Beiträge von mesodor39

    Käme es zu einer wirklich schlimmen golbalen (und für das Weltwährungssystem finalen) Krise, so würde es die Derivate zu allererst treffen. Emmitenten wären dann evtl. insolvent.


    Anders hingegen kann das bei Turbulenzen oder einen sich alle paar Jahre ereignenden Börsencrash sein.


    Eurokurse von 1,30 bis 1,70 Dollar mögen für exportierende Industrien gewiss schnerzlich sein, die Welt incl. ihrer Währungen würde davon aber noch lange nicht untergehen.


    Ich meine, daß man hier die Kirche im Dorf lassen sollte. Vielmehr dürfte das Konsumverhalten der Bevölkerung von Bedeutung sein. Die Krise ist dann da, wenn jeder Ware für sein Geld haben will und die Preise explodieren. Und mit stetig steigenden preisen immer mehr menschen ihre Ersparnisse auflösen und versuchen (denn es kann nur ein Versuch sein) das Geld in Sach- und Realwerte anzulegen, von denen es - gemessen an der Geldmenge und den Anlagegeldern - bei weitem nicht genügend gibt. Dann genau nämlich verliert Geld mehr und mehr an Wert. Und gegen eine Hyperinflation helfen Derivate NICHTS. In der Krise zählen Versprechungen nichts mehr.


    Wer in der Krise billig kaufen will, der kann das nur mit wertstabilem, schuldnerfreiem Geld tun, daß er natürlich bereits vor Beginn der Krise erworben haben muß. So zumindest würde ich den Begriff "Krise" und einen Zusammenbruch der Weltwirtschaftsordnung incl. der FIAT-Leitwährungen definieren.







    Doch so weit ist es (auch Ende März 2006) noch nicht.

    T-Trinker: Das ist ganz einfach.
    Sobald viele Menschen viel mehr von ihrem Geld ausgeben wollen als Waren vorhanden sind steigen die Preise sehr stark an. Und das genau ist dann der Anfang vom Ende.


    Denn Güter, Waren und Dienstleistungen die kann man nicht wie Aktien und Kredite mal eben so aus dem Hut zaubern.


    Dann erst merken viele Menschen, daß es nicht genügend Dinge gibt, die sie für ihr Geld kaufen können.


    Die Frage ist doch: was wird sehr viele Menschen dazu bewegen, große Teile ihrer Ersparnisse in Waren und langlebige Konsumgüter umzutauschen.


    Darauf jedoch weis keine reine definitiv schlüssige Antwort.

    Ich denke, daß es sich die Autoren viel zu einfach machen.


    Warum sollten die Zentralbanken tatenlos zusehen, wenn es zu massiven Krisen kommt. Man könnte doch alle angebotenen Papiere monetarisieren und gut ist. Und genau das würde auch getan, ehe man das zulassen würde, was die Autoren befürchten.


    Das, was danach passiert, d.h. die Art und Weise, wie die so in Umlauf gesetzten Gelder ausgegeben werden, die entscheidet über die Stabilität der Währungen.


    Fließt sehr viel Geld in den Konsum (oder zuerst in Edelmetalle und anschließend aufgrund extrem hoher Edelmetallpreise aus Panik nichts mehr an Gegenwert für sein Geld zu bekommen in den Konsum), dann kommt´s zur Inflation. Solange die Menschen "ihr" Geld nur wieder investieren passiert garnichts.


    Wenigstens wird von Investitionen weder starke Konsumgüterinflation noch Panik ausgelöst. Asset-Inflation ist KEIN Problem, weil es die (reale) Kaufkraft beim Konsum nicht tangiert.


    Und beides (Panik und hohe Teuerung) ist für einen Zusammenbruch / Inflationierung der Währungssysteme erforderlich.


    Das setzt nämlich voraus, daß Geld (Fiat-Money) nicht oder nur noch zu stetig stark fallenden Kursen akzeptiert wird, d.h. der Kurs des Geldes gemessen in Waren fällt immer schneller und immer stärker, was faktisch einem Zusammenbruch der Währungen gleichkommt.


    T-Trinker: Sollte es stimmen, daß die Menge an emmitierten Goldzertifikaten und Goldoptionen und Goldfutures tatsächlich die Menge des geförderten Goldes um das 78-fache oder eine vergleichbare Größenordnung übersteigt, dann können Ihre Aussagen in der Summe nicht stimmen. Der Großteil der Kontrakte ist dann einfach nicht physisch, sondern bestenfalls als Barausgleich erfüllbar.


    Ich möchte daran erinnern, daß die Angabe, daß es 78 mal mehr Papiergold als physisches Gold gibt, nicht auf meinen "Mist" gewachsen ist.


    Basierend auf dieser Annahme ist ein solches Gesamtrisiko nicht hedgebar in dem Sinne, daß bei einem starken Goldpreisanstieg die eingegangenen Positionen in ihrer Summe, wir reden hier über ein Volumen von über 100.000.000.000.000 (huntert Billionen) US-Dollar.


    Immerhin ein "bischen" mehr als die Staatsschulden der USA.


    Sollte diese Grundannahme unzutreffend sein, dann sind ggf. auch Ihre Schlussfolgerungen denkbar. Warum aber sollte jemand absichtlich die Unwahrheit schreiben?. Das würde doch auffallen und ggf. gerichtlich richtig gestellt werden. Schließlich wäre das für jeden Zertifikate-Emmitenten Geschäftsschädigung pur!.


    Ich weis nicht, warum die Banker nicht dagegen vorgehen. Sollte beispielsweise ein (juristisch nicht immuner) Politiker oder Funktionär öffentlich behaupten, alle Tiefbauunternehmer incl. deren Angestellte seien Betrüger, so hätte er mindestens seine Verleumdnungsklage am Hals. Soviel ist gewiss.


    Warum wohl hat Barrik-Gold momentan ein "Problemschen" damit, die paar Millionen (waren es 2 Mio ?) Unzen Gold zum angeblich vereinbarten Preis (350 $ ?) zu fördern?. Warum werden diese Risiken nicht mit Eigenkapital in der Bilanz verrechnet, sondern (wie hier auf Goldseiten nachzulesen ist) im "Kleingedruckten" der Bilanz versteckt. Egal.


    Und warum klagt beispielsweise Barrik nicht gegen solche Statements auf Unterlassung, wenn sie denn unwahr sind?.


    Wo sind die Klagen der Notenbanker gegen Behauptungen 1/3 bis 50 Prozent der bilanziell ausgewiesenen Zentralbankgoldmengen seien nicht mehr physisch vorhanden?.


    Das alles sind doch Aussagen, die eine Währung gefährden können. Warum werden die nicht widerlegt, beispielsweise durch eine unabhängige Inspektion aller in NY und Fort-Knox eingelagerten Goldreserven?.


    DIe Notenbanken müssten daran doch ein Interesse haben, würde das doch verloren gegangenes Vertrauen in Fiat-Money zurückgewinnen können. Man stelle sich allein den psychologischen Effekt auf den Goldpreis vor.


    Schließlich ist es ja mittlerweile so, daß genau solche angeblich wirren Phantasien, Unstimmigkeiten und mit Unwissenheit oder Dummheit vermischtes Gedankengut zumindest andeutungsweise im Fernsehen verbreitet wird, also im Begriff ist, salonfähig zu werden.


    Oder habe ich es mir nur eingebildet, daß verschiedene Gäste auf Bloomberg-TV vom kauf von Goldzertifikaten entweder ganz oder zumindest auf mittlere und lange Sichtweise abgeraten haben. Und zwar mit der Begründung, daß die Emmitenten ihren Verpflichtungen bei (warum auch immer stattfindenden) starkem Goldpreisanstieg möglicher Weise nicht nachkommen könnten.


    Wenigstens bin ich nicht so sicher von meiner Meinung überzeugt, daß ich andere Ansichten als Zitat:
    "wirre Zusammenstellung von Fantasien und Unstimmigkeiten, gepaart mit jeder Menge Unkenntnis" Ende des Zitates
    abtue.


    Ich möchte hier auch niemanden unterstellen, er verstünde nicht was ich meine, auch wenn ich denke, daß meine Argumentation auf vorgenannter Annahme eines erheblichen Papiergoldüberhanges durchaus plausiebel und ggf. auch praktikabel ist.

    Nein.


    Angenommen eine Bank geht pleite, so wird ein Insolvenzverwalter eingesetzt, der die Vermögenswerte der Bank hebt und an die Gläubiger verteilt, bis die Bank abgewickelt ist. Ggf. kann es auch sein, daß die Bank aus der Insolvenz entlassen wird, wenn jemand den Laden erwirbt oder der Insolvenzverwalter eine andere Einigung mit den Gläubigern herbeiführt.


    Die Schuldner eines Bankrotteurs sind durch dessen Insolvenz noch lange nicht schuldenfrei.

    wef: vielleicht muß man sich auch Gedanken darüber machen, wie man Profit definiert.


    Profitorientierte Anleger haben die Möglichkeit, sich über den Preis steuern zu lassen, oder sie versuchen, ihr eigenes, geldunabhängiges Bezugssystem, in dem sie (vermeintliche oder reale) Zuwächse messen.


    Wer in nicht wertstabilem Geld rechnet oder sich (z.B. bei Kunstgegenständen) ausschließlich am Preis orientiert, der läuft sehr große Gefahr, bei seinen Entscheidungen fehlgelenkt zu werden.


    Oh, die Aktie ist aber billig, alle Risiken sind im Preis drinn - die kauf´ich jetzt. Und sie fiel weiter, bis fast auf Null....


    Sowas kam schon öfters vor.


    Unabhängig von allem Panikgeschwätz darf man auch das Insolvenzrisiko bei privat gatantierten Papierwerten nicht außer Acht.
    lassen.


    Klar, nun kommen sie wieder: ....willst Du etwa behaupten, daß die Investmentbank xyz insolvent ist?


    Nein, das will ich nicht. Gegenfrage: Wer wusste denn von den Betrügereien / Insolvenzen usw. von Flowtex, Balsam, einem Herrn Schneider oder so mancher Neuer-Markt-Klitsche?.


    Als Geldanleger / Spekulant / Investor muß man sein Ding zu 100 Prozent machen. Und bei edelmetallen bedeutet das: Man sollte physisch besitzen, was man gekauft hat. Schon ein Prozent zu wenig können das Geschäft vermasseln. Risiken, die gibt´s auch bei 100 Prozent Erledigung noch genug.


    Bei "normalen" Rohstoffen oder "Rohstoffbaskets" genügen auch Zertifikate, hier ist es dem Privatmann unmöglich 1000 Schweinebäuche zu lagern oder ein paar Tonnen Tee. Bei Edelmetall besteht keine zwangsläufige Notwendigkeit einer Verbriefung / Zertifizierung.


    T-Trinker: ganz im Gegensatz zu Ihnen bin ich "nur" zu etwa 12 Prozent in Silber investiert, was auch völlig ausreichend ist, wenn man es physisch hält. Der Rest steckt in zwei schuldenfreien Immobilien und eine dritte soll in den nächsten 2 Monaten folgen; ein Notarvertrag wurde schon geschlossen, weswegen ich momentan noch einen recht hohen Cashbestand habe. Insofern müssten Sie dann ja die Wahrscheinlichkeit von "Turbulenzen" und "Diskontinuitäten" beim Schuldendienst und bei den Währungen wesentlich größer einschätzen als ich. Dies nur so am Rande.


    Goldmünzenfälschungen sind bei X-bay gang und gäbe. Ebenso auf Münzenbörsen. Und seien es auch nur Hausmann-Reichsgoldfälschungen. Dies nur so am Rande. Auch gefütterte Barren soll es schon gegeben haben. Warum sonst wohl prüfen Profis Barren mit Ultraschall- und / oder Leitfähigkeitsgeräten?.



    Abgesehen davon kann sich - wie bereits angeführt - jeder unabhängig informieren und seine Schlussfolgerungen ziehen.

    Wie heisst es doch so schön:


    Abgerechnet wird zum Schluss.


    Oder (Zitat aus einem Song, the "gambler" oder so...)


    Don´t count your Money, bevore the game is over.....


    oder als Sprichwort auf deutsch:


    Man sol den Tag nie vor dem Abend loben :D:D:D


    was sind schon zwei Jährchen????

    Der Zuwachs bei den Banknoten dürfte wohl das Wachstum der Schattwenwirtschaft am besten abbilden (s. auch 1. Beitrag).


    Auch Hartz-IV und Datenschnüffelei (völliger Fall des Bankgeheimnisses) tragen m.E. maßgeblich dazu bei, daß viele (auch (noch) nicht betroffene) Arbeitnehmer Gelder abheben und in Banknotenform bunkern.


    Soweit mein Beitrag dazu.

    Wird jemand zahlungsunfähig (illiquide) dann nützen ihm sämtliche Ansprüche nichts: Ein Gläubiger stellt Konkursantrag und das Verfahren wird eröffnet, wenn der Gläubiger nicht sehr schnell befriedigt werden kann.


    Forderungen und Anleihen, die sind fällig und zahlbar gemäß Vertragsbedingungen.


    Also werden Banken ihre Forderungen wohl schnellstens "verkaufen" müssen.... um liquide zu werden und den Konkurs abzuwenden.


    Wer aber hat soviel Geld?.


    Egal. Papiergeld nähert sich über kurz ode rlang immer mehr seinem Materialwert. Das war immer so. Und warum sollte es diesmal anders sein?.

    Ich hoffe, demnächst eine Kopie des Artikels zu bekommen. Das aber kann noch ein wenig dauern. Bis dahin gehe ich erst mal von einer "Zeitungsente" aus. Begründung: Gold wird momentan noch in NY gehandelt. Wie kann man etwas handeln, das nicht mehr frei verfügbar / übertragbar ist?.

    T-Trinker: ich bin fast 20 Jahren u.a. in Silberbarren investiert. Zertifikate kamen für mich nie in Frage.


    Es steht auch Ihnen frei, sich darüber zu informieren, daß die Menge an "Papiersilber" die Menge an physisch gelagertem Barrensilber um ein Vielfaches übersteigt.


    Außerdem können auch Sie sich darüber informieren, ob und unter welchen Voraussetzungen Ihr Zertifikateemmitent berechtigt ist, Sie zinslos mit dem Kaufpreis Ihrer "Silberpapiere" abzuspeisen.


    Frage zurück:
    Wie kann ein Mensch nur solche wesentlichen Anlagegesichtspunkte ausblenden und Silberzertifikate kaufen?.


    No Risk - No fun?.


    oder ist es einfach die Gier, die Mehrwertsteuer zu sparen und so seine "Rendite" zu optimieren?


    Nein, es stimmt nicht, daß di emeisten Staaten chronisch defizitäre Haushalte haben. Und es stimmt auch nicht, daß die Geldmengen schon seit Jahren mehr als doppelt so stark ansteigen, wie das Wirtschaftswachstum.


    Nein, das kann immer so weiteregehen, ohne daß es zur Geldentwertung kommt.


    Ganz gewiss sogar, lachtot!


    Und jeder, der was anderes sagt, das ist bestenfalls ein realitätsferner Panikmacher und Spinner. Amen.


    Gebt den Menschen Brot & Spiele, so wars vor 2.000 Jahren im alten Rom.


    Heute gibt man den Menschen Wertsteigerungen auf Aktien, Immobilien und Edelmetallzertifikaten. Alle sind "glücklich und zufrieden" Kein Gladiator muss mehr ins Gras beißen, keine Überproduktion ist dank "geiz ist geil" mehr notwendig. Alles wird minimalisiert. Die Menschen sind zufrieden, wenn gutes Fernsehprogram läuft und sie nur jeden Tag mehr Geld zählen können. Manchmal reicht es auch "nur" mehr Geld zu zählen. Und gut ist.


    Es lebe FIAT-Money.


    Schade nur, daß ich nicht drann glaube. Und einige andere auch nicht. Schlimmer noch: Tag für Tag gibt´s mehr "Ungläubige". Schade nur, daß nicht mehr genug Zentralbankgild und Zentralbanksilber da ist, um die Irren zu "bekehren", in dem man ihnen davon soviel in den rachen wirft, daß sie drann ersticken mögen :D:D:D


    Mal was ganz anderes: Trifft ein Zuchtverkel eine Wildsau. Meint die Wildsau: Zeit abzuhauen. Noch geht´s. Sagt das Verkel: warum?. Na. weil Du auch demnächst geschlachtet wirst, kommts von der Wildsau. Meint das Verkel. Ich hab´noch keins meiner Geschwister vermisst. Red´doch nicht son´ Stuss. Mein Bauer ist ein ganz lieber. Täglich Futter. Taglich neues Heu und immer ein warmer Stall. Du bist doch nur neidisch, mit deinem Weltuntergangsgejammer. Mach Du Dein Ding, ich lass es mir gut gehen!.


    Nix für Ungut sagt die Wildsau. Die Verkel der letzten Jahre haben mir genau dasselbe gesagt. Wo die wohl geblieben sind?. Egal. Jedem das Seine......

    müsste der Autor dieses Artikels sein:


    http://www.diepresse.com/Artik…el=e&ressort=fn&id=543270


    schlampig recherschiert und mehr desinformativ als sonst was.


    Die Krone des ganzen:


    Zertifikate: Günstiger könnte der Erwerb von Zertifikaten, also reinen [B]Besitzurkunden, sein. Der Käufer bekommt das Edelmetall nicht zu Gesicht, ist jedoch offizieller Eigentümer auf dem Papier.[/B]


    Erstens ist ein "normales" Zertifikat keine Besitzurkunde, sondern ein Lieferschein, weswegen der Käufer weder Besitzer ist, von einer Stellung als "offizieller Eigentümer" kann dieser bei nicht ihm persönlich zugewiesenen Gegenständen (Silberbarren) ohnehin nur träumen.


    Nun zum zufällig vorhandenem "Körnchen" Wahrheit in diesem Desinformationswirrwarr:


    Der Käufer bekommt das Edelmetall nicht zu Gesicht


    und selbst das ist nur die "halbe" Wahrheit:
    1.) besteht momentan oftmals noch die Möglichkeit der physischen Auslieferung, sodaß es sicherlich sehr wenige Käufer gibt, die "ihr" Edelmetall zu Gesicht bekommen. Nämlich diejenigen Käufer, denen klar geworden ist, daß es zigmal mehr Zertifikate-Silber als physisch vorhandenes Barrensilber gibt und die ihre Schlüsse daraus gezogen haben :D:D:D
    2.) kann von 1.) nur ein Bruchteil der Anleger / Investoren Gebrauch machen, bevor die Emmitenten die nicht abgerufenen Lieferscheine kündigen werden, um diese zum den Kurswert unterschreitenden Verkaufspreis zurückzukaufen. Lt. den AGB vieler Emmitenten ist das möglich.

    Ich habe gestern bei einem Bekannten eine Zeitung gesehen, in der stand, daß die Bankfachinhalte in den USA bereits jetzt schon nicht mehr frei verfügbar für die Eigentümer sind, was Edelmetalle anbelangt.


    Goldmünzen und -barren würden nicht mehr an die Schließfachinhaber ausgehändigt.


    Ist das nun eine Zeitungsente oder gar bewusste Desinformation, die auf einen bekannten Internet-Bericht aufbaut oder ist da nun doch etwas drann?.


    Hier der Link zu dem bereits bekannten Internet-Bericht:
    http://www.goldseitenforum.de/thread.php?threadid=2633


    Das hier gehört nicht direkt dazu, jedoch wenn man das Gras wachsen hören will, dann würde das hier gut ins sich abzeichnende "Gesamtbild" einer wie auch immer gearteten "Edelmetallverknappung" passen:


    http://www.goldseiten.de/conte…berichte.php?storyid=2295


    Wer weis mehr dazu?.

    Merke: nur derjenige, der schon bei Vertragsschluss weis, daß er seinen Teil der getroffenen Vereinbarung nicht oder nur sehr schlecht erfüllen kann, will oder wird, nur der kann und wird es sich leisten dem in Vorleistung tretenden Vertragspartner das allergrößte und allerbeste Versprechen zu machen, damit er und kein anderer sich den zu erbringenden Wert aneignen kann.


    Fast jeder (Wirtschafts-)Betrug läuft nach diesem Schema ab.


    Und daran kann man sie erkennen, die Betrüger.


    Bislang kaum beachtet wurde folgendes:


    1.000 Prozent Inflation. 1000+x Zinskupon. Und der muss versteuert werden. Also muss der Anleger dafür, daß er Geld durch Inflation verliert um so mehr blechen, je mehr Geld er verliert. Alles klar?.

    Zitat

    Original von traditional3
    .....Zuerst wird Geld von unten nach oben gepumpt - durch die Funktionsweise des Zinseszinsmechanismus "akkumuliert" sich das Kapital "da oben". Wenn das System dann in die Kollapsphase gerät, dann pumpen diese Kreise umgekehrt. Mit wertlosem Geld wird den Menschen das Sachvermögen abgenommen.....


    ..... Das Umfeld wird wenig erfreulich sein.


    Volltreffer. Jeder, der das gelesen hat, der weis nun auch, weshalb dieser "Eiertanz" beim Immobilienfonds "Grundbesitz-Invest" veranstaltet wurde.


    Und die brünette Kapitalanlegerin im TV, die mit allem abschliessen wollte.....


    ....hat beim "abschliessen" wahrscheinlich mit dem bischen Realvermögen begonnen, das sie in Form von Immobilien-Fondsanteilen besessen hat.


    Egal. In der Krise (diesmal ohne e :) ) würden die Immobilienwerte sehr wahrscheinlich ohnehin veruntreut (sprich: ohne Not in Fiat-Kohle transformiert) werden, bei dem an den Tag gelegten Geschäftsgebahren gehe ich persönlich davon aus, daß es das wahrscheinlichste Szenario ist.


    Das Taubenschiessen hat, für jedermann der das sehen will, bereits Ende 2005 begonnen.


    Wer´s nicht sehen will, de rmuss Augen und Ohren fest zuhalten und sich ein paar Extra-Hände dafür leihen :)


    Peng. Jeder Schuss ein Kleinanleger. :D:D:D

    es hat ja auch lange genug gedauert und es war auch kein Durchmarsch: doch nun ist eine psychologisch wichtige Marke gefallen. Silber ist nun zweistellig. Auch ohne ETF.


    Die industreillen Verbraucher wird´s nicht freuen. Jedoch: Schuld hat allein die Industrie, die es zugelassen hat, daß hunderttausende Tonnen Silber nicht recycelt wurde. Weil es sich nicht lohnte. Silber war ja so billig, daß ein Ex-&-Hopp-Artikel draus wurde. Was wir nun sehen, das ist das Ende der Sparnunft. Geiz ist beim Silber nicht länger geil. Nun wird gestöhnt und geblecht (oder sollte man lieber sagen "gelatzt", denn schließlich ist es ja Fiat-Kohle, die für´s Silber herzugeben ist :)


    Egal. Die Silberbugs wird es freuen.


    Und - egal ob mit oder ohne ETF (besser natürlich ohne): Es ist erst der Anfang der Silberpreissteigerung (meine Meinung, keine Tatsachenbehauptung). Und es wird auch nicht stetig weiter nach oben gehen. Phasen der Konsolidation, Ohasen des Rückganges, in dem die Angsthasen und wohl auch viele "Papiersilberinvestoren", speziell solche mit Turboprodukten aus dem Markt getrieben, "ausgestoppt" und "enteignet" werden, die wird es weiterhin geben. Ganz besonders schlimm dürfte es solche "Silberkäufer" treffen, bei denen während der Laufzeit die KO- oder Verfallsschwelle mit steigendem Silberkurs ebenfalls steigt. Denn auch die Volatilität dürfte - analog zum Goldpreis - zunehmen.

    Das ist eine ganz einfache Sache und manigfaltig zu bewerkstelligen:


    Durch den Kauf und Verkauf von OS könnte man die gewünschte Rendite erwirtschaften, doch hier lauert ein Risiko.


    Also macht der Emmitent wohl hauptsächlich folgendes:
    Bei Terminkontrakten auf Alu, Öl und Kupfer ist es so, daß die Bezugspreise mit zunehmender Zeitdistanz niedriger werden, bei Gold hingegen ist es umgekehrt.


    Also wird man Kupfer, Öl- und Alu-Futures erwerben, diese kurz vor Fälligkeit veräußern und neue Futures mit weit entfernt liegendem Lieferdatum kaufen. So bleibt man im Basiswert und verdient Gelder (Rendite bei gleichbkleibenden Kursen 10 bis 20 v.H. per Anno) , die bei Kurseinbruch zur Kapitalgarantie genutzt werden könnten.


    Bei Gold hingegen erwirbt man einen Call. Oder man erwirbt Gold per Future und begibt Calls darauf, deren Erlöse man sich einsackt um Rücklagen für eine evtl. erforderliche Kapitalgarantie zu bilden.


    Goldaktien (z.B. ungehedgte oder solche, die das zum Fälligkeitszeitpunkt sein könnten) täten es auch. Beim Goldpreisanstieg steigen Goldaktien vielfach stärke rals Gold. Und anders, als OS verfallen die meist nicht völlig, wenn Gold nicht steigt oder fällt.....


    Steigen die Rohstoffe, so profitieren die Emmissionsbanken überproportional. Fallen die Rohstoff eleicht, dann reichen die Erlöse aus dem "Rollen" der Futures aus, um eine satte Rendite für die Bank + Kapitalgarantie zu gewährleisten...


    Fallen die Rohstoffpreise extrem, so würde die Bank in die Röhre schauen. Was solls: die Erlöse aus dem "Rollen" der Futures würden auch reichen, um eine Teilabsicherung dieses Risikos zu übernehmen.


    Die Sache ist so berechnet, daß die Bank zumindest mehr drann verdient, als mit Kreditvergabe.....


    Ganz risikoreiche "Investmenthäuser" könnten die Kohle der Anleger nehmen und Anleihen damit kaufen. Steigen die Rohstoffe weniger als die Anleihen Zinsen abwerfen...... verdient die Bank Geld, andernfalls verliert sie Geld. Diese Möglichkeit würd ejedoch kein seriös kalkulierender Fonds- oder Zertifikatemanager in Betracht ziehen. Zocker und Fiat-Money-Fetischisten hingegen schon....


    Meine Meinung:
    lieber physisch Edelmetall erwerben. Wenn schon in Rohstoffe gehen, dann vielleicht über einen Fonds mit Rohstoffaktien. Wer unbedingt die Kapitalgarantie haben will und nichts (außer der Geldentwertung) riskieren möchte, der soll das Zertifikat erwerben.


    Alternative: Das Bauspardarlehn und den ausgezahlten Betrag zum Erwerb einer preiswerten, vermietbaren Gebraucht-Immobilie erwerben.


    Aber wahrscheinlich ist der Bausparzins (momentan) höher als der derzeitige Hypothekenzins....


    Riskante Alternative dazu: noch zwei oder drei Jahre im Bausparvertrag bleiben, auf steigende Zinsen hoffen und dann noch billiger eine Immobilie erwerben....


    Wer´s wissen will:


    Palladium wird als Platin-Ersatz verwendet. Bei den hohen Platinpreisen würde ich auf steigende Palladium-Preise setzen.


    Wenn schon ein Zertifikat, dann eines, in dem Silber und Palladium und ggf. Öl drinn sind...


    Da hat man gleich drei top-Storries: Öl, unterbewertetes Pd und das fundamental vor einer Neubewertung stehende, aus dem Schatten der demonetisierung hervortretende Ag.


    Kupfer und Alu sind m.E. schon stark gelaufen. Wächst China nicht weiter, so ist da ein Deckel drauf. Ebenso auf den Ölpreis. Warum alles auf China setzen, wo man doch zwei andere Karten spielen kann, die - völlig losgelöst von China - genau so gut stechen können.

    Goldesel: volle Zustimmung.


    Dem Stabilitätsgesäusel in USA und Euroland könnte man (fast) trauen, wären da nicht zwei Dinge:


    (1) Die Nicht-Veröffentlichung der Geldmenge M3 demnächst in den USA


    (2) den viel zu zaghaften Anstieg des Diskontsatzes in Euroland, der nichts anderes ist als die Schaffung einer künstlichen Zinsdifferenz zu den USa, die ihre kurzzeitigen Zinsen zwecks Kapitalbeschaffung / -bindung immer weiter anheben müssen.


    Taten wiegen mehr als Absichtserklärungen.