Beiträge von urai

    Es ist eine Schande, wie von der Politik in no-Time Assets von integeren westlichen Investoren mutmasslich vernichtet werden. Ich habe heute um 14:11 Investor Relations Polymetal International angeschrieben.


    Es ging mir darum zu klären, ob Polymetal International - im Rahmen einer erweiterten Eventualplanung und zum Schutz des Unternehmens und der westlichen Aktionäre - allenfalls eine Aufspaltung des Unternehmens prüft. Wie vor kurzer Zeit EVRAZ. Russische Assets in ein Unternehmen mit Kotierung an der Börse in Moskau. Wäre für uns wahrscheinlich verloren. Assets in Kasachstan in ein Unternehmen, welches in London kotiert sein würde. Damit würden wir wenigstens die Top-Mine Kyzyl behalten.


    Um 17:14 Uhr kam die Antwort, hier auszugsweise copy/paste:


    Yes, I can confirm that the Board at its meeting on the 1st March has instructed the management to come up with a plan how to protect the business and salvage value in case of corporate restructuring. I know EVR precedent very well. It took them almost a year to execute that restructuring, and that was during peace and the world functioned normally. Still, the task is in front of us, set by the Board, and we’ve engaged our advisors, legal counsel and other relevant parties to explore this opportunity. We will perform this analysis and will report it to the Board as soon as we can.


    Ja, ich kann bestätigen, dass das Board in seiner Sitzung am 1. März die Geschäftsführung beauftragt hat, einen Plan zum Schutz des Unternehmens und zur Wertsteigerung im Falle einer Unternehmensumstrukturierung auszuarbeiten. Ich kenne den Präzedenzfall EVR sehr gut. Sie haben fast ein Jahr gebraucht, um diese Umstrukturierung durchzuführen, und das war in einer Zeit, in der Frieden herrschte und die Welt normal funktionierte. Dennoch liegt die Aufgabe vor uns, die uns das Board gestellt hat, [i]und wir haben unsere Berater, Rechtsbeistände und andere relevante Parteien beauftragt, diese Möglichkeit zu untersuchen. Wir werden diese Analyse durchführen und dem Verwaltungsrat so bald wie möglich Bericht erstatten.[/i]


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


    urai

    Also Leute, ich habe jetzt versucht, in einem längeren Telefonat den Sachverhalt zu klären. Nicht ganz einfach. Einerseits geht es um den Handel (Kauf/Verkauf) und andererseits um den Transfer von Dividenden.


    Folgende Organe sind dabei betroffen:


    - Depot-Bank mit Konto


    - Broker


    - Börse London


    - Sammelverwahrungsstelle, in meinen Fall SIX Group.



    Der Prozess ist daher (mutmasslich) wie folgt:


    Kaufkauftrag POLY:


    >Bank wo persönliches Depot geführt wird > Broker > Börse London > elektronische Einbuchung SIX Group > Depot Käufer bei Bank.



    Dividendenzahlung:


    > Bank von POLY > Info bei SIX Group wohin > Konto bei Depotbank.



    Bezüglich Kaufen/Verkaufen blockiert aktuell der Broker:
    Dort wird wahrscheinlich irgendeine ängstliche hyper-emotional-betroffene "Governance-Tante" hocken, welche es jetzt den "Kriegswinnlern" einmal zeigen möchte. Das Problem: Wegen Datenschutz wird der Broker nicht bekanntgegeben. Also kann diese "Tante" machen was sie will; sie ist maximal geschützt.



    Bezüglich Zahlung einer Dividende:
    Die Zahlung führt nicht über den Broker sondern direkt von der POLY-Bank via SIX Group (Information wer die Aktie hält) zum Konto der Depotbank. Daher sollte die Dividendenzahlung von 0.52$ im Mai mit Ex-Datum 5.5.2022, erfolgen. Leider dauert das noch viele Wochen; und da könnte sogar der 3. Weltkrieg ausbrechen. Dann wäre die Dividendenzahlung vernachlässigbar. Hoffen wir nicht. Aber mit den immer emotionaleren Wort-Kreationen unserer Menschinnen in der Politik, weiss man wirklich nicht wo das hinführt (analog häusliche Gewalt, absolut zu verurteilen, kommt jedoch häufig vor) ...




    Unser "Oligarch" bei Polymetall Alexander Nesis erscheint nirgends auf einer Sanktionsliste. Auch ist Polymetal kein ehemaliger Staatskonzern und ist auf keiner Sanktionsliste. 1/3 der Assets sind in Kasachstan. Es ist eine Company unter EU-Recht. Es handelt sich um Originalaktien, welche in London primärkotiert sind - und keine hybriden GDR/ADR Produkte, wie bspw. bei Polyus.


    Solange die Aktie im Depot erscheint, sollte alles i.O. sein. Denn falls die Aktie gesperrt werden sollte, würde das via SIX Group zur Depotbank laufen. Wie beispielsweise aktuell in Moskau gekaufte Aktien. Dort können Ausländer keine Aktien mehr verkaufen; sollte die Börse wieder geöffnet sein.



    Dies alles unverbindlich und von jemandem, der wirklich nicht vom "Fach" ist.


    urai

    Vielen Dank @go4gold für die Präzisierung. Also die POLY in GBP könnten in London verkauft werden. Daher sollte auch die Dividende - stand Heute - gutgeschrieben werden.


    Eine Frage bleibt: woran liegt es, dass nach wie vor POLY in London nicht gekauft werden kann? Oder wird bei der LGT ein Kaufauftrag ausgeführt? Danke für ein kurzes Feedback.


    urai

    Das war gestern; mit der möglichen resp. nicht auszuschliessenden Enteignung der Russen-Assets. Inzwischen sieht es eher danach aus, dass POLY gezwungen werden könnte, ihre $ Einkünfte zwangsweise in Rubel zu tauschen (Russen-Assets). Gleichzeitig dürfte die steuerliche Belastung resp. Gewinnabschöpfung zunehmen. Aber mit dem absolut tiefen Kurs, wäre das eingepreist. Im Gegenteil, wenn die Russen-Assets bleiben, gibt es bei einer Beruhigung der Lage - welche kommen wird, es fragt sich nur wann und wie - ist natürlich sehr grosses Potenzial vorhanden. Und wie oben geschrieben, alleine die Assets in Kasachstan haben mindestens einen Wert von 3£.


    Und falls effektiv eine Dividende bezahlt werden könnte (am 2.3.2022 wissen wir es) und sei es nur 0.1 USD, dann dürfte der Kurs - ohne weitere Hiobsnachrichten - wieder nach oben korrigieren. Ist halt alles High Risk.


    urai

    Da es hier auch interessiert, copy/paste meines Beitrages im Nachbarformu. Ohne Politik, nur rational-analytisch auf POLY bezogen:


    POLY aktuell ein Blindflug, die Website wird auch gehackt und war zeitweise nicht erreichbar. Ob Ausschluss SWIFT POLY effektiv belasten wird, weiss auch ich nicht. Vom Geschäft her denke ich eher nicht, da der Business Partner von Polymetal International China ist. Zwischen Russland und China gibt es ein anderes Bankeninformations-System. Was betroffen sein könnte, wären allenfalls die Dividendenzahlungen (sollten noch Dividenden bezahlt oder Cash geschont werden). Fragt sich einfach, wo POLY den Cash hält. Aber ich vermute, dass auch hier ein Umweg (mit Reibungsverlusten resp. Kosten) über China zu einer EU-Bank möglich wäre.


    Ich sehe ein anderes Problem: Nicht auszuschliessen ist, dass Russland jetzt Westler schaden möchte und beispielsweise die Minen-Assets von POLY in Russland verstaatlicht würde. Poly würde ganz einfach gezwungen, diese Assets zugunsten des "russischen Vaterlandes" abzutreten.


    Unter Berücksichtigung dieses Worst Cases bleiben die beiden Assets Kyzyl und Varvara in Kasachstan. Hier sind die Leistungsdaten ex Geschäftsbericht 2020 (hatte ich letzte Woche heruntergeladen):


    Kyzyl
    GE production (Koz) 382
    Reserves (GE Moz) 10.1
    Adjusted EBITDA $507m
    AISC ($/GE oz) $554
    Processing 2.0 Mtpa flotation + POX/concentrate off-take


    Varvara
    GE production (Koz) 159
    Reserves (GE Moz) 1.7
    Adjusted EBITDA $128m
    AISC ($/GE oz) $1,179
    Processing 3.0 Mtpa leaching for gold ore, 0.65 Mtpa flotation for copper ore


    Das Ratio EBITDA zu Net Profit ganzer Konzern beträgt: 60% (abgerundet)
    (Adjusted EBITDA, $1,686m, Net profit, $1,086m)


    EBITDA Kasachstan: 507m (Kyzyl) plus 128m (Varvara): 635m
    Net Profit Kasachstan (bei 60%): 380m


    Angenommene PE 5x
    Hypothetische Marktkapitalisierung für die beiden Assets in Kasachstan: 1.9 Mrd.$,
    474m Aktien: 4 USD resp. 3£.


    Ich weiss nicht, was weiter passieren wird. Aber um plus/minus 3£ wären für mich auf jeden Fall Kaufkurse. Die Zahlen 2021 werden wahrscheinlich noch besser ausfallen; sie kommen am Mittwoch 2. März 2022. Aber ob ich nachkaufen würde - allenfalls auch bei plus/minus 4£ lasse ich jetzt offen. Gibt noch andere Faktoren. Am Mittwoch sollten wir mehr wissen ...


    urai
    P.S. Noch wichtig: Polymetal International kann in London und an den deutschen Börse die Aktie gekauft werden. POLY ist daher kein GDR oder ADR hybrides Produkt - mit entsprechenden Risiken - und daher etwas "sicherer".

    Weiß wer News?

    Nein, selbstverständlich weiss ich auch nichts. Möglicherweise gibt es News. Am ehesten sehe ich eine Kapitalerhöhung um das Drill-Programm 2022 finanzieren zu können. Die 2m Cash per Ende September 2021 reichen auf jeden Fall nicht.


    Unabhängig davon: Die Entwicklung geht in die richtige Richtung. Umwandlung tiefe Warrants-Preise abgeschlossen. Mining Konzessionen sind vorhanden. Kupferpreis steigt und dürfte wegen Verknappung und zusätzlichem Bedarf weiter steigen. Plus/minus hat sich der Kurs gut gehalten.


    urai

    Der Worst Case wäre, dass POLY von Swift ausgeschlossen würde. Das glaube ich nicht. Dies würde zu 100% bedeuten, dass Russland den Gashahn zudreht. Denn, wenn nicht bezahlt würde, wird auch nicht geliefert. Deutschland ist zu 55% bei Gas abhängig von Russland. USA mit LNG könnten das niemals kompensieren. Im übrigen "geschäftet" POLY erfolgreich mit China und die Flagship-Mine befindet sich in Kasachstan.


    urai
    P.S. Ich will da nicht auf Politik machen; gäbe andere Threads. Aber der "Weiberclub" resp. die Ampel-Menschinnen haben keine Ahnung wie sie im Dilemma staatsfrauisch agieren sollten. Krim war immer russisch (Ausnahme Geschenk von Chruschtschow) und wird immer russisch bleiben. Dass Putin das "Problem" Ost-Ukraine lösen will, ist nachvollziehbar.


    P.P.S. Nächster Termin: Ankündigung definitive Dividende.

    Ich beziehe mich auf den neusten NR von Max Resource vom 12. Januar 2022 mit den neuen 15 Konzessionen. Ich habe jetzt die Nummern sowie die km2 herausgesucht. Es ist schon so: wahrscheinlich ein mühsam zusammen-verhandeltes Flickwerk zu akzeptablen Konditionen. Falls ein Major nur annähernd dabei sein wäre, würden die Preise für die (weiteren) Claims wahrscheinlich dramatisch steigen.


    Besitzerin der Konzessionen ist VALLEDUPER COLOMBIA SAS, ROBERT MATICH BRETT. Das ist die kolumbianische Tochterfirma von Max Resource.


    Bisherige Konzessionen bei Urumita (Nr., km2)


    501487, 25.6 km2


    501537, 7.3 km2


    501536, 9.8 km2


    502204, 30 km2



    Neue Konzessionen, nördlich Urumita (Nr. km2)


    502190, 14.2 km2


    502360, 23.7 km2


    502606, 1.3 km2


    502607, 0.8 km2


    502608, 1.5 km2


    502609, 1.3 km2


    502612, 1.5 km2


    502656, 0.7 km2


    502658, 0.3 km2


    503030, 7.7 km2


    503032, 39.2 km2


    503034, 14.8 km2


    503100, 4.5 km2


    503167, 1.2 km2


    503305, 1.6 km2



    GesamtTOTAL 187 resp. 186km2 im NR (je nach Rundung)



    Ex Website:


    https://annamineria.anm.gov.co…ale=en-US&appAcronym=sigm



    Entweder Nummer eingeben oder auf "I want to ..."find data on map. Vorher das Gebiet mit der Maus eingrenzen.


    Es handelt sich dabei um: Título Vigente (Aktueller Titel)



    Dann würde ich mal sagen: Happy Searching


    urai


    Bei dem was nach draußen dringt ist das eher eine der typischen Shitshows. "Arbeitslose Jugendliche" die sich kein Autogas leisten können haben keine AK47 und stürmen als bewaffnete Gruppen Krankenhäuser. Proxy-Demos losgetreten aber gleichzeitig hat da irgendein Dienst seine Schläfer-gruppen aktiviert.

    Ja, das ist wahrscheinlich korrekt. Nicht-unabhängige Berichte deuten stark darauf hin, dass die verantwortlichen Agitatoren aus dem Ausland kamen; Kasachstan sollte destabilisiert werden. Aber dass das funktioniert, braucht es einheimische Mitläufer - eben junge Männer ohne Perspektive. Und so teuer sind die AK47 aus Beständen der Roten Armee auch nicht - auf jeden Fall tief dreistellig.



    urai

    Da ich in Polymetal International seit letzter Woche investiert bin (letzte Käufe Freitag) musste ich mich zwangsläufig auch mit dem "Brandherd" Kasachstan beschäftigen.


    Das Problem - auf den Punkt gebracht - in Kasachstan ist Folgendes:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kasachstan#Bev%C3%B6lkerung
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kasachstan#Religionen


    Rückgang der europäischen Bevölkerung christlichen Glaubens - seit Auflösung der UdSSR und Anstieg der turkstämmigen (turksprachige Kasachen) muslimischen Glaubens (Sunniten). Geburtenrate. Aber das ist es noch nicht. Es ist die Ungleich-Verteilung von Einkommen und Vermögen zu Lasten der Bevölkerungsmehrheit mit entsprechender Korruption um Machterhalt und Vermögensdiebstahl am Volk. Auch in Kasachstan gibt es daher im Verhältnis viel zu viele junge, arbeitslose Männer ohne Perspektiven. Zum Teil selbstverschuldet, zum Teil Opfer des Systems. Kennen wir ja von den Mutti-Gästen.


    Ist ja wieder interessant, dass vor allem sog. Expertinnen - welche als Medien-Korrespondentinnen zum Teil aus vielen 100 km Entfernung kommentieren (resp. plappern) - tendenziell Partei für die jungen Aggressoren ergreifen. Die lernen das nie; bis wieder eine sog. "Ausnahme mit tragischer Kindheit" einer solchen Dame zu nahe kommt. So, fertig mit Politik, wie auch immer.


    urai

    Es steht ausser Diskussion: Bei einer Annexion von Teilen der Ukraine durch Russland dürfte Polymetal International von westlichen Sanktionen getroffen werden. Falls die Situation weiter eskalieren würde - und China gleichzeitig Taiwan "zurückholen" würde, wäre wahrscheinlich mit weltweiten Zusammenbrüchen der hochgepushten Assets zu rechnen - ausser vielleicht Gold.


    Aber zu Polymetal und Ukraine: vielleicht ist es hilfreich, die nachfolgende Karte zu studieren:


    https://images.squarespace-cdn…49.42-PM.png?format=1500w


    Das ist die Realität bezüglich der Ukraine. Im Fokus von Russland wird wahrscheinlich das "Lenin-Gebiet" - resp. die östlichen/süd-östlichen Teile davon - stehen. Daher gehe ich nicht von einem grossangelegten terrestrischen Angriff auf die Ukraine aus. Eine allfällige Annexion würde mit hybriden Aktionen eingeleitet und in etwa so wie auf der Krim ablaufen. Flinten-Uschi und Sleeping-Joe würden neue Wortkreationen der Entrüstung finden - aber nach spätestens ein paar Monaten tritt die volle Wirkung "der normativen Kraft des Faktischen" ein - und man arrangiert sich - wie immer.


    Am Ende dürfte es dennoch nur Verlierer geben; aber ich befürchte der "Westen" hätte am meisten zu verlieren. Daher wird es irgendeine Garantie brauchen, wonach ein Nato-Beitritt der Ukraine praktisch ausgeschlossen ist. Aktuell ist ein Beitritt sowieso nicht möglich, solange in der Ost-Ukraine eine latente Kriegsgefahr herrscht.


    urai

    Im Nachgang an eine sanfte Umstrukturierung meiner Assets per Jahresbeginn wollte ich in einen Edelmetall-Produzenten mit Dividendenfähigkeit investieren. Die Invests in die beiden Produzenten von Battery Metals (Nickel 28, Anglo Pacific) sowie in die Developer/Explorer (BNCH, MXR, TECT) bleiben bestehen.


    Ich gehe mittelfristig von geopolitischen Spannungen sowie einer sehr latenten erhöhten Inflationsgefahr aus.


    Nach intensiver Recherche habe ich mich für Polymetal International entschlossen. Ist ein FTSE-100 Konzern mit Minen/Assets in Russland und Kasachstan.


    Ich gehe davon aus, dass die Gefahr hoch ist, dass Russland mindestens die Ost-Ukraine (mehrheitlich ethnische Russen) annektieren könnte. USA ist schwach und Flinten-Uschi noch schwächer. Konnten sich nicht einmal gegen die Sandalen-Taliban in Afghanistan behaupten. Russland wird mit tödlicher Sicherheit von China gestützt werden. Der Grund ist klar: China erwartet dann auch ein Commitment von Russland, wenn es dann über kurz oder lang um Taiwan gehen sollte.


    Auf dem gedrückten Kursniveau von POLY ist das geopolitische Risiko für mich akzeptabel. Es gibt dann noch ein fiskalisches Risiko, wonach Russland und/oder Kasachstan die Steuern für Edelmetall-Produzenten erhöhen könnte.




    Kurz zusammengefasst sehe ich bei POLY folgende Treiber:


    1.
    POLY ist der zweitgrösste Goldproduzent (aktuell 1.6moz AuEq p.a.) in Russland. Dazu wird künftig POLY mit der neuen Mine Prognoz per 2024 auch ein grosser Silberproduzent mit zusätzlichen 6.5moz Ag p.a. mit AISC von 13.80$/oz sein.


    2.
    Weiteres Top-Goldprojekt Veduga in der Entwicklung: Reserves 4moz Au und geplante 200kou Au p.a., LoM 21 Jahre ab 2025.


    3.
    Spezialist mit Erfahrung und Knowhow für feuerfestes (refraktionäres) Erz. Dazu braucht es grundsätzlich einen Autoklaven POX welcher ein paar Hundert Millionen $ kostet. POLY hat einen POX (ältere Technologie) in Betrieb, einen POX (neuste Technologie) im Bau und gegen Ende des Jahrzehnts ist ein dritter POX geplant. Alternativen zum POX mit Bakterien, Soda Asche oder was weiss ich was, ist sehr risikobehaftet, da es noch keine grosstechnische Anwendung gibt. Hycroft Mining ist damit (Soda Asche) grandios gescheitert und evaluiert jetzt auch einen POX und erstellt eine PEA.

    4.
    Neben den Edelmetall-Assets besitzt POLY auch ein aussichtsreiches Asset bei den REE insbesondere NdPd welches für die Elektro-Revolution (Permanent-Magnete) gebraucht wird - sowie Niob. Alles hochgradig. POLY hält 9.1% an Tomtor (ThreeArc Mining Ltd). Tomtor ist per dato nach Reserves eines der Top-3-Projekte für Seltene Erden weltweit.


    https://www.polymetalinternati…ress-releases/19-04-2021/


    urai

    Nickel 28 Annual Shareholder Letter


    https://ceo.ca/@businesswire/n…annual-shareholder-letter


    Lest selber, mit online-Translator kein Problem. Keine weltbewegenden News.


    Directors/Officers wurden Aktienoptionen und Restricted Share Units ("RSUs") gewährt. Optionen können während 5 Jahren zu 0.87 CAD eingelöst werden. Grundsätzlich habe ich kein Problem damit. Aber die Vorgänge müssen bei SEDAR/SEDI genau beobachtet werden.


    Denn beispielsweise Aktien am Markt für Millionen$ zurückzukaufen und gleichzeitig Optionen und RSU an Directors/Officers auszugeben - ohne dass es einen signifikanten Kursanstieg gibt - würde ich Nahe als Diebstahl an den Aktionären bezeichnen. Daher: Die "Beschenkten" sind jetzt gefordert, den Sharholder-Value und den Aktienkurs nachhaltig zu steigern.


    Noch was: CEO Justin Cochrane tritt zurück, bleibt jedoch im BoD. Hat wahrscheinlich genug bei Carbon Streaming zu tun ...


    urai

    Im Nachbarforum hat ein User mit über 500 Followern einen Langfrist-Chart (Spitze über 200 CAD, im letzten Jahrtausend) von Max Resource eingestellt, verbunden mit der Frage: "Welche Wunder erwartet ihr bei diesem, für viele kanadische Pennystocks typischen Kursverlauf?"


    Für Wunder sind - wenn überhaupt - andere "Instanzen" zuständig. Ich denke da besteht Konsens. Es stellt sich die Frage, welche Rückschlüsse können bei einem Ewig-Early-Explorer aus vergangenen Kursentwicklungen gezogen werden. Einfache Antwort: Nichts. In der Regel wechselt das Management und ganz sicher die Projekte.


    Bei Max Resource bedeutet dies: Es zählt nur das aktuelle Projekt. Und das heisst CESAR und liegt in Kolumbien, wofür durch Max Resources Minerals Applications erworben wurden und jetzt 4 Mining Concession Contracts vorliegen.

    Der aktuelle Investment Case ist ein ganz einfacher: Entweder besteht die Mineralisierung bei CESAR aus Kupferschiefer (Cu/Ag) polnish-style analog KGHM oder nicht.


    Wer eher zu Ja tendiert und gewillt ist, auch nicht nachvollziehbare Kursbewegungen zu "ertragen", kann ein Investment auf diesem Niveau prüfen resp. investiert bleiben. Wer eher zu Nein tendiert oder mehr Verlässlichkeit möchte, sollte eher nicht investieren resp. verkaufen. Ganz einfach! Die (Chart)Analyse früherer Kursentwicklungen - wenn möglich noch mit dem Zählrahmen Wellen zählen - taugt absolut überhaupt nichts in einem solchen Case.


    urai

    Ich denke ich habe jetzt den aktuellen Business Case begriffen. Im Gebiet von URU gibt es jetzt vier aktive Minen-Lizenzen, welche von der kolumbianischen Tochterfirma von Max Resource gehalten werden. Westlich von URU gibt es beispielsweise weitere Nummer. Die Gebiete wurden von der Valleduper Colombia SAS (kolumbianische Tochterfirme von Max Resource) bei der Bergbaubehörde angemeldet. Bspw:
    - 501249 (77km2)
    - 501250 (76km2)
    - 501257 (93km2)


    Aber das ganze Gebiet ist ein reiner Flickenteppich. Da gibt es bspw. Nr. OG2-085414, nordwestlich von URU mit 96km2 und gehört GUSTAVO ANTONIO RODRIGUEZ VARGAS, angemeldet 2013, Lizenz erteilt 20. Oktober 2021.


    Ich verstehe jetzt voll und ganz die Intentionen von Max Resource:
    - Möglichst viele Lizenzen im Projekt CESAR sichern.
    - Zu akzeptablen Preisen.
    - Möglichst zusammenhängende Gebiete, um eine disrict-scale Operation zu ermöglichen.
    - Und das ganze diskret abwickeln.


    Diskret bedeutet: auf keinen Fall darf vor Ort eine bewiesene Vermutung aufkommen, wonach ein Major dahinter stehen könnte. Sonst würde es richtig teuer!


    Noch einmal zu diesem GUSTAVO: Seht ihr die Jahreszahlen: 2013 und 2021. Eine gültige Lizenz ist sicher teurer als ein Antrag. Und sobald echte Bohrresultate vorliegen, dann würde es noch einmal richtig teuer. Daher musste Max Resource vorher möglichst viele Anträge zu akzeptablen Bedingungen sichern.


    Ich vermute, dass ungeduldige, schnell-reich-werden-wollende DACH-Aktionäre in der Geschäftsstrategie von Max Resource eine eher untergeordnete Rolle spielen.


    Dies bedeutet: Geduld haben und mit Unsicherheiten leben. Wer das nicht kann oder nicht möchte, sollte nicht in Max Resource investieren.


    urai

    Bin mir nicht so sicher ob es Hochschild gelingen wird sich mit der Regierung von Peru über eine Verlängerung der Minenlaufzeit zu einigen, wenn die lokale Bevölkerung den Minern eine Verschmutzung des Wassers vorwirft.

    Wasser ist fast noch heikler als Luft. Luftverschmutzung sieht man (fast) nicht und Auswirkungen sind erst später spürbar. Aber verschmutztes Wasser - sehr heikel. Ich erinnere nur an Amulsar von Lydian Gold in Armenien. Fast fertig gebaute Mine. Zugänge blockiert, Regierung/Polizei macht nichts. Bevölkerung hat Angst, dass ihr Trinkwasser verschmutzt werden könnte. Lydian Gold bankrott.


    urai

    Max Resource receives Three Additional Mining Concession Contracts for URU



    https://www.maxresource.com/?news=1539


    Das sind die 3 Concession Contracts welche sich auf dem Gemeindegebiet von Urumita befinden. URU kann jetzt entwickelt werden. Nächster Meilenstein dürfte das Drill Permit, die effektiven Drills und dann natürlich die Drillresultate sein. Sobald diese vorliegen können wir dann in etwa erahnen, wie gross die Ressource dort sein dürfte. Dauert halt alles. Aber das wissen wir, welche ins Miner-Business (Explorer) investieren.


    urai

    Ich verstehe Deinen Standpunkt resp. Deine Frage @Katzenpirat


    Ich habe auch nichts dagegen, wenn ein Explorer weitere aussichtsreiche Grundstücke hält. Ein potenzielles Minen-Grundstück wird jedoch erst werthaltig wenn es entwickelt wird. Aber eine parallele Entwicklung im Falle von Max Resource mit CESAR würde deren Management-Kapazitäten bei weitem übersteigen. Daher im Falle von RT Gold Anteil Unternehmenswert resp. Marktkapitalisierung: plus>/minus 0$. Dann noch - wie Du erwähnt hast - das Länderrisiko PERU.


    Persönlich würde ich es als ein fatales Zeichen sehen, falls Max Resource plötzlich anfängt Kapital ins das RT Gold Projekt zu investieren. Entweder ist CESAR Kupferschiefer polish-style oder nicht. Wenn ja, dann müssen alle Ressourcen (Kapital, Management, Kommunikation etc.) darauf konzentriert werden.


    urai