Nicht, dass ich irgendwelche Sympathien für die Hamas hätte,
aber die folgenden Aussagen des vorherigen israelischen Regierungschefs verdeutlichen sehr gut,
warum es in der Ecke NIE Frieden geben wird:
Israels Militär fliegt massiv Angriffe gegen Hamas-Stellungen in Gaza-Stadt, auch die Stromzufuhr zu dem dicht besiedelten Gebiet ist gekappt. Das Vorgehen ist umstritten. Doch der frühere israelische Premier Naftali Bennett hat die Angriffe nun in einem hitzigen Interview mit dem britischen Sender Sky News verteidigt – und mit der Bombardierung von Dresden im Zweiten Weltkrieg verglichen .
Auf eine Frage des Moderators, wie Israel den Schutz von Zivilistinnen und Zivilisten in Krankenhäusern in Gaza gewährleistet, reagierte Bennett mit den folgenden Worten: »Fragen Sie mich ernsthaft weiter nach palästinensischen Zivilisten? Haben Sie nicht gesehen, was los ist? Wir bekämpfen Nazis. Wir zielen nicht auf die«, antwortete Bennett. Die Welt könne gerne kommen und den Palästinensern Strom liefern, fuhr der Vorgänger von Benjamin Netanyahu fort. »Ich werde meinen Feinden keinen Strom und kein Wasser geben. Wenn jemand anderer möchte, tun Sie, was Sie wollen, wir sind nicht verantwortlich für sie.«
Aus der Antwort entwickelte sich ein hitziger Schlagabtausch zwischen Bennett und dem Fernsehmoderator. Mehrfach versuchte der Moderator, den Ex-Premier zur Ruhe zu bringen und zu seinen Fragen zurückzukehren. Schließlich bemühte Bennett einen Weltkriegsvergleich: »Als Großbritannien im Zweiten Weltkrieg die Nazis bekämpft hat, hat auch keiner gefragt, was in Dresden los ist. Die Nazis haben London angegriffen und ihr habt Dresden angegriffen. Deshalb: Schande über Sie, wenn Sie mit diesem falschen Narrativ weitermachen.«
Unversöhnliche Eiferer auf beiden Seiten,
die die jeweils Anderen als Untermenschen betrachten,
und denen beim "gerechten" Kampf jedes Mittel recht ist.