Zitat
Original von Panamaxel
Hallo Mesodor,
Deine Anmassung, mir Unprofessionalitaet zu unterstellen, kommentiere ich nicht weiter und goenne Dir Deine Arroganz, wenn Du der Meinung bist, dass Du sie Dir leisten kannst. 
Ich habe bei 0,24 gekauft, bin kurz bei 0,48 raus, hoffte billiger wieder reinzugehen und kaufte Zaehneknirschend bei 0,78 wieder, da es nicht korregierte. Heute bei 1,88 habe ich einen Gewinn von 783% - abzueglich der verpassten 0,30 Euro -in weniger als 6 Monaten.
Ich investiere (ja lacht nur, man kann auch Optionsscheine in einer Anlagestartegie mitverwenden) schon seit 20 Jahren auch unter Einbindung von Optionsscheinen. Allein der (nicht realisierte ;))Gewinn bei ABN 099 belaeuft sich bei mir auf ueber 80.000 Euro.
Sie können meinetwegen 10.000 Prozent verdienen. Wenn Sie danach dann 99 Prozent verlieren, so sind Sie in etwa wieder dort, wo Sie angefangen haben, d.h., wenn es denn bei den 99 Prozent bleibt.
Ich an Ihrer Stelle würde, wenn ich denn weiter zocken wollte, folgendes machen: die 80.000 EUR großteils realisieren, ggf, auch versteuern und von dem realen Erlös, der dann kein BUCHGEWINN mehr ist, etwas reales kaufen.
Sie haben, wenn man so will, alles "auf die 17 gesetzt" und die "17" ist gefallen. Und nun lassen Sie alles stehen?.
Das nenne ich unprofessionell. Nicht mehr und nicht weniger. Von wegen "Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen" ich sage dazu: Gewinne mindesrtens teilweise mitnehmen und zu Realwertinvestitionen und zur Vermögernswertdiversifikation nutzen und dabei Klumpenrisiken vermeiden.... Und Verlustbringer dann gnadenlos rauswerfen, wenn absehbar ist, daß die Spekulation nicht aufgehen kann oder die Verluste einen vorab definierten Rahmen überschritten haben.
Diese Erkenntnis hat mir 100.000 EUR gekostet. Damals ein Gegenwert von ca. 12,5 kg Gold. Aber wie so oft: jeder muss seine eigenen Fehler machen, um klug daraus zu werden. Und Fehlermöglichkeiten und "Fallstricke" für Papiergläubige, die gibt´s wie Sand am Meer. Und weil es so ist, daß Gier ab und an auch mal Hirn frisst.....
....machen viele Menschen immer wieder die gleichen Fehler. Übermütig geworden vom Erfolg geht jedes Gespühr für Risiken und natürlich mögliches Wachstum verloren. "Wertzuwächse" von 10, 20, 30, 100 0der 200 Prozent pro Jahr werden als etwas ganz natürliches angesehen und daher ohne über die damit verbundenen Risiken angestrebt.
Leute wie Sie, die sind solange "cleverer" als der Markt, bis sie vom Markt einkassiert werden. Über 95 von Hundert übernehmen sich völlig und gehen am Ende mit weniger raus, als sie reingegangen sind. Und - rein statistisch betrachtet - könnte ich mir bei einer Wahrscheinlichkeit von über 1:20 zu meinen Gunsten selbst eine arrogante Haltung Leuten wie Ihnen gegenüber erlauben.
Jedoch: nichts von alledem ist der Fall. Und am Ende des Geldes angekommen, werden diejenigen unter Ihnen, die zur Gruppe der mindestens 95 Prozent der "unglücklichen" Investoren gehören erkennen, daß sie besser gefahren wären, wenn sie weniger riskiert und mehr auf Sicherheit gespielt hätten.
Schauen Sie sich mal den Geschäftsmann Karl Ehlerding an. Bis 2000 hatte er einen geradezu legendären Ruf als erfolgreicher Geschäftsmann....
Und dann machte er einen einzigen Deal, bei dem er möglicher Weise die Interessen seiner Kreditgeber tangierte und alles das, was er jahrzehntelang erschaffen hatte, das löste sich praktisch in NICHTS auf.
Gemessen an den heutigen Börsenkursen waren seine letzten Investments, IVG und Commerzbank pures Gold; genutzt hat es ihm NICHTS. Auch er hatte auf KREDIT und damit indirekt auch auf TERMIN
spekuliert. Und ein Stümper war der ganz gewiss nicht.
Und nur einmal angenommen, Ihr OS-Silberinvestment wäre Teil eines sehr großen, auf sehr viele Anlagesegmente gestreuten und professionell strukturierten Vermögens, so kann man mit einem Bruchteil des Geldes sicherlich die eine oder andere Wette eingehen, ohne die Gesamtsubstanz zu gefährden. Das ist dann eine Sache.
Die allermeisten Anleger jedoch setzen alles auf eine Karte oder kaufen sich Klumpenrisiken ein, die sie zu Grunde richten.
Original von Panamaxel[/i]
Wie lange putzt Du schon Deine Silberbarren? :D[/quote]
Warum sollte ich sie putzen? Egal.
Original von Panamaxel[/i] Geht ruhig rein und raus, ich kritisiere dies in keiner Weise, aber ich sehe einen Basispreis von 20 USD in 3 Jahren und 1 1/2 Monaten als "leicht zu knacken" an. Dies stelle ich ab auf den wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, die in diesem Zeitaum Silber extrem nach oben treiben werden. D[/quote]
Ein Silberpreis von 20 Dollar die Unze würde mir vielleicht ein müdes Lächeln abringen. Was sind schon 20 Dollar, wenn es mach momentanem Stand langfristig nicht genügend Silber für industrielle Anwendungen gibt, die eine viel höhere WERTSCHÖPFUNGSMÖGLICHKEIT bieten?
Oder aber Silber selbst bei 20 Dollar die Unze nicht in den erforderlichen / benötigten Mengen gefördert werden kann, weil Energie-, Maschinen und Aufbereitungskosten für Teile der benötigten Silbermenge in ihrer Summe zu diesem Zeitpunkt höher als 20 Dollar die Unze liegen?.
Wer bittesehr investiert selbst in hochprofitable Projekte, wenn ihm, nachdem er in Vorleistung gegangen ist, sein Geld und ggf. seine Fähigkeiten eingebracht hat, im Erfolgsfall die Früchte seiner Arbeit in einem Maße "wegsozialisiert" werden, daß er es besser hätte bleiben lassen und anderswo sein Glück gesucht hätte ????.
Leute wie Sie sehr wahrscheinlich einer sind machen folgenden Fehler: als Hecht schwimmem sie immer wieder hinein ins Haifischbecken in der Hoffnung, einen Junghai als Beute zu machen. Und mach jedem Raubzug werden sie übermütiger. Dabei sind sie selbst - statistisch betrachtet - viel mehr Beute als Jäger.
Hochmut kommt vor dem Fall.
Zitat
Original von Panamaxel Denk doch bitte mal an die Entwicklung im jahr 1979/1980. Silber stieg von 5 USD auf 50 USD - in einen Jahr. Es war Ergebnis reiner Spekulation eines vermoegenden Bruderpaars aus den USA, die Rahmenbedingungen waren, abgesehen von der damals auch vorherrschenden Inflationsangst "milder".
Warum muss also ein Anleger, wie Du in der Dir eigenen Unbedarftheit voraussetzt, hier nur auf kurzfristige Gewinne setzen?
Weil ich damals (1978), als ich den Barren kaufte 14 Jahre alt war und 50 v.H. Gewinn innerhalb von weniger als 18 Monaten damals für eine fette Prise hielt und durch meinen Vater darin bestärkt wurde.
Ganz im Gegensatz zu Ihnen und Ihren zurückgekauften OS ist es mir gelungen, Silberbarren Nr. 2 etwa 8 Jahre später für weniger als meinen damals getätigten Erlös zu erwerben. Dafür aber ist mein "Buchgewinn" auch viel bescheidener. Nachher ist man immer klüger. Und manchmal kommt es sogar vor, daß man sich aufgrund dessen, was man gelernt hat oder glaubt gelernt zu haben, mit weniger zufrieden gibt, als greifbar erscheint. 
Zitat
Original von Panamaxel Der der zu schnell Gewinne mitnimmt wird sich u. U. schwarzaergern.
Mit dieser - wiederum völlig unprofessionellen - und rein gierbestimmten Einstellung dürften Sie keine Geschäfte machen. Jedoch gingen Ihnen dann noch mehr Chancen verloren. Machen Sie Geschäfte, dann ärgern Sie sich sogar über gemachte Profite?. Seltsame Einstellung.
Zitat
Original von Panamaxel Ich habe eine wirkliche Meinung zum Basiswert und setze nicht auf kurzfristige Schwankungen. 
Ja, Sie sind mir schon jemand. Klar haben Sie eine wirkliche Meinung. Zu Ihrem eigenen Leidwesen ändern Sie diese aber scheinbar recht schnell / häufig 
Warum wohl haben Sie für 48 verkauft und sind dann bei 78 wieder reingegangen. Haben Sie denn geglaubt, daß es bis auf 18 hätte runter gehen können?. Wohl kaum, denn sonst wären Si enicht bei 24 reingegangen.
Was immer Sie meinungsmäßig glauben mögen.....
morgen schon kann das völlig anders aussehen. Dies genau entnehm eich Ihrem Transaktionsgebahren 
Zitat
Original von Panamaxel
Ich wuensche Dir viel Erfolg bei Deinen Investments!

Das wünsche ich Ihnen und allen gleichgesinnten Anlegern von ganzem Herzen auch. Und zusätzlich das dazu notwendige Glück. Und vor allem die Weisheit, das zu ernten, was ihr gesäht habt, bevor es andere ernten euren Einsatz inklusive.