Beiträge von mesodor39

    Hatte eigentlich beim POG heute morgen mit roten Zahlen gerechnet.

    Und?

    Neues ATH. :hae:

    .....

    Soweit 100 % Zustimmung. Ich hatte auch mit tiefroten Zahlen um 01 bis 05 Uhr gerechnet. Das muss ich ganz ehrlich sagen. Zuerst war ich dann ein wenig ratlos. Jedoch: wenn ich mir den Silberpreis und den Platinpreis ansehe, erkenne ich, dass es sich hier zu 100 % um Gold geht.


    Es ist nicht der "kleine Mann" oder "Lieschen Müller", die das verursacht haben. Es sind auch keine Institutionellen. Die beiden Gruppen verkaufen im Westen eher, als dass sie kaufen. Indien ist es auch nicht, und auch nicht der türkisch-arabische Raum, weil dort sehr preiselastisch ge- und verkauft wird. Das hat bei denen Tradition. Es ist auch nicht Japan, da strömt gerade Geld aus den USA ins Land zurück, weil die die Zinsen oberhalb von Null haben. Afrika ist es auch nicht, die haben die Mittel nicht. Ebenso Latein-Amerika.


    Ich sehr drei Gründe dafür, dass es China ist:


    1.) Die haben extreme Exportüberschüsse hauen Waren ohne Ende zu Niedrigpreisen raus. Deren Motor brummt, nicht nur wegen des billigen Öls aus Russland, auch wegen der Exporte an Waren in den USA und an Waffen nach Russland.


    2.) Die haben dort ein riesiges Immobilienproblem. Ganze Städte soll es da geben, die nur für Geldanlager gebaut wurden und wo keiner wohnt. Teils werden solche Orte bereits abgerissen. Wenn das stimmt, werden sich wohl viele von Immobilienanlagen trennen und die Kapitalflucht kann nur in Gold oder in Aktien gehen. Klar auch, dass bei Streß in der Weltpolitik Aktien floppen. Also wird Gold privat nachgefragt werden. Darauf deuten auch über dem "Weltmarktpreis" liegende Preise an Chinas Börsen hin.


    3.) Taiwan. Wenn China da ran geht, wird es voreher siene "Devisenreserven" und Anlagen im Westen deutlich abbauen. Als Mobilien, um die darin gebundene Kauftraft zu transferieren kommen nur Rohstoffe (Kupfer, Eisenerz, Zinn, Holz, Industriemetalle, Silber, Platun) und eben Gold infrage. An Silber und an Platin gehen sie (noch) nicht um jeden Preis ran und sie wissen genau warum: der Goldmarkt liefert bei hohen Transaktionen im Vergleich zu den anderen Märkten die geringsten Preissteigerungen.


    Meiner Ansicht nach wird der "Booster" bei allen geeigneten Rohstoffen erst dann gezündet werden, wenn der Goldpreis in einem Bereich liegt, bei dem er stark fallen könnte, wenn Chinas Käufe unterbrochen würden.


    Das wird hier im Westen so richtig Inflation und Zweit- und Drittrundeneffekte erzeugen.


    Doch vorher werden viele "menthal schwachen Hände" über den steigenden Preis aus den Markt gedrängt.


    Zu den anderen "schwachen Händen", also an alle, die sich auf Kredit an China dranhängen folgendes:


    Wer das tut, der sollte beim China-Szenario sehr schnell seine schnellen und hohen Gewinne mitnehmen und Stopp-loss-Limits und Verkaufslimits ständig nachziehen (man braucht zwei Limits: das eine, ab dem man bei einem fallenden Kurs verkauft, das ist noch einfach; das andere: der Limitkurs für den Verkauf selbst. Das kann in mehrerlei Hinsicht dann sehr, sehr weh tun und dafür braucht man Härte gegen sich selbst: Wenn es runter geht, und das wird es schnell und ohne viele Böden tun, wenn China alles über den Preis gekriegt hat, was es kriegen konnte und aufhört zu kaufen.... Genau das ist doch Sinn und Zweck der Goldwäsche: mit jeder großen Bewegung Angebot generieren. Und Leute aus ihrer inneren Mitte zu bringen: sie über Marktbewegungen verführen, eigentlich unbeabsichtigte Dinge zu tun, Risiken einzugehen, zu lassen, was man tun wollte; zu zögern, wo man handeln wollte, Dinge vorzuziehen, di eman erst später machen wollte. Das alte Spiel mit dem "nicht ganz so freien Willen" das mit der Gier, was zu verpassen und der Angst, was zu verlieren.


    Wird mal wieider Zeit. Lasset die Spiele beginnen:


    Ave Caesar, morituri te salutant.





    PS: Chinesen können sehr klug und gebildet sein. Sie können dann auch sehr strategisch spielen. Zur Strategie gehören beispielsweise Dinge wie Täuschung, Verwirrung und das Ausnutzen von Schwächen wie Angst und Gier. China hat sehr lange Traditionen bei der Bildung, der Medizin und der Philosophie usw., China war über Jahrhunderte ein Weltreich und eine Weltmacht. Und sie sind es seit einiger Zeit wieder.

    Wenn ich mir anschaue, was politisch in Deutschland und auch betriebswirtschaftlich in vielen Unternehmen los ist - und die schöngefärbten Zahlen spiegeln meiner Ansicht nach wohl nur das wieder, was beim allerbesten Willen nicht mehr abgestrittten werden kann - vermute ich ganz andere Ursachen für die Verkäufe.


    Der eine oder die andere mag verkaufen, nur um Gewinne mitnehmen. Bei den allermeisten vermute ich ganz andere Motive.


    Hinzu kommt: was hier in Deutschland passiert, das ist für den Rest der Welt und damit für den Goldpreis ziemlich unwichtig.

    "Da ist das Münzkrematorium mittlerweile die schnellere, einfachere, preislich bessere und allen Türen offenere Variante." Genau so war mein Posting gemeint. Es kommt drauf an, was man mit dem "Junk-Silber" will.


    Jeden stehen prinzipiell beide Möglichkeiten (kaufen, halten, warten oder kaufen, umformen, auf Kurse, die Verkaufsgelegenheiten darstellen warten, verkaufen) frei.


    Man muss das wirklich völlig emotionslos sehen: Massenware kann man immer auch einschmelzen. Selten wird da innerhalb erlebbarer Zeitdauer nichts. Wenn man wirklich wenige makellose Stücke mit authentischen Oberflächen dabei sind, kann man diese auch gerne beiseite legen. In den letzten Posten, die ich gesehen habe, war nur noch sammelunwürdiger Schrott, was die Erhaltung und vorangegangene "Reinigungen" angeht.


    Hindenburg-5er des II. Reiches werden schon seit 70 Jahren eingeschmolzen. Selten sind sie, genau wie die späteren "Heiermännder" der BRD immer noch nicht. Anders ist das in PP oder echtem Stgl oder echtem Bankfrisch und ungetaucht/ungeputzt. Die meisten Münzen sind bereits durch "Sammler" und deren Sauberkeitsfimmel versaubeutelt, da ist der Tiegel eher eine Erkösung.

    Es ist ganz einfach: kauft man nahe am Spot, spart man sich Aufschläge und Steuern. Als Privatier und Käufer ist man nicht der Unsatzsteuerschuldner. Lässt man sich "sein" Metall raffinieren (z.B. Granulat oder weiterverarbeitung zu Barren (999,9 er Silber) hat man eine marktfähigere Ware, als wenn es zum Beispiel in Form von höher oder niedrig legierten Silbermünzen (500er, 625er, 720er, 800er, 925er oder 945er Silber) belässt. Man zahlt für das Raffinieren und ggf. das Umformen zu Barren inklusive der Mehtwertsteuer, jedoch nur auf diese Dienstleistung und nicht auf das gesamte Material.


    Man gibt dabei jedoch zwei Optionen aus der Hand:


    (1) mehr Metall zu kaufen, weil man es so belässt, wie es ist und nicht umformt

    (2) Kleine, staatlich definierte (Gewicht Feingehalt) Einheiten, mit Härtung (Umlauffähigkeit durch Legierung mit anderen Metallen) für den Krisenfall zu behalten.


    Wer bei steigenden Kursen jederzeit ganz schnell verwerten (an privat verkaufen) will, für den sind (1) und (2) uninteressant.

    Wenn der Hund net g'schissen hätt, hätt er n'Hasen gfangt.


    Wenn Kalifornien vor ein paar Jahren eine solche Gesetzgebung schon gehabt hätte, würde ich ein Gold-Nugget mit 6+ Unzen Gewicht in der Form eines sitzenden Buddha mein eigen nennen. Es war vor einigen Monaten zu einem horrenden Preis in den USA versteigert worden. Damals wäre der Preis noch "gut" gewesen....


    LF

    Steuern steuern.


    Nur der, dessen Wille frei ist und dessen Gedanken klar sind, kann sich und sein Handeln darüber erheben.

    .....Selbstverständlich ohne zu meinen dass es so kommt. Aber wenn es kommt, wäre dort ein Kauf bzw ein teilweiser Switch von Gold in Platin sinnvoll. Ich werde mir das mal merken.


    Gruß

    GL

    Das ist immer so. Und manche Trends laufen viel länger, als jemand, der rational denkt, das für möglich hält. Der Rhodium-Chart ist das allerbeste Beispiel dafür. Von unter 900 USD auf 25.000 USD und dann wieder deutlich abwärts. Aber: in weniger als 10 Jahren mehr als das 25-fache Geld.


    Beim Sterben, Kaufen, Verkaufen und beim Umschichten ist man immer "alleine" in dem Sinne, dass es nicht geht zu sagen: mach erst mal und erzähle mir dann, wie es war und dann entscheide ich mich. Genau so geht es nicht.

    Niemand hat etwas davon der reichste auf dem Friedhof zu sein. Und dann gibt es noch den Rat zu diversifizieren, also sein Geld zu verteilen. Hier zum einem das Silber zu Gold zu machen, zu Aktien oder auch einfach zu Lebensglück.

    "Niemand hat etwas davon der reichste auf dem Friedhof zu sein."

    Oh ja, und wie das stimmt. Im Spätsommer letzten Jahres hatte ich mich mit einem Freund auf einem Flohmarkt getroffen, bischen belangloses Zeugs geredet, leckeres Stückchen Grillfleisch gegessen. Die Zeit verging, wie im Fluge. Wir hätten noch miteinander reden können, zumal ich merkte, dass ihm was auf der Seele leg, er damit aber nicht rauskam, jedoch wollte ich noch das Grab einer verstorbenen Freunden besuchen, um es ein wenig zu pflegen und zu gießen. Ich wollte den Freund da nicht so einfach stehen lassen und fragte ihn, ob er mitkommen möchte; ich würde ihn auch wieder zurückbringen und wir könnten in der Zeit noch etwas reden. Auf dem Hinweg fasste er sich dann ein Herz und es kam nur so aus ihm raus: wie schön es sei, wenn er "erst ins Licht gegangen ist": Keine unfreundlichen Leute Arbeit, Keine Wohnung, um die er sich kümmern müsse, keine Rechnungen, für deren Bezahlung er arbeiten muss, keine Sorgen, ob das Geld später, im Alter, im Winter noch für Heizen und Essen reicht. Da war ich mit meinem Latein am Ende. Der haute die Gründe dafür, seiner Existenz selbst ein Ende zu bereiten, nur so raus. Einem nach dem anderen. Ich bekam da keinen Fuß zwischen Tür und Angel. Ich sagte nur: das ist für mich eine Situation der totalen Überforderung, darüber müsse ich erst mal sehr gründlich nachdenken, ehe ich was falsches sage. Auf dem Weg dahin wurde es dann noch spürbar kälter, sodas sich ihn meine Jacke überlegte, die ich als Ersatz immer im Kofferaum liegen hatte. Ich pflegte das Grab, sprach das Gebet für sie und ihre auch viel zu früh verstorbenen Eltern und ging dann wieder zurück mit ihm zum Wagen. Auf der Fahrt zurück: 100 % Funkstille. Zuerst fand ich das erst mal angenehm, weil ich mich immer noch total überfordert fühlte und es mir so auch nicht auffile. Auf halber Fahrt merkte ich, dass da was war und fragte ihn. Da brach es aus ihm raus: "Das ist mein Leben!". Und: "Ich lasse mir von niemanden Vorschriften machen!!!" - Puuh. Da war ich baff. Nach ein paar Sekunden merkte ich an: ich habe mich doch dazu noch garnicht geäußert, weil ich erst in aller Ruhe darüber nachdenken wollte. Da meinte er: Du nicht, aber Deine verstorbene Freundin an ihrem Grab. Ich meinte nur: "was hat sie denn gesagt?". Darauf er: "dass ich in meiner Vergangenheit vieles falsch gemacht habe und dass ich das Leben schätzen solle". Der ganze Druck und die ganze Last, mich äußern zu müssen fielen damit von mir ab und ich meinte nur: Da hast Du Deine Antwort bekomen. Im Übrigen schreibt Dir keiner was vor; ich sehe das so, dass es ein lieb gemeinter Rat war. Mit dem ersten Teil (Vergangenheit) sagt man Dir meist, dass Du gemeint bist; der zweite Teil ist dann die an Dich gerichtete Botschaft oder Bitte:


    Das Leben zu schätzen.

    Du verkaufst, hast dann Euro und die werden wertlos, noch bevor Du in Not gerätst. Dann hast Du nichts mehr.


    Sonderfall: Du hast Sammlermünzen gekauft, deren Preise förmlich explodiert sind und die ein vielfaches des Edelmetallwertes bringen: dann raus damit und dafür Metall kaufen.


    Denn:

    Kommt es zu einem Zusammenbruch der Papiergeldwährungen, komprimiert sich die Geldmenge anfangs auf vielleicht ein bis zwei Prozent der jetzigen Menge. Die steigt dann zwar selbst bei einer Goldwährung wieder (es wird neues Gold gefördert und altes eingeschmolzen und Geld draus gefertigt) , aber das dauert viele Jahre.


    Sonderfall 2:

    Du kannst Die Edelmetallpreise so gut vorhersagen, dass Du absolute Tops und Lows erkennst. Und schon am Top in etwa weist, wie tief es runtergeht.


    Sonderfall 3: Du beobachtest Ratios und wechselst vom relativ teuren ind billige. Das lohnt sich, wegen der Mehrwertsteuer nur bei Berwertungsänderungen von zwei Metallen zueinander, die größer 70 % sind.


    Ich glaube, die drei "Sonderfälle" sind für 99 % der Anleger nicht relevant.


    Das Sicherheitsbedürfnis und der Schutz der Privatsphäre und das bischen finanzielle Autarkie sind da eindeutig vorrangig.


    PS: Im Übrigen denke ich, dass das mit der Inflation noch lange nicht vorbei ist. Dass mit Deutschland auch die gesamte Eurozone und deren Währung geschwächt wird (ich formuliere das bewusst sehr vorsichtig) und wen das nutzt (das lasse ich mal bewusst ganz offen) ist meiner Ansicht nach ausgemachte Sache und Absicht. Auch dass dadurch mit den Schulden auch die Ansprüche der Gläubiger (aus Spatguthaben, aus Staatsschulden = Staastsanleihen und noch ganz andere Sachen) weg sind. Aber das ist nur meine Meinung und vielleicht liege ich hier falsch. Ich gehe nicht so weit, wie ein Herr Krall, der das erneute Anspringen der Inflation noch für 2024 verortet. Es kannn noch etwas länger dauern. Der Themenkomplex "Krieg und Frieden", "Sanktionen", "Wirtschafts- und Währungskriege", "Weltleid- oder Weltleitwährung" und "Remonetarisierung des Goldes", "Zentralbankreserven", "finanzielle Garantien und Rettungsaktionen für den Finanzsektor", "Währungsschnitte, asymmetrische Schnitte bei Sparguthaben, Schulden. Vermögens- und Lastenausgleichsabgaben" spielen da ganz gewaltig mit rein.


    Da kann, aus Ecken, die momentan kaum einer richtig auf den Schirm hat und die unkalkulierbar sind, was kommen, dass man nicht mehr aufhalten kann.


    PPS: das Allerwichtigste: innerlich ruhig bleiben, sich nicht ängstigen oder gar verrückt machen lassen. Das Leben schätzen und die Zeit hier genießen. Die Sonne scheint auch in jeder Finanz- und Wirtschaftskrise und auch im Krieg.

    Warum der Goldpreis steigt


    ......Es wäre nicht unvorstellbar, dass wenn Gold in einem Intervall von 2.500 bis 3.000 $, gehandelt wird, dies der Trigger ist zu noch höheren Preisen die dann noch schneller erreicht werden. Siehe nvidia und Tesla. Das heißt erst in den letzten 10 Zeiteinheiten vor einem Abschwung sehen wir einen Anstieg um 90 Werteinheiten. Das würde heißen von 2500$ auf ca 23.000$ innerhalb von 7-8 Jahren. Wobei die Zeiteinheiten schwer zu definieren sind ( gehe von 1944 aus Bretton-Woods )

    Völlig unvorstellbar. So "gesittet" läuft kein Zusammenbruch ab. 90 % in 7 Jahren bedeutet volle Seytemkontrolle zu wirklich jeder Zeit.


    Nein: die restlichen 99 % des Anstiegs werden wir in den letzten ein bis zwei Prozent der Zeit sehen.


    So inetwa dürfte es 1923 gewesen sein.

    Haha, Wunschdenken!

    Aber kann ich nachvollziehen, man ist bin und her gerissen. Einerseits ist es Bestätigung dass es steigt im Kurs, oder andersrum das Fiat verfällt, andererseits sind künftige Käufe damit teurer.

    Vor allem im Tafelgeschäft sinkt die anonym kaufbare Menge. Noch kriegt man die Unze für knapp unter 2000, aber man ist in der Auswahl schon ziemlich eingeschränkt.

    Zu Bitcoin und Co., habe lange darüber sinniert. Als Anlage kommt das für mich nicht in Frage, ist mir zu sehr Tulpenzwiebel-like. Aber für eine Sache ist es genial, besser als alles andere. Um quasi beliebige Summen unbemerkt über sämtliche Grenzen zu bringen muss man sich nur eine Passwort merken.

    Ist schon nicht schlecht, wenn man genau das vorhat.

    Bitcoin ist reinste Amsterdammer Tulpenzwiebelessenz.


    Für die, die genau das brauchen. Und das sind jedemenge.

    BTC ist ein nützlicher, weil funktionierender Magnet / Staubsauger für potenzielle Gold-, Edelmetall- und Sachwerte-Käufer. Nichts weiter.


    Der Pferdefuß beim BTC-Kauf / Konstrukt aus Sicht des Anlegers: Dein Geld haben andere, Du hast / besitzt mit dem BTC garantiert nichts.

    Nichts, was Du wiegen kannst, Nichts, was Du in der Tasche ghaben kannst, nichts mit dem Du was anfangen kannst, wenn gerade der Strom ausgefallen ist. Und nichts, was Du jemals wiederkriegst, wenn - warum auch immer - nur genug Server mit Daten drauf geplättet sind. Und rein garnichts, wenn die Verwahrstelle Konten kurrumpiert.


    Es gibt einen einzigen Fall, wo das anders ist:


    Wenn es dem BTC-Käufer gelingt, die BTC auf jemand anderen zu übertragen und von dem Erlös etwas reales zu erwerben. Genau in dem Moment hat sich dann im persönlichen Besitz etwas reales "manifestiert".


    Das Kaisers neue Kleider XXX-L.

    Erst mal: schön, dass Du hier bist.


    Ich komme direkt zum Punkt:

    " Lieber Lücken in der Sammlung lassen, als einfach den zahlbaren nehmen. Ich habe ja billig CH Silber gekauft und auch ein bisschen Augenmerk auf Erhaltung gelegt. Dabei ist ja auch viel geputztes. Wenn man aber ein Topstück in den Händen hat merkt man das sofort. Da stört auch Patina mich gar nicht. "


    100 % Zustimmung dazu und ich lege noch nach:


    Bei unedlen Metallen müssen alte Münzen eine original gewachsene Patina haben und dürfen nicht davon befreit worden sein, weil sie ansonsten flau und unscharf wirken und ihren echten Prägeglanz verloren haben und bestenfalls noch "Stumpf- oder Katzenglanz" aufweisen.


    Und nun haue ich noch ein paar schön erhaltene, schön ausgeprägte Stücke mit unverdorbenen Feldern und feinsten Prägedetasils raus.....

    Was is´n jetzt los ?


    Is scho a A-Bombe gefallen ?

    Gute Frage. Die habe ich mir auch gestellt. Ich zumindest habe nichts gefunden, was mich auch nicht übnerrascht. Wäre was gewesen und er wäre hoch gegangen - das hätte mich dann gewundert.

    Meine Meinung:

    möglicher Weise liegt es daran, dass schon längere Zeit etwas ist, das kaum einer noch auf den Schirm hat, weil fast alle es als "normal" ansehen. Wenn man dahin gekommen ist, stellt sich die Frage: aber was kann das nur sein?

    Das ist so ähnlich wie mit dem Universum und der Urknalltheorie.
    K(aum)einer fragt: was war vor den "Nichts".


    Oder anders herum:

    Was ist der früheste Punkt, den man etwas fest machen kann? Vielleicht dieser hier: "Ich denke, also bin ich".

    Davor wird es diffus. Fragt man ein Kind, das gerade sprechen und Worte verstehen kann: "Seit wann gibt es Dich", kann es sein, dass man als Antwort erhält: "Mich gibt es schon immer"


    Was bleibt: sich seine eigenen Gedanken zu machen und hoffen, dass man dabei halbwegs "richtig" liegt.



    Darauf zu hoffen, dass andere für einen denken, das kann man getrost vergessen.
    Das ist genau das, was uns der Goldpreis sagt.

    Nachtrag: In einem neuen Video von Kettner-Edelmetalle wird berichtet, dass UBS der chinesischen und in Liquidation befindlichen Evergrande wohl Kredite gewährt hat....


    HSBC soll auch Kreditgeber von Evergrande gewesen sein.


    Keine Ahnung, ob das substanzielle Risiken für eines der Institute sind. Manchmal ist es auch die Psychologie der anleger, die dann Dinge auslöst. Egal wie rational oder irrational sie auch sein mögen.


    Und wie hoch oder wie existenzgefährdend Verluste oder gar versteckte Verluste wirklich sind, ist nicht nachvollziehbar.


    Am Ende ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste.

    ich denke, dass es reicht, wenn man es ungefähr richtig macht. Silber ist schon OK. Die beiden anderen Metalle sind es aber prinzipiell genau so.


    Momentan sind in den USA wohl wieder einige Banken (darunter eine aus Europa) im Feuer bzw. angezählt.


    PS: was jeder wissen muss, sind drei Dinge:

    (1) wozu das jeweilige Metall nützlich ist (da gibt es große Unterschiede)

    (2) welches Metall gegenüber anderen vergleichsweise günstig oder teuer ist und warum das so sein könnte

    (3) wo man selber steht (Alter, Einkommen, wirtschaftliche Situation) und welche Prioritäten und Ziele sich daraus ableiten.


    Wer sich darüber im klaren ist, wird, was seine persönliche Situation angeht, vergleichsweise wohl überlegte und damit weise Entscheidungen treffen können. Voraussetzung ist, dass der Wille dazu besteht.