Beiträge von mesodor39


    Jepp - der pure Frust!


    Ich kann´s verstehen. Gerade die Landwirtschaft wurde doch sowas von staatlich reglementiert und fehlgelenkt. Hinzu kommt, daß Ackerbauflächen in Deutschland sicherlich nicht mit solchen Flächen konkurieren können, die von Billiglöhnern und in Ländern bewirtschaftet werden, in denen zwei bis drei Ernten pro Jahr möglich sind.


    Da haben wir ihn, den Fluch der Subventionen und einer falsch verstandenen Globalisierung. Und den Fluch des Geldbetruges mit Fiat-Money:


    Auch der Bauer darf faktisch schon Geld mitbringen, um sein Zeugs anbauen zu können.....


    und spätestens, wenn am Ende des Geldes dann viel unbebaute Ackerfläche vorhanden ist, gibt´s Nahrungsmittel nur noch gegen Bezugsschein oder auf dem Schwarzmarkt.


    Das werden die Folgen einer unverantwortlichen Landwirtschafts-, Geld und Wirtschaftspolitik sein.


    Übrigens: "Terminmärkte" sind noch lange keine sichere Garantie dafür, tatsächlich beliefert zu werden. Kommt´s drauf an, so gibt´s wohl ehr wertlose Fiat-Kohle als "Entschädigung" statt Ware.


    Stichworte: Platin-Squeeze, Tokyoter Börse, Commex-Regeln


    Bleibt die Möglichkeit, sich eine Vorratskammer anzulegen.

    Die Steuer- und Sozialabzocke und der Rentenbetrug sind schon schlimm genug.


    Man sollte das alles durch zwei Dinge nicht noch schlimmer machen:


    - durch eine "private" "Altersvorsorge", die staatlich "gefördert" wird
    - durch Sparen in Fiat-Money (Bonds, Sparbücher- und -verträge, die
    meisten Aktien und Fondsanteile, die ja beleibig "vermehrbar" sind,
    wenn neue "Gelder" dazukommen)


    Schließlich kann man ja noch versuchen zu verhindern, daß man auch noch um das bischen Geld(wert) betrogen wird, das (den) man übrig hält (meine Meinung).

    Zitat

    Original von mvd
    Lesenswerter Artikel.


    http://www.brandeins.de/home/i…&sid=su801461191585591118


    Gruß
    mvd


    Netter Artikel. Jedoch: der Autor irrt in einem wesentlichen Punkt:


    Es wird nicht zuwenig Kapital in die Produktion gesteckt, sondern viel zuviel. Und zwar Geld, das es real garnicht gibt, sondern das nur künstlich geschaffen wurde. Genau das ist der Grund dafür, weshalb Lohnarbeit mehr und mehr durch Automatenarbeit (wäre es Maschinenarbeit, so ginge es noch) ersetzt wird und weshalb sich Menschen für Hungerlöhne verkaufen müssen, weil sie ansonsten keinen Job bekommen - Automaten und ausländische Billiglöhner / Sklavenarbeiter wären ansonsten billiger.


    Weiterhin ist genau diese maßlose Geldschöpfung ursächlich für Arbeitslosigkeit, Staatsverschuldung und Steuererhöhung, denn erstgenanntes verursacht zweitgenanntes und dieses wiederum letztgenanntes. Steuer- und Abgabenwucher führt zu Rückgängen beim Realeinkommen und diese verursachen weitere Arbeitslosigkeit, Angszsparen und somit einen immer schnelleren Anstieg der Staatsverschuldung bis hin zu Massenelend und Staatsbankrott.


    Würde nämlich nur wenig Kapital in den Wirtschaftskreislauf gesteckt, so müsste - bei gleicher Warenprodiktion fehlendes Kapital durch Lohnarbeit substituiert werden. Dies bedeutet: weniger Arbeitslosigkeit, geringere Steuer- und Abgabensätze, steigende Einkünfte aus Lohnarbeit und somit auch weniger Staatsverschuldung und weniger Wohlfahrt.


    Interessant ist, daß der Autor diejenigen, die ihr Kapital in Sachwerte und nich tin Produktivvermögen stecken als asozial bezeichnet.


    Da bin ich lieber asozial, als daß ich 60.000 EUR mitbringe, damit ich (wie das mein 70-jähriger Vater gerade macht) noch ein Jahr oder 6 Monate lang Bauunternehmer spielen darf und mich einer existenzrettenden Umstrukturierung entziehen kann - bevor der Laden dann endgültig den Bach runter geht.....


    und die wirtschaftliche Existenz von 7 Menschen ruhiniert. Altersarmut des Uneinsichtigen inklusive.


    Asoziale, das sind für mich diejenigen, die ungesecktes Geld produzieren und dies so billig bereitstellen, daß die für Werkschließungen und Jobverlagerungen ins Ausland notwendigen Geldmittel zur Verfügung stehen. Asoziale, das sind auch die, die die real erarbeiteten Geldvermögen der Sparer durch Jährliche Geldneuschöpfungen in Größenordnungen des drei bis neunfachen des realen Wirtschaftswachstums entwerten. Geld, das bei marktgerechten Zinsen schon seinen Weg finden würde....


    Ungedecktes Geld in Unternehmen stecken, bei denen die Risiken die Ertragschancen bei weitem überwiegen - oder mit ungedecktem Geld Realwerte erwerben, die kein Totalverlustrisiko, sondern die Chance auf Werterhalt oder geringe Renditen (Immobilien) bieten....


    Ich glaube, daß die Entscheidung klar ist.


    Ein Unternehmer, der muß vor allem eines können: Er muß Chancen und Risiken objektiv gegeneinander abwägen können und sein Kapital dort investieren, wo die Risiken im Vergleich zu den Chancen vergleichsweise gering sind. Ein Unternehmer darf eines niemals tun: Eulen nach Athen tragen. Ein Unternehmer dient dem Kunden, indem er ihm einen bestmöglichen Nutzen schafft, für den er adäquat vom Kunden belohnt wird. Kein guter Kundennutzen = kein Unternehmerlohn. So einfach ist das.


    Was nicht geht, das ist auch nicht drinn. Und das, was man erübrigen kann, das ist Ballast, der über Bord geworfen gehört. Im Interesse des Kunden und damit im Interesse des Unternehmens. Wer das nicht versteht, der scheitert.


    Und dort, wo es nichts zu holen gibt, darf man auch kein frisches Geld mehr reinstecken. Besser ist es dann, das Geld in risikoarme, Realwerte mit kleinen Renditen oder bis zur finalen Marktbereinigung in Edelmetalle = schuldnerfreies Geld zu stecken. Andernfalls hat man dann, wenn es drauf ankommt, kein Kapital für Unternehmungen mehr.


    Und so werden - durch Schaffung immer neuer Geldmengen, die in die Produktion dringen mehr und mehr negative Renditen der dort arbeitenden Gelder erzwungen. Weil durch Geldschöpfung künstlich Wettbewerber generiert werden, die es eigentlich garnicht geben würde, würde nicht immer neues Geld gedruckt.


    Und dann passiert genau das: Menschen, die bereit sind, Leistung zu bringen und Verantwortung (anderen, aber auch sich selbst gegenüber)
    zu übernehmen, die werden vom Unternehmertum ausgeschlossen. Menschen, die Chancen und Risiken falsch gegeneinander abwägen und zu "begeistert" sind, enden in der Insolvenz.


    Nicht sparen, Können und Leistungsbereitschaft / -fähigkeit entscheiden darüber, wer Unternehmer sein kann, sondern Unternehmensberater, die extrem risikobereiten, kreditaufnahmewilligen Personen Unternehmenskonzepte und Businesspläne fertigen, mit Hilfe derer dann neu geschöpftes Fiat-Geld beschafft werden kann. Und durch die so geschaffenen Überkapazitäten kommt es zu ruhinösem Wettbewerb. Und weil immer neues Geld in die Märkte gepumpt wird, wird der Druck immer größer.


    Wer kann schon gegen eine Notenpresse anarbeiten?.


    Das können nur alle gemeinsam, indem sie ihre Gelder in schuldnerfreie Realwerte stecken und so zu einer faktischen Nichtakzeptanz von FIAT-Money, der Ursache allen wirtschaftlichen Übels und aller Marktverzerrungen und Fehllenkungen von Kapital beitragen.

    [quote]Original von Mr.Goldfinger


    ...Im Falle einer Bankenkrise, siehe Argentinien, werden auch die Bankschließfächer in die Konkursmasse der Bank einfließen....


    quote]


    D.H. die Inhalte der Fächer waren für die Bankkunden definitiv verloren. Auch noch, als die Banken wieder öffneten?


    Klar kommt da nix bei rum. Weil im Ausland meist Urwälder (Russland, Kanada) abgeholzt werden. Und da zahlt kein Waldbesitzer besagte Beiträge. Solch einen Schwachsinn gibt es nur in Europa, speziell in Deutschland.


    Der letzte Hit für "Investoren": Ein Fonds oder eine AG, die in Spanien und anderen Länder Edelholzplantagen anlegt (z.B. Kirchholz) die bereits nach 15 bis 20 Jahren abgeerntet werden sollen, lachtot!


    Hab´s im TV gesehen und mich nur "gewundert" darüber, wie viel dummes Geld schon wieder vorhanden ist. Sogar ein künstliches Bewässerungssystem hatten diese "Nutzholzplantagen", Schade nur, daß wir erst in 15-20 Jahren "wissen", wen´s genutzt hat :D:D:D


    Leute, der Braten stinkt doch, wie ein fauler Fisch!.


    Ich meine: wer von Weinbau, Ackerbau und Forstwirtschaft nichts versteht, der sollte besser die Finger davon lassen.


    Ein Immobilienfonds (z.B. Grundbesitz-Invest, wenn der wieder auf gemacht wird) tut´s wahrscheinlich besser und vor allem bei geringeren Risiken.


    Super. Folgendes Gedankenspiel:
    Dann verkaufe ich als im ETF investierter Investmentbanker 2.000 Tonnen zu an diesem Tag festgelegten Kurs. Kassiere am nächsten Tag die Kohle und schaue zu, wie der ETF das Silber dann in den nächsten Tagen für 95 Prozent bis 65 Prozent meines Erlöses verkaufen darf.


    Ich lasse dann meine Calls über 20.000 Tonnen verfallen. Hat mir ca. 200 Tonnen Silber gekostet (als Pusher, der über vielleicht 3 Monate eine solche Position (2.000 Tonnen) aufgebaut hat vielleicht sogar noch weniger oder ich hab sogar daran noch verdient...), statt sonst vielleicht 2.000.


    Macht nix, denn die Prämie für die verfallenen Derivate in Höhe von 2.500 bis 3.500 Tonnen.... die ist mir sicher. Kann es eine sichere Möglichkeit geben, Kohle zu machen?



    Gut, daß es solche Strukturen gibt. Toll, nicht.


    Würde es die ETF´s nicht bereits geben - die Investment- und Notenbanken müssten sie erfinden. Um die Goldhausse mit den Geldern der Goldspekulanten und auf Kosten der Goldspekulanten zusammenbrechen zu lassen.


    Wahrscheinlich auch, daß danach dann ein "Schutzmechanismus" eingebaut würde, was größere Verkauforders angeht, wenn es dann nicht schon zu spät wäre.


    Fragt sich nur, ob mach so einem verherendenKonstruktionsfehler überhaupt noch ein Privatier ins ETF-Geschäft investiert. (Rhetorische Frage :) )


    Mal eben so 15 bis 50 Prozent Substanzverlust durch mögliche Konstruktionsmängel ist nicht gerade vertrauenserweckend. Wahrscheinlich wird es noch schlimmer kommen: Erst pumpen Terminfuzzis & Notenbanken über ein paar Monate Fiat-Kohle wie bekloppt in den ETF, der muss dann Edelmetalle kaufen, bis der Arzt kommt... ist das Geld abgearbeitet, so wird alles schlagartig abgezogen. Ein paar Tausend Tonnen gehen dan in Wochenfrist über die Börse, die zusammenbricht, wobei Terminfuzzies und Notenbanken sich "ihr" geleihenes Gold zu Niedrigstkursen zurückholen.....


    Den rest besorgen die verbliebenen nun panischen Goldkäufer.


    Klappe zu - Affe tot: RIP Goldpreis :D:D:D


    Vielmehr müsste ein Fonds so gestrickt sein, um Manipulationen auszuschließen: Verkäufe, z.B. ab 10.000 Unzen Silber, werden angemeldet und danach in Reihenfolge ihres Einganges abgearbeitet bzw. mit neuen Käufen verrechnet. Erst dann würden die Verkäufer ausgezahlt. Und zwar mit dem Betrag, der für ihr Silber tatsächlich erlöst wurde. Nur das, was darunter liegt kann nach dem aktuellen Tageskurs abgerechnet werden. Notfalls müsste ein ETF auch zwei Jahre Zeit haben, um Groß-Verkaufs-Orders über 100 Tonnen abzuarbeiten


    Und jeder ETF, der nicht so konstruiert ist, der wird über kurz oder lang gezielt "kaputtgetraded" werden.


    Sei es von Investmentbanken oder von den Notenbanken selbst, die im Hintergrund die Fäden ziehen.


    Denn die ETF´s sind die Gegner der Fiat-Notenbanken. Und ihre Achillisferse, die wird ihnen zum Verhängnis werden. Die werden, wenn erst mal so richtig viel dummes Anlegergeld darin investiert ist, über genau solche Mechanismen "ausgerottet". Und je höher deren Edelmetallbestände, desto extremer deren Fall, denn die Baisse nährt die Baisse. Einfacher geht´s nimmer.


    Zur Erinnerung:


    Don´t fight the FED.


    Und gerade was Gold angeht: Die ETF´s machen die Goldanlage zu einem hochvolatilen und kurz- bis mittelfristig extrem riskanten Anlagefeld (meine Meinung)


    Ein geeigneteres Instrument zur Goldpreismanipulation (und zwar nach unten) kann ich mir kaum vorstellen.


    Man braucht dazu noch nicht einmal GOLD, sondern nur unbegrenzt generierbare FIAT-KOHLE.


    Wenn man diesen Gedankengang genau verfolgt, so kann man erkennen, welche Abgründe sich hier ggf. auftun könnten.


    Und wer´s nicht glaubt:


    Der Fonds Grundbesitz-Invest wurde doch von der eigenen Depotbank kaputtgeredet. Und bei den anderen mittlerweile geschlossenen Immobilienfonds waren es doch Banker und Pensionskassen, die zu deren Schließung beitrugen. Die wollten schnell noch retten, was zu retten war.


    Und wenn solch unsichere Kantonisten in Rohstoffe investieren, dann geht auch da die Kapitalvernichtung los.


    Zumindest bei denjenigen, die im ETF stecken, nachdem eine Groß-Verkaufsorder zu einem Kurs abgerechnet wurde, der sich während des Verkaufes der Tranche als nicht realisierbar erweisen dürfte. Die Differenz zwischen Erlös und Schuld geht dann zu Lasten des Fondsbestandes an Edelmetall, d.h. es wird weit mehr verkauft werden müssen, als zum Zeitpunkt der Abrechnung vorausgesetzt.


    Genau so ist es doch vielleicht bei den Immobilienfonds gelaufen, bei denen demnächst vielleicht erhebliche Wertberichtigungen (KAN-AM-Fonds??) anstehen.


    UInd dann nehme man noch Versicherungen, Dachfonds und klassische Papiersilberan- und Verkäufer und vor allem Terminfuzzies mit hinzu.....


    und man hat das ganze "zockende, hochspekulative Gesoxx" der Finanzmärkte voll im physischem Silber drinn. Hohe Volatilitäten und unkalkulierbare Preisausschläge nach unten und nach oben inklusive.


    Denn jeder hat irgendwie Interesse an einem Silber-ETF.


    Selbst der Terminfuzzi könnte drauf kommen: anstatt mühsam Unze für Unze im Hinblick auf den "Hexensabbat" zusammenzukaugen, investiert der einen Betrag X in einen ETF und zieht den kurz vor dem Verfallstag wieder ab. Zum Tageskurs. Der ETF, der so einen seiner liquiden Mittel los geworden ist, verkauft vielleicht sogar mit zeitlicher Verzögerung dann sein Silber. Und drückt den Preis. Auf Kosten der Gesamtsubstanz, versteht sich.


    Toll nicht?.


    5.000 EUR eingesetzt und für 100.000 EUR Schaden damit angerichtet.....


    Einen besseren, weil billigeren Hebel, als den schwerfäligen ETF gibt´s nicht. Und sei es nur, um den MArkt schon vor dem Verfallstag so sturmreif zu schießen, daß selbst kleinere Abgaben den erhofften Erdrutsch zur rechten Zeit auslösen.....


    Zum physischen Edelmetallkauf gehört es m.E. auch, das Zeugs physisch im Markt zu kaufen und zu verkaufen. Physisch unterlegtes Papiersilber macht es für Papierzocker viel einfacher, den physischen Markt zu manipulieren. Zumindest ist das meine Meinung.


    Und das schönste daran ist... es kostet den Manipulanten vielleicht sogar nur einen Bruchteil der bisherigen Manipulationspraxis.


    Der ETF hat sicherlich noch so manche gefährliche Schwachstelle. Das Konzept dürfte sich, haben Zocker es erkannt, sich das nutzbar zu machen, irgendwann einmal selbst überlebt haben.

    Zitat

    Original von silberling3000
    .....Das Geld auf Sparbuch und co ist so oder so nichts mehr wert, nur, dass es die Leute heute noch nicht wissen, sondern erst, wenn es wirklich wertlos wird. Ich möchte mal sehen, was passiert, wenn alle für ihre Sparanlagen etwas kaufen würden. Aber das würde schon daran scheitern, dass die Banken nicht mal das Geld zur Verfügung stellen könnten (von Bargeld ganz zu schweigen).


    Naja: momentan bekommt man noch etwas für seine abgehobenen Spargroschen. Und was die Zukunft bringt, daß weiß niemand so genau. Bestenfalls gibt es wahrscheibnlichere und unwahrscheinlichere Szenarien.


    Daran, daß alle Sparguthaben wertmäßig zurückgezahlt werden können, kann man sowieso nicht glauben, denn viele Staaten sind faktisch überschuldet, d.h. sie nehmen seit Jahrzehnten jedes Jahr mehr Geld neu auf, als Sie Schulden zurückzahlen. Und die Sparguthaben, die wandern über den Kapitalmarkt zu einem, nicht unbeträchtlichen Teil in Anleihen ebensolcher Staaten.


    Bleibt also noch die Möglichkeit einer realen Denomination der Schulden und der Sparguthaben durch Geldentwertung.


    Was aber nicht zwangsläufig einen völligen Wertverlust der Sparguthaben zur Folge haben muß.



    Zu (1) nicht jeder, der seinen Job verliert, der wird zum Betrüger / Mietnomaden. Viele finden nach ein paar Monaten auch wieder einen Job. Und die allermeisten werden nicht zum Hartz-IV-Fall. Und selbst die meisten Hartz-IV-Empfänger sind keine Betrüger. (meine Meinung). Risiken kann man nie völlig vermeiden.


    zu (2): Kein Einverständnis - kein Mietvertrag. Klappe zu - Affe tot :) Keine Info uist auch eine Info. Billiger kann ich an die gewünschte Risikoeinschätzung nicht kommen.


    Zu (3) es ist noch kein Mietnomade vom Himmel gefallen. Will sagen: wer bislang keiner war, bei dem ist die Wahrscheinlichkeit recht klein, daß er einer wird. Und beim ersten Versuch bereits das volle Programm abzuziehen, das widerspricht der Erfahrung, daß man jedes business lernen muß.


    Zu (4) Wohnungen mit Sozial- oder Mietpreisbindung kaufe ich nicht. Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist.... Sollen da städtische Gesellschaften rangehen oder gemeinnützige ioder Profis (Reets).
    Ich kann und will mit solcher Klientel möglichst wenig zu tun haben. Meine Wohnung habe ich voll selbst bezahlt. Und da kommt nur jemand rein, der seine Verpflichtungen auch voll selbst bezahlen kann. Bzw. von dem ich das annehme. Ich kenne die Diskriminierung der Erwerbstätigen, die KEINEN Wohnberechtigungsschein vorweisen können von meiner eigenen Frau (das war 1992, sie war Krankenpflegerin und fand keine Wohnung, die halbwegs bewohnbar war. Sozialtypen hingegen hatten eine viel bessere Auswahl. Vieles wurde nur mit WBS angeboten / vermietet.
    Und ich meine, ein Appartement, 51 qm in Kempen am Niederrhein zu 5,5 bis 6 EUR / qm kalt in bezugsfähigem Zusatnd (keine Kaschemme) + Garage zu ca. 40 EUR das ist nicht zu teuer, weder Wucher, noch spottbillig, aber auch für eine Einzelperson bezahlbar. Selbst Hartz-IV-Empfänger dürften sich die mieten (kriegen sie aber nicht).

    Den Mieter mit dem Lederwarengeschäft hätte ich akzeptiert, vorausgesetzt, er hätte mir ein freies, monatliches Einkommen von mindestens 1.000 EUR nachgewiesen (480 für Eohnung + Betriebskosten +mind. 520 zum leben - z.B. anhand von Steuerbescheid). Der Mann ist sehr wahrscheinlich ehrlich und arbeitet eigenverantwortlich. Wird der arbeitslos, so hat er als Geselle oder Meister gute Chancen aufgrund seiner usbildun gund Erfahrungen einen neuen Job zu finden. Restrisiken, die gibt´s immer.
    Da kann sich keiner von frei machen.

    Zitat

    Original von Nostratommy
    In meinem Bekanntenkreis wurde ein bildhübsches Reihenhäuschen in nur zwei Jahren kaputt gewohnt. Mieteingang? Fehlanzeige! Praktisch ein Totalverlust. Kann so mit einem Sparbuch nicht passieren - und mit Gold sowieso nicht....


    Das ist schon wahr. Jedoch:
    erstens ist das (noch) nicht der Regelfall.


    zweitens kann man sich vor sog. "Mietnomaden" zumindest ein wenig schützen, indem man


    (1) sich eine Verdienstbescheinigung des Arbeitgebers vorlegen lässt und die Angaben auch prüft (!)
    (2) Auskünfte über den Mietbewerber einholt, an dem vermietet werden soll (z.B. über Creditreform)
    (3) Sich vor Vertragsschluss den Personalausweis zeigen lässt und mit dem letzten Vermieter Kontakt aufnimmt, und sich nach dem Kanidaten erkundigt.
    (4)Sozialhilfeempfänger und Harz-IV-Empfänger bekommen keinen Mietvertrag. Sollen die sich doch bei städtischen / gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaften "bemühen". Da kenne ich schon genug Vermieter, die übel reingefallen sind mit solcher Klientel.


    Ich schätze mal, daß man so den "Insolvenzfall" von statistisch 10 v.H. auf höchstens 2 v.H. drücken kann, weswegen ich das so mache. Egal, was nun "sozial" angehauchte Menschen (speziell solche mit dickem Sparbuch und keinem Immobilienbesitz) über mich denken mögen. Sollen die doch mit gutem Beispiel vorangehen :)


    Und jeder "Mietnomade" wird strafrechtlich verfolgt (Betrug, Sachbeschädigung usw.). Die meisten Vermieter sind wohl leider so dumm, und erstatten keine Strafanzeige. Weswegen solche Verbrecher immer weite rmachen können, ohne mit stetig härteren Sanktionen rechnen zu müssen.


    Auch damit soetwas nicht ausufert und dazu führt, daß kaum noch Wohnungen zu Vermietungszwecken gebaut werden und so langfristig (ehrlichen) Menschen, die sich "nur" eine Mietwohnung leisten können Wohnraum vorenthalten wird.


    Das Risiko einer reinen Gold- und Silberanlage liegt darin, daß man ggf. Teile seines Schatzes gerade dann verkaufen muß, wenn es schlechte Preise dafür gibt, z.B. in der Anfangsphase eines deflationären Crashes.....


    Deswegen benötigt man auch andere Vermögenswerte, um nicht kurz vor dem Ziel durch Zufall oder eine gezielt provozierte Kriese, die die Bevölkerung zwingt, ihre Edelmetalle abzustoßen "ausgerottet" zu werden.

    Zitat

    Original von Nostratommy
    Vermietete Immobilien sind nur dann lukrativ, wenn sie in guten Stadtlagen liegen - alles andere kann man vergessen......


    Reich wird man damit nicht. Jedoch ist eine Immobilie m.E. sicherer als ein Sparbuch oder eine Anleihe, weil ein schuldnerfreier Realwert.


    Zitat

    Original von Nostratommy Als Wertanlage kommt für mich im Moment nur Gold und Silber in Frage....


    Das halte ich für eine sehr gefährliche, weil risikoreiche Einengung beim Vermögensaufbau. Es gibt auch noch Platin und Palladium. Auch andere Sachwerte (z.B. Sammlermünzen) kann man mit einem kleinen Anteil zwecks Diversifikation hinzu zählen.


    Zitat

    Original von Nostratommy Immobilien, Aktien, Fonds und Versicherungen sind derzeit out of focus. Mit einer zukünftigen Goldabgabepflicht rechne ich nicht - mangels an Masse in der Bevölkerung.


    Bis auf (deutsche) Immobilien stimme ich zu. Aktien sind vielfach schon zu gut gelaufen. Die Zinsen steigen zudem tendenziell. Fonds und speziell Versicherungen sind schom recht abstrakt und letztgenannte völlig intransparent. Immobilien in USA, UK und ein paar anderen Ländern sind ganz gewiss zu hoch bewertet. Chinesiche Immobilien bekommen zudem in ein paar Jahren erhebliche Probleme mit Pfusch am Bau, die sich als Renditebocker erweisen und viele Investoren sowohl im wörtlichen, als auch im übertragenen Sinne ruhinieren werden..


    Bezüglich einer Goldabgabepflicht oder einer Einschränkung des freien Goldhandels im Krisenfall wäre ich mir nicht völlig sicher....


    Um sowas sicher ausschließen zu können kam es schon viel zu oft vor.

    Ich habe geschrieben:


    "Weil - anders als beim Gold - beim Silber von einer durch Industrienachfrage getriebenen Hausse ausgegangen werden muß....
    ....sind den denkbaren und als realistisch anzusehenden Preissteigerungen beim Silber Grenzen gesetzt, die durch den Grenz-Kundennutzen silberhaltiger Industrieprodukte festgelegt sind.
    "


    Folgerung: 20 bis 30 $die Unze mögen auf 5-Jahressicht drinn sein.


    Darübergehende Kurse, insbesonders Kurse bis zu 70 $ / Unze für 2006 halte ich für völlig utopisch und pures Wunschdenken.


    Ein solches Ereignis würde eine komplette Änderung des Anlageverhaltens von Silberspekulanten und papiergläubigen Geldanlegern voraussetzen. Und sowas sehe ich - bis zum Ende des Fiat-Money-Systems- nicht.

    Zitat

    Original von Edel Man
    Kann man aber durchaus anders sehen!
    Mit den irrwitzigen Terminkontrakten und ständigen Änderungen der COMEX greifen die so massiv in den Markt ein,daß es sehr wohl auch unsere Bestände betrifft !
    ......


    Gewiss kann man das auch so sehen.


    Jedoch: wenn die physische Nachfrage höher ist, als das physische Angebot...


    ...muß der Preis so lange steigen, bis wieder ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage entstanden ist.


    Es sei denn, daß es jemanden geleingt, Papiersilber anstelle von physischem Silber industriell einzusetzen. Und das möchte ich mal sehen :D:D:D


    Spätestens wenn weniger da ist, als physisch für Produkte benötigt wird, kommt es zu Produktionsengpässen einerseits und Preissteigerungen beim Rohstoff und den Produkten mit dem höchsten Kundennutzen andererseits.


    Da beißt die Maus keinen Faden ab.


    Schließlich ist es doch nur möglich Kapitalanleger und Spekulanten durch den Kauf von Papiersilber von der physischen Anlage anzuhalten, was wiederum gut ist für heftige Preissteigerungen dann, wenn eine spürbare Verknappung eintritt.


    Je mehr Papiersilber, desto weniger über den Preis generierbare physische "Puffer" existieren und um so rasanter wird der Preis abgehen.


    Gäbe es kein Papiersilber, so wäre der Silberpreis schon lange über 10 $, weswegen Mienen schon lange darauf hätten reagiert. Aber dem ist ja gerade nicht so. Weswegen es infolge der vermuteten Preismanipulationen und Marktfehllenkungen zu der erwarteten Verknappung und den erhofften Preissteigerungen je erst kommen kann.


    Und das wiederum finde ich super!


    Letztendlich ist es nichts anderes, als das "alles-oder-Nichts-Prinzip".


    Und wenn es kommt, dann aber heftig :D:D:D


    Weil - anders als beim Gold - beim Silber von einer durch Industrienachfrage getriebenen Hausse ausgegangen werden muß....
    ....sind den denkbaren und als realistisch anzusehenden Preissteigerungen beim Silber Grenzen gesetzt, die durch den Grenz-Kundennutzen silberhaltiger Industrieprodukte festgelegt sind.


    Sollte infolge der nachfragebedingten Hausse eine spekulative Hausse hinzukommen, so sind auch sehr hohe Silberpreise denkbar, denen aber extreme Abstürze folgen werden. So wie bei jeder Spekulationsblase.

    Zitat

    Original von Edel Man


    Genau das trat doch schonmal bei der Hunt-Geschichte ein.
    Nur wurden diese mit unglaublichen Eingriffen der US-Institutionen um ihren Erfolg betrogen.
    Schon jetzt wird mit allen Tricks in den USA die Kursexplosion (noch) verhindert. X(


    Grüsse
    Edel Man


    Die Hunt´s konnten den Rachen nicht voll genug bekommen und das wurde ihnen zum Verhängnis. Hätten sie ausschließlich physisch gekauft.... niemand hätte ihnen so übel mitspielen können (meine Meinung). Gier frisst Hirn.


    Meinetwegen sollen die USA oder die FED oder wer auch immer weiter trixen. Hereinlegen können die ohnehin nur Papierkäufer, Terminfuzzies und Schuldenreiter (Spekulanten auf Kredit).


    Wenn weniger Silber-Angebot als Industrienachfrage vorhanden ist, dann wird entweder Silber bei moderat steigenden Preisen teilweise substituiert oder es kommt zu einer völligen Neubewertung auf einem deutlich höherem Preisniveau.


    Was den Goldpreis angeht: Gold gibt´s genug, was den industriellen Bedarf angeht. Für den Goldpreis sind daher ausschließlich die Schmucknachfrage und ggf. die Nachfrage nach Gold als Wertaufbewahrungsmittel (Geldersatz) maßgebend. Und letzteres ist (noch) eine Sache der Psychologie der Finanzmärkte.

    Was mich persönlich beunruhigt, daß sind die über 400 Tonnen Gold, die Gold-ETF´s bereits gehortet haben.


    Fonds, das sind nach meinem Dafürhalten die zittrigen Hände der Finanzmärkte. Da ist viel dummes, annonymes und hochspekulatives Geld drinn. Für ein paar Dollars mehr werfen Fonds ihre Konzepte schon mal spontan über den Haufen - so meine Einschätzung.


    Will sagen:
    Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Kein Silber ETF ist vielleicht für die Silberpreisentwicklung die allerbeste Lösung.


    Ich stelle mir gerade Zentralbanken vor, die sich in (Gold-)ETF´s dick einkaufen und dann, wenn der Markt schwach ist, ihre Anteile abstoßen. Gibt es eine bessere Edelmetallpreismanipulation als Verkäufe durch ETF´s????



    Dann sind es doch die "Spekulanten", die selber aufgeben und nicht die bösen goldpreismanipulierenden Zentralbanken....


    ...weswegen ETF-Verkäufe psychologisch sehr viel schwerer wiegen, als Zentralbankabgaben. Dies nur so am Rande.


    Ich kann es nur immer wieder sagen:


    Edelmetalle und Papier - das kann nicht gut gehen.

    [quote]Original von schuldenblase


    Wie kann es sein, daß die 1/2-Unzen-Stücke der einfallslos gestalteten Maples und Krügers teurer verkauft werden?....


    [quote]


    Das ist ganz normal:


    Maples und Krügers sind international bekannt und anerkannt. Bei den deutschen Stücken steht keine Gewichts- und Feingehaltsangabe drauf. Die Stücke haben keine Börsenzulassung. Und die Auflagen sind für Sammler-Goldmünzen extrem hoch.

    Zitat

    Original von schuldenblase
    ...125$ / Unze klingt momentan wie Phantasterei...


    ... aber wir "Fundis" ahnen, daß das gar nicht so unrealistisch ist.


    mag sein.


    Meine persönliche Erfahrung: 1987 kaufte ich (damals 14) von meinem hart erarbeiteten Lohn der Sommerferien einen Kilobarren Silber für 430 DM. Einige Zeit später (1979 ) verkauft eich das Teil für 640 DM. Und dachte, ein super Geschäft gemacht zu haben. Ein paar Monate später, als das Silber bei 2.800 stand, hätte ich gut und gerne 2.000 Mark dafür bekommen können.


    Will sagen: eine Verfünffachung, bezogen auf Kurse von ca. 4 bis 6 $ die Unze ist durchaus drinn, vielleicht sind auch noch mal 50 $ drinn. Keiner weis das.


    125 $ sind sicherlich möglich, aber momentan ist es sehr unwahrscheinlich, daß wir diesen Kurs innerhalb der nächsten 5 Jahre sehen werden.


    Es sei denn, es passiert etwas sehr außergewöhnliches.


    Da muß man einfach versuchen möglichst realistisch und nüchtern zu sein. Schon bei 40 EUR die Unze würden einem doch Silbermünzen (schlechte Qualitäten, häufige Stücke ohne Sammlerwert) tonnenweise hinterher geworfen werden.

    Zitat

    Original von patchi



    Konkurrenzkampf wird uns als Naturprinzip verkauft. Und zwar von denen die davon profitieren.
    Wir werden den Himmel auf Erden haben wenn wir unsere Kreativität nicht mehr verschwenden um besser zu sein als "die anderen", sondern einsetzen für eine Verbesserung zum Wohle und zur Weiterentwicklung aller. Und zwar auch der "anderen".
    Wir müssen zusammenhalten. Wir alle.


    Dem kann man ebenfalls uneingeschränkt zustimmen: Speziell diejenigen, die Golbalisierung als gnadenlosen Wettbewerb begreifen, verkennen total die gegenseitigen Abhängigkeiten oder betreiben eine derartige Politik wider besserem Wissen aus purem Eigennutz.


    Wir werden es noch alle merken:


    Die Hand, die man nicht abschlagen kann, die muß man schütteln.


    Will sagen: Globalisierung und internationale Arbeitsteilung sind eine ungemein große Chance für alle, sofern die Chancen nicht durch Preisdrückerei und Ausspielung der Menschen gegeneinander und kriminelle Machenschaften bis hin zur Volksverhetzung und Kriegstreiberei zu Nichte gemacht werden.


    Stichworte: Sklavenarbeiter & Billigpolen.

    @hpoth: stimmt.
    Mein bis vor etwa 2 Jahren erworbenes Gold habe ich bis auf einen numismatischen Anteil (Keltenstater, Byzantiner, Mittelalter) und einer Notreserve von wenigen Unzen abgestoßen und halte momentan noch Silber sowie etwas Platin und Palladium. Den 2006 noch steuerfrei realisierbaren Golderlös stecke ich demnächst in eine Immobilie, die dann auf meine Frau und meine beiden Kids läuft.


    Kommt es hart auf hart, so gehe ich von einer Goldabgabepflicht aus.


    Finanzschulden habe ich nach wie vor nicht.


    Sollte der Goldpreis längere Zeit stagnieren, so kann ich mir vorstellen, langsam erneut eine nennenswerte Goldreserve aufzubauen.