Mich würde es dennoch interessieren, wie Du für Dich PT: AU: AG prozentual gewichtest, falls Du es sagen magst.
Lieben Gruss
Neo
Das mit dem Investieren ist immer ein Anfangswertproblem. Und eine Sache der Redundanz. Was wäre wenn?
Drei Grundregeln:
- Liquidität sicherstellen (immer und ausreichend)
- erst Investments mit keinen oder kleinen Aufschlägen, später dann auch solche mit größeren; diese sind dann durch die Investments mit geringeren Aufschlägen und die Liquidität ein wenig "geschützt". 100 % Schutz gibt es nicht.
- Grundversorgung (mindestens für einen Monat Nahrungsmittel, anderes, Notwendiges) als weiteren Schutz.
Also: alles ist sehr individuell. Auch deswegen: keine Angaben.
Jeder muss das so machen, wie er / sie es für gut hält. Selbst überlegen, abwägen. Auch Unvorhergesehenes einkalkulieren. Ich will da niemanden in etwas rein reiten.
Ganz wichtig:
Lebensfreude. Gehe einfach davon aus, dass das Geld, was Du ausgibst um schönes zu erleben, Freude zu haben, Dich weiter zu entwickeln, die besten Investments sind.
Alles andere macht nur dann Sinn, wenn danach noch was hängen bleibt, das man nicht "verderben" lassen möchte.
Da jeder in seinen eigenen Schuhen seinen eigenen Weg wandelt, bringen individuellen Angaben niemanden etwas.
Hinzu kommt: Du hast, was Du hast und bist wo Du bist, weil Situationen so waren, wie sie gewesen sind und weil Du zuvor getan hast, was Du situationsbedingt (oder warum auch immer) für richtig gehalten und umgesetzt hast.
Bei mir ist das so, dass ich ein Mensch bin, der einmal getroffene Entscheidungen - wenn überhaupt - erst dann revidiert, wenn sich große Veränderungen ergeben haben. Das bedeutet:
- situationsadäquat reagieren: ja.
- sich ständig und vollständig auf neue Situationen einstellen (= oft umschichten): nein.
Selbstreflektion (z.B.: sich ab und an vorm Spiegel stellen und sich fragen, ob man sie noch alle hat) ist OK. Sich ständig bis in die letzte Faser zu zerlegen und ständig alles umzubauen und ständig außerhalb der eigenen Komfortzone zu sein ist hingegen Wahnsinn. Tut einem ganz und gar nicht gut.
Das Allerwichtigste:
Jeder muss sich mit dem, was er / sie tut, wohlfühlen, ruhig schlafen können.
Und die Zukunft nicht so genau kennen zu müssen (wie Trader, Sparer oder Aktionäre / Investoren), das tut auch ganz gut. Weil: die kennt keiner so genau......