Beiträge von mesodor39


    Logisch.


    "Unser" Bankdirektor hatte sich aber alleine am Kurswert und nicht am Warenwert des Goldes orientiert. Nun gut, er hatte es auch unrechtmäßig erworben. Easy come - easy go oder: Unrecht Gut gedeihet nicht :)


    geht nicht, denn das Existenzminimum ist steuerfrei zu stellen lt. BVG-Urteil.


    Darüber jedoch ist (theoretisch) alles drinn. Praktisch wird bei 70 v.H. Steuer- und Abgabenbelastung keiner mehr "legal" arbeiten, als notwendig.


    Wenn jeder mit "Hartz-IV" nach Hause geht, dann arbeiten nur noch Menschen, die unverbesserliche Idealisten sind.


    Zu den "Fondsgebundenen Lebensversicherungen": Die sind doch dann Insolvenzmasse der Versicherungen, weil - und nun kommt es - die Fondsanteile den Versicherungsnehmern zwar gutgeschrieben, aber nicht anteilsmäßig zugewiesen und auch nicht ausgehändigt / überschrieben worden sind.


    Anders wäre das, wenn man bei der Versicherung ein Fach gemietet hätte, in dem die (verbrieften) Anteile liegen würden. Außerdem: die wenigsten Firmen dürften einen deflationären Crash mit anschließender Hyperinflation überstehen....


    Infolge Forderungsausfällen wären viele Aktien faktisch kraftlos und die verbleibende Firmensubstanz würde - noch in der Deflationsphase - in andere Hände übergehen. Vielleicht daß 10 v.H. bis 30 v.H. der Ursprungssubstanz erhalten bleibt...

    Kurz vorbei ist auch daneben.


    Der "Herr Direktor" ist selbst schuld an seinem Schicksal, stellt er doch den aktuellen Geldkurs über die langfristige Wertbeständigkeit des Goldes. Ein Fehler, den alle Papiergoldkäufer und die Käufer physischen Goldes machen, die sich über den Preis auskaufen lassen, ohne Bilanz zu ziehen, welchen relativen, aktuellen Gegenwert sie für den Verkaufserlös "ihres" Goldes erhalten..


    Und was besagten Fi-Minister angeht: der hätte doch ohnehin nur später wertlose Fiat-Kohle für´s Gold gegeben, wenn er schon bereit ist zu jedem Preis zu kaufen, so muß auch da was faul sein. "Alles" verspricht nur der, der nicht bereit ist seinen Teil der Vereinbarung zu erfüllen, nachdem er die Vorleistung erhalten hat (meine Erfahrung) :D:D:D


    Auch ne Moral von der Geschicht´: traue Zeitungsberichten, Politikern & allzu vollmundigen Versprechungen nicht :)


    Abgesehen davon: in "RFIDschekel" zahlen und rechen zu müssen, das aleine wäre doch schon ein Grund, sich die Kugel zu geben, lachtot!

    Kleiner Nachtrag meinerseits:


    Es mag sein, daß ETF´s Metall physisch kaufen. Jedoch:


    (1) wer hebt das Metall für den ETF auf?.


    (2) hebt derjenige, der das Metall für den ETF deponiert das Metall getrennt von seinem Vermögen auf?. Will sagen:


    werden dem ETF durch die depotführende Stelle numerierte Barren eigens zugewiesen oder existiert nur ein Liefer- / Bereitstellungsanspruch auf eine nicht nähre spezifizierte physisch vorhandene Metallmenge?.


    Das alles sind Fragen, die im Insolvenzfall der Depotbank und / oder Verwahrungsstelle darüber entscheiden, ob der ETF nun unmittelbar und uneingeschränkt Eigentumsrecht an "seinem" Gold / Silber hat... oder nicht.


    Siehe auch:


    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=2291


    In Anbetracht solcher möglichen "Fallstricke" bleibe ich dabei:
    Eine Verbriefung eines Besitz- oder Eigentumsanspruches ist nur dann wirklich notwendig wenn, wie das bei Aktien oder Anleihen der Fall sein sollte, regelmäßig Erträge an den Besitzer / Eigentümer ausgeschüttet werden.


    In allen anderen Fällen ist in oder bei einbem bevorstehenden Kondratieff-Winter eine Direktinvestition zur Vermeidung von Insolvenzrisiken besser.

    Zitat

    Original von Silberwolf
    .....
    Gefahr für alle Geldwerte wie Sparbücher, Festgelder Bausparverträge, und deutsche kapitalbildende Lebensversicherungen. Wenn Sie noch wesentliche Teile Ihres Vermögens in solchen Papieren angelegt haben, dann besteht ggf. Handlungsbedarf!.....
    ....Im Klartext bedeutet dies, auf 1 Feinunze Gold sind 35.000 US $ im Umlauf....
    .....


    Silberwolf: "gegebenenfalls" ist gut. Ist der Fall auch nur asnsatzweise gegeben und allgemeinbekannt, so ist es zu spät.


    Die Folgen einer angenommenen 50-prozentigen Dollarabwertung wären in der Tat dramatisch. Dadurch, daß die Zinsen weltweit steigen würden, wäre der Wert von Bonds mit beispielsweise 10 Jahren Laufzeit (der Nominalwert, nicht der Kaufwert) un ca. 30 bis 50 v.H. herabzusetzen. Dreißigjährige Anleihen würden sogar 60 bis 80 Prozent an Wert verlieren. Es käme zu Massenpleiten, weil viele Hypotheken- und Wertpapier-Schuldner mit variabel verzinslichen Darlehn die Zinsen nicht mehr zahlen könnten. Diese Zahlungsausfälle würden weiteres Mistrauen und ggf. einen Zusammenbruch der Weltwirtschaft auslösen.


    Was würde denn der deutsche "Normalbürger tun, wenn er merkt, daß er zwar 5 % Zinsen bekommt, jedoch "nur" 25 % weniger Ware für sein Geld, als noch vor ein oder 2 Jahren?.


    Er würde es abheben und sofort ausgeben. Denn genau ein solches Signal wäre das Ende der "Sparnunft".


    So einfach ist das aber nicht, wenn alle oder viele das tun möchten: erstens gibt es nicht soviel Bargeld, zweitens gibt es nicht genügend Waren um ein mehrfaches der langjährigen durchschnittlichen Nachfrage zu befriedigen. Und es gibt auch nicht genug Menschen, um das alles schnellstmöglich zu produzieren. Auch von der Investitionsgüterseite gäbe es Probleme. Will sagen: die Preise werden durch die Decke gehen. Es bleibt dann nicht bei 25 % Geldentwertung, die 50-Prozent-Marke wird schnell erreicht und überschritten. Menschen kaufen dann wirklich alles, was es für Geld gibt, egal ob sie das brauchen oder nicht. GGf. kann man es ja später noch tauschen. Hyperinflation lautet das Stichwort.


    Daß Versicherungen (insbesondere Kapital-Lebensversicherungs-Gesellschaften) das ohne gesetzliche Hilfe überstehen können, wage ich sehr zu bezweifeln. Wahrscheinlich kommt dann (im Interesse der VS-Nehmer) ein Gesetz, daß es erlaubt zum Vertragsende erheblich weniger auszuschütten, wobei es dann in Intervallen von 5, 10, 15 und 20 Jahren noch Nachbesserungen geben wird. Oder die Chose wird per Gesetz direkt "verrentet".


    Private Konten werden "gesperrt" Mehr als z.B. 125 Prozent des Gehalteinganges können dann - zeitlich befristet - nicht mehr abgehoben werden. Grundnahrungsmittel (bei Nahrungsknappheit) gibt es dann nur noch gegen Lebensmittelkarten (die bereits gedruckt sind).


    Trotzdem steigen die Preise noch weiter.


    Bedingt durch die mit einer 50-prozentigen Abwertung verbundene Unsicherheit und Vertrauensverluste in FIAT-Money dürfte sich der Goldpreis nicht (nomonal) verdoppeln, sondern er würde (sehr schnell und zeitlich begrenzt) noch viel stärker steigen.


    Wahrscheinlich würde der Goldhandel daraufhin sehr stark eingeschränkt und Ankaufs-Kurse (die lachhaft niedrig sind) würden gesetzlich festgelegt werden. Ein Schwarzmarkt entstünde somit. Ein "fair" gepreister Goldkurs kann dann tatsächlich Größenordnungen erreichen, die 35.000 $ betragen. Wahrscheinlich aber würde es noch mehr werden, weil mit steigendem Geldwertverlust immer größere Geldmengen bereitgestellt werden würden. Am Ende läuft dann alles darauf hinaus, daß international Ware gegen Ware gehandelt werden würde und Differenzen ggf. in Öl, Rohstoffen oder Edelmetallen auszugleichen wären. Fiat-Money wäre dann auf Nationalstaaten beschränkt. Sowas gab´s auch schon früher: Alles, auf dem "Scheidemünze" (ein uraltes Wort für nicht voll schuldnerfreies Geld, also für "Fiat-Money) draufstand galt nur im Ausgabeland.....


    Was bislang vergessen wurde, das ist die steuerlich geförderte "private" Altersvorsorge. Auch die dürfte, zusammen mit Bonds und KLV´s dann den Bach hinunter gehen....


    Aus monatlichen Zusatzrenten von derzeit nomonal 1.000 EUR oder $ werden dann vielleicht 0,5 Unzen. Silber, nicht GOLD versteht sich. Das dürfte dann für ein Sonntagsfrühstück für 2 Personen reichen :D:D:D


    50 % Geldentwertung innerhalb eines kurzen Zeitraumes kann es so nicht geben. Sobald die Menschen merken, daß ihr Geld schnell an Wert verliert, kommt es zur Hyperinflation. Denn jeder will noch schnell retten, was noch zu retten ist.....


    ...weswegen die Situation dann für Notenbanker außer Kontrolle gerät. Game Over.



    Und die Guthaben der Bundesdeutschen übersteigen die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft und das Angebot an Sachwerten um ein Vielfaches. Das genau ist dann der Nährboden der Hyperinflation.

    Zitat

    Original von Edel Man


    Soweit,sogut.
    Aber Berufstätigen ist sehr eine BU - Versicherung angeraten.


    Da habe ich auch schon öfters drüber nachgedacht. Und mich persönlich dazu durchgerungen drauf zu verzichten.


    Begründung: Die Einzahlungen in die Versicherung werden stets in werthaltigem Geld getätigt. Wird man berufsunfähig, so gibt es gleich mehrere Fälle, in denen die Versicherung nicht oder nur eingeschränkt zahlt. Und angenommen sie zahlt voll, dann sind es doch i.d.R. nominale monatliche Fixbeträge, di emit der Zeit durch Geldentwertung vermindert werden, wohingegen die Beiträge der berufsfähigen Beitragszahler tendenziell steigen.

    Zitat

    Original von kalle14
    .....Viel wichtiger war es mein Versicherungspotfolio zu bereinigen,eben das ganze drum rum auf sparflamme zu fahren.


    gruss


    kalle


    Das habe ich schon vor Jahren getan:


    Private Haftpflicht, KFZ-Haftpflicht + Hausratversicherung (ohne Möglichkeit einer Unterdeckungseinrede der Versicherung) + private Kranken-Zusatzversicherung. Und das ist es dann gewesen.


    Die ETW ist über die Eigentümergemeinschaft gegen Sturm / Feuer / Blitzschlag abgesichert.


    Nachdem ich mir einen Neuwagen gekauft habe, habe ich zusätzlich eine Kasko mit 500 EUR Selbstbeteiligung abgeschlossen. Nach 5 Jahren ist die aber auch wieder weg.


    Allen anderen VS-Müll, den brauche ich nicht bzw. die nicht versicherten Risiken nehme ich einfach in Kauf.

    Zitat

    Original von traditional3
    ......Unterdessen nehmen die Ungleichgewichte in der Eurozone dramatisch zu. Nach Angaben der Zentralbank hat sich in Spanien das Zahlungsbilanzdefizit in den ersten elf Monaten des Jahres 2005 explosionsartig um 60% ausgeweitet und erreichte 60,7 Mrd. Euro, was 7,3% des BIP entspricht. Damit hat Spanien prozentual gesehen sogar die notorischen angelsächsischen Defizitländer (Australien 5,9%, USA 5,8%, England 3,4%) noch überholt und weist das höchste Defizit unter allen OECD-Ländern auf. Spaniens Handelsdefizit belief sich von Jan.-Nov. 2005 auf 63 Mrd. Euro, weil die Einfuhren um 11,4% stiegen, während der Tourismus stagnierte. Die Importe nahmen nicht nur wegen des gestiegenen Ölpreises zu, sondern auch wegen einer Steigerung der Käufe von Kapitalgütern - insbesondere aus Deutschland - um 14%. Der Importboom geht mit einer steil ansteigenden Verschuldung der spanischen Privathaushalte und Gesamtwirtschaft sowie der Bildung einer gewaltigen Immobilienblase einher.


    Gleichzeitig erreichte in Deutschland der Handelsüberschuß 2005 mit 162 Mrd. Euro einen Allzeitrekord. Doch die deutsche Binnenwirtschaft - allem voran Bereiche wie Bauwirtschaft und Einzelhandel - verharrt in Depressionsbedingungen. -----.


    Ja, der dumme, dumme Deutsche spart lieber für´s Alter anstatt sich selbst was zu gönnen. Geiz ist geil. Zumindest für diejenigen, die sich die in Deutschland geschaffenen Werte gegen in ihrer Summe völlig kraftlosen Zahlungsversprechungen aneignen. Am Ende der "Sparnunft" angekommen, werden die deutschen Sparer merken, daß sie auf Papier gebaut haben, das "abgebrannt" ist. Und was bleibt einem "abgebrannten" Sparer: Altersarmut innerhalb einer kaputtgesparten Infrastruktur.


    Heute für´s Alter darben, damit man sich bis dahin drann gewöhnt hat, lachtot!.

    oder hat der vermeintliche "Inflationswolf" das Kreidefressen gelernt?


    Aber lest selbst:


    http://de.today.reuters.com/ne…SA-NOTENBANK-BERNANKE.xml


    Mir persönlich klingen die dort angeschlagenen Töne zu gut, um wahr zu sein. Beruhigungspillen.


    Niedrig, stabil und prognostizierbar, das alles sind doch relative und extrem dehnbare Begriffe.


    Wie will er das machen und, sollte er das meinen was er sagt, warum wird dann demnächst die Geldmenge M3 nicht mehr veröffentlicht?.

    Goldmund: Es wird der Tag kommen, an dem eine Unze Silber gelegentlich mehr steigt oder fällt, als ein Dollar. Und so, wie es ausschaut, ist es bis dahin nicht mehr allzulange. Spätestens 2010, also in etwa 4 Jahren, dürfte das Realität sein. Da bin ich mir sehr sicher.


    Jepp - der pure Frust!


    Ich kann´s verstehen. Gerade die Landwirtschaft wurde doch sowas von staatlich reglementiert und fehlgelenkt. Hinzu kommt, daß Ackerbauflächen in Deutschland sicherlich nicht mit solchen Flächen konkurieren können, die von Billiglöhnern und in Ländern bewirtschaftet werden, in denen zwei bis drei Ernten pro Jahr möglich sind.


    Da haben wir ihn, den Fluch der Subventionen und einer falsch verstandenen Globalisierung. Und den Fluch des Geldbetruges mit Fiat-Money:


    Auch der Bauer darf faktisch schon Geld mitbringen, um sein Zeugs anbauen zu können.....


    und spätestens, wenn am Ende des Geldes dann viel unbebaute Ackerfläche vorhanden ist, gibt´s Nahrungsmittel nur noch gegen Bezugsschein oder auf dem Schwarzmarkt.


    Das werden die Folgen einer unverantwortlichen Landwirtschafts-, Geld und Wirtschaftspolitik sein.


    Übrigens: "Terminmärkte" sind noch lange keine sichere Garantie dafür, tatsächlich beliefert zu werden. Kommt´s drauf an, so gibt´s wohl ehr wertlose Fiat-Kohle als "Entschädigung" statt Ware.


    Stichworte: Platin-Squeeze, Tokyoter Börse, Commex-Regeln


    Bleibt die Möglichkeit, sich eine Vorratskammer anzulegen.

    Die Steuer- und Sozialabzocke und der Rentenbetrug sind schon schlimm genug.


    Man sollte das alles durch zwei Dinge nicht noch schlimmer machen:


    - durch eine "private" "Altersvorsorge", die staatlich "gefördert" wird
    - durch Sparen in Fiat-Money (Bonds, Sparbücher- und -verträge, die
    meisten Aktien und Fondsanteile, die ja beleibig "vermehrbar" sind,
    wenn neue "Gelder" dazukommen)


    Schließlich kann man ja noch versuchen zu verhindern, daß man auch noch um das bischen Geld(wert) betrogen wird, das (den) man übrig hält (meine Meinung).

    Zitat

    Original von mvd
    Lesenswerter Artikel.


    http://www.brandeins.de/home/i…&sid=su801461191585591118


    Gruß
    mvd


    Netter Artikel. Jedoch: der Autor irrt in einem wesentlichen Punkt:


    Es wird nicht zuwenig Kapital in die Produktion gesteckt, sondern viel zuviel. Und zwar Geld, das es real garnicht gibt, sondern das nur künstlich geschaffen wurde. Genau das ist der Grund dafür, weshalb Lohnarbeit mehr und mehr durch Automatenarbeit (wäre es Maschinenarbeit, so ginge es noch) ersetzt wird und weshalb sich Menschen für Hungerlöhne verkaufen müssen, weil sie ansonsten keinen Job bekommen - Automaten und ausländische Billiglöhner / Sklavenarbeiter wären ansonsten billiger.


    Weiterhin ist genau diese maßlose Geldschöpfung ursächlich für Arbeitslosigkeit, Staatsverschuldung und Steuererhöhung, denn erstgenanntes verursacht zweitgenanntes und dieses wiederum letztgenanntes. Steuer- und Abgabenwucher führt zu Rückgängen beim Realeinkommen und diese verursachen weitere Arbeitslosigkeit, Angszsparen und somit einen immer schnelleren Anstieg der Staatsverschuldung bis hin zu Massenelend und Staatsbankrott.


    Würde nämlich nur wenig Kapital in den Wirtschaftskreislauf gesteckt, so müsste - bei gleicher Warenprodiktion fehlendes Kapital durch Lohnarbeit substituiert werden. Dies bedeutet: weniger Arbeitslosigkeit, geringere Steuer- und Abgabensätze, steigende Einkünfte aus Lohnarbeit und somit auch weniger Staatsverschuldung und weniger Wohlfahrt.


    Interessant ist, daß der Autor diejenigen, die ihr Kapital in Sachwerte und nich tin Produktivvermögen stecken als asozial bezeichnet.


    Da bin ich lieber asozial, als daß ich 60.000 EUR mitbringe, damit ich (wie das mein 70-jähriger Vater gerade macht) noch ein Jahr oder 6 Monate lang Bauunternehmer spielen darf und mich einer existenzrettenden Umstrukturierung entziehen kann - bevor der Laden dann endgültig den Bach runter geht.....


    und die wirtschaftliche Existenz von 7 Menschen ruhiniert. Altersarmut des Uneinsichtigen inklusive.


    Asoziale, das sind für mich diejenigen, die ungesecktes Geld produzieren und dies so billig bereitstellen, daß die für Werkschließungen und Jobverlagerungen ins Ausland notwendigen Geldmittel zur Verfügung stehen. Asoziale, das sind auch die, die die real erarbeiteten Geldvermögen der Sparer durch Jährliche Geldneuschöpfungen in Größenordnungen des drei bis neunfachen des realen Wirtschaftswachstums entwerten. Geld, das bei marktgerechten Zinsen schon seinen Weg finden würde....


    Ungedecktes Geld in Unternehmen stecken, bei denen die Risiken die Ertragschancen bei weitem überwiegen - oder mit ungedecktem Geld Realwerte erwerben, die kein Totalverlustrisiko, sondern die Chance auf Werterhalt oder geringe Renditen (Immobilien) bieten....


    Ich glaube, daß die Entscheidung klar ist.


    Ein Unternehmer, der muß vor allem eines können: Er muß Chancen und Risiken objektiv gegeneinander abwägen können und sein Kapital dort investieren, wo die Risiken im Vergleich zu den Chancen vergleichsweise gering sind. Ein Unternehmer darf eines niemals tun: Eulen nach Athen tragen. Ein Unternehmer dient dem Kunden, indem er ihm einen bestmöglichen Nutzen schafft, für den er adäquat vom Kunden belohnt wird. Kein guter Kundennutzen = kein Unternehmerlohn. So einfach ist das.


    Was nicht geht, das ist auch nicht drinn. Und das, was man erübrigen kann, das ist Ballast, der über Bord geworfen gehört. Im Interesse des Kunden und damit im Interesse des Unternehmens. Wer das nicht versteht, der scheitert.


    Und dort, wo es nichts zu holen gibt, darf man auch kein frisches Geld mehr reinstecken. Besser ist es dann, das Geld in risikoarme, Realwerte mit kleinen Renditen oder bis zur finalen Marktbereinigung in Edelmetalle = schuldnerfreies Geld zu stecken. Andernfalls hat man dann, wenn es drauf ankommt, kein Kapital für Unternehmungen mehr.


    Und so werden - durch Schaffung immer neuer Geldmengen, die in die Produktion dringen mehr und mehr negative Renditen der dort arbeitenden Gelder erzwungen. Weil durch Geldschöpfung künstlich Wettbewerber generiert werden, die es eigentlich garnicht geben würde, würde nicht immer neues Geld gedruckt.


    Und dann passiert genau das: Menschen, die bereit sind, Leistung zu bringen und Verantwortung (anderen, aber auch sich selbst gegenüber)
    zu übernehmen, die werden vom Unternehmertum ausgeschlossen. Menschen, die Chancen und Risiken falsch gegeneinander abwägen und zu "begeistert" sind, enden in der Insolvenz.


    Nicht sparen, Können und Leistungsbereitschaft / -fähigkeit entscheiden darüber, wer Unternehmer sein kann, sondern Unternehmensberater, die extrem risikobereiten, kreditaufnahmewilligen Personen Unternehmenskonzepte und Businesspläne fertigen, mit Hilfe derer dann neu geschöpftes Fiat-Geld beschafft werden kann. Und durch die so geschaffenen Überkapazitäten kommt es zu ruhinösem Wettbewerb. Und weil immer neues Geld in die Märkte gepumpt wird, wird der Druck immer größer.


    Wer kann schon gegen eine Notenpresse anarbeiten?.


    Das können nur alle gemeinsam, indem sie ihre Gelder in schuldnerfreie Realwerte stecken und so zu einer faktischen Nichtakzeptanz von FIAT-Money, der Ursache allen wirtschaftlichen Übels und aller Marktverzerrungen und Fehllenkungen von Kapital beitragen.

    [quote]Original von Mr.Goldfinger


    ...Im Falle einer Bankenkrise, siehe Argentinien, werden auch die Bankschließfächer in die Konkursmasse der Bank einfließen....


    quote]


    D.H. die Inhalte der Fächer waren für die Bankkunden definitiv verloren. Auch noch, als die Banken wieder öffneten?


    Klar kommt da nix bei rum. Weil im Ausland meist Urwälder (Russland, Kanada) abgeholzt werden. Und da zahlt kein Waldbesitzer besagte Beiträge. Solch einen Schwachsinn gibt es nur in Europa, speziell in Deutschland.


    Der letzte Hit für "Investoren": Ein Fonds oder eine AG, die in Spanien und anderen Länder Edelholzplantagen anlegt (z.B. Kirchholz) die bereits nach 15 bis 20 Jahren abgeerntet werden sollen, lachtot!


    Hab´s im TV gesehen und mich nur "gewundert" darüber, wie viel dummes Geld schon wieder vorhanden ist. Sogar ein künstliches Bewässerungssystem hatten diese "Nutzholzplantagen", Schade nur, daß wir erst in 15-20 Jahren "wissen", wen´s genutzt hat :D:D:D


    Leute, der Braten stinkt doch, wie ein fauler Fisch!.


    Ich meine: wer von Weinbau, Ackerbau und Forstwirtschaft nichts versteht, der sollte besser die Finger davon lassen.


    Ein Immobilienfonds (z.B. Grundbesitz-Invest, wenn der wieder auf gemacht wird) tut´s wahrscheinlich besser und vor allem bei geringeren Risiken.


    Super. Folgendes Gedankenspiel:
    Dann verkaufe ich als im ETF investierter Investmentbanker 2.000 Tonnen zu an diesem Tag festgelegten Kurs. Kassiere am nächsten Tag die Kohle und schaue zu, wie der ETF das Silber dann in den nächsten Tagen für 95 Prozent bis 65 Prozent meines Erlöses verkaufen darf.


    Ich lasse dann meine Calls über 20.000 Tonnen verfallen. Hat mir ca. 200 Tonnen Silber gekostet (als Pusher, der über vielleicht 3 Monate eine solche Position (2.000 Tonnen) aufgebaut hat vielleicht sogar noch weniger oder ich hab sogar daran noch verdient...), statt sonst vielleicht 2.000.


    Macht nix, denn die Prämie für die verfallenen Derivate in Höhe von 2.500 bis 3.500 Tonnen.... die ist mir sicher. Kann es eine sichere Möglichkeit geben, Kohle zu machen?



    Gut, daß es solche Strukturen gibt. Toll, nicht.


    Würde es die ETF´s nicht bereits geben - die Investment- und Notenbanken müssten sie erfinden. Um die Goldhausse mit den Geldern der Goldspekulanten und auf Kosten der Goldspekulanten zusammenbrechen zu lassen.


    Wahrscheinlich auch, daß danach dann ein "Schutzmechanismus" eingebaut würde, was größere Verkauforders angeht, wenn es dann nicht schon zu spät wäre.


    Fragt sich nur, ob mach so einem verherendenKonstruktionsfehler überhaupt noch ein Privatier ins ETF-Geschäft investiert. (Rhetorische Frage :) )


    Mal eben so 15 bis 50 Prozent Substanzverlust durch mögliche Konstruktionsmängel ist nicht gerade vertrauenserweckend. Wahrscheinlich wird es noch schlimmer kommen: Erst pumpen Terminfuzzis & Notenbanken über ein paar Monate Fiat-Kohle wie bekloppt in den ETF, der muss dann Edelmetalle kaufen, bis der Arzt kommt... ist das Geld abgearbeitet, so wird alles schlagartig abgezogen. Ein paar Tausend Tonnen gehen dan in Wochenfrist über die Börse, die zusammenbricht, wobei Terminfuzzies und Notenbanken sich "ihr" geleihenes Gold zu Niedrigstkursen zurückholen.....


    Den rest besorgen die verbliebenen nun panischen Goldkäufer.


    Klappe zu - Affe tot: RIP Goldpreis :D:D:D


    Vielmehr müsste ein Fonds so gestrickt sein, um Manipulationen auszuschließen: Verkäufe, z.B. ab 10.000 Unzen Silber, werden angemeldet und danach in Reihenfolge ihres Einganges abgearbeitet bzw. mit neuen Käufen verrechnet. Erst dann würden die Verkäufer ausgezahlt. Und zwar mit dem Betrag, der für ihr Silber tatsächlich erlöst wurde. Nur das, was darunter liegt kann nach dem aktuellen Tageskurs abgerechnet werden. Notfalls müsste ein ETF auch zwei Jahre Zeit haben, um Groß-Verkaufs-Orders über 100 Tonnen abzuarbeiten


    Und jeder ETF, der nicht so konstruiert ist, der wird über kurz oder lang gezielt "kaputtgetraded" werden.


    Sei es von Investmentbanken oder von den Notenbanken selbst, die im Hintergrund die Fäden ziehen.


    Denn die ETF´s sind die Gegner der Fiat-Notenbanken. Und ihre Achillisferse, die wird ihnen zum Verhängnis werden. Die werden, wenn erst mal so richtig viel dummes Anlegergeld darin investiert ist, über genau solche Mechanismen "ausgerottet". Und je höher deren Edelmetallbestände, desto extremer deren Fall, denn die Baisse nährt die Baisse. Einfacher geht´s nimmer.


    Zur Erinnerung:


    Don´t fight the FED.


    Und gerade was Gold angeht: Die ETF´s machen die Goldanlage zu einem hochvolatilen und kurz- bis mittelfristig extrem riskanten Anlagefeld (meine Meinung)


    Ein geeigneteres Instrument zur Goldpreismanipulation (und zwar nach unten) kann ich mir kaum vorstellen.


    Man braucht dazu noch nicht einmal GOLD, sondern nur unbegrenzt generierbare FIAT-KOHLE.


    Wenn man diesen Gedankengang genau verfolgt, so kann man erkennen, welche Abgründe sich hier ggf. auftun könnten.


    Und wer´s nicht glaubt:


    Der Fonds Grundbesitz-Invest wurde doch von der eigenen Depotbank kaputtgeredet. Und bei den anderen mittlerweile geschlossenen Immobilienfonds waren es doch Banker und Pensionskassen, die zu deren Schließung beitrugen. Die wollten schnell noch retten, was zu retten war.


    Und wenn solch unsichere Kantonisten in Rohstoffe investieren, dann geht auch da die Kapitalvernichtung los.


    Zumindest bei denjenigen, die im ETF stecken, nachdem eine Groß-Verkaufsorder zu einem Kurs abgerechnet wurde, der sich während des Verkaufes der Tranche als nicht realisierbar erweisen dürfte. Die Differenz zwischen Erlös und Schuld geht dann zu Lasten des Fondsbestandes an Edelmetall, d.h. es wird weit mehr verkauft werden müssen, als zum Zeitpunkt der Abrechnung vorausgesetzt.


    Genau so ist es doch vielleicht bei den Immobilienfonds gelaufen, bei denen demnächst vielleicht erhebliche Wertberichtigungen (KAN-AM-Fonds??) anstehen.


    UInd dann nehme man noch Versicherungen, Dachfonds und klassische Papiersilberan- und Verkäufer und vor allem Terminfuzzies mit hinzu.....


    und man hat das ganze "zockende, hochspekulative Gesoxx" der Finanzmärkte voll im physischem Silber drinn. Hohe Volatilitäten und unkalkulierbare Preisausschläge nach unten und nach oben inklusive.


    Denn jeder hat irgendwie Interesse an einem Silber-ETF.


    Selbst der Terminfuzzi könnte drauf kommen: anstatt mühsam Unze für Unze im Hinblick auf den "Hexensabbat" zusammenzukaugen, investiert der einen Betrag X in einen ETF und zieht den kurz vor dem Verfallstag wieder ab. Zum Tageskurs. Der ETF, der so einen seiner liquiden Mittel los geworden ist, verkauft vielleicht sogar mit zeitlicher Verzögerung dann sein Silber. Und drückt den Preis. Auf Kosten der Gesamtsubstanz, versteht sich.


    Toll nicht?.


    5.000 EUR eingesetzt und für 100.000 EUR Schaden damit angerichtet.....


    Einen besseren, weil billigeren Hebel, als den schwerfäligen ETF gibt´s nicht. Und sei es nur, um den MArkt schon vor dem Verfallstag so sturmreif zu schießen, daß selbst kleinere Abgaben den erhofften Erdrutsch zur rechten Zeit auslösen.....


    Zum physischen Edelmetallkauf gehört es m.E. auch, das Zeugs physisch im Markt zu kaufen und zu verkaufen. Physisch unterlegtes Papiersilber macht es für Papierzocker viel einfacher, den physischen Markt zu manipulieren. Zumindest ist das meine Meinung.


    Und das schönste daran ist... es kostet den Manipulanten vielleicht sogar nur einen Bruchteil der bisherigen Manipulationspraxis.


    Der ETF hat sicherlich noch so manche gefährliche Schwachstelle. Das Konzept dürfte sich, haben Zocker es erkannt, sich das nutzbar zu machen, irgendwann einmal selbst überlebt haben.

    Zitat

    Original von silberling3000
    .....Das Geld auf Sparbuch und co ist so oder so nichts mehr wert, nur, dass es die Leute heute noch nicht wissen, sondern erst, wenn es wirklich wertlos wird. Ich möchte mal sehen, was passiert, wenn alle für ihre Sparanlagen etwas kaufen würden. Aber das würde schon daran scheitern, dass die Banken nicht mal das Geld zur Verfügung stellen könnten (von Bargeld ganz zu schweigen).


    Naja: momentan bekommt man noch etwas für seine abgehobenen Spargroschen. Und was die Zukunft bringt, daß weiß niemand so genau. Bestenfalls gibt es wahrscheibnlichere und unwahrscheinlichere Szenarien.


    Daran, daß alle Sparguthaben wertmäßig zurückgezahlt werden können, kann man sowieso nicht glauben, denn viele Staaten sind faktisch überschuldet, d.h. sie nehmen seit Jahrzehnten jedes Jahr mehr Geld neu auf, als Sie Schulden zurückzahlen. Und die Sparguthaben, die wandern über den Kapitalmarkt zu einem, nicht unbeträchtlichen Teil in Anleihen ebensolcher Staaten.


    Bleibt also noch die Möglichkeit einer realen Denomination der Schulden und der Sparguthaben durch Geldentwertung.


    Was aber nicht zwangsläufig einen völligen Wertverlust der Sparguthaben zur Folge haben muß.



    Zu (1) nicht jeder, der seinen Job verliert, der wird zum Betrüger / Mietnomaden. Viele finden nach ein paar Monaten auch wieder einen Job. Und die allermeisten werden nicht zum Hartz-IV-Fall. Und selbst die meisten Hartz-IV-Empfänger sind keine Betrüger. (meine Meinung). Risiken kann man nie völlig vermeiden.


    zu (2): Kein Einverständnis - kein Mietvertrag. Klappe zu - Affe tot :) Keine Info uist auch eine Info. Billiger kann ich an die gewünschte Risikoeinschätzung nicht kommen.


    Zu (3) es ist noch kein Mietnomade vom Himmel gefallen. Will sagen: wer bislang keiner war, bei dem ist die Wahrscheinlichkeit recht klein, daß er einer wird. Und beim ersten Versuch bereits das volle Programm abzuziehen, das widerspricht der Erfahrung, daß man jedes business lernen muß.


    Zu (4) Wohnungen mit Sozial- oder Mietpreisbindung kaufe ich nicht. Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist.... Sollen da städtische Gesellschaften rangehen oder gemeinnützige ioder Profis (Reets).
    Ich kann und will mit solcher Klientel möglichst wenig zu tun haben. Meine Wohnung habe ich voll selbst bezahlt. Und da kommt nur jemand rein, der seine Verpflichtungen auch voll selbst bezahlen kann. Bzw. von dem ich das annehme. Ich kenne die Diskriminierung der Erwerbstätigen, die KEINEN Wohnberechtigungsschein vorweisen können von meiner eigenen Frau (das war 1992, sie war Krankenpflegerin und fand keine Wohnung, die halbwegs bewohnbar war. Sozialtypen hingegen hatten eine viel bessere Auswahl. Vieles wurde nur mit WBS angeboten / vermietet.
    Und ich meine, ein Appartement, 51 qm in Kempen am Niederrhein zu 5,5 bis 6 EUR / qm kalt in bezugsfähigem Zusatnd (keine Kaschemme) + Garage zu ca. 40 EUR das ist nicht zu teuer, weder Wucher, noch spottbillig, aber auch für eine Einzelperson bezahlbar. Selbst Hartz-IV-Empfänger dürften sich die mieten (kriegen sie aber nicht).

    Den Mieter mit dem Lederwarengeschäft hätte ich akzeptiert, vorausgesetzt, er hätte mir ein freies, monatliches Einkommen von mindestens 1.000 EUR nachgewiesen (480 für Eohnung + Betriebskosten +mind. 520 zum leben - z.B. anhand von Steuerbescheid). Der Mann ist sehr wahrscheinlich ehrlich und arbeitet eigenverantwortlich. Wird der arbeitslos, so hat er als Geselle oder Meister gute Chancen aufgrund seiner usbildun gund Erfahrungen einen neuen Job zu finden. Restrisiken, die gibt´s immer.
    Da kann sich keiner von frei machen.