Zitat
Original von Panamaxel
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[/COLOR]Lieber Mesodor:
Sie denken warscheinlich anders als 99% der Anleger.
Sie nehmen einen Gewinn von 50% mit und wenn dann die Entwicklung weitergeht und Sie weiterhin investiert 2500% gemacht haetten, laesst Sie das kalt. Jetzt versteh ich, was Sie mit professionell meinen! 
Entschuldigen Sie bitte meine wiederum voellig unprofessionelle Emotion, dass mich das aergern wuerde. ;)......
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Lieber Mesedor:
Jeder Markt pendelt sich ein. Ich haette nicht gedacht, dass man in 4 Wochen 100% verdienen wuerde und da technich ein wirklicher Ausbruch noch nicht unterlegt war nahm ich den Gewinn leider mit.
Den Fehler den Sie machen, habe ich also auch schon einmal gemacht. Aber aus Fehlern lernt man ja... :D.......
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Lieber Panamaxel,
ich freue mich bereits über einen Gewinn von 50 Prozent. Bescheiden heit ist halt eine Zier 
Sie hingegen schätzen den Wert des Geldes noch viel höher und bücken sich auch noch bzw. strecken sich auch noch nach ein paar Euros mehr. Kaum ein Risiko scheint Ihnen zu hoch, um bestmöglich von einer angenommenen Entwicklung zu profitieren. Der frühe Vogel pickt den Wurm 
Fehler, die gibt´s wie Sand am Meer. Offensichtlich haben wir wohl verschiedene Fehler gemacht und dementsprechend verschiedene "Lehren" daraus gezogen.....
Mal schaun, wer am Ende seine Lektion besser verstanden hat.
Hoher Risiken war ich mir auch mal bewusst. Ich bin sie eingegangen, weil ich glaubte sie durch eine Diversifikation innerhalb des Anlagesegmentes Aktien abfedern zu können.... ....und die Risiken sind dann auch eingetreten. Alle auf einmal. Pg.
Aber egal: Auch Investoren wie Sie werden sehr wahrscheinlich das Opfer einer ganz besonderen "Entwicklung" werden. Müßig drüber nachzudenken. Das genau ist es, was ich damit meine, daß der Markt viel stärker ist, als jeder einzelne Anleger.
Und selbst Leute wie Soros, Warren Buffet usw. haben nehen ihrem unzweifelhaft vorhandenem Können und ihrer sicherlich vorhandenen Disziplin auch noch das notwendige GLÜCK gehabt.
Kostolany beispielsweise hatte als "Termin- und OS-Fuzzi" einmal richtig Glück gehabt und war dann weise genug aufzuhören, viel zu riskieren. Das genau war das Geheimnis seines "Erfolges". Ein einziger Megadeal im Jahr 1929. Wenn man so will: ein "Sechser" im Lotto und das bei einer super Quote.
Investoren wie Sie und ich können i.d.R. bestenfalls darauf hoffen, GLÜCK zu haben. Und sein Glück das sollte man nicht über Gebühr herausfordern.
PS: Russland und Asien habe ich auch mitgenommen, wenn auch nur in sehr, sehr geringem Umfang. Geholfen hat es mir später dann, als mal eine Spekulation nicht aufging auch nicht.
Mir reicht es eigentlich schon, wenn ich später wertmäßig das bekomme, was ich für meine Investments hergegeben habe. Besonders in einer Phase der Wirtschaftsgeschichte (möglicher Weise haben wir einen Kondratieff-Winter), in der es mittelfristig sehr wahrscheinlich wenig zu gewinnen, aber sehr viel zu verlieren gibt. Gebranntes Kind.....
Und wer weis: vielleicht kommt der Tag, an dem man größenordnungsmäßig für 5 Unzen Gold in Deutschland wirklich ein Haus erwerben kann und für 20 Unzen Gold oder 1.000 Unzen Silber sogar eines, in dem sich wahrlich gut wohnen lässt...
Diese Option. d.h. von den dann erzielbaren Mieteinnahmen fürstlich leben zu können - behalte ich mir mit meinen physischen Investments - d.h. solange ich physisch in ausreichendem Umfang investiert bin - zeitlich relativ unbefristet, d.h. bis zu meiner Demission - grundsätzlich offen. Danach geht die Option auf meine Erben über 
Papier, damit kann man in einem derartigen Marktgeschehen bestenfalls den Ofen heizen, sofern man sich nicht auf Fernwärme, Öl, Strom oder Gas eingelassen und sich zum Sklaven der Versorger gemacht hat (wie ich das auch getan habe, aber nur weil ich kein Papier zum Verfeuern besitze :D:D:D) und die Zertifikate oder Calls verbrieft wären, was meist wohl nicht der Fall ist.
Ein Sonnenwind (Magnetsturm) der besonders heftigen Art und futsch ist
Da braucht es noch nicht einmal eine Krise oder Inflation dafür....