Naja in € hier auch kräftig um 1,5 % verloren..
Solche Schwankungen nenne ich Konsolidierung.
Und das sind in meinen Augen Ebenen und Plateaus, die gekauft werden, bis sie ausverkauft sind und der Kurs weiter steigen kann und muss, vorausgesetzt es ist noch Nachfrage da, die unbedingt, also über den Preis, befriedigt werden will.
Davon gehe ich derzeit sehr stark aus.
Lassen wir es um 15 oder 20 Prozent zurückgehen, das sind dann Verluste.
Aber auch das ist kein Beinbruch, sondern eine Chance und ein Zeitgewinn.
Dirk Müller hat ein Video mit einem sehr interessanten Gedanken darin gemacht:
In den Minuten 25 bis 36 legt er den Gedanken und seine Auswirkungen gut dar.
Das ist Sprengstoff, wenn es so kommt. Und wenn China stillhält.
Erst einmal wird China still halten. Und Gold kaufen und Banken stützen. Und zum bösen Spiel lächeln.
Wenn es so kommt, was könnte China tun?
Vom Westen lernen und da gibt es sehr viel, was die lernen und nachmachen können:
- Unter einem fadenscheinigen Grund den eigenen Banken den schuldendienst an US-Gläubiger und ggf. auch europäische Gläubiger verbieten,
- Investments von Firmen oder Bürgern "nicht genehmer Staaten" unter Zwangsverwaltung stellen,
- Verbindlichkeiten an solche auf Yuan umstellen,
Alle Schulden fiktiv gegen Gold abwerten und auf Gold umstellen. Natürlich werden "Ausländer" und "Inländer", Banken und Private ungleich behandelt.....
Das "geile" aus deren Sicht ist ja folgendes: Ihre Exportüberschüsse wandeln die derzeit in Gold und in langlebige Rohstoffe oder Erze, die sie nach China schaffen. Ebenso ihre US-Geldanlagen.
Mag sein, dass sie ihre Banken stützen, solange sie netto aus dem Westen entnehmen können.
Das wäre weise.
Sobald Nettoentnehmen verhindert werden oder es sich nicht mehr rechnet, legen sie die Schalter um.
Paar Banken kann man über die Klinge springen lassen (die USA zeigen ja vor, wie das ohne Volksaufstände und Bankruns übers Wochenende geht).
China selbst hat dann keinerlei Auslandsschulden mehr. Die Schulden der China-Banken sind dann durch Bankenpleiten weg.
Fazit: netter Gedankenansatz von Herrn Müller, aber: leider nicht völlig bis zu Ende durchgedacht.
Ein denkbares Ende ist so: das Geld des Gläubigers hat der Schuldner, der es ausgegeben hat, nicht mehr - Punkt.
Ob der Schuldner dem Gläubiger leistet, das entscheidet er dann immer selbst, wenn er, wie China oder Russland oder die USA aufgrund militärischer Stärke in der Lage ist, NEIN sagen zu können.
Die zweite, allerwahrscheinlichste Variante aber ist in meinen Augen: Krieg.
China will Taiwan. Und über kurz oder lang wird es dort zu einem Krieg kommen. Denn Chinas Regierung hat sich bereits derart festgelegt, dass sie nicht mehr zurück kann, ohne ihr Gesicht und damit ihre Macht zu verlieren.
Und bis es so weit kommt (militärischer Krieg oder totaler Wirtschaftskrieg), wird China an Gold und anderen wichtigen Dingen aus dem Westen und auch aus den nahen, mittleren und fernen Osten rausholen, was es kriegen kann. Vor allem Gold.
Dass die USA dem nicht tatenlos zusehen können und werden und erst einmal die Zinsen stark erhöhen werden, weil es Chinas Fähigkeiten einschränkt, ist logisch. Hintern herum kann die FED alles und jeden monetarisieren und retten. Dadurch steigen auch noch die USD-Preise, was es den Chinesen noch viel schwerer macht, für Dollars Werthaltiges einzukaufen.....