Das ist eine ganz einfache Sache und manigfaltig zu bewerkstelligen:
Durch den Kauf und Verkauf von OS könnte man die gewünschte Rendite erwirtschaften, doch hier lauert ein Risiko.
Also macht der Emmitent wohl hauptsächlich folgendes:
Bei Terminkontrakten auf Alu, Öl und Kupfer ist es so, daß die Bezugspreise mit zunehmender Zeitdistanz niedriger werden, bei Gold hingegen ist es umgekehrt.
Also wird man Kupfer, Öl- und Alu-Futures erwerben, diese kurz vor Fälligkeit veräußern und neue Futures mit weit entfernt liegendem Lieferdatum kaufen. So bleibt man im Basiswert und verdient Gelder (Rendite bei gleichbkleibenden Kursen 10 bis 20 v.H. per Anno) , die bei Kurseinbruch zur Kapitalgarantie genutzt werden könnten.
Bei Gold hingegen erwirbt man einen Call. Oder man erwirbt Gold per Future und begibt Calls darauf, deren Erlöse man sich einsackt um Rücklagen für eine evtl. erforderliche Kapitalgarantie zu bilden.
Goldaktien (z.B. ungehedgte oder solche, die das zum Fälligkeitszeitpunkt sein könnten) täten es auch. Beim Goldpreisanstieg steigen Goldaktien vielfach stärke rals Gold. Und anders, als OS verfallen die meist nicht völlig, wenn Gold nicht steigt oder fällt.....
Steigen die Rohstoffe, so profitieren die Emmissionsbanken überproportional. Fallen die Rohstoff eleicht, dann reichen die Erlöse aus dem "Rollen" der Futures aus, um eine satte Rendite für die Bank + Kapitalgarantie zu gewährleisten...
Fallen die Rohstoffpreise extrem, so würde die Bank in die Röhre schauen. Was solls: die Erlöse aus dem "Rollen" der Futures würden auch reichen, um eine Teilabsicherung dieses Risikos zu übernehmen.
Die Sache ist so berechnet, daß die Bank zumindest mehr drann verdient, als mit Kreditvergabe.....
Ganz risikoreiche "Investmenthäuser" könnten die Kohle der Anleger nehmen und Anleihen damit kaufen. Steigen die Rohstoffe weniger als die Anleihen Zinsen abwerfen...... verdient die Bank Geld, andernfalls verliert sie Geld. Diese Möglichkeit würd ejedoch kein seriös kalkulierender Fonds- oder Zertifikatemanager in Betracht ziehen. Zocker und Fiat-Money-Fetischisten hingegen schon....
Meine Meinung:
lieber physisch Edelmetall erwerben. Wenn schon in Rohstoffe gehen, dann vielleicht über einen Fonds mit Rohstoffaktien. Wer unbedingt die Kapitalgarantie haben will und nichts (außer der Geldentwertung) riskieren möchte, der soll das Zertifikat erwerben.
Alternative: Das Bauspardarlehn und den ausgezahlten Betrag zum Erwerb einer preiswerten, vermietbaren Gebraucht-Immobilie erwerben.
Aber wahrscheinlich ist der Bausparzins (momentan) höher als der derzeitige Hypothekenzins....
Riskante Alternative dazu: noch zwei oder drei Jahre im Bausparvertrag bleiben, auf steigende Zinsen hoffen und dann noch billiger eine Immobilie erwerben....
Wer´s wissen will:
Palladium wird als Platin-Ersatz verwendet. Bei den hohen Platinpreisen würde ich auf steigende Palladium-Preise setzen.
Wenn schon ein Zertifikat, dann eines, in dem Silber und Palladium und ggf. Öl drinn sind...
Da hat man gleich drei top-Storries: Öl, unterbewertetes Pd und das fundamental vor einer Neubewertung stehende, aus dem Schatten der demonetisierung hervortretende Ag.
Kupfer und Alu sind m.E. schon stark gelaufen. Wächst China nicht weiter, so ist da ein Deckel drauf. Ebenso auf den Ölpreis. Warum alles auf China setzen, wo man doch zwei andere Karten spielen kann, die - völlig losgelöst von China - genau so gut stechen können.