Zitat
Original von flx3
@ mesodor39,
mit OS wäe das nicht passiert.

Mit physichem Metall übrigens auch nicht.
OS, deren Bezugs- / Verkaufspreis sich nah am Basiswert befindet, insbesonbders lang laufende, haben im Vergleich zu Zertifikaten recht hohe Aufgelder. Bis da etwas verdient werden kann, müssen sehr deutliche Kursschwankungen stattgefunden haben.
Will sagen: OS sind für Zertifikatekäufer, die maximale Renditen haben wollen, viel zu unattraktiv.
Warum auf Termin zocken, wenn man - geld-, kurs- und preisfixiert wie man ist - alles an einem Preis/Kurs festmachen kann, bei dem die ZEIT dann in der Betrachtung des Anlegers keine Rolle mehr spielt....
Und das beste zum Schluss: man sucht sich einen Kurs aus, bei dem nach eigener Meinung ohnehin eine Entwicklung gestört / unterbrochen ist, weil - wird dieser Kurs (Strike) erreicht, ist ja die kurz- bis mittelfristige Aufwärtsbewegung charttechnisch beendet oder nahezu beendet. Ganz nach der Devise: Lieber ein Ende mit Schrecken......
oder: Bei Stopp-Loss Totalverlust. Auch so kann man es sehen. Und diese Stopp-Loss-Schwelle kann man garantiert nicht unterschreiten. Wird sie erreicht, dann ist alles geregelt. Welcher Besitzer physischer Werte kann sich beim Stopp-Loss-Spiel dieser Tatsache gewiss sein. Nur Papierinvestoren können diese endgültige Gewissheit für sich verbuchen. Daß dieser "Luxus" mit Totalverlust erkauft wird.... Gewissheit hat halt auch ihren Preis :D:D:D
Wenigstens höre ich momentan kaum noch etwas von Lobliedern auf Zertifikaten. Irgendwie ist es ein wenig ruhig und vielleicht auch nachdenklicher geworden, hier in dieser Ecke des Goldforums....
Wohl dem, der sein Papierzeugs bei 14 rausgehauen hat.....
Bleibt noch anzuführen, daß die heftigen Kursbewegungen bei den Edelmetallen vor allem durch in Papier und auf Termin / Kredit investierende Zeitgenossen erst ermöglicht werden. Und durch solche, die bereits verkauft haben, was sie noch nicht besitzen.
Kein Mensch, der sein Geld selbst verdient hat und den Gegenwert dafür in Händen hält, der würde gerade dann verkaufen, wenn sein "Wert" an einem Tag um 5 Prozent fällt.
Diejenigen, die mit ein klein bischen Geld und ganz viel Geld anderer ganz schnell ganz viel Geld machen wollten, die jedoch schon. Weil sie durch kleinste unvorhergesehene Schwankungen dazu gezwungen werden und ihnen keine Alternative bleibt, möchten sie das Spielfeld nicht als Nettoschuldner, Bankrotteur oder Betrüger vorzeitig verlassen. Ebenso diejenigen, die Metall erworben haben, um dem Kurs zu drücken und sich an den Wetteinsätzen ihrer Vertragspartner / Kontrahenten, die auf steigende Kurse setzen bereichern möchten
Frage: Was passiert noch einmal mit einem Buchhalter, der Fußballspielern und Schiedsrichtern Geld bietet, um ein Spiel zu beeinflussen?. Welcher Zocker würde bei solchen Instituten noch Wetten abschließen?. Kapitalanleger und Investoren sind da viel weniger sensiebel....