Beiträge von urai

    Ich verfolge Nevada Copper auch. Der Einstieg erfolgte in den tiefen 20er und nach dem Hochlauf in die guten 30er bin ich ausgestiegen und auf die Finanzierung gewartet. Diese ist sehr komplex. Ich sehe dabei vor allem zwei eher toxische Elemente:


    1. Pala’s subscription and the first tranche of Mercuria’s subscription will be at a subscription price equal to a 15% discount to the five-day volume weighted average price (the “VWAP”) of the Company’s common shares on the Toronto Stock Exchange (the “TSX”) as of the trading day prior to the closing of the funding package (the “Equity Subscription Price”).


    Wir wissen ja alle, wie die Kurse von kanadischen Miner durch ANONYMUS "manipuliert" werden. Ich sehe hier die Gefahr, dass wenn der Kurs 5-day-VWAP festgelegt wird, diese vorgängig in die "richtige" Höhe gebracht wird. Je tiefer, desto höher der Anteil von Pala.



    2. The loans outstanding to be consolidated into the Amended Credit Facility would include (i) the total of US$53 million outstanding under the Pala Facility, and (ii) US$20 million that was recently advanced to the Company under a promissory note in June and July 2022. Amounts owing under the Amended Credit Facility would be convertible into common shares of the Company, at Pala’s option, at a conversion price equal to a 20% premium to the Equity Subscription Price.


    Dies bedeutet, dass der VWAP-gewichtete Preis um 15% reduziert wird zum Equity Subscription Price und anschliessend wieder um 20% erhöht wird. Dies bedeutet dann den dann zu maligen VWAP-Kurs. Hier geht es immerhin um weitere 73mUSD.


    Dann wären hier weitere 15mUSD welche allenfalls von Pala bei KfW erworben werden und anschliessend gewandelt werden können.


    Und Mercuria erhält noch Warrants, wandelbar zum Equity Subscription Price plus 20%:
    In addition, Mercuria would be granted warrants to allow it to acquire common shares pro rata with Pala’s conversion of its convertible debt to preserve its equity position at the same exercise price as the Pala convertible debt conversion price.)



    Fazit:
    Also Total wären das 128mUSD für Debt to Equity. Plus Mercura-Warrants. Aktuelle MK unverwässert bei 0.36 CAD: 122mUSD. Aber dies ist nur die Financing-Perspektive (Soll). Daneben steht natürlich (im Haben) das qualitative Super-Asset Pumpkin Hollow. "Super" weil es sämtliche Permits hat und zum aktuellen Kupferpreis hochprofitabel ist und in einer Tier-1 Jurisdiktion liegt. Dazu gibt es dann noch die 5 Mrd. lb Cu in Open Pit. Es ist leider eine Tatsache, dass die Entwicklung eines Large Scale Projektes mindestens ein Jahrzehnt dauert: Die Widerstände der ortsansässigen Bevölkerung ist praktisch überall massiv, unterstützt durch internationale NGO's und durch immer strengere ESG-Anforderungen und daher fast nicht mehr finanzierbar. So spontan: ESM mit dem Rovina Gold/Kupferprojekt in Rumänien. Nach 4 Jahren - nach dem die rumänische Regierung die Mining License ratifiziert hatte - "unermüdlicher" Arbeit durch ESM immer noch keine Konstruktionsbewilligung, nicht einmal Einzel-Permits.


    urai
    https://nevadacopper.com/news/…oposed-financing-package/

    Russische Gold-Miner können nach wie vor erfolgreich Kapital am Markt aufnehmen - trotz den (SWIFT)Sanktionen:
    https://www.mining.com/web/pol…es-bonds-in-chinese-yuan/


    Bei Polymetal International gehe ich von einer Aufspaltung aus:


    - 40% K-POLY (Assets in Kasachstan) und Kotierung in London, Aktie wieder frei handelbar


    - 60% R-POLY (Assets in Russland) und Kotierung in Moskau. Solange die Sanktionen wirken, dürfte es keinen Zugriff geben. Und die Sanktionen dürften erst in einer Post-Putin-Ära aufgehoben werden. Vielleicht gibt es ein derivates Instrument wie eine ADR.


    urai

    Damit Kefi Gold and Copper nicht ganz hier im Forum "verschwindet":


    Am 24.8.2022 findet ein Webinar statt. Dazu hat Kefi vorgängig eine zusammenfassende ppt Präsentation erstellt:


    https://www.kefi-goldandcopper…or-webinar-on-24aug22.pdf



    Fazit: Wir sind on Track. Die Zusammenfassung des Status quo sind die Slides Nr. 5 und 6. Per 2026 könnte Kefi ein 200koz AuEq Produzent sein. Mit 3 Minen in Äthiopien und im Königreich Saudi Arabien. Aktuelle Marktkapitalisierung knapp 30m$.


    Slide Nr. 9:
    October:
    • Financial Close, with normal staged disbursement schedule and procedures
    Oktober:
    • Finanzabschluss mit normalem gestaffeltem Auszahlungsplan und -verfahren


    Dies dürfte dann der formale Projektstart sein - sofern nichts dazwischen kommt. Problematisch sehe ich aktuell (was könnte es anders sein): die Inflation und die Unterbrüche in den Lieferketten. Wobei der Plant wird in China gebaut und von dort (in Modulen) geliefert.


    urai

    Ja @Vassago


    Ich bin seit Anfang 2022 wieder investiert und habe die Höhen und Tiefen in den letzten Monaten mitgemacht. Da das Interesse hier beim GS-Forum eher bescheiden ist, habe ich Beiträge halt im Nachbarforum sowie am Wochenende im lse-Forum bei den Brexitlern geschrieben.


    Hier noch die RNS vom heutigen AGM:
    https://www.lse.co.uk/rns/KEFI…ange-ll3k7j6gffcxo7c.html


    Wer in einem der letzten unter-explorierten Minengegenden investieren möchte, müsste sich um den Arabien-Nubian-Shield interessieren. Und wer in Saudi Arabien in das aufkommende Minen-Business investieren möchte, müsste Kefi Gold and Copper studieren.


    Hier noch die letzte ppt:
    https://www.kefi-minerals.com/…presentation-21may_22.pdf


    Mit der letzten Meldung, welche @Vassago eingestellt hat, ist Kefi Gold and Copper ein schönes Stückchen weiter de-risked, jedoch immer noch High Risk: Signing of Tulu Kapi Financing Umbrella Agreement




    urai

    Das Unternehmen mit Sitz auf Jersey gehört mehrheitlich der russischen ICT Group.

    Vielen Dank für das Einstellen @Pindar


    Einen Punkt - neben Jersey - muss ich allerdings korrigieren, da er existenziell für unser Investment ist: Die russische ICT Group besitzt - zum Glück - nur 23.9%. Es ist ganz entscheidend und wichtig, dass mehr als 50% dem Unternehmen "westlichen" Aktionären gehört.


    Hier Shareholder Struktur:
    https://polymetalinternational…lder-structure/?type=2022


    urai

    Leute, wir sind immer noch im Geschäft - ob das den Ampelinnen und vor allem der dummen Nuss Truss passt oder nicht:


    Polymetal: Auditor appointment
    https://www.lse.co.uk/rns/POLY…ment-4n5qn9lljdjyiij.html


    Diese Berufung ist extrem wichtig und existenziell für unsere Aktien. Denn damit werden die Kotierungsvoraussetzungen für die Börse in London eingehalten - ohne westliches Revisionsunternehmen hätte das das Ende von POLY an der Börse bedeuten können.



    Dazu noch:
    Polymetal: Business update
    https://www.lse.co.uk/rns/POLY…date-8kl3jtx3qsnj21i.html


    Unter den gegebenen Umständen sieht das (sehr) gut aus. Polymetall ist ein EU-Unternehmen mit Rechtsstatus auf Zypern. Zum Glück gehört Zypern zu Europa, könnte ja auch zur Türkei gehören (1974). Falles jemand ADR hätte - wäre bei POLY kein Problem, könnte umgetauscht werden. Probleme haben jedoch Aktionäre, welche ihre Aktien in Russland an der MOEX gekauft hatten (22%). Operativ hat POLY selbstverständlich kostentreibende Herausforderungen zu bewältigen. Diese sind jedoch nicht existenzieller Natur - werden nur die Dividendenfähigkeit temporär beeinträchtigen.


    Mittelfristig dürften die höhere OPEX durch einen steigenden Goldpreis (über)kompensiert werden. Und nicht vergessen: Ungefähr 40% des Business ist in Kasachstan.


    urai
    P.S. Ich bleibe investiert ... zwangsweise, da mutmasslich wegen einer blöden "Compliance-Tante" für mich nicht handelbar. Aber auch wenn handelbar, ich würde nicht verkaufen - höchstens zukaufen zu diesen Preisen.

    Sobald wir von den mit uns in Kontakt stehenden Depotbanken die genauen Voraussetzungen und benötigten Unterlagen mitgeteilt bekommen haben, werden wir umgehend nochmals auf Sie zukommen.




    Was haltet ihr von der Sache?

    Ich bin zwar nicht betroffen und kenne den ganzen Case sicher nicht im Detail. Mir scheint jedoch ganz zentral zu sein, wann der Rechtsanwalt sein Honorar einfordern wird: Vorkasse (würde ich nicht machen) oder erst bei einem erfolgreichen Umtausch, Transfer und Einbuchung mit Zugriff auf das Depot. Verlässlicher lässt sich der offerierte Service erst beurteilen, wenn der genau Prozess inkl. Unterlagen definiert ist.


    urai

    Der ganze Konflikt in der Ukraine dürfte langwierig werden. Der Werte-Westen in Europa setzt sich extrem stark für die Ukraine ein - unabhängig von wahrscheinlichen dramatischen wirtschaftlichen Schäden - mindestens eine Generation lang. Das "Weib" (Truss, Baerbock, Flinten-Uschi, Skandinavierinnen, TV-Moderatorinnen und Korrespondentinnen usw usf) hat die politische Führung übernommen und bestimmt das Narrativ: "Böser Putin" welcher weg muss und "Hilflose Frauen und Kinder" welche geschützt werden müssen.


    Dies bedeutet, dass eine Aufspaltung von Polymetal International immer wahrscheinlicher wird. Immerhin hätten wir dann wieder den Zugriff auf das Eigentum. Aktuell ist ein Handel via DACH-Banken nicht möglich.


    Da lohnt es sich einmal die Leistungsdaten der beiden Teile "Russland" und "Kasachstan" genauer anzuschauen. Massgebend ist die Guidance 2022 (Slide Nr. 24)


    Produktion:
    - Russland 1'150 koz Au
    - Kasachstan 550koz Au


    AISC (Mittelwert):
    - Russland 1'400$/oz
    - Kasachstan 950$/oz


    Operating Cashflow:
    - Russland 460m$
    - Kasachstan 468m$

    Geplante CAPEX (2022)
    - Russland 580m$
    - Kasachstan 70m$



    Fazit:
    Mit Kasachstan sollten wir etwa die Hälfte des Cashflows halten. Dividenden von rund plus/minus 0.50$ p.a. bei einem Goldpreis von 1'800$ sollten möglich sein. Grössere CAPEX wäre dann in der Mitte des Jahrzehnts der "Pacific-POX" in Kasachstan. Dies würde bei einer Dividendenrendite von 8% rund 6$ resp. 5£pro Aktie entsprechen. Plus allfälliger Anteil an den Russland-Assets. Das wichtigste jedoch ist: Freie Handelbarkeit von POLY (Kasachstan).


    urai

    Wo ist der Unterschied zwischen dem Verkauf der russischen Assets von Kinross zu einem möglichen Verkauf der russischen Assets vom Polymetal? Bei Kinross ging es doch auch.

    Gute Frage. Der Unterschied liegt darin, dass 22% der Aktionäre von Polymetal russische Aktionäre sind, welche die Aktien an der MOEX in Moskau gekauft hatten. Kinross ist an der MOEX/Moskau nicht kotiert. Bei einem Verkauf wären die russischen Aktionäre de facto enteignet - wegen den Sanktionen. POLY hätte keine russischen Assets mehr. Uns würde es ja nur etwas bringen, wenn der Verkaufserlös auf eine westliche Bank eingezahlt würde. Möglich wäre ein Verkauf an Polyus oder Norilsk. Aber dann würde der Verkaufserlös auf eine russische Bank eingezahlt. Und wir "Westler" würden teil-enteignet, da wir vom russischen Verkaufserlös nichts hätten - da wegen der Sanktionen das Kapital nicht in eine EU/GB-Bank transferiert werden könnte.


    Daher ist wahrscheinlich die Aufspaltung die beste aller schlechten Lösungen.
    urai

    Polymetal müsste seinen Firmensitz ändern, zB. nach Zypern, dann müsste doch ein Verkauf der russischen Assets möglich sein.

    Wohin würde dann der Verkaufserlös fliessen? An eine EU/GB Bank. Wie würden dann die russischen Aktionäre entschädigt - halten etwa 22% am Unternehmen? Dividenden können nicht fliessen- weder aus einem Verkaufserlös noch aus einem Gewinn. Genau das Beispiel POLY zeigt doch den ganzen Irrsinn der Sanktionen. Da wird mutmasslich eine absolut integre profitable Firma mutwillig geschädigt (resp. Aktionäre) - und an der Situation Russland/Ukraine ändert sich rein gar nichts.
    urai

    Bestünde die Option, dass Polymetal seine russischen Assets verkauft und nur mit den kasachischen Assets weiter arbeitet? (...)

    Das halte ich unter den aktuellen (Sanktions)Umständen für ausgeschlossen. Denn die Sanktionen wirken auf beide Seiten. Will heissen: Kapital kann nicht aus Russland in die EU/GB transferiert werden - und eben auch nicht umgekehrt. Bspw. Dividenden können ex einer EU-Bank nicht an POLY-Aktionäre in Russland gezahlt werden. Diese haben die Aktien an der MOEX/Moskau gekauft. Andererseits können Gewinne/Dividenden von den Russland-Minen nicht an den Konzern (EU-Sitz) transferiert werden.


    Daher gehe ich - als wahrscheinlichstes Szenario - von einem Split aus. Russland hat wohl die meisten Assets, würden dafür auch die meisten Schulden kriegen - und umgekehrt mit Kasachstan. Wir (Westler) hätten die K-POLY und die Russen hätten die R-POLY.


    Das aller Wichtigste vorerst ist: Dass Polymetal International als Company nicht sanktioniert wird; bei den mega-emotionsgeladenen weiblichen Verantwortlichen weiss man halt nie, was die alles wieder zusammen aushecken ...


    urai

    Wer in Polymetal International investiert ist, sollte die beiden nachstehenden Beiträge lesen (mit Online-Translator kein Problem):


    https://www.reddit.com/r/POYYF…olymetal_split_is_coming/


    https://www.reddit.com/r/POYYF…at_polymetal_could_split/


    Der Reddit-User Commodore64 schreibt da echt gut eine Analyse über Aussagen beim Investors-Day (1. Link) und beschreibt mit Vor- und Nachteilen 4 mögliche Optionen für die Aufspaltung von POLY. (2. Link).


    Ich gehe auch von einer Aufspaltung aus. Die Sanktionen dürfte noch Jahre bestehen bleiben. Denn für eine Aufhebung müssten sich - u.a. gemäss den beiden Polit-Weibern Truss und Baerbock - die Russen aus der ganzen Ukraine vollständig zurückziehen - inkl. Krim. Das ist nach menschlichem Ermessen völlig ausgeschlossen. Denn dazu müssten sich die BRICS-Staaten u.a. mit China und Indien und weitere Staaten wie aus ASEAN (ausser Singapur), Mittlerer Osten und Afrika den West-Sanktionen grossmehrheitlich anschliessen.


    urai
    P.S. Ich gehe von Option 1 aus. Einen Abtausch von R-POLY zu K-POLY und umgekehrt von russischen und nicht-russischen Aktionäre würde ich selbstverständlich begrüssen.
    P.P.S. Aktuell sehe ich keine Gefahr, wonach POLY wie kürzlich EVRAZ sanktioniert werden könnte. Obwohl die Begründung schon weit geholt ist: Schienen und Räder für die russische Staatsbahn, welche Truppen und Logistik in die Ukraine transportiert. Aber POLY "verschenkt" ja kein Gold an den russischen Staat - und ist operativ nur im asiatischen Teil von Russland tätig.

    NORZINC PROVIDES UPDATE ON PERMITTING PROGRESS AND 2022 WORK PROGRAM AT THE PRAIRIE CREEK PROJECT


    https://www.newswire.ca/news-r…ek-project-844103338.html



    Es geht vorwärts. Sehr gut ist, dass die Erweiterung für den Bergbau von 1'600 tpd auf 2'400 tpd keine neue Umweltverträglichkeitsprüfung benötigt: Minen-Wasserlizenz und Landnutzungsgenehmigung sind on Track.


    Auch die enge Zusammenarbeit mit der Behörde für das Permit der All-Season-Road ist äusserst positiv.


    Die Vorbereitungsarbeiten für den Bau der effektiven Mine sind zwar geplant; aber es braucht - was absolut üblich ist - zusätzliche Finanzierungen.


    urai

    Wichtig: Per dato kann es die ADR-Halter von Polymetal nicht betreffen. Gazprom hat eine Primär-Kotierung an der MOEX Moskau. Wegen den Sanktionen wird das ADR-Programm eingestellt - und die ADR's können in Aktien der Gazprom gewechselt werden, welche dann auch an der MOEX kotiert sind.


    Polymetal hat eine Primär-Kotierung in London und gilt als britisches Unternehmen im Sinne der Börsenregulation. Die Sekundär-Kotierung bei Poly ist u.a. auch an der MOEX Moskau; die für das POLY-ADR-Programm hinterlegten Aktien befinden sich jedoch in London (Primär-Kotierung) - und nicht in Moskau.

    @Vassago
    @Wurschtler


    Beurteile ich auch so. Abgesehen davon: Es ist eine absolute Illusion zu meinen, die West-Politik könne Russland politisch und wirtschaftlich isolieren. Absolut unmöglich; reines Fantasie-Denken. Solange die B(R)ICS-Staaten plus weitere wie Indonesien, Vereinigte Arabische Emirate, etc. den Handel mit Russland aufrecht erhalten, wird POLY immer Wege finden, auch die Produktion aus Russland verkaufen zu können und die Einnahmen der Holding zuführen.


    So wie ich verstanden hatte, ist das Problem bei der Dividende u.a., wonach russischen Investoren, welche an der MOEX in Moskau gekauft haben, die Dividende per dato nicht ausbezahlt werden könnte - wegen den Sanktionen.


    Wie es auch herauskommt: 450koz AuEq p.a. mit AISC von 1'000$/oz Produktion in Kasachstan bei einem Goldpreis von 1'900$/oz hat mindestens 3£ Wert. Das ergäbe eine theoretische MK von 1.8 Mrd.$. Plus die Russland Assets mit 1'200koz Au Eq p.a. mit AISC von 1'400$/oz. Also nochmals mindestens 3£.


    Daher per 2023 mindestens 6£ und einer Dividende von 0.4$ p.a. - würde einer dannzumaligen Rendite von 5% entsprechen - bei aktuellem Kurs >10%.


    urai

    Polymetal reports solid production results for the first quarter of 2022 and updated production and cost guidance.



    Solide Ergebnisse für das 1. Quartal 2022 und die unternehmerischen Zukunftsaussichten sind positiv:


    https://polymetalinternational.com/en/investors-and-media/news/press-releases/25-04-2022-a/?month=&q=&year=2022¤t=1



    Der aktuell extrem tiefe Kurs ist einzig und allein wegen den unverhältnismässigen (blödsinnigen) Sanktionen des Westens gegen Russland. (sorry für den Ausdruck) vor allem "weiber-dominiert". POLY wird zu über 50% von West-Investoren gehalten und bleibt daher an der Börse in London kotiert. Hier werden von Polit-Menschinnen integrere westliche Investoren mutwillig geschädigt - damit mutmasslich die eigene Betroffenheit noch maximiert werden kann. Damit wird eine positive Lebensperspektive mindestens für eine ganze Generation leichtfertig riskiert.


    urai

    Ich finde Zink aktuell auch sehr spannend und suche verschiedene Aktien aus dem Sektor.
    Was hältst du von ZincX Resources?

    Vielen Dank @Wurschtler für Dein Feedback. Wenn ich mich richtig erinnere hiessen die vorher Canada Zinc Metals CZX. Gab vor Jahren immer wieder Verwechslungen mit CZN. Das Projekt liegt auch in einer sehr guten Jurisdiktion - in the aera von Benchmark Metals in B.C. - und wäre bei aktuellen Metallpreisen auch hochprofitabel. Gab glaube ich 2018 einen Riesen-Hype. Was ich auf die Schnelle nicht sagen kann, wie die Permit-Situation aussieht - und die Beziehungen zu den First Nations.


    Persönlich denke ich, dass NorZinc näher an der Produktion ist - sofern das (verflixte) Permit für die All-Season-Road endlich kommen sollte. Aber sollte Zink (noch mehr) durchstarten, wäre man mit beiden Aktien gut dabei.


    urai

    Canadian Zinc heisst neu (seit 2018) NorZinc.


    https://norzinc.com/
    https://norzinc.com/wp-content…entation-March-2022-1.pdf


    Aktuell heisst es: Warten - was auch sonst. Immer noch warten auf das Permit zum Bau der All-Season-Road. Dieses Permit muss spätestens bis Ende 2022 vorliegen. Falls nicht - ein weiteres Jahr Verzögerung. Wer die Story über die Mine Prairie Creek liest: viele viele Jahre - Warten.


    Aber die High Grade Zink-Blei-Silber Prairie Creek Mine hätte einiges zu bieten. Dazu die Parameter aus der PEA von 2021 mit den aktuellen Metallpreise hochgerechnet: In-Situ-Value und Einnahmen p.a.


    Folgende Metallpreise:
    - Silber: 25$/oz
    - Blei: 1.10$/lb resp. 2'440$/t
    - Zink: 2$/lb resp. 4'400$/t


    In-Situ-Value bei 8% ZinkEq Cut-off: 12.8 Mrd.$
    (Bei durchschnittlich 800$/t entspräche dies ca. 12.6g AuEq pro Tonne, resp. rund 6.5moz AuEq)


    M&I 9,755,000mt (752$ je t): 7.34 Mrd.$
    - 139g Ag: 112$/t
    - 8.8% Pb : 214$/t
    - 9.7% Zn: 426$/t


    Inferred 6,403,000 mt (850$ je t): 5.44 Mrd$
    - 150g Ag: 120$/t
    - 6.7% Pb: 163$/t
    - 12.9% Zn: 567$/t


    Geplante jährliche Produktion von - Average Annual Payable: 399m$
    (Dies entspräche rund 200koz AuEq)
    - Silber: 2,551 koz: 64m$
    - Blei: 101 Mlbs: 111m$
    - Zink: 112 Mlbs: 224m$


    https://norzinc.com/wp-content…Report-PEA-compressed.pdf



    Fazit:
    In-Situ-Value bei aktuellen Metallpreisen 12.8 Mrd$ und knapp 400m$ jährlicher Erlös. Dies würde bei einem Goldprojekt 6.5m oz AuEq Ressource und 200koz p.a AuEq Produktion bedeuten. Aktuelle Marktkapitalisierung rund 30m CAD bei 0.04 CAD (Ask).



    urai
    P.S. @Edel Man Bitte Titel auf NorZinc ändern. Vielen Dank. Namensänderung erfolgte per 2018.
    P.P.S. Zink könnte die nächste Preis-Welle auf der "Jagd" nach Metallen für die Elektro-Revolution auslösen - wie schon bei Nickel.
    P.P.P.S. Projekt in Neufundland wurde verkauft.
    P.P.P.P.S. Ich bin (wieder) investiert. War schon 2016 bei CZN gut dabei.

    Ist ja in wilder Ritt welcher Max Resource an den Tag legt. An und für sich ist der Investment Case von Max Resource mit seinem CESAR-Projekt ganz einfach: Kupferschiefer-Flözstrukturen polnish-style wie bei KGHM in Polen.


    Da stellen sich zwei/drei Fragen:


    1. Trifft es zu?


    2. Falls ja, welche Ausdehnung


    3. Evtl. welche Grades


    Allein die Tatsache, dass es sich um eine horizontale Ausdehnung handelt bedeutet: Es braucht viel Zeit (evtl. Jahr) für die Entwicklung. Als langfristige Zielsetzung könnte ein neuer Minenkomplex bei CESAR entstehen. Der Abbau könnte über Generationen! erfolgen Zuerst müssen jedoch die entsprechenden Claims gesichert werden. Ist dort ein Flickenteppich, welcher sich über die vergangenen Jahre gebildet hatte. Max Resource mit Brett Mattich (dürfte dafür der richtige Mann sein) ist sehr erfolgreich unterwegs - aber auch das dauert.


    Und da dies dauert, ist Max Resource in der komfortablen Lage, dass es sich bei CESAR auch noch - neben den Kupferschiefer-Flözstrukturen - um andere profitabel abbaubare Mineralisierungen handeln könnte.


    Gemäss winni2 (Hochschulstudium und Erfahrung Mineralogie-Chemie aus dem w:o-Forum: "Caesar hat zudem zusätzlich die ganz anders mineralisierten hochgradig metallisierten grossen Projektgebieten mit den vulkanisch-plutonischen KS-Misch-Erzstrukturen an der Oberfläche und den noch unerforschten , vermutlich von hochgradig multimetallischen Überraschungen geprägten vulkanischen Intrusionsstrukturen in der Tiefe , wie bei URU und CONEJO"


    Gut möglich, dass auf dem Weg zum Abbau der Kupferschiefer-Flözstrukturen zuerst eine mid-scale Mine bei URU und/oder CONJEO gebaut werden kann/wird. Mit dem FCF könnte dann die weitere Entwicklung zu einem Weltklasse Minenkomplex erfolgen.



    Das sind die fundamentalen Fakten. Jetzt zum Aktienkurs! Ich würde sagen, nach der Tax-loss-Season und der Einlösung der Millionen billigen Warrants ist der Kurs richtig durchgestartet. Dazu brauchte es jedoch noch zwei andere Faktoren: 1. Einstieg von Endeavour Silver mit Bradford Cooke und Aufnahme/Erwähnung in Börsenbriefen, u.a. Goldherz und Maven. Selbstverständlich gab das dem Kurs Schub und es gab einen Kaufdruck.


    Und logisch ist, dass dann während des Trips der eine oder andere Gewinne realisiert. Goldherz beispielsweise muss seine Premium-Mitglieder auch bei Laune halten - und das heisst eben nicht, dass Aktien zu 100% gehalten werden. Sondern es braucht wieder Cash für seine wöchentlich neuen Investmentideen. So funktioniert der Business-Case von bspw. Goldherz.


    Ich vertrete auch die Auffassung - wie viele andere auch - wenn eine Aktie als Folge externer Einflüsse (nicht fundamental neue Fakten) bspw. Erwähnung in Börsenbriefen, ist es nie falsch, seinen Einsatz herauszunehmen. Falls noch ein Gewinn realisiert werden kann, umso besser und gibt ein "gutes Gefühl". Dieses "gute Gefühl" ist nicht zu unterschätzen, es gibt genügend negative, unerklärliche Überraschungen im High-Risk Segment "Miner".


    Zudem werden per Juli die knapp 30m Aktien aus der KE zu 0.26 frei gegeben. Gibt dann noch knapp 15m Warrants zu 0.36 CAD, Laufzeit bis Frühling 2024. Als Trader muss man das im Auge behalten; als Investor wird das nur eine Episode auf dem Weg nach oben sein.



    Fazit
    Denn: im Projekt CESAR und in der fundamentalen Bewertung sehe ich per dato keine Red Flags. Die Jurisdiktion von Kolumbien stimmt (Fraser 2021 Rang 29 von 84, im Vergleich 2019 Rang 56 von 76). Die beantragten Mining License wurden bisher genehmigt. Das Projekt konnte von der Governance her mit dem Einstieg von Bradford Cooke (EDV/EXK) weiter derisked werden. Der verantwortliche Geologe Piotr Lutynski versteht die Flözstrukturen perfekt. Die Verbindung via Universität Krakau zu KGHM steht. Bzgl. Corporate Governance kann ich nicht im Ansatz eine Bereicherung erkennen.


    Und (als Wiederholung) die Investment Idee:


    Kupferschiefer-Flözstrukuren sind weltweit sehr selten - und falls zutreffend - hochprofitabel - über Generationen.



    urai