Beiträge von urai

    Vergleich zwischen der Mineralisierung bei CESAR und dem Kupferschiefer Deposit in Polen


    Ich hatte das Geologen Symposium im Herbst 2020 in Kolumbien angesprochen. Dort hatte Adam Piestrzynski virtuell - was er nicht liebt - ein Referat mit vielen Slides gehalten. Im Kern ging es im Referat um den Vergleich zwischen der Mineralisierung bei CESAR und dem Kupferschiefer Deposit von KGHM in Polen.


    Wer interessiert ist, kann sich die Präsentation (halt auf englisch, aber Adam spricht sehr deutlich und beachtet die Logos auf den Slides: AGH und MXR) ca. ab Minute 37:20 ansehen. Dauert rund 30 Minuten.


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    urai
    P.S. Wer nicht die ganze Story und die Mineralien in Polen anschauen möchte, geht einfach zu 1:04:58. Dort ist die Zusammenfassung.
    P.P.S. Das Referat wurde im November 2020 gehalten. Anschliessend wurden bei CESAR North die folgenden Deposits identifiziert:
    - CONEJO Discovery;
    - URU Copper Discovery;
    - SP Copper Discovery

    Betrifft teilweise die Frage von @c-Mc2k, mindestens materiell.


    Ich sehe 3 Trigger, welche den Kurs von Max Resource nachhaltig beeinflussen können:


    1. Offizialisierung Partnerschaft mit globalem Miner resp. Kupferproduzenten
    Max Resource hat sog. non exclusive confidentiality agreements abgeschlossen. Das sind Geheimhaltungsvereinbarungen resp. Verschwiegenheitserklärungen. Da werden nur vertrauliche Daten ausgetauscht. Sobald sich ein Major entschliessen sollte sich hier zu engagieren, wird sich der Kurs nach oben bewegen. Würde sehr viel Vertrauen schaffen.


    Das könnte beispielsweise bei einer erneuten Kapitalerhöhung der Fall sein. Max Resource ist jedoch per dato gut kapitalisiert: ca. 5m CAD Cash plus ca. 1m CAD durch die Ausübung von im Geld liegenden Warrants.



    2. Konkretisierung des geologischen Modells
    Max Resource arbeitet aktuell daran bei den Deposits:
    - CONEJO Discovery;
    - URU Copper Discovery (assays pending);
    - SP Copper Discovery
    von CESAR North, das potenzielle Volumen und die durchschnittlichen Grades für Kupfer und Silber zu bestimmen. Sobald erkennbar ist, dass jedes Deposit für sich, eine Mine wäre, könnte die Rechnerei beginnen.



    3. Eintrag der Mineral Applications
    Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Max Resource hatte 2020 bei der ANM Folgendes beantragt:

    "CESAR Project: The Company has filed 52 initial mineral license applications within the northern Andean copper belt in northeastern Colombia."


    Das ist genau der Punkt der geklärt werden musste: Was bedeutet genau "filed" bzgl. Rechtskraft und Rechtsfolgen. Gemäss CEO dauert der Prozess zur "Eintragung" der Mineral Apllications normalerweise 12 Monate und jetzt mit Covid-19 24 Monate. Den Abschluss des Prozesses erwartet Max Resource jetzt per Ende 2021. Aber der CEO hat bekräftigt, dass extensive Explorationsarbeiten in Kolumbien ohne einer approved Applications möglich sind. Und jetzt kommen wir wieder zur Mineralisierung.



    Wichtigster Punkt: Die Mineralisierung bei CESAR
    Kupferschiefer kommt in Flözform vor: relativ dünne Schicht von knapp 1m bis 5m, aber flächendeckend. Bei CESAR treten die Kupferschiefer-Flöze im Osten von CESAR bereits an der Oberfläche auf und sinken gegen Westen hin kontinuierlich ab. Dies bedeutet, für die Deposits "CONEJO", "URU" sowie "SP" kann eine mutmassliche Ressource ohne Tiefen-Drills - wofür es ein Permit - braucht, definiert werden.


    Beispiel:
    CESAR North hat eine mutmassliche Strike-Länge von 80km. Nehmen wir jetzt das Deposit "CONJEO": discovery, spanning over 1.6 by 0.6-km and open in all directions. Twenty-two rock panel samples returned values in excess of 5% copper, highlight values of 12.5% copper and 120 g/t silver from panels varying from 5m by 5m to 1m by 1m.


    Gehen wir ganz tief in den Annahmen: 1km2, 2m Dicke sowie 2% Kupfer und 40g/t Silber. Mit dem Excel-Sheet in Beitrag Nr. 10 kann jetzt problemlos der Insitu-Wert berechnet werden: 1.3 Mrd.$, Deposit nach allen Seiten offfen. Und das nur vor CONJEO.


    Und das ist nur CESAR North. Dann gibt es noch CESAR South und CESAR West. Und jetzt könnt ihr die Parameter leicht verändern und seht was mit dem In-Situ Value nach unten, aber vor allem nach oben passieren kann. Und CESAR North hat bis jetzt 5 Deposits. Zum Teil sind sie viel grösser; jedoch mutmasslich mit einer etwas geringeren Mineralisierung.


    https://www.maxresource.com/im…0b178e1bc9f56f9d65a3e.png


    urai

    Ich habe den Spezialisten/die Spezialistin für Mineralogie (Studium TU ex DDR, in den 80ern in Polen gearbeitet) gebeten, in eigenen Worten noch etwas zur Mineralisierung zuhanden vom Goldseiten-Forum zu schreiben. Vor allem über die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei CESAR tatsächlich um Kupferschiefer wie analog in Polen handeln könnte.


    Es handelt sich um den User "winni2" aus dem Nachbarforum. Bitte keine Diskussionen. Mir scheint es wichtig, hier noch eine qualifizierte Original-Eigen-Einschätzung von einer Fachperson zu erhalten. Der Text wurde auf IPhone im hohen Norden von Lappland, wo winni2 mutmasslich einen Prospektions-Auftrag für einen Miner ausführt, geschrieben. Dort arbeiten auch polnische Geologen ex AGH Krakau, welche auch schon mit Piotr Lutynski zusammen gearbeitet haben.


    Original Auszug Mail, Zitat (copy/paste) meine kleinen Einschübe kursiv:


    "Und nochmal: das auf Caesar ist definitiv Kupferschiefer ... mineralogisch absolut ohne zweifel , zudem hat der Prof. im Vortrag (Prof. Dr. Adam Piestrzyński, Gold Symposium Kolumbien, Herbst 2020) ja sogar noch die Similarität der Lagerstättenstruktur und Geochemie Kohlenstoff-Schwefel-Anteile) aus organisch - maritimen Ablagerungen in einem ehemaligen Meeresbecken, horizontal ausgedehnte, nur teils tektonisch in Winkel und Klueftung verlagerte Flözhorizonte ...


    wobei die KS-Varietät auf Caesar nach bisheriger Datenlage sogar deutlich höhere cu-Gehalte aufweisen könnte als die Kupferschiefer Varietät in Polen (KGHM polska) Piotr (Lutynski)spricht halt vom "typ" Kupferschiefer ...


    da hab ichs nat. in den Fachforen viel leichter, da ist sowas kein Thema, jeder weiss das, dass auf Caesar eine Monsterressource an Cu und Silber in Kupferschiefermineralisierung liegt(liegen könnte, da noch keine Ni-konforme Resource), die dem polnischen KS-typ (Kupferschiefer)sehr ähnlich ist, wahrscheinlich sogar grösser in Ressource und Gehalten, leichter abbaubar sowieso (Mineralisierung ab Oberfläche; in Polen ab 500m unterhalb Erdoberfläche)


    ... wenn Kolumbien mitspielt , lässt KGHM sich das (mutmasslich)nicht entgehen ... und den 2. Major (midestens) wirds wohl brauchen (meine Hypothese: AngloGold Ashanti oder Zijin Mining), um dieses Monster zu bändigen!"


    Ich denke, dass sich jetzt jeder interessierte Member ein eigenes Bild über diesen Investment-Case machen kann.



    urai

    Was natürlich auf dem Kurs lastet, sind noch die Warrants, welche im Geld liegen und per 2021 noch mutmasslich gewandelt werden. Im Zentrum stehen dabei Folgende:


    Warrants per 19. August 2021 mit Wandelpreis zu 0.14 CAD:
    https://www.maxresource.com/?news=1502


    9.9m offen per 31.12.2020
    3.1m gezogen per 30.4.2021
    6.8m offen per 1.5.2021




    Warrants per 30. Dezember 2021 mit Wandelpreis zu 0.10 CAD:
    https://www.maxresource.com/?news=1475


    3.2m offen per 31.12.2020
    Keine Änderungen per 30.4.2021



    Total also noch 10m Warrants, welche im Geld liegen und den Kurs mutmasslich belasten. Man darf nicht vergessen, wenn eine Person Warrants in Aktien tauscht, muss diese Person die positive Differenz (Gewinn) versteuern; nicht selten werden dann zur Begleichung der Steuerrechnung Aktien am Markt verkauft.


    Dann gibt es noch 14.8m Warrants per October 22, 2021 mit einem Wandelpreis von 0.40 CAD. Davon hält Sprott gemäss SEDI 4m. Sprott hatte im Oktober 2020 8m Aktien von Max Resource zu 0.24 CAD gekauft.
    https://www.maxresource.com/?news=1510


    urai

    @all
    Vielen Dank für das Interesse.


    Max Resource konsolidiert jetzt schon viele Tage leicht oberhalb 0.20 CAD. Ich denke ich habe in meinen vorangegangenen Beiträge genug auf die Risiken für ein Investment in Max Resource hingewiesen. Und daher ist es richtig, sich künftig vor allem mit den Chancendieses aussergewöhnlichen Invests mit einem Kupferschiefer-Asset auseinanderzusetzen.


    Ein ganz wesentlicher Punkt, welcher in den beiden Nachbarforen diskutiert wurde ist die Frage der Rechtskraft der Applications. De quoi s'agit-il?

    Es geht darum, dass Max Resource für sein CESAR Projekt von früheren Besitzern sog. Mineral Applications gekauft hatte. Dafür bezahlt Max Resource Cash und die Verkäufer erhalten einen NSR von 3%.


    Kontakte mit dem Management haben ergeben, dass Max Resource Prospektionsarbeiten im Feld ohne weiteren Permits durchführen kann, da nicht in die Tiefe gedrillt werden muss (was ein Explorer normalerweise auch macht).


    Aber genau hier liegt das Problem für das Verständnis: CESAR und eine Kupferschiefer-Mineralisierung. Gibt ganz wenige Projekte auf der Welt und ganz wenige Geologen, welche so eine Mineralisierung NI-konform prospektieren resp. explorieren (nicht verwechseln mit Drillen) können. Bekannt ist Polen mit KGHM Polska und das neue Kamoa-Kakula Projekt von Ivanhoe Mine (Friedland) in der DRC, wird 2021 hochgefahren und sollt über 200kt Cu p.a. produzieren. JV-Partner (wer könnte es auch anders sein: Zijin Mining Group). Dürfte bekannt sein, dass die Chinesen( Zijin) Buriticá in Kolumbien (Continental Gold) übernommen haben. KGHM Polska und Zijin Mining Group würden auch ganz gut zusammenpassen...


    Aber jetzt zu den Mineral Applications: Kolumbien hat die Gesetzgebung und die Prozesse für die Permits und Titels angepasst - ist im Ranking auf der Fraser Liste 2020 daher auch gestiegen, aber es kann nicht mehr zweifelsfrei recherchiert werden, was jetzt genau gilt. Genau dann, wenn es konkret werden sollte, wurde das Ganze vom CEO als Geschäftsgeheimnis deklariert und ich wurde an die Bergbaubehörde ANM verwiesen. Kein Problem. Habe ich selbstverständlich gegen Ende März 2021 gemacht:


    https://www.anm.gov.co/


    Ich hatte das Online-Formular ausgefüllt und eine Kopie meines Passes hochgeladen:


    https://pqrs.anm.gov.co/sgd.ad…/public/registropqrs.jspx



    Die Fragen lauten wie folgt (deutsch, Auszug):


    ... jedoch Rechtsunsicherheiten hinsichtlich der von Max Resource erworbenen Mineral Applications".

    Deshalb haben wir Brett Matich, CEO von Max Resource, nach dem Status des Prozesses gefragt. Er erklärte, dass er keine Informationen geben können und dass ich mich an die zuständige kolumbianische Bergbaubehörde ANM wenden müsse.

    Daher erlaube ich mir, Ihnen zur Klärung folgende Fragen zu stellen:

    1. Wird das First-Come-First-Serve-Prinzip immer noch auf Mineralanfragen in Kolumbien angewendet?
    2. Was ist die Rechtskraft von Mineral Applications, die von Max Resource erworben wurden?

    3. Müssen diese Anträge von der ANM genehmigt werden oder sind sie im Minenregister eingetragen?

    4) Max Resource hat bereits einige Anfragen vorbereitet. Wann kann Max Resource eine Entscheidung von der ANM erwarten?


    Im Finanzbericht per 31.12.2020 welcher per 30.4.2021 auf SEDAR hochgeladen wurde, ist die "Offizialisieurng" der Mineral Applications per Ende 2021 in Aussicht gestellt wurde, Grundsätzlich dauert es 1 Jahr, infolge Covid-19 kann es auch 2 Jahre dauern.


    Aber ganz wichtig: Gemäss Aussage des CEO Brett Matich kann Max Resource im Perimeter von CESAR ohne formale Eintragung der Applications (vermutlichen Minenregister) trotzdem "extensive Explorations-Arbeiten durchführen.


    Original-Wortlaut:
    "Max does not require approved mineral claims as in Colombia extensive exploration can be carried out over applications."


    Ich habe einen Code von meiner PQRS-Anfrage bei der ANM, wo ich grob den Stand der Arbeiten verfolgen kann. Für die Beantwortung wurden 30 Werktage vorgesehen. Das ist am 5.5.2021 abgelaufen. Aber meine Anfrage ist im System immer noch aktiv und wurde an die zuständige Abteilung überwiesen. Gemäss Quartalsbericht von AMN können 75% der Anfragen innerhalb der festgelegten Dauer von 15 resp. 30 Werktagen beantwortet werden. Ihr seht selber, dass die Fragestellungen nicht ganz einfach sind, zu beantworten.


    Sobald ich die Antwort von ANM habe - wie sie auch ausfällt - werde ich sie hier einstellen.


    Jetzt ist Wochenende und von Max Resource gibt es keinen News, das wäre doch ein guter Zeitpunkt, bei Interesse, sich etwas intensiver mit dem Investment Case in Max Resource mit dem Kupferschiefer Asset auseinanderzusetzen. User @rentnerin52 hatte vor ein paar Tagen so eine Zusammenfassung im Nachbarforum erstellt. Wäre doch super, wenn dieser Exkurs hier eingestellt werden könnte. Vielen Dank.


    urai
    P.S. Das Projekt RT Gold in Peru interessiert mit nicht im Ansatz. Ist höchstens ein Goody. Es geht mir nur um CESAR und Kupferschiefer.

    Piotr Lutynski, Head Exploration (2)


    Hier Auszug seiner Antwort-Mail vom 2. Mai 2021:


    (...)
    Danke für die Email und ich bin erstaunt, überrascht und fast erschrocken, dass du so viele Infos über mich zusammenstellen konntest.

    (...)
    Das zweite Thema ist einfacher. Wie haben Sie von Stanislaw-Dunin Borkowski erfahren? Ich kenne seine Familie und möglicherweise gibt es einige entfernte familiäre Verbindungen zwischen meiner und seiner Familie. In Peru war ich Projektleiter für Joe Grosso (Amera/IMA) und habe zwei Liegenschaften (Mitu und Cocha) mit Kupferschiefer-Typ Vererzung akquiriert.



    Unglücklicherweise war nach meinem Weggang von Joe (ich wechselte danach zu Candente) niemand in der Gruppe für sedimenthaltiges Geo, so dass das Projekt starb und schließlich fallen gelassen wurde. Um Mitu zu studieren, lud ich Adam Piestrzynski ein, der einer der Hauptberater für KGHM ist. Er lehrt Geologie an der Universität in Krakau und ist ein Weltklasse-Experte für diese Lagerstätten. Adam ist jetzt auch bei Cesar involviert.



    Mit Dunin Borkowski war unsere Idee, Mitu (und Cocha) voranzutreiben und eine Option für KGHM zu schaffen, die nach Projekten außerhalb Polens suchte. Es ging nicht darum, Profit zu machen, sondern eher darum, einen Beitrag für Polen zu leisten und KGHM zu helfen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mehrere Treffen mit KGHM, um peruanische Projekte zu besprechen.



    Also, um Ihre Frage zu beantworten - ich habe nicht für KGHM gearbeitet.

    (...)
    Es macht mir nichts aus, Ihre Fragen zu beantworten. Ich denke, dass das Cesar-Projekt alle Zutaten für ein bedeutendes Kupfer-Silber-Ziel hat, das möglicherweise mehrere Lagerstätten beherbergen könnte.



    Als Explorationsgeologe und Wissenschaftler ist es für mich faszinierend genug, und dieses Projekt hat es geschafft, das Interesse von mehreren großen Unternehmen und auch von Wissenschaftlern zu wecken.

    (...)



    Mein Kommentar:


    1.
    Piotr hat in Südamerika an zwei Projekten (welche er akquiriert hatte) als Projektleiter mit Kupferschiefer gearbeitet. Er ging nach ersten Arbeiten zu Candente (u.a. Weltklasseprojekt Cañariaco Norte Copper). Die Arbeiten gingen nicht mehr weiter: Nachfolgende haben Kupferschiefer ganz offensichtlich nicht verstanden.


    2.
    Dr. Adam Piestrzynski einer der Hauptberater für KGHM. Er lehrt Geologie und ist ein Weltklasse-Experte für diese Lagerstätten (Kupferschiefer). Adam ist jetzt auch bei Cesar involviert.


    Dies bedeutet konkret: Wer jetzt noch leise Zweifel an der Expertise von Piotr hätte; diese wäre ganz sicher bei Adam nicht im Ansatz mehr angebracht.


    3.
    Die Verbindung von Piotr Lutynski zu KGHM hat Piotr spezifisch bestätigt. Man kennt sich. KGHM hatte Projekte ausserhalb Polens gesucht. Zwischen Polen und Kolumbieen gibt es eine historische wirtschaftliche Zusammenarbeit im Bergbau (Kohle). Es gibt keinen Grund, warum das nicht auch für Kupferschiefer mit Kupfer gelten sollte.


    4.
    Zu CESAR gibt es zwei Aussagen:


    a) Er beurteilt CESAR als ein bedeutendes Kupfer-Silber-Ziel, das möglicherweise mehrere Lagerstätten beherbergen könnte.


    b) CESAR hat es geschafft, das Interesse von mehreren großen Unternehmen und auch von Wissenschaftlern zu wecken.


    Fazit
    Gemäss meiner Einschätzung ist Piotr Lutynski ein sehr erfahrener internationaler Geologe im Bereich Kupferschiefer. Er hat es geschafft, einen der wichtigsten Berater von KGHM, Professor Dr. Adam Piestrzynski von der AGH ins "Max Resource-Boot" zu holen. Piotr Lutynski hat das Interesse von grossen Unternehmen an CESAR bestätigt.


    urai

    Piotr Lutynski, Head Exploration (1)


    Es ist allgemein anerkannt, dass es bei einem Early-Explorer auf zwei ganz wichtige und entscheidende Faktoren ankommt:
    1. Qualität der Assets
    2. Qualität und Expertise des Managments, vor allem jedoch des verantwortlichen Geologen.


    Bei Max Resource mit dem CESAR Projekt handelt es sich um ein ganz spezielles Asset: Kupferschiefer (Cu/Ag) in Flözform, mutmasslich analog wie in Polen ex KGHM Polska.


    Ganz entscheidend dabei ist die Expertise und die Erfahrung des verantwortlichen Geologen. Nach meiner Auffassung muss er entsprechende Erfahrungen mitbringen. Es war jedoch nicht zu 100% klar, ob Piotr Lutynski über einen entsprechenden Track Record verfügt.


    Die Analyse im Internet ergibt plus/minus folgenden beruflichen Lebenslauf:


    - bis 1980 u.a. Studium und Abschluss an der AGH (Akademia Górniczo-Hutniczaals) M.Sc.
    https://de.wikipedia.org/wiki/…chnische_Universit%C3%A4t


    - 1981 bis 1987 Assistent an der AGH, Fakultät für Geologie und Exploration/Prospektion, involviert in die mutmassliche institutionalisierte Zusammenarbeit zwischen AGH und KGHM Polska unter Professor Dr. Adam Piestrzynski
    - ab 1987 wohnhaft in Kanada, tätig ununterbrochen bei verschiedenen Explorern in Nordamerika


    - ab 1994 tätig in Süd- und Mittelamerika bei diversen Explorern,


    - 2007/2008 tätig und 2008 verantwortlich für Exploration beim Weltklasse Cañariaco Norte Copper Project ex Candente Resources (Copper)


    - ab 20xx Eigene Firma


    - 2017 Project Manager bei Lumina-Gold


    - 2019 Auftrag von Stratetic Resources, Unternehmen der Lumina Group von Ross Beaty


    - Und ganz wichtig gemäss NI 43-101: Leitung von Explorationsprojekten in Polen, mutmasslich Kupferschiefer, Kohle eher nicht.


    Es gab unbestätigte Meinungen, wonach Piotr Lutynski effektiv für KGHM International als Chief Geologist gearbeitet haben könnte. Auch wollte ich geklärt haben, über welche spezifischen Erfahrungen er bei der Exploration von Kupferschiefer besitzt.


    Plus eine Kurz-Einschätzung zum Projekt von CESAR aus geologischer Sicht, ohne dass es Konflikte mit Disclosure geben könnte.



    Auszug meiner E-Mail an Piotr Lutynski (deutsch)


    (...)
    Derzeit sind Sie bei Max Resource und verantwortlich für die Prospektion und Exploration der Kupferschieferlagerstätte CESAR. Ich bin seit März 2021 Aktionär von Max Resource.


    Derzeit gibt es zwei große Diskussionsthemen im Forum (...):


    1. Die rechtliche Gültigkeit der von Max Resource erworbenen Mineral Applications. Ich habe über PQRS eine Anfrage an die kolumbianische Bergbaubehörde ANM gestellt. Ich sollte die Antwort im Mai 2021 erhalten.


    2. Die Erfolgsbilanz von Ihnen als Geologe mit Erfahrung in der Exploration von Kupferschiefer.
    Ich weiß, dass Sie in Peru mit Stanislaw (Estanislao) Dunin-Borkowski zusammengearbeitet haben. In diesem Zusammenhang haben Sie 2006 auf einem Geologenkongress Ergebnisse zum Thema "Mitu-Kupferschiefer-Formationen: Gemeinsamkeiten und Unterschiede Peru-Polen" vorgestellt.


    Nun habe ich eine sehr große Bitte: Ist es möglich, etwas über Ihre weitere Erfolgsbilanz in Bezug auf Kupferschiefer zu erfahren. Insbesondere interessiert mich, ob Sie jemals für KGHM International als Chefgeologe gearbeitet haben.
    (...)


    urai

    Vielen Dank @Edel Man.


    Für mich sehr gut nachvollziehbar. Der Punkt mit dem Auszug der wesentlichen Informationen ist sehr wichtig. Im anderen Forum habe ich den vollen Wortlaut eingestellt, um die Authentizität zu erhöhen; die Misstrauenskultur im Thread ist dort sehr ausgeprägt.


    Damit ihr alle am praktischen Beispiel seht, worum es effektiv geht, werde ich heute Nachmittag zwei Beiträge hier schreiben:
    1. Beitrag: Worum es geht (de quoi s'agit-il) plus Auszüge meiner Mail an den Geologen
    2. Beitrag: Antwort des verantwortlichen Geologen plus mein Kurz-Kommentar


    Damit das ganze übersichtlich bleibt, werde ich nur die Version in deutscher Sprache einstellen. Falls dann jemand den Originaltext in Englisch - aus welchen Gründen auch immer - auch noch möchte: Kein Problem, würde dann copy/paste machen.


    urai
    P.S. Ich schreibe das nur einmal: Den nachfolgenden zwei Beiträgen von mir gingen unzählige Stunden Recherchearbeit voraus. Ich wollte den Sachverhalt geklärt haben. Damit ich überhaupt den Zugang zu Piotr Lutynski fand, musste ich zuerst eine Vertrauensbasis aufbauen.


    P.P.S. Bekannt ist, ich wiederhole mich, Max Resource ist ein absoluter High-Risk Early-Explorer, Totalverlust möglich. Ich bin investiert - aber bei weitem nicht so massiv wie damals bei Euro Sun Mining.

    Max Resource ist ein hochspekulativer Early Explorer: Mutmassliches Kupferschiefer Asset in Kolumbien. Im Nachbarform w:o wurde/wird dieser Wert hochemotional und sehr kontrovers sehr extensiv diskutiert. Ich bin seit März 2021 dabei. Inzwischen hat sich die Diskussion so verhärtet, dass die zuständigen Moderatoren sehr hohe Anforderungen an die Beweisfähigkeit von Informationen stellen. Selbstverständlich können Zweifel ohne Beweise geäussert werden, sind ja Zweifel.


    Ich habe inzwischen Kontakt mit dem CEO, dem Strategic Advisor und habe eine online Anfrage bzgl. Rechtskraft von Applications bei der Bergbaubehörde ANM von Kolumbien via PQRS offen; dabei musste ich beispielsweise eine Kopie meines Passes hochladen.


    Seit dem Wochende bin ich im Mail-Kontakt mit dem verantwortlichen Geologen bei Max Resource, Piotr Lutynski. Im Nachbarforum wurde dieser internationale Top-Geologe massivst diffamiert - ohne dass von den Moderatoren eingegriffen wurde. Ich hatte mich daher entschlossen, die fraglichen Punkte in seinem Track Record und CV abzuklären. Daraus ist ein Mailverkehr entstanden. Ich habe den Wortlaut der entscheidenden Mail im Thread im Nachbarforum hochgeladen - im Einverständnis von Piotr Lutynski. Dahinter stehen unzählige Stunden wenn nicht Tage intensiver Recherchierarbeit.


    Heute Nacht wurden die Beiträge mit folgender Begründung gelöscht:


    "Dieser Beitrag wurde von CloudMOD moderiert. Grund: gg Boardregel 5 : Die Veröffentlichungen von vertraulichen Daten, Boardmails, Identitäten u.a. ist ohne Zustimmung der Betroffenen verboten.


    Ich habe eine Bitte an @Edel Man: Wie wird das im GS-Forum gehandabt, wenn Zitate aus einem Mail-Verkehr oder dann bspw. die Antwort von ANM in einem Beitrag verwendet werden, ohne dass die Original-Mail resp. Antwort ANM hochgeladen wird.


    Es geht mir nur um eine grundsätzliche Einschätzung; mir ist absolut klar, dass der effektive Entscheid dann im konkreten Beitrag erfolgen würde. Vielen Dank für ein Feedback.


    urai

    Sehe ich genau so wie @Edel Man. Daher habe ich nach dem zitierten Goldman Sachs-Bericht (31 Seiten) gesucht.


    Voilà:
    https://www.orocoresourcecorp.…Copper-is-the-new-oil.pdf


    Sehr interessant und nachvollziehbar. Persönlich erachte ich eine Kombination einer Ressource von Cu mit Au/Ag als sehr aussichtsreich. Daher halte ich aktuell u.a. Kefi Gold and Copper mit einem Kupferprojekt in Saudi Arabien und Max Resource mit einem Kupferschiefer-Projekt in Kolumbien.


    urai

    Sorry, ich habe erst jetzt Zeit gefunden, den Sachverhalt näher zu prüfen.


    Bei IKN handelt es sich um einen Blog, welcher von Mark Turner betreut wird:


    https://talkmarkets.com/contributor/otto-rock/blog


    Wichtig dabei ist, den Disclaimer auf seiner Hompage zu lesen; alles in grossen Buchstaben, ganz unten. Es handelt sich um eine ganz persönliche Meinung. Es gibt keine Beweise - nicht einmal Indizien.


    THE INFORMATION AND OPINIONS CONTAINED WITHIN THIS SITE REFLECT THE PERSONAL VIEWS OF INCA KOLA NEWS AND THEREFORE ALL MATERIAL WITHIN SHOULD NOT BE CONSTRUED AS ACCURATE OR RELIABLE OR BE UTILIZED AS ADVICE FOR INVESTMENT OR BUSINESS PURPOSES...


    DIE INFORMATIONEN UND MEINUNGEN AUF DIESER SEITE SPIEGELN DIE PERSÖNLICHE MEINUNG VON INCA KOLA NEWS WIDER UND SOLLTEN DAHER NICHT ALS GENAU ODER VERLÄSSLICH ANGESEHEN WERDEN ODER ALS BERATUNG FÜR INVESTITIONS- ODER GESCHÄFTSZWECKE VERWENDET WERDEN...


    https://iknnews.com/


    Die beiden Fragen von @Goldkense sind daher berechtigt; sie sind jedoch nicht mehr aktuell, was das Asset RT gold property betrifft. Es dürfte auch klar sein, warum Max Resource das Asset gekauft hat: Piotr Lutynski. Anerkannter Geologe für Kupferschiefer. Er ist im Advisor Board bei MXR. 2011 war er der verantwortliche Geologe beim RT Gold Property. Wahrscheinlich hat Piotr Lutynski die Verantwortlichen von Max Resource für diesen Kauf überzeugt. Das finanzielle Risiko mit 300k$ p.a. und 3m$ nach 4 Jahren ist bescheiden.


    Slide Nr. 4:
    https://www.maxresource.com/re…s/MXR_RT_Presentation.pdf


    Der CEO Brett Mattich hat - vorsichtig ausgedrückt - eine äusserst bewegte berufliche Vergangenheit. Da lief mutmasslich nicht alles zu 100% konform ab. Das Internet ist voll von Stories. Aber die CEO-Frage stellt sich bzgl. Max Resource nur bedingt. Es geht ganz klar und eindeutig um Kupferschiefer mit den Cu/Ag-Flözen. Die These ist: Es gibt Parallelen zwischen CESAR und den Assets von KGHM Polska in Polen. Bzgl. Brett Mattich ist die These: Es braucht genau "ein mit allen Wassern gewaschenen" Manager, welcher in der Lage ist, die Mineral Applications im CESAR-Basin von Einheimischen zu sichern. Und genau diesen Case hat er in den vergangenen Wochen/Monaten erfolgreich durchgeführt.


    Nach meiner Einschätzung ist Max Resource nur das Vehikel für die Sicherung der Interessen von Konzernen bzgl. CESAR in Kolumbien. Im Mittelpunkt steht KGHM Polska. Zudem könnte es ein globaler Miner sein. Persönlich gehe ich von AngloGold Ashanti aus.


    Es stimmt schon: Es gibt kaum einen Explorer, welcher die Privat-Investoren-Gemeinde aktuell mehr spaltet - hüben und drüben. Bei CEO.CA wurden verschiedene User für 61 Tage gesperrt. Im Nachbarforum wurden zig-Beiträge vom Moderatoren-Team gelöscht.


    Persönlich denke ich, dass User @rentnerin52 ein Gewinn für das Forum ist. Denn @rentnerin52 hat einen direkten Draht zum CEO Brett Mattich und kann im Rahmen der gegebenen Compliance offene Fragen klären - und es wird künftig noch viele Fragen geben - wir stehen erst am Anfang. Die Einschätzung des von @Goldkense verlinkten IKN-Blog_Beitrages wurde schon Ende September/Anfang Oktober 2020 heftigst im Nachbarforum diskutiert. Daher vermutlich auch die etwas direkten Beiträge von @rentnerin52.


    Mit Max Resource haben Investoren in den letzten Jahren viel Geld verloren. Mit Brett Mattich gab es einen auf den ersten Blick einen nicht nachvollziehbaren Strategiewechsel - weg von Choco hin zu CESAR - und mit inzwischen deutlich tieferen Kursen als noch zu Choco-Zeiten. Garant für den Investment-Case ist für mich ganz klar Piotr Lutynski.


    Schlussendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er in Max Resource investiert sein möchte oder nicht. Persönlich habe ich den Kursrückgang der letzten Wochen genutzt und habe mir eine Position aufgebaut. Ich sehe gute Chancen, dass sich die "Kupferschiefer-Theorie" in den nächsten Monaten weiter konkretisiert. In diesem Fall werden wir ganz andere Kurse sehen. Falls die Skeptiker und Kritiker mit Max Resource und vor allem mit Brett Mattich Recht behalten, sehen wir auch ganz andere Kurse - in der umgekehrten Richtung.



    urai

    Vielen Dank Katzenpirat. Nur, Hycroft-Spezialist ist ein paar Stufen zu hoch gegriffen. Aber es stimmt: Ich hatte Hycroft im Sommer/Herbst 2020. Hab sie dann in Trans Siberian TSG eingetauscht - und jetzt wieder zurück zu Kefi Gold and Copper (teilweise zurückgekauft) und neu bei Max Resource eingestiegen. Hycroft habe ich auf der sehr überschaubaren Watchlist und verfolge natürlich die Entwicklung sehr interessiert.


    Es kam, wie es kommen musste: die Mineralogie bei Hycroft ist extrem herausfordernd - um nicht zusagen sehr komplex und kompliziert und absolute Low-Grades. Auf jeden Fall konnte der geplante Extraktions-Prozess gemäss DFS mit Soda Ash - welcher unter Laborbedingungen funktionierte - nicht grosstechnisch umgesetzt werden. Dadurch verzögert sich das Hochfahren der Mine um ein weiteres Jahr.


    Diane Garrett besitzt mit Erfahrungen und Kenntnissen im Bereich der Metallurgie-Chemie die perfekte Expertise, um die Probleme zu lösen. Aber sie muss den Extraktions-Prozess grundsätzlich neu designen. Sie hat dafür die entsprechenden Fachleute angestellt - und die alten mussten gehen.


    Für mich ist Hycroft eine Wette auf einerseits einen höheren Gold- und Silberpreis und andererseits darauf, dass es Diane Garrett binnen 12 bis 24 Monate gelingt, die Mine auf die anvisierten 300koz AuEq hochzufahren.


    Wer an einem Engagement ernsthaft interessiert ist, dem empfehle ich dringend, das Transcript der Telefonkonferenz aufmerksam zu studieren. Mit Diane sind keine schnellen Lösungen zu erwarten - aber sie wird eine verlässliche Basis für die kommende Wirtschaftlichkeit der Mine legen. Dazu braucht es Geduld und Geld. Bereits schon so geschehen bei Nickel Creek Platinum.


    Hier der Link des Transcripts, die Verärgerung über die Unfähigkeit der alten Mannschaft mit einer Abzocker-Mentalität für sich und Dritte - ist trotz diplomatischem Bemühen um Neutralität - deutlich erkennbar.


    https://seekingalpha.com/artic…&utm_source=seeking_alpha


    urai

    Gute Frage Meiertier.


    In der ppt Präsentation vom März 2021, Slide Nr. 6 wird 5m CAD Cash ausgewiesen. Die letzte Kapitalerhöhung fand im Oktober 2020 zu CAD 0.24 mit Warrant für 1/2 Aktie zu 0.40 CAD statt.


    Sprott hatte dabei 8m Aktien gekauft und besitzt unverwässert fast 10% an MXR; vollständig verwässert über 10%, da er noch 4m Warrants besitzt.


    Aktuell ist der Kurs gedrückt, da mutmasslich 10,193,339 Warrants zu 0.14 CAD gewandelt und möglicherweise teilweise verkauft werden; diese laufen per Aug 19, 2021 aus.


    urai

    Der entscheidende Punkt ist die folgende Frage: Handelt es sich bei CESAR um eine flächendeckend mineralisierte Flözstruktur mit Kupferschiefer mit ähnlichen Grades wie bei KGHM Polska?


    Falls die Frage mit Ja beantwortet werden kann, ist das Excel-Sheet ex Dropbox eine Hilfe, um in etwa abschätzen zu können, was da möglich sein könnte.


    Vorbemerkung
    Ich gehöre noch zur Generation, welche für den ersten Laptop Toshiba T 3100 mit Plasmabildschirm und gigantischer Festplatte von 10 MB, 10'000 DM bezahlte. Dann kein Geld mehr für sauteure Software hatte und daher die Software innerhalb des Kollegenkreises ex Diskette 720KB weitergereicht und - ohne Handbuch - heruntergeladen wurde. In Nachtarbeit wurden dann die Fähigkeiten zur Benutzung von bspw. Lotus 1-2-3, dBase 3 plus und weiteren angeeignet.


    @rentnerin52 hatte gestern eine Annäherungsberechnung für einen In-situ Value für CESAR North eingestellt. Ich habe jetzt diese Daten mit den Formeln in ein Excel-Sheet eingepflegt und mittels Dropbox einen Link generiert.


    Die schwarzen und blauen Zahlen sind blockiert. Frei und offen sind nur die grünen Zahlen. Dort kann jeder seine Annahmen eingeben und schauen, was unten herauskommt - und dann kann man sich ärgern oder träumen oder ...


    Wer das alles für verfrüht, unnötig, nicht angemessen, als Spielerei oder was weiss ich betrachtet: kein Problem, es ist absolut frei und freiwillig.


    Folgendes sollte noch beachtet werden - es gibt zwei Möglichkeiten, um das Excel-Sheet anwenden zu können:
    Hinweis: Nur Link öffnen funktioniert nicht - Zahlen können nicht mutiert werden.

    1. Man hat einen Account bei Dropbox: Öffnen unter Excel for the Web
    2. Man hat keinen Account, jedoch Excel: Herunterladen.



    Viel Spass
    urai5


    Link:
    https://www.dropbox.com/scl/fi…mmivw1kzky91cau4n07qbouea

    Wenn ich die Berechnung für CESAR North genauer ansehe, kommen mir aber doch Fragen. Es wird kaum möglich sein, 51 km2 (5.1 mal 10 Kilometer) umzugraben, um an das 1 m Dicke Erz zu kommen. Weder ökonomisch, noch ökologisch (Bewilligung). Oder sehe ich da etwas falsch? :hae:
    Nachtrag: Die Schicht liegt z. T. nicht oberflächennah, würde also vielerorts wohl UG gefördert. Ob es das einfacher macht?

    KGHM baut in Polen sehr erfolgreich und äusserst profitabel in UG ab. Zudem ist zu beachten, dass das Gebiet praktisch nicht bewohnt ist. Mit google Maps kann praktisch jedes Haus erkannt werden. Das Gebiet dürfte in einzelne Claims aufgeteilt werden. Wenn oberflächennah abgebaut - Renaturierung. Das ganze Projekt dürft ein Mehr-Generationen-Projekt sein - von den Dimensionen her.


    urai
    P.S. In meinem nächsten Beitrag werde ich ein Excel-Sheet via Dropbox einstellen. Dort kann man dann sehen, was etwa 3km2 p.a. (2x1.5km) bringen - pro Jahr dürfte das kein Problem sein: 200m lb Cu und 5.2moz Ag resp. umgerechnet 500koz AuEq p.a. Zudem: die durchschnittliche Dicke dürfte eher gegen 2m tendieren.

    Ja, ganz unschön der ganze Case. Ich war lange auf der Suche, genau nach einer solchen dividenfähigen Perle. Leider habe ich nicht das Kapital, um Euch 1.2£ zu bieten ...


    Anfang Januar nach dem Unglück bei der Vein 25 bin jedoch zu durchschnittlich 1.10£ ausgestiegen. Und wollte nach der behördlichen Klärung des Sachverhaltes und nach Abschätzen der Konsequenzen auf die Profitabilität wieder einsteigen. Das Kapital hatte ich bei Afritin und Fortune Minerals sozusagen - sehr gut - geparkt.


    In den letzten Tagen hatte ich den "Parkplatz" wieder aufgelöst - und anstatt in TSG, bin ich dann in Max Resource eingestiegen und hatte bei Nickel 28 (alt Conic Metals) aufgestockt - und noch ein bisschen bei KEFI Gold&Copper (meine Hauptposition) nach oben aufgerundet.
    urai

    Für die ehemaligen RMX-Aktionäre gibt es jedoch noch eine andere - weniger schöne - Rechnung. Die Konsolidierung betrug 1 neue Aktie (jetzt BNAU) für 162.1 alte RMX-Aktien. RMX daher rechnerisch 0.016 CAD. Auf dem ATH Ende 2010 war die Aktie post-Consolidation mit fast 1'000 CAD bewertet. Ein theoretischer Verlust von 99.998%. So, fertig gerechnet, "Trauerarbeit" abgeschlossen.


    urai
    P.S. Ich hatte damals im Down-Move bei 0.12 CAD gekauft und nach der Hiobs-Botschaft mit der drastischen Reduktion der Resources und einer technischen Gegenreaktion bei rund 0.10 CAD wieder verkaufen können.

    Ich habe erst jetzt gesehen, dass zu Max Resource ein Thread besteht. Ich hatte eine ziemlich intensive Woche im Nachbarforum. Und war auch mit dem CEO Brett Matich in Kontakt.


    Daher kurz Folgendes:


    Es geht ausschliesslich um das CESAR Projekt in Kolumbien. @Katzenpirat hat es im Eröffnungs-Beitrag angetönt: Kupferschiefer. Das tönt so harmlos; wäre jedoch, falls das zutreffen sollte, ein absoluter Game-Changer.


    Der polnische Chef-Geologe vor Ort Piotr Lutynski hat Erfahrungen mit dem Kupferschiefer Projekt in Polen bei KGHM. KGHM ist weltweit einer der grössten Kupfer- und Silberproduzent.


    Der Punkt ist Folgender: Kupferschiefer resp. engl. sediment-hosted copper silver deposits kommt in Flözform vor. Dies kann eine Mineralisierung über meherere km2 mit einer Dicke von plus/minus 2m bedeuten.


    Der Unterschied zwischen CESAR und dem KGHM Kupferschieferprojekt ist, dass bei CESAR die Mineralisierung bereits an der Oberfläche auftritt; beim KGHM Projekt wird in 500m Tiefe abgebaut.


    Viele Indizien deuten daraufhin, dass die Annahmen bzgl. Kupferschiefer in Flöz-Form zutreffen könnten.


    Hier die ppt von Max Resource:
    https://www.maxresource.com/MXR_Presentation_Web.pdf?db141


    Ich gehe davon aus, dass sich der ganze Investment Case innert ein paar Monaten konkretisieren wird: Kupferschiefer (Flöze).


    urai
    P.S. Noch das Länderrisiko: Gemäss Fraser Liste ist Kolumbien das am besten rangierte Land Latein-Amerika. Platz 28 von 77 Ländern.
    https://www.fraserinstitute.or…mining-companies-2020.pdf

    Afritin ist nur über Stuttgart und Frankfurt zu bekommen mit heftigem Spread, da macht man schon 20% minus beim kauf?

    Bei so kleinen Unternehmen sollte grundsätzlich immer an der Heimbörse gekauft werden. Für Afritin heisst das AIM, London SETS .
    Aktuell: Bid/Ask: 5.8 GBX zu 5.9 GBX resp. 0.058 GBP zu 0.059 GBP.
    urai