Beiträge von mesodor39

    Hallo,


    hab ne frage, weil ich mir bei dem Kommenden Szenario nicht sicher bin und es tausende Meinungen gibt......


    Wie sieht ihr das so?.....

    Ich sehe das folgendermaßen:


    Sei Dir darin sicher, dass es absolut keinerlei Sicherheit gibt.


    Im Nachhinein glauben viele, die es nie versucht haben, dass man alles hätte vorher wissen, sehen, ableiten können.


    Fakt ist: sie haben es stets nicht getan. Warum wohl?


    Du kannst Dir Deine Gedanken machen, Dir mögliche Szenarien ausdenken, versuchen, historische Vergleiche zu ziehen und dann - wie auch immer - handeln.


    Letztendlich vertraust Du darauf, Dich informiert zu haben (bevor es viele andere tun) und gehandelt zu haben, bevor Deine Infos und Dein Wissen sich voll in dem Preis, den Du gezahlt hast, niedergeschlagen haben.


    Dein Vertrauen kann sich erst im Nachhinein bestätigen - oder eben auch nicht.

    Hat irgendwie etwas tragikomisches : Wallstreetbets...oder der kürzeste Shortsqueeze in der 5000 Jahre langen Historie der Edelmetalle. Ich habe den Thread mit grossem Interesse verfolgt. Viele der Kids haben Calls auf den SLV gekauft; deren Taschengeld dürfte meinem Namensvetter bald als zusätzlicher Bonus ausgezahlt werden.

    wenn sie erst mal merken, was sie falsch gemacht haben, dann werden diese Leute sehr gefährlich.


    Und wenn sie merken sollten, worauf sie gestoßen sind, dann gibt es kein Halten mehr!


    Blut geleckt haben sie bereits.......


    Es sind viele. Und sie sind vernetzt.


    Außerdem, so hat man mir dies zugetragen, war das mit dem Silber eine Medienfinte.


    Ob es stimmt, weiß ich nicht.


    Wehe, sie stürzen sich auf Platin. Und das physisch, Gelagert in Zollfreilagern.


    Dann tanzen die Puppen!


    Da holen sie sich dann das Kapital für die "Silberjungs mit den Shorts"......


    Die ziehen sie ab, indem sie dann das mit Silber tun, was mit Platin schon geklappt hat.

    Moin,
    bei 1000 EUR/Unze schmeiße ich dann auch ein paar Zentner auf den Markt :D [smilie_happy] Ich wage einmal zu bezweifeln, dass hier im Forum ein wirklich Reicher unterwegs ist, aber garantiert welche, die sich zumindest so fühlen. ich habe mich mit einem großen Immobilieninvestor aus der Nachbarstadt unterhalten, für den sind Vermögen unter 50 Mio EUR arme Leute [smilie_happy] Wenn Du eine Tonne Silber Dein Eigen nennst und das Weißmetall nicht gerade als Hauptinvestment ansiehst, sind eine Tonne Ag doch selbst bei heutigen Preisen recht ordentlich :thumbup:


    Grüße
    Goldhut

    Also ich glaube, dass so mancher "Investor" mit 50 und mehr Millionen Euro oder Dollar - seien es Aktien, seien es Immobilien, seien es gehebelte Investments - am Ende bitterarm da stehen wird.


    Erstens, weil viele ihren Ertrag mit Krediten hebeln, zweitens weil aus Erträgen über Nacht Verluste werden können und drittens weil ihnen bei systemischen Problemen mit dem Banken- und Zahlungssystem in Nullkommanichts die Puste ausgehen wird.


    Einige werden auch das überstehen, aber die meisten wohl nicht.


    Es ist nämlich genau die Gruppe, die nach den kleinen Selbstständigen dran kommt.....

    Ich halte 1000 für Silber und das noch ohne Inflationsszenario für eine absolute Spinnerei.


    Ich denke, dass das, was er derzeit kostet in etwa das 1,5-fache dessen ist, was es real wert ist, wenn man das Inflationsszenario ausblendet. Bei Gold und bei Silber.


    Man muss das realistisch und in Relation zur Steigerung der einkommen und Löhne sehen.


    Mit Inflationsszenario sieht das anders aus. Deswegen sind die Preise so, wie sie sind.


    Dinge wie Bankenpleiten, Währungsreform usw. ist da mit der Wahrscheinlichkeit, die die Summe der Marktteilnehmer dem zumessen schon alles eingepreist.


    Das kann natürlich jeder (z.B. auch ich) anders sehen, als der Markt.


    Ich weis auch, dass sobald ein Ereignis eintritt, die Märkte ihre Sicht und damit den Wert, den ´sie Silber und Gold zubilligen schnell und sprunghaft ändern können.


    Märkte machen Preise.


    Was es dann, wenn man es wandeln will, wert ist, hat nichts mit den Jetzt-Markt-Preis zu tun.


    Das kann viel mehr, aber auch viel weniger sein.

    Nein. Null Risiko. Das stabilisiert sogar das System. Weil: die Banken und die Hedgefonds haben eine Druckerpresse, eine ihnen hörige Justiz und eine ihnen willfährige Infrastruktur im Rücken, die paar wildgewordenen Privatanleger nicht.


    Schau mal was passiert. Blaupausen gibt es viele. Eine ist, was den Hunt-Brüdern passiert ist.


    Mein Tipp: Kauforders werden behindert, Verkaufsorders ausgeführt. Und dann war es das. Nicht zum ersten Mal.


    Da lassen die noch viele Dumme rein laufen und dann machen sie den Sack zu. So oder so ähnlich.



    Würden so viele Privatleute beispielsweise physisches Silber kaufen, dann würde das zwar nichts wesentliches ändern, mit der kleinen Ausnahme, dass sie dann das Metall und andere dann bedruckte Zettel hätten. Aber: sie hätten dann zumindest was reales.....


    Damit sich was ändert, muss viel mehr passieren.


    Das was jetzt passiert, ist kontrollierbar und wird kontrolliert vor die Wand gefahren.


    Genau so, wie sie es jahrzehntelang mit Terminkäufern von Edelmetallen tun, die ihre Investments "hebeln" wollen. Auch die haben sie stets abkassiert. Die sogar ganz besonders. Weil: die stören wirklich.

    Auf die paar Zocker, die angeblich Hedgefonds angehen, kann keiner, der das Spiel kennt, ernsthaft wetten. Da wird Kanonenfutter herangezüchtet. Am ende sind die üblichen Gewinner wieder die Gewinner.


    Der teuerste Satz an der Börse lautet seit eh und ja und auch nach wie vor:


    "Dieses Mal ist / wird alles anders"


    Und ich sage: nicht dieses, nicht nächstes und auch nicht übernächstes Mal......



    Metalle / Waren schwanken im Preis und sie tragen ihren Wert stets in sich, können also nicht pleite gehen.


    Anders, als Zocker und Hedgefonds.

    Naja, normalerweise sind die Hedgefonds die Bösen, weil sie sich Dinge ausleihen, um deren Wert durch Verkäufe zu reduzieren um später billiger zurück kaufen zu können. Streng genommen sind das Kursmanipulationen.


    Ich glaube auch nicht, dass die, die "dagegen" halten langfristig Erfolg damit haben.


    Ich denke: das ist abgekartetes Spiel, weil denen die Spieler ausgehen, die sie abkochen können. Also werden neue Opfer gesucht, Menschen gierig und damit unvernünftig / unvorsichtig gemacht.


    Nicht mehr und nicht weniger.


    Am Ende gewinnen immer die Profis. Weil sie die Profis sind und nicht die stets verlierenden Amateure.

    Hmm. Man sollte diese Entwicklung echt nicht unterschätzen.
    Wenn sich die gesamte Redditgemeinde, die Robinhoodler, die GSF-Minenbesitzer :saint: , Eric Sprott und seine Jünger und alle anderen zusammenschließen entsteht da eine gewaltige Armee von Kleinspekulanten und Investoren. ^^ :D 8o

    Etwas zu tun, weil viele andere das auch tun oder gar schon getan haben - das ist selten eine gute Idee.


    Etwas zu tun, bevor viele andere es tun, kann eine gute Idee sein.

    Sprengler schrieb, Zitat:
    "....Das hat auch nichts mit "Zocken" zu tun, wie @mesodor39 schreibt....." Zitatende.


    Kommentar:


    ich bleibe bei meiner Ansicht.


    Man "wettet" mit diesen Produkt schließlich nicht nur auf den Platinpreis.


    Und genau deswegen ist es meiner Ansicht nach Zockerei.


    Dass sich manche dessen nicht bewusst sind, macht es erst richtig schlimm.

    Die Anerkennung von EM als Kreditsicherheit kann auch ein Versuch sein von den säumigen ? Schuldnern soweit vorhanden EM in die Kontrolle der Banken zu bringen, sollen ja masenweise Schmuck und Münzen unterwegs sein. bei anschliessender starker Zinserhöhung kehrt das EM nie mehr zrück. ?) Ob so der Preis steigen kann?

    bei anschließender Währungsreform und asymmetrischer Umstellung von Schuld und Guthaben kommt erst recht nichts zurück. Da werden solche Leute gleich zweimal abgekocht..... Metall und Immo sind dann weg. Das kommt für den Staat und die Banken noch besser, als Zinserhöhungen, die Schuldner und Banken in den Ruin treiben.

    Interessant, was die USA dann mit dem Silber im 2. WK gemacht haben: das Nickel aus den 5-Cent-Münzen teils durch Silber ersetzt, riesige Anlagen (Calutron) mit 15.000 Tonnen Silber- statt Kupferspulen zur Urananreicherung gebaut. W. Buffet hat eine solche Anlage ausgeschlachtet und hunderte Millionen Unzen Silber da raus holen lassen...... die er dann - viel zu billig - verkauft hatte. Warum auch immer.....

    :hae: Häh?Ich mache Platin ausschließlich physisch.
    Und realisiert...nö, wirklich nicht. Das wird mehr. Viel mehr. Schau Dir mal einen Langfrist-Chart an.

    ja, der ist...... Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit pur. Immer noch. Total ausgebombt. Immer noch. So was von kaputt, dass es schlimmer kaum mehr geht. Echte Anzeichen einer Änderung? Nicht wirklich.


    Absolut ist der nicht mehr so katastrophal wie bis 2018. Aber immer noch so was von kaputt...... irgendwie sogar hochriskant, schaut man auf das 2020 er Tief! Was wir sehen? vielleicht den "dead cat´s bounce"...... und das macht Investoren Angst! Je mehr Angst und Unsicherheit - desto besser!


    Fast wie ne auf Grund gesetzte Titanic. Herrlich - genau das, was ich suche. Ob 600 oder 1200 - egal.


    Bei einer Aktie würde ich das niemals anfassen. Ist aber keine Aktie. Sondern ein Rohstoff, also fertige Ware zur Weiterverarbeitung normiert in Münzen- oder Barrenform. Kann also nicht pleite gehen. Nur schwanken und genau das tut es! Hohe Wertdichte kommt dazu, und Nicht-Verderblichkeit. Und ohne Platin geht nichts. Kein Brot aus Luft mehr. Alles andere an Chancen obenauf ist da schon egal. Und: es wird verbraucht. Muss dazu recycelt oder aus der Erde geholt werden. Reichweite oberirdischer Bestände: erlebbar endlich.


    Fazit: das letzte, "billige" Edelmetall. Für wie lange noch?

    Mich würde es dennoch interessieren, wie Du für Dich PT: AU: AG prozentual gewichtest, falls Du es sagen magst.
    Lieben Gruss


    Neo

    Das mit dem Investieren ist immer ein Anfangswertproblem. Und eine Sache der Redundanz. Was wäre wenn?


    Drei Grundregeln:
    - Liquidität sicherstellen (immer und ausreichend)
    - erst Investments mit keinen oder kleinen Aufschlägen, später dann auch solche mit größeren; diese sind dann durch die Investments mit geringeren Aufschlägen und die Liquidität ein wenig "geschützt". 100 % Schutz gibt es nicht.
    - Grundversorgung (mindestens für einen Monat Nahrungsmittel, anderes, Notwendiges) als weiteren Schutz.


    Also: alles ist sehr individuell. Auch deswegen: keine Angaben.


    Jeder muss das so machen, wie er / sie es für gut hält. Selbst überlegen, abwägen. Auch Unvorhergesehenes einkalkulieren. Ich will da niemanden in etwas rein reiten.


    Ganz wichtig:
    Lebensfreude. Gehe einfach davon aus, dass das Geld, was Du ausgibst um schönes zu erleben, Freude zu haben, Dich weiter zu entwickeln, die besten Investments sind.


    Alles andere macht nur dann Sinn, wenn danach noch was hängen bleibt, das man nicht "verderben" lassen möchte.


    Da jeder in seinen eigenen Schuhen seinen eigenen Weg wandelt, bringen individuellen Angaben niemanden etwas.


    Hinzu kommt: Du hast, was Du hast und bist wo Du bist, weil Situationen so waren, wie sie gewesen sind und weil Du zuvor getan hast, was Du situationsbedingt (oder warum auch immer) für richtig gehalten und umgesetzt hast.


    Bei mir ist das so, dass ich ein Mensch bin, der einmal getroffene Entscheidungen - wenn überhaupt - erst dann revidiert, wenn sich große Veränderungen ergeben haben. Das bedeutet:
    - situationsadäquat reagieren: ja.
    - sich ständig und vollständig auf neue Situationen einstellen (= oft umschichten): nein.



    Selbstreflektion (z.B.: sich ab und an vorm Spiegel stellen und sich fragen, ob man sie noch alle hat) ist OK. Sich ständig bis in die letzte Faser zu zerlegen und ständig alles umzubauen und ständig außerhalb der eigenen Komfortzone zu sein ist hingegen Wahnsinn. Tut einem ganz und gar nicht gut.



    Das Allerwichtigste:
    Jeder muss sich mit dem, was er / sie tut, wohlfühlen, ruhig schlafen können.


    Und die Zukunft nicht so genau kennen zu müssen (wie Trader, Sparer oder Aktionäre / Investoren), das tut auch ganz gut. Weil: die kennt keiner so genau......

    Dein Beispiel ist realitätsfern. 1000%??? Derartige Gewinne sind mit einem Rohstoff-ETC, wie auf Platin, schlicht nicht erzielbar.
    Aber deine Ausführungen hinken auch sonst noch etwas.
    Es gibt niemanden, der sein eingesetztes Kapital verzehntfacht und alles (Einsatz und Gewinn) wieder hernimmt, um es noch mal zu verzehnfachen und das Ganze fünfmal hintereinander. Und dann, nachdem er mit den ursprünglich bescheidenen 10.000 Euro zum Milliardär wurde, verliert er alles, weil sein ETC platt ist.


    Wem es gelang, im März nahe am Tief zu kaufen, wird den Gewinn realisiert haben, um es zu verjubeln, in anderen Assets anzulegen, oder ganz oder z.T. in physisches Platin umzumodeln.

    Du kannst Dir auch eine ganze Billion erzocken, sie irgendwo investieren und verlieren. Hat Dein Anspruchsgegner einen Totalausfall, dann ist Dein Investment weg. Das ist klar verständlich. Da hinkt auch nichts.


    Das Problem liegt, so sehe ich das, eher beim Empfängerhorizont.


    Einen nicht ganz ähnlichen Fall hatten wir hier schon mal im Forum, allerdings nur mit einem "Kleinbetrag" um die 20 Millionen USD. Und da lag es auch nicht an den Anspruchsgegnern: der hatte zwei Todsünden begangen: sich selbst auf Kredit und ohne "Netz" mit Futures und anderem verzockt und dann der hatte er noch anderen (Banken) den Zugriff auf nahezu alle seine Vermögenswerte eingeräumt. Ergebnis: Alles weg.


    "Weg" bedeutet oftmals konkret: Dein Geld hat ein anderer (clevererer) und der muss und wird es Dir nicht zurück geben.


    Ich möchte hier weder der Deutschen Bank, noch einer anderen Bank die Bonität absprechen. Das vorab. Aber Banken sind Kapitalgesellschaften mit Haftungsbeschränkung. Und das aus guten Gründen. Denn kommt es zum Haftungsfall, kann dieser - besonders bei einer Investmentbank - theoretisch gegen unendlich gehen. Wenigstens kann - wiederum ganz allgemein und nicht auf die Deutsche Bank bezogen - ein Haftungsfall derartige Ausmaße annehmen, dass dies auch die Haftungsmöglichkeit der Anteilseigner von Gesellschaften / Unternehmen mit persönlicher Haftung überschreiten würde.


    Die Ertragskraft und die Geschäftsberichte der Deutschen Bank sind recherchierbar. Auch dies bitte ich als allgemeinen Hinweis ohne eine konkrete Bewertung meinerseits zu verstehen.


    Seit einigen Jahren gibt es so genannte "Stresstests" für Banken. Auch hierzu gibt es recherchierbare Unterlagen. Auch dies bitte ich als allgemeinen Hinweis ohne eine konkrete Bewertung meinerseits zu verstehen.


    Wenn Du zocken willst, ist das eine Sache. Im Besten Fall kennst Du Dein Risiko und zockst nur mit Deinem Spielgeld und nicht (wie einige Wire-Card-Aktionäre in öffentlich-rechtlichen Aufarbeitungen der Thematik) mit Geld, was fürs Alter oder für andere Zwecke bestimmt war. Und die jetzt Anwälte mit neuem Geld füttern, dass sie zusätzlich zu dem bereits verlorenen aufbringen. Wenn Du dann zockst, dann ist es OK. Du bist alt genug, kannst Lesen und Schreiben.


    Zumindest da sind wir noch ein (relativ) freies Land......

    Seine Kauf- und Verkaufsentscheidungen muss jeder selbst treffen.


    Im Übrigen kann man die Frage, ob man Gold reduzieren und von dem Erlös Platin kaufen sollte so pauschal nicht beantworten.


    Zum ETC: im Nachhinein weiß man es immer besser: man kann 5 x 1.000 Prozent gewinnen. Wenn man beim 6. Mal 100 % verliert ist dennoch alles futsch.


    Auch diese Risikoabwägung und die darauf basierende Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen.

    Ich glaube, dass es nur wenige gibt, die keine Schulden drauf haben. So gut wie keiner gibt es zu, Schulden zu haben. Schulden verstecken ist echter Volkssport geworden. Armut wird versteckt. Heuchlerei pur ist das!. Es wird fast nur noch gelogen. Überall.


    Ich sag nur so viel:


    Wenn die Ebbe kommt, wird man sehen, wer alles ohne Badehose unterwegs war........


    Was glaubt ihr, wie viele "Selbstständigen-Immobilien" und danach noch "Angestellten-Immobilien" auf den Markt fliegen, wenn oder kurz bevor die Insolvenzen kommen......


    Und die Insolvenzen stehen vor der Türe.


    Und selbst, wenn Banken diese halten sollten: irgendwann kommt das zum Verkauf!


    Es steht gerade eine Umverteilung gigantischen Ausmaßes an.


    Ob und wann "(Fiat-)Cash" noch mal King sein wird, darauf will ich nicht wetten....


    Am Ende behält JPM Recht:



    Gold ist Geld und alles andere ist Kredit.



    Wen das Land, wen der Wald und wen das Schloss gehören - da werden sich noch manche wundern. Ich weiß nur nicht, wer sich wie sehr wundern wird und ob sich nur einige oder fast alle wundern werden. Mich wundert da nur noch wenig. Da habe ich schon viele (gewiss nicht alle) Szenarien durchdacht, von hohen Lastenausgleichen bis hin zu an Land- / Immobilienbesitz gekoppelte Reparationen (diese Frage und die des Friedensvertrags nach dem zweiten Weltkrieg sind ja auch noch völlig ungeklärt) Da kann vielleicht noch was kommen, bis die 100 Jahre um sind. Oder auch die Aufgabe ganzer Städte und Stadtteile / Vororte nach einer drastischen Bevölkerungsreaktion (z.B. durch Pandemie, "Krieg" usw.)


    Beruhigend ist: man kann gedanklich zwar 1000 Tode sterben, real stirbt man aber nur ein einziges Mal.


    Fazit:
    Viele "Jäger" werden selbst zur "Beute" werden......

    Von daher kann es gut sein das der Goldpreis die nächsten Monate seitwärts / abwärts, 1730 / 1670 läuft.
    Dieses 1.1. und wir schiessen nach oben war mir eh nicht geheuer.
    Liebe Grüsse
    herrnann

    Es ist nichts für schwache Nerven und das war es auch nie.


    Hätte, wäre wenn: es gibt sicherlich auch Leute, die warten seit den frühen 2000ern auf noch niedrigere Goldpreise.


    Meine Erfahrungen:
    - den "Höchsten" zum Verkaufen und den "Tiefsten" zum Kaufen trifft man nie.
    - zeitnah kaufen, auch in dem Wissen, dass Kurse fallen können, war die letzten 30 Jahre so falsch nicht. Wer das regelmäßig getan hat, hat gute Durchschnittskurse.
    - Die Betrachtung der Ratios der Edelmetallkurse untereinander hilft dabei, relativ teure Käufe zu vermeiden und so relativ mehr Metall für sein Geld zu bekommen und so etwas wie Diversifikation bei den Edelmetallen zu erreichen. Und das ohne Substanzschmälerung. Im Gegenteil.


    "Warten" ohne Kaufen bringt meist mehr Leid, als Freud. Weil sich Entscheidungen "stauen" und immer wieder geprüft und verglichen werden muss, irgendwann dann Gelegenheiten verstreichen und dann nicht reagiert oder Kursen nachgelaufen wird, was immer Wirkungen auf das Verhältnis zum Investment und die Psyche des Käufers hat.


    Klar hat man nach vielen Käufen dann das Gefühl, noch ein wenig günstiger kaufen zu können. Aber: selbst 50 % von etwas sind besser, als 100 % von Nichts. Meist sind es mehr als 80 % bis 90 von etwas.....


    Und Rückblickend steigt der Prozentsatz ständig.


    Ich glaube, die Frage, ob man zwischen 2000 und 2004 nun 8 Euro oder 13 Euro für das Gramm Gold bezahlt hat, ist bei den jetzigen Kursen eher nebensächlich. Hauptsache man hat damals überhaupt was werthaltiges gekauft und nicht bei der Bank gespart. Klar: man hätte auch statt Gold Palladium kaufen können. Oder später Bitcoin für einen Euro.....


    Oder Lotto spielen mit 6 Richtigen.....

    Ich denke, dass Goldschmied nicht ohne besonderen Grund ein Lehrberuf ist.


    Und: es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.


    Ich habe mal versucht, etwas aus Glas herzustellen um was zu reparieren. Ich kann nur sagen: die Welt ist völlig anders gewesen, als ich mir das vorgestellt habe. Das hat mich dann nicht mehr los gelassen. Techniken wurden entwickelt, verändert, optimiert. Werkzeuge angeschafft, Maschinen gekauft. Hat etwa drei Jahre gedauert, bis die ersten, aus meiner Sicht perfekten Objekte entstanden sind; nach etwa 18 Monaten entstanden bereits schöne Dinge. Hat viel Spaß gemacht und es sind tausende Stunden dabei drauf gegangen, in denen ich mich entspannt habe, meditieren konnte, zur Ruhe gekommen bin. War eine schöne Zeit und wird es hoffentlich auch wieder werden.

    Glaube ich nicht. Wie wäre es damit: A verkauft B X shorts zu Y und B verkauft A X longs zu (Y-/+X). A und B haben sich vorher abgesprochen. Denn: zu jedem "Long-Vertrag" gibt es einen "Short-Vertrag".


    Jederzeit kann das einvernehmlich aufgelöst werden. Tun sie aber nicht. Was machen sie statt dessen: lassen Lohnschreiber Artikel schreiben mit dem Zweck, Leute zu täuschen und in Papiergeschäfte hineinzuziehen und sie abzuzocken.


    Klar: es sind nicht nur A und B, das sind mehrere. Einige wird man auch pleite gehen lassen, um noch mehr Geld hinauszuziehen, mit dem sie (die Hintermänner) Sachwerte kaufen. Es sind ja alles Kapitalgresellschaften, für die die Hintermänner nicht haften.


    Sorry, aber die Welt sieht ganz, ganz anders aus.


    Wäre dem nicht so, gäbe es nicht so viele Verlierer und so wenige Gewinner bei diesen Geschäften.


    Es ist abgekartetes Spiel. Es ist Falschspiel:


    Profis mit richtigen und umfassenden Hintergrundinfos gegen Nicht-Profis mit verfälschten und unvollständigen Infos.


    Die einzige Alternative für Normalbürger: Finger weg vom Papierdreck, nur physisch kaufen und bei Gelegenheiten (Ratios der Metalle untereinander beobachten) innerhalb der Edelmetalle diversifizieren.

    nur dumm dass die Buden nach dem Abgang der"Sozen" reif für die Abrissbirne sind.
    Das Ende werden die meisten hier nicht mehr erleben (heute >50, siehe @HansE)

    ein weiterer möglicher Grund, jetzt nicht zu kaufen.


    Ich glaube auch nicht fest daran, dass dann alle "Buden" noch stehen werden. Vor allem Innenstadtlagen kann das betreffen. Hoffen tut man das nicht, aber weis man es?