Beiträge von mesodor39

    oder sind die Papiersilberbugs damit beschäftigt zuzukaufen, was das Konto hergibt.


    Einige Zertifikate mit KO-Schwelle dürften bereits ausgestoppt worden sein, anderen "Wertpapieren" könnte dieses Schicksal noch bevorstehen, wenn es noch ein wenig weiter runter geht mit dem Silberkurs.


    Egal. Meine Silberbarren aus 1991 mögen definitiv nicht sehr weit gesprungen sein, davon mal abgesehen, daß ich sie zu einem Kurs erworben habe, der nominal niedriger ist, als so mancher Silber-Optionspreis für dieselbe Menge Silber.


    Auch egal: ich hüpfe auch noch im "Silberring", wenn der Silberkurs bis auf 6 Dollar fallen würde. Wenn auch mal für eine Runde rückwärts :D:D:D


    Aber: ich stehe noch dabei, wenn andere schon längst KO gegangen sind.


    Und manchmal ist es ganau das, worauf es ankommt.


    Sollte das geschehen, weswegen ich mein Silber erworben habe, dann dürfte mein an Realwerten gemessener Erlös prozentual höher sein, als alles das, was andere zuvor mit Zertifikaten gewinnen konnten.


    Kommt es besser, dann soll es mir auch recht sein.


    Über die durchschnittlichen Randiten von Zertifikateinvestitionen und darüber, wer damit in der Regel gutes Ged verdient möchte ich mich hier ebenfalls nicht weiter auslassen.

    Solche Geschäfte kann man machen. Wie bei jedem anderen Geschäft muss man dann zu den einmal eingegangenen Bedingungen stehen. Jeder Kaufmann darf zudem nicht verkaufte Ware täglich, ggf. auch mehrfach täglich, im Preis ändern (sofern er sich nicht mit Sonderangeboten festgelegt hat).


    Fiskalisch kann das zu Problemen führen, wenn man gewerblich gegen Gold verkauft. Außerdem muss aufgrund gesetzlicher Bestimmung, zusätzlich ein Preis in EUR angegeben werden.


    Privat ist das anders. Ich kenne, um ein Extrembeispiel anzuführen, einen Kollegen, der möchte seine Münzsammlung (kein Edelmetall) für 82 Krügerränder oder 350 britischen Souvereigns verkaufen. Die Sammlung ist so umfangreich und weil er das Objekt nur als ganzes abgeben möchte, bräuchte ein "normaler" Sammler schon einige Zeit, um das zu zahlen, wobei das Währungsrisiko ins Spiel kommt. Also wird das, kommt es zur Abwicklung, in Gold abgewickelt. D.h.: ein Vertrag wird geschlossen mit einer Entschädigung, falls der nicht zustande kommt und der Käufer hätte dann (z.B. zwei oder drei Jahre) Zeit, das Gold zusammenzukaufen. Die Übergabe erfolgt dann Ware gegen Ware. Egal, wo der Goldpreis steht.


    Sollte der Goldpreis explodieren, dann ist die Entschädigung fällig, die wohl unterhalb der Kosten für eine Kurssicherung nahe dem Goldkurs liegt. Sollte das Gold beschafft werden, dann geht das Geschäft über die Bühne.

    kosmos: nichts, sieht man einmal von einem Narren ab, ist völlig sicher. Daher sollte man auch niemals alles, sondern vielleicht, je nach persönlichen Umständen etwa 5 bis 15 Prozent des Gesamtvermögens in, natürlich physischem, Edelmetall anlegen.


    Niemand weis sicher, ob es eine schlagartige Geldentwertung geben wird oder sich dieser Vorgang - wie bisher - schleichend fortsetzt.


    Zum Gold:


    In der Krise ist Papiergeld oft nichts wert. Dennoch gibt es Menschen, die verderbliche Güter produziert haben und diese gegen etwas wertvolles eintauschen möchten. Da bietet sich doch Gold an. Natürlich kein Gold als Zertifikat, sondern reales, physisches Gold, mit dem man direkt Ware gegen Geld (Gold ist dann wieder einmal GELD) bezahlt. Kredite gibt es in diesen Zeiten KEINE.


    Niemand würde Nahrungsmittel abgeben, wenn er sie selber braucht, um nicht zu verhungern. Weder gegen Gold, noch gegen Schnaps oder gar Zigaretten.


    Gehandelt werden also immer nur Überschüsse.


    erst mal wirkt der ZINS viel subtiler: Kredite werden zurückgeführt, Wertpapiere werden weniger stark beliehen (wegen befürchteter Kursrückgänge). Auch Anleihen werden - solange Zinsen steigen - weniger nachgefragt.


    Und irgendwann dann wird auch von Aktien in Geldeinlagen und Anleihen von zuerst kurzer Laufzeit und dann immer längeren Laufzeiten (je mehr man glaubt, der Zinserhöhungszycklus sei am Ende) umgeschichtet.


    Leute, der ist erst dann vorbei, wenn die Preisanstigge der Verbraucherpreise ihren Zenit überschritten haben. Die Zinsschlacht, die wird an dieser Front geschlagen. Aktien- oder Häuserpreise sind da schnuppe. Allein der Goldpreis ist Frühindikator für steigende VERBRAUCHERPREISE, weswegen daran gedreht wird, um erst möglichst spät bei den Zinsen anfangen zu müssen, was aber Unfug ist, weil die Zinsen dadurch stärker und schneller steigen müssen, als bei zeitlicher Vorziehunf der letztlich unvermeidbaren ZINSERHÖHUNGEN.


    Weswegen gerade in Phasen infltionsbedingt steigender Zinsen am Goldpreis "gedreht" werden dürfte, um Bondsholder bei der Stange zu halten etwa in der Art: seht ihr die Schwankungen beim Gold - das ist doch viel riskanter, als Anleihenschwankungen.....


    Problematisch dürfte zudem werden, daß im Zinserhöhungszycklus langlaufende Anleihen schwerer absetzbar sind, als bei fallenden Zinsen, d.h. der Zeitabstand, bis erneut umgeschuldet werden muss, der wird in solchen Phasen ehr kürzer.

    Zitat

    Original von ertz78


    @mesodor
    die leihrate lässt sich nicht direkt mit anderen zinsinvestments vergleichen, da du ja als verleiher eigentümer von deinem gold bleibst und du es i.d.R. jederzeit zurückverlangen kannst (außer du hast ne besondere feste leihe vereinbart). als kleine entschädigung gibts dann den leihesatz. wäre genauso, wenn du jmd vertrauenswürdigen einen krügerrand verleihst (im rechtl. sinne eher ein darlehen, da du nur gleiche art und güte zurückverlangst und nicht wie bei der leihe genau DIESEN krügerrand). dafür das du vorübergehend nicht vorm einschlafen nochmal das gute stück bewundern kannst, bekommst du ein paar 10cent-stücke aus sog. nordischem gold, die auch schön blinken.
    risiko dennoch (wie bei den banken auch): nicht alle sind wirklich so kreditwürdig wie sie vorgeben zu sein.


    ertz78


    ?????
    Wenn ich als Eigentümer etwas verleihe, das der Leihende oder SCHULDNER verkauft, dann ist der Käufer der neue Eigentümer.


    Das gilt selbst dann, wenn der Leihende garnicht berechtigt war, das Geliehene zu verkaufen, der Käufer dies aber nicht wusste, also in gutem Glauben kaufte.


    D.h.: jeder, der am Bankschalter oder beim Juwellier oder beim Münzenhändler Gold kauft, das irgendjemand mal verliehen hat, ggf. auch verliehen hat mit der Auflage es nicht zu verkaufen, und davon beim Kauf nichts gesagt bekommt, der wird mit Zahlung des Kaufpreises an den Verkäufer Eigentümer der Ware.


    Es mag zwar sein, daß der Verleiher und Alt-Eigentümer des Goldes einen Herausgabe- bzw. Lieferanspruch auf Gold gegen den leihenden hat, nicht aber gegen den, den der Leihende das Gold verkauft hat.


    Wäre dem anders, so könnte sich niemand sicher sein, daß er das, was er redlich und gutgläubig erwarb auch in seinem Eigentum hat.


    Das sehe ich völlig anders. Viele Menschen haben das jahrelang ersparte Geld durch Inflation verloren, was die Kaufkraft ihrer Ersparnisse angeht.


    Am Ende haben die Null Gegenwert für hart erarbeitetes Geld bekommen.


    Ganz so rosig kann man das nicht sehen. Von wegen, Eigentum sei verfassungsrechtlich geschützt.....


    Dennoch gehören Immobilien dazu.


    Ich persönlich finde zwecks Antizipierung eines mittelfristig zu erwartenden Krisenfalls eine 60:20:20-Regelung nicht schlecht:


    60 % Immobilien
    20 % Edelmetalle
    20 % Cash


    Wer verhalten-optimistisch ist, der kann Cash- und Edelmetallanteil auf jeweils 10 Prozent reduzieren, ebenso kann er Immobilien weniger stark gewichten und Aktien und ggf. Bond smit hinzunehmen.



    Und der Pessimist, der hat seine eigene Immobilie (Wohnung oder Haus) zum selber drin wohnen. Incl. gut gefüllter Vorratskammer und ansonsten einen randvollen Öl- oder Dieseltank und Cash und Edelmetall und sonst nichts mehr.


    Und der Fiat-gläubige, offensiv orientierte "Krisengewinnler", der hat Cash bis zum Abwinken und beginnt irgendwann zu shorten, was das Konto hergibt....



    so hat halt jeder seine strategie.


    Das mit dem wertbeständigem Wertaufbewahrungsmittel wage ich sehr zu bezweifeln. In schlechten zeiten wird wenig produziert und es werden auch weniger Industriemetale nachgefragt.


    Im Krisenfall werden ganze Metallager gegen Quittung vom Staat requiriert. Und schon hat man wieder PAPIER.


    Im Krisenfall sind Sachwerte, Nahrungsmittel und Bargeld Trumpf. Und zwar solche, die unbedingt benötigt werden und leicht zu transportieren sind. Für Quittungen und Notgeld gibt es dann nichts wirklich wichtiges.

    Keiner würde für Geld arbeiten, für das er nicht die Waren und Dienstleistungen bekommen kann, die er haben möchte.


    Banknoten können nicht "über Nacht" entwertet werden. Dazu bedarf es - Rechtsstaatlichkeit vorausgesetzt - Fristen.


    Außerdem: wäre es nicht etwas kompliziert, alles über Karte ablaufen zu lassen. Von Kartenfälschungen mal ganz abgesehen.


    Keiner würde Karten akzeptieren, wenn er nicht Missbrauchsschäden ersetzt bekäme.


    Bargeld bräuchte man dann vielleicht nicht.... ...weil es ohnehin nur noch alles auf Bezugsschein geben würde. Aber: das Silber in 10-EUR-Gedenkmünzen hätten dann auf einen Schlag den vielfachen Schwarzmarktwert. Wenn schon CASH, dann Silber-Hartgeld (925er Legierung in dt. 10-EUR-Gedenkmünzen).


    Falsche Frage. Richtige Antwort.


    Fiat hin oder her:


    der schnelle Zusammenbruch des Fiat-Money-Systems ist eines von mehreren denkbaren Szenarien (meine Meinung).


    Niemand weis sicher, was kommen wird und wie genau es abläuft.

    Bargeld ist durch Schulden gedeckt.


    (1) die Staatsschulden sind schon mal durch nichts, außer dem Privileg des Staates, Steuern schöpfen zu dürfen gedeckt. Jedoch hat der Staat auch Pflichten. Und er kann die Steuern nicht so stark anheben, daß die Steuereinnahmen insgesamt extrem einbrechen. Also sind die Staatsschulden zu stark verschuldeter Staaten wegen des Zinseszinses faktisch ungedeckt, weil der Besteuerung natürliche Grenzen gesetzt sind.


    (2) Private Schulden größeren Umfanges sind durch Hypotheken, Wertpapiere oder Sachwerte und Sicherheitsübereignungen von Produktivkapital gedeckt.


    Kommt es jedoch zu ernsten gesamtwirtschaftlichen Verwerfungen, dann fallen die unter (2) angeführten Sicherheiten im Wert und die Schuldner werden von den Kreditgebern wegen dieses Wertverfalles aufgefordert, ihre Sicherheiten zu erhöhen und falls die Schuldner das nicht können oder Zahlungsschwierigkeiten haben, dann werden die gestellten Sicherheiten verwertet.


    Kommt es dadurch zu einem Überangebot an zur Veräußerunhg stehenden Kreditsicherheiten, so implodieren die Preise dafür und es kommt zum deflationären Crash und damit zur Insolvenz der Schuldner.


    Folgerung: sind insgesamt zu viele - auch dinglich gesicherte - schuldrechtliche Verhältnisse eingegangen worden, so kann es aufgrund einer Vielzahl ähnlich handelnder Wirtschaftssubjekte dennoch zu nahezu kompletten Kreditausfällen auch besicherter Kredite kommen.


    Dann ist Geld großteils nur noch durch Schulden gedeckt, die nicht eintreibbar sind.


    Praktisch bedeutet dies: Geld (Bankguthaben, Schuldscheine usw.) ist zwar durch Kredite und Sicherheiten gedeckt, werden diese aber in extremen Situationen zu sehr ungünstigen Bedingungen verwertet, dann sind auch hier extreme Ausfälle möglich und in Folge dessen Bankenpleiten möglich.


    Um sowas zu verhindern, werden dann oftmals angebotene Objekte / Sicherheiten von Zentralbanken aufgekauft (monetarisiert). Dann aber kommt sehr viel neues Bargeld ins Spiel, das praktisch aus dem Nichts geschaffen wurde. Der deflationäre Crash geht dann in die Hyperinflation über.


    Geld gibts dann wie Sand am Meer. Es ist dann, weil zu immer größeren Teilen völlig ungedeckt praktisch wertlos.


    Schaut mal nach Simbabwe. Dort druckt der Staat (Mugabe) immer mehr Geld, um seine Ausgaben "finanzieren" zu können. Mit über 1.000 Prozent per Anno haben die nun Hyperinflation.


    Ist denn das Geld dort gedeckt und wenn ja: wer sind die Schuldner guter Bonität und vor allem: wo sind sie zu finden?.


    Es gibt sie nicht. Alles Lug und Trug, Geldbetrug halt.


    Geld, das durch Schulden gedeckt ist, ist auch dann wertlos, wenn es zu viele Schuldner gibt, was früher oder später zu extremen Verwerfungen und zur Monetarisierung mit darauf folgender Hyperinflation führen muß.


    Dank des Zinseszinseffektes führt an dieser zwangsläufigen Wahrheit kein Weg vorbei.

    Zitat

    Original von BaseMetals
    mexx


    Lagerkosten liegen jährlich bei ca. 1-2% abhängig vom Metall.
    Transportkosten sind ebenfalls gering aufgrund der hohen Preise je Tonne.....


    BaseMetals


    bei mir sind es ein bis zwei Promille. Und damit könnte ich im Krisenfall sogar noch Auto fahren. Transportkosten ca. 5,7 Liter Diesel auf 100 km im Mischbetrieb.

    Zitat

    Original von HIghtekki
    ich halte es für gar nicht mal so unwahrscheinlich, daass es schon bald heißen wird: cash ist fesch. oder: nur bares ist wahres.


    es wird der zeitpunkt kommen wo man wesentlich billiger kaufen kann. sowohl aktien als auch immobilien. möglicherweise auch gold ;) (aber nur vielleicht daher kann man schonmal ein kleines sümmchen ansammeln für den fall dass der ben doch geld abwirft).


    Kann sein, kann nicht sein. Niemand weis, was sein wird.


    Eine hohe Cashquote neben einer hohen EDELMETALLQUOTE kann gewiss kein Fehler in ehr unruhiger und unsicherer werdenden Zeiten sein.


    Ein Insolvenzrisiko eines privaten Schuldners oder einer Aktiengesellschaft kauft man sich sowohl mit Gold als auch mit Bargeld nicht ein. Und man blleibt damit äußerst flexibel und vor allem mobil.


    In Krisensituationen (oder wenn solche erwartet werden) steigt Silber gegen Gold oftmals an, wohingegen in ruhigen Zeiten genau das Gegenteil der Fall ist.

    Zitat

    Original von BaseMetals
    Misanthrop


    Eben und ausschließlich aus praktischen Gründen ist ein Investment in physische Industriemetalle sicherer als in Gold. Vor allem(!) für Privatpersonen. Die Industrie ist ein sicherer und liquiderer Abnehmer für diese Waren als irgendjemand anders in schwierigen Zeiten.


    Gruss,
    BaseMetals


    Ich sehe es genau andersrum: Wenn eine Wirtschaftskrise am schlimmsten wütet, dann liegt vor allem die industrielle Produktion am Boden.


    Für 5 kg Kupfer bekomme ich dann keinen Bauernschinken und keine drei Brote. Vielleicht aber für zwei Unzen Silber oder eine zehntel Unze Gold, einen halben Soverign, einen alten Dukaten oder ein goldenes 10-Mark-Stück des Kaiserreiches...


    Und 1 Tonne Nickel für ein Wohnhaus, das nimmt auch miemand an, aber vielleicht bin ich mit 750g bis 1250 g Gold genau der Wunschkäufer....


    Wer hängt sich in schlechten Zeiten schon einen Mühlstein um oder eine Tonne Nickel an den Hals....

    Der Iran ist nicht sonderlich wichtig.


    Heute auf Bloomberg TV: China will seine Dollarreserven in Gold, Öl und strategischen Rohstiffen diversifizieren und so einer Dollarabwertung zuvorkommen.....


    Das ist der SPRENGSTOFF, der das Fiat-System bedroht.


    Ölpreissteigerungen können weggesteckt werden. Fast eine Billion zusätzlich in Umlauf gesetzter Dollars, erlöst durch Abverkauf von US-Bonds, die dann auch noch teils in, wohlgemerkt physisches Gold fließen, den Indikator für die Qualität des Dollars : das würde ein Problem werden, wenn es wirklich dazu käme.....


    ...Und Papiergold kauft Chinas Notenbank bestimmt nicht. Mag sein, daß in der Akkumulationsphase einiges über FUTURES und CALLS laufen wird. Und diese Verträge werden bis zum bitteren ENDE für die Lieferanten / Emittenten von gnadenlos steigenden Kursen begleitet sein. Soviel ist gewiss.


    Am Ende wird es genau so oder so ähnlich kommen, wie ich ES schon vor einiger Zeit hier im Forum angedacht habe:


    http://www.goldseitenforum.de/thread.php?threadid=2585


    Allerdings waren meine damaligen Überlegungen auf Zertifikate beschränkt. die in diesem Fall nichts anderes gewesen wären als spottbillige Dollar-Optionsscheine mit fester Gold-Dollar-Relation, Bezugspreis: 0 Dollar die Unze und den aktuellen Goldkurs als Aufgeld auf den Bezugspreis :D:D:D


    Aber man kann natürlich auch Gold-OS und Gold-Futures kaufen, das dürfte einfacher und unauffälliger sein. Und dort dürften viel höhere Umsätze gemacht werden..... Die Hedgefonds haben den Chinesen bestimmt schon den Weg bereitet.

    Zitat

    Original von patchi
    ....Nach meiner Ansicht sind die Zocker größtenteils weg. Der Long Anteil der Non-Commercials bei Silber z.B. ist auf dem Niveau der Kleinanleger. Einen großen Teil der Positionen läßt man sich bestimmt liefern, allein schon fürs Weihnachtsgeschäft und weil die Lager wegen der hohen Preise neulich leer sind.


    Was denkt Ihr, physische Lieferung oder Panikverkäufe von Zockern und Fonds?....


    Ich denke, daß gerade im Goldmarkt viel neues, aber auch viel dummes Geld reingeströmt ist. Preis- und Terminzocker, di enur auf Barausgleich und nicht auf Lieferung aus sind, das ist die große Mehrheit.


    Weswegen es auch keine physische Verknappung gibt.


    Wäre dem anders, dann würden sowohl der Gold- als auch der Silberpreis sehr steil steigen statt - technich bedingt - zu fallen.


    Falsche Frage:


    Machen kann das JEDER, der ein Kilo Gold besitzt.


    Ich frage mich lediglich ernsthaft, wie jemand Gold, das er besitzt an solche windigen Profitgeier; KURS- und TERMINZOCKER für ein läppisches Prozent per anno verleiht. Der normale MENSCHENVERSTAND sagt jeden, daß da was nicht stimmen kann.

    Und ich wollte mal eroieren, was andere hier im Forum über die Leihrate denken. Immer wird nur über deren Steigen und Fallen diskutiert, aber über deren absolute Höhe..... da ging bis dato hier keiner drauf ein, so als wenn das alles völlig plausiebel und normal wäre.....


    .... was es aber nicht ist und auch bei wohlwollender Würdigung aller Begleitumstände niemals sein kann und sein wird.


    ca. 6 Prozent p.A. für Silber....... das wiederum ist schon eine Nummer, die eine Größenordnung hat, welche im Hinblick auf Anleihenrenditen plausiebel wäre.


    Und das lässt doch im Umkehrschluss vermuten, daß am Goldmarkt immer noch sehr viel im Argen ist.


    Die Goldpreismanipulatrion - sie ist noch in vollem Gange. Auch wenn gewisse Analysten dies bezweifeln. Silber liefert den Indizienbeweis dafür.


    Bleibt die Frage:


    Wie lange noch.

    Zitat

    Original von TeeKay
    .... Noch bleibst du damit unter der 15.000 EUR Grenze, aber das muss nicht so bleiben. Es sagt dir auch niemand, dass die Grenze nicht naechstes Jahr schon bei 1500 EUR liegen wird.....


    Na dann säg das Nuggat (250-g-Barren) einfach klein. Oder verflüssige es und gieße Kügelchen oder dünne Stangen daraus.


    Gold ist weich: man kann es auch austreiben und Stücke davon mit der Kneifzange abscheren..... ...oder man nimmt direkt den Bolzenschneider, der durch Gold geht, wie ein Messer durch Butter... So minimiert man Verluste durch Sägen und einschmelzen.


    Goldschmiede, die selber Schmuckstücke anfertigen kaufen immer Gold an.... Besonders Feingold, daß sie selber legieren können.