Beiträge von mesodor39

    In der Tat spottet die Tagesvolatilität beim Goldkurs bereits seit Tagen jeder Beschreibung. Da ist eine Menge Angst (wovor auch immer) und Nervosität (weswegen auch immer) aber auch GIER (wonach auch immer) im Markt.


    Oder ist das nun ein Vorbote des Aufruhrs in "Paulas Haus der tanzenden Prinzessinnen"?.

    Zitat

    Original von auratico
    danineu


    also Kompliment, du lernst ja wirklich in Windeseile.
    Schön auch, daß du nicht mehr in Venezuela nach Gaswerten suchtst, die sind nämlich verstaatlicht.......
    Gruß


    oh, da hat sich ja jemand seinen Sinn für Ironie & Humor bewahrt.
    Die Gea-Gropu ist übrigens auch nicht mehr auf ihrer letzten Hitliste :)

    Zitat

    Original von greenjg
    [URL=http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200007,203966,1087889/SH/0/depot/0/index.html]Langsam kommt es an die Oberfläche .. ob die Eierbären Eins und Eins zählen können ...[/URL]


    Wo ist das Problem?


    Die CDS hat der Fonds erworben und kauft in Ernstfall die auf Default gestellte Anleihe nach und "verehrt" das Paket den CDS-Emittenten.


    Wenn das "Problem" dann ist, daß die Junkbonds nicht mehr gehandelt werden, dann hat der Hedgefonds Pech gehabt.


    Er kann dann ja annoncieren und geprellte Anleger suchen und sich mit denen einigen, wie man das Fell des Bären teilt.... oder in die Röhre schauen :(


    Dumm nur wäre, wenn der CDS-Emmitent ab einem gewissen Kurs alle Junkbonds aufkauft, weil er so clever war und viel mehr CDS an Hedgefondsdeppen verkauft hat, als es Bonds überhaupt gab. Diese Möglichkeit würde ich dann unter dem Begriff "Husarenstück" verbuchen.


    Und genau über und wegen solchen Murks soll sich "Ben-Helikopter" den Kopf zerbrechen und ggf. den grau mellierten Bart raufen. Lieber der ist mit sowas, als mit seinem Hobby "Deflationsbekämpfung" beschäftigt....

    goldnase: beim "Ritter" würde ich aber wegen Goldmünzen nur dann vorbeischauen, wenn ich mir vorher an der Kö bei Frau Vaasen oder Herrn Horn von der Dresdner Bank eine aktuelle Preisliste beschaft hätte. Eventuell muss der Interessent anschließend wieder zurück zur Kö. Zu den Preisen vieler dort angebotener antiker Münzen möchte ich mich hier nicht äußern.

    Zitat

    Original von S 04


    Diese sind aber leicht zu erkennen. Erstens haben sie kein schönes Münzbild und zweitens, was viel wichtiger ist: Sie wiegen nicht annähernd soviel.


    vorausgesetzt man hat genügend echte Stücke gesehen und ein Gespühr dafür entwickelt, ist das bei vielen Fälschungen so. Bei Schleudergüssen wird es schon schwieriger.


    Letztendlich bleibt nur die Möglichkeit der annähernden Dichtebestimmung (Wägung, und Tauchwägung) bzw. Ultraschall- bzw. Leitfähigkeitsmessung.


    Und bei Barren oder sehr großen Münzen würde ich nur auf Wägung in Kombination mit Ultraschall- bzw. Leitfähigkeitsmessung vertrauen.

    Zitat

    Original von Cra$h
    Die Risken von Fiat liegen auf der Hand. Aber das macht Gold noch lange nicht zu einer "eierlegenden Wollmilchsau" wenn die Gefahr besteht daß ich es heute "viel zu teuer" eingekauft habe - und morgen nur noch "billig" verkaufen kann..


    Gold wirft keine Erträge ab. Es dient lediglich dazu, Ersparnisse, über die man lange Zeit nicht verfügen braucht vor Insolvenzen, Inflation und Geldbetrug zu schützen. Die Tatsache, daß man auch damit handeln kann, ist in diesem Kontext ehr nebensächlich.



    Zitat

    Original von Cra$h
    Dieses grundsätzlich vorhandenne Risikos sollte man sich stets bewußt bleiben. Wirklich "sicher" ist bei einem Gut das einem Verbrauch unterliegt nur der Herstellungspreis (zumindest langfristig). Mit Blick auf den aktuellen Goldkurs bedeutet dies daß in Gold ein grundsätzliches Verlustpotenzial von ca. 50% liegt.
    Gegenüber einem grundsätzlichen Verlustpotenzial von Fiat bei 100% hört sich dies ja schon einmal ganz gut an.
    Mit Blick auf die letzten 10 Jahre kann man aber auch schon sagen, daß das Verlustpotenzial bei Gold auch schon einmal um den Nullpunkt schwankte. Damals stand dem Nullrisiko Gold das 100% Risiko Fiat gegenüber.


    Null Risiko gibt es nirgendwo. Und wenn man schon Risiken bis maximal 100 Prozent eingehen muss oder will, dann bleibe einem nur übrig möglichst viel und umfassend zu diversifizieren, wobei wir wieder beim Gold angekommen sind.

    ..so könnte man meinen. Der Sündenbock ist schon gefunden: es sind diesmal die Hedgefonds.


    Doch schaut man genauer hin, so ist es schon sehr interessant, was dort im Wesentlichen steht. Purer Sprengstoff für jedes "offensiv chancenorientierte" Depot. Die Bank meint:


    „Besonders bedenklich sei, dass viele Fondsmanager inzwischen vergleichbare Investmentstrategien benutzten, so die EZB.“


    weiter heisst es dort:


    „Der Gleichlauf der Investitionen in der Branche habe inzwischen "das Ausmaß überschritten, das kurz vor dem Beinahe-Crash von Long Term Capital Management 1998 zu beobachten war"


    und die Bank legt noch kräftig nach:


    „Die Korrektur drohe besonders solche Investoren hart zu treffen, die wie Hedge-Fonds mit geliehenem Geld spekulieren...“


    Im Klartext bedeutet dies: Die Hedgefonds haben sich selbst überlebt. Viele Manager gehen dieselben Wetten ein und sind, ob aus Unfähigkeit oder Selbstsucht nicht willens oder in der Lage Risiken zu erkennen und gegenzusteuern. Warum auch?. Das Salz in der Suppe für Hedgefondsinvestoren ist ja die Tatsdache, daß zu Eigenmitteln auch noch oftmals ein vielfaches an Fremdmitteln hinzugenommen wird. Und so entsteht dann ein Topp- oder Hopp-Konzept.


    Der Investor, der beispielsweise Hedgefonds mit Fermdfinanzierung erwirbt, der kauft ein Anlageinstrument, daß mit überwiegend Fremdmitteln in Hebelprodukte investiert und hebelt die erwartete Rendite dieser Investition wiederum mit Fremdkapital. So wird ein hochriskantes Geschäft nochmals riskanter und "chancenreicher". Der Pferdefuß ist nur, daß Privatnleger persönlich. d.h: mit ihrem geamten Vermögen haften. Und das gilt auch beim Kauf von Wertpapieren oder Anleihen auf Kredit. Es bleibt abzuwarten, bis die ersten Urteile zu der Frage vorliegen, ob eine Kreditvergabe für (natürlich bankeigene oder banknahestehende) Hedgefonds nicht sittenwidrig ist. Ich würde dazu neigen, dieser Frage zuzustimmen.



    Jenseits all dieser Dinge stellt sich jedoch die Frage, wer esdurch seine laxe Kreditvergabe und der damit verbundenen hyperinflationären Geldmengenaufblähung erst ermöglicht hat, daß Kredite an Hedgefonds vergeben werden können und auch an Privatpersonen, die beispielsweise ihre Hedgefondsanteile als von der Bank akzeptierte Sicherheit dafür hinterlegen dürfen.


    Nun, wo der Geist der Flasche entwichen ist, geht das Genöhle und die Lamentiererei los. Die Fiat-Party ist zumindest erst mal unterbrochen, wenn nicht gar kurz vor ihrem finalen Ende.


    Zum Schluss versucht die Bank, auch noch den Staat mit hineinzuziehen, indem sie nach Gesetzen schreit, die Hedgefonds das Handwerk legen. Nette Nebelkerze. Ein paar unterbeschäftigte Politiker werden sich gewiss der Dinge annehmen.


    Immer schön von den wahren Ursachen ablenken....


    und die sind:


    zu starke Geldmengenausweitung,
    ungehemmte, mittlerweile unkontrollierbare und völlig ungedeckte und unbesicherte Staatsverschuldungen fast aller Industrienationen.

    Zitat

    Original von juergenlangen
    20 M sind für mich Bullions wie Krügers oder Maples .. oder Vrenelis oder 10 Gulden .. oder die von Staatsseite "gefälschten" Österreich-Nachprägungen. Und allemal besser (weil billiger) als die klassischen Bullions in Grössen < 1 Unze.


    Geschädigt sind nur die Sammler, deren echte Stücke durch die vielen Fäschungen / Nachprägungen auch letztlich massiv an Wert verloren haben.


    Ich habe mir diese Diskussion schon einige Zeit auf meiner Beobachtungsliste gesetzt. Das Statement von juergenlangen bringt es auf den Punkt: Stücke in üblichen Qualitäten, Raritäten ausgenommen, sind gängige Sorten und haben daher keinen Sammlerwert.


    Für Sammler interessant werden häufige 20-Mark-Münzen in den Erhaltungsgraden vz-st, fast st oder bfr, st oder PP

    Weil Hausmannfälschungen bekanntlich vollwertig ausgeprägt wurden und wohl in ss, ss-vz usw. auch nur schwer erkennbar sind und wirklich kaum jemand darauf kommen würde, beispielsweise die häufigeren 20 Mark Wilhelm II ganz genau daraufhin zu untersuchen, wäre es eigentlich egal.


    Es stimmt, daß auch die Sammler geschädigt sind. Das bezieht sich sowohl auf die Besitzer echter, als auch auf die falscher Stücke.


    Bleibt anzumerken, daß - abgesehen von Hausmann - fast alle Reichsgoldfälschungen unterwertig oder von der Vergoldung mal abgesehen, komplett unedel ausgebracht wurden. Denn darin liegt / lag in den allermeisten Fällen die Motivation der Fälscher. Also: Finger weg von Münzenfälschungen!.


    Interessant wäre es mal auszurechnen, was das ganze in DM bzw. EUR gekostet hat und zwar zum jeweiligen historischen Dollarkurs.


    ca. 200 $ die Unze schaut günstig aus. Berücksichtigt man aber, daß der Dollar mal mehr als 3 DM wert war......


    dann hätte man wohl noch vor 2 Jahren (kaufkraftbereinigt) viel billiger kaufen können.

    Zitat

    Original von nodollar


    ....Kauft doch Gold physisch und nicht als Papier! Dann wird sich das schon bald alles aufhören. ...


    Ja, wenn sich jeder "Goldeigentümer" das vor Augen führen würde, dann würde es dennoch nicht mehr Gold geben, das besessen werden kann. Aber der Goldpreis sähe wohl anders aus.


    Und es gäbe dann nur Goldeigentümer, die auch Goldbesitzer sind.


    Denn im Krisenfall gilt:
    Maßgeblich bei Gold ist nicht das Eigentumsrecht daran oder ein Lieferanspruch, sondern der Besitz und damit die alleinige und uneingeschränkte Verfügungsgewalt.


    Und die gilt es mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln sicherzustellen.


    Wer das nicht verstanden hat, der hat Gold und Silber nicht verstanden.


    Nur das was man selber in der Tasche hat, das zählt, wenn es wirklich darauf an kommt. Versprechungen sind dann nicht mal das Papier wert, auf dem sie verbrieft sind :D:D:D


    Oder andersrum: in der Krise, wenn Recht und Gesetz nur noch wenig gelten, bemächtigen sich diejenigen einer Sache, die am nächsten dran und kaltblütig genug sind, ihre Chance zu nutzen. Die sind dann am Drücker und scheffeln Vermögen.


    Denn: niemanden interessiert es dann wen das Gold gehört, daß er für seine Ware oder Arbeit oder sein Haus bekommt.


    Selten haben WAHRHEIT & Irrtum so nahe beieinander gelegen.


    Gold ist heute Ware und wird wie Ware gehandelt. Das stimmt.


    Gold ist auch unproduktiv. Auch noch richtig.


    Nun erkläre man mir bitte folgendes: Geld ist über den Zins produktiv. Also kann Gold keine Konkurrenz zu Geld sein. Warum aber versuchen Notenbanken dann den Goldpreis zu beeinflussen?.


    Gold ist weit jenseits von seiner Eigenschaft als "Ware" die einzige, weltweit anerkannte, liquide Alternative zu ungedecktem, schuldnerbehafteten Geld. Nur so werden die seltsam anmutenden Aktionen der Goldpreisdrückung plausiebel.


    Gold ist damit der natürliche und gefährlichste Feind aller wechsel- und schuldenreitenden Regierungen und deren Steigbügelhalter (Notenbanken).


    Gold ist schuldnerfrei, unzerstörbar durch Umwelteinflüsse, beliebig teilbar und sein Wert ist seit 5.000 Jahren weltweit anerkannt. Gold ist somit ein ideales Mittel angespartes Vermögen / Kapital vor staatlichem Geldbetrug zu schützen.

    Zitat

    Original von Eldorado
    Auratico ;)...... so siehts leider aus.


    ist es doch vielmehr die Frage, ob wir hier auf einen gewaltigen Gesamtcrash zusteuern oder nicht.


    Wo soll denn all das ganze Gold herkommen, um diesen GESAMTCRASH zu verursachen?.


    Beim Gold sehen wir momentan eine ganz normale und seit langem überfällige Korrektur einer zuvor hoffnungslos überkauften Situation.


    Es mag sein - und das bullische Statement von GS ist ein sehr gewichtiger Indikator dafür - daß diese ohnehin zu erwartende Korrektur nun noch durch Goldabgaben oder sonstige Maßnahmen zur Goldpreisdrückung unterstützt wird. Und ich persönlich gehe aufgrund des GS-Statements fest davon aus. Jedoch:


    Was passiert, wenn Gold ein paar wochen fällt und das eigene Gold schuldenfreies ist?. N I C H T S.


    Nur die, die gekauft haben, was sie nicht zahlen können und auch die, die mit geliehenem Gelde kauften, die trifft es. Und natürlich die berühmten "zittrigen Hände" (Hedgefonds, die long gegangen sind). Na und?.


    Einige "Papierinvestoren" werden zwar auch drann glauben, jedoch war deren Investition ohnehin nicht preisrelevant, was die Edelmetallnotierungen angeht. Hätten sie physisch gekauft, dann wäre denen das erspart geblieben. Schade drum. Deren Geld haben dann die, die man beim Silber als "Wolfspack" bezeichnet.


    In ein paar Wochen ist das dann alles über die Bühne.


    Danach wird es für GOLD wertmäßig wieder aufwärts gehen. Egal, ob nun Aktien oder Anleihen crashen oder nicht. Und egal, ob nun der Zins in den USA nochmal um 25, 50, 75 oder 100 Basispunkte steigt. Lang- bis mittelfristig traut dem Dollar ohnehin kaum einer mehr.


    Und wenn nun Länder Dollars in Euros tauschen, dann steigen die Dollar-Reserven der EZB weiter zwangsläufig an und der Euro wird immer mehr vom Wert des Dollars abhängig. Also kann dem dann auch keiner mehr trauen.

    Zitat

    Original von klvlichtenfels
    Hallo mesodor39,


    lese deine Beiträge sehr gerne und gehe auch in vielen Dingen konform mit Dir, aber das mit dem Jod ist leider zu kurzfristig gedacht,da es anorganisches Jod ist und der Körper es zwar in der Blutbahn kreisen lässt,jedoch aufgrund seiner Struktur,eben anorganisch und nicht organisch,keine Chance hat, es in die Zellen und somit die Organe einzubauen.
    Die erste Wahl ist hier Jod aus Meeresalgen.Kann man gut bei den Japanern abschauen,die sind damit ,aufgrund ihrer Ernährung,sehr gut versorgt.Leben im Durschnitt ca. 7 Jahre länger.Natürlich nicht nur deswegen,aber jetzt wird´s natürlich off-topc :)


    Gruss
    klvlichtenfels


    Es mag sein, daß organische Jodverbindungen besser aufgenommen werden. Vielleicht begünstigen die in den Algen enthaltenen anderen Stoffe auch nur die Jodaufnahme, ähnlich wie Vitamin C die Eisenaufnahme begünstigt oder Fett in Form von Milchfett oder Sahne oder Butter die Aufnahme der in Möhren enthaltenen Vitamine und wertvollen Stoffe.


    Jedoch wären die 100-mg-Jodtabletten, die von der Regierung für Krisenfälle eingelagert wurden dann völlig nutzlos. Denn die enthalten - natürlich anorganisches - Kaliumjodit. Und das wiederum wäre schon recht seltsam, bekommen doch auch und vor allem Bonzen solche Mittel im Krisenfall bevorzugt zugeteilt. Für alle Bürger ist nämlich viel zu wenig da.

    Zitat

    Original von Cra$h


    Ebensogut könnte man versuchen anhand der Feststellung "Sie befinden sich genau über dem Mittelpunkt der Erde" eine Ortsbestimmung vorzunehmen. :)


    ist doch ganz einfach: ich war noch nie woanders :D:D:D


    Kaufrausch: Grundsteuer, Gebäudeversicherung, Pflege (Gebäudereinigung) und Wartung (z.B. Schornsteinfeger und Hauswart) sind Betriebskosten im Sinne der Betriebskostenverordnung. Ebenso das Austauschen von Zähl- und Messeinrichtungen.


    Reparaturen und Kosten für die Wohnungsverwaltung hingegen müssen vom Vermieter getragen werden, ohne daß diese umlagefähig sind. Das gilt auch für die vom Hauswart durchgeführten Kleinreparaturen (häufiger Streitpunkt bei Abrechnungen).


    Daher auch der sehr niedrige Ansatz von 5 EUR/qm. Da kann man ruhig noch 20 v.H. draufschlagen, dann passt das auch mit den vom Vermieter zu tragenden Kosten bzw. der Kostenersparnis des Mieters.....


    Im übrigen stimme ich zu. Eine Immobilie ist weder annonym noch versteckbar.

    Zitat

    Original von Kaufrausch
    Huh, jetzt gehts abwärtz.


    Kauf ich, kauf ich nicht, kauf ich, kauf ich nicht ... Immer dieselbe Leier. :D


    schlimm, nicht?.


    Ich sags mal so: wenn man genug hat, dann soll man aufhören zu kaufen.


    Jeder muss wissen, wie er sich positionieren möchte.


    Hat man seinen Bestand aufgebaut: blos nie nachkaufen, nur weil es immer billiger wird und man seinen Einstiegskurs verbessern will oder nun doch mehr haben möchte, als ursprünglich geplant.


    Meine Fiat-Liquidität die hatte ich bereits bei Kursen deutlich unter 500 $ massiv abgebaut, natürlich in der Erwartung tendenziell steigender Kurse.


    Nun, wo der steile Ausbruch des Goldes aus dem langfristigen Aufwärtskanal korrigiert wird würde ich - wenn ich denn zukaufen wollte - das sehr vorsichtig tun.


    Weil Gold ja grundsätzlich immer in Fiat-Kohle transformierbar ist, kann man mit physischem Gold höchstens viel Geld, nie aber sein gesamtes Vermögen verlieren. Es sei denn, daß Kredite drann kleben.


    Dennoch - so sehe ich das mittlerweile - muss man sich selber nicht durch den Griff ins Messer in das eigene Fleisch schneiden. Zumal sich momentan ein Konsolidierungstrend abzeichnet, der noch intakt ist. Erst mal schaun,. wo sich ein Boden bildet.....

    Zitat

    Original von Kaufrausch
    Den jetzigen Zeitpunkt halte ich für ungünstig, in Immobilien zu investieren.


    1. machen das im Moment alle. Das hat also was von Herdentrieb. Schlechtes Zeichen!
    2. werden in einer Krise die Immobilienpreise sinken, weil da eben niemand mehr kaufen kann (oder nur wenige)
    3. ist man immobil. Und das bei einem Staate DDR-light, der schon jetzt seine Schulden nicht zurückzahlen kann? Nein danke! Wer weiß, was noch kommt (Enteignung, drastische Anhebung Grundsteuer, ...)


    Kaufrausch: es kommt auf den Mix drauf an:


    Was bringt denn eine KLV, die 30 Jahre läuft und in 10 Jahren fällig ist?. Wir wissen es nicht.


    Wer vor 20 Jahren eine 60-qm-Wohnung erworben hat, der hat bei einer angenommenen Miete von 5 EUR/qm bereits 72.000 EUR gespart. Und vor 20 Jahren konnt eman in meiner Gegend solch ein Objekt um die 60.000 EUR erwerben.


    Geht man davon aus, daß die 60.000 von damals heute 98.000 EUR wert wären und vernachlässigt man die Zinsen der Mietersparnis und subtrahiert diese von dem kaufkraftbereinigem Erstehungspreis, so kommt man bei einem nicht abgewohnten Restwert von 26.000 EUR auf eine momentane Verzinsung von 13,8 Prozent per Anno.


    Hätte man vor 20 Jahren die Gelde rin Bundesanleihen angelegt und eine durchschnittliche Verzinsung von 6 v.H. erhalten, so hätte man heute einen Geldbetrag von 192.000 EUR, ohne Abzug von Steuern


    Dem gegenüberstehen vielleicht 60.000 EUR Restwert der Wohnung und 72.000 EUR ersparter Miete, die man dann aber auch hätte verzinslich anlegen können, d.h. aus den 72.000 wären dann auch etwa 140.000 geworden, womit ich dann - wegen der fehlenden Berücksichtigung von Steuern mit Wohnung näher an 200.000 komme, als ohne Wohnung an 192.000.


    Momentan bekomme ich aber keine 6 v.H. in Euroland auf Bonds guter Qualität, jedoch 60 qm Wohnraum mittlerer Qualität für 60.000. Und mehr als 5 EUR/qm Miete müste ein Mieter auch zahlen.


    Daher ist die selbstgenutzte Wohnung eine bessere uns sicherere Anlage, als Staatsanleihen. Und das erst recht, wenn man Steuern mit berücksichtigt....



    Es mag sein, daß Immobilienpreise weiter sinken werden. Real sind Immobilien in Deutschland vielfach bereits viel billiger, als noch vor 15 oder 20 Jahren, weswegen Ausländer hier sehr gerne kaufen und Inländer sehr zurückhaltend sind. Eines steht jedoch fest: Die Mieten (Ertragswert) für Wohnraum mittlerer Qualität werden ganz bestimmt nicht sinken. Im Gegenteil. Wer also nicht in seinem Leben anderen zwei Wohnungen oder Häuser (je nachdem was er mietet) finanzieren will, der kauft sich selber ein Objekt, vorausgesetzt er ist dazu in der Lage.

    Und was ist, wenn man kein durch Abgase, Autoschmutz und Hundebandwurmlarven kontaminiertes Unkraut essen will (wird es auf Wiesen gepflückt, hätte ich ja Verständnis dafür, aber vom Straßenrand???), sondern halbwegs menschenwürdig durch eine Krise kommen möchte?.


    Meine Vitamintabletten wiegen etwas mehr als 19 g je kubikzentimeter. Sie sind sogar, wie die meisten Tabletten rund. Und schon beim bloßen Anblick wirken sie beruhigend.


    Eine gut sortierte Vorratskammer anzulegen ist sicherlich eine ideale Ergänzung zum Pillenvorrat :)


    Und was keiner weiss: 50 g Jodsalz (Kaliumjodit) kaufen und eine Waage mit 0,01 g Genauigkeit:


    Sollte wirklich mal ein Reaktor hochgehen oder eine (schmutzige) Atombombe, bestehend aus Kaliunjodit gezündet werden, dann gibt es keine Jodtabletten für Jedermann. Millionen ode rzigtausende müssten dann als Spätfolge an Schilddrüsenkrebs jämmerlich krepieren. Ein paar Jodtabeltten (Wirkstoff vielleicht 2 g) kosten über 50 EUR, 15 g Kaliumjodat gibts schon für weniger als 20 EUR.


    Tagesdosie im Ernstfall: maximal 0,1 g (100 mg) "Normale Tagesdosis aus Nahrungsmittel: 1 mg täglich wird empfohlen.


    Um das sicherzustelen kann man bereits jetzt etwa 0,1 g (100 mg Kaliumjodit) auf 500g Speisesalz verteilen. so kann der Körper Joddepots anlegen (viele Menschen haben - je nach Wohnort) zu wenig Jod im Körper) und nimmt im Ernstfall weniger radioaktives Jod auf.

    Zitat

    Original von danineu
    Danke für Eure Tipps und Ratschläge. Die Einzelwerte sollen nur
    zur Erweiterung meiner bisherigen Aktienfonds
    dienen.
    Werde mich nun noch schlau machen was die Gold, Silber..... betrifft.


    Werde trotzdem bei meinen Ansatz bleiben, Mutter Natur ist nur bis zu einen Maximum ausschöpfbar......


    =)Grüsse danineu


    Genau so ist es: Jede Rendite, die oberhalb der durchschnittlich erwirtaschafteten Renditen (Kapitalmarktrenditen für Anleihen und Aktien) liegt ist unnatürlich und wird sehr oft durch den Markt korrigiert. Insofern wachsen nirgendwo die Bäume in den Himmel.


    Unrealistischen Heilsversprechungen - egal von wen - sollte man daher stets misstrauen.


    Zu Ihrem Depot:
    Mit Fonds decken Sie ja, jenachdem welche es sind - bereits ein breites Spektrum ab.


    Da würde ich mal über eine Diversifizierung in physischem Edelmetall nachdenken, ehe weitere Aktien (verdeckte Klumpenrisiken) erworben werden.


    Falls keine eigene Immobilie vorhanden ist, würde ich dort etwa 15 v.H. des Gesamtvermögens anlegen. Ist eine bezahlte Immobilie vorhanden, so kann man auch auf mindestens 5 Prozent des Gesamtvermögens bzw. 15 Prozent des Gesamtvermögens ohne Immobilie gehen.


    Bei Bankverbindlichkeiten würde ich die Fonds und die Wertpapiere in dem Umfang abstoßen, wie dies zu deren Tilgung notwendig ist. In einem Umfeld steigender Zinsen und Inflationssorgen sind Aktienanlagen ohnehin mit Vorsicht zu betrachten.


    Die Aktien- und Fondsanlagen würde ich momentan auf etwa 1/3 des Vermögens ohne Immobilien zurückfahren und eine Cashposition von bis zu 50 v.H. aufbauen, unterteilt in Barreserve sowie ständig verfügbaren Festgeldern ( Einlagen) und Einlagen mit einer Laufzeit von über 6 Monaten und unter zwei Jahren. Sich in einem Umfeld gerade erst steigender Euro-Zinsen länger zu binden, das wäre mir zu riskant. Die Cashposition kann bis auf etwa 25 v.H. des Vermögens ohne Immobilien reduziert werden, wenn sich das Ende der Zinssteigerungen abzeichnet.


    Einen höheren Edelmetallanteil als 15 v.H. am Gesamtvermögen empfehle ich Neulingen nicht.
    15 v.h. wären selbst bei einem theoretischen Totalverlust für den Anleger zu verkraften (wobei physisches Edelmetall nie auf Null fällt).


    Sollte die Edelmetallquote aufgrund von Kurssteigerungen 15 v.H. überschreiten, so sollte diese dennoch nicht reduziert werden, denn es kann sich bei den Kurssteigerungen ja auch um Geldwertverlust durch Geldmengenausweitung handeln. Da wäre es unklug, sich mit schlechtem Geld gutes Edelmetall abluchsen zu lassen....


    Sowohl für Aktien, Edelmetalle und andere Finanzanlagen gilt: nur das Geld anlegen, das man in absehbarer Zeit nicht braucht.


    Niemanden ist damit gedient, wenn jemand aus Angst vor weiteren Verlusten oder aus Geldnot bei niedrigen Kursen mit Verlust verkauft.


    Und als Edelmetall-Investor hat man die Zentral- und Investmentbanken dieser Welt als "Gegner". Denen ist allesamt an niedrigen Edelmetallpreisen gelegen, weil hohe, d.h. sehr deutlich über Förderkosten leigende Preise deren Kreditwürdigkeit und deren Glaubwürdigkeit in Frage stellen:


    Wenn mit zinslosem Geld längere Zeit viel höhere Zuwächse als mit verzinslichen Anlagen erreichbar sind, dann kann nämlich etwas nicht mit rechten Dingen zugehen. Also wird oder wurde oder fühlt sich irgendwo wohl jemand um die Früchte seiner Arbeit durch neu gedrucktes Geld teilweise betrogen. Oder befürchtet, demnächst darum betrogen werden zu können...


    Die Bargeldreserve für Notfälle (Bankenschliessungen usw.) kann zudem auch in deutschen 10-EUR-Gedenkmünzen angelegt werden, ca. 16 g Silber, Silberwert = ca. 5 EUR) das Stück, dafür aber kein Kursrisiko und keine Mehrwertsteuer aufs Silber. Die Aufschläge bei Silber-Barren auf den Metallwert (1 kg) betragen ca. zu 25 v.H.). Sie ist dann bis zum Metallwert gleichzeitig Teil der Silberreserve und deckt einen Teil des Inflationsszenarios ab.

    Ich sehe momentan meine bärische Einstellung durch den heutigen Kursverlauf bestätigt. Gold liegt nun etwa bei 630 $ die Unze.


    Das sind 100 $ weniger als der 25-Jahres-Höchstkurs.


    Seltsam dieser Absturz, gerade nachdem Goldman sich unverhofft als "Goldbulle" outet.


    Gestern im TV: ein Banker erwartet fallende Aktienkurse und steigende Anleihenrenditen und empfiehlt den Anlegern daraufhin jetzt lieber Anleihen statt Aktien zu kaufen. Wahrscheinlich sitzt der Mann auf einen Berg unverkaufter Anleihen und sucht nun Deppen. Steigende Anleihenrenditen = Kursverluste bei derzeit gehandelten Anleihen)


    Genau so dürfte Goldman noch mal richtig viele Goldcalls absetzen wollen....


    Und wenn eine Investmentbank sich so exponiert, dann weis sie was, was andere nicht wissen......


    Ich würde daher mein gesamtes Pulver momentan noch nicht verschiessen, wenn ich noch Gold würde kaufen wollen.