Beiträge von mesodor39

    Zitat

    Original von HansKnappstick


    Und Sie sind mit ganzem Wissen bereits auf die Welt gekommen und mussten nie lernen.


    Nein. Natürlich nicht. Zur Erinnerung: Sie haben sich die Münzen in dem Wissen besorgt, daß sie aus Sterlingsilber (925er Silber) sind.


    Und als Sie die Teile in Händen hielten, da trauten Sie ihrem eigenen, hier selbst erworbenem Wissen nicht mehr, nur weil so eine "Banktusse" blödes Zeugs geschwafelt hatte.....
    ...... aber das tut sie doch den ganzen Tag. Und wer weis, vielleicht glaubt sie selber am Ende noch daran :)


    Ob die ihre Wertpapierkunden genau so kompetent beraten / informieren?. Man könnte fast drauf wetten.


    Aber mal im Ernst: Die Dame von der Bank wird - ohne daß sie etwas dafür kann - schneller Recht bekommen, als uns das allen lieb ist. So, wie der Silberpreis steigt.....

    Zitat

    Original von TeeKay
    Massive Rueckgaben an Gold und 5 Kaeufer auf einen Verkaeufer schliessen sich nicht im geringsten aus. Das eine sagt etwas ueber einen Anstieg des Verkaufsvolumens aus, das andere das Verhaeltnis von Kaeufern zu Verkaeufern. Wenn sich die Anzahl der Verkaeufer und die Anzahl der Kaeufer um jeweils 100% erhoehen, bleibt das Verhaeltnis gleich, dennoch wird mehr verkauft.
    Mal ganz abgesehen davon, dass sowohl ProAurum als auch Westgold in den letzten Tagen ein geringeres Verhaeltnis als 5:1 oder gar 7:1 angaben.


    Und was sagt uns das?.


    Kommen auf einen Käufer mehrere Verkäufer und steigt der Kurs dennoch, so ist dies ein Indiz dafür, daß ein paar dumme Kleinsparer (so wie ich auch kürzlich einer gewesen bin) von wenigen schlauen Füchsen mit richtig Schotter in der Tasche über den Preis "ausgekauft" werden.


    Wäre das Verhältnis umgekehrt, dann würden wenige reiche, clevere Investoren Gold an Hintz & Kuntz verscherbeln, um denen ihre mühsam ersparte Kohle aus der Tasche zu ziehen. Anschließend könnten die kleinen dann zuschauen, wie es keinen mit GELD mehr gibt, der kaufen will. Und sich an fallenden Kursen "ergötzen". Ihr Geld, das haben dann die, deren Gold sie viel zu teuer kauften und denen sie es, wenn es richtig billig ist, nachwerfen werden. Für ganz kleines Geld versteht sich :)


    alles klar?.

    Goldy: wenn eine Ware jahrelang langsam steigt und innerhalb gewisser Bandbreiten schwankt....


    ....und dann geht es nur noch nach Oben, dann ist eine Korrektur überfällig.


    Spätestens bei 530 hätte es bis 470 zurückschlagen müssen und momentan dürfte man höchstens bei etwa 550 liegen, mit der Chance, die 490 noch mal zu sehen.


    Ein solch steiler Anstieg ist - Normalität bei der Währungsstabilität vorausgesetzt - extrem ungesund und schreit greadezu nach Korrektur (Stichwort: Tannenbaumchart).


    In vielen Fällen markiert eine derartige Singularität das baldige Ende einer heiss gelauffenen Hausse.


    Stichworte: TMT-Blase, Neuer Markt.


    Jedoch: ganz im Gegensatz zu vielen "Hoffnungswerten" zuckt Gold ja noch nicht mal....


    Und in Anbetracht des geförderten Goldes sind solche Wertzuwächse, 22 $ die Unze an einem Tag, das sind bei 150.000 Tonnen locker mal
    flockige 70 Milliarden Dollar....


    ...ganz gewiss KEIN Pappenstiehl, sondern völlig von der "Normalität" der letzten Jahre abgehoben.


    Das ist mehr, als die deutschen Bundesbank-Goldreserven wert sind.


    Dies nur mal so am Rande.


    weswegen es ja dann auch den "ewigen Pfennig" gab: Geld, das nicht in Verruf geriet. Das genau war die Antwort auf die damalige Geldmanipulation.


    Und irgendwann war diesen Geldhaien des Mittelalters genau damit, d.h. mit Münzen, di enicht verfielen, das Handwerk gelegt.


    Groschen (= 12 Pfennige, später dann Taler (ca. 20 g Silber) = 360 Pfennige, das Äquivalent des ehemaligen Pfundes = 240 g Silber)) und Dukaten (zuvor Gulden oder Florin genannt) kamen auf und Europa blühte wirtschaftlich auf.... .....bis zur Pest....

    So könnte man fast denken, wenn man sich den heutigen Goldpreis-Tageschart anschaut.


    Oft ist es doch so gewesen, daß der Goldpreis zu Beginn der New-Yorker Börsenzeit eingebrochen ist. Und momentan, 09.05.2006 16.10 Uhr steht er sage und schreibe über 13 Dollar im Plus.


    Soetwas kommt nicht gerade oft vor. Siehe hierzu auch die auf den Goldseiten veröffentlichten Artikeln über die Goldpreismanipulation und die statistisch belegbare Goldpreisschwäche während der Öffnungszeit der New-Yorker Börse, insbesonders der Terminbörse Commex.


    Was ist momentan eigentlich los?. Dehedging auf breiter Front oder doch eine ganz üble Bullenfalle?.


    Charttechnisch hätte es doch schon längst mal so richtig nach unten rauschen müssen.....


    doch jedes mal, wenn viele raunen, daß die scharfe Korrektur unmittelbar bevorstünde gehts plötzlich AUFWÄRTS.


    Bestenfalls geht es mal ein paar Tage unter heftigen Schwankungen seitwärts, damit urplötzlich ein neues 25-Jahres-Hoch erreicht wird.


    Wie lange noch?.


    "Normal" ist sowas jedenfalls nicht. Die üblichen Ansätze, Korrekturmarken aus dem Kursverlauf herzuleiten haben nun schon mehrfach versagt.


    Fest steht: je höhe rund je steiler der Anstieg, desto tiefer der Fall.
    Die hunderttausendeurofrage ist dabei: wie hoch und wie tief :)


    Eeitere Grundregeln im Spekulationsbusiness und im Leben allgemein gilt es noch zu bemühen:


    Die Bäume wachsen nicht in den Himmel.


    Nur wo ist der Himmel?.


    Und was passiert, wenn - im übertragenen Sinne - diesmal der Himmel wirklich einstürzen sollte?.


    Solche Preisanstiege beim Gold müssen für Bondsbesitzer, AS-Gläubige und Notenbanker sehr beunruhigend sein.


    Zumal es für stark steigende Kurse ein noch stärker steigendes Umsatz-und Nachfragevolumen bedarf.


    Die gute Nachricht für vorgenannte Klientel wäre in der Tat, daß es sich bei den die Preissteigerungen auslösenden KÄUFE hier "nur" um Shorteindeckungen handelt....


    Und nur mal angenommen, daß es sich hier nur um die erste, schwächere Aufwärtsbewegung des Goldpreises handelt.....
    wie wohl könnte nach erfolgter Kurskorrektur und einer ein bis zweijährigen Seitwärtsbewegung dann die zweite und vielleicht finale Preissteigerungswelle ausschauen?.


    Angenommen, die Sache liefe ähnlich wie in den 70ern....


    Na mit diesem Fachwissen kriegen Sie im Edelmetall- und Münzenhandel kein Bein auf dem Boden. Auch nicht mit Lohndumping, z.B. für 1 EUR die Stunde. :)


    Das mit der Waage ist nun wirklich das einzig Vernünftige an dem Posting. Genauigkeit der Anzeige 0,01 g sollte es mindestens sein.


    Nur bei einer verschwindend geringe Anzahl von Gold- oder Silbermünzen ist der Edelmetallanteil aufgeprägt oder einpunziert (auch das gibt´s). Dies nur so am Rande.

    Es ist doch völlig egal, was mit Buffets Silber ist. Preise steigen und fallen. Und wirklich jeder, der an GELD in Form von Fiat-Money glaubt, der ist drauf aus, seinen Profit zu maximieren. Genau wie die Papiersilberfraktion dieses Forums.


    Auch Warren Buffet ist vom Grundsatz her wohl solch ein Mann. Und er ist sein Leben lang bestens damit gefahren. Es mag sein, daß der seine Dollars nun teilweise in Fremdwährungen umschichtet und sein Silber verkauft hat (was ihm angeblich reut). Ja und?.


    Er ist ein freier Mann und kann kaufen und verkaufen, was immer er bezahlen kann bzw. besitzt.


    Und genau das macht er auch.


    ...wenn da die böse, böse Goldleihe nicht gewesen wäre....


    die - rein hypothetisch auch Luftbuchungen, also Mehrfachbuchungen ein und derselben Goldmenge erlaubt......


    .....wenn, wie in den USA schon seit Jahrzehnten keine unabhängige Inspektion der Goldreserven mehr zugelsssen werden, schweizer Parlamentariern Auskunft darüber verweigert wird, wo genau das Staatsgold lagert, deutschen Parlamentariern Auskunft über den Umfang der Goldausleihungen verwehrt wird und außerdem die Deutsche Bundesbank solange ihr Gold nicht aus den USA abziehen kann, wie US-Soldaten hier stationiert sind.....


    dann könnte man das mit dem reichlich vorhandenem Zentralbankgold fast glauben.


    Klar wird noch physisches Zentralbankgold vorhanden sein. Niemand, aber auch wirklich niemand kann diesen Bestand quantitaitv halbwegs zutreffend beziffern.

    Und das ist ein Grund, nachdenklich zu werden.


    Keine Anlage ist ohne Risiken. Und sei es "nur" das Risiko, daß man sich beim Verkauf viel zu wenig daran bereichert hat :)


    Armer Warren....


    Mal angenommen, wie befinden uns tatsächlich in einem Kondratieff-Winter oder in einem demnächst massiv inflationär geprägtem Umfeld.


    Dann ist es doch so, daß es entweder massig Forderungsausfälle geben wird oder die Guthaben der privaten Sparer massiv durch Inflationierung, d.h. Aufblähung der (umlaufenden) Geldmenge entwertet werden. Vielleicht kommt auch beides - nacheinander oder gleichzeitig.


    Kann man dann nicht schon zufrieden sein, mit dem rauszugehen, mit dem man reingekommen ist?.


    Ich kenne keinen Bauern, der auf die Idee kommt, im Winter bei minus 20 Grad seine Saat draußen auszubringen oder seine Setzlinge in das gefrorene Erdreich zu pflanzen. Anleger, die dies im übertragenen Sinne tun, die gibt´s wie Sand am Meer. Und warum?.


    (1) weil sie den Hals nicht voll bekommen können
    (2) weil sie darauf warten, ganz billig in einem bereits gestiegenen Markt mit langfristig intaktem Aufwärtstrend einzusteigen.
    (3) weil sie, nachdem sie erkannt haben, daß (2) nicht funktioniert irgendwann wegen (1) zum Höchstkurs kaufen und einer in den letzten Zügen liegenden Entwicklung nicht länger tatenlos zusehen, sondern endlich "ihr" Stückchen vom Kuchen abhaben wollen :)

    Was Deutschland angeht, so ist das Goldgeschäft etwas anders, als im außereuropäischem Ausland (Indien, China, USA, Türkei). Dort wird gekauft, wohingegen hier ehr abgegeben wird bzw. sie Angebot und Nachfrage in etwa die Waage halten.


    Vielleicht liegt es am jeweils betrachteten Markt.


    Was mir vielmehr auffällt, daß sind glatte Falschmeldungen in Bezug auf die Höhe der Goldvorräte der Notenbanken in Bezug auf die Menge des gesamten geförderten Goldes.


    letztes Beispiel:


    http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/AfA_politik/10435.php


    Dort ist von einer sinnlosen Sammelwut zu lesen und daß das meiste Gold in Zentralbanktresoren liegt. Kurz darauf wird fast alles Gold zu Schmuck verarbeitet. Also verschwindet das Gold - von Intimschmuck vielleicht mal abgesehen - doch nicht wieder großteils in Löchern (gemeint sind hier wohl Zentralbanktresore) :)


    Egal.



    Wenn er meint, es sei sinnlos, wenn sich Damen schmücken..... ....so kann ich das bei einen "Umweltfuzzi" vielleicht noch nachvollziehen: Körner essen, egal wie´s schmeckt - blos kein FLEISCH und Null Spass an nicht unbedingt lebensnotwendigen Dingen, vom AS-Fonds, der in Windräder investiert mal abgesehen....


    kenn´ ich alles irgendwie.


    Für solche tut es auch der Ring einer Cola-Dose und ein paar Glasperlen an einer Schnur.....


    Jedem das seine halt.



    Besser wäre es wohl gewesen, der Autor hätte gelegentlich gutes Studentenfutter gegessen. Da sind Nüsse drinn, die gut für´s denken sind. Und ab und an eine Tafel leckerer Schokolade (gibt´s auch aus fairem, ökologischem Anbau) würde den Burschen sicherlich nicht alles so negativ sehen und noch im selben Artikel über seine eigenen Fehler stolpern lassen. :D:D:D


    Der dauerhafte "technische" Nutzen des Goldes liegt - von den heutigen industriellen Anwendungen mal abgesehen - in seiner Funktion als Wertaufbewahrungsmittel und Wertausgleichsmittel. Gold war - neben Silber - somit jahrhundertelang Schmiermittel der Wirtschaft und Treibstoff für die "Kulturelle Evolution". Ohne Gold kein Rom, kein Christentum, keine industrielle Revolution.....


    Nur der, der seine eigene Kultutgeschichte verleugnet oder nicht kennt, der kann solch einen Humbug daherschreiben, wie dieser Journalist.


    Ja: und ohne die 130.000 oder 15.0000 oder 200.000 Tonnen Gold wären wir nach dem Crash des Weltwährungssystems (der hoffentlich noch lange Zeit nicht kommt) wieder beim Tauschhandel. Ohne Chance, unseren derzeitigen Lebensstandard wegen mangelnder Akzeptanz eines Wertausgleichsmittels in erlebbarer Zeit wieder erreichen zu können.....

    Ich finde, daß der Autor völlig zurecht auf unkalkulierbare Kreditrisiken im Fall eines hyperinflationären Crashes ggf. vor oder nach einer Deflation hinweist. Wer Schulden hat, insbesonders variabel verzinsliche oder solche mit zu dieser Zeit auslaufender Zinsbindung....


    der kann sich auf etwas gefasst machen.



    Die extrem niedrigen Bewertungen, 100 Dollar (ca. 150 g Gold) für ein Haus in Deutschland im Jahr 1923 sind nachvollziehbar; für 15 Rubel in Gold (ca. 12 g Gold) gab´s in Russland in manchen ländlichen Bereichen um 1917 ebenfalls ein Haus. Toll, nicht?. Zumindest für schuldenfreie Goldbucks.


    Will sagen: viele Schuldner werden - trotz Immobilien und / oder Edelmetallbesitz - vor ihrer "Schuldenbefreiung" durch eine spätere Währungsreform erst noch wirtschaftlich zermalmt und aufgesogen. Deren Lebenssparleistung und Lebensarbeitsleistung haben sich dann - kurz vor dem Finale - andere angeeignet. Ganz legal.


    Von Moral in Zusammenhang mit Geldgeschäften will ich hier nicht anfangen. Jeder ist halt einmal drann :)


    Die einen sind es momentan mit ihrer "Hausdruckgeldmaschine" ode rihren Rohstoffzertifikaten und andere vielleicht später, wenn nur noch Bares (Bar von Barren) zählt.


    Und ganz wenige haben gleich mehrere Eisen im Feuer liegen :)

    Zitat

    Original von traditional3
    ......


    Selbstverständlich setzen die ausländischen Finanzinvestoren auf steigende Immobilienpreise und steigende Mieten in Deutschland. [B]Sie würden gerne - nach angelsächsischem Vorbild - hierzulande eine Immobilienblase erzeugen. [/B]Dort, wo es möglich war, haben sie die Mieten bereits erhöht. Wir dürfen nun gespannt sein, ob sich die zuständigen Politiker in Berlin dem Druck der Finanzindustrie beugen und wieder einmal Steuern verschenken - während diese für die Masse der Arbeitnehmer und für die sogenannten Reichen empfindlich erhöht werden.


    Nähern sich die Immobilienpreise erst mal den Herstellungskosten abzüglich zeitwertbedingter AFA.....


    dann sind die Heuschrecken hierzulande im handumdrehen fort. Mit prall gefüllten Taschen versteht sich :)


    Momentan ist es doch so, daß man oftmals Immobilien zu 50 Prozent oder weniger des zeitwertberichtigten "Herstellungswertes incl. Bodenwert" kaufen kann.


    Und eine solche Unterbewertung von Realwerden schreit gerade nach Korrektur und lockt clevere Investoren magisch an, so wie Kuhs..... die Fliegen :)


    Die kaufen kein Papier, sondern reale, schuldnerfreie und eklatant unterbewertete Investments. Und kassieren Renditen aus Vermietung, gegen die eine 10-jährige deutsche Staatsanleihe nicht anstinken kann. Gratis dazu gibt´s noch die Option einer deutlichen Bewertungskorrektur.


    Schade nur für die Bürger hierzulande, denn denen ist wegen "Geiz ist Geil", "Sparnunft" und sinnentleertem Zwang zur Geldhortung (AS-Sparen) die Birne dermaßen "vernebelt" daß andere sichere und hochprofitable Geschäfte machen. Ja, Armut, die beginnt immer im Kopf....


    Und die AS-Sparer, die kriegen später genau das, weswegen sie so fleissig (oder sollte man sagen zwanghaft) sparen: Altersarmut und Arbeiten bis zum Umfallen.

    Zitat

    Original von greenjg


    Als erstes wird es am Derivatenmarkt krachen. :D


    Klar wird das so sein. Denn die Derivatemärkte sind am enpfindlichsten für Kursschwankungen jeder Art. Das hängt damit zusammen, daß dort sehr große Positionen mit sehr geringem Kapitaleinsatz bewegt werden, wobei ein Marktteilnehmer praktisch maximal 100 Prozent seines Vermögens verlieren, jedoch theoretisch (nahezu) unbegrenzt gewinnen kann. Entsprechend hektisch muss es dort zugehen :)


    Und es könnte, je nach Ursache des Kraches sogar auf Derivate beschränkt bleiben.


    Börsencrashs und Zusammenbrücke kommen immer wieder mal vor. Und: einen globalen Zusammenbruch der Finanzmärkte, den hat´s bislang nicht gegeben.


    Viel wahrscheinlicher ist, daß die "Silberfalle" zuschnappt. Und im Übrigen nichts weiter passiert, abgesehen davon daß sich der Silberkurs kurzfristig sehr stark und sehr volatil bewegt. Die Fragen dabei sind: wann, wie oft und wen es wann trifft.....


    Daß es Opfer geben wird steht hingegen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit fest.


    Grundsätzlich ist es so, daß es sowohl die Shorties, als auch die Gruppe der Future- und Callkäufer treffen kann.


    Es kann sogar sein, daß nacheinander beide Gruppen "drann glauben" müssen.


    Wie dem auch sei: Besitzer physischen Edelmetalles kann es egal sein, welche Art von Zocker wann drann glauben muss und warum es ihm trifft. Fest steht: Früher oder später geht es den allermeisten Spielern an den Kragen......


    Auch dies liegt in der Natur der Sache.

    Zitat

    Original von Goldy
    ich freue mich bereits über einen Gewinn von 50 Prozent. Bescheiden heit ist halt eine Zier


    in welcher zeit erfreud sie dieser gewinn?


    bei dem was ich (sehr selten) privat nebenher mache beträgt die Zeitspanne meist ein paar Tage oder Wochen, d.h. ich darf dann nach Verrechnung eventueller Verluste aus nicht so guten Geschäften mit dem Fi-Amt teilen. 50 Prozent Gewinn sind da schon mal drinn, aber nur bei ehr kleinen Beträgen. Größere Gewinne (ganz selten auch mehrere hundert Prozent) nehme ich erst nach Ablauf der Spekulationsfrist mit. Noch geht es ja.


    Und weil ich weis, was ich tue, mich also in meinem Sektor genügend gut auskenne und zudem "nur" Teile meiner Gewinne längere Zeit in meinen besten Investitionen stehen lasse, riskiere ich da sehr wenig.


    Insolvenz- und Emittentenrisiken sind faktisch nicht existent. Allein dem Kursrisiko (Bewertungsrisiko) ist und bleibt man ausgesetzt - wie überall im Leben auch. Ein Betrugsrisiko ist faktisch vernachlässigbar, weil es überschaubare Beträge sind und aufgrund der Überschaubarkeit des Segmentes eine großte "öffentliche" Kontrolle (Druck zur unbedingten Ehrlichkeit) besteht. Sonstige Risiken sind versicherbar und damit kalkulierbar und vor allem abwendbar.

    Bei Edelmetall rechne ich grundsätzlich nicht mit Gewinnen: Ein Kilo Silber ist und bleibt ein Kilo Silber, egal, ob es nun 225 DM oder 420 EUR kostet. Da stelle ich mich ehr auf dem Standpunkt, Silber als "Silbergeld" und Gold als "Goldgeld" anzusehen. Schuldnerfreies Geld halt. Also: Keine realen, sondern nur "Scheingewinne" bei physischen Anlagen. Es kommt halt sehr auf das "Wertebezugssystem" an.


    So laufe ich wenig Gefahr, mir selbst was vorzumachen :)


    Und sitze auch keinen oder viel geringeren Fehllenkungen auf, wie diejenigen, die in Falschgeld oder Fiat-Money rechnen und ihr "Vermögen" darin messen....


    Ist beispielsweise Gold relativ zu Silber oder Immobilien sehr teuer, dann kaufe ich kein Gold, sondern mache etwas anderes mit meinem Geld.....


    Jemand, der in Geld rechnet, der orientiert sich an absoluten Preisgrößen gemessen in FIAT-Money. Und wird so - recht geschickt - meist in sein Verderben gelockt.....


    weswegen ich momentan, d.h. bei in Gold- und Silber-Wertsystem gerechnetem intaktem und teilweise sehr steilem Abwärtstrend - auch keine US- oder Japan-Aktien kaufe.


    Noch extremer ist es beim DAX und erst recht beim M-Dax: Die gehen auf 3-Jahres-Sicht noch durch die Decke, wohingegen rings herum Stagnation und Verfall herrschen....



    Dies nur mal so als Beispiel.

    Zitat

    Original von Misanthrop
    Als ob so ausgeschlafene Typen wie Buffet oder Gates das jemandem auf die Nase binden, wieviel Silber die noch haben.....
    Wer ernsthaft glaubt das an den Meldungen auch nur etwas wahres dran ist, leidet unter Realitätsverlust....alles Latrinenparolen für die Lemminge.Weiße Bescheid :D


    Es grüßt
    Der Misanthrop


    Ganau so ist es. Bei seinen Anlageentscheidungen ist JEDER für sich alleine. Und eines sollte man wirklich nie tun: Etwas unreflektiert tun, nur weil ein anderer es tut. Oder schlimmer noch: man dran glaubt, daß ein anderer es tut.


    Ich empfehle daher auch niemanden, momentan zu kaufen oder zu verkaufen.


    Der Umstand, daß man vielleicht noch vor einem Jahr Silber oder besser noch: Papiersilber hätte kaufen sollen mag aus derzeitiger Sicht zwar zutreffend sein, jedoch kann ich diese Erkenntnis nicht dazu nutzen, eine Kaufentscheidung momentan zu rechtfertigen. Nachher ist man immer klüger. Und später dann hat man sogar gewusst, wann man hätte verkaufen sollen und was man hätte mit dem Erlös alles hätte machen können, um noch mehr Geld zu verdienen.....


    Ach, der gute alte Warren.... hätte der mal 2008 keine Goldfutures zu 2.500 Dollar die Unze erworben....... er wäre und so gut in Erinnerung geblieben.....


    Und der arme, arme Bill, der wurde 2009 von zwei seiner Angestellten um sein Lebenswerk betrogen und die Firma mit YUAN-Zinsderivaten verzockt......


    Da bleiben wir doch lieber bei Barrenware :)


    Alles klar?.


    ....gefoltert und skalpiert, die Sidler-Kinder werden verschleppt und die (hübschen) Frauen von den Indianern vergewaltigt und versklavt. Über das Schicksal der weniger hübschen Frauen schweigt des Sängers Höflichkiet.


    Die Siedler machen daher folgendes: der erste in Reichweite kommende Indianer wird abgeschossen und kurz bevor die Siedlung fällt werden Frauen und Kindern von den eigenen Leuten die Hälse durchgeschnitten.


    Die Frauen und Kinder der Indianer werden jedoch nur dann ermordet, wenn die Indianer verlieren. Und zwar von den auch so "christlichen" Siedlern.



    Nun wisst ihr "Papiersilberfans" was - bildlich gesprochen - auf euch zukomen könnte.


    Alles klar?.


    Lieber Panamaxel,


    ich freue mich bereits über einen Gewinn von 50 Prozent. Bescheiden heit ist halt eine Zier :)


    Sie hingegen schätzen den Wert des Geldes noch viel höher und bücken sich auch noch bzw. strecken sich auch noch nach ein paar Euros mehr. Kaum ein Risiko scheint Ihnen zu hoch, um bestmöglich von einer angenommenen Entwicklung zu profitieren. Der frühe Vogel pickt den Wurm :)


    Fehler, die gibt´s wie Sand am Meer. Offensichtlich haben wir wohl verschiedene Fehler gemacht und dementsprechend verschiedene "Lehren" daraus gezogen.....


    Mal schaun, wer am Ende seine Lektion besser verstanden hat.


    Hoher Risiken war ich mir auch mal bewusst. Ich bin sie eingegangen, weil ich glaubte sie durch eine Diversifikation innerhalb des Anlagesegmentes Aktien abfedern zu können.... ....und die Risiken sind dann auch eingetreten. Alle auf einmal. Pg.


    Aber egal: Auch Investoren wie Sie werden sehr wahrscheinlich das Opfer einer ganz besonderen "Entwicklung" werden. Müßig drüber nachzudenken. Das genau ist es, was ich damit meine, daß der Markt viel stärker ist, als jeder einzelne Anleger.


    Und selbst Leute wie Soros, Warren Buffet usw. haben nehen ihrem unzweifelhaft vorhandenem Können und ihrer sicherlich vorhandenen Disziplin auch noch das notwendige GLÜCK gehabt.


    Kostolany beispielsweise hatte als "Termin- und OS-Fuzzi" einmal richtig Glück gehabt und war dann weise genug aufzuhören, viel zu riskieren. Das genau war das Geheimnis seines "Erfolges". Ein einziger Megadeal im Jahr 1929. Wenn man so will: ein "Sechser" im Lotto und das bei einer super Quote.



    Investoren wie Sie und ich können i.d.R. bestenfalls darauf hoffen, GLÜCK zu haben. Und sein Glück das sollte man nicht über Gebühr herausfordern.


    PS: Russland und Asien habe ich auch mitgenommen, wenn auch nur in sehr, sehr geringem Umfang. Geholfen hat es mir später dann, als mal eine Spekulation nicht aufging auch nicht.


    Mir reicht es eigentlich schon, wenn ich später wertmäßig das bekomme, was ich für meine Investments hergegeben habe. Besonders in einer Phase der Wirtschaftsgeschichte (möglicher Weise haben wir einen Kondratieff-Winter), in der es mittelfristig sehr wahrscheinlich wenig zu gewinnen, aber sehr viel zu verlieren gibt. Gebranntes Kind.....


    Und wer weis: vielleicht kommt der Tag, an dem man größenordnungsmäßig für 5 Unzen Gold in Deutschland wirklich ein Haus erwerben kann und für 20 Unzen Gold oder 1.000 Unzen Silber sogar eines, in dem sich wahrlich gut wohnen lässt...


    Diese Option. d.h. von den dann erzielbaren Mieteinnahmen fürstlich leben zu können - behalte ich mir mit meinen physischen Investments - d.h. solange ich physisch in ausreichendem Umfang investiert bin - zeitlich relativ unbefristet, d.h. bis zu meiner Demission - grundsätzlich offen. Danach geht die Option auf meine Erben über :)


    Papier, damit kann man in einem derartigen Marktgeschehen bestenfalls den Ofen heizen, sofern man sich nicht auf Fernwärme, Öl, Strom oder Gas eingelassen und sich zum Sklaven der Versorger gemacht hat (wie ich das auch getan habe, aber nur weil ich kein Papier zum Verfeuern besitze :D:D:D) und die Zertifikate oder Calls verbrieft wären, was meist wohl nicht der Fall ist.


    Ein Sonnenwind (Magnetsturm) der besonders heftigen Art und futsch ist :) Da braucht es noch nicht einmal eine Krise oder Inflation dafür....

    Zitat

    Original von Goldy
    herr goldberg ist ein topmann mehr sag ich dazu nich.


    und wer das von ihm gesagte so in der luft zerreist disqualifiziert sich selbst weil er nicht kapiert hat was der mann macht und auch nicht die toleranz besitzt eine andere meinung zu akzeptieren.


    Goldy: Preise steigen und fallen. Jedoch: Zwei Argumente sind wirklich wenig nachvollziehbar und für einen Experten schlichtweg unverzeihlich.


    (1) das spezifische Gewicht von Gold als Argument gegen seine Funktion als Wertaufbewahrungsmittel ("Papier"-Geld ist auch nichts anderes) anzuführen


    (2) Preisvergleiche von 2006 zu 1980/81 zu ziehen und dabei die zwischenzeitlich eingetretene Geldentwertung außen vor zu lassen.


    Soviel dazu.


    Einen kurzfristigen Goldpreiseinbruch, auch einen von mehr als 100 Dollar die Unze, halte ich in Anbetracht der Preissteigerungen des letzten Jahres durchaus für möglich.



    Zur Wahrscheinlichkeit und zum Zeitpunkt eines solchen Szenarios kann ich mich jedoch nicht äußern. Meine Glaskugel zickt wieder einmal.....


    Klar: wer zuletzt kauft, der verliert.....
    ....und wer früher stirbt, der ist länger tod....

    Ja, es gibt "Wahrheiten", die sollte man besser nur "flüstern". Doch lest selber:


    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,414590,00.html


    Zitat:
    "Jahrelang galt unter vielen Händlern als ausgemacht, dass Gold nie wieder so eine Bedeutung erlangen wird, wie zu Beginn der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts", erinnert sich Goldberg. Damals kostete eine Feinunze des Edelmetalls etwa 850 Dollar, der höchste je erzielte Preis für eine Winzigkeit des Rohstoffs. "Jetzt aber scheinen alle Argumente aus jener Zeit vergessen zu sein", hat Goldberg bemerkt.


    Das ist vielen gewiss bekannt. Jahrhunderte lang glaubten Menschen, die Erde sei eine Scheibe. Und Jahrzehntelang wherte man sich gegen die Erkenntnis, daß sie doch vielleicht eine Kugel sei. Keiner mehr würde heute ernsthaft die Argumente der "Scheibentheorieanhänger" ins Feld führen. Egal.



    "Beispielsweise das hohe Gewicht des Metalls: Weil es so schwer ist, sei es nur schlecht zu transportieren und eigne sich nicht als Ersatz für modernes Geld, lautet ein zentrales Argument. Genau deshalb seien weder eine kräftige und dauerhafte zusätzliche Nachfrage nach dem Rohstoff zu erwarten, noch langfristig steigende Goldpreise..


    das böse. böse Gold. Warum muss es auch schwer zu tragen sein und so wenig Platz beanspruchen. Es soll Konquistadoren gegeben haben, die wurden von Indios ermordet, weil sie mit all´dem schweren Raubgold nicht schnell genug fliehen konten. Abgesehen von solchen Unzulänglichkeiten kenne ich keine Beispiele, bei denen das Gewicht des Goldes störte. Ach ja, da war noch dieser arme Goldschmied, dem das hohe Gewicht des Goldes zum Verhängnis wurde. Abe rhätte es den bösen Archimedes nicht gegeben, vielleicht wäre er ja mit seinen Mogeleien durchgekommen :D:D:D


    Preisfrage:
    Kennt jemand Artikel dieses Autors, in denen der vor den diversen Kredit-, Immobilien- und Aktienblasen gewarnt hat???
    Auch egal.


    Erkennen kann man seine "Professionalität" daran, daß der Preise von 1980 1:1 in Bezug zu aktuellen Preisen setzt. Nein, soetwas wie Teuerung, das gibt´s nicht. Vielleicht glaubt der ja sogar im Geheimen noch, daß das Geld goldgedeckt sei, lachtot!


    Jedoch: das Argument der Blasenbildung kann man auch nicht so einfach vom Tisch wischen. Dazu sind viele Preise in den letzten 12 Monaten viel zu stark angestiegen, als daß keine herben Rückschläge möglich wären.


    (1) wer spart dann noch bei der Bank und wer spart dann überhaupt noch????
    (2) Jeder will dann Hartgeld (Goldmünzen) zu Hause horten um der Denomination zu entgehen oder kauft dann direkt Gold fürs Geld (=Paradoxon bei goldgedeckter Währung)???
    (3.) Wer bestimmt wer und wieviel zinslosen Kredit bekommt und welche Investitionen zuerst bedient werden?.
    (4) Wie werden bei Nullzins und "nur" Bearbeitungsgebühren dann Kreditausfälle finanziert und von wen?. Etwa von den "Sparern" deren Guthaben regelmäßig denominiert werden?


    Der Ansatz kann es nicht sein :)

    Zitat

    Original von gh0st
    Macht dann €75.000.000.000 75 Milliarden Geldvermögen könnten gerretten werden also. Nicht viel oder? Allein die Versuschuldung der BRD beläuft sich auf 1,5 Billionen.


    ich weis nicht, von welchen 75 Mrd. Sie sprechen. Wenn Sie die deutschen Goldreserven meinen (die sicherlich auch schon in Schmuckform überführt junge, erfolgreiche Asiatinnen "beglücken" un ddiesen Aspekt ausblenden )dann, kann das sein....


    Selbst zu Zeiten des Goldstandards waren lediglich 10 Prozent aller Banknoten durch Goldreserven hinterlegt. Sehr viel Gold war zudem als Münzgeld im Umlauf und konnte - sicherlich sehr zum Bedauern der "Zinshaie" damals - nicht als Sicherheiten für Banknoten funktionieren. Aber immerhin: Um sich für 10 Goldstücke Gegenwert anzueignen bedurfte es für Bankiers nur eines Goldstückes, das im Tresor als Sicherheit für Banknoten über 10 Goldstücke lagern musste..... Ein wahrlich fürstliches Privileg, das den hohen Herren und Politikern wohl nicht üppig genug war, weswegen der Goldstandard in Zusammenhang mit Kriegen abgeschafft wurde....


    Abgeschafft wurde, um ungezügelt Menschen abzocken, betrügen, abschlachten, töten und morden zu dürfen.... Um einmal Klartext zu schreiben.


    Wegen des Goldstandards und der daraus resultierenden Begrenztheit des Geldes und der vergleichsweise bescheidenen Entwicklung des Kreditwesens hatte Geld auch eine viel höhere Kaufkraft als heute. Es gab einfach sehr viel weniger davon als heute. Und dennoch war die Kaufkraft des gesamten vorhandenen Geldes damals viel geringer, als die Kaufkraft des gesamten vorhandenen Geldes heute, was einerseits mit technischem Fortschritt (Produktionssteigerungen) und andererseits mit einem völlig falsch verstandenem Geldbegriff zusammenhängt.


    Und der durch den heute völlig falsch verstandenen Geldbegriff erzeugte Geldüberhang, der ist es, der momentan für Preissteigerungen und / oder nominalen "Ertragssteigerungen" bei fast allen Vermögensklassen sorgt.


    Und jeder fast Anleger glaubt, sein Geld und die damit oftmals erzeugten, geradezu märchenhaften Profite seien ihm sicher. Ein unerhörtes Maß an Verblendung, das in seiner Summe geradezu nach einer Bestrafung schreit :)


    Oder ganz einfach ausgedrückt: Keine Täuschung kann ewig und in ständig schlimmerem Ausmaß aufrecht erhalten werden. Irgendwann schlägt die Realität erbarmungslos zurück.


    Die Welt wird dann mit desillusionierten, weil "entreicherten" Anlergen übersäht sein :D:D:D


    Wer´s nicht glaubt, der soll mal in der Biebel oder anderen alten Büchern nachschauen. Stichworte:


    - Neid, Maßlosigkeit, Gier und Zinsverbot.


    - John Law (und wie sie nicht alle hießen), Amsterdammer Tuplenhandel, Kipper- und Wipperzeit usw.