Beiträge von mesodor39

    Zitat

    Original von Panamaxel
    .....
    Die Barren koennen wir uns immer noch kaufen.
    ....


    Panamaxel


    Gewiss könnt ihr das (momentan noch).


    Völlig unsinnig, dies zu bestreiten.


    Angenommen, es käme zu "Problemen" an den Terminmärkten, d.h. eure Papierchen wären "eingefroren"....


    ....und dann würden die Preise beginnen zu nullen, was das Zeug hält....


    Klar, auch dann könntet ihr noch......


    einen Unzenbarren kaufen zu einem Betrag, für den ihr vielleicht vorher einen 1.000-Unzen Barren bekomen hättet.


    Dann aber, wenn es immer noch für 1.000 Unzen reicht, habt ihr es allen so richtig "gezeigt". Und seit doch mal ehrlich: angenommen ihr hättet euch vorher 31 Tonnen gekauft, wo bitte hättet ihr die lagern sollen?. Erst, wenn ihr nichts mehr habt, seid ihr frei. D:D:D


    Was ihr macht, das ist folgendes:
    Ihr spekuliert darauf, daß andere auf ein Szenario spekulieren, das dann aber nicht eintrifft. Weiterhin glaubt ihr, zu erkennen, wann der Zietpunkt gekommen ist, an dem die Spekulation zusammenbricht und das ganze noch rechtzeitig bevor andere das erkennen. UNd solltet ihr euch getäuscht haben, dann merkt ihr es noch vor allen anderen und könnt eure "Beute" noch rechtzeitig "versilbern": also Papier verlustfrei in Edelmnetall tauschen....


    Dies aber beinhaltet, daß ihr euch selbst für weit überdurchschnittlich intilligent haltet, wohingegen ich mich mit meinen Investitionen bestenfalls für durchschnittlich clever halte...

    Zitat

    Original von Panamaxel
    Hallo Mesodor,


    Deine Anmassung, mir Unprofessionalitaet zu unterstellen, kommentiere ich nicht weiter und goenne Dir Deine Arroganz, wenn Du der Meinung bist, dass Du sie Dir leisten kannst. :P


    Ich habe bei 0,24 gekauft, bin kurz bei 0,48 raus, hoffte billiger wieder reinzugehen und kaufte Zaehneknirschend bei 0,78 wieder, da es nicht korregierte. Heute bei 1,88 habe ich einen Gewinn von 783% - abzueglich der verpassten 0,30 Euro -in weniger als 6 Monaten.
    Ich investiere (ja lacht nur, man kann auch Optionsscheine in einer Anlagestartegie mitverwenden) schon seit 20 Jahren auch unter Einbindung von Optionsscheinen. Allein der (nicht realisierte ;))Gewinn bei ABN 099 belaeuft sich bei mir auf ueber 80.000 Euro.


    Sie können meinetwegen 10.000 Prozent verdienen. Wenn Sie danach dann 99 Prozent verlieren, so sind Sie in etwa wieder dort, wo Sie angefangen haben, d.h., wenn es denn bei den 99 Prozent bleibt.


    Ich an Ihrer Stelle würde, wenn ich denn weiter zocken wollte, folgendes machen: die 80.000 EUR großteils realisieren, ggf, auch versteuern und von dem realen Erlös, der dann kein BUCHGEWINN mehr ist, etwas reales kaufen.


    Sie haben, wenn man so will, alles "auf die 17 gesetzt" und die "17" ist gefallen. Und nun lassen Sie alles stehen?.


    Das nenne ich unprofessionell. Nicht mehr und nicht weniger. Von wegen "Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen" ich sage dazu: Gewinne mindesrtens teilweise mitnehmen und zu Realwertinvestitionen und zur Vermögernswertdiversifikation nutzen und dabei Klumpenrisiken vermeiden.... Und Verlustbringer dann gnadenlos rauswerfen, wenn absehbar ist, daß die Spekulation nicht aufgehen kann oder die Verluste einen vorab definierten Rahmen überschritten haben.


    Diese Erkenntnis hat mir 100.000 EUR gekostet. Damals ein Gegenwert von ca. 12,5 kg Gold. Aber wie so oft: jeder muss seine eigenen Fehler machen, um klug daraus zu werden. Und Fehlermöglichkeiten und "Fallstricke" für Papiergläubige, die gibt´s wie Sand am Meer. Und weil es so ist, daß Gier ab und an auch mal Hirn frisst.....


    ....machen viele Menschen immer wieder die gleichen Fehler. Übermütig geworden vom Erfolg geht jedes Gespühr für Risiken und natürlich mögliches Wachstum verloren. "Wertzuwächse" von 10, 20, 30, 100 0der 200 Prozent pro Jahr werden als etwas ganz natürliches angesehen und daher ohne über die damit verbundenen Risiken angestrebt.


    Leute wie Sie, die sind solange "cleverer" als der Markt, bis sie vom Markt einkassiert werden. Über 95 von Hundert übernehmen sich völlig und gehen am Ende mit weniger raus, als sie reingegangen sind. Und - rein statistisch betrachtet - könnte ich mir bei einer Wahrscheinlichkeit von über 1:20 zu meinen Gunsten selbst eine arrogante Haltung Leuten wie Ihnen gegenüber erlauben.


    Jedoch: nichts von alledem ist der Fall. Und am Ende des Geldes angekommen, werden diejenigen unter Ihnen, die zur Gruppe der mindestens 95 Prozent der "unglücklichen" Investoren gehören erkennen, daß sie besser gefahren wären, wenn sie weniger riskiert und mehr auf Sicherheit gespielt hätten.


    Schauen Sie sich mal den Geschäftsmann Karl Ehlerding an. Bis 2000 hatte er einen geradezu legendären Ruf als erfolgreicher Geschäftsmann....


    Und dann machte er einen einzigen Deal, bei dem er möglicher Weise die Interessen seiner Kreditgeber tangierte und alles das, was er jahrzehntelang erschaffen hatte, das löste sich praktisch in NICHTS auf.


    Gemessen an den heutigen Börsenkursen waren seine letzten Investments, IVG und Commerzbank pures Gold; genutzt hat es ihm NICHTS. Auch er hatte auf KREDIT und damit indirekt auch auf TERMIN
    spekuliert. Und ein Stümper war der ganz gewiss nicht.


    Und nur einmal angenommen, Ihr OS-Silberinvestment wäre Teil eines sehr großen, auf sehr viele Anlagesegmente gestreuten und professionell strukturierten Vermögens, so kann man mit einem Bruchteil des Geldes sicherlich die eine oder andere Wette eingehen, ohne die Gesamtsubstanz zu gefährden. Das ist dann eine Sache.


    Die allermeisten Anleger jedoch setzen alles auf eine Karte oder kaufen sich Klumpenrisiken ein, die sie zu Grunde richten.



    Original von Panamaxel[/i]
    Wie lange putzt Du schon Deine Silberbarren? :D[/quote]


    Warum sollte ich sie putzen? Egal.




    Original von Panamaxel[/i] Geht ruhig rein und raus, ich kritisiere dies in keiner Weise, aber ich sehe einen Basispreis von 20 USD in 3 Jahren und 1 1/2 Monaten als "leicht zu knacken" an. Dies stelle ich ab auf den wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, die in diesem Zeitaum Silber extrem nach oben treiben werden. D[/quote]


    Ein Silberpreis von 20 Dollar die Unze würde mir vielleicht ein müdes Lächeln abringen. Was sind schon 20 Dollar, wenn es mach momentanem Stand langfristig nicht genügend Silber für industrielle Anwendungen gibt, die eine viel höhere WERTSCHÖPFUNGSMÖGLICHKEIT bieten?


    Oder aber Silber selbst bei 20 Dollar die Unze nicht in den erforderlichen / benötigten Mengen gefördert werden kann, weil Energie-, Maschinen und Aufbereitungskosten für Teile der benötigten Silbermenge in ihrer Summe zu diesem Zeitpunkt höher als 20 Dollar die Unze liegen?.


    Wer bittesehr investiert selbst in hochprofitable Projekte, wenn ihm, nachdem er in Vorleistung gegangen ist, sein Geld und ggf. seine Fähigkeiten eingebracht hat, im Erfolgsfall die Früchte seiner Arbeit in einem Maße "wegsozialisiert" werden, daß er es besser hätte bleiben lassen und anderswo sein Glück gesucht hätte ????.


    Leute wie Sie sehr wahrscheinlich einer sind machen folgenden Fehler: als Hecht schwimmem sie immer wieder hinein ins Haifischbecken in der Hoffnung, einen Junghai als Beute zu machen. Und mach jedem Raubzug werden sie übermütiger. Dabei sind sie selbst - statistisch betrachtet - viel mehr Beute als Jäger.


    Hochmut kommt vor dem Fall.




    Zitat

    Original von Panamaxel Denk doch bitte mal an die Entwicklung im jahr 1979/1980. Silber stieg von 5 USD auf 50 USD - in einen Jahr. Es war Ergebnis reiner Spekulation eines vermoegenden Bruderpaars aus den USA, die Rahmenbedingungen waren, abgesehen von der damals auch vorherrschenden Inflationsangst "milder".


    Warum muss also ein Anleger, wie Du in der Dir eigenen Unbedarftheit voraussetzt, hier nur auf kurzfristige Gewinne setzen?


    Weil ich damals (1978), als ich den Barren kaufte 14 Jahre alt war und 50 v.H. Gewinn innerhalb von weniger als 18 Monaten damals für eine fette Prise hielt und durch meinen Vater darin bestärkt wurde.


    Ganz im Gegensatz zu Ihnen und Ihren zurückgekauften OS ist es mir gelungen, Silberbarren Nr. 2 etwa 8 Jahre später für weniger als meinen damals getätigten Erlös zu erwerben. Dafür aber ist mein "Buchgewinn" auch viel bescheidener. Nachher ist man immer klüger. Und manchmal kommt es sogar vor, daß man sich aufgrund dessen, was man gelernt hat oder glaubt gelernt zu haben, mit weniger zufrieden gibt, als greifbar erscheint. :)



    Zitat

    Original von Panamaxel Der der zu schnell Gewinne mitnimmt wird sich u. U. schwarzaergern.


    Mit dieser - wiederum völlig unprofessionellen - und rein gierbestimmten Einstellung dürften Sie keine Geschäfte machen. Jedoch gingen Ihnen dann noch mehr Chancen verloren. Machen Sie Geschäfte, dann ärgern Sie sich sogar über gemachte Profite?. Seltsame Einstellung.



    Zitat

    Original von Panamaxel Ich habe eine wirkliche Meinung zum Basiswert und setze nicht auf kurzfristige Schwankungen. =)


    Ja, Sie sind mir schon jemand. Klar haben Sie eine wirkliche Meinung. Zu Ihrem eigenen Leidwesen ändern Sie diese aber scheinbar recht schnell / häufig :)


    Warum wohl haben Sie für 48 verkauft und sind dann bei 78 wieder reingegangen. Haben Sie denn geglaubt, daß es bis auf 18 hätte runter gehen können?. Wohl kaum, denn sonst wären Si enicht bei 24 reingegangen.


    Was immer Sie meinungsmäßig glauben mögen.....
    morgen schon kann das völlig anders aussehen. Dies genau entnehm eich Ihrem Transaktionsgebahren :)


    Zitat

    Original von Panamaxel
    Ich wuensche Dir viel Erfolg bei Deinen Investments!
    =)


    Das wünsche ich Ihnen und allen gleichgesinnten Anlegern von ganzem Herzen auch. Und zusätzlich das dazu notwendige Glück. Und vor allem die Weisheit, das zu ernten, was ihr gesäht habt, bevor es andere ernten euren Einsatz inklusive.

    ja wie???


    150.000 t durch 6 Mrd Menschen, das wären dann ca. 25 g je Kopf.


    Und das meiste ist bereits zu Schmuck verarbeitet.


    Vielleicht halten die Zentralbanken, wenn´s hoch kommt, noch 5 g je Erdenbürger.


    Mann, leg beim Kuenker 146 EUR auf den Tisch und kaufe dir "Dein" Startkapital in Form eines Soverigns (ca. 7 g) selbst :)

    Zitat

    Original von Panamaxel
    .....Niemand (!) der derzeit aktiven Kommentatoren rechnet mit einer Beendigung der positiven Preisentwicklung. Ich werde auf jeden Fall investiert bleiben und versuchen einige Anteilsscheine des AGB099 billiger abzufischen. Die, die ich habe gebe ich jedenfalls nicht aus der Hand. ;)


    Herzlicher Gruss an aller Silberbullen!


    Gruß Zurück.


    Unprofessioneller geht´s nimmer.


    Auch ich bleibe physisch investiert, jedoch liegt mein Einstandspreis auch bei umgerechnet 116 EUR das Kilo, mit Rechnung von der Degussa und incl. MwSt.


    Der Unterschied zwischen uns beiden ist, daß Sie mit Ihrer Strategie irgendwann voll vor die Wand fahren werden, weil der Wert Ihres Investments viel mehr von Kursschwankungen bestimmt wird und auch mit großem Verlust oder Totalverlust verfallen kann.


    Als OS-Käufer würde ich Profite nun mitnehmen. Und den Gewinn physisch anlagen (für den Fall der Fälle).


    Eben weil kaum ein "Analyst" oder "Experte" mit einem Kurseinbruch rechnet.


    Das würde mir sehr zu denken geben. Stichworte: Hype und "Neuer Markt"

    Zitat

    Original von wolfswurt
    Lustig, das die Institution warnt, die den Abgrund geschaffen hat.
    Heeeeeeeee haltet den Dieb!


    Sowas ist doch völlig logisch, wenn man den eingeschrittenen Weg konsequent zu Ende geht.


    Und, auch das kommt noch: Schuld an einer Krise sind immer andere......

    Zitat

    Original von wef
    .......


    Wenn Du allerdings glaubst, daß Silber bis Ende des Jahres mindestens auf 50 USD steigt, würde ich die Finger von OS lassen, und lieber einen Psychologen aufsuchen. Mein Geld würde ich dann in wirkliche Realwerte investieren: Schnaps, Zigaretten, Zucker, Mehl, Heizöl...


    Dran glauben tue ich persönlich nicht. Jedoch: diese Möglichkeit ausschließen bzw. drauf wetten, daß dieses Szenario nicht eintritt, das würde ich auch nicht tun.


    Unverhofft kommt oft.

    Jeder Cent, den der Dollar an Wert einbüßt reduziert die Verbindlichkeiten und die angehäuften Defizite der USA.


    Also ist Helikopter-Ben daran interessiert den Außenwert des Dollars so weit zu drücken, daß die USA die Defizitkosten erwirtschaften können, sprich ausgeglichenere Bilanzen im Hinblick auf den Güteraustausch und die öffentlichen Haushalte vorlegen können.


    Das genau ist der einfachste und widerstandsärmste Weg, größere, schlagartig auftretende Probleme zu vermeiden und möglichst lange weiterzumachen, wie bisher.


    Die USA haben viel mehr Dollars (gegen schon verbrauchte Waren) verkauft, als sie - gemessen an der derzeitigen Kaufkraft - an Gegenwert besitzen. Und dieses Ungleichgewicht wird angepasst, indem der Dollar abgewertet wird. So einfach ist das.


    Ist doch alles nur grün bedrucktes Papier.....


    ....selber schuld, wer seine wirtschaftliche Existenz daran festgemacht hat und anderen so leichtfertig ungedeckten Kredit gewährte.


    Sparsam?. Ich glaub´ich krieg zuviel: Mit 16 l kann ich schon einen BUS BETREIBEN; da passen dann 30 bis 50 Leute rein. OK, der Hummer braucht sicherlich noch viel mehr Treibstoff.


    Meinetwegen: wenn jemand viel mit dem Wohnwagen oder Anhänger unterwegs ist und ansonsten diesen Kampfkolloß ehr wenig bewegt, so, lassen wir mal 16 l ausnahmsweise durchgehen. Ebenso, wenn jemand weit abseits befestigter Straßen wohnt. Das aber sind wirklich Minderheiten unter den Treibstoffvernichtungsanlagenbesitzern.


    Aber alles an "normalen" PKW mit über 10 l Super auf 100 km das ist doch der pure Anachronismus. Selbst meine 5,7 l Diesel bei schonender Fahrweise mit mienem 2-l-Golf TDI sind noch recht üppig. Und die 8 l Benzin, die mein alter Golf schluckte waren damals (1986) sicherlich sehr sparsam. Jedoch: die Technik ist mittlerweile 20 Jahre weiter. Und 245.000 km mit einem 1986er 1,3-l-Golf II im Kurzstreckenbetrieb das ist eigentlich auch genug. Viel mehr wäre rein wirtschaftlich nicht mehr vertretbar.


    OK, jeder wie er will und seiner Geldbörse oder Leidensfähigkeit / Schmerzgrenze entsprechend. Dann aber bitte nicht über hohe Treibstoffpreise und Inflation stöhnen :)


    Die nämlich entstehen auch durch sinn- und verstandslose Verschwendung begrenzter Ressourcen.

    "Schwundgeld", das haben wir doch schon heute. Ebenso die Bodenreform in Form der "Grundbesitzabgabe". Trotzdem ist die Situation völlig unzufriedenstellend. Nur: den meisten Menschen ist das noch nicht bewusst, weil die sich dafür garnicht interessieren und lieber weiter machen, wie bisher.

    Osterhase: volle Zustimmung. Der Mensch ist kein Vernunftswesen. Und was im Kleinen nicht bereits definitiv vorhanden ist, das kann im Großen niemals dauerhaft sein.


    Für Menschen, die noch keinen Krieg erlebt haben und Selbstmordanschläge durch Gehirnwäsche und geistige Verwirrung einzelner erklären: Jede Börseneuphorie und jeder darauffolgende Crash sind Beweise für diese These.


    Nicht einzelne Menschen, sondern ganze Menschengruppen und Märkte können zur selben Zeit total übertrieben reagieren....


    ...sogar wider besserem Wissen. Und genau dies ist sehr bedenklich, aber denoch ständig vorhandene Realität.


    Wären ausschließlich Vernunftswesen am Werk, gäbe es weder Kursfeuerwerke, noch sonstige Über- und Untertreibungen aller Art. Gier und Panik inklusive.

    Zitat

    Original von wolfswurt
    Die USA noch als Imperium zu betrachten, grenzt an Realitätsverweigerung...............


    Gruß Wolfswurt


    Und deren Militärmacht, Nuklearschläge inklusive zu leugnen ebenfalls.


    Kommt es wirklich hart auf hart, dann sehe ich derzeit kein Land, das mächtig genug und fähig wäre, die USA zu besiegen oder gar zu vernichten.


    Sowohl im Iran, als auch in Afghanistan und anderswo ist es doch so, daß die USA sich nur deswegen scheinbar nicht durchsetzen, weil sie nicht genügend entschlossen sind, hart und brutal genug vorzugehen und einen hinreichend hohen Blutzoll - auch bei ihren eigenen Leuten - zu zahlen (meine Meinung).


    Totgesagte leben länger.


    Und wenn die USA nun hingehen und alle Auslands-Dollar-Guthaben für kraftlos erklären und für Inländer nun rote statt grüne Dollars drucken würden: Niemand könnte etwas tun, um die davon abzuhalten.


    Genau so könnten es die Europäer oder die Chinesen oder die Russen tun. Auch die würde deswegen niemand angreifen, weil auch die Atombomben besitzen.....


    Jedes Land weis doch um die Schwächen des Fiat-Money-Systems. Trotzdem machen alle mit. Wasch mich, aber mach mich nicht nass ist da nicht. Entweder fahren beim Fiat-Money-Spiel alle Weltleitwährungen zur Hölle oder keine. Und ein Zusammenbruch eines großen Spielers zieht weitere Zusammenbrüche anderer Spieler nach sich.


    Das ist wie ein einstürzendes Kartenhaus.

    Kann man es den Bolivianern verdenken, daß sie sich das Recht vorbehalten, mit ihren eigenen Bodenschätzen so zu verfahren, daß es ihnen am meisten nutzt.


    Verstaatlichung ist nicht gleichzusetzen mit entschädigungsloser Enteignung.


    Weiterhin ist anzuführen, daß viele lateinamerikanische Regierungen nicht demokratisch legitimiert gewesen sind. Insoweit stellt sich in Einzelfällen auch immer die Frage, wie Konzerne zu ihren Bohrrechten gekommen sind bzw. ob bei der Vergabe alles mit rechten Dingen zugegangen ist.


    Auch in solchen Zusammenhängen muß man einmal denken. Andererseits gibt es genügend machtgeile und raffgierige Politiker, der nur einen Vorwand suchen, um sich anderer Menschen Eigentum anzueignen. Um an der Macht bleiben zu können. Auch unter diesen Aspekten kann und muß man Verstaatlichungen oftmals betrachten.


    Wer maximalen Profit einfahren will, wie das mit Rohstoffaktien auch teilweise möglich gewesen ist und vielleicht auch weiterhin möglich sein wird, der muß auch bereit sein, sehr hohe Risiken einzugehen und als Aktionär mit seinem Kapital ggf. auch für Vorgänge der Vergangenheit geradezustehen.


    Es war nicht die erste Verstaatlichung seit dem Ölpreisanstieg. Und es wird auch nicht die letzte gewesen sein.


    Nostratommy: sehr gute Analyse.


    Gegenfrage: Wer ist nicht in der Realität (die durchaus vielschichtig ist und daher völlig unterschiedlich wahrgenommen werden kann) gefangen?.


    Zu den Immobilien und dem finanzschwachen Mieter: völlig unsinnig auch nur zu versuchen, diese Aussage zu bestreiten.


    Zu der goldgefüllten Milchkanne: Nach 10 Jahren Entnahme ohne zusätzliche Einkünfte ist auch die leer. Und was machen die Vermieter dann, wenn sie ihr Eigentum verkonsumiert haben und alt und schwach sind?.


    Langfristig sind wir alle tod, bis dahin dürfte Keynes Recht haben, genau so wie langfristig jede Milchkanne leer ist, wenn man deren Inhalt verkonsumiert.


    Langfristig betrachtet muß man also etwas riskieren, wohingegen extrem risikoarme Anlagen mit Null Rendite wirtschaftlich betrachtet nur kurz- bis mittelfristig sinnvoll sein können, wobei wir bei der Schwachstelle der Edelmetallanlage sind.


    Streng genommen könnte man, wenn man voll oder überwiegend in Edelmetall investiert ist und glaubt, wirtschaftlich vernünftig zu handeln nur zwei Ansätze verfolgen


    (1) Spekulation auf eine die normale Inflationsrate übersteigende Rendite und ein Nicht-Eintreten eines Krisenszenarios, weswegen man das Gold zwecks Gewinnerzielung beim Kursziel verkauft


    (2) Spekulation auf einen bedeutsamen Krisenfall. Das kann eine Währungsreform mit starker Denomination oder Hyperinflation oder eine wie auch immer geartete Enteignung von greifbarem Realvermögen sein. Also ein Szenario, bei dem es mit herkömmlichen Anlageverhalten keinen Blumentopf zu gewinnen gibt.


    Kein Mensch kann sich beispielsweise 10 Jahre lang - natürlich bis an die Zähne bewaffnet - mit seinen Vorräten und was auch immer verschanzen, um auf bessere Zeiten zu warten..... wahrscheinlich wäre das ehr eine menthale Angelegenheit, als ein Problem der Vorratshaltung. Einen solchen und ausschließlichen Ansatz halte ich genau so für unsinnig und gefährlich, wie die Illusion vieler "Investoren", Edelmetall auf Papier zu kaufen und zu glauben, es zu bekommen, wenn´s wirklich drauf an kommt.



    Keiner weis, was genau die Zukunft bringen wird. Weswegen es meistens völlig anders kommt, als man das gedacht hat.


    Ich verfolge daher bei meinem Anlageverhalten unterschiedliche Szenarien.


    Anleihen oder andere Geld-Sparformen habe ich schon seit Mitte der 90er zurückgefahren. Den letzten Immobilienkredit kurz vor dem Millenium abbezahlt und die letzten Aktien / Aktienfondsanteile Ende 2005 / Anfang 2006 verkauft, sieht man mal von unbedeutenden Restposten ab. Statt dessen bin ich in realen und schulden- bzw. schuldnerfreien Vermögenswerten "investiert". Mobilen Vermögenswerten wie Edelmetall und immobilen Vermögenswerten wie Eigentumswohnungen.


    Neben der Tatsache, daß die Dinge, in denen ich mein Vermögen stecken habe real und nicht fiktiv sind, sind zwei Dinge ganz besonders wichtig: zu einem die Freiheit der Werte von Schulden und zum anderen die persönliche Verfügungsgewalt über diese Werte, wobei diese bei den Immobilien natürlich sachlichen und rechtlichen Einschränkungen unterliegt.


    Bei Anleihen ist man - im Gegensatz dazu - dem Gläubiger faktisch hundertprozentig ausgeliefert. Bei Fonds und Zertifikaten gillt dies im übertragenen Sinne ebenfalls. Und bei Aktiengesellschaften ist das alles noch viel schlimmer, weil bei den meisten AG´s die Kreditgeber noch ein Wörtchen mitzureden haben, Aufsichtsrat und vom Management oftmals abhängige Wirtschaftsprüfer (Stichwort: Folgeaufträge) Kontrollfunktionen übernehmen und man als Kleinaktionär praktisch kaum etwas bewirken kann aber dennoch für die Risiken mit seinem Einsatz voll für alles, was geschieht geradesteht.


    Ich versuche, mit meinem Anlageverhalten den von mir erkannten bzw. vermuteten Risiken der verschiedenen "Vermögensarten" Rechnung zu tragen. Nicht mehr und nicht weniger.


    Und in Bezug auf Immobilien nur soviel: Das von der DB AG gezielt inszenierte Geschacher um den Fonds "Grundbesitz-Invest", der Verkauf der städtischen Immobilien Dresdens an einen ausländischen Investor, die Sanierung von Karstadt durch Immobilienverkäufe, das Interesse ausländischer, extrem renditeorientierter Investoren speziell an deutschen Immobilien, all dies sind schon Indizien dafür, daß Immobilien derzeit massivst unterbewertet sind. Ganz im Gegensatz dazu notiert beispielsweise Gold momentan sehr hoch über den derzeitigen durchschnittlichen Förderkosten, die irgendwo zwischen 300 und 400 Dollar je Unze liegen dürften. Von vielen Aktien, die deutlich über Buchwert gehandelt werden einmal ganz abgesehen.


    Mein Ziel ist es, die Substanz des gesparten Vermögens bestmöglich zu erhalten und dabei möglichst geringe und weitestgehend selbstbestimmte Risiken einzugehen. Dies geht nach meiner Überzeugung nur dann, wenn mindestens eine von zwei Bedingungen vorliegt:


    (1) völlig freie Verfügbarkeit über das Investment, das schuldnerfrei sein muß. Dies bedingt auch Mobilität und geringen Platzbedarf.


    (2) eklatante Unterbewertung des Erträge abwerfenden Investments.


    Investments, die diesen Bedingungen nicht entsprechen kommen für mich derzeit nicht in Betracht.






    Daß ich mir in Bezug auf zukünftige Entwicklungen durchaus unsicher bin, das bestreite ich nicht.


    Nur ein Narr wäre sich seiner Sache völlig sicher.

    nein. Schon bei 16 musste Stan auf Druck seiner Bank verkaufen, weil er bei 30 seine Aktien beliehen hatte, um weitere Aktien kaufen zu können.


    Stan schläft nun unter der Brücke, weil er sein soziales Umfeld selbst zerstört hat und faselt, weil ständig unter Drogen (Allohol) nur noch dummes, unverständliches Zeug etwa in der Art, das Geld nur bedrucktes Papier sei das zudem keinen Wert habe, weil man es, da bereits beidseitig bedruckt, noch nicht einmal zum Schreiben verwenden könne....

    Der Unterschied zwischen einer Inflation und einer Währungsreform ist folgender:


    Bei einer rechtzeitig durchgeführten Währungsreform kann man vielleicht noch (gesamtwirtschaftlich betrachtet) einiges retten, wohingegen bei einer weiteren Inflation es zu einem völligen Zusammenbruch kommen kann.


    Gewiss kann man den Dingen seinen Lauf lassen. Und am Ende stehen dann Zwangsenteignung. Egal, ob man das nun als Goldbesitzverbot oder eine staatliche Zwangsbewirtschaftung mit staatlich festgesetzten Preisen (die natürlich eine Substanzerhaltung des Realvermögens ausschließt, weswegen das faktisch auf Enteignung hinausläuft wie das bei denMietwohnungen in der DDR der Fall war, die schlicht und einfach vergammelten, weil die Mieten nicht einmal zur Instandhaltung ausreichten) ausgestaltet.


    Besser wird die Welt durch Inflation und deren wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen (wobei letztgenannte hier kaum diskutiert werden) ganz gewiss nicht.

    Goldenteignung ist ein Thema, das hauptsächlich Bürger in Ländern mit totalitärer, kommunistischer oder faschistoider Regierung betrifft und somit - leider - brandaktuell.


    Formal leben wir zwar in einer Demokratie, faktisch abver in einem Unrechts- und Wilkürstaat.


    Aus diesem Grunde habe ich meinen Goldbesitz zu Gunsten einer Immobilie drastisch zurückgefahren und bleibe lieber im Silber.


    Was nutzt es, die richtige Entscheidung (Gold) zu treffen, wenn man damit rechnen muß, 20, 30, 40 Jahre oder noch länger nicht frei darüber verfügen zu können?.


    Ich kenne jemanden, der hat 1937 eine Milchkanne voller Goldmünzen vergraben und diese 1973 gehoben. Wertmäßig bekam er in etwa das raus, was er vergrub. Bis 1968 hätte er - selbst wenn er den Schatz gehoben hätte, wertmäßig draufgezahlt.


    Eine (natürlich unzerbombte) Immobilie oder ein Stadtgrundstück hätte da viel mehr Rendite gebracht...



    Ein paar Gramm auf den Schwarzmarkt verticken, das ist eine Sache. Bei ein paar Kilo schaut das schon anders aus.....

    Zitat

    Original von nodollar
    Was ich damit meinte ist, dass die jeweiligen National/Bundesbanken in der Zwischenzeit anstatt Gold zu verleihen/verkaufen eher hätten Gold kaufen können - und zwar mit den faulen Dollarbeständen die da herumlungern.
    ......


    Und natürlich fällt es nicht auf, wenn die EZB auf einmal GOLD in großem Stil kauft. Nein, der Dollar fällt dann nicht, sodaß die hie rproduzierten waren auch nicht in den USA an Wettbewerbsfähigkeit verlieren.....


    Jede Medaille hat bekanntlich zwei Seiten :)

    Zitat

    Original von frost


    Das Problem ist, dass im Falle einer solchen Warnung vermutlich alle Leute wild Geld von der Bank holen, Gold kaufen, Lebensmittel hamstern würden etc. und damit den Crash so weit beschleunigen, dass Schutzmaßnahmen noch schwerer möglich würden. Wenn ich an deren Stelle wäre, würde ich auch versuchen, erstmal klammheimlich die Dollarreserven loszuwerden und dafür Rohstoffe (hauptsächlich Gold) und andere Währungen zu kaufen - es deutet sich ja auch an, dass so etwas passiert (Meldungen der letzten Tage). Dann müsste man langsam und vorsichtig die Leute dazu bringen, selbst weg vom Dollar und aus bedrohten Anlageformen zu gehen, aber in geregelten Wegen und ohne eine Panik zu provozieren, die alles noch verschlimmern würde.


    Genau so wird es sein. Aufgabe der Politik und der Notenbanken kann es derzeit nur noch sein, das Unabwendbare möglichst lange zu verzögern und möglichst gut abzufedern.


    Eine weiche Landung (kontinuierliche und ggf. langsam sich beschleunigende Geldentwertung) ist sicherlich besser, als eine schnelle (Hyperinflation).


    Die beste und ehrlichste Lösung wäre sicherlich eine Währungsreform und eine gesetzlich geregelte Beteiligung der Gläubiger (Sparer) an den real vorhandenen Schuldnervermögen. UNd dort, wo nichts ist, da hat der Kaiser halt sein Recht verloren. Jedoch wäre es politischer Selbstmord, soetwas öffentlich anzudenken geschweige denn zu versuchen, das durchzusetten. "Heilige Kühe" schlachtet man halt nicht [SIZE=7]ohne Not [/SIZE]:)

    Zitat

    Original von schuldenblase
    ....
    7. Dass es zu einer echten Silber-Verknappung kommt dürften wir auch daran erkennen, daß die Scheideanstalten Silber nicht mehr naserümpfend zu miesen Konditionen annehmen, sondern dafür auch ordentliche Preise zahlen und einen vernünftigen Service bieten - inklusive nachvollziehbarer Kostentransparenz.


    Und genau darauf kann man durchaus spekulieren.


    Dinge ändern sich manchmal.


    ...bräuchten die erst mal Unmengen an Gold. Und dann platzen alle Kredite, weil die Geldmenge fix ist und die Zinsen steigen werden bzw. zu niedrigen Zinsen keine weiteren Darlehn gewährt werden um andere Darlehn zurückzuzahlen.....