Beiträge von mesodor39

    https://www.finews.ch/news/fin…-tait-blockchain-gold-247


    Zitate daraus:


    "Die Londoner City ist der weltweit bedeutendste Handelsplatz für Gold."


    und:


    "Täglich wechseln da etwa 50’000 Goldbarren im Wert von jeweils mehr als 650’000 Dollar den Besitzer"


    "Das System umfasst Gold im Wert von rund 500 Milliarden Dollar, das an verschiedenen Orten gelagert wird."



    Kommentar:


    Nun gut. Behaupten kann man sehr viel. Die Behauptung, dass täglich 50.000 Barren den Besitzer wechseln ist miener bescheidenen Meinung nach sachlich schon mal nicht ganz zutreffend, weil das bedeuten würde, dass die Käufer diese auch in Besitz nehmen. Und gerade das tun sie ja nicht.


    Den Rest kann man glauben oder nicht.


    Das Gold im Wert von 500 Milliarden Dollar (und auch mehr) an verschiedenen Orten in Lagerhäusern gelagert wird, das glaube ich sehr wohl. Weniger hingegen kann ich mir vorstellen, dass diese Orte Lagerhäuser sind, in London oder der näheren Umgebung davon, sagen wir mal +/- 100 km, liegen. Das übersteigt bei weitem meinen Glauben an das Gute in Menschen und an das Gute in die dortigen Institutionen.


    1 Tonne sind etwa 56 Millionen. 500 Milliarden, das sind etwa 9.000 Tonnen.


    PS: dem Kleinanleger, der sein Gold Gramm- oder Unzenweise in vertrauenswürdigen Ladengeschäften kauft und es direkt mitnimmt, der weiß zumindest, was er wirklich hat und wie viel es ihm gekostet hat. Der muss weder glauben, noch vertrauen. Er kann es über und unter Wasser nachwiegen und auch den Magnetismus testen.


    Next: 50.000 Goldbarren je 12,5 kg das sind etwa 625 Tonnen, die jeden Tag gehandelt werden. Das bedeutet, dass der ganze Lagerbestand binnen 15 Börsentagen = 3 Wochen einmal "umgesetzt" wird. So weit, so gut.


    Sicher gibt es auch so genannte "Besitzer" die, genau formuliert, nichts anderes, als "Einleger" von Gold sind und die ihr Gold als Absicherung, also über Jahre halten. Eigentlich dürfte das, bei so etwas wie Gold, der Regelfall sein. Das sagt einem der gesunde Menschenverstand. Nachdenken reicht dafür völlig aus. Große Vermögen = Großer Bedarf an Absicherung (für Milliardäre also Tonnenweise), Kleinanleger = Kleiner Bedarf an Absicherung (also die paar Gramm / Unzen, die binnen Jahren / Jahrzehnten zusammengeklaubt werden).



    Dann fragt man sich doch im stillen Kämmerlein, wie (und später ob) es sein kann, dass Täglich 6 % von allem, was eingelagert ist, umgeschlagen werden kann.


    Denken / Fragen darf man ja......


    Und böse Menschen denken dann vielleicht sogar, dass es sich um so genannte "Ringverkäufe" handeln könne......

    Als deutliches Zainende, so 25 mm oder mehr, egal ob gerade oder gebogen, wäre mir so ein Philharmoniker in bankfrisch schon 150 Euro wert - und das ist mehr als das 2,5-fache des Silberwertes. Nur: dafür sehe ich keinen, der so was verkauft.....

    :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:


    Nur leider weiß das nur die kleine Minderheit in einem gallischen Dorf…äh…nein, eine kleine Gemeinde, ein paar Verrückte die sich Golbugs nennen. ;)

    Die aus dem Dorf fallen mengenmäßig überhaupt nicht ins Gewicht. Bei jedem noch so gut gemachten Betrug gibt es ein paar, die dem Betrüger nicht auf den Leim gehen. Das stört die Betrüger nicht. Und genau die wissen auch und noch viel besser, was von Wert ist und was nicht.

    Also das, was wir nach 2006 gesehen haben war eine riesige Show. Und die geht nun zuende.


    Was Edelmetall in dieser Zeit gemacht hatte, das war - in Aktien oder in Immobilien zu derzeitigen Bewertungen gerechnet - keine zehn Prozent, von dem, was noch kommt.


    Ist ja auch logisch: Aktien, von Firmen, die Verluste schreiben sind Hoffnungswerte. Ebenso Immobilien, die real negativ rentieren (kommt noch alles). Und die Hoffnung, die stirbt bekanntlich zuletzt.


    Was noch bleibt ist echtes Geld, an dem weder Hoffnungen, noch Schulden oder gar Verpflichtungen kleben.

    wo ist dein problem, wenn das material identisch ist?
    massenware, keine numismatischen schätze.
    da dürfte die fälschung, so wie manch hausmann, seltener als das original sein.

    Sehe ich auch so. Keltische Münzen beispielsweise wurden noch in den 70ern als "babarische Immitationen" bezeichnet und mit Abschlag oder direkt in Lots verscherbelt. Heute kloppt man sich darum. Zeiten ändern sich.


    Problem: das Wissen darum: ist es nun eine Fälschung oder wurde es aus Mangel an Münzmaterial lokal produziert und gekennzeichnet, beispielsweise um den Handel aufrecht zu erhalten?


    Im letzten Fall ist es eine numismatisch bedeutsame und wissenschaftlich interessante Prägung.


    Ist es eine Fälschung, ist es bis auf das Material wertlos. Jedoch: Fälscher kennzeichnen ihre Machwerke nur ungern.


    Bleibten noch eine Geldhändler-Punze oder das Werk eines Witzboldes.

    Markus Krall hat auch schon viele Termine für das Ende des Euros bzw. des Finanzsystems genannt. Und manch andere Experten auch. Ich geb da nix mehr drauf - es kommt, wie es kommt.

    Sehe ich auch so. Völlig unseriös, konkrete Termine zu nennen. Die Tendenz ist erkennbar und wohl unumkehrbar. Wann genau es durchschlägt und was exakt es auslöst ist einfach nicht seriös prognostizierbar. Ähnlich, wie die Lottozahlen der kommenden Ziehung.

    Sollte das Geldsystem explodieren, dann macht es schon einen Unterschied ob mein Guthaben auf dem Sparbuch 10:1 "resetet" wird - also aus 100.000 € dann 10.000 gemacht werden.
    Oder man Gold im Wert von 100.000 Euro besitzt und dieses zB 50% an Wert verliert - also unterm Strich noch 50.000 bleiben. Vielleicht ist mein Gold dann auch gleichviel oder mehr wert?


    Wer weiß...

    Das sind doch, wenn Währungen zerbrechen, ganz normale Schwankungen. 50 oder auch 20 Prozent von etwas sind doch immer noch besser, als 100 % von nichts.


    Man muss sich darüber im Klaren sein, dass danach erst einmal neue, verlässliche Preise in Warengeld, also die Bewertung von Waren untereinander unabhängig von Zentralbank- und sonstigen Manipulationen entstehen müssen. Und das dauert.

    Das der Hammer
    Geld überwiesen, aber Lieferung ungewiss :boese:
    Darf ich fragen welcher Händler das ist?
    Danke

    In der Tat. Berechnet ist berechnet und bezahlt ist bezahlt.


    Schuldner der bezahlten Münzen ist der Händler.


    Umsatzsteuerschuldner ist der Händler, nicht der Kunde.


    Liefert der berechnete und bezahlte Ware nicht, dann ist das Betrug.


    Führt er die von ihm zu entrichtenden Steiern vorsätzlich nicht korrekt ab, ist auch das ein Straftatbestand.


    Hat er dem Kunden einen zu niedrigen Steuersatz berechnet, dann ist das sein Pech.


    Dafür ist der Händler Händler und der Kunde muss nur zahlen, was der Händler berechnet hat.


    Das sind die Regeln und die kannte der Händler vorher.

    Im Krisenfall ist der 20 Liter Kanister Diesel mehr wert als ein Kruegerrand

    Stimmt. Und um Diesel oder auch Heizöl für den dann leeren Kanister zu bekommen, nachdem die ersten 400 bis 600 km zurück gelegt sind, braucht man dann was?


    Weil: für Papiergeld kriegt man dann wohl nichts mehr.


    Und wenn es selbst für Realos nichts mehr gibt, brauchst Du gut besohltes, neu- und hochwertiges Schuhwerk.


    Am besten welches, bei dem das Oberleder und die Sohle fest vernäht sind.....

    .... da für mich AU keine Invest darstellt, sondern Fluchtgeld. Nun wann wird Fluchtgeld gebraucht? In sehr schlechten Zeiten, die gerade beginnen....

    Genau so ist es.


    Für Gold bekommt man auch immer noch dann das, was man dringend braucht, selbst dann, wenn es für Papiergeld nichts mehr gibt!


    Gold verschafft einem dann Möglichkeiten und auch Chancen, die einem sonst verwehrt bleiben.


    Ganz im Gegensatz zu Papiergeld behält Gold seine Geldeigenschaften deutlich länger.


    Das kann den Unterschied zwischen Sein und Nicht-mehr-sein bedeuten.


    Wenn es auch für Gold nicht mehr alles gibt, wird es höchste Zeit, etwas Gold in Stahl zu wechseln.

    Abgesehen davon ist mit über 95 % Wahrscheinlichkeit bei Wirtschaftsverbrechen stets der der Täter, dem es am meisten nutzt. Geld ist und bleibt das allerstärkste Motiv.


    Mag sein, dass staatlich bezahlte Lügner und Desinformierer etwas anderes behaupten. Aber dafür werden sie ja auch bezahlt, ganz im Gegensatz dazu gibt es für die Wahrheit kein Geld.


    PS: Dass in Moskau jemand sitzt, der nicht mehr alle Latten am Zaun hat, erleichtert deren Geschäft.

    Wen interessiert jetzt noch Silber? Total uninteressant mit der neuen Sozialistensteuer. Noch Fragen wer der Feind ist?

    Geändert hat sich doch rein gar nichts. Die Entscheidung trifft doch immer noch jeder selbst - oder etwa doch nicht?


    Der größte Depp ist doch (Zeitungs- und Nachrichtengläubige lassen wir mal außen vor) immer noch der, der sich durch Steuern steuern lässt, nicht wahr?


    Beispiel: wer sich 2012-2016 von Rhodium-Käufen durch Händlerprofite und Mehrwertsteuer hat abschrecken lassen, der hat doch was verpasst, das die Steuer weit in den Schatten stellt?


    Ganz klar ist doch auch folgendes:
    Das Allerschlimmste sind - nach Schulden - versteht sich: zu viel Bargeld und zu hohe Bankguthaben.


    Alles, was man auf Jahre nicht braucht, kann man darin stecken, wovon man glaubt, das es am meisten bringt.


    Und den Rest, also was auf 6-Monats- bis Jahressicht nicht gebraucht wird in Gold. Das ist dann mehrwertsteuerfrei. Noch.


    Schaut euch - wahrheitsgemäße Infos gibt es ja noch kostenlos (noch wohlgemerkt) - die Ratios (Verhältnisse) zwischen den Edelmetallkursen an. Idealer Weise akkumuliert man, nachdem ein ausreichend hoher Sockel an Liquidität = Gold) da ist, die Metalle, die im Vergleich zu anderen eher günstig bewertet sind und die teuren nimmt man, wenn überhaupt, als Beimischung.


    Edelmetall und Warengeld hat doch eine zentrale Funktion (Besitz, also Eigenverwahrung vorausgesetzt), die offiziellen Zahlungsmitteln fehlen:


    Werterhalt.


    nun zu den einzelnen Metallen


    Gold: derzeit höchstmögliche Liquidität, im Krisenfall Zahlungsmittel für größere Transaktionen wie Häuser, Firmen, Maschinen, Anlagegüter.


    Silber: derzeit geringe Liquidität (wegen Steuern) und Zahlungsmittel für kleinere Transaktionen im Krisenfall und eine Art Call (ohne Verfallsdatum) auf den Goldpreis. Gold ist bereits jetzt Geld und entsprechend hoch bewertet; Silber wird noch als Rohstoff gesehen.


    Platin:
    Naheezu Null Liquidität und Fungibilität. Das muß jedem klar sein. Platin ist ein nicht durch andere Stoffe ersetzbares Industriemetall. Ohne Platin (Düngerproduktion, Brot aus Luft) geht es nicht. Alles andere wie Platin in Katalysatoren usw. ist unwesentlich. Das kann den Preis beflügeln, wenn es weltweit mit der Wirtschaft aufwärts geht. Anders, als Silber, das in der Krise glänzt, kann Platin selbst und gerade unter einem Goldstandard, dem Gold den Rang ablaufen. Die - in Gold gemessenen - historisch höchsten Platinkurse nach dem zweiten Weltkrieg gab es Ende der 50er, Anfang der 70er Jahre. Und somit in wirtschaftlich sehr guten Zeiten.
    Auch zu Beginn der 2000er war Platin zu Gold sehr hoch bewertet - und ab dann ging es mit Platin bergab und mit Gold bergauf.


    Rhodium, Palladium, Ruthenium, Iridium:
    Auch das sind Waren, jedoch sind diese im Vergleich zu den klassischen Warengeldmetallen (Ratios) viel zu hoch bewertet. Das wird sich langfristig wieder ändern, sobald wieder anderes Erz als derzeit für die PGM-Produktion verwendet wird. Derzeit keine Option.


    Indium, andere "seltene Erden":
    auch das sind Waren. Derzeit Null Fungibilität und daher nahezu kein oder kaum ein Wiederverlauf möglich. Auch hier sind Ratios wichtig. Anders, als Rhodium, Palladium, Ruthenium, Iridium ist Indium deutlich unter den Dollar-Höchstpreisen zu bekommen. Indium (beispielhaft für andere günstig bewertete Stoffe) ist ein hochriskanter Zock drauf, dass sich Dinge ganz extrem ändern: seien es neue Anwendungen, seien es politische Verwerfungen. Eine Art Lottoschein, der aber zumindest nicht verfällt. Es gibt aber auch Leute, die seit Jahrzehnten dieselben Zahlen spielen und immer noch auf ihren Höchstgewinn warten....


    Zum Rest:
    Schweinebäuche, Kakao, Öl, Kupfer, alles, was der Terminmarkt verspricht.....
    sind Versprechungen. Im Zweifelsfall werden Geschäfte, auch bereits getätigte, rückabgewickelt. Es gibt ein gutes, altes deutsches Wort dafür was das Ergebnis dieser Handlungen für die Betroffenen auf den Punkt bringt:


    B E T R U G.


    Damit behaupte ich nicht, dass gewisse Geschäftspraktiken betrügerisch sind, jedoch kann deren Ausübung für die davon Betroffenen im Ergebnis genau darauf hinauslaufen: das eingesetzte Kapital ist durch "höhere Gewalt" oder durch "besondere Umstände" ganz oder großteils vernichtet. Wie bei den Nickel-OS der Londoner Börse.


    Das kommt eben davon, wenn man mit Dingen handelt, bevor diese entstanden sind.

    Seltsam....so was wie Meso es hier beschrieb...sollte jeder hier wissen.....oder


    wissen es alle schon ???


    cu DL...ich mag diese ganzen Schreihälse und Erklärbären nicht mal im Scheißhaus gahebn....ausser unseren guten alten B.b.....den Bruno Bandulet :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    Erst mal vielen Dank.



    Ein Herr Kiyosaki liefert heute ein ganz krasses Beispiel:



    Silber bleibt die kommenden 5 Jahre um die 20 Dokllars/Unze, steigt dann, nach wohlgemerkt 5 langen Jahren aber auf 100 bis 500 $/Unze.


    Dass sowas keiner wissen und auch nicht seriös analysieren kann, ist hoffentlich wohl jedem hier klar.


    Zur Erinnerung: die Erzeugerpreise in Deutschland sind im Vergleich zum Vorjahr (für den Monat August) mittlerweile un 45,8 % gestiegen.


    Auch die Erzeugerpreise in Kupfer- und Silberminen werden steigen bzw. sind bereits in diesem Zeitraum gestiegen. Natürlich keine 45 %, so wie bei uns, wo alles durch eine inkompetent scheinende Regierung mit voller Absicht verknappt und verteuert wird.


    Irgendwo zwischen 10 % und 25 % wird aber auch bei den Minen im Ausland die Wahrheit liegen.


    Und da ist es schon wirklich krass, wenn sich jemand hinstellt und für 5 Jahre nahezu konstante Preise bei Silber verkündet.


    Ich bin der Ansicht, dass sich auf kurz oder lang alle Rohstoffe verteuern werden, schon aus dem Grund dass sich die Herstellungskosten verteuern.


    Die Kunst wird darin bestehen, sich aus dem, was fungibel ist, das rauszupicken, was möglichst nahe an den Herstellungskosten gehandelt wird. Letztendlich ist es eine Spekulation auf eine sich in kommender Zeit stark abwertende Währung. Und somit ist es keine Kunst.


    PS: Die Aufbewahrung unter eigener Kontrolle und außerhalb des Bankensystems wird natürlich vorausgesetzt: weder zugewiesenes, noch nicht zugewiesenes Metall sind vor Angestellten-Korruption, Insolvenzstraftaten und sonstigen Übergriffen sicher.

    Seitdem Guthaben-Kunden in China Abhebungen mit Verweis auf deren Corona-Status verweigert wurde, wissen hoffentlich alle, was die Stunde geschlagen hat. Dort kolabiert gerade der Immobilienmarkt und damit auch die Banken.

    Auch europäische Banken hängen (direkt oder indirekt) da mit drin. Von einer namentlich genannten Schweizer Bank wurde das bereits berichtet. Wenn man genau weis welche noch, ist es wohl vielleicht schon zu spät.

    Beim Preis spielt die Musik.Solange ne Münze nicht mit der Drahtbürste gereinigt wurde ist alles im grünen Bereich. Die 8 Gramm bleiben.
    Dass scharf reinigen nicht wertsteigernd ist, hat sich bei numismatisch Angehauchten bereits rumgesprochen.
    Wenn man beim Handelsgold unterwegs ist, ist es nicht ausgeschlossen, dass sich echte Schnäppchen machen lassen.
    Ein Blick für Qualität und etwas Marktkenntnis ist die halbe Miete.
    N.

    Wenn ich nur das Material mit Anlagegold-Aufschlag bezahle, ist es egal, wenn eine historische Münze von 1824 scharf gereinigt ist, oder nicht. Ich zahle dann, was ich bekomme (6,4 Gramm Feingold) und gut ist. Ich gehe mal davon aus, dass soetwas bei einem 10-Gilden-Stück von 1824 wohl ehr selten vorkommt.


    Kurz zur Reinigung:
    es gibt schonendere Verfahren, als Tauchbäder oder Ultraschall. Also verfahren, die weder die Münzhaut wegreißen, noch die Oberflächen verätzen und so (bei gut erhaltenen Münzen) den Prägeglanz abtragen.


    Wie man es richtig macht, ist sehr kompliziert zu beschreiben, es gibt hier viele Fehlerquellen. Weiter gibt es mehrere Methoden, je nach Art der Verunreinigung einer Münze und deren Metall. Was bei 625er Silber tadellose Ergebnisse bringt, kann bei 999er Silber oder Gold die Münze komplett ruinieren. Bei alten Kupfermünzen aus Alben beispielsweise ist die Patina aufgeweicht und teils durch den Weichmacher verändert (wenn man weiß, wie man die Patina rettet und nur den Schmier entfernt, hat man Münzen, die autentisch wirken. Nimmt man alles runter hat man nur noch blankes Metall. Auf jeden Fall sind Scheuern und Kratzen und reiben immer Tabu. Genau wie ätzen oder Teile der Substanz mit Strahlen oder Ultraschall abtragen. Manche Dinge brauchen auch einfach sehr viel Zeit. Und damit Geduld.


    Die "Mondlandung" zum Beispiel war total belegt und zwar mit Ausdünstungen der Original-PVC-Verpackung. Der Schmier ist nun aber vollkommen weg. Der Spiegelglanz in den Feldern wieder sichtbar und die erhabenen Flächen sind matt. Auch unter Glühbirnenlicht sind keine Bereibspuren zu erkennen und ein paar kleine, braune Punkte, die nur mit der Lupe zu sehen sind, sind auch noch da. Kennen wir alles von der Münzenherstellung mordener Münzen (kommt von Metallstaub, der irgendwie auf die Ronden gelangte). Will sagen: Dreck und Schmier sind weg, sonst aber nichts. Mit Ultraschall oder einem Tauchbad "behandelt" sähe die Münze ganz anders aus. Der satte Goldton (durch das Kupfer in der Legierung) wäre beim Dauertauchen schon mal weg. Ebenso Tele der Mattierung und des Spiegelglanzes. Würde ungeübten Augen erst mal nicht auffallen. Legt man aber ein Stück daneben, dass schonend gereinigt wurde, dann sieht es jeder sofort.

    Dass die Münze echt ist, war ja nicht das Thema. Das habe ich mal vorausgesetzt (typisches Prägebild und Justierspuren, wie bei dem Typ üblich). Um den Rest ("stark gereinigt") zu beurteilen reichen, so sehe ich das, diese Bilder schon aus. Auch bei allem nötigen Respekt und völlig ohne Anmaßung. Wenn man in Auktionskatalogen und später in "echt" genügend solcher Münzen gesehen hat, was natürlich die notwendige Voraussetzung dafür ist. Die Fotos sind scharf, in Schwarz-Weiß und haben genügend Pixel um zu sehen, was mit dem Material an der Oberfläche der Münze passiert ist.


    Wenn ich diese Münze mit einem vernünftigen Profit losschlagen könnte, dann würde ich das wirklich tun. Aber dass man etwas eín eine Auktion einsendet, sagt ja noch lange nichts darüber aus, wie die Auktionatoren den Erhaltungsgrad beurteilen und welches Ergebnis eine solche Münze bringt. Wenn die sowas in ss-vz oder meinetwegen auch vz oder fast vz, egal ob mit oder ohne Zusatz "gereinigt" für 300 oder 400 oder 500 verkaufen kriegen sie 15 bis 20 Prozent davon von Käufer und Verkäufer - ist doch auch dann noch für die ein gutes Geschäft? Und wenn es mehr bringt: um so besser für sie.


    PS: der Schwede, wohl mit demselben Smartfone aufgenommen, wurde zwar auch gereinigt, aber sehr viel schonender. Er zeigt noch natürlichen Glanz und der hat noch seine Münzhaut. Diese Münze ist, so sehe ich das nicht verdorben. Die lässt sich noch gut verkaufen.


    Dennoch empfehle ich, vom Erwerb erkennbar gerinigter Münzen Abstand zu nehmen bzw. von der Reinigung von Goldmünzen speziell mit Ultraschall unbedingt abzusehen.

    Eeigentlich sollte man jetzt kaufen, statt zu verkaufen. Das vorab.


    Das Dumme an Kupfer ist nur, dass sich der physische Kauf von Reinkupfer nicht lohnt (zu hohe Kosten, keine Exit-Strategie) und alles andere laufende Kosten verursacht und eine Gegenpartei voraussetzt, die auch ausfallen kann. Von korrupten Börsen, die - wie bei Nickel - bereits getätigte Geschäfte illegal rückabwickeln mal ganz abgesehen.


    Auch Aktien sind problematisch, weil die Kupferförderung energieintensiv ist. Und die Energiepreise sind gestiegen.


    Wer erfolgreich und relativ risikolos in Kupfer investieren will, der muss rauskriegen, wieviel Schrotthändler zahlen und sich das Metall zu etwa diesen Preisen als Altmetall hinlegen.


    Wer das nicht will oder kann, sollte besser die Finger davon lassen!



    Würden Gurus wie Faber oder die aus dem Internet Rohstoffe wirklich verstehen, hätten sie keine Zeit für Tipps, sondern würden an den Börsen ihr Ding machen!


    Würden sie Tipps geben, liefen sie zudem Gefahr, rechtlich wegen Interessenskonflikten und Kursmanipulation belangt zu werden!


    Damit weiß dann jeder, dass sie gerne würden, aber es nicht können und sich daher als "Marktschreier" verdingen müssen. Um es mal sehr nett zu formulieren.


    Wenn man Geld verdienen will, muss man lernen selbst zu denken, selbst zu recherchierten und zu analysieren. Und das am besten sehr sorgfältig, bevor man kauft oder verkauft.


    Manchmal (wie bei Kupfer) ist es besser erst gar nicht anzufangen, drüber nachzudenken. Es gibt bequemere Möglichkeiten, sein Kapital halbwegs zu erhalten.