Beiträge von mesodor39

    [quote]Original von Leosline
    am interessantest ist der zeitraum 01.01.80 - 20.01.80........
    [quote]


    ja, das ist der sog. "Spike", auch Bullenfalle genannt.


    Wichtig ist folgendes: Selbst derjenige, der noch am 01. Januar 1980 gekauft hat, der hatte nach dem Zusammenbruch im Jahr 1980 noch zwei Gelegenheiten zu über 600 auszusteigen.


    Und der, der den ersten Ausstieg nicht genutzt hat und den Braten beim zweiten Anstieg nicht gerochen und realisiert hat, der wurde hart bestraft.


    Ein Blick zurück hätte wirklich jedem klar werden lassen müssen, daß das Niveau von 1980 gemessen an den 10 Jahren davor extrtem hoch und demzufolge extrem riskant gewesen ist.


    Und wer sich als Spekulant nicht informiert hat, der war halt selber schuld.

    Zitat

    Original von cycles
    Wir die Preislinie bei 564.60 durchbrochen geht es richtig nach Süden.


    für wie lange dann?.


    und was bedeutet "richtig"?.


    Kaufrausch: Was die Liquidität beim Gold angeht: volle Zustimmung.


    Jedoch: Extreme Kurseinbrüche - auch solche in der angeführten Größenordnung - sind bezogen auf den jeweils aktuellen Handelstag zwar extrem unwahrscheinlich. Ebenso wie übrigens auch Anstiege von 25 V.H. an einem Tag.....


    Jedoch: auszuschließen ist beides nicht.


    Will sagen: Wer spekulieren will, der mag das tun. Wer sich jedoch keinen unkalkulierbaren Kursschwankungen aussetzen will, dem bleibt - auch bei Gold - nichts anderes übrig, als nur die Mittel anzulegen, die er langfristig nicht benötigt.


    Alles andere ist und bleibt - auch wenn Gold wohl nie völlig oder längere Zeit wertlos werden wird - Spekulation.


    Wir haben beides:


    Dort wo harter Wettbewerb ist, da herrscht Deflation ohne gleichen (Lohndrückerei, fallende Endverbraucherpreise), z.B. Baubranche. Und das oftmals bei rückläufiger / stagnierender Produktion.


    Und dort, wo Monopole, Oligopole meinetwegen auch Korruption oder Preisabsprachen vorherrschen (Stichworte: Energie und Entsorgungsbranche, Wasser, Abwasser, "Nebentätigkeiten" für Politiker), dort wird zugelangt, daß einem schwarz vor Augen wird.

    Zitat

    Original von Anzugpunk
    Das mit den Silbermünzen ist so richtig.
    Ich halte von den 10 Euro Münzen allerdings nicht allzuviel. Die nehmen jetzt schon nur die Leute die sich auskennen..


    Momentan ist das so. Aber Banken und auch die Bundesbank tauschen sie gegen Banknoten ein.


    Im Kriesenfall, wenn alle Banken zu haben und es zum Bargeldmangel kommt "Deflationärer Crash", werden Verkäufer alles nehmen, was nach Geld ausschaut und wo EURO und BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND draufsteht. Außerdem kann man so gleich zwei Szenarien verlustfrei abdecken: die Silberpreisexplosion und den deflationären Crash.



    Zitat

    Original von Anzugpunk Auf dem Tagesgeldkonto sind deine 30 000 Euro aber kein Geld, sie sind nur Guthaben. In nem Deflationsszenario nützt das nix.
    Ich würde als echte Bargeldreserve ca die 5000 Euro abheben und mir dann auch in Bar auszahlen lassen. 100er, 50er, 10er und viele viele 5er.


    Genau so ist es!. Guthaben nützen bei einem deflationären Crash nichts, weil diese dann - beispielsweise durch Bankenschließungen oder Bankenpleiten entweder nicht verfügbar oder verfallen sind.


    5.000 EUR Cash in Banknoten gut versteckt, zusätzlich zu den "Silberlingen" oder meinetwegen auch ein Mix aus Banknoten und "Silberlingen" sind - in Anbetracht der Mickerzinsen - durchaus eine Alternative zu Sichteinlagen bei Banken.

    Ja, an dem "Weckruf" da dürfte so einiges drann sein. Ich glaube, daß vieles noch nicht in den Aktienkursen deutscher Aktien eingepreist ist. Und dabei denke ich ehr an Dinge, die für fallende Kurse sprechen.


    Ich habe Ende Dezember / Anfang Januar bei den Aktien erst mal Kasse gemacht. Egal, wie weit die noch steigen mögen - sie werden auch wieder fallen.


    Noch nämlich ist überhaupt nicht erkennbar, ob der sich ab 2000 abzeichnende Crash nur eine Singularität oder aber der Auftakt zu einem sehr, sehr langen Kursabschwung war.


    Schnappt die Bullenfalle dann zu, ist die Kohle sehr lange Zeit futsch!.


    Und dabei würden die Bildredakteure noch nicht einmal lügen, vorausgesetzt sie schreiben nicht für wen todsichere Gewinne winken :D:D:D

    Zitat

    Original von greenjg....
    .....Mir geht es nicht um Spekulationen ... diesen Spekulationskram ist sowieso krank ... wenn ich spekulieren will dann Spiele ich lieber Lotto! ... mir geht es einfach im Fall eines totalen Zusammenbruchs ... meine Hütte mit einem 1 Gramm Gold Stück mein Haus abzuzahlen! :D ... bzw. darum besser zu schlaffen .. mehr nicht!


    mfg,


    greenjg


    Ein Tip vorweg: Falls möglich: Aktien und Anleihen verkaufen, um Haus abzuzahlen.


    Warum das?.


    Ganz einfach: Sie möchten ruhig schlafen und Sie vermuten einen Crash.


    Welchen denn?.


    Dabei gibt es nicht den Crash, sondern sehr viele Arten von Crash´s.


    Beim Inflationären Crash kann ihre Strategie aufgehen.


    Beim deflationären Crash mit anschließender Hyperinflation könnten Sie als Schuldner wirtschaftlich vernichtet werden. Trotz Goldbesitz. Stichworte: Illiquidität, Kursschwankungen und extreme Zinsschwankungen. Braucht jeder Geld kann auch Gold kurzfristig sehr viel an Wert verleiren und dann heisst es Game over......


    Kriesenszenarien, die gibt´s wie Sand am Meer. Und nur eines kann bestenfalls auf die nächste Kriese zutreffen, sollte sie denn kommen.


    Am besten schläft es sich beispielsweise im Kondratieff-Winter völlig schuldenfrei


    Weiterhin braucht man beim deflationären Crash zuerst eine genügend hohe Bargeldreserve um nicht "ausgerottet", also zum Notverkauf seiner "Vermögensgegenstände" gezwungen zu werden (da empfehle ich keine Banknoten, sondern silberne 10-EUR-Münzen, wie die von der BRD als Gedenkmünzen zum Nennwert (10 EUR) ausgegeben werden. Jedes Stück enthält ca. 16 g Silber, was einem Silberwert von momentan 4 EUR verspricht. Angenommen der Silberpreis verzehnfacht sich, dann sind es 40 EUR. So können Sie (noch) völlig risikolos in Silber gehen und trotzdem Bargeld halten und den Kondratieff-Winter abdecken. Das Silbergeld können Sie vergraben, einmauern, verstecken usw., ohne daß es vergammelt.


    Gold ist erst danach ratsam, also nachdem alles bezahlt und genug Barreserve da ist. Sollte der Goldpreis einbrechen..... könnte es sein, daß Sie 25 Jahre und länger warten müssten, bis der wieder da ist, wo er mal war.


    5 bis 10 Prozent des Gesamtvermögens in Gold, so lautet eine Faustregel. "Vermögen", das ist natürlich das, was man besitzt - abzüglich der darauf lastenden Schulden.


    Gold kaufen und den Buckel voller Schulden, das alles in der Hoffnung mit dem Gold eines Tages die Schulden zu zahlen.....


    Ich nenne das "Spekulationskram", Glücksspiel und Zockerei oder GOLD-ATM.


    Wo ist da noch der Unterschied zur Housing ATM?.


    PS: Ein paar Nahrungsmittelvorräte sind auch nicht schlecht, so für 2 bis 3 Wochen. Eine heftige Schneeverwehung oder ein Stromausfall infolge eines etwas heftigeren "Gewitters" kann durchaus mal zu Versorgungsengpässen führen.....

    Zitat

    Original von durran
    klar alles rund ums auto hat sich wahnsinnig veteuert .....


    das entspräche ca.24 000 Euro.


    dafür gibt es heute noch nicht einmal einen golf mit der ausstattung


    Ich habe mir vorgestern - zum ersten Mal in meinem Leben - auf Drängen meiner Frau einen Neuwagen zugelegt.


    VW Golf, TDI, 107 PS, 18.600 EUR. Geht ab, wie Schmitz Katz. Und das schon unterhalb 2.300 Umdrehungen. Und auch nach der Einfahrzeit dürfte es so sein, daß das Fahrzeug zu über 99 Prozent der Laufleistung unterhalb dieser Grenze bewegt wird, weil "mehr" einfach nicht nötig ist.:)


    Benziner sind teilweise deutlich billiger - schlucken aber auch mehr und teureren Treibstoff, als Diesel-PKW. Wobei ich meiner Wahl die durchaus gegebene Möglichkeit weiterer, erheblicher Ölpreissteigerungen als wahrscheinlichstes Szenario zu Grunde gelegt habe.


    Mein alter "Panzer", ein erstmals 1986 zugelassener Golf, Benziner, 1,3-l-Maschine, 245.000 KM, ca. 60 PS, Verbrauch ca. 8 L Normal je 100 km, wurde mir im Zuge einer Sonderaktion mit 1.250 EUR "angerechnet.


    Weil das alte Auto aber noch 18 Monate TÜV hat (bis September 07) und auch der Fahrleistungen (Beschleunigung, LAufruhe) noch gut sind (lt. Aussage meiner Werkstatt) habe ich den nach Abmeldung für einen symbolischen Preis zurückerworben. Für 1/2 Unze gebe ich ihn nicht her, bei einer dreiviertel Unze, meinetwegen auch für 3 Goldsoverigns oder 3 x 20 Goldmark wäre ich vielleicht bereit, den als Bastlerfahrzeug - ohne jede Gewährleistung - herzugeben. Standort: Deutschland, Nordrhein-Westfalen, 47929 Grefrath b. Krefeld.


    Will sagen: Neuwagen sind nur teilweise sehr teuer, was nicht bedeutet, daß Autofahren generell teuer sein muß.


    Wäre es nach mir gegangen, so hätte ich den Wagen bis Frühjahr 2007 selbst gefahren. Die zu erwartende Mehrwertsteuererhöhung wäre sehr wahrscheinlich sowieso durch technischen Fortschritt (sparsamere Motoren, neue Werkstoffe usw.) kompensiert worden, weswegen das kein Argument für vorgezogene PKW-Käufe ist.


    Wenn ich mir dan Ford-Boss auf der letzten Automesse ins Gedächtnis rufe, wie der vor einem Geländewagen stand, der viel größer war, als er.... und mit dann vor Augen führe, daß dieselbe Firma mehr als 2/3 ihrer Werke in den USA dicht macht, so braucht einem das bei den anachronistischen Treibstoffverbrennern, auf denen solche Firmen ihre ganze Hoffnung setzen nicht zu wundern. Auch sowas gibt es (noch). Aber der Markt wird´s schon richten :)


    Nach "Gebrauchten" hatte ich mich vorher auch mal umgesehen. Naja, vieles ist gut und schön. Und die Bremsscheiben so manches PS-starken Gebraucht-PKW waren ganz schön wellig mit ganz schön tiefen Riefen darin. Die Bremsscheiben des PKW´s meines Vaters, der auch so ein Fahrzeug mit ca. 180 PS und ca. 60.000 km Fahrleistung fährt hingegen waren völlig glatt, obglich der auch ehr zügig als langsam fährt. Will sagen: neben der Gefahr, daß am Tachostand "gedreht" wurde, besteht auch die Gefahr, daß vorher ganz schön mit den Teilen geheizt wurde. Mit allen Folgen für Verschleißteile (Federn, Stoßdämpferm Domlager, Motor und Getriebe) Meist handelte es sich um drei bis sechs Jahre alte Fahrzeuge aus Firmenbeständen oder Leasing-Verträgen. Viele von denen hatten (dem Tachostand nach) keine 60.000 km Laufleistung....


    Billig waren die Karossen (Daimler, BMW) auch nicht. Meist sogar erheblich teurer als mein "Neuer". Und ganz gewiss erheblich teurer im Verbrauch.


    Limited: es kann nicht sein, was nicht sein darf: Ein Bankrotteur, der kan unter gehen. Klammern sich 8 große Bankrotteure und 4 kleine, Nicht-Bankrotteure die bei deren Sturz mit in den Abgrund gerissen werden würden ganz eng aneinander so sind die stark, weil einig, also "to big to fall...". Und damit das Ganze auch narrensicher ist, werden Reserven in der Währung eines anderen, noch viel größeren und noch viel routinierteren Bankrotteurs gebildet. Und damit die nicht zu schnell an "Wert" verliert, werden allerletzte Realwerte in weitere Reservewährung getauscht. So kann jeder sehen, daß es doch funktioniert!. Unter dieser Prämisse, d.h. wenn man fest drann glaubt und sich dessen völlig sicher ist, macht es in der Tat Sinn, in GELD zu rechnen und in GELD zu zählen.


    Schaun wir mal, ob Ihre Rechnung langfristig aufgehen wird.


    Es wäre das allererste Mal in der Weltgeschichte!.


    Zitat eines amerikanischen Münzenhändlers:


    Only fools are absolute sure.....


    Ich meine dazu: Ein wenig Unsicherheit ist manchmal überlebensnotwendig.


    Schwer zu verstehen ist scheinbar, daß nicht Kurse Angebot und Nachfrage erzeugen, sondern Angebot und Nachfrage Kurse erzeugt.


    Es kann schon bedauerlich und gewiss auch nervlich sein, wenn man scheinbar nicht in der Lage ist zu verstehen, wie ein Markt funktioniert und wie Kurse zu Stande kommen.


    Wenn ich bereit bin 700 die Unze zu zahlen und niemand da ist, der bereit ist, darunter zu verkaufen, so kann ein Geschäft nur bei 700 oder einem höheren Kurs zu Stande kommen.


    Solange aber größere Posten im Markt sind, die für 655 oder 657 zum Verkauf stehen kann der Kurs erst darüber steigen, wenn diese Posten nicht mehr verfügbar sind.


    Eine Kursmanipulation ist alleine schon aus dem Grund unmöglich, weil ständig Geld- und Briefkurse gestellt werden. Ein Geldkurs von 655 oder 657 kann nur dann gestellt werden, wenn dies der höchste, momentan unbefriedigte Auftrag ist. Der Briefkurs muss dann über diesen Geldkurs liegen. Es gibt auch noch bezahlt und Geld und bezahlt und Brief. Dies nur, um die Sache anzurunden. Und: ja, es gibt auch Taxkurse, beuispielsweise wenn Geld- und Briefkurde zu weit auseinander liegen, oder solche momentan nicht existieren, weil alle Interessen (Anbieter und Nachfrager) befriedigt wurden.


    Sobald ein höherer Auftrag als der bisherige Geldkurs vorliegt, der ebenfalls nicht abgearbeitet ist, muß der Geldkurs sofort angehoben werden. Sonst würde der Kaufinteressent merken, daß was faul ist. Entweder wird er bis zum höchsten Geldkurs angehoben oder es bleibt beim alten Geldkurs, falls genügend Briefkurse unter dem höchsten Geldkurs liegt und der Auftrag komplett abgearbeitet werden kann und es ggf. "nur" zu Änderungen der Briefkurse kommt.


    Was daran unverständlich ist, das vermag ich wiederum nicht nachzuvollziehen.


    Jeder, der weis, wie ein Markt funktioniert, der weis auch, daß elektronische Kursmanipulationen sofort auffallen müssen.

    Da kann viel mehr hinterstecken, als ein "sich reich rechnen".


    Zum Beispiel eine Anleitung, sich mittels virtueller Zahlungsmittel (Fiat-Money, hier: US-Dollars) reale und Ertrag abwerfende Investments anzueignen.


    Ich habe unter "Inhalte von Goldseiten" etwas dazu gepostet.


    PS: CheckPoint: Sie als mutmaßlicher Nicht-US-Bürger bekommen selbstverständlich keinen Kredit. Ich als nicht US-Bürger gehe ebenfalls leer aus. Aber der "Musterschuldner", der seine Bude mit Null Eigenkapital gekauft und zu 125 Prozent beliehen hat.... der bekommt mindestens ein halbes Milliönchen. Und zwar zu Zinsen, die einem vor Neid erblassen lassen würden. Damit kauft er dann Aktien von Firmen, in denen Deutsche oder andere Ausländer arbeiten und für ihn Dividenden erwirtschaften, die er dann großteils verkonsumieren kann.


    Münchhausen lässt grüßen!.


    Und die Zeche zahlen Sie, ich und all die anderen dummen Ausländer....

    Anfangs hörte sich alles interessant gut an, doch dann wurde die Katze aus dem Sack gelassen - die "Dollarbombe" als "Tischlein deck Dich" und "Dukatenesel" in Personalunion:


    (1) Die USA verschaffen sich durch Dollarexport kostenlosen Kredit.
    (schon lange bekannt)
    (2) Ausländer investieren in den USA kurzfristig liquide Mittel, welche
    von dort aus umgehend langfristig an andere Ausländer verleihen
    werden, woraus weitere Zinsgewinne zu Gunsten des
    Wirtschaftsraums USA anfallen. (Geschenkt, weil Kinderkram)
    (3) Der Immobilien-Boom in den USA ist zu Ende. Nun muss Ersatz
    gesucht werden, damit man dort weiterhin mehr verbrauchebn kann,
    als man erwirtschaftet. Weil US-Anlagen im Ausland Profite abwerfen,
    die bei fallendem Dollar nicht sinken sondern, gerechnet in Dollar
    sogar steigen, steigt, gemessen an der Bezugsgröße KGV in US-
    Dollar auch der Wert der Dollaranlagen im Ausland. Wenn es nun
    mit der Housing-ATM nicht mehr klappt, so kann man doch ganz
    einfach KREDITE an US-Bürger vergeben, und zwar solche mit
    denen teilweise Auslandsinvestitionen finanziert werden. (WOW!)
    (4) Angenommen die Banken sind ähnlich kulant, wie beim Hauskauf,
    also: Null Eigenkapital, 125 Prozent Beleihungsgrenze.... so kann ein
    Investor temporär doch nahezu unbegrenzt Kredit schöpfen. Und alles
    aufkaufen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. (Nachtigall, ick hör
    dir trapsen... ...denn anders als Häuser werfen Finanzanlagen
    dauerhafte Erträge ab, die bei niedrigen Zinsen großteils
    verkonsumiert werden können - Alle Probleme wären dann endgültig
    gelöst, treibt man es auf die Spitze dann bräuchte kein Amerikaner
    mehr zu arbeiten, alle würden von den Zinsüberschüssen ihrer Kredite
    leben.)

    Da hat jemand das Münchhausenprinzip für ein ganzes Land "erdacht".


    Alle Achtung.




    Doch lest selbst:


    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21901/1.html


    (5) Der Wall Street scheint dieser Gedanke zu gefallen. Logisch. Ist es
    doch der Turbo für jede Aktie. Spätestens wenn sich Auslandsaktien
    vervielfach haben, haben sich US-Aktien verzigfacht. Aktienblase -
    Fehlanzeige. Das, was wir bislang gesehen haben, das war dann
    noch nicht mal der Anfang.


    Alles klar?.


    Eine Antwort ist der Artikel dennoch schuldig geblieben: wer kauft all´die Grünen Scheine?. Ich liefere sie nach: das sind dann wohl die selben Deppen, die das bislang auch schon getan haben. Stichworte: Bondsholder und "Währungsreserven". Ich nenne das turbomäßige Ausplünderung und Konfiskation des Volksvermögen aller Netto-Exportländer. Klar, daß da keine Geldmenge M3 mehr veröffentlicht wird. Das ist Wirtschaftskrimmi vom Allerfeinsten!. Und da erzähle mir noch mal jemand, die USA hätten nur Statistiken und keine hervorragenden Theoretiker :D:D:D


    Ob´s super Zeiten werden, das weis ich nicht. Wenn 99 Prozent fast alles Geld verlieren und 1 Prozent ihr Geld wertmäßig behalten, dessen Kaufkraft, gemessen in Waren dummer Weise nicht wirklich steigt - haben diese 1 Prozent dann etwas gewonnen, mal abgesehen davon, daß sie sich am Leid der anderen erfreuen könnten?


    Und welchen greifbaren Vorteil würde das dann bringen?.


    Es gibt Situationen, bei denen man nicht wirklich gewinnen kann. Und auch solche Situationen / Szenarien können eintreten.


    Verbleibt unter dem Strich die Möglichkeit, auf Panik zu spekulieren und so einen kurzfristigen Gewinn zu erzielen, den man sich aber direkt durch Anlage in anderen Sachwerten sichern müsste. Dumm dabei ist nur, daß - würde die Notenpresse wirklich extrem beschleunigt - selbst die besten und sinnvollsten Investitionen über lange Zeit keine realen Renditen abwerfen. Beispielsweise, weil es zu extremen, panikbedingten Fehllenkungen von Kapital kommt.


    Schön. Dann stimmt der Chart auch. Für den Käufer sowieso. Und auch für den Verkäufer. Jedoch: wer zahlt die Differenz sollte der Deal real über 700 gelaufen sein?. Die FED? Nord Korea, vielleicht in "Super-Dollars? oder Mister X, den keiner kennt?.


    Na, und wenn tatsächlich zu diesem Preis Gold da war, so wurde der Chart auch nicht manipuliert. Bestenfalls wurde ein Kursanstieg durch physische Goldabgaben verhindert. Am Chart wurde daher nicht manipuliert. Wenn jemand bereit ist für 650 zu verkaufen, wieso sollte er dann 700 bekommen?. Nur weil ihm jemand den Gefallen tun will und ihm von seiner Riesenmenge zu seinen Preisvorstellungen "befreien" möchte???


    Und wer etwas besitzt, der kann das doch verkaufen, wann immer er will und warum immer er will.


    Und zwar so lange, bis er nichts mehr davon besitzt, was er verkaufen kann oder will.


    Mann kann - innerhalb gewisser Grenzen - selbst Berge von Gold vortäuschen. Berge, die es garnicht gibt oder aber Berge, die schon längst anderen gehören. Selbst das ist nicht kriminell, solange man nicht beginnt, Dinge zu verkaufen welche man nicht besitzt oder über welche man keine rechtsgültige Vollmacht hat, die zu deren Verkauf berechtigt.


    Dafür gibt´s dann aber nur einen Bruchteil der Goldmenge und der Kaufinteressent wundert sich, warum der Kurs nicht bei 700 steht, obgleich er genau diese Zahl als Limit angegeben hat, wo doch sein verdammter Auftrag immer noch nicht erfüllt ist.


    Oder andersrum: der Bekommt ne Rechnung über 700, wobei der Höchstkurs 658 war.


    Ups, wird der (so oder so) sauer sein und die Börsenaufsich tund die Presse informieren.


    Lügen haben kurze Beine.


    Also muss man dem Käufer mit Gold zum jeweils aktuellen Kurs "befriedigen" - oder den Kurs ansteigen lassen, sofern der Markt das Gold nicht hergibt.


    Eine andere Möglichkeit - vom Aussetzen des Kurses mal abgesehen - existiert nicht.


    Das kann man drehen und wenden, wie mal will. Sowas kommt sehr schnell raus.


    Auch hier gilt die Argumentation von Kaufrausch:
    Beispielsweise drängt in einer Kriesensituation Geld ins Gold. Egal, ob der Kurs nun hoch oder niedrig ist.


    Angenommen er kracht. An der Börse steht Gold bei 1.000. Der Kurs wird per Eingriff (Fernsehbildschirm, Datenleitungen) auf 700 manipuliert. Weiter angenommen: keiner weis das (was aber Unfug wäre). Was passiert dann: Der Goldhändler Z ist gerade leergekauft worden. Für 700 plus Agio. Er greift zum Handy, ruft seinen Broker an und ordert 100 kg zu 700 Dollar die Unze. Der Broker lacht ihm aus und meint: schau mal aufs Laufband: der Kurs ist 1.000. Der Händler sagt: einen Moment bitte. nimmt Handy Nr. 2 und ruft Broker Nr. 2 an, der ihm den Kurs 1.000 bestätigt.


    Und: ups, der Händler ist so richtig reingefallen. Er setzt den Kurs auf 1.000 plus Agio hoch und telefoniert fortan alle viertelstunde mit seinem Broker an der Börse.....


    Auf den Bildschirm schaut der nur noch zwischendurch. Gebranntes Kind....


    Tags darauf steht der Skandal im Handelsblatt und anderswo. Zum Nachlesen für jedermann. Das ist dann Softbank zum Quadrat.


    Und der Goldpreisanstieg, der an diesem Tag kommt, der dürfte so gewaltig sein..... dagegen war der am Vortag manipulierte Kurs und der Anstieg des Goldpreises am Vortag lediglich ein kleiner Vorgeschmack....


    Also: Kursmanipulation via Datenleitung: 1 mal & nie wieder!.


    Und ich gehe davon aus, daß diese und andere Gedenaknspiele - sollte es am Goldpreis manipulierende Institutionen geben, dort bereits mehrfach generalstabsmäßig erörtert und stets verworfen wurde.


    Wenn man effektiv manipulieren will, so setzt man den Goldhandel am besten einfach aus.


    Alles klar?.

    Vanescent: nun ist es aber so, daß Limited vielleicht kein strategischer, sondern vielmehr ein taktischer "Investor" ist. Genau so einer, von denen 90 Prozent im Boom kaufen und nahe dem Tiefstpunkt der Baisse verkaufen. Ein "Geldzähler" halt.


    Der Stratege kauft etwas und legt es, weil strategisch eventuell wertvoll /bedeutsam / nützlich, zurück. Und dort bleibt es. Bis die Strategie aufgegangen ist, oder es liegt ewig da.


    Wenn ich eine Reisko-Lebensversicherung abschließe, so hoffe ich doch nicht darauf zu sterben, sondern mache das, damit Hinterbliebene im Risikofall (Todesfall) versorgt sind. Ich zahle die Prämie und gut ist. Ich werde nicht nervös, und spute mich, schnell noch zu sterben, wenn die Versicherung 30 Jahre läuft und ich im 29. Jahr nach dem Abschluss immer noch lebe.


    Wenn ich jedoch hingehe und darauf wette, daß die Queen bis Ende 2008, also bis zum 31.12.24.00 Uhr ihre Demission "einreicht", und ich meine gesamte Existenz als Wetteinsatz verpfändet habe.....
    .....so werde ich, sollte die Queen dann noch leben, am Sylvesterabend 2007 gewiss ein Wechselbad der Gefühle durchleben und hoffen und hoffen..... daß bis 0.00 Uhr noch ein Wunder in der Form eines - natürlich sofort tödlichen - Treppensturzes oder Herzinfaktes passiert. Wahrscheinlich wäre die Chance meiner Demission während dieser Zitterphase viel größer als die der Queen.... ...und das, obwohl ich viel jünger bin.


    Sowiel zum Unterschied zwischen einem Strategen und einem Taktiker.


    Oder noch plakativer: Anfang der 90er hab eich eine große Silbermenge erworben. Bei einem Kilopreis von 5.000 EUR bekäme ich ein richtig tolles Haus dafür, wobei ich davon ausgehe, daß die Immobilien dann auch sehr billig sein könnten, weswegen ich vielleicht sogar 3 tolle Häuser dafür kaufen könnte. Wer weis das schon?.


    Damals (1990) war ich noch Student. Schon bei 2.500 EUR das Kilo wäre nach heutigen Preisen ein Reihenhaus drinn, was aber keine Option für mich ist..


    Kein Spekulant wartet mit dem Verkaufen, bis sich sein Basiswert verzehnfacht oder verzwanzigfacht hat. So abgebrüht ist keiner. Nur der Stratege, der etwas vermutet und daraufhin seine Strategie aufbaut und warten kann, der ist so maßlos abgeklärt. Der ist so überzeugt und so "verrückt", daß er seine Brocken noch nicht mal verkauft, wenn er 80 Prozent Verlust hat und das über Jahrzehnte. Denn er ist so fanatisch, daß er fest glaubt, seine Zeit, die kommt. Auch wenn der Kurs / die Charttechnikl immer wieder etwas anderes sagt. Vielleicht auch, weil er keine andere Chance sieht, sein konkretes Ziel zu erreichen. Der Taktiker hingegen hat kein konkretes, sondern ein fiktives und zu gleich abstraktes Ziel (z.B. Geld). Und Fiktionen sind variabel, was regelmäßig zu Irritierungen und Maßstabsverzerrungen bei Soll-Ist-Vergleichen führt.


    Wäre Limited so einer, dann würde er andere Fragen, als die Kursfrage stellen. Limited rechnet sehr wahrscheinlich in Geld. Ist dem so, kann er machen, was er will: er verliert sehr wahrscheinlich genau wie alle Geldzähler. Langfristig ist der finanziell tod. Denn langfristig nähert sich der Wert des Papiergeldes dem Altpapierwert.
    Und warum wird er sehr wahrscheinlich scheitern?. weil er sich über den Preis steuern und "auskaufen" lässt, wenn der Preis, gemessen in Geld, stimmt. Und dabei verkennt, daß Geld beliebig vermehrbar ist, Sachwerte hingegen nicht!. Und kommt es zur Hyperinflation dann sitzt er auf einem Sack Papier, statt auf einem Stapel Silberbarren. Weil er kurz zuvor von denen ausgekauft wurde, die den Braten vor ihn gerochen haben. Und so ist der Jäger kurz vor dem Ende der Jagt doch noch zur Beute geworden. "Pennied by the speciallists" :)


    Ich kenne das vom Münzenmarkt: Die die nur Preise vergleichen und immer auf der Jagd nach dem ultimativen Schnäppchen sind.... unter denen gibt es zigmal soviele, die mit Fälschungen hereingelegt werden, als die, die sich um die Dinge bemühen, die versuchen, Hintergrundwissen und Fakten darüber zu erfahren, die auf excellente Qualität Wert legen und ihre Erwerbungen bei Fachleuten tätigen und die Stücke zusätzlich von anderen Fachleuten (unabhängigen Sachverständigen) prüfen lassen. Gier frisst Hirn.


    Wirtschaftlicher Erfolg ist nicht unbedingt die Summe vieler Transaktionen, sondern in erster Linie eine Sache des Risikobewusstseins, der Strategie und des Wissens um die Beschaffenheit der Dinge.


    Will sagen: wer sein Edelmetall für 5.000 das Kilo (ode rbei Gold die Unze) verkauft und dann in Bonds geht..... dem ist nicht zu helfen. Um seinen Gewinn (wenn es denn real einer ist) festzuhalten, muß er in Sachwerten revestieren oder die Substanz seines Vermögens durch Umschichtungen in andere (Sach)-Werte durch Diversifikation absichern.

    Zitat

    Original von luckna


    Vielleicht wäre ja ohne solche Manipulationen der Goldpreis schon lange bei $ 2000 und Silber bei $ 150 (nur wir wissen es alle nicht) vorausgesetzt es gibt diese Manipulationen tatsächlich......


    gruß luckna


    Also als ich vor über zwei Jahren Gold gekauft habe, da habe ich es bei einer Bank nahe am Spotpreis erworben. Und nahe dem Spottpreis habe ich den größten Teil davon dieses Jahr auch wieder verkauft.


    Ich habe weder 1.200 die Unze gezahlt, noch 1.500 die Unze bekommen. Soviel kann ich Ihnen versichern.


    (1) Demzufolge wird - nach meiner Erfahrung - Gold tatsächlich zu den oder sehr nahe den aktuellen Spotpreisen gehandelt.
    (2) jeder, der das will, kann zu diesen Preisen Gold in kleineren Mengen kaufen (einen Zentner, eine Tonne oder gar Kilotonnen habe ich - mangels genügender Mengen an Fiat.Money - noch nie en-bloc-erworben).
    (3) also sind auch die Goldpreischarts im wesentlichen frei von Manipulation, was deren Verlauf angeht.


    Auf Glättungen, Rundungen und gleitenden Durchschnittspreisen bei längerdfristigen Charts (also kein Intraday-Chart) möcht eich hier nicht eingehen.


    Die Frage ist vielmehr: wie müsste man einen Chart manipulieren, damit jeder Depp kauft wie bekloppt.