabenbelastung von 20 Prozent dann etwa einen monatlichen Betrag von 26.317 EUR monatlich erhalten muß. Angenommen der Mensch lebt dann noch weitere 20 Jahre, dann würde er- bei nominal unveränderter Rente - im letzten Lebensjahr bezogen auf die Kaufkraft des Geldes heute eine monatliche Rente von "nur" 537,72 EUR erhalten. Ein Hartz-IV-Empfänger kann heute auf 700 EUR kommen: 350 EUR für sein Vergnügen, Schnaps, Zigaretten, Wein, Weib & Gesang und 350 EUR für Miete und Betriebskosten .....


    "Profischuldner" zahlen etwa alle 2 Jahre 2 Monatsraten Miete und Betriebskosten, den Rest verbrauchen sie für sich selbst :)
    auf daß der Aschenbecher immer schön voll Kippen ist :D:D:D


    Und 5 % p.A. ist noch nicht einmal "Hyperinflation". Viele Länder haben solche oder höhere Teuerungsraten. Und die Menschen leben zum Teil sehr gut damit. Weil sie sich angepasst haben.

    Tatsache ist, daß in den letzten Tagen sowohl Aktien, als auch Gold deutlich gefallen sind. Tatsache ist auch, daß das schon öfters so war.


    Insofern kann Gold nicht in jeder Situation Verlustrisiken aus Aktienbesitz kompensieren.


    Ein Naturgesetz, nachdem sich Gold immer diametral entgegengesetzt zu beispielsweise Aktien, Immobilien, Bonds oder anderen "Anlageklassen" verhält, das gibt es nicht.


    Es gibt auch keine Formel oder Funktion, die den Werterhalt eines aus verschiedenen Anlageklassen und Vermögenswerten zusammengesetzten Gesamtvermögens stets gewährleistet.

    Zitat

    Original von Albus
    @ Dagobert
    "Thekenkurse" hab ich übersehen. Aber der Zusammenhang ist mir noch nicht klar.


    Wie weit gehts heute noch runter? Soviel Cash hab ich ja gar nicht zum nachkaufen! 8o


    Vielen oberhalb 700 $ ausgestoppten Shorties dürfte es ähnlich gehen :)


    Im Übrigen sollte man nur Gelder in Edelmetall investieren, die man sehr lange Zeit nicht benötigt. Begründung: Kursverlauf des Goldpreises.


    Dies nur so am Rande. Wer momentan kein Geld hat, nachzukaufen, der war bereits vorher überinvestiert, weswegen ihm diese verpasste Gelegenheit nicht ärgern sollte.


    Als Faustregel gelten bei der Edelmetallanlage 5 bis 15 Prozent des Gesamtvermögens. Also nicht unvorsichtig werden.

    Es war doch wirklich j e d e m der sich mit deer Thematik beschäftigt klar, daß es sehr wahrscheinlich heftigste Korrekturen geben wird. Meinetwegen kann es bis 500 runter gehen.


    Die fundamentalen Rahmenbedingungen für ein goldfreundliches Umfeld bleiben auch dabei völlig unverändert, mal davon abgesehen, daß vielleicht ein paar zu risikobereite Goldbucks drann glauben werden müssen.

    Zitat

    Original von LeFabrizio
    .....


    Fazit: Physis bildet die Grundlage der Edelmetallanlage, Papier bitte höchstens zur Absicherung oder meinetwegen in Kleinstmengen zum Zocken. Das schützt auf jeden Fall vor unangenehmen Auswirkungen böser Emittentenspielchen...


    meint jedenfalls Fab


    Schön wärs schon, wenn dem so wäre, was das Anlegerverhalten angeht. Jedoch soll es 72 mal mehr "Papiergold" geben, als physisches Gold jemals gefördert wurde.


    Also für ca. 6 Prozent vor Steuern und Inflation bekommt Herr Bush mein Geld nicht. Und vier Prozent von Frau Merkel für ihre "wasch mich, aber mach mich nicht nass"-Politik mit dem verlässlichen Ergebnis des funktionsunfähigsten aller denkbaren Kompromisse...
    ebenfalls vor Inflation und Steuer, soll sich die gute Dame dümmere suchen, di eihr Geld in den gierigen Schlund werfen.


    Fiat-Money ist abgewirtschaftet, abgehalftert und bankrott. Jede Steuer- oder Abgabenerhöhung, jedes neue Gesetz, jeder neue Erlass macht die Aussicht der Gläubiger, auch nur einen Teil des Gegenwertes (Kaufkrafdt der verliehenen Geldbeträge) wiederzusehen, die sie hergegeben haben etwas weniger wahrscheinlich (meine Meinung).


    Meine Meinung:
    AAA-Ratings für D und die USA, das ist der blanke Hohn. Ein "C" und mehr nicht kann man beiden zubilligen. Junk halt.


    Begründung: beide leihen seit Jahren Gelder, um die Zinsen aus ihren Schulden bedienen zu können. Sicherheiten im Sinne von Gegenwerten für die Schulden = Fehlanzeige: Mehr un dmehr verkauft der Staat in D sein Eigentum, und dies auf allen Ebenen. Und nach C kommt D.


    D = Default = Zahlungsunfähig....


    oder "w" wie "weginflationiert"


    Egal, ob D oder W: Für den Gläubiger ist das Eregebnis das selbe.

    Keine Inflation was die Kaufkraft des Vermögens angeht, das gibt es nur für Personen, die nahezu ihr gesamtes Vermögen in Realwerten stecken haben, wozu ich unter anderem Immobilien und Edelmetalle sowie substanziell unterbewertete Aktien mit hoher Eigenkapitalquote und geringem KGV verstehe....


    Davon abgesehen ist jeder Bürger von ständig steigenden Preisen betroffen. Wird mal etwas billiger, dann doch nur, weil zuviel davon produziert wird bzw. oftmals ruhinöser Wettbewerb herrscht.


    Es mag sein, daß man dies in den letzten Jahren (Energie, Treibstoffe, Tohstoffe, Gebühren öffentlicher Dienstleister usw. mal ausgenommen) wenig wahrgenommen hat. Doch das wird sich demnächst garantiert ändern. Die Vorboten dieser Entwicklung (Anstieg der Teuerung, steigende Zinsen, Kursrückgänge bei Aktien) sind unübersehbar.


    liberty: mein letztes Posting reflektierte in erster Line auf Zertifikate mit KO-Schwelle und auf Diskussionen, aus denen hervorging, daß einige solche Zertifikate mit KO-Schwelle unter 7 EUR nun verkauft und vom Erlös Zertifikate mit einer deutlich höheren KO-Schwelle erworben werden sollte. Zwecks maximaler Profitsteigerung.


    Momentan schaut es so aus, als ob Silber sich deutlich ungünstiger entwickelt, als Gold. Bei Kursen knapp unter 13 EUR kann es für Investoren, die ihren Profit in der vorbeschriebenen Art "maximieren" wollten durchaus zum knock-out kommen. Dann wäre alles so angelegte Geld verloren.


    Und nun hat er doch ein paar Worte verloren :)


    Aber mal Spass bei Seite: Angenommen der Goldpreis steigt, weil die Währungen kaputt gehen, dann wird der Welthandel deutlich schrumpfen und Rohstoffe werden weniger benötigt, weil dann nur noch ein Bruchteil von den Waren produziert werden, die momentan produziert und mit FALSCHGELD (oder dazu neu geschöpftem Fiat-Money) statt mit Warenlieferungen "bezahlt" werden.


    Gold kann in einer solchen Krise durchaus seinen Wert behalten, denn: wogegen will man dann überhaupt noch Güter hergeben, außer gegen andere Güter oder GOLD. Gold wird dann als Mittel dienen, um Bewertungs- oder Wertdifferenzen zwischen Warenlieferungen auszugleichen. Oder als Sicherheit solange, bis derjenige, de rin Vorleistung geht, seine Warenlieferung erhalten hat.


    Selbst bei deutlich schrumpfenden Welthandel wäre ein eklatanter Goldmangel ständig präsent und hinderlich....


    Rohstoffe können daher, jenachdem welches Szenario eintreten wird, durchaus (in Gold gerechnet) viel zu teuer bewertet sein.


    Diese Möglichkeit kann man nicht einfach ausblenden oder ignorieren. Niemand, aber auch wirklich niemand legt sich Kupfer, Nickel, Kakaobonen, Kaffebonen, Weizen, Zucker, Schweinebäuche oder -Schinken oder Öl als Wertanlage bei Seite. Bestenfalls Wein oder Schnaps (egal, wie man den nun nennt) werden aus diesen Gründen gebunkert.


    Ich persönlich glaube ehr an Edelmetall, als an Rohstoffe. Jedoch: man kann natürlich mehrere Szenarien abdecken wollen :)
    Säule Nr. 2 sind bei mir Immobilien, falls der Crash nicht oder nur schleichend kommt und sich substanziell nichts ändert, sieht man mal davon ab, das alles teurer wird...

    Zitat

    Original von nodollar


    Ich habe mir nach den Kursrückgängen von Edelmetallen mal die Kommentare der Weltpresse angeschaut....
    ....Gold ist gerade mal um 30 Dollar gefallen und alle sprechen vom "Ende" des Goldes und der Edelmetalle überhaupt. Dabei ist in den drei Tagen zuvor Gold um 40 Dollar gestiegen und keiner hat vom schlagartigen Ende des Fiat-Moneys berichtet. ......


    Mal angenommen, die Berichterstattung wäre objektiv:


    Wäre dann nicht Gold für Normalbürger nahezu unbezahlbar?.


    Vielleicht müsste man dann für 25 g vom dem Stoff ganze 6 Monate arbeiten, denn viel mehr als statistisch 25 g Gold gibt es nicht pro Mensch.


    Ich bin unter dem Aspekt der Beschaffungskosten für Edelmetall sehr froh, daß lange Zeit und auch vielfach heute immer noch von großen Teilen der Presse so völlig verzerrt, einseitig und entstellt berichtet wird.

    Im Zweifelsfall keine natürlichen Personen.


    Und je nach vertraglicher Gestaltung kann sich der Emittent der Haftung durch Übertragung seiner Pflichten auf eine andere juristische Person rechtzeitig entziehen. Daher besteht durchaus die Möglichkeit, daß die Kontrakte nicht erfüllt werden und der Emittent nicht haftbar gemacht werden kann.

    Zitat

    Original von auratico
    Der Abverkauf bei den Gold-Futures am Montag innerhalb von 45 Minuten hatte aberwitzige Züge, fast wie ein militärischer Angriffsbefehl. Ich zweifle - wie wohl viele hier - nicht daran, dass da ganz üble Kräfte am Werk sind. ....


    Mein Tip: Finger weg von solchen Geschäften.


    Wenn Geld hergegeben wird, dann nur gegen physisch ausgehändigte Werte. Niemals gegen Versprechungen oder Lieferscheine mit länger als ein paar Tagen Lieferzeit.....


    Und das auch wegen des von Ihnen vorstehend skizzierten Sachverhalts.


    Der Markt und auch das Insolvenzrecht sind gnadenlos. Besonders gegenüber denen, die ihr Geld für Versprechungen hergaben / hergeben.


    Bei Margen von drei bis fünf Prozent (z.B. Krügerrand) kann man es Händlern nicht verleiden, wenn si enur bis zur Bedarfsdeckung ankaufen.


    Das Problem ist, daß die meisten Goldmünzen nicht börsenfähig sind (Ausnahme z.B. Wiener Philharmoniker).


    Bei Goldbarren ist dies zwar (theoretisch) anders, sofern es sich um gestempelte Ware von zugelassenen Produzenten (good essayers and melters) handelt. Jedoch sind an Börsen übliche Größenordnungen 100 bzw. 1.000 Unzen im angelsächsischen Raum bzw. 12,5 kg (Deutschland).


    Klar auch, daß mit einer Ausweitung der Volatilität eine Ausweitung der Handelsspannen einhergeht.


    Das Geld wird schließlich im Ankauf verdient, wobei die drei bis fünf Prozent Aufschlag auf den Spottpreis nicht steigerungsfähig sind.


    Die Diskussion einiger Teilnehmer, nun nach etwa 5 bis 8 Prozent Kursrückgang vielleicht nachzukaufen ist der beste Beleg für die extreme Preissensibilität der Käufer.


    Verkäufern steht es ja frei, beispielsweise auf Ebay ausztuweichen oder hier Gold zum oder knapp unterhalb des Spotpreises anzubieten. Imme rnoch besser, als sich Gangster-Ankaufsmethoden (kein fester Ankaufspreis bei Einlieferung) auszusetzen. Versuch macht klug. Jedoch: ich bin längst "eingedeckt" und kaufe daher schon seit Monaten, also auch momentan nichts an, dies nur um Missverständnissen vorzubeugen :)

    Zitat

    Original von Cra$h
    Wer zu spät kommt - den bestraft das Leben.


    Na jetzt lachen wir doch erstmal gemeinsam über die nun folgende Zweckpropaganda (z.B. Extreme Orderlage...) und die folgenden Durchhalteparolen Derer die den Krams nicht mehr rechtzeitig losgeworden waren. (die 1000 kommt... irgendwann! schnüff! - aber rechthab will!...)


    und dann warten wir auf das einsetzende Desinteresse oder die Übertreibung im Bärenmarkt und schichten dann (mal) wieder unser vermehrtes Fiat in Gold (oder auch was Anderes) um.


    crash: wer kurz zuvor noch shortete, sich auf dem Höchstkurs dann so richtig kräftig eindecken musste, weil seine Sttopp-Loss-Schwelle gefallen war.... und nun entweder von Verkaufswilligen belagert oder von Käufern, die die Unze gut 45 EUR unter Einstiegskurs des Händlers kaufen möchten....


    der ist - jenseits aller Professionalität schlichtweg eines:


    selber schuld


    Da kann und braucht man kein Mitleid mit zu haben.


    Schuster, bleib bei deinen Leisten, sprich: "versorgt" eure kaufwilligen Kunden mit Edelmetall, wenn sie kaufen möchten und "entsorgt" deren zum Verkauf stehende Edelmetallbestände durch Ankauf. Denn das genau ist eure Daseinsberechtigung als Händler. Und von der Differenz zwischen An- und Verkaufspreis, eurem Lohn, da lebt froh und sorgenfrei, denn das ist eure "Motivation".


    Lasst den Kurs machen, was immer er will und geht - Eigenbedarf abgesehen - nur die Engagements ein, die eure Kundschaft benötigt. Reduziert Kurssicherungsgeschäfte im Interesse eurer Kunden und zur Reduktion eurer Handelsspannen auf das notwendige. Da habt ihr, eure Kunden eingeschlossen, lang- und mittelfristig am meisten von.


    Vom Geschäftsbedarf losgelöste Long- und Shortstrategien, Zockerei also, nützen euren Kunden nichts.


    Sie bringen euch meist Verluste an Geld und (wenn man es öffentlich macht) auch an Reputation.


    Kaum einer, auch kaum ein Händler ist langfristig cleverer und besser, als der Markt. Warum ihr so eifrig daran arbeitet, diese These immer wieder neu zu belegen, das ist wahrlich schwer nachvollziehbar.

    Zitat

    Original von flx3
    @ mesodor39,



    mit OS wäe das nicht passiert. ;) ;)


    Mit physichem Metall übrigens auch nicht.


    OS, deren Bezugs- / Verkaufspreis sich nah am Basiswert befindet, insbesonbders lang laufende, haben im Vergleich zu Zertifikaten recht hohe Aufgelder. Bis da etwas verdient werden kann, müssen sehr deutliche Kursschwankungen stattgefunden haben.


    Will sagen: OS sind für Zertifikatekäufer, die maximale Renditen haben wollen, viel zu unattraktiv.


    Warum auf Termin zocken, wenn man - geld-, kurs- und preisfixiert wie man ist - alles an einem Preis/Kurs festmachen kann, bei dem die ZEIT dann in der Betrachtung des Anlegers keine Rolle mehr spielt....


    Und das beste zum Schluss: man sucht sich einen Kurs aus, bei dem nach eigener Meinung ohnehin eine Entwicklung gestört / unterbrochen ist, weil - wird dieser Kurs (Strike) erreicht, ist ja die kurz- bis mittelfristige Aufwärtsbewegung charttechnisch beendet oder nahezu beendet. Ganz nach der Devise: Lieber ein Ende mit Schrecken......


    oder: Bei Stopp-Loss Totalverlust. Auch so kann man es sehen. Und diese Stopp-Loss-Schwelle kann man garantiert nicht unterschreiten. Wird sie erreicht, dann ist alles geregelt. Welcher Besitzer physischer Werte kann sich beim Stopp-Loss-Spiel dieser Tatsache gewiss sein. Nur Papierinvestoren können diese endgültige Gewissheit für sich verbuchen. Daß dieser "Luxus" mit Totalverlust erkauft wird.... Gewissheit hat halt auch ihren Preis :D:D:D



    Wenigstens höre ich momentan kaum noch etwas von Lobliedern auf Zertifikaten. Irgendwie ist es ein wenig ruhig und vielleicht auch nachdenklicher geworden, hier in dieser Ecke des Goldforums....


    Wohl dem, der sein Papierzeugs bei 14 rausgehauen hat.....


    Bleibt noch anzuführen, daß die heftigen Kursbewegungen bei den Edelmetallen vor allem durch in Papier und auf Termin / Kredit investierende Zeitgenossen erst ermöglicht werden. Und durch solche, die bereits verkauft haben, was sie noch nicht besitzen.


    Kein Mensch, der sein Geld selbst verdient hat und den Gegenwert dafür in Händen hält, der würde gerade dann verkaufen, wenn sein "Wert" an einem Tag um 5 Prozent fällt.


    Diejenigen, die mit ein klein bischen Geld und ganz viel Geld anderer ganz schnell ganz viel Geld machen wollten, die jedoch schon. Weil sie durch kleinste unvorhergesehene Schwankungen dazu gezwungen werden und ihnen keine Alternative bleibt, möchten sie das Spielfeld nicht als Nettoschuldner, Bankrotteur oder Betrüger vorzeitig verlassen. Ebenso diejenigen, die Metall erworben haben, um dem Kurs zu drücken und sich an den Wetteinsätzen ihrer Vertragspartner / Kontrahenten, die auf steigende Kurse setzen bereichern möchten


    Frage: Was passiert noch einmal mit einem Buchhalter, der Fußballspielern und Schiedsrichtern Geld bietet, um ein Spiel zu beeinflussen?. Welcher Zocker würde bei solchen Instituten noch Wetten abschließen?. Kapitalanleger und Investoren sind da viel weniger sensiebel....


    Dagobert: wenn in London und NY der Goldpreis - wie, warum und von wen auch immer - "zusammengeprügelt" wird und sich deutsche Goldhändler in Anbetracht fallender Kurse vor (KAUF????-) Orders nicht mehr retten können, so lässtr dies doch einige interessante Schlüsse im Hinblick auf Marktimperfektionen zu.