Beiträge von mesodor39

    T-Trinker: ich bin fast 20 Jahren u.a. in Silberbarren investiert. Zertifikate kamen für mich nie in Frage.


    Es steht auch Ihnen frei, sich darüber zu informieren, daß die Menge an "Papiersilber" die Menge an physisch gelagertem Barrensilber um ein Vielfaches übersteigt.


    Außerdem können auch Sie sich darüber informieren, ob und unter welchen Voraussetzungen Ihr Zertifikateemmitent berechtigt ist, Sie zinslos mit dem Kaufpreis Ihrer "Silberpapiere" abzuspeisen.


    Frage zurück:
    Wie kann ein Mensch nur solche wesentlichen Anlagegesichtspunkte ausblenden und Silberzertifikate kaufen?.


    No Risk - No fun?.


    oder ist es einfach die Gier, die Mehrwertsteuer zu sparen und so seine "Rendite" zu optimieren?


    Nein, es stimmt nicht, daß di emeisten Staaten chronisch defizitäre Haushalte haben. Und es stimmt auch nicht, daß die Geldmengen schon seit Jahren mehr als doppelt so stark ansteigen, wie das Wirtschaftswachstum.


    Nein, das kann immer so weiteregehen, ohne daß es zur Geldentwertung kommt.


    Ganz gewiss sogar, lachtot!


    Und jeder, der was anderes sagt, das ist bestenfalls ein realitätsferner Panikmacher und Spinner. Amen.


    Gebt den Menschen Brot & Spiele, so wars vor 2.000 Jahren im alten Rom.


    Heute gibt man den Menschen Wertsteigerungen auf Aktien, Immobilien und Edelmetallzertifikaten. Alle sind "glücklich und zufrieden" Kein Gladiator muss mehr ins Gras beißen, keine Überproduktion ist dank "geiz ist geil" mehr notwendig. Alles wird minimalisiert. Die Menschen sind zufrieden, wenn gutes Fernsehprogram läuft und sie nur jeden Tag mehr Geld zählen können. Manchmal reicht es auch "nur" mehr Geld zu zählen. Und gut ist.


    Es lebe FIAT-Money.


    Schade nur, daß ich nicht drann glaube. Und einige andere auch nicht. Schlimmer noch: Tag für Tag gibt´s mehr "Ungläubige". Schade nur, daß nicht mehr genug Zentralbankgild und Zentralbanksilber da ist, um die Irren zu "bekehren", in dem man ihnen davon soviel in den rachen wirft, daß sie drann ersticken mögen :D:D:D


    Mal was ganz anderes: Trifft ein Zuchtverkel eine Wildsau. Meint die Wildsau: Zeit abzuhauen. Noch geht´s. Sagt das Verkel: warum?. Na. weil Du auch demnächst geschlachtet wirst, kommts von der Wildsau. Meint das Verkel. Ich hab´noch keins meiner Geschwister vermisst. Red´doch nicht son´ Stuss. Mein Bauer ist ein ganz lieber. Täglich Futter. Taglich neues Heu und immer ein warmer Stall. Du bist doch nur neidisch, mit deinem Weltuntergangsgejammer. Mach Du Dein Ding, ich lass es mir gut gehen!.


    Nix für Ungut sagt die Wildsau. Die Verkel der letzten Jahre haben mir genau dasselbe gesagt. Wo die wohl geblieben sind?. Egal. Jedem das Seine......

    müsste der Autor dieses Artikels sein:


    http://www.diepresse.com/Artik…el=e&ressort=fn&id=543270


    schlampig recherschiert und mehr desinformativ als sonst was.


    Die Krone des ganzen:


    Zertifikate: Günstiger könnte der Erwerb von Zertifikaten, also reinen [B]Besitzurkunden, sein. Der Käufer bekommt das Edelmetall nicht zu Gesicht, ist jedoch offizieller Eigentümer auf dem Papier.[/B]


    Erstens ist ein "normales" Zertifikat keine Besitzurkunde, sondern ein Lieferschein, weswegen der Käufer weder Besitzer ist, von einer Stellung als "offizieller Eigentümer" kann dieser bei nicht ihm persönlich zugewiesenen Gegenständen (Silberbarren) ohnehin nur träumen.


    Nun zum zufällig vorhandenem "Körnchen" Wahrheit in diesem Desinformationswirrwarr:


    Der Käufer bekommt das Edelmetall nicht zu Gesicht


    und selbst das ist nur die "halbe" Wahrheit:
    1.) besteht momentan oftmals noch die Möglichkeit der physischen Auslieferung, sodaß es sicherlich sehr wenige Käufer gibt, die "ihr" Edelmetall zu Gesicht bekommen. Nämlich diejenigen Käufer, denen klar geworden ist, daß es zigmal mehr Zertifikate-Silber als physisch vorhandenes Barrensilber gibt und die ihre Schlüsse daraus gezogen haben :D:D:D
    2.) kann von 1.) nur ein Bruchteil der Anleger / Investoren Gebrauch machen, bevor die Emmitenten die nicht abgerufenen Lieferscheine kündigen werden, um diese zum den Kurswert unterschreitenden Verkaufspreis zurückzukaufen. Lt. den AGB vieler Emmitenten ist das möglich.

    Ich habe gestern bei einem Bekannten eine Zeitung gesehen, in der stand, daß die Bankfachinhalte in den USA bereits jetzt schon nicht mehr frei verfügbar für die Eigentümer sind, was Edelmetalle anbelangt.


    Goldmünzen und -barren würden nicht mehr an die Schließfachinhaber ausgehändigt.


    Ist das nun eine Zeitungsente oder gar bewusste Desinformation, die auf einen bekannten Internet-Bericht aufbaut oder ist da nun doch etwas drann?.


    Hier der Link zu dem bereits bekannten Internet-Bericht:
    http://www.goldseitenforum.de/thread.php?threadid=2633


    Das hier gehört nicht direkt dazu, jedoch wenn man das Gras wachsen hören will, dann würde das hier gut ins sich abzeichnende "Gesamtbild" einer wie auch immer gearteten "Edelmetallverknappung" passen:


    http://www.goldseiten.de/conte…berichte.php?storyid=2295


    Wer weis mehr dazu?.

    Merke: nur derjenige, der schon bei Vertragsschluss weis, daß er seinen Teil der getroffenen Vereinbarung nicht oder nur sehr schlecht erfüllen kann, will oder wird, nur der kann und wird es sich leisten dem in Vorleistung tretenden Vertragspartner das allergrößte und allerbeste Versprechen zu machen, damit er und kein anderer sich den zu erbringenden Wert aneignen kann.


    Fast jeder (Wirtschafts-)Betrug läuft nach diesem Schema ab.


    Und daran kann man sie erkennen, die Betrüger.


    Bislang kaum beachtet wurde folgendes:


    1.000 Prozent Inflation. 1000+x Zinskupon. Und der muss versteuert werden. Also muss der Anleger dafür, daß er Geld durch Inflation verliert um so mehr blechen, je mehr Geld er verliert. Alles klar?.

    Zitat

    Original von traditional3
    .....Zuerst wird Geld von unten nach oben gepumpt - durch die Funktionsweise des Zinseszinsmechanismus "akkumuliert" sich das Kapital "da oben". Wenn das System dann in die Kollapsphase gerät, dann pumpen diese Kreise umgekehrt. Mit wertlosem Geld wird den Menschen das Sachvermögen abgenommen.....


    ..... Das Umfeld wird wenig erfreulich sein.


    Volltreffer. Jeder, der das gelesen hat, der weis nun auch, weshalb dieser "Eiertanz" beim Immobilienfonds "Grundbesitz-Invest" veranstaltet wurde.


    Und die brünette Kapitalanlegerin im TV, die mit allem abschliessen wollte.....


    ....hat beim "abschliessen" wahrscheinlich mit dem bischen Realvermögen begonnen, das sie in Form von Immobilien-Fondsanteilen besessen hat.


    Egal. In der Krise (diesmal ohne e :) ) würden die Immobilienwerte sehr wahrscheinlich ohnehin veruntreut (sprich: ohne Not in Fiat-Kohle transformiert) werden, bei dem an den Tag gelegten Geschäftsgebahren gehe ich persönlich davon aus, daß es das wahrscheinlichste Szenario ist.


    Das Taubenschiessen hat, für jedermann der das sehen will, bereits Ende 2005 begonnen.


    Wer´s nicht sehen will, de rmuss Augen und Ohren fest zuhalten und sich ein paar Extra-Hände dafür leihen :)


    Peng. Jeder Schuss ein Kleinanleger. :D:D:D

    es hat ja auch lange genug gedauert und es war auch kein Durchmarsch: doch nun ist eine psychologisch wichtige Marke gefallen. Silber ist nun zweistellig. Auch ohne ETF.


    Die industreillen Verbraucher wird´s nicht freuen. Jedoch: Schuld hat allein die Industrie, die es zugelassen hat, daß hunderttausende Tonnen Silber nicht recycelt wurde. Weil es sich nicht lohnte. Silber war ja so billig, daß ein Ex-&-Hopp-Artikel draus wurde. Was wir nun sehen, das ist das Ende der Sparnunft. Geiz ist beim Silber nicht länger geil. Nun wird gestöhnt und geblecht (oder sollte man lieber sagen "gelatzt", denn schließlich ist es ja Fiat-Kohle, die für´s Silber herzugeben ist :)


    Egal. Die Silberbugs wird es freuen.


    Und - egal ob mit oder ohne ETF (besser natürlich ohne): Es ist erst der Anfang der Silberpreissteigerung (meine Meinung, keine Tatsachenbehauptung). Und es wird auch nicht stetig weiter nach oben gehen. Phasen der Konsolidation, Ohasen des Rückganges, in dem die Angsthasen und wohl auch viele "Papiersilberinvestoren", speziell solche mit Turboprodukten aus dem Markt getrieben, "ausgestoppt" und "enteignet" werden, die wird es weiterhin geben. Ganz besonders schlimm dürfte es solche "Silberkäufer" treffen, bei denen während der Laufzeit die KO- oder Verfallsschwelle mit steigendem Silberkurs ebenfalls steigt. Denn auch die Volatilität dürfte - analog zum Goldpreis - zunehmen.

    Das ist eine ganz einfache Sache und manigfaltig zu bewerkstelligen:


    Durch den Kauf und Verkauf von OS könnte man die gewünschte Rendite erwirtschaften, doch hier lauert ein Risiko.


    Also macht der Emmitent wohl hauptsächlich folgendes:
    Bei Terminkontrakten auf Alu, Öl und Kupfer ist es so, daß die Bezugspreise mit zunehmender Zeitdistanz niedriger werden, bei Gold hingegen ist es umgekehrt.


    Also wird man Kupfer, Öl- und Alu-Futures erwerben, diese kurz vor Fälligkeit veräußern und neue Futures mit weit entfernt liegendem Lieferdatum kaufen. So bleibt man im Basiswert und verdient Gelder (Rendite bei gleichbkleibenden Kursen 10 bis 20 v.H. per Anno) , die bei Kurseinbruch zur Kapitalgarantie genutzt werden könnten.


    Bei Gold hingegen erwirbt man einen Call. Oder man erwirbt Gold per Future und begibt Calls darauf, deren Erlöse man sich einsackt um Rücklagen für eine evtl. erforderliche Kapitalgarantie zu bilden.


    Goldaktien (z.B. ungehedgte oder solche, die das zum Fälligkeitszeitpunkt sein könnten) täten es auch. Beim Goldpreisanstieg steigen Goldaktien vielfach stärke rals Gold. Und anders, als OS verfallen die meist nicht völlig, wenn Gold nicht steigt oder fällt.....


    Steigen die Rohstoffe, so profitieren die Emmissionsbanken überproportional. Fallen die Rohstoff eleicht, dann reichen die Erlöse aus dem "Rollen" der Futures aus, um eine satte Rendite für die Bank + Kapitalgarantie zu gewährleisten...


    Fallen die Rohstoffpreise extrem, so würde die Bank in die Röhre schauen. Was solls: die Erlöse aus dem "Rollen" der Futures würden auch reichen, um eine Teilabsicherung dieses Risikos zu übernehmen.


    Die Sache ist so berechnet, daß die Bank zumindest mehr drann verdient, als mit Kreditvergabe.....


    Ganz risikoreiche "Investmenthäuser" könnten die Kohle der Anleger nehmen und Anleihen damit kaufen. Steigen die Rohstoffe weniger als die Anleihen Zinsen abwerfen...... verdient die Bank Geld, andernfalls verliert sie Geld. Diese Möglichkeit würd ejedoch kein seriös kalkulierender Fonds- oder Zertifikatemanager in Betracht ziehen. Zocker und Fiat-Money-Fetischisten hingegen schon....


    Meine Meinung:
    lieber physisch Edelmetall erwerben. Wenn schon in Rohstoffe gehen, dann vielleicht über einen Fonds mit Rohstoffaktien. Wer unbedingt die Kapitalgarantie haben will und nichts (außer der Geldentwertung) riskieren möchte, der soll das Zertifikat erwerben.


    Alternative: Das Bauspardarlehn und den ausgezahlten Betrag zum Erwerb einer preiswerten, vermietbaren Gebraucht-Immobilie erwerben.


    Aber wahrscheinlich ist der Bausparzins (momentan) höher als der derzeitige Hypothekenzins....


    Riskante Alternative dazu: noch zwei oder drei Jahre im Bausparvertrag bleiben, auf steigende Zinsen hoffen und dann noch billiger eine Immobilie erwerben....


    Wer´s wissen will:


    Palladium wird als Platin-Ersatz verwendet. Bei den hohen Platinpreisen würde ich auf steigende Palladium-Preise setzen.


    Wenn schon ein Zertifikat, dann eines, in dem Silber und Palladium und ggf. Öl drinn sind...


    Da hat man gleich drei top-Storries: Öl, unterbewertetes Pd und das fundamental vor einer Neubewertung stehende, aus dem Schatten der demonetisierung hervortretende Ag.


    Kupfer und Alu sind m.E. schon stark gelaufen. Wächst China nicht weiter, so ist da ein Deckel drauf. Ebenso auf den Ölpreis. Warum alles auf China setzen, wo man doch zwei andere Karten spielen kann, die - völlig losgelöst von China - genau so gut stechen können.

    Goldesel: volle Zustimmung.


    Dem Stabilitätsgesäusel in USA und Euroland könnte man (fast) trauen, wären da nicht zwei Dinge:


    (1) Die Nicht-Veröffentlichung der Geldmenge M3 demnächst in den USA


    (2) den viel zu zaghaften Anstieg des Diskontsatzes in Euroland, der nichts anderes ist als die Schaffung einer künstlichen Zinsdifferenz zu den USa, die ihre kurzzeitigen Zinsen zwecks Kapitalbeschaffung / -bindung immer weiter anheben müssen.


    Taten wiegen mehr als Absichtserklärungen.


    Logisch.


    "Unser" Bankdirektor hatte sich aber alleine am Kurswert und nicht am Warenwert des Goldes orientiert. Nun gut, er hatte es auch unrechtmäßig erworben. Easy come - easy go oder: Unrecht Gut gedeihet nicht :)


    geht nicht, denn das Existenzminimum ist steuerfrei zu stellen lt. BVG-Urteil.


    Darüber jedoch ist (theoretisch) alles drinn. Praktisch wird bei 70 v.H. Steuer- und Abgabenbelastung keiner mehr "legal" arbeiten, als notwendig.


    Wenn jeder mit "Hartz-IV" nach Hause geht, dann arbeiten nur noch Menschen, die unverbesserliche Idealisten sind.


    Zu den "Fondsgebundenen Lebensversicherungen": Die sind doch dann Insolvenzmasse der Versicherungen, weil - und nun kommt es - die Fondsanteile den Versicherungsnehmern zwar gutgeschrieben, aber nicht anteilsmäßig zugewiesen und auch nicht ausgehändigt / überschrieben worden sind.


    Anders wäre das, wenn man bei der Versicherung ein Fach gemietet hätte, in dem die (verbrieften) Anteile liegen würden. Außerdem: die wenigsten Firmen dürften einen deflationären Crash mit anschließender Hyperinflation überstehen....


    Infolge Forderungsausfällen wären viele Aktien faktisch kraftlos und die verbleibende Firmensubstanz würde - noch in der Deflationsphase - in andere Hände übergehen. Vielleicht daß 10 v.H. bis 30 v.H. der Ursprungssubstanz erhalten bleibt...

    Kurz vorbei ist auch daneben.


    Der "Herr Direktor" ist selbst schuld an seinem Schicksal, stellt er doch den aktuellen Geldkurs über die langfristige Wertbeständigkeit des Goldes. Ein Fehler, den alle Papiergoldkäufer und die Käufer physischen Goldes machen, die sich über den Preis auskaufen lassen, ohne Bilanz zu ziehen, welchen relativen, aktuellen Gegenwert sie für den Verkaufserlös "ihres" Goldes erhalten..


    Und was besagten Fi-Minister angeht: der hätte doch ohnehin nur später wertlose Fiat-Kohle für´s Gold gegeben, wenn er schon bereit ist zu jedem Preis zu kaufen, so muß auch da was faul sein. "Alles" verspricht nur der, der nicht bereit ist seinen Teil der Vereinbarung zu erfüllen, nachdem er die Vorleistung erhalten hat (meine Erfahrung) :D:D:D


    Auch ne Moral von der Geschicht´: traue Zeitungsberichten, Politikern & allzu vollmundigen Versprechungen nicht :)


    Abgesehen davon: in "RFIDschekel" zahlen und rechen zu müssen, das aleine wäre doch schon ein Grund, sich die Kugel zu geben, lachtot!

    Kleiner Nachtrag meinerseits:


    Es mag sein, daß ETF´s Metall physisch kaufen. Jedoch:


    (1) wer hebt das Metall für den ETF auf?.


    (2) hebt derjenige, der das Metall für den ETF deponiert das Metall getrennt von seinem Vermögen auf?. Will sagen:


    werden dem ETF durch die depotführende Stelle numerierte Barren eigens zugewiesen oder existiert nur ein Liefer- / Bereitstellungsanspruch auf eine nicht nähre spezifizierte physisch vorhandene Metallmenge?.


    Das alles sind Fragen, die im Insolvenzfall der Depotbank und / oder Verwahrungsstelle darüber entscheiden, ob der ETF nun unmittelbar und uneingeschränkt Eigentumsrecht an "seinem" Gold / Silber hat... oder nicht.


    Siehe auch:


    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=2291


    In Anbetracht solcher möglichen "Fallstricke" bleibe ich dabei:
    Eine Verbriefung eines Besitz- oder Eigentumsanspruches ist nur dann wirklich notwendig wenn, wie das bei Aktien oder Anleihen der Fall sein sollte, regelmäßig Erträge an den Besitzer / Eigentümer ausgeschüttet werden.


    In allen anderen Fällen ist in oder bei einbem bevorstehenden Kondratieff-Winter eine Direktinvestition zur Vermeidung von Insolvenzrisiken besser.

    Zitat

    Original von Silberwolf
    .....
    Gefahr für alle Geldwerte wie Sparbücher, Festgelder Bausparverträge, und deutsche kapitalbildende Lebensversicherungen. Wenn Sie noch wesentliche Teile Ihres Vermögens in solchen Papieren angelegt haben, dann besteht ggf. Handlungsbedarf!.....
    ....Im Klartext bedeutet dies, auf 1 Feinunze Gold sind 35.000 US $ im Umlauf....
    .....


    Silberwolf: "gegebenenfalls" ist gut. Ist der Fall auch nur asnsatzweise gegeben und allgemeinbekannt, so ist es zu spät.


    Die Folgen einer angenommenen 50-prozentigen Dollarabwertung wären in der Tat dramatisch. Dadurch, daß die Zinsen weltweit steigen würden, wäre der Wert von Bonds mit beispielsweise 10 Jahren Laufzeit (der Nominalwert, nicht der Kaufwert) un ca. 30 bis 50 v.H. herabzusetzen. Dreißigjährige Anleihen würden sogar 60 bis 80 Prozent an Wert verlieren. Es käme zu Massenpleiten, weil viele Hypotheken- und Wertpapier-Schuldner mit variabel verzinslichen Darlehn die Zinsen nicht mehr zahlen könnten. Diese Zahlungsausfälle würden weiteres Mistrauen und ggf. einen Zusammenbruch der Weltwirtschaft auslösen.


    Was würde denn der deutsche "Normalbürger tun, wenn er merkt, daß er zwar 5 % Zinsen bekommt, jedoch "nur" 25 % weniger Ware für sein Geld, als noch vor ein oder 2 Jahren?.


    Er würde es abheben und sofort ausgeben. Denn genau ein solches Signal wäre das Ende der "Sparnunft".


    So einfach ist das aber nicht, wenn alle oder viele das tun möchten: erstens gibt es nicht soviel Bargeld, zweitens gibt es nicht genügend Waren um ein mehrfaches der langjährigen durchschnittlichen Nachfrage zu befriedigen. Und es gibt auch nicht genug Menschen, um das alles schnellstmöglich zu produzieren. Auch von der Investitionsgüterseite gäbe es Probleme. Will sagen: die Preise werden durch die Decke gehen. Es bleibt dann nicht bei 25 % Geldentwertung, die 50-Prozent-Marke wird schnell erreicht und überschritten. Menschen kaufen dann wirklich alles, was es für Geld gibt, egal ob sie das brauchen oder nicht. GGf. kann man es ja später noch tauschen. Hyperinflation lautet das Stichwort.


    Daß Versicherungen (insbesondere Kapital-Lebensversicherungs-Gesellschaften) das ohne gesetzliche Hilfe überstehen können, wage ich sehr zu bezweifeln. Wahrscheinlich kommt dann (im Interesse der VS-Nehmer) ein Gesetz, daß es erlaubt zum Vertragsende erheblich weniger auszuschütten, wobei es dann in Intervallen von 5, 10, 15 und 20 Jahren noch Nachbesserungen geben wird. Oder die Chose wird per Gesetz direkt "verrentet".


    Private Konten werden "gesperrt" Mehr als z.B. 125 Prozent des Gehalteinganges können dann - zeitlich befristet - nicht mehr abgehoben werden. Grundnahrungsmittel (bei Nahrungsknappheit) gibt es dann nur noch gegen Lebensmittelkarten (die bereits gedruckt sind).


    Trotzdem steigen die Preise noch weiter.


    Bedingt durch die mit einer 50-prozentigen Abwertung verbundene Unsicherheit und Vertrauensverluste in FIAT-Money dürfte sich der Goldpreis nicht (nomonal) verdoppeln, sondern er würde (sehr schnell und zeitlich begrenzt) noch viel stärker steigen.


    Wahrscheinlich würde der Goldhandel daraufhin sehr stark eingeschränkt und Ankaufs-Kurse (die lachhaft niedrig sind) würden gesetzlich festgelegt werden. Ein Schwarzmarkt entstünde somit. Ein "fair" gepreister Goldkurs kann dann tatsächlich Größenordnungen erreichen, die 35.000 $ betragen. Wahrscheinlich aber würde es noch mehr werden, weil mit steigendem Geldwertverlust immer größere Geldmengen bereitgestellt werden würden. Am Ende läuft dann alles darauf hinaus, daß international Ware gegen Ware gehandelt werden würde und Differenzen ggf. in Öl, Rohstoffen oder Edelmetallen auszugleichen wären. Fiat-Money wäre dann auf Nationalstaaten beschränkt. Sowas gab´s auch schon früher: Alles, auf dem "Scheidemünze" (ein uraltes Wort für nicht voll schuldnerfreies Geld, also für "Fiat-Money) draufstand galt nur im Ausgabeland.....


    Was bislang vergessen wurde, das ist die steuerlich geförderte "private" Altersvorsorge. Auch die dürfte, zusammen mit Bonds und KLV´s dann den Bach hinunter gehen....


    Aus monatlichen Zusatzrenten von derzeit nomonal 1.000 EUR oder $ werden dann vielleicht 0,5 Unzen. Silber, nicht GOLD versteht sich. Das dürfte dann für ein Sonntagsfrühstück für 2 Personen reichen :D:D:D


    50 % Geldentwertung innerhalb eines kurzen Zeitraumes kann es so nicht geben. Sobald die Menschen merken, daß ihr Geld schnell an Wert verliert, kommt es zur Hyperinflation. Denn jeder will noch schnell retten, was noch zu retten ist.....


    ...weswegen die Situation dann für Notenbanker außer Kontrolle gerät. Game Over.



    Und die Guthaben der Bundesdeutschen übersteigen die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft und das Angebot an Sachwerten um ein Vielfaches. Das genau ist dann der Nährboden der Hyperinflation.

    Zitat

    Original von Edel Man


    Soweit,sogut.
    Aber Berufstätigen ist sehr eine BU - Versicherung angeraten.


    Da habe ich auch schon öfters drüber nachgedacht. Und mich persönlich dazu durchgerungen drauf zu verzichten.


    Begründung: Die Einzahlungen in die Versicherung werden stets in werthaltigem Geld getätigt. Wird man berufsunfähig, so gibt es gleich mehrere Fälle, in denen die Versicherung nicht oder nur eingeschränkt zahlt. Und angenommen sie zahlt voll, dann sind es doch i.d.R. nominale monatliche Fixbeträge, di emit der Zeit durch Geldentwertung vermindert werden, wohingegen die Beiträge der berufsfähigen Beitragszahler tendenziell steigen.

    Zitat

    Original von kalle14
    .....Viel wichtiger war es mein Versicherungspotfolio zu bereinigen,eben das ganze drum rum auf sparflamme zu fahren.


    gruss


    kalle


    Das habe ich schon vor Jahren getan:


    Private Haftpflicht, KFZ-Haftpflicht + Hausratversicherung (ohne Möglichkeit einer Unterdeckungseinrede der Versicherung) + private Kranken-Zusatzversicherung. Und das ist es dann gewesen.


    Die ETW ist über die Eigentümergemeinschaft gegen Sturm / Feuer / Blitzschlag abgesichert.


    Nachdem ich mir einen Neuwagen gekauft habe, habe ich zusätzlich eine Kasko mit 500 EUR Selbstbeteiligung abgeschlossen. Nach 5 Jahren ist die aber auch wieder weg.


    Allen anderen VS-Müll, den brauche ich nicht bzw. die nicht versicherten Risiken nehme ich einfach in Kauf.

    Zitat

    Original von traditional3
    ......Unterdessen nehmen die Ungleichgewichte in der Eurozone dramatisch zu. Nach Angaben der Zentralbank hat sich in Spanien das Zahlungsbilanzdefizit in den ersten elf Monaten des Jahres 2005 explosionsartig um 60% ausgeweitet und erreichte 60,7 Mrd. Euro, was 7,3% des BIP entspricht. Damit hat Spanien prozentual gesehen sogar die notorischen angelsächsischen Defizitländer (Australien 5,9%, USA 5,8%, England 3,4%) noch überholt und weist das höchste Defizit unter allen OECD-Ländern auf. Spaniens Handelsdefizit belief sich von Jan.-Nov. 2005 auf 63 Mrd. Euro, weil die Einfuhren um 11,4% stiegen, während der Tourismus stagnierte. Die Importe nahmen nicht nur wegen des gestiegenen Ölpreises zu, sondern auch wegen einer Steigerung der Käufe von Kapitalgütern - insbesondere aus Deutschland - um 14%. Der Importboom geht mit einer steil ansteigenden Verschuldung der spanischen Privathaushalte und Gesamtwirtschaft sowie der Bildung einer gewaltigen Immobilienblase einher.


    Gleichzeitig erreichte in Deutschland der Handelsüberschuß 2005 mit 162 Mrd. Euro einen Allzeitrekord. Doch die deutsche Binnenwirtschaft - allem voran Bereiche wie Bauwirtschaft und Einzelhandel - verharrt in Depressionsbedingungen. -----.


    Ja, der dumme, dumme Deutsche spart lieber für´s Alter anstatt sich selbst was zu gönnen. Geiz ist geil. Zumindest für diejenigen, die sich die in Deutschland geschaffenen Werte gegen in ihrer Summe völlig kraftlosen Zahlungsversprechungen aneignen. Am Ende der "Sparnunft" angekommen, werden die deutschen Sparer merken, daß sie auf Papier gebaut haben, das "abgebrannt" ist. Und was bleibt einem "abgebrannten" Sparer: Altersarmut innerhalb einer kaputtgesparten Infrastruktur.


    Heute für´s Alter darben, damit man sich bis dahin drann gewöhnt hat, lachtot!.

    oder hat der vermeintliche "Inflationswolf" das Kreidefressen gelernt?


    Aber lest selbst:


    http://de.today.reuters.com/ne…SA-NOTENBANK-BERNANKE.xml


    Mir persönlich klingen die dort angeschlagenen Töne zu gut, um wahr zu sein. Beruhigungspillen.


    Niedrig, stabil und prognostizierbar, das alles sind doch relative und extrem dehnbare Begriffe.


    Wie will er das machen und, sollte er das meinen was er sagt, warum wird dann demnächst die Geldmenge M3 nicht mehr veröffentlicht?.

    Goldmund: Es wird der Tag kommen, an dem eine Unze Silber gelegentlich mehr steigt oder fällt, als ein Dollar. Und so, wie es ausschaut, ist es bis dahin nicht mehr allzulange. Spätestens 2010, also in etwa 4 Jahren, dürfte das Realität sein. Da bin ich mir sehr sicher.