Beiträge von mesodor39


    Mark: Land und Haus im Ausland. In der Krise, da gibt´s keine Ausländerfeindlichkeit und keine Sündenböcke. Klar, die Kries ist auch auf Deutschland beschränkt. Land und Haus - auch im Ausland - sind aber grundsätzlich nicht schlecht. Besser, als FIAT-KOHLE



    Weil Sie den Wert des Geldes scheinbar über den Wert des Edelmetalles stellen und zudem extrem preissensibel sind, ein gut gemeinter Ratschlag:


    kaufen Sie kein physisches Edelmetall, sondern geben ihre Fiat-Kohle zeitnah aus. Sparen Sie sich den Anlagefrust, denn solche wie Sie, die investieren für ein paar Cent mehr Profit oder Ersparnis immer weiter. Und dann, wenn der finale Schlußstrich gezogen wird, reicht´s vielleicht noch für ein belegtes Brötchen. Pg.


    Sonder- und angebliche Dumpingangebote, die gibt´s wie Sand am Meer. Sparnunft, Geizgeilerei und Billigleberei.... kosten Sie das ruhig mal aus bis zum Exzess. Dann sehen Sie, was Sie für Ihr Geld bekommen und brauchen sich - den nächsten Sperrmülltermin immer fest im Auge - nicht mehr darum zu kümmern. Beim Geld ist es im übertragenen Sinne meist auch so: Was nichts kostet, das ist auch meist nichts. Kaufen Sie nur weiter Schuldscheine und geben Sie ihr hart erarbeitetes Geld für - wie auch immer trickreich ausgestaltete - und natürlich ungesicherte Versprechungen her.


    Bei einer Relation von Gold zu Goldzertifikaten von 1:73 ist das Risiko vom Emitenten - wie auch immer - um "sein" Gold gebracht zu werden um ein vielfaches höher, als das eines Wohnungseinbruchrs. "Ihr" Papiergold.... ......breitgrins...... das gibt es garnicht.


    Und wenn Sie dann mal etwas vernünftiges haben wollen und so weit gekommen sind, daß Sie einen angemessenen Preis dafür zahlen möchten, weil Ihnen alle diese Billiglügen und Schumeleien zum Halse raushängen....


    dann schauen Sie mal wieder hier rein und informieren sich über Barren und Münzen.


    Panamaxel: gegen ein kleines Investment in Hebelprodukte ist nichts einzuwenden. Wer spielen möchte und dabei den Überblick behält und so diszipliniert ist rechtzeitig zu erkennen, wenn sich das Blatt wendet und seinen Einsatz stets begrenzt, der soll das tun.


    Hebelprodukte sind m.E. nur etwas für Profis und sehr erfahrene Investoren. Und je erfahrener und erfolgreicher ein Investor ist, desto unwahrscheinlicher dürfte es sein, daß er sich einer Sache völlig sicher ist oder annährend völlig sicher ist.


    Es mag sein, daß man Silber irgendwann bei 23 oder 50 oder gar 100 Dollar oder EUR die Unze sehen kann. Keiner aber kann verlässlich wissen, wann das ungefähr der Fall ist.


    Hätte man mir Mitte 2002 erzählt, der Dax stünde bei etwa 6.100, Der Dow so um die 12.000 und Gold bei über 700 $ die Unze.....
    ...dann hätte ich ihm gesagt: Klar, und Silber steht dann bei 600 DM / 300 Eur das Kilo - Träum mal schön weiter.....


    Mir war schon klar, daß sich irgendwann beim Silbe rmal etwas tun würde. Aber mit solch schnellen Anstiegen in dieser Dekade habe ich Mitte 2002 nicht gerechnet.


    Ehr mit einer Euroschwäche.


    Soetwas kann man sich auch wohl kaum vorstellen. Mir geht das auch so. Jedoch: man kann versuchen - ohne in Panik zu geraten und ohne sich unter Druck zu setzen - Teile seines Vermögens in Sicherheit zu bringen für den FALL DER FÄLLE


    Beispielsweise 5 bis 15 % des Vermögens in Edelmetallen anlegen, die man natürlich physisch, d.h. in Münz- oder Barrenform besitzen muß, kann nicht falsch sein. 1923 gab´s für 150 g Gold in Deutschland ein Haus, zur Kaiserzeit für ca. 3.000 Goldmark (1 kg) einen 18 Hektar großen Bauernhof.


    Eine bezahlte Immobilie, in der man selber wohnt ist auch eine Möglichkeit der KAPITALFLUCHT. Und eine gute Altersvorsorge.


    Ein paar werthaltige Einzelaktien (Industriewerte, keine Finanz- Versicherungs- oder Medienwerte) sind auch nicht schlecht.


    Jedoch gilt es Klumpenrisiken zu vermeiden: wer 15 Prozent in Edelmetall hat, der braucht keine Gold- oder Edelmetallaktien. Wer eine Immobilie sein Eigen nennt, der braucht keine Immobilienwerte usw.


    Ganz wichtig: ausreichende Liquidität (ggf. teilweise auczh in deutschen 10 EUR Gedenkmünzen, die haben ca. 16 g Silberanteil) und Nahrungsmittel für etwa drei bis vier Wochen als ständigen Vorrat (letzteres wird sogar von der Bundesregierung empfohlen).


    Und dann gibts auch keinen Grund zur Panik:


    Zocken und kaufen auf Kredit ohne langfristige Zinsfestschreibung ist kann tödlich sein. ebenso Kredite in Fremdwährungen. Am besten, man kümmert sich nur noch um sein eigenes Geld, verzichtet auf Kredite bzw. führt diese möglichst schnell zurück und lässt Banken Banken sein.


    AS-Verträge, KLV´s, langfristige Sparguthaben, Sparverträge unjd Anleihen (auch Fremdwährungen), Edelmetallzertifikate und son Zeugs, also alles, bei dem man anderen sein Geld gibt unhd hofft dafür von denen später mehr zu bekommen, als man hergegeben hat, das kann man sich ruhigen Gewissens sparen und statt dessen das Leben genießen. Garantiert sorgen- und panikfrei versteht sich. :)


    Denn das, was man an Lebensfreude gehabt hat, kann einem niemand mehr fortnehmen.

    @traditional: solch ein Unfug. Ein Volk kann näherungsweise betrachtet nur das an Waren und Dienstleistungen verbrauchen, was es gerade erwirtschaftet / produziert.


    Da könnten (theoretisch) alle sparen und auf´s Kinderkriegen verzichten. Arbeiten, bis sie verrecken dürften dennoch die meisten.


    Eine andere Frage ist es, ob man nich tden Pensionären etwas wegnimmt zu Gunsten der Nachwuchsförderung. Damit die Generation, die heute völlig überzogene Transferleistungen zahlt und keine Mittel für Nachwuchs hat, nicht später ohne Nachwuchs und bettelarm dasteht....


    Mehr Produktion, weniger Verwaltung und weniger nicht-produktive Tätigkeiten, längere Lebensarbeitszeit und eine nur noch leicht oder unwesentlich zurückgehende Bevölkerung. Darin liegt das Heil der Zukunft.


    Bürokratie- und Anspruchsdenkensaurier, die sterben bald aus.


    Polit- und Wirtschaftsabzocker werden bald zur meistgejagten und aussterbenden Spezies.


    Was regt ihr euch alle über REITS auf?. Irgendeinen Deppen, der es annimmt muss doch all das Grünspan- und Helikoptergeld finden. Und nun ist halt Deutschland drann. Dort gibt´s noch genug geld- und zinsgläubige Deppen. Maastricht sei Dank.


    Der Markt ist gnadenlos, aber auch halbwegs "gerecht". Jeder bekommt in etwa das, was er (sich selbst) "verdient". Kluge, um- und weitsichtige Teilnehmer werden ehr belohnt, als dumme, gierige, rein an absoluten Größen (Preis, Profit, gerechnet in Geld vor Geldentwertung) orientierte. Fehlende Bildung, mangelndes Vorstellungsvermögen und Abstraktionsvermögen, Gier, Ungeduld, Übereifer, Risikoblindheit und Dummheit werden - auf lange und mittlere Sicht betrachtet meist mit schmerzhaften (Kapital-)Verlusten bestraft.

    @Pannamaxel: Nahezu risikolose Chancen reich zu werden, die gibt´s wie Sand am Meer.
    Dennoch nutzen Menschen kaum solche Chancen, beispielsweise aus Bequemlichkeit, aus Unentschlossenheit, aus Unsicherheit, weil sie sich selbst nicht trauen usw.


    Meine erste Millionenchance hatte ich mit 15. Ein Freund beobachtete, wie ein Bauer einen großen Stein aus einem Acker zog, der sich dann großteils als aus Eisen bestehend herausstellte. Mangels Werkzeug ließ er nich tehr locker, bis ich mich per Fahrrad 10 km zu ihm hinbemühte und in einem gemeinsamen Kraftakt mehrere große Brocken Eisen und Steine herausschlug.


    Eine erste Beurteilung des Museums bestätgite meinen Eindruck (Aussehen, Geruch): Hochofenschlacke. Ein paar Wochen später nahm ein Schrotthändler das ca. 2 Tonnen schwere, am Straßenrand lagernde Teil mit. Und, oh Wunder, ein paar Wochen erwachten dann die Wissenschaftler aus dem Poppelsdorfer Schloss in Bonn aus ihrem Dornröschenschlaf auf. Diagnose: Eisenmeteorit.


    Das Teil wäre - vorsichtig gerechnet - etwa einen EUR oder damals 2 DM je Gramm wert gewesen....


    2 Mio DM für jeden - futsch :D:D:D


    Dumm gelaufen - Shit happens :)


    Jedoch: kaum etwas geschieht ohne tieferen Sinn (meine Überzeugung).


    Geärgert habe ich mich nicht - zu unvorstellbar war der entgangene Betrag.


    Und das war bei weitem nicht die einzige "verpasste" Milionenchance. Knapp daneben ist auch vorbei.


    Hätte ich mich jedesmal geärgert - ich würde schon die Radieschen von unten anschauen.



    Und wenn das Geld so auf der Straße liegt, warum dann extreme Risiken eingehen alles was man eingesetzt hat zu verleiren, nur weil ein paar Hundert Prozent Gewinnchance nicht genug sind?.


    Gier frisst Hirn.

    die uns ausgenommen?.


    Wurde denn jemand von den Chinesen gezwungen, dort zu investieren?.


    Wer hat denn europäisches und amerikanisches Volksvermögen dorthin getragen und es gegen die Jobs der Menschen in Euroland und den USA eingesetzt.


    Manager?. Shareholder Value?. Hedge Fonds, die Druck machen?.


    Investment-Banker?.


    Da habt ihr die Schuldigen.


    Und die setzen nicht ihr eigenes Geld ein, sondern das der Aktionäre und (über Bankkredite) das der SPARER.


    So zumindest sehe ich das.


    Und dank Freihandelseinkommen darf Lohn- und Umweltdumping noch nicht mal durch Zölle bekämpft werden.


    Geiz ist ja soooo geil :)

    Diese Frage kann ganz einfach beantwortet werden:


    Es werden Yuan in EUR umgeschichtet und ggf. später Dollars verkauft, um Yuan zurückzukaufen oder um GOLD zu erwerben.


    Macht irgendwie Sinn, wenn man


    (1) solange wie möglich in die USA verkaufen will
    (2) sich bis dahin die europäische Konkurrenz vom Halse halen möchte.
    (3) Investitionen in China für Europäer attraktiver machen möchte, um die Wirtschaft hierzulande vom Kapital ein wenig mehr abzuschneiden.


    Chinesen sind nicht dumm :)


    Alles klar?.


    Und treibt man es auf die Spitze, so bewirken die Umschichtungen von Dollar in Euros eine enorme Auslandsverbindlichkeit der Eurozone in EUR, während die dafü rangenommenen Dollars im Wert zusehends verfallen.


    Im Extremfall stehen dann fast wertlosen Dollarguthaben der EZB werthaltigere Eurobestände von Ausländern gegenüber. Kommen die Euros dann irgendwann zurück, bläht sich die Geldmenge hierzulande auf und der Euro fährt auch zur Hölle. Wie zuvor der Dollar.


    Das einzige, wa sdie EZB dagegen tun könnte, das wäre
    (1) Die Annahme von Dollars ab einen Stand x der Devisenreserven verweigern und die Preisfindung alleibne dem Markt überlassen.
    (2) Euros ausgegen und Gold dafür einnehmen, damit der Euro nicht durch die Decke geht.


    besser noch Schadensbegrenzung betreiben und:
    (3) Dollars ausgeben und Gold dafür kaufen und so den Dollar abwerten
    (4) keine neuen Euros drucken für Dollarscheinchen und so die Importpreise stabil halten.

    habe auch schon mal welche zuhause gehabt. Hat aber Stress mit meiner Frau gegeben, weil sie die vorher bei der Bank "kleinmachen" musste. Auf dem Markt einkaufen ist damit irgendwie umständlich....


    Und der 500er entspricht "nur" dem Silberfünfer des Kauserreiches, was die momentanen Einkommen angeht. Gewiss: die Kaufkraft des 500ers ist höher als die des Kaiserreich-fünfers, was Lebensmittel angeht.


    Ein nettes Häuschen, das kostet heute 900 500er (450 T EUR)


    das in Gold umgerechnet wären dann 4.500 Goldmark - ein Preis, für den man damals vielleicht etwas dem damaligen Lebensstandard entsprechend vergleichbares (bescheideneres) bekam.
    4.500 Goldmark, das waren immerhin etwa 1,5 kg Gold.


    Und noch in den 20ern konnte man auf Gold lautende Hypotheken eintragen lassen. Ein mir bekannter Auszug eines 8-familienhauses wies eine Belastung von 500 g Gold auf. Damals sehr viel Geld....


    geht man bei den 500 g mal von 25 Prozent des Gebäudewertes aus, dann weis man, wohin die Reise geht :)

    Zurück zum Thema:


    http://www.suedwest-aktiv.de/r…5899fa07ab7520ef4c88be697


    Bemerkenswert finde ich folgendes:


    2.700 Bürger des Kaiserreiches tauschen zwischen 1915 und 1917 61.645 Goldmark um in Eisengeld.


    Das sind je Bürger, der nachweislich Goldgeld besaß und spendete 22 Goldmark, also etwa 8 Gramm umlaufendes Goldgeld.


    Ich gehe mal davon aus, daß die meisten Bürger, die Goldgeld besaßen ihr Geld gespendet, will sagen: gegen Eisen getauscht haben....


    Jedoch: die Mehrzahl der Bürger dürfte wohl kaum Goldgeld besessen haben. Die haben Pfennige und Silbergeld gespart.


    10 Goldmark damals wären wohl, legt man einen Stundenlohn damals von 20 Pfennigen und heute von 20 EUR zugrunde, vergleichbar gewesen mit einem 1.000-EUR.Schein, den es nicht gibt.


    Plausibilitätscheck:
    Na, wer hatt denn als Bargeld 500er zu Hause (entspricht dem 5-Mark-Stück des Kauserreiches und wer nicht?

    Zitat

    Original von HansKnappstick


    Und Sie sind mit ganzem Wissen bereits auf die Welt gekommen und mussten nie lernen.


    Nein. Natürlich nicht. Zur Erinnerung: Sie haben sich die Münzen in dem Wissen besorgt, daß sie aus Sterlingsilber (925er Silber) sind.


    Und als Sie die Teile in Händen hielten, da trauten Sie ihrem eigenen, hier selbst erworbenem Wissen nicht mehr, nur weil so eine "Banktusse" blödes Zeugs geschwafelt hatte.....
    ...... aber das tut sie doch den ganzen Tag. Und wer weis, vielleicht glaubt sie selber am Ende noch daran :)


    Ob die ihre Wertpapierkunden genau so kompetent beraten / informieren?. Man könnte fast drauf wetten.


    Aber mal im Ernst: Die Dame von der Bank wird - ohne daß sie etwas dafür kann - schneller Recht bekommen, als uns das allen lieb ist. So, wie der Silberpreis steigt.....

    Zitat

    Original von TeeKay
    Massive Rueckgaben an Gold und 5 Kaeufer auf einen Verkaeufer schliessen sich nicht im geringsten aus. Das eine sagt etwas ueber einen Anstieg des Verkaufsvolumens aus, das andere das Verhaeltnis von Kaeufern zu Verkaeufern. Wenn sich die Anzahl der Verkaeufer und die Anzahl der Kaeufer um jeweils 100% erhoehen, bleibt das Verhaeltnis gleich, dennoch wird mehr verkauft.
    Mal ganz abgesehen davon, dass sowohl ProAurum als auch Westgold in den letzten Tagen ein geringeres Verhaeltnis als 5:1 oder gar 7:1 angaben.


    Und was sagt uns das?.


    Kommen auf einen Käufer mehrere Verkäufer und steigt der Kurs dennoch, so ist dies ein Indiz dafür, daß ein paar dumme Kleinsparer (so wie ich auch kürzlich einer gewesen bin) von wenigen schlauen Füchsen mit richtig Schotter in der Tasche über den Preis "ausgekauft" werden.


    Wäre das Verhältnis umgekehrt, dann würden wenige reiche, clevere Investoren Gold an Hintz & Kuntz verscherbeln, um denen ihre mühsam ersparte Kohle aus der Tasche zu ziehen. Anschließend könnten die kleinen dann zuschauen, wie es keinen mit GELD mehr gibt, der kaufen will. Und sich an fallenden Kursen "ergötzen". Ihr Geld, das haben dann die, deren Gold sie viel zu teuer kauften und denen sie es, wenn es richtig billig ist, nachwerfen werden. Für ganz kleines Geld versteht sich :)


    alles klar?.

    Goldy: wenn eine Ware jahrelang langsam steigt und innerhalb gewisser Bandbreiten schwankt....


    ....und dann geht es nur noch nach Oben, dann ist eine Korrektur überfällig.


    Spätestens bei 530 hätte es bis 470 zurückschlagen müssen und momentan dürfte man höchstens bei etwa 550 liegen, mit der Chance, die 490 noch mal zu sehen.


    Ein solch steiler Anstieg ist - Normalität bei der Währungsstabilität vorausgesetzt - extrem ungesund und schreit greadezu nach Korrektur (Stichwort: Tannenbaumchart).


    In vielen Fällen markiert eine derartige Singularität das baldige Ende einer heiss gelauffenen Hausse.


    Stichworte: TMT-Blase, Neuer Markt.


    Jedoch: ganz im Gegensatz zu vielen "Hoffnungswerten" zuckt Gold ja noch nicht mal....


    Und in Anbetracht des geförderten Goldes sind solche Wertzuwächse, 22 $ die Unze an einem Tag, das sind bei 150.000 Tonnen locker mal
    flockige 70 Milliarden Dollar....


    ...ganz gewiss KEIN Pappenstiehl, sondern völlig von der "Normalität" der letzten Jahre abgehoben.


    Das ist mehr, als die deutschen Bundesbank-Goldreserven wert sind.


    Dies nur mal so am Rande.


    weswegen es ja dann auch den "ewigen Pfennig" gab: Geld, das nicht in Verruf geriet. Das genau war die Antwort auf die damalige Geldmanipulation.


    Und irgendwann war diesen Geldhaien des Mittelalters genau damit, d.h. mit Münzen, di enicht verfielen, das Handwerk gelegt.


    Groschen (= 12 Pfennige, später dann Taler (ca. 20 g Silber) = 360 Pfennige, das Äquivalent des ehemaligen Pfundes = 240 g Silber)) und Dukaten (zuvor Gulden oder Florin genannt) kamen auf und Europa blühte wirtschaftlich auf.... .....bis zur Pest....

    So könnte man fast denken, wenn man sich den heutigen Goldpreis-Tageschart anschaut.


    Oft ist es doch so gewesen, daß der Goldpreis zu Beginn der New-Yorker Börsenzeit eingebrochen ist. Und momentan, 09.05.2006 16.10 Uhr steht er sage und schreibe über 13 Dollar im Plus.


    Soetwas kommt nicht gerade oft vor. Siehe hierzu auch die auf den Goldseiten veröffentlichten Artikeln über die Goldpreismanipulation und die statistisch belegbare Goldpreisschwäche während der Öffnungszeit der New-Yorker Börse, insbesonders der Terminbörse Commex.


    Was ist momentan eigentlich los?. Dehedging auf breiter Front oder doch eine ganz üble Bullenfalle?.


    Charttechnisch hätte es doch schon längst mal so richtig nach unten rauschen müssen.....


    doch jedes mal, wenn viele raunen, daß die scharfe Korrektur unmittelbar bevorstünde gehts plötzlich AUFWÄRTS.


    Bestenfalls geht es mal ein paar Tage unter heftigen Schwankungen seitwärts, damit urplötzlich ein neues 25-Jahres-Hoch erreicht wird.


    Wie lange noch?.


    "Normal" ist sowas jedenfalls nicht. Die üblichen Ansätze, Korrekturmarken aus dem Kursverlauf herzuleiten haben nun schon mehrfach versagt.


    Fest steht: je höhe rund je steiler der Anstieg, desto tiefer der Fall.
    Die hunderttausendeurofrage ist dabei: wie hoch und wie tief :)


    Eeitere Grundregeln im Spekulationsbusiness und im Leben allgemein gilt es noch zu bemühen:


    Die Bäume wachsen nicht in den Himmel.


    Nur wo ist der Himmel?.


    Und was passiert, wenn - im übertragenen Sinne - diesmal der Himmel wirklich einstürzen sollte?.


    Solche Preisanstiege beim Gold müssen für Bondsbesitzer, AS-Gläubige und Notenbanker sehr beunruhigend sein.


    Zumal es für stark steigende Kurse ein noch stärker steigendes Umsatz-und Nachfragevolumen bedarf.


    Die gute Nachricht für vorgenannte Klientel wäre in der Tat, daß es sich bei den die Preissteigerungen auslösenden KÄUFE hier "nur" um Shorteindeckungen handelt....


    Und nur mal angenommen, daß es sich hier nur um die erste, schwächere Aufwärtsbewegung des Goldpreises handelt.....
    wie wohl könnte nach erfolgter Kurskorrektur und einer ein bis zweijährigen Seitwärtsbewegung dann die zweite und vielleicht finale Preissteigerungswelle ausschauen?.


    Angenommen, die Sache liefe ähnlich wie in den 70ern....


    Na mit diesem Fachwissen kriegen Sie im Edelmetall- und Münzenhandel kein Bein auf dem Boden. Auch nicht mit Lohndumping, z.B. für 1 EUR die Stunde. :)


    Das mit der Waage ist nun wirklich das einzig Vernünftige an dem Posting. Genauigkeit der Anzeige 0,01 g sollte es mindestens sein.


    Nur bei einer verschwindend geringe Anzahl von Gold- oder Silbermünzen ist der Edelmetallanteil aufgeprägt oder einpunziert (auch das gibt´s). Dies nur so am Rande.

    Es ist doch völlig egal, was mit Buffets Silber ist. Preise steigen und fallen. Und wirklich jeder, der an GELD in Form von Fiat-Money glaubt, der ist drauf aus, seinen Profit zu maximieren. Genau wie die Papiersilberfraktion dieses Forums.


    Auch Warren Buffet ist vom Grundsatz her wohl solch ein Mann. Und er ist sein Leben lang bestens damit gefahren. Es mag sein, daß der seine Dollars nun teilweise in Fremdwährungen umschichtet und sein Silber verkauft hat (was ihm angeblich reut). Ja und?.


    Er ist ein freier Mann und kann kaufen und verkaufen, was immer er bezahlen kann bzw. besitzt.


    Und genau das macht er auch.


    ...wenn da die böse, böse Goldleihe nicht gewesen wäre....


    die - rein hypothetisch auch Luftbuchungen, also Mehrfachbuchungen ein und derselben Goldmenge erlaubt......


    .....wenn, wie in den USA schon seit Jahrzehnten keine unabhängige Inspektion der Goldreserven mehr zugelsssen werden, schweizer Parlamentariern Auskunft darüber verweigert wird, wo genau das Staatsgold lagert, deutschen Parlamentariern Auskunft über den Umfang der Goldausleihungen verwehrt wird und außerdem die Deutsche Bundesbank solange ihr Gold nicht aus den USA abziehen kann, wie US-Soldaten hier stationiert sind.....


    dann könnte man das mit dem reichlich vorhandenem Zentralbankgold fast glauben.


    Klar wird noch physisches Zentralbankgold vorhanden sein. Niemand, aber auch wirklich niemand kann diesen Bestand quantitaitv halbwegs zutreffend beziffern.

    Und das ist ein Grund, nachdenklich zu werden.


    Keine Anlage ist ohne Risiken. Und sei es "nur" das Risiko, daß man sich beim Verkauf viel zu wenig daran bereichert hat :)


    Armer Warren....


    Mal angenommen, wie befinden uns tatsächlich in einem Kondratieff-Winter oder in einem demnächst massiv inflationär geprägtem Umfeld.


    Dann ist es doch so, daß es entweder massig Forderungsausfälle geben wird oder die Guthaben der privaten Sparer massiv durch Inflationierung, d.h. Aufblähung der (umlaufenden) Geldmenge entwertet werden. Vielleicht kommt auch beides - nacheinander oder gleichzeitig.


    Kann man dann nicht schon zufrieden sein, mit dem rauszugehen, mit dem man reingekommen ist?.


    Ich kenne keinen Bauern, der auf die Idee kommt, im Winter bei minus 20 Grad seine Saat draußen auszubringen oder seine Setzlinge in das gefrorene Erdreich zu pflanzen. Anleger, die dies im übertragenen Sinne tun, die gibt´s wie Sand am Meer. Und warum?.


    (1) weil sie den Hals nicht voll bekommen können
    (2) weil sie darauf warten, ganz billig in einem bereits gestiegenen Markt mit langfristig intaktem Aufwärtstrend einzusteigen.
    (3) weil sie, nachdem sie erkannt haben, daß (2) nicht funktioniert irgendwann wegen (1) zum Höchstkurs kaufen und einer in den letzten Zügen liegenden Entwicklung nicht länger tatenlos zusehen, sondern endlich "ihr" Stückchen vom Kuchen abhaben wollen :)