Beiträge von mesodor39

    Ich halte kein Bitcoin. Zu gefaehrlich bzw ich verstehe das nicht

    Wenn man etwas, das mit Wirtschaft, Geld oder Zahlungen zusammenhängt nicht in Gänze erfassen (verstehen) kann, dann meist deswegen, weil man nicht in Betracht zieht, dass es Betrug ist.


    Sobald man imn Erwägung zieht oder gar voraussetzt, dass es Betrug sein kann, ist es dann meist ganz einfach, es zu verstehen. Am Ende ist die Logik immer folgende: "Dein Geld" ist nicht weg, es haben nur andere.

    .....Bzgl. deiner Wärmeprobe: Sie ist ein Anhaltspunkt. Da es bei den "guten Falschen" aber auch Silberne gibt, führt diese Methode nur bedingt zum Ziel.

    Die Beschaffungskriminellen nicht. Bei den Profis bin ich mir nicht sicher. Da wird vor allem auf Bestellung geklaut. Es gibt z.B. in den Gruppen, Auktionen und Foren ja genug Material für eine "Wunschliste".

    Mir geht und ging es sich nur um´s Metall. Dafür ist die Wärmeprobe besser, als nichts. Ob die bei 625er noch sicher geht, weiß ich nicht. In meinem Ursprungsposting hatte ich etwas von 800er Silber geschrieben.


    Bei numismatischem Silber braucht der Käufer nach meinem Verständnis der Materie besondere Kenntnisse oder er wird - selbst beim Kauf echter Münzen - ausgenommen, wie eine Weihnachtsgans. Die Erkennung der Echtheit reicht hier bei Weitem nicht aus. Diese besonderen Kenntnisse gehen weit über das Wissen hinaus, das man zur Feststellung ob die Münze aus Silber ist, braucht. Weil das hier primär ein Edelmetallforum ist, spare ich mit den Atem für weitere Ausführungen. Dafür gibt es - auch und vor allem im englischsprachtígen Bereich - Numismatiker-Foren.

    Orban und Putin sind relativ unwichtig. Und Orban ist nur ein Pickel am Hintern der EU. Das sind nur noch Stellvertreter. Der eigentliche Konflikt lautet USA-China. Neben der Ukraine wurden bereits weitere Nebenkriegsschauplätze aufgemacht: in Israel (da haben sich die USA von ihrem Landhungrigen Verbündeten, der genau wusste, was und wann es kommt, reinreiten lassen) und nun die Provokationen am Horm von Afrika. Das bindet viele Kräfte der USA. Und öffnet Schritt für Schritt genau da mehr Möglichkeiten, wo das eigentliche Ziel liegt. Dass Biden ein U-Boot Chinas ist, dürfte klar sein. Nur so viel: Unter Trump wurde der Russe nicht provoziert, in die Ukraine einzumarschieren - unter Biden sehr wohl und das bis aufs Äußerste. Und warum: um den Westen zu schwächen. Schön auch, dass so der Putin zum Lakaien von Xi gemacht wurde. Auch FDP, SPD und Grüne beschreiben systhematisch die Schwächung der EU. Ebenso die U-Boote Merkel und März. Letzterer hat sich der Regierung schon öfters in hündischer Art und Weise angebiedert. Und wie sich das für sojemanden gehört: als Dank immer wieder einen Tritt gekriegt.

    Wir treten jetzt in ein beschleunigten Währungsverfall ein ..

    Leicht 5x mehr REAL als heute, nominal lässt sich das kaum vorhersagen - gibt es da Euro noch?

    Möglich ist das. Ich traue denen nicht zu, dass sie die Zinsen so hoch setzen und das Geld so knapp halten, dass sie die Währungen stabilisieren. Das gilt für fast alle Währungen / Währungssgebiete. Und für Euro, Dollar, Rubel und Rempel sowieso. Das was wir bislang gesehen haben: steigende Zinsen und steigende Aktienindices, das war ein großer Fake. Eine Markttäuschng. Das kann mal eine gewisse Zeit funktionieren, aber nicht für lange, geschweige denn für immer.

    Das ist das Problem ;) Gerade die Ausführung mit Propeller (J.367) wird in vielen Staaten hoch gehandelt, USA um nur ein Gebiet zu nennen. Die anderen ohne Propeller (J.360) sieht man als Fake nur relativ selten.

    Noch sind die mit geschultem Auge gut zu erkennen, werden aber immer besser.

    Aber nur auf Fotos mit guter Auflösung. Solche gibt es bei Investmentposten meist nicht. Werden auch schon Silberfünfer (J387) und Silbergedenkfünfer sowie -zehner als Investment-Silber gefälscht?


    Bei hochlegierten, zirkulierten Investment-Silbermünzen (ab 800er) gübt es übrigens gute Tricks, wenn man ein echtes Vergleichsexemplar hat:


    Klangprobe auf Holztisch oder Fensterbank:

    - Silber hat einen sehr hellen, langen Ton.


    Wärmeprobe:

    - zwei Tassen heißes Wasser: eine Hand echte Münze, die andere Hand fragliche Münze. Beide Münzen zur Häfte ins Wasser halten. Eine echte Silbermünze wird sehr schnell sehr heiß. Werden sie deutlich unterschiedlich heiß: die, die langsamer heiß wird, ist falsch. Den Test kann selbst ein Tauber machen, er muss nur nocgh beide Hände und genug Finger dran haben.

    Dass es ein abgekartetes Spiel ist, ist logosch:


    Die Bullionbanken sind genau die Banken, die direkt Geld von der ZB bekommen.


    Die ZB und die Bullionbanken steuern die "Märkte", in denen sie auf Kommando kaufen und verkaufen (teils auch nur im Kreis, um Kurse zu machen und dies sowohl bei Gold und Silber, als auch bei sehr wenigen Aktien von Firmen, die sich nahezu vollständig in deren Besitz befinden) und Kredite selektiv gewähren oder nicht gewähren.


    Das nennt man auch Plan- oder Kommandowirtschaft.


    David Brady: Bullionbanken lieben magere Märkte



    In "mageren" Märkten geht dies hervorragend, da keine anderen Teilnehmer in großer Zahl vorhanden sind, deren Interessen "mitbefriedigt" werden müssen.


    Bei den Aktien geht es immer, denn: keiner kauft extrem hochgejubelten Dreck, den es nur gibt, um ihn hochjubeln zu können.


    Beim Öl, beim Edelmetall und bei den Rohstoffen wird das nun schwieriger, weil mehr und mehr Länder im Handel untereinander auf den USD verzichten. Damit wird ihnen mehr und mehr die Basis genommen, niedrige Rohstoffpreise gegenüber den Erzeugern "durchzudrücken".


    Zwar können sie noch untereinander im Kreis verkaufen, jedoch: sobald dabei andere in einem Umfang befriedigt werden müssen, dass ihnen die Basiswerte ausgehen, ist damit Schluss.


    Das wird nun bei den Edelmetallen nicht in den nächsten Wochen oder Monaten passieren, weil es - gerade bei Gold und Silber - noch gewisse Reserven in der Bevölkerung gibt, die in Form von Altgold iun den Wirtschaftskreislauf zurückfließen. Und auch bei Platin gibt es noch relativ hohe, oberirdische Bestände, die für ein paar Jahre reichen können. Weiterhin gibt es auch gesetzliche Möglichkeiten in den Markt einzugreifen und Nachfrage zu steuern, also stark einzudämmen. All das wird kommen, bevor es eng wird, was die Versorgung der Industrie angeht.


    Meiner Ansicht nach wird die Schlacht nicht bei physischen Investmentprodukten geschlagen und die Schlacht und der Krieg gegen den Markt verloren werden, sondern bei Sachen wie Kupfer, Zinn, Stahl, Blei, Zink, diversen "seltenen Erden" usw. Also bei Sachen, die man so leicht nicht kaufen oder aufbewahren kann. Beim Öl und beim Gas haben sie gegen Russland ja bereits auf voller Linie verloren.


    Erst dann kommen die "Investmentprodukte", die es bereits zuvor nur noch eingeschränkt oder mit Käuferregistrierung zu kaufen gab und die es dann in physikalischer Form oberhalb des Ladentisches gar nicht mehr frei zu kaufen geben wird.

    und die Größe des Gewichtes kennst Du auch nicht. Keiner kennt die. Spaß bei Seite:


    ich denke, dass Gold sehr wohl funktioniert hat und auch weiter funktioniert, jedoch nicht in dem von Dir skizzierten Maßstab (Dekade).


    1924 hätte es auch keinen Unterschied gemacht, ob jemand Gold zu 4.000, 4.000.000 oder 4.000.000.000 RM das Kilo gekauft hat, denn die alte Reichsmark des Kauserreiches war da wertlos. Da ist es, was die Wirkung angeht, egal, ob ich fürs Kilo Null oder 420 Rentenpfennige gezahlt habe.


    Das kann nur Gold.


    Das Ding ist in Deutschland so vor die Wand gefahren, schlimmer, als nach dem 1. oder 2. Weltkrieg. Und die Verschuldung und die Mentalität der Menschen sind nicht mit der des III. Reiches vergleichbar.

    Und selbst wenn so ein Ding 100 Gramm Gold verbraucht und man 10 davon braucht, um den Abschuss und um die Ablenkung einer Rakete auszulösen - (wahrscheinlicher sind 0,5 bis 5 Gramm): so what?


    Die dafür vergebens abngeschossene Rakete hat dem Feind viel mehr gekostet. Selbst, wenn der Feind eine Notenpresse hat, mit der er beliebig Geld zum Waffenkauf erzeugen kann - beliebig Ressourcen dafür besitzt er nicht, weswegen er genau an solchen Dingen ausblutet, was seine Kriefsführungsfähigkeiten angeht.


    Es ist auch klar, was genau sie damit vorhaben: Taiwans raketengestützte Flugabwehr ausschalten. Was belibt, das ist der Luftkampf. Da hat China mehr Ressourcen, als Taiwan. Genau so, wie die Russen es in der Ukraine machen: Stellen suchen, um den Gegener verbluten zu lassen in dem Wissen, dass man selbst länger bluten kann, ohne zusammenzubrechen.


    Dass es durchgesickert ist, dürfte ihnen sehr weh tun, sie arg unter Zeitdruck setzen. Denn auch der Westen und Taiwan schlafen nicht. Bleibt die Frage, wie wichtig es ihnen war und ob sie nun sehr schnell losschlagen und es in Kauf nehmen, diesen Vorteil mit der Zeit zu verlieren (wenn nicht bereits geschehen).

    Marc Faber - Welt im Umbruch (Teil 1/2)


    Seine meiner Ansicht nach zentrale Aussage:

    Dafür, dass die Zinsen so deutlich "angehoben" wurden, ist viel zu viel Liquidität da. Als Beweis nennt er sowohl die Edelmetallpreise, als auch die Höhe der Aktienindices.


    Bei den Aktien schränkt er ein bzw. führt genauer aus, dass für den gesamten Anstieg der Indices nur wenige Aktien notwendig waren (Kommentar: nämlich genau die, die großteils gewissen Spielern gehören, die sie im Kreis hin und her verkaufen, um genau das zu kreieren - Blendwerk: steigende Indices, trotz steigender Zinsen).


    Der ganze Rest stimmt zwar auch, aber die beiden Punkte lassen erklennen, dass es vielleicht schon sehr bald ganz anders zugehen kann und dass die Rasiermesser bereits geschätft sind.


    Hier ist absolut nichts so, wie es scheint.

    wieder so ein Artikel von jemanden, der es nicht versteht, denn alle wesentlichen Kennzahlen sind gefälscht oder so definiert, dass sie keinerlei Aussagefähigkeit haben.


    Deswegen liegen alle die, die sich danach richten stets ungünstig bis grobfalsch.


    Natürlich wurde 2023 massiv Geld gedruckt. Schon um Staatsdefizite zu decken. Man hat es nur "anders" gemacht. Verdeckter. Das geht nur eine kurze Zeit, weil sie ja die Zinsen dabei anheben mussten. Nachdem der Druck im Topf zu groß wird, müssen die Zinsen ruter und dann wird wieder offen inflationiert.


    Daniel Lacalle: Warum die sinkende Geldmenge noch nicht zu großen Arbeitsplatzverlusten geführt hat


    Was hilft: nicht hören, was einige sagen, sondern sehen, was ist.


    Geht mal essen, schaut mal, wie voll oder leer Lokale sind. Kaufhäuser taugen wenig, weil in schlechten Zeiten viele gucken und nur weniger kaufen. Im Resteraunt sitzt aber nur einer, der auch was nimmt.


    Interessant auch: Eisdielen und Weihnachstmärkte sind überlaufen - da gibt es schon was für ganz kleines Geld. Kugel Eis ab 1,50, dafür gibt es meist noch nicht mal ein Getränk im Resteraunt.


    Zum Goldpreis: Auch dieses mal ist nicht alles anders. Es wird für die Drücker nur winiges schwieriger (als früher), weil einige Länder sich darauf einigen, deren Papiergeld weniger intensiv zu nutzen und ihnen so die Macht nehmen ohne schwere Folgen für sich selbst in freie Märkte und in ihre Wirtschaftsinteressen einzugreifen.


    Uns können sie nach wie vor Kurse anzeigen, wie sie wollen. Selbst wenn es dafür nicht mehr genug gäbe, was will man tun? Wir könnenweder den Kursbetrug (wenn es ihn gibt), noch das Anzeigen falscher Kurse (sofern welche angezeigt werden) verhindern. Denn: sie können und werden auch irgendwann verhindern, dass Ausländer dafür kaufen. Daher ist es wichtig, ab und an auch mal zu recherchieren, welche Preise in anderen Ländern oder deren Börsen genannt und angezeigt werden.

    Schwarzmarkt gibt es nur keinen für Leute, die nur Giral- oder Zentralbankgeld haben. Gelingt es ihnen nicht dafür was tauschbares zu erwerben sind sie raus. Und ver(hungern) dann bei Lebensmittelknappheiten eben ganz einfach.


    Das ist auch eine Art von Evolution, die bereits immer läuft. Geistig unterlegene und bewusst Denkfaule und extrem Medien- und Staatsgläubige / Autoritätshörige gehen in Extremsituationen eben massenhaft drauf.


    Um diese Feinde der Freiheit und Steigbügelhalter unterdrückerischer Systeme ist und war es nie wirklich schade.


    Am Ende hat sich selbst denken und eigenverantwirtlich handeln und ggf. darüber noch die Klappe halten in Extrem- und Umbruchsituationen immer als das erfolgversprechenste Modell herausgestellt.

    Das halte ich für ein Gerücht. Die Unendlichkeit wird bereits bei einer null mehr auf dem Scheingeld ihr Ende finden.

    Irrtum. Wie viele Nullen hat die Türkei der Lira seit 1960 angehangen? Waren es fünf oder sechs oder noch viel mehr?. Danach waren die neue Lira ein paar Jahre stabil und seit ein paar Jahren geht es wieder los.


    Nochmals: das Giralsystem funktioniert bei einem Extremereignis technsich weiter.


    Dass es zu einem Währungsschnitt oder neuem Geld kommt hat immer nur zwei Ursachen:


    Anordnung von oben als allerletzte Maßnahme um politische Umstürze abzuwenden oder Zwang von unten, weil die Annahme des Geldes verweigert wird oder es zu einer Revolution gekommen ist.

    Wenn, dann würde das alles, wenn es so geplant wäre, aus meiner Sichtweise doch überhaupt nur Sinn machen, bevor oder unmittelbar nachdem Gehälter und Weihnachtsgratifikationen ausgezahlt werden. Also spätestens heute. Heute hat den Vorteil, dass sich die Unternehmen noch schnell "entschuldet" hätten und die Arbeitnehmer mangels Liquidität gezwungen wären, weiter arbeiten zu gehen. Morgen ist es dafür eigentlich schon zu spät, da das Geld bei den meisten schneller weg ist, als man sich umschauen kann.


    Wenn es nicht geplant und vorbereitet ist, kann sowas immer passieren, wenn Dinge außer Kontrolle geraten. Daran glaube ich allerdings nicht, da die Zentralbank auf Knopfdruck unbegrenzt Liquidität erzeugen und Pleitiers so stützen kann. Giral kann also alles aufrechterhalten werden. Bis ins Unendliche. Überweisungen funktionieren dann nach wie vor, die Wirtschaft läuft erst mal weiter. Die Auswirkungen kommen zeitverzögert und abgepuffert. Zeit genug sich noch Sündenböcke auszusuchen und mit den Medien gegen diese zu hetzen ist dann immer noch.


    Wenn also sowas passiert, dann ist es meiner Ansicht nach immer auch von der Politik und den Strippenziehern dahinter genau so geplant, gewollt und in Auftrag gegeben.


    Noch sind die Menschen mehrheitlich derart indoktriniert, dass sie den Medien Glauben schenken werden.

    Was sollte schon schief gehen?


    Was sollte schon schiefgehen?


    Geht nur eines von allem, was schief gehen kann schief, kann es einem treffen, vorausgesetzt man hat es nicht berücksichtigt.


    100 % Sicherheit gibt es nur in einem: dem sicheren Ende unserer physischen Existenz, auch Tod genannt. Daher kommt auch der Begriff "todsicher".


    Bei allem anderen gibt es Eintrittswahrscheinlichkeiten. Das geht los mit Dingen, die zu 100 Prozent scheitern müssen, wie Schneeballsysteme (z.B. Pilotenspiel, Papiergeld oder so genannte Finanzjongleure oder sehr langfristige Zinseszinsrechnungen, Stichwort: "Josefspfennig" oder andere exponentielle Wachstumsberechnungen) und es hört auf mit Dingen, die relativ stabil sind, weil sie, bezogen auf einen erlebbaren oder klar definierten Zeitraum deutlich geringere Versagenswahrscheinlichkeiten aufweisen.

    Ja, vielleicht geht's ja mal wieder Richtung $ 50, aber $ 800 Prognosen ohne Hyperinflation sind auf absehbare Zeit doch nur Clickbait.

    Der Silberpreis steigt die letzten 20 Jahre koninuierlich an, von $ 6 auf jetzt $ 24, die Kurzzeitübertreibung 2011/2012 mal rausgerechnet. Ich bin damit nicht unzufrieden, denke damit wurde die Geldentwertung gut geschlagen.

    Schaut man sich die Tiefstkurse der frühen 2000er an, etwa 130 Euro je Kilo Silber (Endpreise inkl. alles) und etwa 300 Euro je Unze Gold, dann sind wir beim Gold bei einem guten Versechsfacher und beim Silber auch. Die tun sich beide nicht so viel. Seit den frühen 90ern bis in die frühen 2000er hinein gab es immer mal wieder solche Kauffenster. Daher muss man mit Silber auch nicht unzufrieden sein. Wenn, dann liegt es weniger am Silber, sondern mehr am Zeitpunkt des Einstiegs.


    Zu manchen Silberpreisprognosen:

    völlig unseriös - das schießt mir als allererster Gedanke durch den Kopf und dann kommt sofort ein großes, rotes Stoppschild. Denn: wer hätte 2000 gedacht, dass Rhodium mal 8.500 USD kostet? Wer hat 2012 bis 2015 Rhodiumkurse von 20.000 und 25.000 Dollars/Unze vorhergesehen? Noch 2015 gab es Rhodium für unter 900 die Unze inkl. Mehrwertsteuer zu kaufen. Wer hätte die Preissprünge von Iridium vorhergesehen. Was hätte man zu Prognosen von Leuten gesagt, die genbau das treffsicher vorhergesagt hätten? Das Problem ist doch ein völlig anderes: unmöglich ist so eine Preisentwicklung nicht. Nachhaltig wird sie, wenn sie denn eintritt, ohne extremen und dauerhaften Währungsverfall, das zeigen Preisausbrüche der Vergangenheit, mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit nicht sein. Prognosen sind stets mit hohen Risiken behaftet, weil sie sich auf Ereignesse beziehen, die in der Zukunft liegen.


    Thema Silberverbrauch und nicht kostendeckendes Recycling und Defizitberechnungen: das wurde schon in den 80er Jahren diskitiert und war bislang für den Preis bei Silber nie ausschlaggebend. Ich denke, das, wie beim Platin, der Fehler solcher Prognosen darin liegt, wie Schmuck, Münzen und Investment-Metall in den zugrundeliegenden Modellen einfließen. Ich bin der Überzeugung, dass das Teil des Spiels ist und es (Falschinformation) teils absichtlich so gemacht wird.