Beiträge von mesodor39

    Was Deutschland angeht, so ist das Goldgeschäft etwas anders, als im außereuropäischem Ausland (Indien, China, USA, Türkei). Dort wird gekauft, wohingegen hier ehr abgegeben wird bzw. sie Angebot und Nachfrage in etwa die Waage halten.


    Vielleicht liegt es am jeweils betrachteten Markt.


    Was mir vielmehr auffällt, daß sind glatte Falschmeldungen in Bezug auf die Höhe der Goldvorräte der Notenbanken in Bezug auf die Menge des gesamten geförderten Goldes.


    letztes Beispiel:


    http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/AfA_politik/10435.php


    Dort ist von einer sinnlosen Sammelwut zu lesen und daß das meiste Gold in Zentralbanktresoren liegt. Kurz darauf wird fast alles Gold zu Schmuck verarbeitet. Also verschwindet das Gold - von Intimschmuck vielleicht mal abgesehen - doch nicht wieder großteils in Löchern (gemeint sind hier wohl Zentralbanktresore) :)


    Egal.



    Wenn er meint, es sei sinnlos, wenn sich Damen schmücken..... ....so kann ich das bei einen "Umweltfuzzi" vielleicht noch nachvollziehen: Körner essen, egal wie´s schmeckt - blos kein FLEISCH und Null Spass an nicht unbedingt lebensnotwendigen Dingen, vom AS-Fonds, der in Windräder investiert mal abgesehen....


    kenn´ ich alles irgendwie.


    Für solche tut es auch der Ring einer Cola-Dose und ein paar Glasperlen an einer Schnur.....


    Jedem das seine halt.



    Besser wäre es wohl gewesen, der Autor hätte gelegentlich gutes Studentenfutter gegessen. Da sind Nüsse drinn, die gut für´s denken sind. Und ab und an eine Tafel leckerer Schokolade (gibt´s auch aus fairem, ökologischem Anbau) würde den Burschen sicherlich nicht alles so negativ sehen und noch im selben Artikel über seine eigenen Fehler stolpern lassen. :D:D:D


    Der dauerhafte "technische" Nutzen des Goldes liegt - von den heutigen industriellen Anwendungen mal abgesehen - in seiner Funktion als Wertaufbewahrungsmittel und Wertausgleichsmittel. Gold war - neben Silber - somit jahrhundertelang Schmiermittel der Wirtschaft und Treibstoff für die "Kulturelle Evolution". Ohne Gold kein Rom, kein Christentum, keine industrielle Revolution.....


    Nur der, der seine eigene Kultutgeschichte verleugnet oder nicht kennt, der kann solch einen Humbug daherschreiben, wie dieser Journalist.


    Ja: und ohne die 130.000 oder 15.0000 oder 200.000 Tonnen Gold wären wir nach dem Crash des Weltwährungssystems (der hoffentlich noch lange Zeit nicht kommt) wieder beim Tauschhandel. Ohne Chance, unseren derzeitigen Lebensstandard wegen mangelnder Akzeptanz eines Wertausgleichsmittels in erlebbarer Zeit wieder erreichen zu können.....

    Ich finde, daß der Autor völlig zurecht auf unkalkulierbare Kreditrisiken im Fall eines hyperinflationären Crashes ggf. vor oder nach einer Deflation hinweist. Wer Schulden hat, insbesonders variabel verzinsliche oder solche mit zu dieser Zeit auslaufender Zinsbindung....


    der kann sich auf etwas gefasst machen.



    Die extrem niedrigen Bewertungen, 100 Dollar (ca. 150 g Gold) für ein Haus in Deutschland im Jahr 1923 sind nachvollziehbar; für 15 Rubel in Gold (ca. 12 g Gold) gab´s in Russland in manchen ländlichen Bereichen um 1917 ebenfalls ein Haus. Toll, nicht?. Zumindest für schuldenfreie Goldbucks.


    Will sagen: viele Schuldner werden - trotz Immobilien und / oder Edelmetallbesitz - vor ihrer "Schuldenbefreiung" durch eine spätere Währungsreform erst noch wirtschaftlich zermalmt und aufgesogen. Deren Lebenssparleistung und Lebensarbeitsleistung haben sich dann - kurz vor dem Finale - andere angeeignet. Ganz legal.


    Von Moral in Zusammenhang mit Geldgeschäften will ich hier nicht anfangen. Jeder ist halt einmal drann :)


    Die einen sind es momentan mit ihrer "Hausdruckgeldmaschine" ode rihren Rohstoffzertifikaten und andere vielleicht später, wenn nur noch Bares (Bar von Barren) zählt.


    Und ganz wenige haben gleich mehrere Eisen im Feuer liegen :)

    Zitat

    Original von traditional3
    ......


    Selbstverständlich setzen die ausländischen Finanzinvestoren auf steigende Immobilienpreise und steigende Mieten in Deutschland. [B]Sie würden gerne - nach angelsächsischem Vorbild - hierzulande eine Immobilienblase erzeugen. [/B]Dort, wo es möglich war, haben sie die Mieten bereits erhöht. Wir dürfen nun gespannt sein, ob sich die zuständigen Politiker in Berlin dem Druck der Finanzindustrie beugen und wieder einmal Steuern verschenken - während diese für die Masse der Arbeitnehmer und für die sogenannten Reichen empfindlich erhöht werden.


    Nähern sich die Immobilienpreise erst mal den Herstellungskosten abzüglich zeitwertbedingter AFA.....


    dann sind die Heuschrecken hierzulande im handumdrehen fort. Mit prall gefüllten Taschen versteht sich :)


    Momentan ist es doch so, daß man oftmals Immobilien zu 50 Prozent oder weniger des zeitwertberichtigten "Herstellungswertes incl. Bodenwert" kaufen kann.


    Und eine solche Unterbewertung von Realwerden schreit gerade nach Korrektur und lockt clevere Investoren magisch an, so wie Kuhs..... die Fliegen :)


    Die kaufen kein Papier, sondern reale, schuldnerfreie und eklatant unterbewertete Investments. Und kassieren Renditen aus Vermietung, gegen die eine 10-jährige deutsche Staatsanleihe nicht anstinken kann. Gratis dazu gibt´s noch die Option einer deutlichen Bewertungskorrektur.


    Schade nur für die Bürger hierzulande, denn denen ist wegen "Geiz ist Geil", "Sparnunft" und sinnentleertem Zwang zur Geldhortung (AS-Sparen) die Birne dermaßen "vernebelt" daß andere sichere und hochprofitable Geschäfte machen. Ja, Armut, die beginnt immer im Kopf....


    Und die AS-Sparer, die kriegen später genau das, weswegen sie so fleissig (oder sollte man sagen zwanghaft) sparen: Altersarmut und Arbeiten bis zum Umfallen.

    Zitat

    Original von greenjg


    Als erstes wird es am Derivatenmarkt krachen. :D


    Klar wird das so sein. Denn die Derivatemärkte sind am enpfindlichsten für Kursschwankungen jeder Art. Das hängt damit zusammen, daß dort sehr große Positionen mit sehr geringem Kapitaleinsatz bewegt werden, wobei ein Marktteilnehmer praktisch maximal 100 Prozent seines Vermögens verlieren, jedoch theoretisch (nahezu) unbegrenzt gewinnen kann. Entsprechend hektisch muss es dort zugehen :)


    Und es könnte, je nach Ursache des Kraches sogar auf Derivate beschränkt bleiben.


    Börsencrashs und Zusammenbrücke kommen immer wieder mal vor. Und: einen globalen Zusammenbruch der Finanzmärkte, den hat´s bislang nicht gegeben.


    Viel wahrscheinlicher ist, daß die "Silberfalle" zuschnappt. Und im Übrigen nichts weiter passiert, abgesehen davon daß sich der Silberkurs kurzfristig sehr stark und sehr volatil bewegt. Die Fragen dabei sind: wann, wie oft und wen es wann trifft.....


    Daß es Opfer geben wird steht hingegen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit fest.


    Grundsätzlich ist es so, daß es sowohl die Shorties, als auch die Gruppe der Future- und Callkäufer treffen kann.


    Es kann sogar sein, daß nacheinander beide Gruppen "drann glauben" müssen.


    Wie dem auch sei: Besitzer physischen Edelmetalles kann es egal sein, welche Art von Zocker wann drann glauben muss und warum es ihm trifft. Fest steht: Früher oder später geht es den allermeisten Spielern an den Kragen......


    Auch dies liegt in der Natur der Sache.

    Zitat

    Original von Goldy
    ich freue mich bereits über einen Gewinn von 50 Prozent. Bescheiden heit ist halt eine Zier


    in welcher zeit erfreud sie dieser gewinn?


    bei dem was ich (sehr selten) privat nebenher mache beträgt die Zeitspanne meist ein paar Tage oder Wochen, d.h. ich darf dann nach Verrechnung eventueller Verluste aus nicht so guten Geschäften mit dem Fi-Amt teilen. 50 Prozent Gewinn sind da schon mal drinn, aber nur bei ehr kleinen Beträgen. Größere Gewinne (ganz selten auch mehrere hundert Prozent) nehme ich erst nach Ablauf der Spekulationsfrist mit. Noch geht es ja.


    Und weil ich weis, was ich tue, mich also in meinem Sektor genügend gut auskenne und zudem "nur" Teile meiner Gewinne längere Zeit in meinen besten Investitionen stehen lasse, riskiere ich da sehr wenig.


    Insolvenz- und Emittentenrisiken sind faktisch nicht existent. Allein dem Kursrisiko (Bewertungsrisiko) ist und bleibt man ausgesetzt - wie überall im Leben auch. Ein Betrugsrisiko ist faktisch vernachlässigbar, weil es überschaubare Beträge sind und aufgrund der Überschaubarkeit des Segmentes eine großte "öffentliche" Kontrolle (Druck zur unbedingten Ehrlichkeit) besteht. Sonstige Risiken sind versicherbar und damit kalkulierbar und vor allem abwendbar.

    Bei Edelmetall rechne ich grundsätzlich nicht mit Gewinnen: Ein Kilo Silber ist und bleibt ein Kilo Silber, egal, ob es nun 225 DM oder 420 EUR kostet. Da stelle ich mich ehr auf dem Standpunkt, Silber als "Silbergeld" und Gold als "Goldgeld" anzusehen. Schuldnerfreies Geld halt. Also: Keine realen, sondern nur "Scheingewinne" bei physischen Anlagen. Es kommt halt sehr auf das "Wertebezugssystem" an.


    So laufe ich wenig Gefahr, mir selbst was vorzumachen :)


    Und sitze auch keinen oder viel geringeren Fehllenkungen auf, wie diejenigen, die in Falschgeld oder Fiat-Money rechnen und ihr "Vermögen" darin messen....


    Ist beispielsweise Gold relativ zu Silber oder Immobilien sehr teuer, dann kaufe ich kein Gold, sondern mache etwas anderes mit meinem Geld.....


    Jemand, der in Geld rechnet, der orientiert sich an absoluten Preisgrößen gemessen in FIAT-Money. Und wird so - recht geschickt - meist in sein Verderben gelockt.....


    weswegen ich momentan, d.h. bei in Gold- und Silber-Wertsystem gerechnetem intaktem und teilweise sehr steilem Abwärtstrend - auch keine US- oder Japan-Aktien kaufe.


    Noch extremer ist es beim DAX und erst recht beim M-Dax: Die gehen auf 3-Jahres-Sicht noch durch die Decke, wohingegen rings herum Stagnation und Verfall herrschen....



    Dies nur mal so als Beispiel.

    Zitat

    Original von Misanthrop
    Als ob so ausgeschlafene Typen wie Buffet oder Gates das jemandem auf die Nase binden, wieviel Silber die noch haben.....
    Wer ernsthaft glaubt das an den Meldungen auch nur etwas wahres dran ist, leidet unter Realitätsverlust....alles Latrinenparolen für die Lemminge.Weiße Bescheid :D


    Es grüßt
    Der Misanthrop


    Ganau so ist es. Bei seinen Anlageentscheidungen ist JEDER für sich alleine. Und eines sollte man wirklich nie tun: Etwas unreflektiert tun, nur weil ein anderer es tut. Oder schlimmer noch: man dran glaubt, daß ein anderer es tut.


    Ich empfehle daher auch niemanden, momentan zu kaufen oder zu verkaufen.


    Der Umstand, daß man vielleicht noch vor einem Jahr Silber oder besser noch: Papiersilber hätte kaufen sollen mag aus derzeitiger Sicht zwar zutreffend sein, jedoch kann ich diese Erkenntnis nicht dazu nutzen, eine Kaufentscheidung momentan zu rechtfertigen. Nachher ist man immer klüger. Und später dann hat man sogar gewusst, wann man hätte verkaufen sollen und was man hätte mit dem Erlös alles hätte machen können, um noch mehr Geld zu verdienen.....


    Ach, der gute alte Warren.... hätte der mal 2008 keine Goldfutures zu 2.500 Dollar die Unze erworben....... er wäre und so gut in Erinnerung geblieben.....


    Und der arme, arme Bill, der wurde 2009 von zwei seiner Angestellten um sein Lebenswerk betrogen und die Firma mit YUAN-Zinsderivaten verzockt......


    Da bleiben wir doch lieber bei Barrenware :)


    Alles klar?.


    ....gefoltert und skalpiert, die Sidler-Kinder werden verschleppt und die (hübschen) Frauen von den Indianern vergewaltigt und versklavt. Über das Schicksal der weniger hübschen Frauen schweigt des Sängers Höflichkiet.


    Die Siedler machen daher folgendes: der erste in Reichweite kommende Indianer wird abgeschossen und kurz bevor die Siedlung fällt werden Frauen und Kindern von den eigenen Leuten die Hälse durchgeschnitten.


    Die Frauen und Kinder der Indianer werden jedoch nur dann ermordet, wenn die Indianer verlieren. Und zwar von den auch so "christlichen" Siedlern.



    Nun wisst ihr "Papiersilberfans" was - bildlich gesprochen - auf euch zukomen könnte.


    Alles klar?.


    Lieber Panamaxel,


    ich freue mich bereits über einen Gewinn von 50 Prozent. Bescheiden heit ist halt eine Zier :)


    Sie hingegen schätzen den Wert des Geldes noch viel höher und bücken sich auch noch bzw. strecken sich auch noch nach ein paar Euros mehr. Kaum ein Risiko scheint Ihnen zu hoch, um bestmöglich von einer angenommenen Entwicklung zu profitieren. Der frühe Vogel pickt den Wurm :)


    Fehler, die gibt´s wie Sand am Meer. Offensichtlich haben wir wohl verschiedene Fehler gemacht und dementsprechend verschiedene "Lehren" daraus gezogen.....


    Mal schaun, wer am Ende seine Lektion besser verstanden hat.


    Hoher Risiken war ich mir auch mal bewusst. Ich bin sie eingegangen, weil ich glaubte sie durch eine Diversifikation innerhalb des Anlagesegmentes Aktien abfedern zu können.... ....und die Risiken sind dann auch eingetreten. Alle auf einmal. Pg.


    Aber egal: Auch Investoren wie Sie werden sehr wahrscheinlich das Opfer einer ganz besonderen "Entwicklung" werden. Müßig drüber nachzudenken. Das genau ist es, was ich damit meine, daß der Markt viel stärker ist, als jeder einzelne Anleger.


    Und selbst Leute wie Soros, Warren Buffet usw. haben nehen ihrem unzweifelhaft vorhandenem Können und ihrer sicherlich vorhandenen Disziplin auch noch das notwendige GLÜCK gehabt.


    Kostolany beispielsweise hatte als "Termin- und OS-Fuzzi" einmal richtig Glück gehabt und war dann weise genug aufzuhören, viel zu riskieren. Das genau war das Geheimnis seines "Erfolges". Ein einziger Megadeal im Jahr 1929. Wenn man so will: ein "Sechser" im Lotto und das bei einer super Quote.



    Investoren wie Sie und ich können i.d.R. bestenfalls darauf hoffen, GLÜCK zu haben. Und sein Glück das sollte man nicht über Gebühr herausfordern.


    PS: Russland und Asien habe ich auch mitgenommen, wenn auch nur in sehr, sehr geringem Umfang. Geholfen hat es mir später dann, als mal eine Spekulation nicht aufging auch nicht.


    Mir reicht es eigentlich schon, wenn ich später wertmäßig das bekomme, was ich für meine Investments hergegeben habe. Besonders in einer Phase der Wirtschaftsgeschichte (möglicher Weise haben wir einen Kondratieff-Winter), in der es mittelfristig sehr wahrscheinlich wenig zu gewinnen, aber sehr viel zu verlieren gibt. Gebranntes Kind.....


    Und wer weis: vielleicht kommt der Tag, an dem man größenordnungsmäßig für 5 Unzen Gold in Deutschland wirklich ein Haus erwerben kann und für 20 Unzen Gold oder 1.000 Unzen Silber sogar eines, in dem sich wahrlich gut wohnen lässt...


    Diese Option. d.h. von den dann erzielbaren Mieteinnahmen fürstlich leben zu können - behalte ich mir mit meinen physischen Investments - d.h. solange ich physisch in ausreichendem Umfang investiert bin - zeitlich relativ unbefristet, d.h. bis zu meiner Demission - grundsätzlich offen. Danach geht die Option auf meine Erben über :)


    Papier, damit kann man in einem derartigen Marktgeschehen bestenfalls den Ofen heizen, sofern man sich nicht auf Fernwärme, Öl, Strom oder Gas eingelassen und sich zum Sklaven der Versorger gemacht hat (wie ich das auch getan habe, aber nur weil ich kein Papier zum Verfeuern besitze :D:D:D) und die Zertifikate oder Calls verbrieft wären, was meist wohl nicht der Fall ist.


    Ein Sonnenwind (Magnetsturm) der besonders heftigen Art und futsch ist :) Da braucht es noch nicht einmal eine Krise oder Inflation dafür....

    Zitat

    Original von Goldy
    herr goldberg ist ein topmann mehr sag ich dazu nich.


    und wer das von ihm gesagte so in der luft zerreist disqualifiziert sich selbst weil er nicht kapiert hat was der mann macht und auch nicht die toleranz besitzt eine andere meinung zu akzeptieren.


    Goldy: Preise steigen und fallen. Jedoch: Zwei Argumente sind wirklich wenig nachvollziehbar und für einen Experten schlichtweg unverzeihlich.


    (1) das spezifische Gewicht von Gold als Argument gegen seine Funktion als Wertaufbewahrungsmittel ("Papier"-Geld ist auch nichts anderes) anzuführen


    (2) Preisvergleiche von 2006 zu 1980/81 zu ziehen und dabei die zwischenzeitlich eingetretene Geldentwertung außen vor zu lassen.


    Soviel dazu.


    Einen kurzfristigen Goldpreiseinbruch, auch einen von mehr als 100 Dollar die Unze, halte ich in Anbetracht der Preissteigerungen des letzten Jahres durchaus für möglich.



    Zur Wahrscheinlichkeit und zum Zeitpunkt eines solchen Szenarios kann ich mich jedoch nicht äußern. Meine Glaskugel zickt wieder einmal.....


    Klar: wer zuletzt kauft, der verliert.....
    ....und wer früher stirbt, der ist länger tod....

    Ja, es gibt "Wahrheiten", die sollte man besser nur "flüstern". Doch lest selber:


    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,414590,00.html


    Zitat:
    "Jahrelang galt unter vielen Händlern als ausgemacht, dass Gold nie wieder so eine Bedeutung erlangen wird, wie zu Beginn der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts", erinnert sich Goldberg. Damals kostete eine Feinunze des Edelmetalls etwa 850 Dollar, der höchste je erzielte Preis für eine Winzigkeit des Rohstoffs. "Jetzt aber scheinen alle Argumente aus jener Zeit vergessen zu sein", hat Goldberg bemerkt.


    Das ist vielen gewiss bekannt. Jahrhunderte lang glaubten Menschen, die Erde sei eine Scheibe. Und Jahrzehntelang wherte man sich gegen die Erkenntnis, daß sie doch vielleicht eine Kugel sei. Keiner mehr würde heute ernsthaft die Argumente der "Scheibentheorieanhänger" ins Feld führen. Egal.



    "Beispielsweise das hohe Gewicht des Metalls: Weil es so schwer ist, sei es nur schlecht zu transportieren und eigne sich nicht als Ersatz für modernes Geld, lautet ein zentrales Argument. Genau deshalb seien weder eine kräftige und dauerhafte zusätzliche Nachfrage nach dem Rohstoff zu erwarten, noch langfristig steigende Goldpreise..


    das böse. böse Gold. Warum muss es auch schwer zu tragen sein und so wenig Platz beanspruchen. Es soll Konquistadoren gegeben haben, die wurden von Indios ermordet, weil sie mit all´dem schweren Raubgold nicht schnell genug fliehen konten. Abgesehen von solchen Unzulänglichkeiten kenne ich keine Beispiele, bei denen das Gewicht des Goldes störte. Ach ja, da war noch dieser arme Goldschmied, dem das hohe Gewicht des Goldes zum Verhängnis wurde. Abe rhätte es den bösen Archimedes nicht gegeben, vielleicht wäre er ja mit seinen Mogeleien durchgekommen :D:D:D


    Preisfrage:
    Kennt jemand Artikel dieses Autors, in denen der vor den diversen Kredit-, Immobilien- und Aktienblasen gewarnt hat???
    Auch egal.


    Erkennen kann man seine "Professionalität" daran, daß der Preise von 1980 1:1 in Bezug zu aktuellen Preisen setzt. Nein, soetwas wie Teuerung, das gibt´s nicht. Vielleicht glaubt der ja sogar im Geheimen noch, daß das Geld goldgedeckt sei, lachtot!


    Jedoch: das Argument der Blasenbildung kann man auch nicht so einfach vom Tisch wischen. Dazu sind viele Preise in den letzten 12 Monaten viel zu stark angestiegen, als daß keine herben Rückschläge möglich wären.


    (1) wer spart dann noch bei der Bank und wer spart dann überhaupt noch????
    (2) Jeder will dann Hartgeld (Goldmünzen) zu Hause horten um der Denomination zu entgehen oder kauft dann direkt Gold fürs Geld (=Paradoxon bei goldgedeckter Währung)???
    (3.) Wer bestimmt wer und wieviel zinslosen Kredit bekommt und welche Investitionen zuerst bedient werden?.
    (4) Wie werden bei Nullzins und "nur" Bearbeitungsgebühren dann Kreditausfälle finanziert und von wen?. Etwa von den "Sparern" deren Guthaben regelmäßig denominiert werden?


    Der Ansatz kann es nicht sein :)

    Zitat

    Original von gh0st
    Macht dann €75.000.000.000 75 Milliarden Geldvermögen könnten gerretten werden also. Nicht viel oder? Allein die Versuschuldung der BRD beläuft sich auf 1,5 Billionen.


    ich weis nicht, von welchen 75 Mrd. Sie sprechen. Wenn Sie die deutschen Goldreserven meinen (die sicherlich auch schon in Schmuckform überführt junge, erfolgreiche Asiatinnen "beglücken" un ddiesen Aspekt ausblenden )dann, kann das sein....


    Selbst zu Zeiten des Goldstandards waren lediglich 10 Prozent aller Banknoten durch Goldreserven hinterlegt. Sehr viel Gold war zudem als Münzgeld im Umlauf und konnte - sicherlich sehr zum Bedauern der "Zinshaie" damals - nicht als Sicherheiten für Banknoten funktionieren. Aber immerhin: Um sich für 10 Goldstücke Gegenwert anzueignen bedurfte es für Bankiers nur eines Goldstückes, das im Tresor als Sicherheit für Banknoten über 10 Goldstücke lagern musste..... Ein wahrlich fürstliches Privileg, das den hohen Herren und Politikern wohl nicht üppig genug war, weswegen der Goldstandard in Zusammenhang mit Kriegen abgeschafft wurde....


    Abgeschafft wurde, um ungezügelt Menschen abzocken, betrügen, abschlachten, töten und morden zu dürfen.... Um einmal Klartext zu schreiben.


    Wegen des Goldstandards und der daraus resultierenden Begrenztheit des Geldes und der vergleichsweise bescheidenen Entwicklung des Kreditwesens hatte Geld auch eine viel höhere Kaufkraft als heute. Es gab einfach sehr viel weniger davon als heute. Und dennoch war die Kaufkraft des gesamten vorhandenen Geldes damals viel geringer, als die Kaufkraft des gesamten vorhandenen Geldes heute, was einerseits mit technischem Fortschritt (Produktionssteigerungen) und andererseits mit einem völlig falsch verstandenem Geldbegriff zusammenhängt.


    Und der durch den heute völlig falsch verstandenen Geldbegriff erzeugte Geldüberhang, der ist es, der momentan für Preissteigerungen und / oder nominalen "Ertragssteigerungen" bei fast allen Vermögensklassen sorgt.


    Und jeder fast Anleger glaubt, sein Geld und die damit oftmals erzeugten, geradezu märchenhaften Profite seien ihm sicher. Ein unerhörtes Maß an Verblendung, das in seiner Summe geradezu nach einer Bestrafung schreit :)


    Oder ganz einfach ausgedrückt: Keine Täuschung kann ewig und in ständig schlimmerem Ausmaß aufrecht erhalten werden. Irgendwann schlägt die Realität erbarmungslos zurück.


    Die Welt wird dann mit desillusionierten, weil "entreicherten" Anlergen übersäht sein :D:D:D


    Wer´s nicht glaubt, der soll mal in der Biebel oder anderen alten Büchern nachschauen. Stichworte:


    - Neid, Maßlosigkeit, Gier und Zinsverbot.


    - John Law (und wie sie nicht alle hießen), Amsterdammer Tuplenhandel, Kipper- und Wipperzeit usw.

    Zitat

    Original von Panamaxel
    .....
    Die Barren koennen wir uns immer noch kaufen.
    ....


    Panamaxel


    Gewiss könnt ihr das (momentan noch).


    Völlig unsinnig, dies zu bestreiten.


    Angenommen, es käme zu "Problemen" an den Terminmärkten, d.h. eure Papierchen wären "eingefroren"....


    ....und dann würden die Preise beginnen zu nullen, was das Zeug hält....


    Klar, auch dann könntet ihr noch......


    einen Unzenbarren kaufen zu einem Betrag, für den ihr vielleicht vorher einen 1.000-Unzen Barren bekomen hättet.


    Dann aber, wenn es immer noch für 1.000 Unzen reicht, habt ihr es allen so richtig "gezeigt". Und seit doch mal ehrlich: angenommen ihr hättet euch vorher 31 Tonnen gekauft, wo bitte hättet ihr die lagern sollen?. Erst, wenn ihr nichts mehr habt, seid ihr frei. D:D:D


    Was ihr macht, das ist folgendes:
    Ihr spekuliert darauf, daß andere auf ein Szenario spekulieren, das dann aber nicht eintrifft. Weiterhin glaubt ihr, zu erkennen, wann der Zietpunkt gekommen ist, an dem die Spekulation zusammenbricht und das ganze noch rechtzeitig bevor andere das erkennen. UNd solltet ihr euch getäuscht haben, dann merkt ihr es noch vor allen anderen und könnt eure "Beute" noch rechtzeitig "versilbern": also Papier verlustfrei in Edelmnetall tauschen....


    Dies aber beinhaltet, daß ihr euch selbst für weit überdurchschnittlich intilligent haltet, wohingegen ich mich mit meinen Investitionen bestenfalls für durchschnittlich clever halte...

    Zitat

    Original von Panamaxel
    Hallo Mesodor,


    Deine Anmassung, mir Unprofessionalitaet zu unterstellen, kommentiere ich nicht weiter und goenne Dir Deine Arroganz, wenn Du der Meinung bist, dass Du sie Dir leisten kannst. :P


    Ich habe bei 0,24 gekauft, bin kurz bei 0,48 raus, hoffte billiger wieder reinzugehen und kaufte Zaehneknirschend bei 0,78 wieder, da es nicht korregierte. Heute bei 1,88 habe ich einen Gewinn von 783% - abzueglich der verpassten 0,30 Euro -in weniger als 6 Monaten.
    Ich investiere (ja lacht nur, man kann auch Optionsscheine in einer Anlagestartegie mitverwenden) schon seit 20 Jahren auch unter Einbindung von Optionsscheinen. Allein der (nicht realisierte ;))Gewinn bei ABN 099 belaeuft sich bei mir auf ueber 80.000 Euro.


    Sie können meinetwegen 10.000 Prozent verdienen. Wenn Sie danach dann 99 Prozent verlieren, so sind Sie in etwa wieder dort, wo Sie angefangen haben, d.h., wenn es denn bei den 99 Prozent bleibt.


    Ich an Ihrer Stelle würde, wenn ich denn weiter zocken wollte, folgendes machen: die 80.000 EUR großteils realisieren, ggf, auch versteuern und von dem realen Erlös, der dann kein BUCHGEWINN mehr ist, etwas reales kaufen.


    Sie haben, wenn man so will, alles "auf die 17 gesetzt" und die "17" ist gefallen. Und nun lassen Sie alles stehen?.


    Das nenne ich unprofessionell. Nicht mehr und nicht weniger. Von wegen "Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen" ich sage dazu: Gewinne mindesrtens teilweise mitnehmen und zu Realwertinvestitionen und zur Vermögernswertdiversifikation nutzen und dabei Klumpenrisiken vermeiden.... Und Verlustbringer dann gnadenlos rauswerfen, wenn absehbar ist, daß die Spekulation nicht aufgehen kann oder die Verluste einen vorab definierten Rahmen überschritten haben.


    Diese Erkenntnis hat mir 100.000 EUR gekostet. Damals ein Gegenwert von ca. 12,5 kg Gold. Aber wie so oft: jeder muss seine eigenen Fehler machen, um klug daraus zu werden. Und Fehlermöglichkeiten und "Fallstricke" für Papiergläubige, die gibt´s wie Sand am Meer. Und weil es so ist, daß Gier ab und an auch mal Hirn frisst.....


    ....machen viele Menschen immer wieder die gleichen Fehler. Übermütig geworden vom Erfolg geht jedes Gespühr für Risiken und natürlich mögliches Wachstum verloren. "Wertzuwächse" von 10, 20, 30, 100 0der 200 Prozent pro Jahr werden als etwas ganz natürliches angesehen und daher ohne über die damit verbundenen Risiken angestrebt.


    Leute wie Sie, die sind solange "cleverer" als der Markt, bis sie vom Markt einkassiert werden. Über 95 von Hundert übernehmen sich völlig und gehen am Ende mit weniger raus, als sie reingegangen sind. Und - rein statistisch betrachtet - könnte ich mir bei einer Wahrscheinlichkeit von über 1:20 zu meinen Gunsten selbst eine arrogante Haltung Leuten wie Ihnen gegenüber erlauben.


    Jedoch: nichts von alledem ist der Fall. Und am Ende des Geldes angekommen, werden diejenigen unter Ihnen, die zur Gruppe der mindestens 95 Prozent der "unglücklichen" Investoren gehören erkennen, daß sie besser gefahren wären, wenn sie weniger riskiert und mehr auf Sicherheit gespielt hätten.


    Schauen Sie sich mal den Geschäftsmann Karl Ehlerding an. Bis 2000 hatte er einen geradezu legendären Ruf als erfolgreicher Geschäftsmann....


    Und dann machte er einen einzigen Deal, bei dem er möglicher Weise die Interessen seiner Kreditgeber tangierte und alles das, was er jahrzehntelang erschaffen hatte, das löste sich praktisch in NICHTS auf.


    Gemessen an den heutigen Börsenkursen waren seine letzten Investments, IVG und Commerzbank pures Gold; genutzt hat es ihm NICHTS. Auch er hatte auf KREDIT und damit indirekt auch auf TERMIN
    spekuliert. Und ein Stümper war der ganz gewiss nicht.


    Und nur einmal angenommen, Ihr OS-Silberinvestment wäre Teil eines sehr großen, auf sehr viele Anlagesegmente gestreuten und professionell strukturierten Vermögens, so kann man mit einem Bruchteil des Geldes sicherlich die eine oder andere Wette eingehen, ohne die Gesamtsubstanz zu gefährden. Das ist dann eine Sache.


    Die allermeisten Anleger jedoch setzen alles auf eine Karte oder kaufen sich Klumpenrisiken ein, die sie zu Grunde richten.



    Original von Panamaxel[/i]
    Wie lange putzt Du schon Deine Silberbarren? :D[/quote]


    Warum sollte ich sie putzen? Egal.




    Original von Panamaxel[/i] Geht ruhig rein und raus, ich kritisiere dies in keiner Weise, aber ich sehe einen Basispreis von 20 USD in 3 Jahren und 1 1/2 Monaten als "leicht zu knacken" an. Dies stelle ich ab auf den wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, die in diesem Zeitaum Silber extrem nach oben treiben werden. D[/quote]


    Ein Silberpreis von 20 Dollar die Unze würde mir vielleicht ein müdes Lächeln abringen. Was sind schon 20 Dollar, wenn es mach momentanem Stand langfristig nicht genügend Silber für industrielle Anwendungen gibt, die eine viel höhere WERTSCHÖPFUNGSMÖGLICHKEIT bieten?


    Oder aber Silber selbst bei 20 Dollar die Unze nicht in den erforderlichen / benötigten Mengen gefördert werden kann, weil Energie-, Maschinen und Aufbereitungskosten für Teile der benötigten Silbermenge in ihrer Summe zu diesem Zeitpunkt höher als 20 Dollar die Unze liegen?.


    Wer bittesehr investiert selbst in hochprofitable Projekte, wenn ihm, nachdem er in Vorleistung gegangen ist, sein Geld und ggf. seine Fähigkeiten eingebracht hat, im Erfolgsfall die Früchte seiner Arbeit in einem Maße "wegsozialisiert" werden, daß er es besser hätte bleiben lassen und anderswo sein Glück gesucht hätte ????.


    Leute wie Sie sehr wahrscheinlich einer sind machen folgenden Fehler: als Hecht schwimmem sie immer wieder hinein ins Haifischbecken in der Hoffnung, einen Junghai als Beute zu machen. Und mach jedem Raubzug werden sie übermütiger. Dabei sind sie selbst - statistisch betrachtet - viel mehr Beute als Jäger.


    Hochmut kommt vor dem Fall.




    Zitat

    Original von Panamaxel Denk doch bitte mal an die Entwicklung im jahr 1979/1980. Silber stieg von 5 USD auf 50 USD - in einen Jahr. Es war Ergebnis reiner Spekulation eines vermoegenden Bruderpaars aus den USA, die Rahmenbedingungen waren, abgesehen von der damals auch vorherrschenden Inflationsangst "milder".


    Warum muss also ein Anleger, wie Du in der Dir eigenen Unbedarftheit voraussetzt, hier nur auf kurzfristige Gewinne setzen?


    Weil ich damals (1978), als ich den Barren kaufte 14 Jahre alt war und 50 v.H. Gewinn innerhalb von weniger als 18 Monaten damals für eine fette Prise hielt und durch meinen Vater darin bestärkt wurde.


    Ganz im Gegensatz zu Ihnen und Ihren zurückgekauften OS ist es mir gelungen, Silberbarren Nr. 2 etwa 8 Jahre später für weniger als meinen damals getätigten Erlös zu erwerben. Dafür aber ist mein "Buchgewinn" auch viel bescheidener. Nachher ist man immer klüger. Und manchmal kommt es sogar vor, daß man sich aufgrund dessen, was man gelernt hat oder glaubt gelernt zu haben, mit weniger zufrieden gibt, als greifbar erscheint. :)



    Zitat

    Original von Panamaxel Der der zu schnell Gewinne mitnimmt wird sich u. U. schwarzaergern.


    Mit dieser - wiederum völlig unprofessionellen - und rein gierbestimmten Einstellung dürften Sie keine Geschäfte machen. Jedoch gingen Ihnen dann noch mehr Chancen verloren. Machen Sie Geschäfte, dann ärgern Sie sich sogar über gemachte Profite?. Seltsame Einstellung.



    Zitat

    Original von Panamaxel Ich habe eine wirkliche Meinung zum Basiswert und setze nicht auf kurzfristige Schwankungen. =)


    Ja, Sie sind mir schon jemand. Klar haben Sie eine wirkliche Meinung. Zu Ihrem eigenen Leidwesen ändern Sie diese aber scheinbar recht schnell / häufig :)


    Warum wohl haben Sie für 48 verkauft und sind dann bei 78 wieder reingegangen. Haben Sie denn geglaubt, daß es bis auf 18 hätte runter gehen können?. Wohl kaum, denn sonst wären Si enicht bei 24 reingegangen.


    Was immer Sie meinungsmäßig glauben mögen.....
    morgen schon kann das völlig anders aussehen. Dies genau entnehm eich Ihrem Transaktionsgebahren :)


    Zitat

    Original von Panamaxel
    Ich wuensche Dir viel Erfolg bei Deinen Investments!
    =)


    Das wünsche ich Ihnen und allen gleichgesinnten Anlegern von ganzem Herzen auch. Und zusätzlich das dazu notwendige Glück. Und vor allem die Weisheit, das zu ernten, was ihr gesäht habt, bevor es andere ernten euren Einsatz inklusive.

    ja wie???


    150.000 t durch 6 Mrd Menschen, das wären dann ca. 25 g je Kopf.


    Und das meiste ist bereits zu Schmuck verarbeitet.


    Vielleicht halten die Zentralbanken, wenn´s hoch kommt, noch 5 g je Erdenbürger.


    Mann, leg beim Kuenker 146 EUR auf den Tisch und kaufe dir "Dein" Startkapital in Form eines Soverigns (ca. 7 g) selbst :)

    Zitat

    Original von Panamaxel
    .....Niemand (!) der derzeit aktiven Kommentatoren rechnet mit einer Beendigung der positiven Preisentwicklung. Ich werde auf jeden Fall investiert bleiben und versuchen einige Anteilsscheine des AGB099 billiger abzufischen. Die, die ich habe gebe ich jedenfalls nicht aus der Hand. ;)


    Herzlicher Gruss an aller Silberbullen!


    Gruß Zurück.


    Unprofessioneller geht´s nimmer.


    Auch ich bleibe physisch investiert, jedoch liegt mein Einstandspreis auch bei umgerechnet 116 EUR das Kilo, mit Rechnung von der Degussa und incl. MwSt.


    Der Unterschied zwischen uns beiden ist, daß Sie mit Ihrer Strategie irgendwann voll vor die Wand fahren werden, weil der Wert Ihres Investments viel mehr von Kursschwankungen bestimmt wird und auch mit großem Verlust oder Totalverlust verfallen kann.


    Als OS-Käufer würde ich Profite nun mitnehmen. Und den Gewinn physisch anlagen (für den Fall der Fälle).


    Eben weil kaum ein "Analyst" oder "Experte" mit einem Kurseinbruch rechnet.


    Das würde mir sehr zu denken geben. Stichworte: Hype und "Neuer Markt"

    Zitat

    Original von wolfswurt
    Lustig, das die Institution warnt, die den Abgrund geschaffen hat.
    Heeeeeeeee haltet den Dieb!


    Sowas ist doch völlig logisch, wenn man den eingeschrittenen Weg konsequent zu Ende geht.


    Und, auch das kommt noch: Schuld an einer Krise sind immer andere......

    Zitat

    Original von wef
    .......


    Wenn Du allerdings glaubst, daß Silber bis Ende des Jahres mindestens auf 50 USD steigt, würde ich die Finger von OS lassen, und lieber einen Psychologen aufsuchen. Mein Geld würde ich dann in wirkliche Realwerte investieren: Schnaps, Zigaretten, Zucker, Mehl, Heizöl...


    Dran glauben tue ich persönlich nicht. Jedoch: diese Möglichkeit ausschließen bzw. drauf wetten, daß dieses Szenario nicht eintritt, das würde ich auch nicht tun.


    Unverhofft kommt oft.

    Jeder Cent, den der Dollar an Wert einbüßt reduziert die Verbindlichkeiten und die angehäuften Defizite der USA.


    Also ist Helikopter-Ben daran interessiert den Außenwert des Dollars so weit zu drücken, daß die USA die Defizitkosten erwirtschaften können, sprich ausgeglichenere Bilanzen im Hinblick auf den Güteraustausch und die öffentlichen Haushalte vorlegen können.


    Das genau ist der einfachste und widerstandsärmste Weg, größere, schlagartig auftretende Probleme zu vermeiden und möglichst lange weiterzumachen, wie bisher.


    Die USA haben viel mehr Dollars (gegen schon verbrauchte Waren) verkauft, als sie - gemessen an der derzeitigen Kaufkraft - an Gegenwert besitzen. Und dieses Ungleichgewicht wird angepasst, indem der Dollar abgewertet wird. So einfach ist das.


    Ist doch alles nur grün bedrucktes Papier.....


    ....selber schuld, wer seine wirtschaftliche Existenz daran festgemacht hat und anderen so leichtfertig ungedeckten Kredit gewährte.


    Sparsam?. Ich glaub´ich krieg zuviel: Mit 16 l kann ich schon einen BUS BETREIBEN; da passen dann 30 bis 50 Leute rein. OK, der Hummer braucht sicherlich noch viel mehr Treibstoff.


    Meinetwegen: wenn jemand viel mit dem Wohnwagen oder Anhänger unterwegs ist und ansonsten diesen Kampfkolloß ehr wenig bewegt, so, lassen wir mal 16 l ausnahmsweise durchgehen. Ebenso, wenn jemand weit abseits befestigter Straßen wohnt. Das aber sind wirklich Minderheiten unter den Treibstoffvernichtungsanlagenbesitzern.


    Aber alles an "normalen" PKW mit über 10 l Super auf 100 km das ist doch der pure Anachronismus. Selbst meine 5,7 l Diesel bei schonender Fahrweise mit mienem 2-l-Golf TDI sind noch recht üppig. Und die 8 l Benzin, die mein alter Golf schluckte waren damals (1986) sicherlich sehr sparsam. Jedoch: die Technik ist mittlerweile 20 Jahre weiter. Und 245.000 km mit einem 1986er 1,3-l-Golf II im Kurzstreckenbetrieb das ist eigentlich auch genug. Viel mehr wäre rein wirtschaftlich nicht mehr vertretbar.


    OK, jeder wie er will und seiner Geldbörse oder Leidensfähigkeit / Schmerzgrenze entsprechend. Dann aber bitte nicht über hohe Treibstoffpreise und Inflation stöhnen :)


    Die nämlich entstehen auch durch sinn- und verstandslose Verschwendung begrenzter Ressourcen.