Im Gold und Silber gibt es mehrere Wege. Ich bin mir aber sehr sicher, dass wir sehr bald eine schöne Welle Aufwärts bekommen. Dumm nur, dass es vorher sogar noch einen tiefen Rücksetzer geben kann. Deshalb: Lage diffus...
Wir sind bei Goldaktien kurz vor der Aufgabe vieler Anleger. Daher dürfte der Dreh nicht mehr allzu weit sein. Ich rechne mit einem Tief im 4. Quartal, evtl. Anfang/Mitte Dez.
Vielen Dank für die Einschätzung, hedda!
In der Tat ist das Gejammere innerhalb dieses Forums in den vergangenen Tagen auf - empfundene - Rekordwerte gestiegen. (Eines der Mitglieder möchte ja schon den Strick nehmen. Ich würde ihm - falls es sich nicht um zur Schau gestellten Sarkasmus handelt - dringend davon abraten, denn so wie die Börse für negative Überraschungen gut ist, so ist sie es auch für positive. Dafür gibt es auch einen netten Spruch: "Kurz vor Sonnenaufgang ist die Nacht am dunkelsten." Möglicherweise befinden wir uns ja kurz vor Sonnenaufgang - was aber wiederum keine Durchhalteparole meinerseits, sondern lediglich eine Erwägung darstellt.)
Außerdem habe ich den Eindruck, dass das größte Gejammere von ausgerechnet denjeningen Mitgliedern stammt, die noch nicht so lange mit dabei sind. Das würde mit hedda's Einschätzung von vor einigen Monaten einhergehen; sie äußerte sich damals ziemlich genau so: "Erst müssen die Jungbullen geschlachtet werden."
Möglicherweise sind die massiven Aufwärtsbewegungen an den Standard-Aktienmärkten auch damit zu erklären, dass nach dem Jahr 2000 (Crash der Nasdaq und des Neuen Marktes) nun eine neue Anleger-Generation am Markt aktiv ist. Dabei handelt es sich dann vornehmlich um jüngere Leute, die noch nicht so reich an Erfahrungen sind und die evtl. in der nächsten Zeit Erfahrungen machen werden, die andere schon hinter sich haben. Die Geschichte lehrt ja, dass die meisten Menschen nicht aus Vernunft handeln, sondern aus Erfahrungen und aus einem gewissen Massentrieb heraus.
Zu Tesla: Vor ein paar Tagen hatte ich gelesen, dass Elektro-Autos in Oslo starke Straßenschäden verursachen, weil sie doppelt so viel wiegen wie normale Fahrzeuge. Die Elektro-Autos dürfen in Oslo wohl die Bus-Spuren nutzen, was diesen aber nicht wirklich guttut. Außerdem müssten angeblich allein in Deutschland 49 Kohlekraftwerke zusätzlich errichtet werden, falls alle heutigen Autos elektrisch betrieben würden. Rechnet man Leitungs- und Ladeverluste hinzu, sollen es sogar 90 Kraftwerke sein. Soviel dazu.
Ich erlaube mir einmal eine kleine Einschätzung, ohne zu wissen, ob meine - geschätzten - Zahlen der Realität entsprechen: Angenommen, auf diesem Planeten fahren 1.000.000.000 Autos, und eine Batterie benötigt 200 Kilo Metall. Somit ergeben sich 200.000.000.000 Kilo, also 200.000.000 (zweihundert Millionen) Tonnen. Eine Einschätzung, ob so etwas - unter realistischer Betrachtung - realisierbar ist, überlasse ich anderen.
Mein Fazit zur Elektro-Mobilität und ihrer flächendeckenden Umsetzung: "Fake News".