Presse:
"Ukrainische Armee startet entscheidenden Angriff
Mit etwa 100 gepanzerten Fahrzeugen, darunter Leoparden aus deutscher Produktion und Bradley-Kampffahrzeuge....
Einzig mit 30 Panzern und 70 Tupperdosen à la Stryker oder M 133 erfolgreich sein zu wollen gegen eine ganze, gut aufgestellte und eingegrabene Armee, das hat schon etwas von Realitätsverlust.
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Das mit dem "Realitätsverlust" möchte ich unterstreichen. Die westlichen Kriegsdamen unterliegen einer massiven Fehleinschätzung, welche durch MSM noch verstärkt transportiert wurde: Die (doch beachtlichen) Gebietsgewinne der Ukraine 2022, vor allem in Cherson und Charkow und vor Kiew, wurden nicht erkämpft. Sondern es handelte sich bei Cherson (rechts des Dnipro) und Charkow (Millionen-Stadt) um geplante strategische Rückzuge. Bei Kiew handelte es sich um ein Desaster der russischen Armee, welche sich nicht wiederholen wird. 100%. Aber die "Kriegserfolge" der Ukris wurden hochgehypte und der "Pilger-Tourismus" zum "Ober-Ukri" nahm Züge an, wo die Frau des "Ober-Ukri" geradezu eifersüchtig werden konnte.
Und jetzt laufen die von den Kriegsdamen und MSM aufgehetzten resp. genötigten Ukrainer geradewegs in Minenfelder und gepanzerte Fahrzeuge werden von Billig-Drohnen abgeschossen. Ohne Luftüberlegenheit; den Rest geben dann die schwerbewaffneten Kampf-Helis. Mit durch Patchwork zu einem "Gemischtwaren-Laden" ausgerüsteten Ukris, welcher wie Mosaiksteine (aber unvollständig) zusammen gesetzt wurde. Ohne logistische Basen in Frontnähe. Ohne etablierte Kommunikationsinfrastruktur um Kämpfe in der Bewegung koordinieren zu können. Mit Truppen, welche das "Gefecht der verbundenen Waffen" im Schnell-Kursus (wahrscheinlich unterstützt durch youtube-Filmchen) angeeignet haben.
Zudem wurden bis vor dem "100 Fahrzeuge-Angriff" die ukrainischen Verbände fast bis hinunter auf Zugsstärke aufgesplittert. Jedem ein bisschen, im Ganzen aber nichts. Guderian dürften die Ukris nicht intus haben: «Klotzen, nicht kleckern». Nicht weil sie es nicht wissen, sondern weil sie es nicht können!
Beim "100-Fahrzeuge-Angriff" dürfte es sich um eine (reduzierte) Brigade der strategischen Reserve handeln. Aber ganz sicher nicht nach westlichem Standard, da wäre es eine verstärkte mechanisierte Bataillions-Kampfgruppe plus Infanterie (genannt auch Kanonenfutter). Vergleiche mit der "Ardennen-Offensive" kommen einem da automatisch in den Sinn. Und wie das ausgegangen war - und auch warum (u.a. fehlende Luftüberlegenheit, fehlende bewegliche mechanisierte Reserven) wissen wir alle. Plus natürlich Haudegen Patton.
Aber die Ukris stehen unter einem ungeheuren Erfolgs- und Zeitdruck. Es verbleiben noch ein paar Wochen: Dann kommt der Herbst-Morast, die Winter-Kälte und anschl. der amerikanische Wahlkampf. Auch Wahlen in DACH stehen an. Dann werden wir sehen, ob sich die Gender/Woke-Fraktion wie die "Ampelinnen" und die "Bidenistinnen" noch grossmaulig halten können.
urai